Sind nur die Mullahs oder auch der iranische Islam bald am Ende?

Proteste von Exil-Iranern in London (Foto:Imago)

Es war im Jahr 1979, als Khomeini mit westlicher Hilfe an die Macht kam; seitens der USA, die dem Schah Asyl gewährten, war dem wie so oft eine extreme Fehleinschätzung der politischen Situation in fernen Ländern vorausgegangen, die das Ausmaß des Unmuts im Iran ignoriert hatten. Nicht minder falsch aber lag auch die politische Linke in Europa, die in Khomeini absurderweise einen Freiheitskämpfer sahen, den sie in der Überwindung des „US-Imperialismus“ lieber in Teheran an der Macht wussten als den verhassten Reza Pahlevi. Auch der politisch beschlagene Kanzler Helmut Schmidt irrte damals fundamental. Allerdings war damals, wie das Magazin „Zenith“ schreibt, auch völlig unklar, wie man Khomeini tatsächlich bewerten sollte. Nicht nur die Bundesregierung, auch die Regierungen in Frankreich und Großbritannien hielten ihn für das kleinere Übel gegenüber den damals ebenfalls protestierenden Kommunisten. Viele trauten Khomeini wenig zu, sahen ihn als eine Übergangslösung. Helmut Schmidt sagte immerhin wörtlich: „Die Ayatollahs können das Land nicht ewig regieren.” Man gab Khomeini im Grunde genommen ein paar Jahre und glaubte, dass der Spuk dann vorbei sei. Aber es war der Beginn einer langanhaltenden Zeitenwende.

Aus den paar Jahren wurde eine halbe Ewigkeit; das Ayatollah-Regime mit seiner Islamischen Revolution hält sich inzwischen länger die DDR existierte. Und: Es war weitaus blutiger und ist es weiterhin. Was den deutschen Präsidenten – nicht gleichzusetzen mit Präsidenten der Deutschen – Walter Steinmeier nicht davon abhielt, den Mullahs und ihrem Großayatollah Chamenei 2019 zum 40. Jahrestag ihrer glorreiche Revolution zu gratulieren.

Gefährlicher Irrtum

Heute ist es Annalena Baerbock, die Frau, die derselbe Bundespräsident zur Außenministerin ernannte, die ernsthaft glaubt, Gewalt gegen iranische Frauen hätte nichts mit der islamischen Religion zu tun. Nun, diese Ministerin des Äußersten ist anscheinend doch eine „Gläubige“: Sie „glaubt” allerdings grundfalsch falsch, wie ihr Ahmad Mansour in der „Neuen Zürcher Zeitung” vom 5. Oktober 2022 ins Stammbuch schrieb. Ihr Glaube sei ein gefährlicher Irrtum, der auch in unserem Land schon zur Gefahr mit hundertfacher Todesfolge wurde. Der Beitrag des ARD-„Weltspiegel extra vom 10. Oktober 2022 zum Aufstand im Iran ist es wert, sich ein Bild zur aktuellen Lage dieses nicht arabischen und nicht sunnitischen, sondern schiitischen Landes zu machen.

Der Iran hebt sich von seine arabischen Nachbarn ab durch ein beachtliches Bildungsniveau. Die Wissenschaft kann sich – trotz des riesigen Brain-Drains der 1979 von den Mullahs geflüchteten Eliten – sehen lassen. Auch die Lebenserwartung nimmt zu – außer bei denjenigen Menschen, die es nicht so mit dem Regime haben: Todesstrafen sind an der Tagesordnung. Die ersten drei Jahre nach der Machtergreifung des Ayatollahs machten in Sachen Blutdurst der Französischen Revolution Konkurrenz – Khomeini hatte offenbar im Pariser Exil „gelernt”. Bis 1982 mussten über 3.000 Menschen dran ”glauben“ – nicht an Muhammad, sondern an ihr gewaltsames Ableben. Aber auch bis zuletzt waren es jedes Jahr Hunderte, die geköpft oder gehängt wurden. Der Iran hat – dank westlicher Untätigkeit – auch bald die Fähigkeit, Israel mit Atomwaffen anzugreifen.

