
Kürzlich hatte das Magazin „Krautzone“ gute Neuigkeiten zu vermelden. Eher ungewöhnlich, schließlich sind doch fast alle Schlagzeilen negativ, denn Deutschland geht langsam, aber stetig vor die Hunde. Was genau waren die guten Neuigkeiten? Dazu am besten hier einfach mal der zugehörige Screenshot:

Datenmaterial aus den USA zeigt, dass konservative Frauen etwa doppelt so viele Kinder bekommen wie liberale Frauen. Man muss den Trend gedanklich nur etwas in die Zukunft verlängern und sieht eine republikanische Zukunft. Wenn die Linken ganz einfach aussterben, dann können sie auch kein Unheil mehr anrichten, weil sie keine Wahlen mehr gewinnen können. Die knappe Modellrechnung ergab, dass nach gerade einmal zwei Generationen oder geschätzt 50 Jahren etwa vier Republikaner auf einen Demokraten kommen.
Übrigens war “Krautzone” nicht ganz von allein auf diese These gekommen. Dieselbe Statistik geht gerade unter den Republikanern in den USA viral, die natürlich hocherfreut sind.

Dabei ist allerdings Skepsis angebracht. Denn dass sich alle Probleme von ganz allein auflösen, klingt einfach zu gut, um wahr zu sein. Mal abgesehen davon, dass es so gut dann doch nicht ist. Denn wenn man noch 50 Jahre auf die glorreiche Zukunft warten muss, heißt das, dass man ebensolange dem Niedergang nur zuschauen kann. Aber was sagen die Fakten? Zunächst einmal sieht das Datenmaterial gut aus. Es entstammt der General Social Survey (GSS), die von der Universität Chicago ins Leben gerufen wurde. Die GSS startete als Langzeitstudie bereits in den 1970ern und wird in regelmäßigen Abständen neu durchgeführt. Sie zählt zu den Klassikern der empirischen Sozialforschung. In der aktuellen Datenreihe zeigt sich, dass konservative Frauen im Alter von 25–35 Jahren etwa 1,67 Kinder haben, liberale Frauen hingegen nur 0,87. Das ist, wie oben korrekt festgehalten wurde, etwa ein Unterschied um das Doppelte.
Aber halt: Was ist denn mit Frauen über 35? Denn immerhin bekommen einige liberale Frauen erst spät Kinder, wenn sie die ersten Stufen der Karriereleiter bereits erklommen haben. Das ist prinzipiell ein berechtigter Einwand, jedoch weniger gravierend als gedacht. Denn allzu viele Kinder werden in dieser Altersklasse nicht mehr geboren, und auch wenn die Differenz hier etwas weniger stark ausfallen sollte, wird sich das Bild wohl kaum umkehren.
Kein echter Anstieg der Kinderzahlen
Zudem gilt: Selbst bei gleicher Kinderanzahl wird eine Gruppe, die sich mehr Zeit mit dem Kinderkriegen lässt, auf lange Sicht ein geringeres Bevölkerungswachstum aufweisen. Man könnte diese Frage mit viel Aufwand beantworten, vermutlich würde der konservative Geburtenvorteil aber nur leicht schrumpfen. Für die folgenden Modellrechnungen können wir diesen Faktor vernachlässigen. Was aber auffällt: In der aktuellen Erhebung zeigt sich ein Anstieg der konservativen Geburtenrate, obwohl die konservative Geburtenrate zuvor konstant fiel. Bislang war es so, dass die liberale Geburtenrate deutlich stärker abfiel, wodurch der konservative Vorteil sich immer weiter vergrößerte. Doch der jüngste Anstieg in der Statistik ist nicht real, sondern nur eine Zufallsschwankung.
Für die aktuelle Erhebung der GSS wurden etwa 3.000 US-Amerikaner befragt. Davon sind etwa die Hälfte Frauen. Und von diesen sind nur diejenigen in der richtigen Altersgruppe und mit der richtigen politischen Haltung relevant. Die ursprünglich große Stichprobe schrumpft also Stück für Stück weiter zusammen, sodass der gefundene Effekt am Ende nur noch eine Zufallsschwankung ist. Denn abgesehen von den Umfrageergebnissen hat man ja noch die tatsächlichen Geburtenstatistiken. Wäre der jüngste Anstieg der Kinderzahl echt, würde er sich dort bemerkbar machen – tut er aber nicht.
