Stellenausschreibung bizarr: EZB sucht Politkommissar für „Diversität und Inklusion”

Demnächst bei der Europäischen Zentralbank als Fulltime-Job: Professionelle Gesinnungsschnüffelei (Symbolbild:Pixabay)

Gerade die Europäische Union hat sich in den letzten Jahren mehr und mehr zu einer supranationalen ideologischen Durchsetzungsstelle, zu einer Regionalinstanz der globalistischen Gleichschaltung entwickelt, die die Menschen im Einflussbereich ihrer Mitgliedsstaaten nach einem bestimmten Bild neu formen will. Natürlich gilt dies auch und vor allem auch für die eigenen Mitarbeiter ihrer wachsenden Bürokratie.

Zu den wesentlichen doktrinär verkündeten Zielen dieses Gesinnungstunings gehört auch die komplette Woke-Gender-Diversity-Agenda. Und weil es professioneller und autoritärer Führung zu ihrer Durchsetzung in den Dienststellen bedarf, engagieren nun auch die einzelnen europäischen Institutionen ideologische „Wachhunde”, die ein Auge darauf haben, dass die schöne neue totalitäre Welt in „Vielfalt”, „Inklusion”, verordneter Quotierung und Gleichmacherei auch plangerecht verwirklicht wird. So sucht derzeit die Europäische Zentralbank (EZB) – die eigentlich, wie man angesichts von Inflation und Euro-Wertverlust meinen sollte, ganz andere Probleme haben müsste – einen „Diversity and Inclusion Officer“, der/das/die als Zentralexperte diffuse sogenannte „Diversity-und Inklusions-Initiativen” koordinieren soll.

Zweck: Mitarbeiter bespitzeln und von der Arbeit abhalten

Zum Ausschreibungsprofil gehört die Vorgabe, einen „kulturellen Wandel“ am Arbeitsplatz voranzutreiben, der „Gerechtigkeit, Diversität und Inklusion” innerhalb der gesamten EZB befördern soll. Besagter „Officer“ soll diesen Prozess überwachen und gegebenenfalls eingreifen, wenn er ins Stocken gerät. Anders ausgedrückt: Hier wird ein hochbezahlter Aufpasser dafür angestellt, die Mitarbeiter von ihrer eigentlichen Arbeit abzuhalten, indem er nicht vorhandene künstliche Probleme – und sei es nur zur selbstlegitimierenden Bestätigung seines Daseinszwecks – mit der Lupe sucht. Hierfür sollen dann auch entsprechende „Daten erhoben und Berichte erstellt” werden, die Aufschluss darüber geben, ob die EZB auch den Diversity-Verpflichtungen im Geiste der EU nachkommt. Vorladungen von Beschäftigten auf allen Ebenen der Hierarchie sowie die Anforderung von Erklärungen und Personalunterlagen gehören ebenfalls zu den Kompetenzen der neuen Stelle.

In der vor Genderisms und Phrasen nur so strotzenden Stellenausschreibung werden den Bewerbern „exzellente Möglichkeiten“ in Aussicht gestellt, um die Diversitäts- und-Inklusions-Strategie der EZB zu formen und in deren Arbeitsprozessen zu verankern: So sollten die Bewerber ihre „Leidenschaft und eine „Sky’s-the-limit” (gemeint ist: in jeder Hinsicht grenzenlose und größenwahnsinnige) Mentalität einbringen und bei den Bemühungen der EZB zur Förderung einer „inklusiven Kultur” „an vorderster Front“ stehen. Außerdem seien sie Teil eines „multikulturellen Teams“, das um „ständige Innovationen“ bemüht sei, um eine „positive Auswirkung auf das Leben der europäischen Bürger“ zu haben.

Sonst keine Probleme bei der EZB?

Als erforderliche Qualifikationen für die zunächst auf fünf Jahre befristete und mit einem satten Monatsgehalt von 8.290 Euro (finanziert aus – indirekt vor allem deutschen – Steuergeldern) dotierte Stelle werden ein nicht näher definierter Master-Abschluss, mindestens sieben Jahre Erfahrung beim „Vorantreiben kulturellen Wandels in multikulturellen Großorganisationen” und beim Aufbau, der Entwicklung und Implementierung globaler Strategien für Gerechtigkeit, Diversität und Inklusion am Arbeitsplatz genannt, wie auch die erwiesene Fähigkeit, die „Botschaft” auszusenden, die sicherstellen, dass „unser Ansatz geschätzt und respektiert“ werde. Es lohnt an dieser Stelle nicht, das Weitere aufzuzählen, da es sich nur um unspezifisches Geschwätz auf links gezogener HR-Abteilungen und Personalmanager handelt.

