“Spiegel”-Chef Dirk Kurbjuweit in Erklärungsnot: Wie umgehen mit der AfD?

“Spiegel”-Chef Dirk Kurbjuweit in Erklärungsnot: Wie umgehen mit der AfD?

Führt ein Gesinnungs-, kein Nachrichtenmagazin: „Spiegel“-Chefredakteur Dirk Kurbjuweit (Foto:ScreenshotYoutube)

Der “Spiegel” steckt in einem Dilemma: „Wie umgehen mit der Gefahr von rechts?“ Diese Frage stellt sich jedenfalls Chefredakteur Dirk Kurbjuweit. Und das nicht zum ersten Mal. Vor einigen Monaten schon nahm der Medienwissenschaftler Bernhard Pörksen den “Spiegel” unter die Lupe. Berichtet der “Spiegel” gut über die AfD? Na klar. So jedenfalls sein Fazit. Dass ein anderer Medienwissenschaftler womöglich genau zum gegenteiligen Ergebnis gekommen wäre – geschenkt. Jemanden, der wirklich kritisch nachbohrt, hätte der “Spiegel” natürlich nie beauftragt. Das einzige, was Pörksen damals zu bemängeln hatte, war der Overkill. Besonders in der heißen Wahlkampfphase hatte der “Spiegel” eine Spur zu oft über die AfD berichtet. Und genau dieser Kritik muss sich nun auch Kurbjuweit stellen: Leserzuschriften habe er entnommen, dass der “Spiegel” geradezu krampfhaft über die Alternative berichte. Und eben dadurch, dass die AfD einen so großen Raum in der Berichterstattung einnehme, werde sie erst für den Wähler interessant.

Allein dass Kurbjuweit nun in die Defensive gerät, ist Beweis genug, dass etwas faul sein muss. Denn wäre der “Spiegel” über jeden Zweifel erhaben, gäbe es diese Vorwürfe ja nicht. Angenommen, der “Spiegel” würde sein noch von Gründungsverleger Rudolf Augstein stammendes Motto „Sagen, was ist“ heute noch beherzigen, also tatsächlich einfach nur sachlich berichten, könnten sich alle leicht auf eine gemeinsame Linie einigen: Weder würde man die AfD verdammen, noch ihr Wähler zutreiben. Die AfD würde Kritik und Lob erfahren, sine ira et studio, je nachdem, ob sie mit ihren jeweiligen politischen Vorstößen eher Kritik oder Lob verdient.

Hausinterne Antifa-Unterstützung

Für Kurbjuweits Rechtfertigungen gilt hingegen eher der Grundsatz: „Wer sich verteidigt, klagt sich an.“ Man könnte auch die getroffenen Hunde anführen, die bekanntlich bellen. Der Chefredakteur beklagt, dass „unsere Redakteurinnen und Redakteure auf Parteitagen und im Internet angepöbelt, bedroht, attackiert“ werden. Natürlich ist das kritikwürdig – aber mit keiner Silbe geht Kurbjuweit auf die Ursachen des Zwists hin. Wäre da allein die subjektiv eingefärbte Berichterstattung, könnte die AfD diese schulterzuckend hinnehmen und einfach darauf bauen, dass es viele Parteien in der Vergangenheit geschafft haben, trotz eines negativen Kampagnenjournalismus groß zu werden. Entscheidend ist aber: Der “Spiegel” spricht der AfD ihre parlamentarischen Rechte ab – vor allem die wichtigen Posten der Parlamentsvizepräsidenten und Ausschussvorsitzenden. Darüber hinaus hat er kein Problem damit, wenn Andersdenkende in „unserer Demokratie“ ihren Job und ihr gutes Ansehen verlieren. Besonders perfide: manch ein “Spiegel”-Kolumnist unterstützt sogar die gewaltbereite Antifa in ihrem Kampf gegen die AfD.

Kurbjuweit besorgt, dass mittlerweile der Eindruck entstanden ist, die Redaktion des “Spiegel” sei „homogen, wie ein geschlossener Block.“ Allerdings tut er nicht gerade viel, um diesen Eindruck zu zerstreuen. Zwar schreibt er, in seinem Haus gäbe es ein „gemischtes Meinungsbild“, lässt dann aber die folgenden vier Sätze allesamt mit „Wir sind uns einig…“ beginnen. Darauf folgt ein weiterer Satz, dem zwar nicht ebendiese Formel voransteht, der aber Einigkeit in der Ablehnung der Remigration bekundet. Und an einer guten Handvoll weiterer Stellen im Text wird überdeutlich, dass es beim “Spiegel” meist nur eine Meinung gibt.

