Stell dir vor, die AfD gewinnt – und Deutschland steht noch!

Stell dir vor, die AfD gewinnt – und Deutschland steht noch!

Panic,Baby: Die blaue “Gefahr” droht! (Symbolbild:Imago)

Am morgigen Sonntag wählen rund 1,7 Millionen Wahlberechtigte in Sachsen-Anhalt einen neuen Landtag. Eigentlich wäre das ein ziemlich normaler Vorgang in einer Demokratie. Glaubt man allerdings manchen Äußerungen der vergangenen Wochen, sollte man für Montag unbedingt einen Notvorrat anlegen, sich mit Bargeld versorgen und sicherheitshalber noch einmal seine Angehörigen anrufen.
Es besteht nämlich die Möglichkeit, dass die AfD gewinnen, wenn nicht sogar die absolute Mehrheit erlangen könnte. Sachsen-Anhalt wählt seinen Landtag. Rund 1,7 Millionen Menschen sind wahlberechtigt. Das Bundesland stellt vier von 69 Stimmen im Bundesrat. Selbst eine allein von der AfD geführte Landesregierung könnte dort also ohne Verbündete herzlich wenig ausrichten. Trotzdem entsteht zunehmend der Eindruck, dass am Abend des 6. September nicht der Magdeburger Landtag gewählt wird, sondern über Sein oder Nichtsein der Bundesrepublik entschieden wird! Willkommen in der politischen Geisterbahn Deutschland!

DIW-Präsident Marcel Fratzscher hat ausgerechnet, was zentrale Forderungen der AfD die Sachsen-Anhaltiner kosten könnten, wenn sie gewinnt – nämlich rund 1.600 Euro Einkommen pro Kopf und Jahr. Was für eine eine bemerkenswerte Präzision für eine Politik, die noch gar nicht stattgefunden hat, beziehungsweise umgesetzt wurde! Nun ist Fratzscher als blinder Seher weitgehend nicht mehr ernstzunehmen, doch stellt euch hypothetisch einmal vor, Wirtschaftswissenschaftler könnten tatsächlich die wirtschaftlichen Folgen sämtlicher Parteiprogramme mit dieser Treffsicherheit vorhersagen. Somit wäre es künftig möglich, Wahlprogramme wie bei einem Discounter mit Preisaufklebern zu versehen, beispielsweise “CDU: plus 327 Euro”, “SPD: minus 418 Euro”, “Grüne: vom Wetter abhängig”,  “Linke: fragen Sie Ihren Steuerberater” oder eben – à la Fratzscher – “AfD: minus 1.600 Euro”.

Bitte anschnallen, jetzt wird es “teuer”…

Natürlich ist die DIW-Berechnung komplizierter. Sie modelliert mögliche Folgen bestimmter AfD-Forderungen, von einer Schwächung der europäischen Integration über weniger Zuwanderung bis zu geringeren staatlichen Investitionen. Darüber könnte man durchaus diskutieren, bloß wird dies grotesk verkürzt wiedergegeben und die eine Zahl hat sich längst verselbständigt – passgenau für die entsprechende Horrorpropaganda: “1.600 Euro kostet es dich pro Jahr, Wähler, wenn du dein Kreuz bei der AfD machst!” Und wehe, du gehorchst nicht: Dann steht am Montagmorgen Marcel Fratscher oder ein Mitarbeiter des DIW vor jeder Haustür in Magdeburg und will kassieren.

Wolfgang Kubicki wiederum hat im Grundgesetz einen Paragraphen entdeckt, den die meisten Deutschen bisher nicht einmal kannten: Artikel 37, den sogenannten Bundeszwang. Dieser besagt, dass eine Landesregierung, die ihre bundesstaatlichen Pflichten verletzen könnte, ein Eingreifen des Bundes legitimiert. Kubicki spricht im äußersten Fall sogar von einem Staatskommissar und von der Entmachtung der Landesregierung. Wie krass ist das denn? Es ist noch gar nicht gewählt und gibt noch keine AfD-Regierung, ergo kann diese hypothetische AfD-Regierung auch noch gegen kein Bundegesetz verstoßen haben… aber es wird bereits mit Entmachtungs- und Putschplänen von oben jongliert und darüber diskutiert, wie man sie “entmachten” könnte! Vermutlich denkt sich Kubicki (dessen FDP morgen garantiert keine Rolle spielen wird): Vorsorge ist schließlich besser als Nachsorge!

