Straßen werden nach Getreidesorten, nicht mehr nach Menschen benannt: Das Anthropozän der Unverbindlichkeit

Straßen werden nach Getreidesorten, nicht mehr nach Menschen benannt: Das Anthropozän der Unverbindlichkeit

Straßenschild der umbenannten Mohrenstraße in Berlin: Inzwischen treibt der Furor der Geschichtstilgung noch abenteuerliche Blüten (Symbolbild:Imago)

Es ist ein Vorgang, der in seiner Kleinlichkeit geradezu klassisch deutsch wirkt, in seiner Symbolik aber von großer Tragweite ist: In der leidlich unbedeutenden Stadt Gerlingen in Baden-Württemberg beschließt der Gemeinderat mehrheitlich, ein neues Wohngebiet nicht nach Persönlichkeiten der Geschichte, sondern – zumal höchst eintönig – nur noch nach Getreidesorten zu benennen: Dinkel-, Einkorn-, Emmer-, Gersten-, Hafer-, Hirse-, Roggen- und Weizenweg. Der Anlass dafür: Die Angst, womöglich eine Person zu ehren, deren Lebenswandel sich im Nachhinein als „problematisch“ erweisen könnte. Die Lösung: Man ehrt gleich niemanden mehr, denn wer nicht ehrt, braucht später auch nichts umzubenennen. Emmer statt Erinnern. Der Fall Gerlingen ist der Kulminationspunkt eines paradoxen Trends: Ein Erinnerungswesen, das sich selbst abschafft – aus Angst vor seiner eigenen historischen Fallhöhe.

Der Gemeinderat habe damit ein alarmierendes Zeichen erinnerungspolitischer Selbstaufgabe gesetzt, kommentiert der kulturpolitische AfD-Fraktionssprecher im Landtag Baden-Württembergs, Dr. Rainer Balzer, den Beschluss. “Dieser Kotau zeigt, wohin eine überdrehte Cancel-Kultur führt: Man ehrt niemanden mehr, weil man Angst hat, morgen Abbitte leisten zu müssen. Das ist nicht umsichtig, das ist eine kulturpolitische Kapitulation. Die Öffentlichkeit braucht Gesichter, keine Getreidearten.” Die Straßennamen in Gerlingen erzählen künftig nur noch davon, wie das Getreide zum Gedenken wurde.

Kulturpolitischer Offenbarungseid

Historisch bedeutungsvoll sei die Fläche, auf der die der neubenannten Straßen liegen, nämlich seit der Jungsteinzeit, klärt Bürgermeister Dirk Oestringer auf: Man habe dort “Getreidereste” gefunden – ein Umstand, der wahrscheinlich auf 90 Prozent aller Neubaugebiete in Deutschland zutreffen dürfte. Welch ein Glück, dass sich die Jungsteinzeit bisher noch keiner fragwürdigen Facebook-Posts schuldig gemacht hat oder anderweitig historisch vorbelastet ist. Die Getreidebenennung ist die logische Fortschreibung der Selbstvermeidung. Denn Namen sind heute gefährlich. Der Moralkodex ist unstet, die öffentliche Meinung wetterwendisch, und die Tugendwächter lauern an jeder Straßenecke. Wer heute würdigt, kann morgen schon woken “Cancel-Listen” zum Opfer fallen. Um dem zuvorzukommen, benennt man lieber gleich nach Dingen, nicht nach Menschen. Denn Dinge sind – so hofft man – geschichtsneutral.

Was in der öffentlichen Verwaltung unter „Vorsicht“ firmiert, ist in Wirklichkeit ein kulturpolitischer Offenbarungseid. Torsten Schöll bringt es in der “Leonberger Kreiszeitung” auf den Punkt: Es sei nichts weniger als eine Bankrotterklärung, „lieber an niemanden mehr erinnern zu wollen als an den oder die Falsche“. Damit wird das Gedächtnis nicht korrigiert, sondern ausgelöscht. Straßen als symbolische Gedächtnisräume – einst Orte der kollektiven Ehrung und historischen Bildung – verkommen zur topographischen Kalorienliste: Weizen, Gerste, Hafer. Wo früher etwa ein Walter Jens oder eine Hannah Arendt zur Adresse wurden, steht nun Getreide im Grundbuch. Der öffentliche Raum wird neutralisiert, sterilisiert – und damit politisch entkernt.