Nun sollte man meinen, dass die EZB inmitten einer gigantischen Wirtschaftskrise, die sie mit ihren gegen das eigene Mandat verstoßenden Massenankäufen von Staatsanleihen in hohem Maße mitverursacht hat, dringendere Aufgaben zu vergeben hätte. Doch bis zum bitteren Ende muss der „Überbau“ gefestigt werden, müssen die weltanschaulichen Verirrungen des genderdiversen Utopia durchexerziert werden. Dabei ist die Stelle (das dämmert vermutlich sogar vielen, die sich darauf mit dem Hintergedanken eines lukrativen Versorgungspostens bewerben) so überflüssig, wie ihre Definition diffus ist. Denn was genau mit „Diversität und Inklusion“ gemeint sein soll, was sich speziell die EZB darunter konkret vorstellt und in welchen Bereichen sie diese konkret umsetzen will, bleibt ebenso im Dunkeln wie die Frage, was man unter kulturellem Wandel versteht und warum man diesen für nötig hält. All das wird mit keinem Wort erwähnt; Hauptsache, der korrekten Gesinnung wird in Brüssel, Paris und Berlin Genüge getan und die zeitgeisttypische Haltungsnote gesetzt.

Imagewirksame Pflichtbesetzung

Wer diese Ausschreibung liest, weiß also im Grunde gar nicht, was er eigentlich tagtäglich zu tun hätte – außer womöglich in den Büros herumzuschnüffeln und die Belegschaft zu nerven, Ursachen für Disparitäten und mangelnde Hautfarbendurchmischung herbeizuphantasieren und Phantomdiskriminierungen ausfindig zu machen. Noch nicht einmal die ungefähre Fachrichtung des als Einstellungsvoraussetzung geforderten Master-Abschlusses wird genannt. Es handelt sich hier also um eine rein ideologische Pflichtbesetzung – die am Ende wohl an einen Pfründner irgendeiner grünlinken europäischen Partei gehen dürfte. Gleichwohl jedoch könnte der Position eben aufgrund ihrer Unbestimmtheit im Konkreten bei zugleich hochtrabendem gesellschaftspolitischen und imagewirksamen Anspruch große Macht innerhalb der Organisation zukommen.

Von ihren Kritikern werden die EU und die europäischen Institutionen gelegentlich mit der Sowjetunion verglichen, ihr gesamtes Gebilde als „EUdSSR” bezeichnet. Wenn der Vorwurf sicher auch viel zu weit geht (weil die EU bei all ihren Fehlern – jedenfalls noch – lange kein totalitärer Mörderstaat ist), so bestehen doch insofern im Kern gewisse strukturelle Ähnlichkeiten; etwa insofern, als sich auch weite Teile der Brüsseler Eurokratie als Vollstrecker einer historischen Mission verstehen und sich auf der „richtigen“ Seite der Geschichte wähnen. Dies haben sie mit ihren kommunistischen Pendants in der verblichenen UdSSR gemein.

Wie in der UdSSR: Einhaltung der reinen Lehre

Anzunehmen ist, dass bald dann auch bei der Einstellungspraxis der EZB – wie bei immer mehr staatlichen Stellen – die Einhaltung von Quoten aller Art (Frauen bzw. Diverse, Migranten, Behinderte usw.) wichtiger sein werden als die fachliche Qualifikation. Am Ende wird man dann stolz Vollzug melden, einen bestimmten Anteil an Frauen, Homosexuellen, anderer sexueller Ausrichtungen, etc. vorweisen zu können, und sich für seine Toleranz und Weltoffenheit feiern. Um nochmals den Bogen zur UdSSR zu schlagen: Auf fatale Weise erinnert die Position dieses „Diversity-and-Inclusion-Officers” an die sowjetischen Politkommissare oder an die Parteisekretäre in Betrieben, die dort – wie auch in allen staatlichen Institutionen – für die Einhaltung der reinen Lehre und die Anschwärzung von Dissidenten zuständig waren.

Und bei den in der EZB-Ausschreibung erwähnten „Botschaften”, die der „Diversity and Inclusion Officer“ versenden soll, um sicherzustellen, dass das Programm auch „geschätzt” wird, dürfte es sich um kaum verhüllte Drohungen handeln: Wer in der EZB fortan gegen Frauen- und sonstige Quoten aufbegehren sollte, Transfrauen und -männer mit dem falschen Vornamen oder Pronomen anredet oder „kulturunsensiblen” Smalltalk im Büro pflegt, wird bald seines Lebens nicht mehr froh werden. Ansonsten wird der Diversitäts-Beauftragte sich in die Personalpolitik einzumischen und sämtliche Abteilungen darauf abzuklopfen haben, ob es auch ja divers genug zugeht.

11 Kommentare

  1. Schon erstaunlich,
    dass gerade diejenigen Diversität predigen,
    die selber Monoliten sind und alles EINEM Dogma unterordnen.