Gespaltene Redaktion, gespaltener Chefredakteur

Viele Leute würden glauben, so Kurbjuweit, dass Medien und Parteien unter einer Decke stecken würden, „als wären wir im selben Verein.“ Doch gleich nachdem Kurbjuweit diese Vorstellung als abwegig attackiert hat, bestätigt er sie zugleich: Denn sie alle würden „zum wunderbaren System der liberalen Demokratie stehen. Die AfD tut es nicht.“ Der Konsens in den deutschen Redaktionen ist so allgegenwärtig, dass Kurbjuweit ihn ebenso wenig noch erblicken kann, wie ein Fisch das ihn umgebende Wasser. Dass er sich erfolgreich einreden mag, die Medien würden eben nicht alle an einem Strang ziehen, könnte allerdings auch daran liegen, dass der Journalismus eher einen narzisstischen Menschenschlag anzieht. Ein Körnchen Wahrheit enthalten Kurbjuweits Einlassungen durchaus.

Auch wenn man glaubt, dass die Ablehnung der AfD (oder wahlweise Trumps) die stärkste Triebfeder des deutschen Journalisten ist, stellt der Wunsch nach Anerkennung die größte Motivation dar. Die große Enthüllungsstory über die AfD behält man – bis zur Veröffentlichung natürlich – dann doch lieber für sich, statt sie mit der Konkurrenz zu teilen. Die Kräfte bündeln, um den gemeinsamen Feind zu schwächen? Undenkbar! Kann Kurbjuweit, von lauter Konsens ganz umnebelt, denn überhaupt ein konkretes Beispiel nennen, dem in seiner Redaktion keine Einigkeit herrscht? Doch, tatsächlich: In der Frage, ob die AfD verboten werden müsse, sei der “Spiegel” gespalten. Kurbjuweit selbst offenbar auch – denn ist er nun für ein Verbot oder nicht? „Auch ich schwanke, bin am Ende aber für ein Verbotsverfahren, sollten sich die Antragsteller sicher sein, dass sie genug gerichtsfeste Beweise für die Verfassungswidrigkeit der AfD beisammenhaben. Ich möchte mir nicht eines Tages als Bürger eines autoritären Staates sagen müssen: Wäre die AfD doch damals verboten worden!

Hohle Phrasen

Er unterstützt also ein AfD-Verbot, nur eben konditional. Selbst will er aber irgendwie doch keine Entscheidung treffen, sondern lieber der Beweislage der Antragssteller vertrauen. Das muss er aber nicht! Denn nach dem Leak des Verfassungsschutzgutachtens ist klar, wie dessen “Beweislage” aussieht. Übrigens stützt sich die Behörde nicht auf V-Männer, sondern hat nur öffentliche Aussagen zusammengetragen. Kurbjuweit sollte daher eigentlich auf dem gleichen Informationsstand sein und könnte sich somit selbst in die eine oder andere Richtung entscheiden. Das traut er sich aber nicht ganz und versteckt sich lieber hinter dem Verfassungsschutz.

Auch eine andere Formulierung verrät, dass Kurbujweit ordentlich ins Schwitzen kommt. Über AfD-Politiker schreibt er: „Sie wollen, so sieht es aus, die Bundesrepublik in eine illiberale Demokratie umwandeln.“ Ja, was denn jetzt? Will die AfD die Demokratie abschaffen, oder sieht es nur so aus? Der “Spiegel” wende sich gegen die Versuche der AfD, die Pressefreiheit einzuschränken, weil nur diese die gesamtgesellschaftliche Meinungsfreiheit garantieren könne. Doch das sind nur hohle Phrasen, denn bekanntermaßen ist der “Spiegel” an vorderster Front dabei, die „Grenzen des Sagbaren“ zu verengen. Margarete Stokowski bezeichnete die Cancel Culture – also Entlassungen oder Ausladungen missliebiger Personen – als „rechte Verschwörungstheorie“ und als „vermeintlich von links inszenierte Bedrohung, die es faktisch nicht gibt.“ Zwar würden hin und wieder Personen aufgrund ihrer politischen Haltung entlassen – doch diese würden ja schnell wieder einen neuen Job finden.

Bei Maybritt Illner verkündete “Spiegel”-Kolumnist Sascha Lobo, dass „…es Haltungen gibt, die innerhalb des Diskurses der liberalen Demokratie nichts zu suchen haben.“ Seinen Gesprächspartner Ralf Schuler von der “Bild”-Zeitung, der auf der Seite der Meinungsfreiheit stand, herrschte er an: „Sie lieben Nazis, oder?“ Und Ferda Ataman, mittlerweile Antidiskriminierungsbeauftragte der Bundesregierung, erklärte in ihrem „Plädoyer für Anstand“ im “Spiegel”, sie gehöre zu denen, die “Grenzen für Sagbares gut finden“, denn: „jede Gesellschaft braucht wohltuende Tabus – sie regeln unser Zusammenleben.“ Sie warnte vor einem Horrorszenario: „Sollen wirklich alle alles sagen dürfen?

