
Es gehört zur politischen Folklore unserer Tage, dass die Maßstäbe verrutschen. Wo früher ein Staat den Schutz von Leib und Leben, die Abwehr von Gewalt und den Erhalt einer bürgerlichen Ordnung als seine höchste Pflicht verstand, gilt heute die Empfindlichkeit als Maß aller Dinge. Das Strafrecht, einst Ultima Ratio, wird nun zur Bühne moralischer Symbolpolitik. Der neueste Beweis: die SPD will das sogenannte „Catcalling“ – also anzügliche Sprüche, Pfiffe oder Blicke – kriminalisieren. Bundestags-Fraktionsvize Sonja Eichwede sagt dem “Stern”: „Diese Gesetzeslücke muss geschlossen werden. Solch ein Verhalten können wir nicht tolerieren.“ Und weiter: „Nicht die Opfer sollten ihr Verhalten ändern, sondern die Täter“. Anna Schneider moniert dazu in der “Welt”: „In der Tat. Aber der Kerngedanke jeglicher Emanzipation war doch eigentlich einmal, nicht für alles einen Daddy zu brauchen…“. Und Mirjam Epstein ärgert sich im “Cicero”: „Ein Hoch auf die Viktimisierung. So werden Bagatellen politisiert und in Gesetze gegossen – und Frauen auf die Opferrolle festgeschrieben.“
Dass ein Staat sich mit dieser Frage überhaupt auf der Ebene des Strafgesetzbuches befasst, zeigt die Verschiebung der Achsen. Früher stand die objektive Tat im Zentrum: eine Handlung, die einen Schaden hervorruft und deshalb sanktioniert werden muss. Heute genügt das subjektive Gefühl einer Beleidigung, einer Verunsicherung, einer „unangenehmen Atmosphäre“. Damit wandert das Strafrecht in die Sphäre des rein Emotionalen. Ein Land, das sich diese Verlagerung leistet, ist bereits mitten in der Gesinnungsjustiz angekommen. Das gilt umso mehr, als gleichzeitig die Augen vor den eigentlichen Gefahren verschlossen werden: vor Messerattacken in Bahnhöfen, vor Bandenkriminalität, vor importierter Gewalt in Schwimmbädern, vor Gruppenvergewaltigungen. Wer die Polizeiberichte der letzten Jahre liest, erkennt: das Problem der inneren Sicherheit ist nicht der “bauarbeiterliche” Komplimentpfiff. Doch während der Messerstecher in den Statistiken zur „Einzelfall“-Fußnote schrumpft, wird der Pfiff zum Politikum hochstilisiert.
Moralische Relevanzumkehr
Es handelt sich um eine Relevanzumkehr, die symptomatisch ist. In der alten Ordnung war die Gesellschaft robust, man traute den Bürgern die Fähigkeit zu, sich gegen eine unangebrachte Bemerkung selbst zu behaupten. Heute dagegen stilisiert man Frauen zur schutzlosen Opfergruppe, die nur durch strafrechtliche Allmacht gerettet werden könne. Damit betreibt man nicht Emanzipation, sondern Infantilisierung. Zugleich wird eine neue Hierarchie aufgestellt: Wer sich von Worten oder Blicken belästigt fühlt, soll künftig denselben Rechtsanspruch reklamieren können wie das tatsächliche Gewaltopfer. Damit wird nicht nur das Strafrecht verwässert, sondern auch das Leid realer Opfer relativiert. Wer einmal Opfer eines Messerangriffs wurde, weiß, dass zwischen einer eingeworfenen Bemerkung und einer eingestochenen Klinge Welten liegen.
Warum also dieser Vorstoß? Die Antwort ist klar: Weil er billig ist. Ein neues Delikt „Catcalling“ zu schaffen, kostet kein Geld, bindet aber die moralische Aufmerksamkeit. Es erlaubt der SPD, sich als feministische Avantgarde zu inszenieren – ohne das Grundproblem der von ihr selbst mitverursachten Sicherheitskrise anzutasten. Wer den Messerstecher nicht sehen will, konzentriert sich lieber auf den Bauarbeiterpfiff.
