Selten so gelacht: Die Rangliste der „10 glaubwürdigsten Nachrichtenseiten in Deutschland“

(Symbolbild:Pixabay)

Zum Ende des Jahres hat das pseudowissenschaftliche linke Medienwächter-Portal „Newsguard” eine Rangliste der seiner Meinung nach jeweils zehn glaubwürdigsten oder unglaubwürdigsten Nachrichtenseiten in Deutschland veröffentlicht. „Newsguard” zählt sich zu den mittlerweile zahllosen selbsternannten „Faktencheckern“ oder „Faktenfindern“ hierzulande, die mit dem selbstherrlichen Anspruch des betreuten Denkens auftreten und sich anmaßen, dem ahnungslosen, naiven, unmündigen, manipulations- und verführungsgefährdeten Volk den wahren, „seriösen” Weg durchs Dickicht der unüberschaubaren Medienlandschaft zu weisen, in der es von Fehlinformationen und Propagandalügen nur so wimmelt. Ohne „Parental Guide”, also ohne diese Hilfe spezieller moralisch unfehlbarer professioneller Blindenhunde wären die unbedarften Bürger  – so die arrogante Überzeugung dieser selbsternannten Juroren und Ratgeber – natürlich nicht in der Lage, diese zu durchschauen oder eigene Schlüsse zu ziehen. Ein wahrhaft demokratisches, mündiges Medienverständnis!

Dieses wäre selbst dann schon ein Unding, wenn „Newsguard“ – wie auch die anderen Faktenwächter – tatsächlich unvoreingenommen und objektiv vorgingen. Jedoch tun sie das genaue Gegenteil – denn bei ihren Machenschaften handelt sich um nichts anderes als weltanschaulich einseitig geprägte Agitation, die in Deutschland nur einen Zweck verfolgt: Linksgrüne Regierungsnarrative zu festigen und abweichende Meinungen zu diskreditieren. Das Positivste, was sich dabei noch über „Newsguard“ sagen lässt, ist, dass die Seite im deutschsprachigen Raum so gut wie keine Leser verzeichnet und daher nur begrenzten Schaden anrichten kann. Die Dreistigkeit jedoch, mit der sie Medien nach dem Aschenputtel-Prinzip sortiert – „die guten ins Töpfchen, die schlechten ins Kröpfchen” – darf man nicht ignorieren. Zumal sich die von „Newsguard“ allen Ernstes als besonders „glaubwürdig“ apostrophierten Medien ihrerseits geschmeichelt fühlen und die schamlosen, für sie vorteilhaften Charts nur allzu gerne verbreiten. Vor allem, um die „unglaubwürdige“ Konkurrenz zu stigmatisieren.

Schlampige Methoden

Mit denkbar einfachen – um nicht zu sagen schlampigen – Methoden nimmt die 2018 in den USA gegründete Seite ihre Bewertungen von Wahrheit und Lüge vor. Grundlage der Listen seien „die Ratings und Mediensteckbriefe von mehr als 300 Nachrichten- und Informationswebseiten in Deutschland, der Schweiz und Österreich“ sowie „Daten über Interaktionen in den sozialen Medien“, die die Zahl der Shares, Likes, und Kommentare auf Facebook und Twitter umfasse, lassen die federführenden Schmutzfinken von „Newsguard” hierzu wissen. Bei diesen „Ratings“ spielen Dokumentationen erwiesener Lügen und Falschmeldungen der jüngeren Vergangenheit anscheinend keine Rolle. So erklärt sich, dass auf Platz 1 der „glaubwürdigsten Medien”, die angeblich „verantwortungsvollen und transparenten Journalismus praktizieren“, ausgerechnet die Relotiuspresse rangiert: „Spiegel online”. Das ist kein Witz. Die Begründung dafür lautet: „Die Marke gilt wegen ihrer Reichweite und ihrer Wirkung auf die öffentliche Meinungsbildung in Deutschland als Leitmedium“. Nach diesem Kriterium müsste „Newsguard“ rückwirkend dann auch den „Völkischen Beobachter” oder das „Neue Deutschland“ zu den jeweils „glaubwürdigsten Medien“ der Jahre 1936 oder 1988 küren.

Auf Platz 2 folgt der Webauftritt der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung”. Ebenfalls auf der Liste finden sich unter anderem der zur ARD gehörende „Bayerische Rundfunk” (BR) und die „Süddeutsche Zeitung” (SZ). In den Top Ten sind, welch wundersamen Zufall, ausschließlich Mainstreammedien – darunter auch die Internetpräsenzen der üblichen Verdächtigen, die entweder durch Zwangsgebühren oder Zuwendungen globalistischer NGO’s wie der Gates-Stiftung finanzierte Verlage. Ein Schelm, wer Arges dabei denkt!