Und dann drehen wir den Geldhahn zu

Somit wäre es eigentlich zielführend bei Wahlen, bei denen die AfD gewinnen könnte, gleich neben den Wahlurnen einen zweiten Tisch aufzustellen. Links werden die Stimmen ausgezählt und rechts liegen vorsorglich Verfassungsklagen, Bundeszwang, Staatskommissar und Sanktionskatalog bereit. Man weiß ja nie… Und aus Baden-Württemberg kam gleich die nächste, grandiose und extrem demokratische Idee. Finanzminister Danyal Bayaz brachte finanzielle Sanktionen ins Spiel, sollte eine AfD-Regierung rechtsstaatlich fragwürdige Wege beschreiten. Jedoch muss fairerweise präzisiert werden, dass der grüne Finanzminister Bayaz nicht gefordert hat, auf Grund des Wahsieges der AfD den Länderfinanzausgleich zu streichen. Aber allein schon, dass diese Debatte inzwischen geführt wird, ist bemerkenswert.

In richtigem Deutsch ausgedrückt will Bayaz damit doch folgendes sagen:„Liebe Sachsen-Anhalter, selbstverständlich dürft ihr wählen, wen ihr wollt. Das Wahlrecht ist frei. Das Wahlgeheimnis ist garantiert. Der Wähler ist der Souverän. Aber über das Ergebnis müssten wir anschließend noch einmal reden. Und falls uns nicht gefällt, was eure Regierung tut, reden wir möglicherweise auch über das Geld.“ So gewinnt man garantiert Vertrauen in die Demokratie…

Auch der Bundesrat hat schon einmal die Möbel festgeschraubt…

Selbst der Bundesrat beschäftigt sich längst mit dem Fall einer AfD-geführten Landesregierung. Seine Geschäftsordnung wurde bereits 2025 verändert. Präsident und Stellvertreter können nun mit Zweidrittelmehrheit abberufen werden, ebenso Ausschussvorsitzende. Auch andere Verfahrensregeln wurden verändert. Bundesratspräsident Andreas Bovenschulte versichert zwar, diese Änderungen hätten nichts mit der AfD zu tun und seien ohnehin längst überfällig gewesen. Natürlich. Dabei besitzt Sachsen-Anhalt ganze vier von 69 Stimmen im Bundesrat. Vier! Die Vorstellung, ein Ministerpräsident Ulrich Siegmund marschiere am Montag nach Berlin, reiße die Türen des Bundesrates auf und übernehme die Bundesrepublik, gehört damit eher in das Drehbuch einer Politkomödie, als in eine ernsthafte staatsrechtliche Analyse.

Dieses politische Schauspiel wäre allerdings nur halb so wirkungsvoll ohne die mediale Begleitmusik. Seit Wochen wird Sachsen-Anhalt behandelt, als ziehe über Magdeburg ein Orkan auf, dessen genaue Windstärke im Stundentakt neu vermessen werden muss. Natürlich ist es Aufgabe der Medien, über mögliche Folgen einer Wahl zu berichten. Aber irgendwann verändert die schiere Menge solcher Berichte ihre Wirkung. Aus Information wird Dauerbeschuss, aus Einordnung entsteht Dramatisierung und aus dem demokratischen Normalfall einer Landtagswahl beinahe ein nationaler Ausnahmezustand.

Und täglich grüßt die blaue Gefahr!

Und dann wundert man sich über Begriffe wie „Fake-Medien“ oder „Lügenpresse“!?Nein, eine zugespitzte Schlagzeile macht noch keine Desinformation und eine unbequeme Berichterstattung noch keine Lügenpresse. Aber wer über Wochen aus Möglichkeiten Gewissheiten, aus Szenarien Bedrohungen und aus einer Landtagswahl beinahe eine Schicksalsentscheidung für die Republik macht, sollte sich nicht wundern, wenn bei einem Teil der Bevölkerung das Vertrauen in die Medien weiter schwindet. Glaubwürdigkeit lässt sich nicht verordnen. Sie entsteht durch erkennbare Trennung von Nachrichten und Meinungen.

Die zentrale Botschaft, die beim Bürger hängenbleiben soll , lautet immer wieder: Habt Angst vor dem, was passiert, wenn Sachsen-Anhalt blau wählt! Dabei reden wir über ein Bundesland mit rund 1,7 Millionen Wahlberechtigten. Das sind nicht einmal drei Prozent der etwa 60,5 Millionen Wahlberechtigten Deutschlands. Und doch könnte man nach manchen Schlagzeilen meinen, am Sonntag werde in Magdeburg nicht ein Landtag gewählt, sondern es wurde damit ein Hype entfacht, der diese Wahl zur Schicksalswahl hochstilisiert! Das Merkwürdige daran ist jedoch, dass diese permanenten Warnungen vor der AfD, sie gleichzeitig zum Mittelpunkt der gesamten Wahl macht. Wer jeden Tag erklärt, was alles geschehen könnte, wenn sie gewinnt, vermittelt gleichzeitig, dass hier gerade etwas ungeheuer Bedeutendes stattfindet . Das ist die größte Ironie dieses Wahlkampfes. Diejenigen, die den Einfluss der AfD begrenzen wollen, sorgen durch die permanente Beschäftigung mit ihr dafür, dass sich am Ende fast alles nur noch um die AfD dreht. Und die übrigen Parteien? Ihre Programme und Ideen Sachsen-Anhalt sind fast Nebensache. Die Hauptrolle in diesem Wahkampf ist längst vergeben und die Farbe ist blau. Die Demokratie soll gerettet werden, und das noch vor dem Wahlergebnis.