Gleichzeitig dient die Debatte als Ablenkung: Während immer mehr Bürger beim nächtlichen Heimweg das Messer in der Handtasche oder in der Jacke ihres Angreifers fürchten, verlegt sich die Politik auf den Kampf gegen die „Atmosphäre der Unhöflichkeit“. Damit wird ein kultureller Stellvertreterkrieg geführt, der die eigentlichen Fragen verdrängt: Wer kontrolliert die Straßen, wer garantiert Ordnung, wer schützt die Bürger vor realer Gewalt?
Rückfall in den Tugendstaat
Was hier betrieben wird, ist der Rückfall in eine vormoderne, tugendstaatliche Politik: nicht das Verbrechen wird verfolgt, sondern das Abweichen von der gewünschten Haltung. Catcalling-Kriminalisierung ist ein weiteres Mosaik im Bild einer Gesellschaft, die das Strafrecht als pädagogisches Instrument missbraucht. Dass Frankreich, die Niederlande, Portugal und Spanien solche Gesetze bereits eingeführt haben, ändert an dieser Einschätzung nichts.Doch ein solcher Tugendstaat ist nie neutral. Er richtet sich nicht gegen alle Formen von Belästigung, sondern nur gegen die, die ins Raster der Ideologie passen. Die massiven Belästigungen und Übergriffe, die seit 2015 etwa auf öffentlichen Plätzen und bei Volksfesten durch Gruppen junger Migranten dokumentiert sind, werden beschönigt oder verschwiegen. Dort, wo es gefährlich und brisant wird, bleibt die SPD stumm. Der pfeifende weiße Biodeutsche und unterstelle “Alltagschauvinist” aber dient als Feindbild, weil er das Narrativ von der „toxischen Männlichkeit“ befeuert, das wiederum als Hebel für die Umgestaltung der Gesellschaft taugt. Generalverdacht? Bei dieser “Tätergruppe” kein Thema.
Das Projekt der SPD, Catcalling zu kriminalisieren, ist mehr als nur ein fragwürdiger Gesetzesvorstoß. Es ist Symptom einer Gesellschaft, die die Verhältnisse auf den Kopf stellt. Der Staat, der den Bürger nicht mehr vor der Messerattacke schützen kann oder will, kriminalisiert den Pfiff. Er zieht die Grenze des Strafrechts nicht mehr zwischen Recht und Unrecht, sondern zwischen Gefühl und Empfindlichkeit. So entsteht eine doppelte Entwertung: Die reale Gewalt wird verharmlost, und die Alltagssprache wird kriminalisiert. Es bleibt die bittere Diagnose: Wenn der pfeifende Mann wichtiger ist als der Messerstecher, dann ist der Rechtsstaat zur Karikatur seiner selbst geworden.
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12 Antworten
Wobei ja der Einmann vorm vergewaltigen auch erstmal verbal anmacht. Dumme Sprüche, Standartlügen und Geschmalze. Wenn die Auserwählte aber das untere Niveau-Limbo ablehnt, oh oh! Dann wird die muslimische Turteltaube zum Vieh.Da gehen alle Lampen aus, wenn überhaupt vorhanden! Da versteht die keinen Spaß! Heißt, die Gerichte hätten theoretisch wieder mit den gleichen Gestalten mal zehn zu tun! Versteht die Uschi von der SPD natürlich nicht, weil Wand Tapete Problem!
Die Muslimen haben Recht! Schwarzen Müllsack drüber stülpen, zubinden und die links-grüne Emanze muß das Maul halten, wenn nicht gibts Dresche, steht so im Koran drin! Fertig Problem gelöst. Oder anders herum, die Masse der westlichen Gesellschaften haben einen Gehirnwäsche links-Drall und grüner Kommunismus ist eine Geisteskrankheit, definitiv, wir bekommen es jeden Tag aufs Neue und massiv bewiesen. Mein Glück nur, ich bin seit sehr langer Zeit von diesem durchgeknallten Land weg, hier geht man zum großen Glück noch normal miteinander um. Charmebefreit waren ja schon vor 30 Jahren die allermeisten „Damen“ die ich aus diesem „besten“ Deutschland aller Zeiten kennen lernen mußte, aber das ist sehr lange her…
Moooment,jeder hat doch das Linkende Recht seine Orientalen Triebe wie zu Hause aus zu leben,unter wohl meinender Presse „Betreuung“ ,wie in Germoney!! Wer jetzt das Macho Gehabe nur der EU & Germoney Männer. anklagt begeht da nicht einen Rechtsbruch, im Sinne vor dem Gesetz sind alle Gleich..??! Nicht aber Politiker und Asyl_liker der IS Fraktion ??