Konservative haben mehr Kinder als Linksliberale
Dass man es in der GSS unvermeidlich auch mit Zufallsschwankungen zu tun hat, ist zwar ärgerlich, aber kaum zu vermeiden. Und das heißt auch nicht, dass das Datenmaterial wertlos wäre. Dass Konservative insgesamt mehr Kinder haben als Liberale und Linke, lässt sich aus den Zahlen mit hoher Sicherheit ableiten. Nur kleine Schwankungen innerhalb der konservativen Geburtenrate sollte man mit Vorsicht genießen. Im weiteren Verlauf nehmen wir einfach an, dass der Wert vom Jahr 2010 von damals etwa 1,44 Kindern pro Frau seither ungefähr gleich geblieben ist. Mit GPT lassen sich einige Modellrechnungen anstellen, um zu überprüfen, ob das von “Krautzone” berechnete Szenario der Realität entspricht oder nicht.
Wenn man kurz darüber nachdenkt, merkt man, dass etwas fehlt. Denn dort wird nur innerhalb einer Generation die Zahl der Konservativen und Liberalen über einen Zeitraum von 50 Jahren verglichen. Wer aber zu Beginn dieses Zeitraums 25 Jahre alt war, der ist bis zu seinem Ende 75 Jahre alt und darf natürlich immer noch wählen. Nehmen wir nun also an, dass unsere Simulation im Jahr 2000 beginnt und bis zum Jahr 2100 läuft. Die Altersverteilung der Bevölkerung entspricht exakt derjenigen der USA im Jahr 2000. Der Einfachheit halber sterben Personen einfach an ihrem 90. Geburtstag, fallen also aus der Statistik raus. Wir nehmen an, dass Frauen nur im Alter von 20–35 Jahren Kinder bekommen. Zu Beginn ist die Bevölkerung exakt in eine liberale und eine konservative Hälfte geteilt, jeweils mit den genannten Kinderzahlen von 0,87 und 1,67. Diese Kinderzahl bleibt für das gesamte Jahrhundert konstant. Dann ergibt sich folgendes Bild:

Wenn wir nun die geringere Kinderzahl von 1,44 für konservative Frauen annehmen, sieht unsere Simulation so aus:

Aber halt: Die Bevölkerung nur in eine liberale und eine konservative Hälfte zu unterteilen, ist zu simpel. Schließlich gibt es in der GSS einen breiten moderaten Block, der von seiner Geburtenrate her eher in der Mitte liegt.
Der Einfachheit halber unterteilen wir die Bevölkerung nun in Drittel, wobei das mittlere Drittel genau den Mittelwert der liberalen und konservativen Geburtenrate aufweist. Davon schlagen wir eine Hälfte dem liberalen und die andere dem konservativen Drittel zu. Nun ist der Effekt deutlich abgeschwächt:

Auch wenn dies gegenüber den ersten Annahmen ein deutlich schwächerer Effekt ist, sollte er doch immer noch stark genug sein, um republikanische Wahlsiege zu garantieren, oder nicht? Tatsächlich ist auch dies immer noch zu simpel gedacht. Denn Liberale und Konservative sind keine monolithischen Blöcke und Kinder sind keine Klone. Soll heißen: Auch ein Liberaler kann eine Konservative heiraten und auch die Kinder eines konservativen Elternpaares können liberal sein.
In der GSS gibt es eine Punkteskala von 1 bis 7, auf der sich die Versuchsteilnehmer einordnen können. Die meisten Befragten sehen sich in der Mitte, zu den Rändern hin nehmen die Zahlen ab. Die Darstellung sieht etwa so aus (schematisch):

Man kann nun die ungefähre Kinderzahl abschätzen, wenn man die liberalen und die konservativen Werte als Referenzpunkte setzt und eine stetige Steigerung von 1 bis 7 annimmt.

Nun wird es eine Spur komplizierter. Wir nehmen Korrelationen innerhalb von Ehepaaren sowie zwischen Eltern und Kindern an. Diese Werte wurden in anderen Studien von Sozialwissenschaftlern ermittelt und liegen für Ehepaare etwa bei 0,7 und für Eltern und ihre Kinder bei 0,5. (Wahrscheinlich liegt die Korrelation zum Zeitpunkt der Heirat niedriger und steigt erst mit der Zeit weiter an, weil man seinem Partner immer ähnlicher wird.)