Juden und Christen marginalisiert

Aber nicht nur Juden, die im Land auf 20.000 dezimiert wurden, zählen zu den Todfeinden der Mullahs. Auch Christen gibt es nur noch rund 400.000, die unter strenger Beobachtung stehen. In Deutschland umgekehrt gibt über 300.000 Iraner und Persischstämmige, die lediglich von Statistikern „beobachtet” und gezählt werden. Anders als sie in Europa hat das Christentum im Iran eine lange Geschichte. Heute leben im Iran etwa 60.000 assyrische Christen und die Nachfahren der etwa 300.000 armenischen Christen. Des Weiteren gibt es noch römisch-katholische, anglikanische, evangelische und andere christliche Gemeinden und (Haus)Kirchen. Die iranische Verfassung erkennt Christen- und Judentum zwar als religiöse Minderheiten an; diese Religionsgemeinschaften müssen aber beispielsweise die islamischen Kleidungsvorschriften in der Öffentlichkeit beachten und dürfen unter Strafandrohung nicht für ihren Glauben werben oder missionieren.

Für den Abfall vom Glauben droht Muslimen im Iran die Todesstrafe. In der Praxis sind alle Angehörigen von religiösen Minderheiten einer subtilen Form der Diskriminierung ausgesetzt, wie etwa bei der Arbeitsplatzwahl in der staatlich dominierten Wirtschaft, im Erbrecht oder bei Zeugenaussagen. Auch Ämter wie Minister, Staatssekretäre, Richter oder Lehrer an regulären Schulen sind ihnen verschlossen. Aber das wirkliche Drecksgeschäft überlässt die iranische Regierung der islamischen „Sittenpolizei“ – und das bis in die privateste Privatsphäre hinein; so wie auch Hitler die schlimmsten Dinge der Gestapo und der SS überließ.

Islamisten wachsen schneller nach als abgeschnittene Haare

Der Iran der Mullahs rangiert auf Platz 9 des Weltverfolgungsindex von „Open Doors”. Dessen Länderprofil gibt Aufschluss über die Situation Andersgläubiger im Iran, die mit und neben den rund 83 Millionen iranischen Muslimen existieren. Aber die insgesamt rund eine Million „Ungläubige“ haben als Minderheit eine noch schlechtere Position als Frauen, die die Hälfte der Einwohner stellen. Christen haben kaum eine Lobby; auch unsere Kirchen kümmern sich kaum um sie. Die iranischen Frauen wissen dagegen immerhin um die Unterstützung von Feministinnen aus aller Welt. EU-Abgeordnete und Prominente schnitten sich zum Zeichen ihrer Solidarität ein paar Zentimeter ihrer Haare ab – was außer Aufmerksamkeit leider nichts bringt, denn Islamisten wachsen allerorten noch schneller nach als Haare.

Wie geht es im Iran nun aber weiter – oder geht es gar wieder rückwärts? Das Portal „haOlam” berichtet aktuell, was sich so tut: Junge Mädchen, Studenten, Bazare, Anwälte, Ärzte, Gewerkschafter – sie alle sind bei den Protesten vertreten. Unterdessen droht die Regierung wild, gibt Israel und Amerika die Schuld, ruft Gegendemonstranten auf die Straße (die aus zumeist Niqab-verhängten Frauen bestehen). Die Rufe „Tod dem Diktator!“ werden lauter. Doch das Auswärtige Amt in Berlin stellt den Iran stümperhafter vor als ein Schulbuch: Von Deutschland können die Menschen im Iran nicht viel erwarten.

Macht unschädlich, was euch schadet!

Es bleibt den Iranern zu wünschen, insbesondere den dortigen Frauen, dass sie sich aus eigener Kraft ihrer islamischen Tyrannen entledigen. „Schickt sie in die Wüste!“… was im Iran einfacher wäre, als wenn wir dies mit unseren Machteliten tun wollten, denn dort sind Wüsten nicht weit weg und recht groß. Muhammad war ein Kind der Wüste (manche sagen auch: ein wüstes Kind, erstrecht im fortgeschrittenen Alter). Liebe Iranerinnen, lasst nicht mehr zu, dass sie euch im Namen dieses Propheten drangsalieren und töten. Macht unschädlich, was euch schadet! Aber alleine werdet ihr das kaum schaffen, denn eine erfolgversprechende Gegenmacht ist ohne maßgebliche Teile des Militärs kaum möglich, und sei es nur mit Stillhalten. Und diese Militärs sind zu gewinnen – was gelingen könnte, spätestens wenn ihnen klar wird, dass sich Israel nicht auslöschen lässt. Dann erst werden sie der aggressiven und selbstmörderischen Politik der Mullahs die Gefolgschaft aufkündigen.