Wer ist hier “illiberal”?

Auch Hasnain Kazim ist die freie Rede ein Dorn im Auge. So hatte er beispielsweise versucht, die Einladung Thilo Sarrazins in eine österreichische Talkshow zu verhindern: „Einer [meiner Standpunkte] ist, dass nicht jede ‚Meinung‘ eine Meinung ist. Und auch, dass man nicht jedem Bullshit, jedem Rassismus, jeder Menschenverachtung, die im Deckmantel einer ‚Meinung‘ daherkommt, eine Bühne bieten sollte. Man bietet ‚Identitären‘ für ihre neonazistischen Ansichten keine Plattform. Man gibt Rechtsextremisten keine Redezeit. Und man lädt auch nicht Thilo Sarrazin in eine Talkshow ein.“ Diese Beispiele, die noch lange keinen Anspruch auf Vollständigkeit erheben, zeigen: Wenn der “Spiegel” davor warnt, dass unter einer AfD-Regierung die Errichtung einer „illiberalen Demokratie“ drohe, dann ist das mehr als heuchlerisch, solange er selbst mit der Meinungsfreiheit auf Kriegsfuß steht.

Überhaupt: Droht dieses Szenario tatsächlich? Auch wenn die AfD so manchen Radikalen in ihren Reihen hat, von dem sie sich besser gestern als heute trennen sollte, steht doch fest, dass eine Umsetzung ihrer Ziele völlig im Rahmen der Demokratie und der heute gültigen Gesetze durchführbar wäre. Mehr noch: Das Parteiprogramm der Alternative steht felsenfest auf dem Boden des Grundgesetzes und der freiheitlich-demokratischen Grundordnung (eben deshalb bedarf es ja auch solcher Verrenkungen und Konstrukte des Verfassungsschutzes, angebliche Beweise für das Gegenteil zusammenzutragen). Letztlich würde also das, was die AfD will, in etwa dem entsprechen, was noch in der Ära Helmut Kohls als völlig selbstverständlich galt. War Deutschland damals etwa eine „illiberale Demokratie“?

Migrationsprobleme unter den Teppich kehren

Wäre nicht eher ein Verbot der Opposition der viel stärkere Angriff auf demokratische Werte? Und warum wurde der “Spiegel” eigentlich nicht hellhörig, als die neue Bundesregierung ernsthaft ein „Lügenverbot“ diskutierte? Denn dieses sollte von einer „staatsfernen Medienaufsicht“ durchgesetzt werden. Der gedankliche Weg zur Orwells„Wahrheitsministerium ist da nicht mehr weit, und das gleich auf doppelte Weise: Denn wie soll ein vom Staat eingesetztes Gremium staatsfern sein? Eher illustriert diese Wortwahl das Abhängigkeitsverhältnis nur umso stärker, gewissermaßen als linke Variante von „Ich bin kein Rassist, aber…“. Immerhin nahm sich Nikolaus Blome im “Spiegel” des Lügenverbots an. Doch seine Kritik sah keine Bedrohung der Demokratie, sondern blieb windelweich und gipfelte im Seitenhieb auf Friedrich Merz, dass jemand, der in so kurzer Zeit mehr Wahlversprechen gebrochen hatte als jeder seiner Vorgänger, besser die Füße stillhalten solle. Na, wenigstens das.

Auch sei die Redaktion sich unsicher, so Kurbjuweit, ob sie die Regierungsparteien kritisieren solle, weil dies die liberale Demokratie beschädigen könne. Nun, ein Land, in dem die Medien keine Kritik mehr an der Regierung üben, ist üblicherweise eine Diktatur. Beim Thema Migration hat der “Spiegel” sich offenbar dazu entschieden, die Probleme lieber unter den Teppich zu kehren, nur um der AfD keinen Zulauf zu bescheren. Das genau diese Haltung erst recht zum Vertrauensverlust führt, ist dort anscheinend niemandem bewusst.

Whataboutism und Rassismuskeule

Die Vorgänge der Kölner Silvesternacht 2015 wurden über mehrere Tage hinweg nicht berichtet, bis der Druck in den sozialen Netzwerken und den alternativen Medien zu groß wurde und sich nichts mehr vertuschen ließ. Aber selbst als der “Spiegel” sich dann gezwungen sah, zuzugeben, dass um die tausend Migranten zahlreiche Frauen auf der Domplatte sexuell belästigt hatten, konnte er sich den üblichen Whataboutism nicht verkneifen und musste hinzufügen, dass es ähnliche Übergriffe auch durch betrunkene Deutsche auf dem Oktoberfest gäbe und man nicht in rassistische Hysterie verfallen dürfe. Ein weiterer Tiefpunkt: 2019 berichtete der “Spiegel”, dass vier Deutsche eine Frau auf Mallorca vergewaltigt hatten, verschwieg aber deren Vornamen: Serhat, Azad, Yakub und Baran.

