Sloweniens Premier prangert die himmelschreiende Heuchelei und Einseitigkeit der UN an

Sloweniens Premier prangert die himmelschreiende Heuchelei und Einseitigkeit der UN an

Ein wahrer Staatsmann mit Courage und Analysefähigkeit – im Gegensatz zu dem fremdschamreifen deutschen Politpersonal: Sloweniens Premier Janez Janša (Foto:ScreenshotFacebook)

Janez Janša, der Premierminister von Slowenien, ist tatsächlich aktuell der einzige (!) europäische Staatslenker, der den Mut aufbringt, die Massenmorde der iranischen Regierung an der eigenen Bevölkerung anzusprechen. Er ist auch einer der ganz wenigen – wenn nicht sogar der einzige – Premierminister eines europäischen Landes, der intellektuell in der Lage ist, verantwortungspolitisch und interessengeleitet zu regieren und visionäre höhere Gedanken zu formulieren. Kein Wunder, dass ihn die Slowenen bereits zum vierten Mal zum Regierungschef gewählt haben. Der deutsche Außenminister Johann Wadephul hingegen muss beim Treffen mit dem russischen Amtskollegen Sergei Lawrov hingegen muss die üblichen, EU-narrativkonformen Phrasen vom Zettel ablesen (ja, so schwach ist der kleine, deutsche Mann).

Janez Janša hingegen geht deutlich weiter: In seiner Rede vor der 81. UN-Generalversammlung am vergangenen Donnerstag hat er einen Kernvorwurf gegen die UN formuliert: Diese wende ihre Prinzipien selektiv und nach doppelten Standards an. Er argumentierte, Vertrauen in die UN könne nur entstehen, wenn Prinzipien konsequent gälten – und nicht nur dann, wenn es politisch gerade opportun oder bequem ist. Die Organisation sei auf Souveränität, gleicher Würde, Rechtsstaatlichkeit, friedlicher Streitbeilegung und Menschenrechten gegründet. Diese Prinzipien verlören aber ihren Sinn, wenn sie je nach Land, Konflikt oder politischem Interesse unterschiedlich angewendet würden.

Christenmorde im Gegensatz zu Gaza kein Thema

Zum Vergleich nannte er das Spannungsfeld Gaza/Palästina, in dessen Kontext zahllose Resolutionen einseitig gegen Israel verabschiedet wurden und dem zudem eine im Vergleich zu sonstigen Konflikten eine überproportionale Aufmerksamkeit zuteil werde. Andere aktuelle Krisen hingegen würden von den UN und den dort lobbyierenden Mächten konsequent ausgeblendet; als Beispiele führte Janša etwa die weltweit Verfolgung und Tötung von Christen (über 4.800 getötete Gläubige allein im Vorjahr laut offiziellen Zahlen, Dunkelziffer erheblich höher) an, insbesondere die massiven islamistischen Pogrome gegen Christen in Nigeria, wo seit über einem Jahrzehnt Morde, Entführungen, Zerstörung von Dörfern und Gotteshäusern an der Tagesordnung sind. Dass die UN hierzu nur eine müde Sicherheitsratsresolution zuwege brachte, spricht Bände.

Auch den wachsenden Antisemitismus – weltweit und auch innerhalb etlicher UN-Mitgliedsstaaten – prangerte der slowenische Premier schonungslos an. Vor allem aber nahm er zu den Menschenrechtsverletzungen und Massenmorden im Iran kein Blatt vor den Mund. “Wenn jedes zivile Leben zählt, warum wird die angebliche Dringlichkeit von Krise zu Krise so unterschiedlich gewertet?“, fragte er. Die Antwort der internationalen Gemeinschaft müsse sich nach Ausmaß, Dauer und Schwere des Leidens richten – nicht nach Sympathien oder Ressentiments, Geographien, Allianzen, Medienaufmerksamkeit oder politischem Einfluss.

Konkrete Reformvorschläge

Zum Iran sagte Janša konkret, das „kriminelle theokratische Regime“ habe allein in diesem Jahr „brutal zehntausende seiner eigenen Bürger ermordet“. Hinrichtungen politischer Gefangener, junger Intellektueller und anderer Regimegegner sowie zahllose Menschenrechtsverletzungen fänden bei weitem nicht die nötige entschlossene Reaktion der Staatengemeinschaft. Gerade Menschenrechte dürften aber nicht davon abhängen, ob es politisch gerade genehm sei, die Opfer zu verteidigen. In Interviews am Rande der Versammlung kritisierte Janša das iranische Regime zusätzlich wegen seiner destabilisierenden und Zwietracht säenden Rolle in regionalen Konflikten – aber auch wegen seiner engen Verbindungen zu Russland.

