Statt Tote-Juden-Gedenken lieber ein „Haus der polnischen Wurst“

Statt Tote-Juden-Gedenken lieber ein „Haus der polnischen Wurst“

Wurst statt Holocaust: Nur ein Vorschlag für eine alternative Gedenkkultur… (Symbolbild:Grok)

Deutschland, das Land der Widersprüche: Einerseits wirkt das Volk massiv larmoyant unbeweglich, wenn es um notwendige Erneuerung geht, sei es physisch oder im Denken – und andererseits ist es um so schneller, intensiver und pathetischer dabei, der eigenen Geschichte zu gedenken, vorausgesetzt, diese fand zwischen 1933 und 1945 statt. Unvergessen die Szene, als das schaurige Berliner Stelenwerk zum Gedenken der vor allem toten Juden in Berlin, genannt Holocaustmahnmal, ein Jahr alt wurde und der Kurator allen Ernstes den Satz in den Mund nahm: “Die Welt beneidet uns um dieses Denkmal!“ Der damals anwesende deutsch-polnische Jude Henryk Broder – dazu gleich mehr – wollte daraufhin am liebsten einwerfen: „Und um den Holocaust auch“ (hätte er es mal gemacht!). Und so ist es im Land von Goethe und Goebbels nur folgerichtig, dass die höchsten Politiker auch entsprechend dieser moralischen Verkümmerung in Verbindung mit moralinsaure Selbstbeweihräucherung reagieren.

Der Bundestag votierte am vergangenen Mittwoch für die Errichtung des Gedenkorts für die polnischen Opfer des Zweiten Weltkrieges und die Opfer der deutschen Besatzungsherrschaft in Polen. Wie schön! Bis auf die AfD-Fraktion stimmten alle dafür – sogar die einzige Partei im Parlament, die tatsächlich praktische Erfahrungen mit der Organisation und Durchführung einer Diktatur hat, nämlich die SED-Nachfolgeorganisation Die Linke mit Vorsteherin Heidi Reichinnek. Die Abgeordneten forderten, „zeitnah mit der Planungsphase und anschließenden Errichtung eines Denkmals für die polnischen Opfer des Nationalsozialismus und der deutschen Besatzungsherrschaft in Polen 1939 bis 1945 in Nachfolge des derzeitigen temporären Denkmals auf dem Gelände der früheren Kroll-Oper in Absprache mit dem Land Berlin zu beginnen“. Grundlage hierfür bildet ein architektonisch-künstlerischer Wettbewerb, der die heute so unerlässliche “Kontextualisierung” einbezieht, und die polnischen Expertinnen und Experten angemessen einbindet. Vielleicht gibt es ja noch einen hübschen, alten Albert-Speer-Entwurf? Dieser würde doch nahtlos an die Geschichte andocken.

Statt schlechtes Gewissen lieber Wurst

Die Bundestag-Drucksache diesbezüglich wird noch konkreter: „Der Deutsche Bundestag fordert die Bundesregierung im Rahmen der verfügbaren Haushaltsmitteln auf, zeitnah mit der Planung die Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas bei der Konzeption der Durchführung des architektonisch-künstlerischen Gestaltungswettbewerbs für das Denkmal mit Kontextualisierung zu begleiten und zu unterstützen”, heißt es im Punkt zwei, um dann in Punkt drei zu fordern, “nach Abschluss des Gestaltungswettbewerbs den Siegerentwurf dem Deutschen Bundestag für eine Realisierung vorzulegen.“ Das klingt doch traumschön: Der “Siegerentwurf” entscheidet, wie man bezüglich der ermordeten Juden zu gedenken hat! Ich denke, beim nächsten Holocaust klappt’s dann auch mit dem Erinnern. An was, zur Hölle, soll man sich “erinnern”? Was man noch alles und viel besser aus von der Shoah lernen kann? Dass man keine Juden in Auschwitz vergasen sollte? Dass das Warschauer Ghetto kein Robinson-Club war und die Deportation dorthin auch nicht mit dem Komfort der ersten Klasse im Orientexpress zu vergleichen war? Nix für ungut, aber um darauf zu kommen, braucht niemand steuerfinanzierte Tote-Juden-Projekte – und am wenigsten aus dem Etat des Lügenstaatsministers Weimer.

Mein bester Freund und ich erarbeiteten – ganz umsonst – ein Konzept des alternativen Gedenkens: Statt an den Tod von Millionen zu erinnern, Teddybären von vergasten Kindern zu zeigen und anschließend auf frisch polierte Stolpersteine zu verweisen, wo die die Deutschen von heute ebenso wieder auf uns trampeln wie damals, treten wir ein für ein „Haus der polnischen Wurst“ in Berlin-Mitte! Im Dom Polskiej Kiełbasy kann man sich von einer der Kernkompetenzen der Polen überzeugen – nämlich der Wurstherstellung: Fleißige Metzger aus Krakau und äußerst attraktive Wurstfachverkäuferinnen, die eigens aus Danzig, Stettin oder Lodz eingeflogen werden, verwöhnen den Erinnerungsinteressierten mit Kiełbasa. Das ist allemal lebensbejahender und positiver, als die ständige Referenz an Gevatter Tod. Denn mehr als tot sein geht ja nicht. Und Essen verbindet weit mehr als ein von von Amts wegen dauerbetroffenen Hochstaplern im Kanzleramt extern eingeredetes schlechtes Gewissen! Die Tatsache, dass es heute überhaupt noch Juden existieren, liegt – neben der Gnade Gottes – an den GIs und den Rotarmisten, die die Wehrmacht brachen und die Lager befreiten. Die Deutschen von damals taten in ihrer übergroßen Zahl gar nichts. Ganz so, wie sich die Deutschen von heute in ihrer übergroßen Zahl in heuchlerischer Larmoyanz suhlen, während sie den Juden das Leben wieder mal wieder unerträglich machen – diesmal dank einer suizidalen muslimischen Massenmigration. In 30 Jahren gibt es in Deutschland kein jüdisches Leben mehr, diesmal aber gründlich und sicher. Dafür bleiben uns morbide Gedenkmonumente und reinwaschene Stolpersteine. Mazel Tov!

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2 Antworten

  1. Die Umerziehung zum Idioten hat halt vortrefflich funktioniert und sie wird nun auf die perverse Spitze getrieben..!