Um die USA als rassistische Gesellschaft zu porträtieren, nimmt der “Spiegel” gern das Beispiel angeblicher Polizeigewalt zuhilfe. Immer wieder heißt es, die Polizei habe einen “unbewaffneten Schwarzen” erschossen. Dass die Polizei auch Weiße erschießt, dass sie vor allem bewaffnete Schwarze erschießt und dass auch die unbewaffneten Schwarzen in aller Regel ein langes Vorstrafenregister haben, wird dabei aber stets verschwiegen. In den USA haben Schwarze eine 8-fach höhere Mordrate als Weiße. Aber das ist für den “Spiegel” ebenso wenig ein Problem wie die deutlich höheren Vergewaltigungsraten arabischer Männer.

Dynamisches Verhältnis zur Wahrheit

Um sich auf der sicheren Seite zu wähnen, betont Kurbjuweit die Betonung der „Menschenwürde“ in der Migrationsdebatte. Das ist eine Totschlagvokabel, die nur Angst verbreiten soll – denn wer würde schon zugeben, die Menschenwürde nicht zu achten? Fakt ist aber: indem der “Spiegel” das Thema lieber totschweigt, gibt er zu verstehen, die Menschenwürde eines afghanischen Täters höher zu gewichten als die seines deutschen Opfers. Er wolle ein positives Gegengewicht etablieren: „Wir sollten immer wieder Geschichten vom Gelingen erzählen, von gelungener Integration und wichtigen Beiträgen von Migranten für das Zusammenleben in Deutschland, und das tun wir auch.“ Vor allem sollte der “Spiegel” gerade hier endlich einmal wieder „sagen, was ist.“ Und beim Thema Migration läuft deutlich mehr schief als richtig. Eigentlich sollte man über gelungene Integration gar nicht berichten, weil es eine Selbstverständlichkeit ist, dass man sich an das Land, in das man einwandert, auch anpasst; und wer käme schon auf die Idee, über die gelungene Integration der Deutschen zu berichten? Übrigens wird auch kaum über die tatsächlich gelungene Integration der Vietnamesen berichtet. Denn dann könnte man ja auf die Idee kommen, dass die These einer strukturell rassistischen Gesellschaft eben doch nicht zutrifft.

Dass der “Spiegel” es mit der Wahrheit nicht ganz so genau nimmt, wenn es um die „gute Sache“ geht, dürfte übrigens niemanden mehr freuen als Wladimir Putin. Der amerikanische Historiker Timothy Snyder darf sich immer wieder zu Wort melden und beschwört das Schreckensszenario einer von Russland aus gesteuerten “Kampagne”, mit dem Ziel rechte Regierungen im Westen zu etablieren. Einzelne Elemente seiner Theorie dürften sogar zutreffen, doch wollen die Puzzleteile eben nicht zu einem stimmigen Gesamtbild zusammenpassen. Und auch wenn der “Spiegel” über russische Kriegsverbrechen in der Ukraine berichtet, darf er sich nicht wundern, wenn ihm dabei immer weniger Leser glauben wollen.

Schere im Kopf

Der “Spiegel” sei, so Kurbjuweit, ein „ein westlich geprägtes Haus, das sein Bewusstsein dafür schärfen muss, ostdeutsche Eigenarten ständig im Blick zu behalten.“ Das klingt unheimlich differenziert und tatsächlich gibt es immer wieder einzelne Beiträge, die durchaus auch brauchbare Erkenntnisse über die ostdeutsche Seele ans Tageslicht fördern. Man darf sich aber darauf verlassen, dass es meist nur wenige Tage später dann wieder herablassend heißt: „So isser, der Ossi.

Kurbjuweit glaubt zu wissen, dass es unter “Spiegel”-Lesern Einigkeit darüber gäbe, dass Migration eben doch kein so großes Problem sei. Aber wie will er diese Einigkeit festgestellt haben? Selbst viele Grünen-Wähler geben in Umfragen zu, dass sie eine Islamisierung fürchten. Aber deswegen das „Sturmgeschütz der Demokratie“ abbestellen und sich stattdessen den alternativen Medien zuwenden? Dafür ist die Schere im Kopf dann doch zu mächtig. Übrigens: Nur weil man die Schattenseiten der Migration ausblenden will, verschwinden die Probleme nicht. Verlängert man den aktuellen Trend einige Jahrzehnte in die Zukunft, wird Deutschland völlig anders aussehen – und zwar deutlich schlechter.