Wer Regierungsnarrative hinterfragt, ist „unglaubwürdig“

Ebenso wenig überraschend ist da natürlich das Pendant der Negativauswahl: Auf Platz 1 der „unzuverlässigsten Informationsquellen”, die angeblich „Falschinformationen über Corona oder den Ukraine-Krieg” verbreitet haben, steht „Epoch Times”. Es folgen „Russia Today” (laut „Newsguard”, ein „Instrument der russischen Regierung zur Verbreitung von Falschinformation und Propaganda“) und auf Platz 3 die „Achse des Guten” (kurz „Achgut”), ein „konservativer Blog, der über deutsche Politik berichtet“ und dessen Vergehen für „Newsguard“ vor allem darin besteht, angeblich „unter anderem zu den Themen Migration und Klimawandel falsche und irreführende Behauptungen veröffentlicht“ zu haben. Dass „Achgut” keineswegs nur über deutsche Politik berichtet und in diesem Jahr selbst Opfer einer – teils antisemitisch motivierten – medialen Vernichtungskampagne linker Aktivisten wurde, um Werbekunden abzuschrecken, findet hier natürlich keine Erwähnung. Auf Platz 5 findet sich „Journalistenwatch”, für Newsguard „eine Webseite, die ihre Berichterstattung über andere Medien und Journalismus auf irreführende und haltlose Angaben stützt, ohne den eigenen rechtspopulistischen bis rechtsextremen sowie islamfeindlichen Standpunkt offenzulegen”. Es folgen weitere Seiten, die alle dem Spektrum der freien und unabhängigen Medien zuzurechnen sind.

Mit Erklärungen, wer, wie und welche „Falschinformationen” zu Corona oder anderen Themen verbreitet haben soll, hält man sich hier nicht auf. Es genügt das Anbappen eines Etiketts, eines Warnhinweises, um die orientierungs- und einordnungssüchtigen Schubladendenker der Gutmenschen und mainstreamhörigen Mitläufer entsprechend zu imprägnieren. Eigene Gedanken und individuelle Auseinandersetzung mit Inhalten sind hier ausdrücklich nicht erwünscht; wen wundert’s – wäre dies anders, bräuchte es Portale wie „Newsguard“ nicht. Dennoch sollte man schon aus berufsethischen Gründen erwarten dürfen, dass sich die für Newsguards tätigen „Auswerter“ und „Analysten“ – meist junge  Journalistinnen des jeweiligen Landes oder Sprachraums – mit den unisono pauschal als „falsch” oder „irreführend” bezeichneten Inhalten erst einmal auseinandersetzen.

„Desinformations-Webseiten“

Dass dies gerade nicht geschieht, erlebte auch Ansage! im Spätsommer dieses Jahres, als sich „Newsguard“ mit einem Fragenkatalog an uns wandte, anhand dessen das Portal dann Einschätzung auch zu unserer Seite vornahm. Bereits die Fragen enthielten die tendenziöse Unterstellungen der späteren Bewertung: „In einigen Artikeln auf Ansage.org sind uns falsche und irreführende Behauptungen aufgefallen…”, gefolgt von den Links der bewussten Beiträge, in denen es um die Impfung, den Ukraine-Krieg und die ungültigen grünen Zweitstimmen der NRW-Landtagswahl ging. Da die inkriminierten Ansage!-Artikel akribisch quellenbelegt und gut dokumentiert waren, verwiesen wir „Newsguard“ an die jeweiligen Autoren und machten auf die enthaltenen, beweisbaren Fakten aufmerksam. „Newsguard“ hatte allerdings nicht das geringste Interesse, sich mit Inhalten auseinanderzusetzen und ging darauf gar nicht ein. Schlimmer noch: Die Seite verweigerte umgekehrt auch jegliche Erläuterung oder Untermauerung mit Belegen, worin genau die „falschen und irreführenden Behauptungen“ denn bestanden haben sollten (nähere Einzelheiten zu dem Vorgang siehe hier). Vermutlich hätte eine solche Nachweisführung die selbsternannten Glaubwürdigkeits-Experten zeitlich oder intellektuell überfordert… Aber es geht hier ja sowieso nur ums Diskreditieren und Verunglimpfen kritischer Stimmen, nicht um Debatte oder Meinungsaustausch.

Was Ansage! damals erfahren musste, bestätigt sich auch beim „Glaubwürdigkeits-Ranking” wieder: Es handelt sich bei dem, was hier aufgetischt wird, um bloße Behauptungen, die in der eingebildeten Gewissheit um die „Seriosität“ und Richtigkeit der eigenen Informationen einfach in den Raum gestellt werden. „Die Wissenschaft”, „die Mehrheit” werden sich schon nicht irren! Und wer etwa anderes sagt oder denkt, betreibt Desinformation! Genau so schreibt es „Newsguard“ sogar wörtlich: Die „unglaubwürdigen“ Seiten werden hier explizit als „Desinformations-Webseiten“ bezeichnet.

