Sind Medizin-Nobelpreise wirklich zum „größten Nutzen der Menschheit“?

Sind Medizin-Nobelpreise wirklich zum „größten Nutzen der Menschheit“?

Nobelpreisverleihung in Stockholm (1985): Fragwürdige Auswahl der Preisträger zumindest in der Kategorie Medizin (Foto:Imago)

Die Nobelpreise sind die alljährlich am höchsten dotierten und mit dem größten Prestige behafteten Preise in der Wissenschaft. Das liegt nicht nur an der prall gefüllten Schatulle des Stifters, sondern auch daran, dass Preisträger gerade im Bereich Medizin nicht nur Wichtiges geleistet, sondern laut dem Vermächtnis von Alfred Nobel auch „zum größten Nutzen der Menschheit“ gewirkt haben müssen. Formal jedenfalls. Denn eine Durchsicht der Preisträger entlarvt, dass die aktuelle Klage von Julian Assange gegen das Stiftungskomitee nur die Spitze eines Eisberges propagandistischer Ehrungen trifft.

125 Jahre Ehrungen in der Medizin offenbaren: Oft werden nicht gesicherte Fakten aus der Vergangenheit belohnt, sondern eine Präjudizierung der Zukunft. Wir prämieren nicht das, was die Menschheit braucht, sondern was den Interessen der Mächtigen dienen soll – koste es an Geld und Gesundheit, was es wolle. Das Missverhältnis zwischen Kostenaufwand der modernen Medizin und verwertbaren Behandlungen kann dann niemanden mehr verwundern. Eine der wenigen Ausnahmen im Vergabekarrussel bildete 2015 die Chinesin Tu Youyou, die das Heilpotential des Artemisinin aus dem Beifuß gegen die Malaria erforscht hatte.

Systematische Schieflage

Gerade einmal elf aller bisherigen Medizin-Nobelpreise honorierten tatsächlich so etwas wie eine wirksame und nützliche Therapie. Diagnostische Verfahren spielten ebenso kaum eine Rolle; lediglich sieben Preisträger wurden dafür geehrt. Chirurgische Verfahren tauchen überhaupt nur drei Mal auf! Alle übrigen Preisvergaben prämieren eine oft nur behauptete Grundlagenforschung – meist nebulöse biochemische und physiologische Erkenntnisse, die vielleicht Voraussetzungen für neue Behandlungen schaffen könnten, vielleicht auch nicht. In der Folgezeit sucht man diese jedenfalls fast immer vergebens. Medizin sollte aber angewandtes Wissen sein. Schließlich ginge es im Geist von Alfred Nobel um Verhütung, Linderung oder Beseitigung von Krankheiten.

Mehrere der wenigen Auszeichnungen für Behandlungen waren zumindest voreilig; zuweilen entlarvten Anwendung und Studien wenige Jahre später die Nutzlosigkeit vermeintlich bahnbrechender Therapien. Das betraf bereits den erste Nobelpreis für das „Heilserum“ Emil von Behrings gegen die Diphtherie: Das Vorteilhafteste, was man darüber sagen konnte, war, dass es keinen Deut wirksamer war als spottbilliges Serum von jedem Pferd. Die zwangsläufigen Gefahren durch die Transfusion von Fremdeiweiß wurden ignoriert. Wohlweislich hatte Behring vor der Anwendung an Menschen auf eine wissenschaftliche Studie verzichtet.

Dubiose Impfforschung

Vier Jahre später prämierte man Robert Koch für seine Arbeiten zur Tuberkulose, obwohl sein Heilmittel Tuberkulin wiederum ein Hoax war. Nicht einmal den Erreger der Tuberkulose hatte er als erster entdeckt und beschrieben. Sein Wirken in den deutschen Kolonien, wo er in „concentration camps“ nach englischem Vorbild mit einem arsenhaltigem Gebräu zur vermeintlichen Heilung der Flussblindheit zahlreiche Einheimische von Leben zum Tod beförderte, fielen gänzlich unter den Tisch.

2008 wurde Harald zur Hausen für die „Entdeckung“ dekoriert, dass Gebärmuttelhalskrebs durch HPV-Viren verursacht wäre und mit einer Impfung verhütet werden könnte. Die höchste Ehre beruht auf einer Arbeit mit 18(!) Gewebeproben mit keineswegs eindeutigen Ergebnissen. Wie die Ereignisse seither zeigen, diente der Preis lediglich dem Marketing eines Impfstoffes, der mehr schadet als Nutzen bringt. Neun Nobelpreise muss man der Kategorie „Betrug oder grober Unfug“ zuordnen: Darunter 1907 die radikale Entfernung gesamter Schilddrüsen bei Knoten, um dann eine Unterfunktion feststellen zu müssen; Organtransplantationen im Jahr 1912, die alle zum Tod führten – oder eine Gehirnverstümmelung mit einem pickelartigen Instrument zur Behandlung der Epilepsie 1949.