Ach ja: Dirk Kurbjuweit erklärt noch auch weiterhin daran festzuhalten, AfD-Politiker nicht zu interviewen. Denn anderenfalls könnten deren „Unwahrheiten wie Fakten wirken.“ Warum aber sollte das nicht auch für die Politiker der übrigen Parteien gelten?

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23 Antworten

  1. Halten wir mal fest!
    Viele Vernünftige in der SPD und auch
    der CDU haben diesen Parteien den
    Rücken gekehrt und sind zur AfD.
    Von den Grünen rede ich nicht. Da
    gibt es keine Vernünftigen.
    Der Rest in der SPd hat sich radikalisiert
    und verbreitet Ideologie übelster Art.
    Wenn die SPd aber jetzt meint, ein
    Parteiverbot würde ihr etwas nützen,
    dann liegt sie völlig daneben.
    Ich schätze, das bei der Zustimmung zur
    SPD noch Luft nach unten ist.
    Anfang Oktober höchstens 11 %.
    Oder ist das noch zuviel???

    1. Das ist, nach meinem Dafürhalten, zu viel. Und ich nehme an, dass die nächsten Wahlergebnisse einer Wahl in D. falsch ausgezählte Stimmen haben werden. Wie bei der Bundestagswahl 2025. Trotzdem ist die spd, sind die Dunkelbraunen-ehemals-„Grünlinge“ nicht mehr zu retten. Ich hoffe, die Linksche versinkt ebenfalls in der Bedeutungslosigkeit.

    1. Ähnlich bei dem Srümer 2.0, dem Hetzblatt namens Tagesspiegel, Berlin.

  2. Wie bitte? Gefahr von Rechts?
    😂😂😂, der war gut!

    „Liberale Demokratie“ ist ein Codewort für „linke Diktatur“ bzw. „unsere Demokratie“.

    Wir sind bereits Bürger eines autoritären Staates, der sich anmaßt, die Meinungen der Bürger zu bestimmen und Abweichler zu sanktionieren.

    Im Übrigen könnt ihr dem Herrn K. ausrichten, daß er sich verpissen möge; seine Anwesenheit wird nicht mehr benötigt.
    Und sein Druckerzeugnis kaufe ich sowieso nicht.
    😜

    10
    1. Am besten, die Friseurläden und Cafés, wo der Neo-Stürmer noch ausliegt und gelesen wird, wird dort sofort abbestellt.

  3. @Wie umgehen mit der AfD?
    ja – mit Meinung und Haltung hat die Saal-Kaste ein Problem – auf dem Schlachtfeld der Sach- und Fachkenntnis sind sie ja unbewaffnet ,

  4. Dieses Elaborat steht intellektuell und ethisch-moralisch weit unter dem anderen Elaborat mit den vier Buchstaben auf dem Titelblatt. Und für Leute, wie den, mit welchem sich der fabelhafte Artikel befaßt, gibt es statt „Journalist“ die Bezeichnung „Pharisäer“, es sei denn, er weiß nicht, wovon er herumfabuliert. Wenn er es nicht weiß, ist er ein Ignorant.

  5. Dass das Drecksblatt namens ‚Spiegel‘ überhaupt noch jemand liest. Hierzu Kopfschütteln meinerseits.
    Ich versuche, eine Cafébetreiberin dazu zu bringen, dass Drecks-/ Hetzblatt namens ‚Spiegel‘ ein für alle Mal unwiderruflich abzubestellen.

  6. Ein sehr guter Artikel, der die ekelhafte Verlogenheit und Heuchelei auf zwei Beinen von diesem Kurbelmaster…äh…Kurbjuweit und seinen Schmiergriffel-Adjutanten treffend beleuchtet.
    Es gibt wohl wenig ILLLIBERALERES und demokratiefeindlicheres auf der deutschen Scholle, als den Spiegel. Pfui Deibel.

  7. man muss halt nicht nur den Spiegel, sondern auch den Anti-Spiegel lesen, dann staunt man nicht nur Baukloetze, sondern hier und da faellt einem auch vor lauter frechen Spiegel-Luegen die Klappe runter.

    Na dann, macht mal

  8. „El Hotzo“
    „Nach geschmacklosem Beitrag: Gericht spricht linken Satiriker frei
    Der linke Satiriker „El Hotzo“ findet Mordattentate lustig – solange es „die Richtigen“ trifft. Ein Gericht gibt ihm nun recht: Seine Äußerungen zum gescheiterten Trump-Attentat sind von der Meinungsfreiheit gedeckt
    BERLIN. Der Komiker Sebastian Hotz, besser bekannt als „El Hotzo“, ist am Mittwoch in einem Strafprozeß von einem Berliner Amtsgericht freigesprochen worden. Er war angezeigt worden wegen des Verdachts, Straftaten zu billigen und den öffentlichen Frieden zu stören. Der 29jährige hatte nach dem gescheiterten Mordattentat auf US-Präsident Donald Trump dieses auf X mit einem Bus verglichen und dazu geschrieben: „knapp verpaßt“.