Die Korrelation gibt an, wie sehr zwei Werte zusammenhängen. Bei einer perfekten Korrelation von 1 würde eine 1 immer eine 1 heiraten und eine 7 immer eine 7 (in einem solchen Szenario würde die Eltern-Kind-Korrelation wohl auch deutlich über 0,5 liegen). Bei einer Korrelation von 0 wäre die Übereinstimmung rein zufällig. Eine 1 würde alle anderen Werte von 1 bis 7 mit der gleichen Wahrscheinlichkeit heiraten. Eine negative Korrelation von –1 wäre jedoch eine absolut gegenteilige Übereinstimmung. Eine 1 würde immer eine 7 heiraten, eine 2 immer eine 6, eine 3 eine 5 und eine 4 immer eine 4. Ein Wert von 0,7 ist dann intuitiv viel besser zu verstehen. Es ist logisch, dass Paare häufig politisch übereinstimmen. Und natürlich kann auch ein moderater Konservativer eine überzeugte Konservative heiraten. Für eine Ehe zwischen ganz links und ganz rechts müsste die Liebe hingegen schon besonders stark sein.
Regression zur Mitte
Auch die Korrelation zwischen Kindern und Eltern ist nicht perfekt. Kein Wunder: Jeder hat sich schon einmal mit seinem Vater oder seiner Mutter gestritten. Zwar fällt der Apfel nicht weit vom Stamm, aber gelegentlich haben Kinder eben doch eine andere Haltung als ihre Eltern. Man kann auch davon ausgehen, dass die politische Haltung zum Teil von den Genen beeinflusst wird – aber das soziale Umfeld spielt eben auch eine Rolle. Und damit würde dann für die politische Einstellung ebenfalls das Konzept der Regression zur Mitte gelten.
Ein Vater, der sehr groß ist, wird vermutlich einen Sohn haben, der kleiner ist als er selbst. Umgekehrt hat ein sehr kleiner Vater vermutlich einen größeren Sohn. Wenn es diesen Effekt gibt, warum gibt es dann unterschiedlich große Menschen? Wenn alles zur Mitte drängt, sollte es ja nur noch die Mitte geben, oder etwa nicht? Nicht ganz: Denn ein großer Vater wird häufig Söhne haben, die kleiner sind als er selbst – die aber immer noch größer sind als der durchschnittliche Mann. Und umgekehrt. Zudem gilt: Ein durchschnittlich großer Mann wird im gleichen Maße über- und unterdurchschnittlich große Söhne haben. Es gibt also eine Tendenz von den Rändern zur Mitte – und von der Mitte zu den Rändern. Mit diesem Wissen im Hinterkopf sieht die Modellrechnung dann auf einmal ganz anders aus. Nimmt man sieben separate Gruppen mit unterschiedlich hohen Geburtenraten und die oben genannten Korrelationen von 0,7 und 0,5 an, ergibt sich folgendes Bild:

Ein vollständiges Kippen der Gesellschaft dürfte also nicht 50, sondern eher 100 Jahre oder vielleicht noch länger dauern. Zudem sind auch 50 Jahre keine allzu kurze Zeit. Man darf sich auch nicht zu sehr auf diese Modellrechnungen versteifen, denn in 100 Jahren werden viele der noch heute Lebenden bereits unter der Erde schlummern. Und vermutlich sind 2126 ganz andere Probleme wichtig – 1926 hat man ja auch nicht über die gleichen Themen diskutiert wie heute.
Aber spinnen wir den Gedanken einmal weiter: Eine konservative Verschiebung könnte eine neue Gegenbewegung auslösen. Vielleicht gibt es in etwa 40 Jahren die zweiten 68er. Die damaligen Studenten kämpften ja bekanntermaßen gegen den „Muff von 1000 Jahren unter den Talaren“. Auch wäre denkbar, dass die Linken rein virtuell einen konservativen Gang einlegen, ohne wirklich etwas an ihrer Politik zu ändern. Wie zum Beispiel Bundeskanzler Friedrich Merz, der rhetorisch glänzt. Wenn man sich seine Reden anhört, könnte man tatsächlich auf die Idee kommen, dass er Deutschland retten will. Dass das alles nur Show ist und seinen Ankündigungen niemals Taten folgen, steht natürlich auf einem ganz anderen Blatt. Aber eben diese Strategie könnte dereinst auch die Linkspartei übernehmen, die in 50 Jahren dann eine „Remigration“ fordert – natürlich, ohne sie ernsthaft durchzusetzen.