Entlarvende Negativliste

Die dem Stiftungszweck widersprechenden Preisträger werden auch offenbar, wenn man sich ansieht, wer nicht als preiswürdig erachtet wurde. Der Entdecker der Röntgenstrahlen, Wilhelm Conrad Röntgen, der seinen Coup 1895 sechs Jahre vor der ersten Preisvergabe landete und noch bis 1923 eine Ehrung hätte entgegennehmen können, fehlt in der Liste ebenso wie die Pioniere der Ultraschalldiagnostik. Man vermisst überhaupt alle maßgeblichen Chirurgen des 20. Jahrhunderts – selbst denjenigen, der den Operationssaal wie kein zweiter revolutioniert hat: Dem deutschen Frauenarzt Kurt Semm zeigten die Stockholmer schon deshalb die kalte Schulter, weil er – ohne um Erlaubnis zu fragen – sein Fachgebiet überschritten hatte, als er erstmals endoskopisch einen Wurmfortsatz entfernte. Semm hat innerhalb von 25 Jahren nahezu im Alleingang die endoskopische Chirurgie eingeführt. Mit seiner Technik erfolgt heute jede vierte Operation weltweit!

Bezeichnend sind die nicht vergebenen Nobelpreise auch in anderer Hinsicht: Die vermeintlichen Siege über die zu Jahrhundertkatastophen hochstilisierten Infektionskrankheiten “Polio” und Pocken waren den Stockholmern keine Ehrung wert. Weder für die Entdecker der vermeintlich verursachenden Viren, noch für die „Schluckimpfung“ gegen die „Polio“ oder die angebliche „Ausrottung“ der Pocken durch die WHO. Der Österreicher Karl Landsteiner, dem zu Unrecht immer noch die Aufklärung der „Polio“ zugeschrieben wird, erhielt zwar einen Nobelpreis, jedoch nicht für sein behauptetes „Poliovirus“, sondern für seine Charakterisierung der Blutgruppen. Dem 250 Jahre fieberhaft gesuchten Erreger der Pocken, den man nach 1940 dingfest gemacht zu haben glaubte, geht bis heute ein Entdecker ab. Selbst in Stockholm dürfte man wohl vor dem Hoax in beiden Fällen zurückgeschreckt sein.

Der medizinisch-industrielle Komplex führt das Zepter

Bei der Preislawine für Grundlagenforschungen sieht es mit der Preiswürdigkeit nicht besser aus. Gleich zwei Nobelpreise gab es zur Befeuerung der Gelddruckmaschine Cholesterin. Ein Nobelpreis wurde verliehen für eine Krankheitserklärung, die seit 40 Jahren spekulativ ist: Die „Prionen“. Und dann, natürlich, der Nobelpreis für die Forschungen zu den „wirksamen Covid-19-Impfstoffen“. Im Gegensatz zu anderen Organisationen, die sich gelegentlich zumindest angesichts evidenter Verfehlungen später Asche aufs Haupt streuen, wurde in Stockholm übrigens nie eine Preisvergabe annulliert.

Ganz offenkundig spiegeln die Nobelpreise für Medizin weder tatsächliche Fortschritte in Diagnostik und Therapie wider, noch tragen sie den Notwendigkeiten wirklicher Krankheitsursachen Rechnung. Was nützt die Beschreibung von Stoffwechselwegen der Biologie als Reaktion auf Umweltgifte, wenn die Krankheitsauslöser nicht erkannt und nicht benannt werden? Die Erkenntnisse über unsichtbare Körpervorgänge sind nicht mehr als die Dokumentation von Symptomen, wenn daraus keine Erkenntnisse für Diagnostik oder Therapie resultieren.

Preisträger als Galionsfiguren lukrativer Geschäftskonzepte?