    Richterin Andrea Wilms sagte dazu, es handele sich dabei um eine „straflose Satire“. Man könne sich über Geschmack streiten, aber die Äußerung von Hotz bewege sich in den Grenzen der Kunstfreiheit. Hotz selbst sagte, er sei „ein bißchen unseriöser“ als die meisten seiner Satiriker-Kollegen.
    Staatsanwaltschaft argumentierte mit Follower-Zahl des Satirikers

    Die Staatsanwaltschaft hatte eine „milde Geldstrafe“ in Höhe von 6.000 Euro für den Satiriker gefordert. Sie sah in seinen Beiträgen die Möglichkeit gegeben, das gesellschaftliche Klima zu stören – vor allem wegen der „Breitenwirkung“ seiner Beiträge: „El Hotzo“ hat alleine auf X etwa 740.000 Follower.
    Unmittelbar nach seinem Beitrag im vergangenen Jahr war es deshalb zu Empörung gekommen. So schrieb etwa der damalige Bundestagsvizepräsident Wolfgang Kubicki (FDP) auf X, er gehe davon aus, daß sich die Staatsanwaltschaft mit seinen Aussagen beschäftigen werde.“

    https://jungefreiheit.de/kultur/medien/2025/nach-geschmacklosem-beitrag-gericht-spricht-linken-satiriker-frei/

    1. „… Die Staatsanwaltschaft hatte eine „milde Geldstrafe“ in Höhe von 6.000 Euro für den Satiriker gefordert. Sie sah in seinen Beiträgen die Möglichkeit gegeben, das gesellschaftliche Klima zu stören – vor allem wegen der „Breitenwirkung“ seiner Beiträge: „El Hotzo“ hat alleine auf X etwa 740.000 Follower. …“
      Interessantes Nicht-Argument der StA! Mit der Heranziehung dieses Nicht-Argumentes der StA im Falle des Hetzers Hotzo dürfte das eine Steilvorlage sein, die A*D _nicht_ zu verbieten. Sonst hätte man dem Nichtsnutz und Dauer-Krakeeler Hot.o ebenfalls den Mund verbieten müssen; per Gerichtsurteil.

  9. Die dunkelbraun-ehemals-„Grünlingin“ Katharina Dröge bildet sich ein, die A*D verbieten zu lassen. Damit bringt sie inzwischen die halbe Bevölkerung gegen sich auf. Diese Dröge war zwischen 2020 und 2023 Spritzgiftfanatikerin. Sollte diese Dame giftgespritzt worden sein, so sind die jetzigen verbalen Ausfälle und Exzesse von ihr wohl die Sprtznebenwirkungen.
    Kurz gesagt: Diese Dröge soll bitteschön ihr großes Maul hatten, weil sie Tote wegen der Spritznötigung zu verantworten hat. Dröge ist eher zu verhaften, an Stelle mit Abgeordneten-Diäten dauerzupampern.
    https://www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/gruene-fordern-mehr-tempo-bei-verbot-der-afd/.
    Gibt es die AfD nicht mehr, ist keiner mehr aus der Politszene da, der die Bevölkerung vor Giftspritzenungemach schützen kann.

  10. Kurbjuweit sitz seit Jahren im Zentrum der politisch-medialen Berliner Blase. Mehr als schlecht getarnte Heuchelei ist von ihm und seiner Redaktion nicht zu erwarten. Er gehörte jahrelang zu Merkels Entourage und saß regelmäßig neben ihr im Regierungsflieger, auch im schnukeligen Business-Jet mit Schwarz Rot Gold am Leitwerk. 2009, als er noch dachte Merkel sei eine „CDU-Frau“, verfasste er ein bemerkenswert kritisches und hintergründiges Portrait der Dame. 2014 zog er seine Kritik in einem weiteren Portrait zurück und ernannte Merkel zur „Lieblingskanzlerin der Deutschen“.

    Die erstaunliche Selbsverblödung, die er mit seiner Redaktion und der politisch-medialen Berliner Blase teilt, bringt er vortrefflich auf den Punkt: „Was uns permanent umtreibt, ist die Frage, warum die AfD so viel Zustimmung findet.“

    Ja, da gibt es doch tatsächlich Leute, die keine Lust auf Überfremdung, importierte Kriminalität, Deindustrialisierug, Kriegstüchtigkeit und Altersarmut haben. Ja, da gibt es Leute, die wollen sich ihre eigene Menschenwürde bewahren, auch wenn sie deswegen vom SPIEGEL permanent herabgewürdigt werden. Für Kurbjuweit, der diese Herabwürdigung 2010 in seiner Wortschöpfung „Wutbürger“ Ausdruck verlieh, ist das eine unerträgliche Vorstellung.

