Steinmeier oben ohne

Nicht, was Sie wieder denken… (Symbolbild:Pixabay)

Corona-Viren müssen gut dressiert sein; vielleicht hat ihnen ein pfiffiger chinesischer Forscher beigebracht, wann sie „Sitz!” oder „Platz!” machen müssen. Allerdings tappe ich noch im Dunkeln, wie man den Viren das Kommando dazu gibt. Woher wissen die kleinen Biester, wann ich im Restaurant am Tisch sitze oder aber mich auf dem Weg zu den Örtlichkeiten befinde? Und warum reagieren sie unterschiedlich auf bestimmte Personengruppen? Liegt diesem Verhalten eine genetische Programmierung zugrunde, welche vom Robert-Koch-Institut bisher noch nicht entschlüsselt werden konnte? Gewiss würde man uns nicht derart komplizierten Regeln aussetzen, wenn nicht ein tieferer Sinn dahinter steckte.

Wir befinden uns nun im Jahr drei der Maskenpflicht und noch immer ist das Tragen ein Bekenntnis, auf der Seite des „Guten und Richtigen“ zu stehen, so widersprüchlich die Regeln auch sind. Und da die Maskenfreunde nicht allein das Opfer bringen wollen, lassen sie spätestens mit dem ersten Herbst-Niesen ihre Appelle wieder aufleben, bei denen uns mindestens der Tod unschuldiger Senioren angelastet wird. Für sie agiert der Maskenverweigerer in der gleichen Liga wie Charles Manson und Jeffrey Dahmer. Denn zwischen den Masken scheint eine Art Quantenverschränkung stattzufinden, sie allein zu tragen, reicht nicht aus. Es ist wie bei der Impfung. Sie einfach für jene anzubieten, die das Risiko einzugehen bereit sind, die bekannten Nebenwirkungen zu bekommen, befriedigt nicht. Schon posieren die ersten Pseudo-Prominenten wieder mit verpflasterten Oberarmen im Netz, als hätten sie gerade ein Mammut mit bloßen Händen erjagt.

Frank-Walter Steinmeier wurde jetzt oben ohne erwischt. Also nicht ohne Hemd, sondern ohne Maske. Im Zug, wo wir jetzt bekanntlich wieder FFP2-Masken tragen müssen – also das Modell „Ich bekomme keine Luft, es müffelt nach Chemie und macht Pickel”. Was tut man nicht alles, um dem sicheren Tod zu entgehen! Bekanntlich macht die dunkle Bedrohung nur Halt vor dem menschlichen Körper, wenn man Nahrung zu sich nimmt. Ricarda Lang und ich sind nicht dick – wir haben einfach keine Lust, eine Maske zu tragen.

Raffinierter Querdenkertrick

Das ist ein ganz raffinierter Querdenkertrick, auf den unser Präsident zum Glück nicht zurückgreifen muss. Das Virus aus dem autoritär regierten China hat noch Respekt vor einem Staatsoberhaupt und würde diesem niemals Schaden zufügen. Selbstverständlich ließ das kalt erwischte Staatsoberhaupt prompt verlautbaren, es habe nur kurz seinen Virenschutz für ein Foto abgenommen. Das bringt Steinmeier natürlich in ein Dilemma: Aber lieber gibt er zu, das konzentrierte Arbeiten auf dem Bild nur für die Presse simuliert zu haben, als dass er sich als Maskenmuffel zu erkennen gäbe. Lieber Hochstapler als Querdenker!

In Deutschland hält sich die Corona-Panik wie ein Kaugummi an der Schuhsohle – und das Unverständlichste dabei sind jene, die selbst den Staat noch an Eifer übertreffen. Meine Mutter nahm Ende September an einer Gruppenreise nach Borkum teil, bei der sich vier Damen mit dem Virus infizierten. Leichte Symptome ließen die Reiseleitung Schlimmstes befürchten, ein Test brachte Gewissheit. Für die derart Erkrankten wurde für die Rückreise ein eigener Bus angemietet, in dem sowohl die Fahrerecke als auch der rückwärtige Teil mit Plastikvorhängen abgetrennt war. Noch nicht einmal an Bord der Fähre durften die Damen das Fahrzeug verlassen, als hätten sie sich bei den Seehunden mit Ebola infiziert. Meine Mutter hatte sich nur mit einer normalen Erkältung angesteckt und noch einmal Glück gehabt, sich nicht dieser Tortur aussetzen zu müssen. Allerdings hat sich der „Seuchenausbruch“ an ihrem Wohnort herumgesprochen – eine ihrer Nachbarinnen geht ihr seitdem aus dem Weg und nebelt das Treppenhaus mit Desinfektionsmittel ein, wenn meine Mutter hindurchgegangen ist.