Es ist mehr als bezeichnend, wenn die Erkenntnisse der Preisträger immer mehr ins Mikroskopische wandern – als könnte man Krankheiten auf eine einzige Ursache oder einen einzigen Mechanismus zurückführen. Krankheit betrifft aber immer den ganzen Menschen und nicht nur dessen Physiologie und Biochemie. Wenn eine ganzheitliche Betrachtung von Krankheit und Gesundheit im Spektrum der Nobelpreisträger gar nicht vorkommt, ist klar, dass „Medizin“ für das Preiskomitee eine andere Bedeutung hat, als gemeinhin darunter verstanden wird.

Beim jährlichen Preisregen aus Stockholm handelt es sich deshalb auch nicht um Ehrungen außergewöhnlicher Wissenschaftskoryphäen oder Retter der Menschheit, die gemäß Stiftungszweck „der Menschheit den größten Nutzen“ gebracht hätten. Sondern die Preisträger sind die Galionsfiguren für kommende Geschäfte zu Lasten der Erdbewohner. Medizin-Nobelpreise dienen nur selten der Behandlung von Krankheiten, sondern scheinen eher dem Ziel einer Umwandlung von Mensch und Tier in Rohstofflieferanten und Absatzmärkte zu frönen.


Dr. med. Gerd Reuther ist Facharzt für Radiologie, Medizinaufklärer und Medizinhistoriker. In neun Büchern setzt er sich kritisch mit der Medizin und der Wahrnehmung der Geschichte auseinander.

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11 Antworten

  1. Auch bei den Medizinthemen geht es nur ums Geld / Gewinne und natürlich die Durchsetzung globaler Interessen / Vorgaben ala WEF. Ich denke, fast Allehier wissen, was ich meine. Egal, mit was man zur Zeit auf unserer (niedrigen) Ebene konfrontiert ist, es hat fast Nichts mehr mit Wissenschaft, Technik usw. im Interesse der Menschen zu tun.

  2. @Medizin-Nobelpreise wirklich zum „größten Nutzen der Menschheit“
    kommt auf die Definition an !
    Wenn sie als Menschheit die globalen Feudalisten definieren und den Nutzen als „deren Nutzen“ sehen, dann haben sie recht.
    Denn selbst die mRNA–Spritzen-Experiment waren ja in deren Interesse und – ob Erfolg oder Mißerfolg – in deren Nutzen – jetzt einmal vom Geld abgesehen, mit dem die Pharma-Industrie ihre Gewinnrückgänge durch das Auslaufen von Patenten mehr als kompensiert hat.
    Wollen sie aber als Menschheit alle Menschen sehen, auch die Armen und Hungernden, dann zu 80% eher nicht – schließlich verdient die pharma-Industrie an kranken Menschen, oder denen, denen sie einredet, wie wären krank und an denen, denen sie eine Naturheilkunde verhindern kann.

    Was bringt den Doktor um sein Brot?/ a) Die Gesundheit, b) der Tod./ Drum hält der Arzt, auf daß er lebe,/ uns zwischen beiden in der Schwebe.
    Eugen Roth

  3. Natürlich, man kann völlig willkürlich Überbevölkerungen niederimpfen! Auch kann man so noch nebenbei die Wirtschaft retten! Und manche können sich Milliarden in die eigenen Egogeldsacktaschen scheffeln! Na ist das alles etwa nix???

    1. hier gehts schon mal los..überbevölkerung, was bedeutet diese definition und wer kommuniziert sie?

      ah, dieselben, die diese beseitigen wollen? mhm..im vergleich zu afrika oder den amerikanischen steppen, der russischen tundra, etc ist berlin zum beispiel total überbevölkert. macht sinn noch mehr afrika nach berlin zu holen.

      andere frage, national: wieviel milliarden haben zehntausende von toten windkraftopfern der energie- und pharma branche eingebracht? wieviel kostet die medizinische versorgung von millionen vorsätzlich unwissend gehaltenen betroffenen bürgern?

      blutverdünner und medikamente gegen bluthochdruck belegen seit jahren unangefochten die vorderen plätze in den verkauf charts..

      wer verdient daran und hat interesse, dass es so bleibt?
      warum werden diese fragen nicht aufgegriffen und recherchiert?

  4. US-Komiker nach Impfschaden: „Alles gelogen“
    „Der US-amerikanische Komiker Jimmy Dore hat sich in den letzten Jahren zu einem lauten Kritiker der Corona-Maßnahmen entwickelt. Die linke Medienpersönlichkeit rechnet mittlerweile knallhart mit der Politik ab – ausgelöst durch einen eigenen Impfschaden.