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Der Premier schlug zwei konkrete UN-Reformen vor: Zum einen einen unabhängigen Mechanismus, der jährlich Ausmaß, Dauer und Schwere großer Krisen mit der tatsächlichen internationalen Reaktion vergleicht, um die Selektivität und mögliche Voreingenommenheiten sichtbar zu machen. Und zum anderen stärkere Schutzmechanismen gegen die politische Instrumentalisierung von UN-Mandaten und Institutionen. Warum diese vernünftigen und überfälligen Vorschläge nicht von Deutschland gekommen sind, kann sich jeder selbst beantworten.

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4 Kommentare

  1. @Einseitigkeit der UN
    die UN wurde aufgebaut, um die Interessen des DeepstateUSA in der Welt zu vertreten und anderen die Schuld zu geben gegen einen lukrativen Posten im Big Apple.
    Insofern ist die beklagte Einseitigkeit ein natürlicher Aspekt der UN schon ab Gründung. Aber sie sind ja so stolz, zu den Siegern zu gehören – also sollten sie genießen, was sie gewählt haben !

  2. „Die Heuchelei ist noch offensichtlicher“ – Vučić kritisiert westliche Staaten
    Der serbische Präsident Aleksandar Vučić erklärte in seiner Rede vor der UN-Generalversammlung, zahlreiche westliche Staaten würden beim Völkerrecht mit zweierlei Maß messen. Er kritisierte, dass ausgerechnet jene Länder, die sich heute als Hüter der internationalen Ordnung präsentierten, mit der Anerkennung der Unabhängigkeit des Kosovo einst selbst die UN-Charta verletzt hätten.
    https://rtde.press/kurzclips/video/292762-heuchelei-ist-noch-offensichtlicher-vucic/

    https://rumble.com/v7fx67o-die-heuchelei-ist-noch-offensichtlicher-vui-kritisiert-westliche-staaten.html

  3. Mullahs, Frank-$palter, Hisbollah, „$pd“, hamas, linksfascho „grüne“, „UN“, bOckbaerchen, i$lamofaschos, raf/antifa-FA, usw => BEST BUDDYS!!!

    passt scho.

  4. heuchelei, da braucht man garnicht weit laufen. was soll man dazu sagen, als denn aufs eigene ländle zu verweisen?
    was brauchen wir den nahen osten oder slovenische premiers uns aufzuregen?
    in deutschland wurden bereits zehntausende durch windkraft umgebracht, millionen sind geschädigt ohne die ursachen zu kennen und kein hahn kräht danach. wir reden hier über politische morde, die nicht anders zu betrachten sind als die selbstschuss automaten der ddr. nur ungleich effizienter und „unauffälliger“.

    örr und alternative freie medien helfen durch nicht-information der bürger, die scheisse unterm tisch zu halten und haben eine horror davor, dass die leute aufwachen und die beteiligung der journaille an dieser riesenschweinerei erkennen.

    depopulation hat viele fronten und viele helfer.

    vor flächendeckendem infraschall sind alle gleich, ob jung oder alt, christ, jude oder moslem, queer oder geradeaus, völlig egal. es ist ein spiel auf zeit, je länger es dauert, desto irreparabler sind die schädigungen der menschen.

    kleiner auschnitt:

    Schlafstörungen
    Chronischer Bluthochdruck
    Herzrhythmusstörungen
    Unumkehrbare Herzmuskelveränderungen
    Chronischem Stress
    Tinnitus
    Gestörte mikrovaskuläre Vasomotorik
    Versagen der Gefäßbewegung und damit verbundene vaskuläre Entzündungen
    Reduzierte Fruchtbarkeit aller Lebewesen im Umkreis, erhöhte Fehlgeburtenrate, erhöhte Missbildungsrate

    etc etc..wir blenden wieder über zu den aussagen des slovenischen premiers:

    “Wenn jedes zivile Leben zählt, warum wird die angebliche Dringlichkeit von Krise zu Krise so unterschiedlich gewertet?“, fragte er. Die Antwort der (inter)nationalen Gemeinschaft müsse sich nach Ausmaß, Dauer und Schwere des Leidens richten – nicht nach Sympathien oder Ressentiments, Geographien, Allianzen, Medienaufmerksamkeit oder politischem Einfluss.“

    darauf einen sie wissen schon…

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