Und meine Botschaft an die Menschen in Deutschland: Glaubt nicht, dass die Infiltrierung und Machtergreifung des Islam in unserem Land wie ein Spuk so schnell und spurenlos vorbei ginge, wie es 1979 für den Iran angenommen wurde! Überall wo der Islam an die Macht kam, hat er nicht nur Unterdrückung und eine Blutspur hinterlassen, sondern er hatte auch viele Millionen Tote zur Folge. Sowohl bei den islamischen Eroberungen und durch deren Herrschaft im Innern, als auch durch Kriege zwischen den vielen islamischen Glaubensschulen („Schulen des Todes”). Und diese werden nicht nur gespeist durch den Dschihad per Invasion, sondern auch durch die ganz gewöhnliche Migration. Und natürlich inzwischen durch immer höhere  Geburtenzahlen, den so genannten „demographischen Dschihad“.

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15 Kommentare

  1. Der Hijab ist für die Mullahs im Iran die erste Verteidigungslinie. Wenn der Hijab fällt, werden nach und nach alle anderen Bollwerke auch fallen. Das lässt nichts Gutes hoffen.

  2. Viele muslimische Frauen verteidigen ihren Gauben und das Kopftuch. Hirnwäsche von jungen Jahren an trägt seine Früchte. Bei Michael Stürzenbergers Kampf gegen den politischen Islam kann man es bei seinen Kundgebungen immer wieder sehen. Diese hysterischen Weiber haben sich dabei nicht unter Kontrolle.

    • @Angelique Simon: Es gibt keinen politischen Islam. Das ist eine Erfindung des Westens, um den Glauben von der im Koran befindlichen Ideologie zu trennen. Der Koran und die dazugehörigen Schriften + die Fatwas geben vor, wie man zu leben hat. Dazu gehören Spiritualität, wie man zu leben hat, wem man zu hassen hat, das Rechtssystem und die Pflicht, das Haus des Islam zu vergrößern, bis alle Welt im Haus des Islam vereint ist. Kein Teil kann von anderem getrennt werden, weil der Koran plus Schriften heilig sind und nicht veränderbar. Der Westen erzählt uns nur sein Märchen vom politischen Islam, weil er nichts gegen eine Islamisierung des Westens hat, aber natürlich die Verbrechen des Islam nicht publik machen will. Und so entstand im Westen die Mär vom friedlichen Islam und der Rest ist eben nicht Islamkonform. Das ist eine Lüge, die Muslime hier selbst erzählen, weil man Ungläubige belügen kann.

      • Sie haben recht. Stürzenberger traut es sich wahrscheinlich nicht, radikal anzusprechen, er wird ja so schon ziemlich angegriffen. Würde er den gesamten Islam verteufeln, wäre er wohl bereits tot.

  3. @Khomeini mit westlicher Hilfe an die Macht kam
    der war vorher Asylant in Frankreich – und – ein Novum, oder Hilfe der USA – das Militär weigerte sich, auf das Volk zu schießen, als der Mullah kam !

    Ich frage mich, ob sich die Breuer-Truppen auch weigern werden, auf Spaziergänger zu schießen ?
    Ich schätze mal, das mich die USA nicht vor den Breuer-Truppen schützen werden !

    • Zumal diese Grünen ohne selbst einen beruflichen Abschluss zu haben, nach immer mehr „Facharbeitern“ aus dem Ausland schreien. Was für eine Ironie…
      Man sollte die Grünen mit echten Politikern austauschen, die auch was vorzuweisen haben und nicht nur kranke ideologische Albträume in Deutschland umsetzen.


  4. Wenn in Israel die Scharia Teil der Regierungsform ist, muss es bei uns noch lange nicht so sein.Die
    Ohne den Druck der Amerikaner, auf ein Abwerbeabkommen mit der Türkei, hätten wir die Probleme mit dem Islam hier gar nicht.

    Rabbiner David Touitou: „Der Messias kommt erst, wenn Europa und das Christentum vollständig besiegt sein werden. Ist es also eine gute Nachricht, dass der Islam in Europa eindringt? Es ist eine ausgezeichnete Nachricht.“

    http://www.egaliteetreconciliation.fr – Rav Touitou: „C’est une excellente nouvelle que l’Islam envahisse l’Europe“. November 2013

    Ein weiterer Rabbiner, der Klartext spricht:

    Muslims are Jews’ natural allies in Europe – Rabbi Pinchas Goldschmidt – YouTube

    Der Talmud ist nicht besser als der Koran. Juckt aber scheinbar niemanden.