    Jimmy Dore war einst ein braver progressiver Linker, hat sich jedoch immer weiter von dieser Szene entfernt. Schon 2020 formulierte er Skepsis gegen Masken und Lockdowns, trotzdem ließ er sich zweimal impfen. Ihm wurde der Moderna-mRNA-Impfstoff verabreicht. Es folgten schwere Nebenwirkungen.

    Fieber, Gelenkschmerzen, Erschöpfung, Nackenschmerzen und eine diagnostizierte Hirnhautentzündung. Er führte die Erkrankungen eindeutig auf die Impfung zurück. Schon 2022 beschrieb er in einem Interview bei Joe Rogan, wie diese Symptome nie ganz verschwanden. Er meldete sich freiwillig für eine Studie zur Behandlung von Impfnebenwirkungen – und wurde dort als Erstes mit Ivermectin behandelt. Als er protestierte und es als „Pferdepaste“ bezeichnete, korrigierte ihn der Arzt: Es handele sich um ein Nobelpreis-gekröntes Medikament für Menschen.

    Mittlerweile ist Dore völlig bekehrt. In einem aktuellen Auftritt rechnet er radikal mit der Covid-Politik ab. „Sie haben über alles gelogen“, sagte er kürzlich in einem Clip, der nun viral geht.
    Die Impfstoffe stoppten weder die Übertragung noch die Erkrankung, wie anfangs versprochen. Stattdessen seien sie ein „Therapeutikum“, kein klassischer Impfstoff. Dore kritisiert, dass Kritiker wie er als „Anti-Vaxxer“ diffamiert wurden, obwohl er selbst geimpft war und lediglich Nebenwirkungen berichtete.

    Dore hat auch ein eigenes Comedy-Special mit dem Titel „Covid Lies Are Funny“ (verfügbar auf jimmydore.com) veröffentlicht. Er demontiert dabei die noch immer offizielle Erzählung. Er wirft Anthony Fauci, den Medien und Politikern vor, Lügen verbreitet zu haben – von der Herkunft des Virus über Maskenpflicht und Lockdowns bis hin zu den Impfversprechen. In Wahrheit sei Covid die größte Umverteilung von Vermögen nach oben in der Geschichte der Menschheit gewesen: Milliarden flossen an Pharma-Konzerne, während Arbeiter leiden und zahlen mussten.

    Seine Aussagen bei Wide Awake Media:

    „Was mich aufgerüttelt hat, war die Tatsache, dass ich einen Impfschaden erlitten habe.“

    „Ich dachte mir: Wenn sie schon darüber lügen, worüber lügen sie dann noch? Und es stellte sich heraus … sie haben über alles gelogen.“

    „Sie haben über Masken gelogen, sie haben über Herdenimmunität gelogen, sie haben über natürliche Immunität gelogen, sie haben über Lockdowns gelogen… Es gab nichts, worüber sie nicht gelogen haben.“

    „Und trotzdem begreifen die Leute nicht, dass sie in einem so großen Ausmaß belogen wurden, weil es, glaube ich, eine so gewaltige Lüge war, dass sie es einfach nicht fassen können.“

    „Und wenn die Leute zugeben, dass sie so oft belogen wurden, dann müssen sie sich nicht eingestehen, dass sie sich auch wie Monster verhalten haben.“
    „Also ignorieren sie es einfach und sagen: ‚Ach, Covid ist vorbei‘, und so müssen sie sich nicht damit auseinandersetzen.“

    Diese Position hat ihn natürlich zur Persona non grate innerhalb des Mainstreams und der Linken gemacht. Plötzlich ist der Comedian ein „Spreader“ von Desinformation. Er fühlt sich dadurch bestätigt.“
    https://tkp.at/2025/12/22/us-komiker-nach-impfschaden-alles-gelogen/

  5. Was ist die moderne Medizin eigentlich?
    Und wem dient sie wirklich?
    Wo kommt sie her?
    Wie, und weshalb, ist sie entstanden?

  6. Kurz nach Anzeige gegen Gates und Bourla – Professor tot aufgefunden
    Nur wenige Tage, nachdem Prof. Francis Boyle zugestimmt hatte, gegen Bill Gates und Albert Bourla wegen der tödlichen COVID-mRNA-Impfungen auszusagen, wurde dieser tot aufgefunden.
    Boyle war Verfasser des US-Biowaffengesetzes gewesen und hatte die mRNA-Impfungen als „Biowaffen und Frankenstein-Impfungen” bezeichnet.
    https://www.unser-mitteleuropa.com/184135

    Die auffälligen Tode der Corona-Kritiker
    https://www.unser-mitteleuropa.com/169612