
Dass deutsche Politiker im Allgemeinen und linke im Besonderen sich nicht an die Regeln halten, deren Befolgung sie anderen abverlangen, ist nichts Neues, zeigte sich nun aber besonders dreist in Mecklenburg-Vorpommern. Die dortige Linken-Justizministerin Jacqueline Bernhardt ließ ihren Sohn vorsorglich schonmal vor den am heutigen Montag beginnenden Winterferien vom Unterricht befreien, damit der Familienurlaub bereits am Freitag beginnen konnte. Dies trug sowohl ihr als auch der Schule einen Rüffel des Bildungsministeriums ein, das von Bernhardts Parteifreundin Simone Oldenburg geführt wird. „Der vorliegende Antrag, noch während der Schulzeit den Urlaub antreten zu können, hätte durch die Schule nicht genehmigt werden dürfen“, erklärte ein Sprecher. Die Schulpflicht gelte uneingeschränkt – auch für Kinder von Regierungsmitgliedern. Nach der Schulpflichtverordnung des Landes sei eine Beurlaubung unmittelbar vor Ferien „nur ausnahmsweise“ zulässig. Ein vorzeitiger Urlaubsantritt gehöre ausdrücklich nicht dazu.
Bernhardt rechtfertigte sich damit, „ordnungsgemäß einen Antrag gestellt“ zu haben, der auch von der Schule bewilligt worden sei. Zur Begründung gab sie an, dass ein gemeinsamer Familienurlaub in den Sommerferien nicht möglich gewesen sei. Dies ist allerdings wahrlich kein Grund für eine Befreiung ihres Sohnes vom Unterricht, zumal auch noch ausgerechnet die Landesregierung von Mecklenburg-Vorpommern immer besonders eindringlich auf die Einhaltung der Schulpflicht gepocht hatte. Um das Maß voll zu machen, hat Bernhardts sich den Ärger durch ihre Geschwätzigkeit auch noch selbst eingehandelt: Auf dem Weg in den Urlaub strandete sie nämlich im – wegen normalen Winterwetters im Chaos versinkenden
– Shithole Berlin, das dank politisch vorenthaltener Streusalzknappheit zu einer einzigen Rutschpiste mutiert war. Vom Flughafen BER aus meinte die Justizministerin, via WhatsApp verkünden zu müssen: „Totaler Stillstand! Flüge fallen aus!“.
Für Frau Ministerin wird die Schulpflicht gerne suspendiert
Diese völlig überflüssige Mitteilung machte den Vorfall erst bekannt, der einmal mehr die grenzenlose Selbstherrlichkeit der Politkaste unterstreicht. Gewiss mag man nachvollziehen, was Bernhardt an- und umtrieb, sofern man menschliche Empathie besitzt. Doch Vertreter einer Partei, die eben diese nicht haben, sondern Menschen permanent wie (um)zuerziehende, zu bevormundende Untertanen und Verfügungsmasse ihrer sozialistischen Agenda betrachten, sollten genau so behandelt werden, wie sie andere behandeln. Und gerade denen, die nicht nur Gleichheit, sondern Gleichmacherei predigen, darf man ihre selbstherrlichen Anmaßungen nicht durchgehen lassen – zumal nicht einer Justizministerin, die eigentlich ein besonderes Gespür für Integrität und Gesetzeseinhaltung haben müsste.
Denn während normale Kinder den (in der Tat meist völlig überflüssigen) letzten Schultag vor den Ferien, an dem in aller Regel ohnehin kein nennenswerter Unterricht mehr stattfindet, über sich ergehen lassen müssen und ihren Eltern eine Befreiung davon – gerade wegen des “verdächtigen” Termins –regelmäßig unter Verweis auf den staatlichen Schulzwang verweigert wird, lässt sich Bernhardt hier eine Extrawurst braten; auf einmal die dann die Bewilligung eines entsprechenden Antrags kein Problem, wenn er von einer Ministerin kommt. Wie in allen Bereichen des staatlichen Lebens in Deutschland sind auch hier Orwell’sche Verhältnisse erreicht – wenn auch in diesem Fall nicht jene aus seinem Roman „1984“, sondern eher die aus seiner Fabel „Animal Farm“ (“Farm der Tiere”), in der sich der berühmte Ausspruch findet: „Alle sind gleich, aber manche sind gleicher.“
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4 Kommentare
Ein typisch „Linkes“ Gewächs.
Kenne die Linken.
Solange mosern und rumgeiern,
bis man gewählt wird und oben
ist.
Und dann kommt der wahre
Charakter zum Vorschein.
Sie sind genau das, was sie
eigentlich bekämpfen wollen.
Hochmütig!!!
Die kriminelle Energie unserer narzisstisch-woken Politganoven ist längst Standard in der Bundesruinierung. Der Bürger hat keine Rechte mehr: Das Grundgesetz ähnelt immer mehr einem löchrigen Schweizer Käse, und fast täglich werden uns weitere, neue Regeln und Gesetze auferlegt, um uns durch Bevormundung und Sanktionen bei Nichteinhaltung gefügig zu machen – der selig sedierte Michel merkt’s nicht mal, dass er längst zum Sklaven mutiert ist.
Und unsere Schutzsuchenden mit internationaler Herkunftslegende interessiert’s ohnehin nicht, genießen sie doch tatsächlich Schutz vor „Schikanen“ jeglicher Art im Buntland und sind vor dem Sklaventum gefeit.
Der Sohn der dreist-linken Extrawurst wächst bereits in dem Gefühl auf, was Besseres zu sein, besser als alle anderen Kinder: der vorgezeichnete Weg, hochnäsig und selbstgefällig zu werden – narzisstisch wie es ihm vorgelebt wird.
Alle Menschen sind zwar rechtlich gleich, aber darunter gibt es auch solche, die noch etwas gleicher sind. Mit dem richtigen Parteibuch unter’m Arm und der richtigen Profession lässt sich eben alles im gewünschten Sinne schaukeln. Immerhin dürfte sich der Schulleiter ihres künftigen Wohlwollens versichert haben. Ja, was es in „Unserer Demokratie“ so alles gibt.
Unerhörte Schweinerei, dass der Sohn nicht auf eine Privatschule geht, – Problem gelöst!
Nur für den Plebs die staatlichen Schulen und deren Drangsalierungen und grotesken Missstände. Regt sich darüber irgendwer auf? Nicht in Deutschland.