    „Im alten Testament war Gott noch wie Kinski“. Lisa Eckhard

    • @Durchblick: Genau so ist es. Ich wundere mich immer darüber, dass hier im Westen von einer jüdisch-christlichen Religion gesprochen wird. In der DDR war es richtiger Weise immer nur eine christliche Religion. Das Christentum ist über das alte Testament hinausgewachsen und hat mit dem Judentum dadurch nicht mehr viel gemein. Das christliche Glaubensbekenntnis ist im Neuen Testament. Der Islam steht dem Judentum sehr viel näher mit seiner Denkungsart und den Lebensregeln im Allgemeinen, siehe die orthodoxen Juden. Letztendlich müsse es besser heißen jüdisch-islamische Religion. Das käme dem näher, wenn man schon den irren Ansatzpunkt verfolgt, die Grundlagen von Religionen auf andere zurückzuführen. Wollte man dem entsprechen, könnte man gut und gern auch babylonisch-christliche Religion sagen oder irgendwelche andere Wurzeln nutzen. Jede Religion ist für sich selbst entscheidend ohne Zusatz. Und die beiden Wüstenreligionen passen eben zusammen wie die Faust aufs Auge, das könnte man sogar wortwörtlich auslegen.

  5. Dass sich der Iran von seinen arabischen Nachbarn in Punkto Bildung abhebt, ist klar. Die Iraner sagen es selbst: Wir sind Arier und keine Araber. Aber nichts desto trotz, der Islam wird bleiben und die Gleichberechtigung Frau – Mann wird es nicht so geben können, wie es vielleicht einer Baerbock vorschwebt. Gerade weil diese taube Nuss, die zur Politikerin des Jahres von irgendeinem Magazin gerade gekürt wurde (ich lach mich krank), meint, dass alles nichts mit dem Islam zu tun habe. Es hat alles damit zu tun. Übrigens behaupten das auch die Muslime selbst. Nach außen, wie zu uns, sagen sie, dass Frauen gleichberechtigt wären. Das ist natürlich Bullshit. Was im Iran vielleicht höchstens passieren könnte, wäre eine zaghafte Öffnung von Rechten für Frauen, wie z.B. in Saudi Arabien. Gedacht, so als Tünche, um nicht laufend kritisiert zu werden oder was auch immer. Der Koran mit seinen Anhängseln und die Fatwas, die das Verhalten der Muslime vorgeben, erlauben keine Freiheiten für Frauen, wie wir sie genießen. Da der Koran und alles an Schriften, was dazugehört, buchstabengetreu gelebt werden muss, wird sich nichts fundamental ändern. Vielleicht treten die Ayatollahs etwas in den Hintergrund, wie das religiöse Establishment in Saudi Arabien, aber gegen sie wird es keine Politik geben können. Der große wirtschaftliche Befreiungsschlag des Iran kann kommen, wenn die Brics-Staaten Iran, wie es der Iran will, in eine der verbundenen Organisationen oder gar in Brics selbst aufgenommen werden wird. Schließlich hat der Iran selbst mit vielen Sanktionen des Westens zu kämpfen. Eine etwas moderatere Politik wird es vielleicht nur geben können, wenn die iranische Wirtschaft wachsen kann und Anschluss an Hochtechnologien im großen Umfang bekommt. Trotzdem wird der Koran immer buchstabengetreu interpretiert werden.

  6. Wegen des Todes einer iranischen Frau schneiden sich deutsche und andere westliche Frauen jetzt die Haare ab. Wenn es wirklich um Frauen- und Menschenrechte ginge, hätten sie sich schon vor langem kahl rasieren müssen, aus Solidarität mit den IranerInnen, die wegen der westlichen Sanktionen — der Hungerwaffe — nicht genug zu essen hatten und verhungerten, oder aber starben, weil sie wegen den Sanktionen keine medizinische Versorgung bekamen.

    Ob der demokratisch gewählte iranische Ministerpräsident Mosaddegh im Jahr 1953 oder die Mullahs heute, sie müssen weg, damit der Westen wieder an iranisches Öl herankommt. Und das jetzt umso mehr, als der Westen das russische Öl gecancelt hat.