Der linke Mainstream kontrolliert das Bildungssystem
So dumm können die Wähler nicht wirklich sein? Doch, natürlich! Was, wenn die Wahlerfolge auf einmal in Reichweite sind? Dass die AfD mit dem linksgrünen Irrsinn kräftig aufräumen würde, kann wohl niemand bezweifeln. Ob sie aber auch die ganz normale – und ziemlich langweilige – Tagespolitik beherrscht, muss sie erst noch zeigen. Angenommen, die Remigration gelingt – was dann? Ohne klares Feindbild könnte das rechte Lager sich wieder komplett zerstreiten. Vielleicht brechen die konservativen Geburtenraten auch urplötzlich ein, sobald klar wird, dass der Drops gelutscht ist. Im Gegensatz zu Linken sehen Rechte die Probleme durchaus und versuchen sie zu vermeiden so gut es geht – bis es irgendwann nicht mehr geht? Wenn die Überfremdung selbst in Kleinstädten einzieht, werden womöglich manche Eltern ihren Kindern keine Zukunft mehr zumuten wollen.
Auch wenn die politische Haltung genetisch bedingt ist und auch die Erziehung durch die Eltern weiterhin eine Rolle spielt, kontrolliert der linke Mainstream das Bildungssystem. Das endgültige Ausmaß politischer Indoktrination im Klassenzimmer haben wir unter Umständen also vielleicht noch gar nicht gesehen. Dass Linke die Universitäten dominierten, ist seit 1968 bekannt, dass sie aber inzwischen auch in den Unterhaltungssektor – also in Filme, Serien und Computerspiele – vorgedrungen sind, ist eine eher neue Entwicklung. Angesichts der mangelnden Qualität dieser woken Experimente ist bei vielen eher noch eine Abwehrreaktion festzustellen. Doch vielleicht muss sich diese neue Methode erst „eingrooven“, um irgendwann wirklich Erfolge zu erzielen. Die Masse ließ sich eben immer noch einlullen.
Aktivismus als Hobby
Andererseits: Wenn die Konservativen so sehr mit der Erziehung ihrer vielen Kinder beschäftigt sind und nur alle vier Jahre brav ihr Kreuz machen, hätten die Liberalen ohne Kinder einfach mehr Zeit, entweder komplett im linken Aktivismus aufzugehen oder ihn neben ihrer (unpolitischen) Arbeit als Hobby auszuüben. Und es wäre sogar denkbar, dass die Gesellschaft insgesamt liberaler wird, während die konservativen Gene immer weiter zunehmen. Denn alle Aussagen über die Erblichkeit politischer Einstellungen sind nur grobe Annäherungen an die Realität, und definitive Antworten fallen der Wissenschaft schwer.
Es ist nicht klar, ob konservative Gene eine absolute oder nur relative konservative Haltung vorgeben. In den USA zeigt sich beispielsweise, dass selbst die Konservativen liberaler werden. Auch unter den besonders bibeltreuen Christen zeigt sich eine immer tolerantere Einstellung gegenüber Homosexuellen. Und warum auch nicht? Angesichts der Auseinandersetzung mit dem Islam sind Schwule, die heiraten, ja wirklich das kleinere Problem.
Auch in einer komplett “rechten” Gesellschaft gibt es Linke und Liberale
1999 erlebte die NPD einen riesigen Streit um ihr bosnisch-stämmiges Mitglied Safet Babic, der äußerlich komplett als deutsch durchgeht und sich der nationalen Sache verpflichtet fühlt. Der gemäßigtere Parteiflügel wollte ihn als Mitglied akzeptieren, der radikale Flügel nicht. Auch in einer komplett nach rechts gekippten Gesellschaft würde es derartige Liberale geben, die dann aber nur in Bezug auf den rechten Mainstream liberal wären.