Selbsternannte „Referees” der Medienseriosität

Man kennt das Phänomen von „Correctiv” & Co.: Woher all diese selbsternannten Faktenchecker so genau wissen, was etwa im Ukraine-Krieg, als „Falschinformation” zu verstehen ist, wird ebenfalls nicht erklärt – so wenig wie darauf eingegangen wird, dass etliche der im Kontext von Corona noch vor nicht allzu langer Zeit als „Fake-News“ gebrandmarkten Meldungen inzwischen von der Realität bestätigt wurden (siehe etwa hier oder hier).

Gerade was jedoch den Ukraine-Konflikt anbelangt, lehnen sich die „Referees” der Medienseriosität jedoch besonders weit aus dem Fenster – obwohl die Geschichte lehrt, dass in Kriegszeiten eigentlich allen Seiten erst einmal zu misstrauen ist und die Wahrheit das erste Opfer jedes Krieges ist. Offenbar folgt man hier aber dem im „Werte-Westen” allgemein geltenden Grundsatz, dass die Ukraine per se nichts Falsches tun könne und niemals eigene Propaganda verbreiten würde. Anscheinend geht man bei „Newsguard” mit scholastischer Sturheit davon aus, dass es zu allen Themen bereits feststehende, umumstößliche Wahrheiten gibt, die leicht zu erkennen und nie zu hinterfragen sind. Und weil die Mehrheit dieser Wahrheit folgt und sich nicht irren kann, müssen natürlich auch die am meisten besuchten Seiten die vertrauenswürdigsten sein. Je „etablierter“ und regierungstreuer, desto besser und „glaubwürdiger“! Die Stimmen und Sprachrohre der Minderheiten und Dissidenten werden stattdessen mit diffamierenden, nirgendwo erhärteten Unterstellungen geframed. Bei solchen Medienwächtern ist es kein Wunder, dass die Krise der Medien früher oder später zu einer Krise der Demokratie werden muss.

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14 Kommentare

    • do guck na:
      ich stelle hier und jetzt in aller Deutlichkeit fest,
      dass ich weder vergeben, noch vergessen werde.
      Ich habe mir die Namen all jener gemerkt, die mich denunziert,
      mir bewußt geschadet und meine politische Meinung zur Vorteilserlangung gegen mich verwendet haben.
      http://www.amfedersee.de

    • …da wird ja das unglaublicher Weise so gar nicht beachtete t-online unfassbar darben, nicht mal angeführt zu sein…wie konnte das passieren?! Mir ist nicht erklärbar, wie „NewsGuard“ – schon der Name ist ein echter Brüller – sooo viel Dummheit auf eine Medienpage bekommt…

    • @Rex Cramer: ja genau, wie die größte WEF Genossin aller Zeiten, sie hat ja ihre Sichtweise auch immer vom Ende her gedacht, sofern man das als Denken bezeichnen kann, was die Genossin so ausgewürgt hat. Aber vom Ende her…jaja da ist was dran! DDR 2.0 Zwiedenk am Besten!

  1. Uiii und dann erst die üblen rechten Leserkommtare, die ich z .B. immer wieder verfasse. Meine Frau meint schon wenn ich das nächste mal in die DDR 2.0 reise, werden die mich verhaften. Heutzutage ist das wieder möglich. Wie auch immer dieses infantil verblödete links-grüne Globalistengeschwätz interessiert mich soviel wie das Furunkel vom Schwab und folglich ist mir eine Faktencheck Bewertung von denen auch völlig wurscht. Ich bilde mir meine eigene Meinung und brauche mir die nicht von globalistischen Wasserträgern vorgeben zu lassen. Mit Vergnügen lasse ich solchen Gläubigen den Rauch rein; macht immer wieder Spaß, wenn die hyperventilieren und nach Co2 schnappen.

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    • …da braucht Ihre Frau sich nicht sorgen…dafür haben die gar kein Personal übrig, sind die doch alle auf Reichsbürger und Putschistenjagt…

  2. Da weiß doch der gehirngewaschene Doofmichel endlich mal wo er sich allumfassend informieren kann um seinen Standpunkt nachdrücklich gegen die Verschwörungs-
    schwurbler durchzusetzen!

  3. Man sollte die „einflussreichsten Desinformations-Webseiten“ ruhig mit zu den „glaubwürdigen“ nehmen, denn sie unterstützen das Virus-Märchen und sind damit nicht besser und nicht schlechter als Speiübel und Co.

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