Gucken solche Menschen sich eigentlich einmal in der Welt um? Mir ist es persönlich herzlich egal, ob Steinmeier im ICE eine Maske trägt oder nicht. Aber solche Episoden zeigen doch nur zu deutlich, wie wenig Gefahr im Alltag besteht. Wir müssten sonst längst ein Massensterben unter Politikern beobachten, diese sehen wir ständig in Situationen oben ohne, in denen uns die Maske aufgezwungen wird. Und immer wieder haben sie eine Ausrede parat (siehe nachfolgenden Screenshot).

(Screenshot:Twitter)

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11 Kommentare

  1. Der in Stein gemeierte Phrasendrescher und Primitivling mit seiner dümmlich grinsenden Visage ist ein wahrer Repräsentant der gesellschaftlichen Spaltung und einer der vielen Verbrecher, die unsere Kinder/Enkel in die elende Maske zwingen, um sie gefügig und krank zu machen – Steinmeier nimmt für sich selbst alle Grundrechte wahr…

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  2. Ach, vielleicht hätten wir ja die Chance, dass eben die, die unentwegt diese Schmutzeinatmungsverhicel tragen und von deren Sinnhaftigkeit bis zur vorsätzlichen Notwehr überzeugt sind durch das permanente einatmen ihres eigenen Drecks dann doch die Sinnhaftigkeit der „Maske“ beweisen und schlicht und ergreifend am eigenen Dreck, an chinesischen Giftstoffen und einer entstandenen Atemnot das Ziel erreichen und schlicht unter der sicheren Maske entschlafen.
    OH welch schöne Vorstellung und welch ungeahnter Platz mit freien Wohnungen, Jobs, Parkplätzen, das Gas würde vielleicht bis Ende Janaur ausreichen und der zumindest halbe Bumbestag wäre weg.
    In diesem Zusammenhang plädiere ich dann doch gerade bei SPD und GRünen für daspermanente tragen der lustigen kleinen Atemverhinderungsgerätschaften.

  3. ja – aber das ist nichts neues – seit 2 Jahren machen die Politiker nur Schaulaufen mit Maske vor die Kamera – die dient nur dem Nudging und der Strategie der Spannung, wenn die Naivlinge glauben : oooch – wenn der mit Maske geht, muß es gefährlich sein.
    Das die Maske hinterher wieder wegkommt, zeigt die „Tagesschau“ ja nicht – die schneidet vorher !

    Scheint, viele lassen sich gerne vera…..

    Hier geht es um den Hintergrund – viel Spaß !
    https://www.achgut.com/artikel/forscher_fordern_die_maske_als_vorhut_des_kollektivismus

  4. Ja, was sind denn ein paar lausige Kinder gegen einen Bundespräs! Mich durchfuhr der Schreck als ich las, dass er seinen Intimschmuck wegen eines Prominentenfotos abgenommen hatte . (Also OBEN OHNE! ) Genausogut hätte er mit einem letzten Seufzer „Uuuuuf“ leise zusammensacken oder gar Hinschlagen können

  5. Im Stalinismus fuhren nur die hochrangigen „Kommisare“ (an welche Kommisare ich nun denke?) Auto.
    Der beherrschte Pleps durfte mit lappenumwickelten Füssen durch den Matsch laufen.

    Genau so ist das heute und hier: Die „Nomenklatura“ .. die auserwählten Handlanger zur Vorbereitung einer weltumfassenden Knechtschaft .. nehmen sich, was sie wollen.

    Auch die „unveräusserlichen Grundrechte“.

    Und noch mal: Ändern wir nix – egal wie – werden wir das grösste Menschheitsverbrechen erleben!

  6. Quod licet jovi. non licet bovi – also, bitte: Sie können doch seine Majestät den Herrn Bundespräsidenten nicht mit dem gemeinen Volk vergleichen. Wer ständig an sein Volk appelliert , den Zusammenhalt zu wahren, ja. aufeinander zuzugehen, der braucht doch keine Maske -wobei wünschenswert wäre, er würde diese Sprüche selbst beherzigen und nicht nur die meinen, die sowieso der verkorksten Regierungspolitik aus Dummheit zustimmen. Die anderen, die vielleicht anderer Meinung sind, werden als Bürger ignoriert, bzw. von den Bütteln der Politik, den Medien, in die rechte Ecke verbannt. Und die (wahrscheinlich alles Rechtsextreme) Frechlinge, die sich wagen, gegen unsere unselige Politik zu demonstrieren, brauchen auf ein Wort der Ermutigung vom BP nicht zu rechnen.

  7. Nein, liebe Mirjam Lübke, Sie und Ricarda sind nicht dick, sie sind nur Damen mit Embonpoint. Ich liebe diese alten Fremdwörter, mit denen sich die Tatsachen des Lebens derart charmant ausdrücken lassen. Aber Spaß beiseite: In deutschen (!) Zügen bin ich auch immer hungrig und durstig.

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