Umgekehrt: In einer komplett grünen Gesellschaft würden die Liberalen vielleicht für die Akzeptanz von übergewichtigen Menschen einstehen, während die Konservativen darauf pochen, Übergewicht stärker zu bekämpfen, weil übergewichtige Menschen eine schlechtere CO2-Bilanz haben. Kann die Gesellschaft sich aber vielleicht doch stärker durch die konservativen Geburten verändern, als es anhand der obigen Berechnungen den Anschein hat? Ja, natürlich – denn nicht nur werden die Liberalen ab- und die Konservativen zunehmen, auch innerhalb der Liberalen ist eine Verschiebung zu erwarten. Wenn man sich die Verteilung der drei liberalen und drei konservativen Kohorten anschaut (die breite mittlere Kohorte vernachlässigen wir), ergibt sich folgendes Bild:

Die Liberalen sind insgesamt geschrumpft, aber vor allem die extrem Liberalen sind nahezu ausgestorben. Die eher moderaten Liberalen machen einen größeren Anteil im liberalen Lager aus – weil es jetzt mehr Konservative gibt, die Ehen mit moderaten Liberalen eingehen können. Und gerade ein Wegbrechen der extremen Ränder könnte entscheidend sein. Womöglich hat der woke Spuk bald ein Ende.
Bekanntermaßen sind Woke nur eine kleine Minderheit, die allerdings die gesamte Gesellschaft in Geiselhaft halten. Um die gute Sache geht es ihnen schon lange nicht mehr – ihnen geht es vor allem darum, gut dazustehen. Als die politische Linke noch eine Frauenquote forderte, wollte sie tatsächlich die Situation der Frauen verbessern (auch wenn man sich über die Quote natürlich trotzdem vortrefflich streiten kann). Irgendwann waren aber so ziemlich alle Linken für die Quote und der Einzelne ragte nicht mehr aus der Masse hinaus. Wer dann immer noch besser als seine “Mitmensch_innen” sein wollte, musste immer radikalere Positionen vertreten.
Modell “Frau mit Penis”
Bis dann auf einmal das Modell „Frau mit Penis“ attraktiv wurde. Viele Linke begreifen natürlich, dass das hochgradig schwachsinnig ist, aber beten es trotzdem brav nach, weil sie ja nicht als „rechts“ dastehen wollen. Die Woken herrschen vor allem durch Furcht und nicht durch Überzeugung.
Aber was, wenn der Effekt auch gegenteilig wirkt? Wenn die Radikalen im rechten Lager stark zunehmen, findet dort vielleicht ein ähnlicher Mechanismus statt, in dem man mit immer absurderen Positionen auf immer mehr Beifall hofft. Und genauso wenig, wie man im Jahr 2000 den aktuellen Trans-Irrsinn vorhersehen konnte, könnte man jetzt den Wahnsinn einer woken Rechten vorhersehen. Üblicherweise sehen wir in Woken nur Täter, obwohl sie eben auch selbst Opfer sind. Vielleicht sollte man diese Perspektive ins Auge fassen, wenn man nicht eines Tages selbst unter die Räder einer sich immer weiter hochschaukelnden Tugendspirale geraten will.
Woke als wahre Konservative?
Und es gibt sogar ein noch exotischeres Szenario: Der Biologe Gerhard Meisenberg glaubt, dass es sich bei Woken gar um die wahren Konservativen handelt. In seinem Modell unterscheiden sich Konservative und Liberale eben nicht durch ihre politischen Ziele, sondern nur durch die Mittel, die sie zur Erreichung ihrer Ziele anwenden. Meisenberg meint, dass die heutigen Woken ebenso intolerant gegenüber andersdenkenden Menschen sind, wie es beispielsweise das Adenauer-Deutschland gegenüber den damaligen Linken war. Er sieht also in den politisch gegensätzlichen Gruppen die gleichen Gene am Werk. Gerade die höheren konservativen Geburtenraten haben die westliche Welt also vielleicht erst woke gemacht und könnten sie noch woker machen! Sicher kann man über Meisenbergs Theorien leidenschaftlich streiten – aber zumindest als Denkanstoß sollte man sie begreifen.