Montagmorgen, 7. September 2026

Aber genau hier ist fertig mit lustig! Das ist keine Satire: Man kann die AfD ablehnen, man kann ihr Programm für falsch halten und man kann vor politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Folgen ihrer Politik warnen. Selbstverständlich muss der Rechtsstaat einschreiten, wenn eine Regierung, egal welcher politischen Couleur, Recht und Verfassung verletzt. Jedoch: Zuerst wird gewählt, dann wird eine Regierung gebildet, die dann regiert. Und dann beurteilt man ihr Handeln. Das nenn man Demokratie! Was derzeit geschieht, wirkt dagegen stellenweise wie eine prophylaktische Behandlung des Wählers gegen sein, in den Augen der selbsternannten Superdemokraten, falsches Wahlverhalten. Genau hier liegt das eigentliche Problem dieses Wahlkampfes. Je lauter man den Wahlberechtigten erklärt, welche Katastrophe eintreten könnte, wenn sie „falsch“ wählen, desto stärker vermittelt man ihnen den Eindruck, ihre Stimme werde zwar gezählt, aber ihr politischer Wille eigentlich nicht akzeptiert. Das dürfte vermutlich der AfD mehr helfen als schaden.

Und dann wird er kommen, der Morgen danach. Die Sonne wird gemäss den aktuellen Wetterprognosen über Magdeburg aufgehen. Die Straßenbahnen werden fahren und in Halle werden die Bäcker Brötchen verkaufen. Die Saale wird weiterhin Richtung Elbe fließen und Baden-Württemberg wird noch Geld besitzen, Wolfgang Kubickis Grundgesetz wird nicht glühen und Marcel Fratzscher wird vermutlich feststellen, dass noch bei niemandem über Nacht exakt 1.600 Euro aus der Brieftasche verschwunden sind. Deutschland wird noch existieren, unabhängig davon, wer die Wahl gewonnen hat. Das ist sogar die wichtigste Erkenntnis dieser vollkommen durchgeknallten und überhitzten Debatte: Eine Demokratie beweist ihre Stärke nicht dadurch, dass sie den Bürger vor einem unerwünschten Wahlergebnis schützt. Sie beweist ihre Stärke dadurch, dass sie auch ein Wahlergebnis aushält, das einem nicht gefällt und anschließend mit den Mitteln des Rechtsstaates dafür sorgt, dass jede Regierung sich an Recht und Verfassung hält! Alles andere wäre tatsächlich ein Grund, sich Sorgen um die Demokratie zu machen.


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Dieser Beitrag erschien zuerst auf dem Blog “Zwischen den Zeiten“

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12 Kommentare

  1. „Staat heißt das kälteste aller kalten Ungeheuer. Kalt lügt es auch; und diese Lüge kriecht aus seinem Munde: »Ich, der Staat, bin das Volk.«“
    -Friedrich Nietzsche, Also sprach Zarathustra 1. Teil; Vom neuen Götzen

    ,,BERLIN HACK: Das PROBLEM ist der STAAT! | Cyberangriff Berlin, Datensicherheit & Bürgerrechte .“

  2. „Staat heißt das kälteste aller kalten Ungeheuer. Kalt lügt es auch; und diese Lüge kriecht aus seinem Munde: »Ich, der Staat, bin das Volk.«“

    -Friedrich Nietzsche, Also sprach Zarathustra 1. Teil; Vom neuen Götzen

    ,,BERLIN HACK: Das PROBLEM ist der STAAT! | Cyberangriff Berlin, Datensicherheit & Bürgerrechte .“

  3. anders gefragt: stell dir vor die AfD gewinnt und in der nächsten Legislatur geht es in Sachsen-Anhalt spürbar bergauf!

  4. das problem ist halt – arschlköcher haben hohe überlebens chancen… alice feg sie weg alles für alicedeutschland

  5. Wozu sich lange Gedanken machen. Sollte einmal die AfD regieren so werden die alten Regierungsparteien sich nach dem Prinzip, „Taktik der verbrannten Erde“ zurückziehen, so das die AfD kaum auf die Schnelle was Richten kann. Die gehässigen Altparteien werden sagen, „seht die können es nicht“.
    Damit ist alles gesagt.