    Zuerst habe ich das bei Angela Merkel beobachtet,
    die Multilaterlismus gepredigt und eingefordert hat.
    ABER selber allein ihre Macht im Blick hat(te)
    und dafür alles und jeden geopfert hat,
    der sie gefährden konnte –
    und sei es nur in ihrer Phantasie.

    Das Gute an der böse anmutenden Sache war/ist für mich die Einsicht,
    dass jedermann allein für sich selbst entscheiden und handeln kann.
    Alles Andere ist Wille und Vorstellung OHNE nachhaltige Wirkung
    und scheitern an der algorithmischen Natur des Lebens/Menschen:

    Dieser Algorithmus bestimmt das Leben.

    Die Projektion auf Sachen, Andere, Umwelt, Umstände (SAUU)
    potenziert die Last der Schuld im Ego-Algorithmus
    und spiegelt sich in der ausufernden Schuldenlast.

    Gibt es einen Ausweg aus dieser Sackasse?
    Selbstverständlich: Selbstverantwortung statt Schuldzuweisung!

    Dieses Talent kann jeder für sich selbst entfalten
    und damit auch den Deutschlandalgorithmus sinnvoll mitgestalten

  2. Das passt zur EZB, damit können sie von den vielen Fehlern die sie inzwischen gemacht hatten gut ablenken und vertuschen. Sicher finden sie dann bei ihren Kontrollen entsprechend Verantwortliche, denen sie ihren eigenen Mist zuschieben können.

  3. „mindestens sieben Jahre Erfahrung beim „Vorantreiben kulturellen Wandels in multikulturellen Großorganisationen”“

    Da kann sich fast jeder Betriebsratsvorsitzende bewerben. Sind eh immer die gleichen, weil die Arbeiter sich nach wie vor leicht einlullen lassen. Leute, die man an ihrem vorigen Büroarbeitsplatz echt schmerzlichst vermisst. Also tut es auch keinem weh, wenn die zur EU gehen. Nur die Arbeiter fühlen sich immer und immer wieder verschaukelt, scheinbar brauchen die das.

    p.s. ein guter Chef erzieht sich auch den Betriebsratsvorsitzenden, in meiner Lehrfirma war der Betriebsratsvorsitzende (in Vollzeit) für den Boss im Supermarkt einkaufen, immer Montags und Donnerstags oder so ähnlich. Dann haben die Arbeiter das und anderes gescheckt und ihn abgewählt, daraufhin wurden die Stimmen aus den Büros doppelt gezählt und er durfte bleiben. Dem BRV in meiner jetzigen Firma kann man im Gehen die Schuhe besohlen aber die Arbeiter sind fest überzeugt, dass er sich voll für sie einsetzt und so. Hab mal einen gefragt, ob er ernsthaft daran glaubt, mit aufgerissenen Augen hat der mich angeguckt „Aber der legt sich doch voll ins Zeug für uns!“ „Klar.“. Nur der Schein ist wirklich rein.

  4. „Weil die EU noch kein totalitärer Mörderstaat ist…“
    Bitte? Selbstverständlich ist sie das! Die EU ist stocktotalitär, weil unter deutscher Fuchtel:
    Mißliebige Regierungen oder Wahlergebnisse werden „rückgängig gemacht“, sonst hagelt es Sanktionen und sonstigen Terror.
    Die EU beteiligt sich an herbei gelogenen Kriegen, wie damals etwa gegen Libyen, indirekt gegen Rußland via Regime in der UA. Simpler Massenmord.
    Die EU verfolgt politisch, vollstreckt knallharte Zensur. Ihre Politik, etwa in Sachen Corona, treibt massenhaft Leute in den Selbstmord. In den Selbstmord treiben ist Mord, nichts anderes. Sogar verkommener, als direkter Mord.
    Die EU treibt maßgeblich den Sumpfsuppenterror voran, die größte Massenmordkampagne der Menschheitsgeschichte! Auch hier mit totalitärer Gesinnungsausübung, wenn sie auch noch keine eigene Armee hat, die abtrünnige Staaten angreifen könnte, was sie sicher zum Kotzen findet.
    Die EU treibt die Islamisierung voran, stützt islamischen Terror in ihren Staaten, der massenhaft Tote kostet.
    Die EU treibt eine wahnsinnige Migrationsagenda voran, die massenhaft kriminelle Gewalttäter hereinholt, die Morde begehen, vergewaltigen, oder sonstige Gewaltverbrechen verüben. Gerne auch mittels Drogenhandel.
    Ziel: Auslöschung der Weißen, was nicht einmal verhohlen wird und eindeutig Völkermord darstellt!
    Die EU treibt eine Abtreibungsagenda voran, die derjenigen, wie aktuell in Neuseeland, in nichts nachsteht.
    Bedeutet, je mehr davon umgesetzt wird, je mehr in Richtung Zerstückeln von Babies.
    Die EU ist Treiber der Enteignungen und extremen Raubpolitik etwa auch in NL, oder sind die Bauern gerade wegen Juckuhu im Krieg mit der Junta?
    Gendergaga und Klimaterror in Schulen?
    Die Liste kann endlos weitergeführt werden, die EU ist nichts anderes, als ein widerwärtiges, totalitäres Drecksregime, das nur seine Mordmethodik und Propaganda modellgepflegt hat, gegenüber der UdSSR.
    EUdSSR ist also durchaus angemessen, wobei sie gegenüber ihrem Vorbild sogar wesentlich umfassender ins Privatleben eingreift und erheblich mehr Betätigungsfelder ihrer hochneurotischen Vollstrecker ermöglicht.
    Offizielle Vorbilder der EU sind natürlich auch Mao und Konsorten, sie unterstützt auch Terrororganisationen, wie die WHO, mit ihrem Terrorführer Tedros.