Angenommen, Deutschland wird wirklich konservativer, muss man sich in 50 Jahren nicht mehr mit Klimaklebern und Genderideologen herumschlagen. Klar – weil es sie dann nicht mehr gibt; aber vor allem, weil dann ein ganz anderes Problem wichtiger wird: Denn den Wettbewerb um konservative Geburten können Deutsche nicht gewinnen. Dort lockt allerhöchstens die Silbermedaille, während Gold natürlich an den Islam geht. Auch wenn Konservative höhere Geburtenraten haben als Liberale, liegen ihre Geburtenraten dennoch nicht hoch genug für den Bestandserhalt. Sprich: Die deutsche Bevölkerung wird schrumpfen und zur Minderheit im eigenen Land. Also einfach auf dem Sofa chillen und auf Besserung warten? – Das wäre ja auch zu schön gewesen!
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13 Kommentare
Die Linken, die Musels, die Sozialisten -klar daß sie sich reduzieren. Laßt doch einfach dem Leben seinen Lauf. In meiner Gegend werden Diebe gelyncht. Also, bei mir
„Die deutsche Bevölkerung wird schrumpfen und zur Minderheit im eigenen Land. Also einfach auf dem Sofa chillen und auf Besserung warten? – Das wäre ja auch zu schön gewesen!“
Die zukünftige Entwicklung sieht man an deutschen Schulen mit Schulklassen ohne deutsche Schüler bzw. nur noch mit ein oder zwei Deutschen. Die Anderen haben einen Migrationshintergrund.
Und was heist einfach auf dem Sofa chillen wenn es in „D“ in einigen Jahren aussieht wie im Libanon, Afganistan, Syrien o.ä. Länder. Was wird aus „Made in Germany“ wenn alle Leistungsträger die „D“ einst zur stärksten Wirtschaftsmacht in Europa gemacht haben, aus dem Land verschwunden sind. Wohlstand und Sozialstaat, aber sowas von total ade. Na dann mal gut chillen und abwarten ?
die deppen schwimmen oben weil sie hohl sind… gehen aber alle unter weil sie nicht ganz dicht sind…… alice erlöse uns von dem dreck…
Wer den Auftritt der „Ponyfrau“ auf dem Linken Parteitag gesehen hat, kann doch nur Glauben, er war im falschen Film? Die hätte, vom Fleck weg, wegen Volksverhetzung verhaftet werden müssen! Das so etwas hier frei rumläuft ist ein Tritt in das Rechtsempfinden jedes normalen Bürgers. Ist natürlich nur in einem „verfaulenden“ Rechtsstaat möglich!!!
Ich wundere mich schon sehr lange über unseren gekauften Verfassungsschutz. Nur Kampf gegen „Rechts“. Messerstecher morden, Demonstrationen gegen Rechts. Juden werden boykottiert, sollen nicht studieren, werden zusammengeschlagen. Professoren, die nicht links sind, werden in der Lehre gestört bzw. behindert. Daraus entstehen dann solche „Trotteln“ in den Regierungen in Ö und DE.
Terroristische Islamisten demonstrieren für den Überdfall der Hamas auf Israel. Der Verfassungsschutz sieht ruhig zu, Antifa-Terroristen werden von der Regierung mit hunderten Millionen gefördert und haben Narrenfreiheit. Keine Polizei!…..Unsere sogenannten Verfassungsschützer sind sowieso nur Laufburschen der von DAVOS indoktrinierten schwarz roten POLITNULLEN der sogenannten Koalition! Das Übel beginnt allerdings bei den linkslastigen Medien, insbesondere beim staatssozialistischen Fernsehen.ARD und ZDF und …und…!
Pure Spekulationen.
Reiner Bullshit.
😜
Linke züchten mehr linken Nachwuchs heran, aber nicht als Eltern ihrer Kinder.
Linke züchten ihren linken Nachwuchs in ihrer Funktion als Lehrer, Journalisten, Fernsehmacher und Propagandisten aller Art heran.
Konservative erziehen ihre eigenen Kinder, aber haben in diesem unseren Bunststaat kaum Einfluss auf fremde Kinder, allenfalls auf rein privater Ebene.
die Linken sind auch zu doof um zu vögeln
@Sterben Linke einfach aus?
das wird wohl noch dauern – und es wird noch viel Schaden angerichtet werden.
Das Problem : wenn man das Bild vom Boot nimmt, in dem wir alle sitzen, und das auf dem weiten Meer den Stürmen, den Wellen, Tornados und Meeresungeheuern trotzen soll, dann ist es nicht gut, wenn man – in diesem fall die Linken – die Segel abfackelt ( analog die Sprengung der Kraftwerke ) , die Ruder ansägt, das Steuer blockiert und den Kompass mit einem Magneten ablenkt !