  11. Als ehemalig langjähriger Spiegel- Leser und Abonnent halte ich mittlerweile jedes Wort und jede Zeile, die sich mit diesem nunmehrigen Propagandaschmierblatt beschäftigt, für zuviel Aufmerksamkeit.

    Dieses Elaborat des politischen Gossen“journalismus“ geht nämlich den verdienten Weg in den wirtschaftlichen Abgrund infolge einer lobotomisierten, aber langsam wegsterbenden Restleserschaft. Die, die selbst denken, haben sich längst angewidert abgewendet.

    „Bedeutung“ hat der Spiegel nur noch, weil Artikel wie dieser eine solche implizieren. Deswegen ist jede Zeile über den Dreck aus der Relotiusspitze eine zuviel. Nämliches gilt auch für artverwandten Schund wie ZEIT und SZ.

  12. was diese AB-Art von Medien als Arbeit verkauft geht den Abort runter.Die schönste Polit-Geschichte,wie Bürger die ABbrechende linke Medien Mafia behandeln sollte, außer nicht wählen, lieferte ausgerechnet die clevere „alt kluge“ Artistokratin Gloria,das wird die Rotanbeter in ihrem Brüllbus noch in Dekaden ärgern! Und gut ist’s,wie Joschka der alt Rotgrüne nie zusagen pflegte !! Wuuuhahaha !

  13. Hausdurchsuchung bei Bystron: Staatsterror gegen Oppositionspolitiker eskaliert

    „In den frühen Morgenstunden des 22. Juli fand bereits zum 22. Mal eine Hausdurchsuchung bei MdEP Petr Bystron statt.
    Wieder einmal diente das ukrainische Exilmedium Voice of Europe als Vorwand. Hintergrund ist eine mediale Kampagne zur EU-Wahl 2024, inszeniert von USAID-finanzierten Plattformen aus dem OCCRP-Netzwerk.
    Ziel der Kampagne war, Politiker aus sechs europäischen Ländern zu diskreditieren. Ihnen wurde unterstellt, für Interviews Geld angenommen zu haben – ein Vorwurf, für den bei Bystron alleine 21 vorangegangene Durchsuchungen keinerlei Beweise erbrachten.
    Nun nahmen die Ermittler sogar ein altes Schuhlager ins Visier – Überbleibsel aus einer Handelsunternehmung Bystrons, die über ein Jahrzehnt zurückliegt.
    Bystron: „Es handelt sich um einen gezielten Terror gegen die Opposition. Anders lässt sich das irrwitzige Verhalten der Behörden nicht mehr einordnen. Als Oppositionspolitiker soll ich offenbar zur Aufgabe meines Widerstands gegen die tief verwurzelte Systemkorruption gezwungen werden.“
    https://philosophia-perennis.com/2025/07/23/22-hausdurchsuchung-bei-bystron-staatsterror-gegen-oppositionspolitiker-eskaliert/

  14. Ich kaufe und lese den Spiegel im Gegensatz zu früher schon lange nicht mehr. Wozu auch? Das Mobbing von Weidel oder Trump u.a. interessiert mich nicht und etwas Gehaltvolles über diese dem Spiegel missliebigen Personen erfahre ich sowieso nicht. Das Gleiche gilt für die angeblich illiberale AfD. Was ist denn da überhaupt illiberal, mir erscheinen eher Aktionen wie der Angriff auf Compakt um 6 Uhr morgen von klassischer Illiberalität, liebe SPD und lieber Spiegel .Auch über den Ukraine-Krieg können/dürfen Sie im Spiegel nur sehr unvollständig und lückenhaft berichten. Einen klaren Zusammenhang erwirbt sich der Leser sicherlich nicht. Das Gleiche gilt für alle anderen Krisen und Konflikte. Zum Glück erfahre ich statt ihrer Narrative und Auslassungen , was ich lesen möchte, in den alternativen Medien.

  15. Wie zu DDR Zeiten,rote Gesinnung mit Verknüpfung zur Stasi ,Antonio Stiftung ,fällt die Richterin ein tolles Urteil.
    Trump wird das wohl anders sehen und der Typ bekommt noch seine Quittung…👍

  16. Video zeigt Eskalation syrischer Islamisten in Berlin: „Freies Syrien, der Druse soll raus“
    Etwa 300 bis 400 Islamisten und Anhänger des syrischen Machthabers Ahmed al-Scharaa riefen am Samstag vor dem Roten Rathaus in Berlin zu Gewalt gegen Israel, Drusen und Alawiten auf.

    Beunruhigende Bilder aus Berlin: Etwa 300 bis 400 Islamisten und Anhänger des syrischen Machthabers Ahmed al-Scharaa skandierten am Samstag gewaltverherrlichende Parolen gegen Israel, Drusen und Alawiten. Der Mob versammelte sich vor dem Roten Rathaus.