  6. Naja erstmal abwarten und ich wünsche mir einen blauen Paukenschlag für Sachsen-Anhalt. Möge es Dönitz Geist im Atlantik sein der Berlin erschüttert. Gut es ist einfach das die AFD ein Bundesland hat doch der Neo-Linke-Pöbel aus Tuntifa steht leider bereit und das flächendeckend sowie unerwartet mit Terror wie er Jahrzehnte geprobt und geduldet wurden ist. NGOs& Lobbys Hand in Hand mit der Medienmafia werden richtig zündeln mit voller Granate wie bei einstigen Castor-Transporten, G-Sonst-Gipfeln, Viertel-Festen oder nur gegen rassistische Cops und paar Massenabschiebungen. Die aktuelle Hammerbande ist nur Beispiel auf das hunderte oder tausend Kleingruppen Jagd machen auf Privatpersonen oder Sicherheitskräfte mit feigen Attacken. Werden paar Krawallos geschnappt passiert nichts da Politik und Justiz gekapert sind von den Börseneliten von Übersee. Na Zufall ist es nicht da es gewollt ist für das Wahnsinnsprojekt Agenda 2030 dem grenzenlosen Einweltstaat. Am Ende steht wie im Science-Fiction ein großer Dampfpilz der den Welthunger stillt und es gibt als neue Jahreszeit nuklearen Winter. mfg

  7. @den Länderfinanzausgleich zu streichen
    und dann wäre noch die EU, die nach bewährter und erfolgreicher Manier finanziell erpressen kann !
    Und noch gar nicht erwähnt ist Blackrock, der Meister von Merz.
    wer erinnert sich noch an die Berichte, wie auf einem Brief mit Blackrock-Briefkopf die woke Politik gefordert wurde und von allen finanziell abhängigen Konzernen dann begeistert aufgenommen wurde – auch wenn dieser Einfluß später geleugnet wurde, es war nicht so gemeint !!!
    Dazu die sonstige Wirtschaftssabotage aus Bund und Ländern – wer denkt noch daran, wie Schröder in Österreich Haider vom Rücktritt überzeugte, indem er mit einem Wirtschaftsboykott und Grenzblockaden drohte, sollte er im Amt bleiben. Und da Haider später verunfallt wurde, kann er auch nicht mehr als Zeuge auftreten.

    Und nicht zu vergessen die linke Beamtenschaft, sicher nicht alle, aber genug, um zu verzögern und umzuleiten, was immer zu tun wäre ! Da ist ja selbst das Verfassungsgericht ein Vorbild, wie man unliebsame Verfahren ablehnt oder verzögert, bis es obsolet geworden ist – oder wo ist der Verfassungsbruch Merkels in Thüringen geblieben ?

    Und egal, ob sie die Wahl fälschen oder das Land hinterher an die Wand fahren – mein Popcorn steht bereit !

  8. @ Selbstverständlich muss der Rechtsstaat einschreiten, wenn eine Regierung, egal welcher politischen Couleur, Recht und Verfassung verletzt.
    Ehrlich ?
    Was ist mit den Übergriffen der Blockpartei – von Merkel, Scholz und Merz und ihren Kumpanen ?
    Mir scheint, das „Grundgesetz“ hat den gleichen Stellenwert wie Menschenrechte oder dieses andere seltsame Weltgesetz – Papier, das von den Mächtigen nach belieben benutzt oder ignoriert wird !

  9. Selbst wenn die AFD Gewinner wäre da tät der systemgestützte Neo-Linkepöbel kräftig toben und dies mehr als bei Castor-Transporten, Anti-Rassismus-Protesten und eigenen Feiern in Szenevierteln. Sollte ein blauer Ministerpräsident stehen dann kann auch schnell ein Kennedy aus ihm werden durch fremdgestützte Geheimdienste. Wir können nur abwarten und auf das Beste warten aber ich glaube selbst in Schwatzbuden werden Schattenmächte weiter ihre Fäden ziehen auf das je ein korrekter Minister der verhassten Opposition das Zepter für Volk, Kultur, Vernunft und Verstand schwingt. Es wird der utopische Action-Horror-Krimi auf unserem geraubten Grund& Boden werden den es je gab mit deutscher Noch-Amtssprache. Fremdvölker bestimmen den Alltag sowie Kalifate stehen inoffiziell mit dem Koran und der Scharia im Gepäck. Polizeibehörden und Kasernen in Großstadtmetropolen des Westens können innerhalb von Minuten mit Halbmond und Stern ihr Banner wehen lassen. Eine strenge islamische Republik steht dann problemlos und in erster Linie sind alle toleranten Befürworter unterm Regenbogenfetzen fällig da der Prophet sie nicht duldet. mfg

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