Und all das geschieht mit ihren NGO und ihren „Wissenschaftlern“ und „Juristen“, die ihren ideologischen Unterbau stützen.
Und ja – es heißt, das man das alte Denken nicht überzeugen kann – und Ideologeen oder Religioten schon gar nicht – sie müssen aussterben – und die nächste Generation hat dann eine neue Selbstverständlichkeit.
Offen ist nur die Frage, ob Deutschland und das deutsche Volk die Zeit und die Ressourcen haben, das Aussterben der Linken abzuwarten, schließlich leben wir nicht im leeren Raum, sondern in einem Gleichgewichtssystem mit andern Völkern der Erde.
Und meiner Meinung nach ist der „Point of no Return“ längst überschritten – nicht einmal mit größten Kraftanstrengungen ist der Untergang noch aufzuhalten – dieser Fehler ist spätestens in den Sechzigern gemacht mit den 68 – diese haben die Richtung „irreversibel“ gemacht, wie es Peter Altmaier mal im Zusammenhang bejubelt hat !
Mag sein, das das Thema „Grün-Links“ in 50 Jahren nicht mehr existiert, aber dann wird es nach meiner Ansicht auch kein Deutschland mehr geben und kein deutsches Volk – und so, wie die deutsche Geschichte von der eigenen Regierung vernichtet wird und alles Spuren getilgt werden, wird in 50 oder 100 Jahren Deutschland und das deutsche Volk aus der Geschichte getilgt sein wie heute Tartaria – nur noch Fachleute werden überhaupt noch den Namen kennen !
die Linken sind ein kleiner spießbürgerlicher neidzerfressener Haufen von Nichtskönnern, Faulenzern und Bürgergeldvernichtern die auch noch zu doof um zu vögeln sind weil auch der Sex ideologisch angepasst werden muss..
Ich habe nirgendwo mehr Kleingeistigkeit , hinterfotzigkeit und Mißgunst erlebt als bei dieser Bande
Der „VIRUS“ der Vernunft greift
um sich.
Schaut nach bei der Rand Corporation die plant, im Auftrag des Kapitals, solchen Irrsinn seit Jahrzehnten.
Die haben auch die gegenwärtige Situation im Nahen Ostenusw. längst in Planspielen erledigt.
Falls der Biologe Gerhard Meisenberg tatsächlich glaubt, dass es sich bei Woken gar um die wahren Konservativen handelt und in seinem Modell sich Konservative und Liberale eben nicht durch ihre politischen Ziele unterscheiden, sondern nur durch die Mittel, die sie zur Erreichung ihrer Ziele anwenden, dann hätte er besser geschwiegen.
Auf die heutige Zeit bezogen gibt es kaum noch klassische Konservative oder Liberale, sondern nur noch eine farbenmäßig übersättigte, formlose Masse, die sich ihre Ideale wild zusammenmischt, ohne sie im Detail und oft auch nur ansatzweise zu verstehen, ähnlich dem was Spengler vor 100 Jahren prognostiziert hatte. Aus der Volksgemeinschaft wurde eine Interessensgemeinschaft und die zerfällt gerade im Zeitraffer. Was sich daraus noch erheben wird sind von Fäulnisgas getriebene Blasen.
Kriegsnobelpreisträger Obama ist begeistert von Luisa Neubauer:
„Beeindruckende Geschichte“: Obama lobt Luisa Neubauer als Hoffnungsträgerin
Deutschlands bekannteste Klima-Aktivistin bekommt Zuspruch von unerwarteter Seite: Der frühere US-Präsident Barack Obama hat Luisa Neubauer in einem Beitrag auf Instagram als Hoffnungsträgerin bezeichnet und mehrere Fotos und Videos der Aktivistin geteilt. Die Gründerin des deutschen Ablegers von „Fridays for Future“ war für das Leaders-Programm der „Obama Foundation“ wochenlang in der Antarktis unterwegs gewesen und kam erst vor einigen Wochen zurück.
https://www.bild.de/politik/ausland-und-internationales/ex-praesident-barack-obama-lobt-luisa-neubauer-als-hoffnungstraegerin-69e9c4542566ec9c3beae059