    Die Demonstrierenden riefen mehrfach israelfeindliche, drusenfeindliche und alawitenfeindliche Slogans, zudem explizite Aufrufe zu Mord und Vergewaltigungen. Das berichtete der Journalisten-Verein „democ“, der antidemokratische Bewegungen dokumentiert.

    „Heute befreien wir Suwaida und wir werden die Drusen beugen“ und „Freies Syrien, freies Syrien – der Druse soll raus“, rief die Menge.
    Syrische Islamisten in Berlin skandieren „vulgären und extrem gewaltverherrlichenden Ausdruck“

    https://www.focus.de/politik/syrien-islamisten-rufen-in-berlin-zu-mord-auf-freies-syrien-druse-soll-raus_70bc27d8-a21c-4a67-8810-2ecf2387b6a1.html

  17. Die größte Gefahr geht in Wirklichkeit von Links aus aber da diese Ideologie ohne Grenzen und auf das alle Menschen gleich sind da ist dieses Spektrum als Stoßtrupp des internationalen Kapitals perfekt. Einst Lenin hat ja mit der russischen Revolution den Vielvölkerstaat UDSSR ermöglicht wo es keine Grenzen mehr gab im alten Zarenreich, doch dies war nur Illusion. Als spätestens Stalin das Zepter übernahm da gab es richtig altertümliche Diktator und Enteignung der Bevölkerung und dies schlimmer als vor dem 1WK als Monarchie. Gulags in Sibirien wuchsen wie Pilze aus dem Boden und auch die Todesstrafe stieg rasant an gegen alles und jeden egal ob Bauer, Lehrer, Soldat, Wissenschaftler oder auch Parteifunktionär. Innerhalb von paar Minuten gab es Abtrünnige die festgesetzt wurden sind. Es gab Haft und Zwangsarbeit mit Sippenhaft oder die sofortige Exekution unter dem Roten Stern mit Hammer& Sichel als Machtsymbol. Gewalt und Einschüchterung war das Mittel zum Zweck. Heutzutage gibt es Light-Gesetze wer in der Gesellschaft sich kritisch betätigt und äußert. Es gibt den Aufstand der Anständigen mit Denunziation mit den Kampfbegriffen Nazi und Rassist so wie damals im Mittelalter die Herrscherklasse Hexen& Ketzer bestimmt hat mit ihren Schergen die hinterfragt haben und das im Namen Gottes. Strafverfahren, Berufsverbote und Angriffe auf Privatpersonen und Eigentum gibt es zu Hauf wo man im Schneckentempo gegen unbekannte Täter ermittelt die meist vorbestraft sind. Wird mal einer ermittelt und gefunden passiert nichts außer paar Sozialstunden im Demokratie& Toleranzverein und bissl Bewährung während solidarisch mit der Roten Hilfe Gerichts sowie Anwaltskosten übernommen werden auf das der Täter nicht verschuldet wird. Auch buntgewaschene Projekte geben ihre volle Unterstützung auf das der staatlich geförderte Antifaschismus fein weiter läuft. Direktoren und Betreiber kassieren fein Fördergelder und leben wie die Maden im Speck. Ein Haus mit mindestens einem Benziner oder Diesel ist Pflicht wo Mercedes, BMW, VW, Aud und Opel ganz oben stehen. Das linke Moralapostel weis nach 80 Jahren nicht ganz genau das diese Marken im Dritten Reich durch Zwangsarbeiter und KL-Insassen groß geworden sind da ja ansonsten im Hier& Jetzt immer Vergleiche wie aus der Pistole geschossen kommen mit dieser Zeit. Diesen ganzen falschen Propheten ist alles scheißegal solange ihr Lebensstandart gesichert ist und tief im Inneren glauben auch sie nicht der Regenbogenpropaganda. In dieser bunten Drückerkolonne ist für manch schlechten Verkäufer eine leichte Arbeit garantiert solange es Gefolgschaft gibt bis sie sich aber abwendet. Wenn niemand mehr blind alles befolgt was die Mainstreammafia vorhampelt, also beispielsweise Fastfoodketten boykottiert wie MC-Doof und sämtliche Marken wie Levis, Dickies und Walt Disney da schwankt kräftig die Macht in der Einaugen-Pyramide. Eine digitale Welt rund um die Uhr mit dem Smartphone und den ganzen Rabatt-Apps zu nutzen sowie Telefonate, SMS und Mails könnten innerhalb eines Monats vor Neugierde das System platzen lassen durch Reduzierung der Nutzung oder Verzicht da ja alles als Vorratsdatei 2 Jahre gespeichert wird um alles zu ermitteln wie der Nutzer tickt. mfg

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