Wer pfeift denn heute noch Frauen hinterher? Übergewichtig fett, Blech im Gesicht oder an anderen Stellen und oftmals mit hässlichen Tätowierungen verunstaltet. Dazu geschmacklos angezogen und manches zur Schau gestellt, was eher einer Bedeckung bedürfte. Wirklich hübsche und schöne Frauen sind in Deutschland eh kaum anzutreffen, denn schon im Mittelalter wurden die besonders hübschen als Hexen verbrannt oder sonstwie ausgemerzt. Aber zum Glück gibt es in Europa noch Länder mit attraktiven Frauen, so dass sich zumindest diesbezüglich eine Reise nach Asien oder Lateinamerika völlig erübrigt. In Deutschland wird die Katastrophisierung von Bagatellen die Regel, denn sonst hat das Land keine ernsten Probleme.
Da hast du nicht ganz Unrecht. Ich sage das auch immer gerne:
Deutsche Frauen, fett und in Jogging-Hosen, aber hätten gerne den jungen Delon als Partner. Aber bitteschön, mindestens!
Und zu weiterer Schmach: Russland hat viel schönere Frauen als wir!
Ohhh! Waaaaaas?!
Ja.
solche Männer gibt es schon lange nicht mehr – Männer, die einem „hinterherpfeifen“ – das war eine Art Kompliment – sie haben einem nichts getan. Es waren deutsche Arbeiter – die sind doch hier schon lange weg – selbst das Arbeitsamt wurde vor Jahrzehnten nicht mehr von Deutschen gebaut- Also es gibt sie gar nicht mehr
Ich könnte den ganzen Tag Frauen hinterher pfeifen..Oder untenrum ohne herumlaufen .Würden die allermeisten eh nicht merken , daß sie nur mit dem Smartphone beschäftigt sind oder die Alten mit ihrem Hörgerät.und eh schlecht sehen…Da bräuchte es schon ein Megafon direkt ins Gesicht….“ Aber das wäre ja schon wieder eher ne Lärmbelästigung….
Also wieder eines dieser tausenden Phantomgesetze für all die fiktiven Opfer ,die der Linksstaat immer so braucht für seine Geldflüsse…pfeift er doch selber aus dem letzten Loch , aber dafür sind die Linken auch taub….
Schalimme Kommentare müssen draußen bleiben ! ist so bleibt so,wer zu nahe an der Öffentlichen Meinung operiert,die rd 75% der Bürger gefühlt empfinden & vertreten.Restliche %te werden in Umfragen auf geschlüsselt!
Politiker_*innen_außen, die soetwas fördern gehören auf ihren Geisteszustand untersucht.
Aber denen pfeift wahrscheinlich eh keiner hinterher.
Grüße aus einem Land, in dem man diesbezüglich noch normal ist
Die Männer die Frauen belästigen werden das weiterhin tun weil sie ethnische Immunität haben. Die schüchternen Männer die sich schwer tun Frauen anzusprechen, fürchten sich vor einer Ablehnung und in Zukunft auch vor Strafverfolgung. So sterben die Deutschen noch schneller aus. So gewollt???
Diese ganze Sexismus-Geschichte ist nur Teil des Regenbogenterrors in Sektenmanier auf das weiße Europäer nicht mehr zueinander finden sollen und genau deswegen gibt es in Kitas und Schulen Transengehampel. Aus alten Filmen ist das hinterherpfeifen bei schönen Damen völlig normal und auch in Zeichentrickserien ist es mit übernommen worden. Heutzutage wird alles gecancelt was nichts weiter als wegradieren sprich Zensur mit Verbot ist zum willenlosen Einheitsmenschen Richtung Sklaven für den grenzenlosen Einweltstaat mit dem Projektnamen Agenda 2030. Das ist nämlich Hauptgrund in diesem wackelnden Kartenhaus der Börseneliten von Übersee. mfg
Laßt uns über die Linksblöden lustigmachen, denn das haben sie sich redlich verdient. Denen kann man mit Argumenten nicht beikommen. Aber das man über sie lacht, das können sie schlecht vertragen.