  5. Europa, das Irrenhaus mit viel zu vielen Kranken, die
    meinen, sie könnten uns Bürger züchtigen, bevormunden
    und unseren den Geldbeutel plündern, damit weiter
    Kriegsmaterial geliefert werden kann und Millionen
    Gäste unser Land kapern.
    Faschisten bleiben Faschisten.

  6. Ich bin wie viele andere Europäische Bürger der festen Meinung, dass diese kriminell agierende EU Dreckschleuder / Brüssel nebst der Chefin von der Lügen und Frau la kann mich mal auf schnellstem Weg auf den Müllberg der geschichte transportiert werden müssen. Die Völker Europas müssen aufstehen und diesen Terror mit den geeigneten Mitteln die man zur Bekämpfung von Gesindel und Schmarotzern nutzt niedermachen.
    FREIHEIT UND UNABHÄNGIGKEIT FÜR DIE STAATEN EUROPAS!

  7. Genau mein Job, ich hatte schon immer Minderwertigkeitskomplexe und leite unter sxuellenStörungen, ich unterwerfe mich gerne Autoritäten, die einer unterdrückten Minderheit entstammen, ist es noch zu erwähnen dass ich unmasikalisch bin

  8. „weil die EU bei all ihren Fehlern – jedenfalls noch – lange kein totalitärer Mörderstaat ist …“
    Sie Witzbold! Was ist denn mit den sogenannten ‚Impfungen‘ gegen Covid? Ist das vergangene Jahr spurlos an Ihnen vorübergegangen?

  9. Ich verwende seit einiger Zeit in Geschäfts- oder Behördenbriefen die Anrede „Guten Tag“. Und wenn ich speziell eine mir bekannte Person anspreche, weil sie mit meiner Angelegenheit bereits vertraut ist, ergänze ich sinnigerweise noch diese Anrede mit Herr..xx oder Frau..xx.

    Lediglich in Privatbriefen (Familie, Freunde, Bekannte) verwende ich „Hallo liebe.. oder lieber..“ als Anrede.

    Mit „Guten Tag“ bin ich „gendertechnisch“ wohl aus dem Schneider, stoße niemandem vor den Kopf, weil ich damit alle 725 Geschlechter (oder wie viele sind es gerade..?) anspreche.

    Auch tut es gut, dass ich nicht mehr wie zuvor Jahrzehnte lang „Sehr geehrte… “ schreiben muss.

    Ich empfand es schon immer seltsam, mir fremden Menschen „Ehre“ und dann auch noch „sehr“ zu erweisen, habe mich aber der Tradition gebeugt, bzw. mir keine tieferen Gedanken darüber gemacht, zumal es wichtigeres im Leben gibt.

    Aber es sollte damit wohl eine Art Seriosität, Distanz und Respekt ausgedrückt werden. Aber das „gelbe vom Ei“ war dieses „Ehren-Gesülze“ dennoch nicht.
    Aber vielleicht wäre noch vor Jahren die Anrede „Guten Tag“ oder gar „Hallo“ in Geschäfts- oder Behördenbriefen als übergriffig/respektlos gewertet worden.

    Ich finde die Zeit ist reif, auf diese aus der Zeit gefallenen Ehren-Anrede zu verzichten. Das wäre dann der einzig positive Effekt dieser unendlichen Gender-Diskussionen, die mich zumindest zum meiner Anrede-Änderung veranlasste.

    Ansonsten kann von mir aus dieser ganze Gender-Quatsch in die Mülltonne.

    • Sie sind vermutlich jünger als ich. Das „Sehr geehrte/r“ als Anrede finde ich nach wie vor höflicher als „Guten Tag“. Aber jedem das seine.

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