    Die National Endowment for Democracy (NED) ist ein Ableger der CIA, der zivilgesellschaftliche Gruppen auf der ganzen Welt mit dem Ziel unterstützt, „Kapitalismus und Demokratie zu stärken“ und Regierungen zu stürzen, die den USA nicht gefallen.
    Allein im Jahr 2021 stellte die Organisation für ihr Iran-Projekt 631.500 Dollar zur Verfügung. Ein Teil dieser Summe ging an Menschenrechtsgruppen, die angebliche oder tatsächliche Missstände in der iranischen Regierung dokumentieren, um diese zu diskreditieren.

    https://covertactionmagazine.com/2022/10/10/is-the-cia-supporting-another-color-revolution-in-iran-like-the-one-that-brought-in-the-shah-in-1953/

  7. “Nur der Ajatollah oder auch der iranische Islam am Ende?”

    Hmm, hier fehlen einige wichtige historische Hintergründe. Der iranisch persische Schia Islam wird seit vielen jahrzehnten von den Sunniten und den radikalislamsichen Wahhabiten bekämpft. Schon im Syrienkrieg ab 2011 wurde dazu aufgerufen die Ungläubigen (Alawiten), die Iran nahestehen, zu vernichten.
    Präsident Assad ist so viel ich weiß auch ein Alawite, der die Christen udn andere Minderheiten immer schützte, bis die vom Westen gesponsorten sunnitischen Milizen sich in Syrien einmischten und Jagd auf alle Ungläubigen starteten.
    AUch Saddam Hussein bekämpfte die Schiiten im Irak mit radikaler Gewalt.
    Und sogar im Jemen sieht es seit Jahren ähnlich aus, wo dem Iran nahestehnde Muslime, von den Sunniten und von den Saudi Arabien gesponsorten wahhabitischen Dschihadisten gejagdt werden. Saudi Arabien führt ja seit 2015 einen Angriffskrieg geegn den Jemen und muss keine westl. Sanktionen befürchten.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Zaiditen

    In fast allen arabischen Ländern werden die Schiiten umgangssprachlich auch als Safawiden bezeichnet, die schon seit mehr als einem halben Jahrhundert als die Erzfeinde der sunnitisch arabischen Welt gelten.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Safawiden

  8. „Dass sich der Iran von seinen arabischen Nachbarn in Punkto Bildung abhebt, ist klar. Die Iraner sagen es selbst: Wir sind Arier und keine Araber.“

    Die Sunniten wollen einfach keine Ungläubigen in ihrer Region, d.h. im Nahen Osten haben. Als die Safawiden die Persische Region zum Schia Islam konvertierten, war das ein kleine Katatsrophe für die Sunniten, vor allem für die ARaber. Die Schiiten werden gegenwärtig von vielen sunnitischen Muslimen als Ungläubige angesehen.
    Die Sunniten, vor allem die Araber wollen diesen Betriebsunfall wieder rückgängig machen. Alle Schiiten zum radikalislamischen sunnitischen Islam zwangskonvertieren und alle Iraner arabisieren.
    Genau das machen die ARaber mit fast allen nichtarabischstämmigen Völkern im Nahen Osten und in Nordafrika.
    Die Ägypter wurden fast vollständig vom arabischen Nationalismus entwurzelt. Viele Kopten wurden Jahrhundertelang arabisiert. Die christlichen Kopten sind heute nur noch eine kleine Minderheit.
    Die Berber in Nord Afrika können davon ein Lied singen. Viele Berber in Nord Afrika waren früher Christen. Bis die ARaber kamen. Den Berbern in Nordafrika wurde lange Zeit verboten gewesen ihre eigene Kultur auszuleben udn sich in ihrer eigenen Sprache zu unterhalten.
    Die Berber vergleichen den Arabischen Nationalismus mit Hitler Nationalsozialismus, genauer gesagt mit der nationalsozialistischen Rassenhygiene.

    • @Vasco da Gama: Danke für Ihren Exkurs. Habe wieder etwas dazu gelernt. Mir war das nur sehr oberflächlich bekannt.

  9. Hier wiedermal Prof. Bill Warner ueber 1400 Jahre blutige Ausbreitung des Islam (deutsche Untertitel)
    „Why we are afraid of“

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