Die Angst, zu erinnern

Geradezu grotesk ist dabei die Wendung, mit der das Ganze legitimiert wird: Der Gerlinger Stadtarchivar Klaus Herrmann, der den „Expertenrat“ leitete, welcher sich laut Stadtverwaltung mit der „Bedeutung der konkreten Straßennamen für Gerlingen zuvor auseinandersetzte“, erklärte im Gemeinderat: „Die Bewertung einer Person kann sich auch nach Jahrzehnten noch ändern”, Umbenennungen wolle man jedoch vermeiden. Das klingt wie eine administrative Weisheit, ist aber im Kern eine politische Fluchtbewegung. Denn was hier geschieht, ist nichts Geringeres als eine anthropologische Kehrtwende; der Mensch als Namensgeber wird für unzuverlässig befunden, moralisch instabil, ideologisch kontaminiert, als ehr- und gedenkwürdig bis auf Widerruf. Die Konsequenz: Der Mensch wird durch das Ding ersetzt.

Und so geht es jetzt nicht mehr um Biographien, sondern um Botanik. Ein Namensrealismus ohne Risiko, ein Erinnern ohne Erinnerung. Man will niemanden mehr ehren, weil man fürchtet, ihn später wieder entehren zu müssen, so das neue Dogma der erinnerungspolitischen Defensive. Damit kippt das einst ehrwürdige Prinzip der Würdigung ins Absurde. Was früher ein Zeichen bürgerlicher Aufklärung war – die Ehrung verdienter Individuen und Persönlichkeiten durch Straßennamen –, wird heute zum Risiko erklärt. Die Verwaltung wird zum Akteur der moralischen Abrüstung. Und der Gemeinderat zum Ausführungsorgan eines kulturellen Rückzugsgefechts.

Präventive Kapitulation

Man kapituliert präventiv: Nicht vor dem Bürger, sondern vor dem Verdacht. Der Gerlinger Fall reiht sich ein in eine lange Kette sprachlicher Entpigmentierungen, die längst alle Ebenen der Namenspolitik durchzieht – von der politisch motivierten Produktanpassung bei Supermarktartikeln wie der Knorr-„Zigeunersauce“ in „Paprikasauce Ungarische Art“ bis jüngst zur Umbenennung der Mohrenstraße in Berlin. Was dabei stets behauptet wird, ist eine moralische Sensibilität – doch was wirklich praktiziert wird, ist ein Index des Verschwindens. Man kann dazu auch „symbolische Säuberung“ sagen, oder damnatio memoriae – ein Mechanismus, bei dem Begriffe, Menschen und Bilder aus dem kulturellen Gedächtnis entfernt werden, um einer neuen Ideologie der Reinheit Platz zu machen.

So wurde in Frankfurt eine Kommission eingerichtet, die sämtliche Straßennamen mit Personenhintergrund auf ihre Gender-, Kolonial- und Rassismustauglichkeit überprüft. In Köln wurde 2022 die Umbenennung der Richard-Wagner-Straße debattiert – wegen „antisemitischer Ideologeme“, die selbst Adorno noch analytisch statt aktivistisch dekonstruiert hatte. In Hamburg wiederum forderte ein lokales Bündnis, die Ida-Ehre-Straße umzubenennen – weil die antifaschistische Schauspielerin in den 1960er Jahren israelkritische Äußerungen getätigt hatte (erstaunlich genug angesichts des heutigen Stimmungsbildes). Die Erinnerung wird zum Minenfeld, das nur mit politischer Schutzausrüstung betreten werden darf.

Der Ort als Meta-Bekenntnis

Wer heute benennt, muss morgen bekennen. Also benennt man lieber gar nicht mehr. Der Wunsch nach Namensneutralität treibt Blüten, die in ihrer Symbolik kaum zu überbieten sind. In Berlin-Hohenschönhausen wird der Prerower Platz seit zwei Jahren als „Platz der Vielfalt“ gefeiert, der die “Lebendigkeit und Vielfalt” des Stadtteils durch Veranstaltungen und Begegnungen “erlebbar” machen soll. Der Ort als Meta-Bekenntnis – ohne Inhalt, ohne Geschichte, ohne Streit. Ein ganz ähnliches Schauspiel spielt sich in Heilbronn ab, wo der Gemeinderat beschloss, sieben Straßen, eine Schule und einen Preis umzubenennen – weil deren Namensgeber eine „Nazi-Vergangenheit“ hätten, darunter der Literaturnobelpreisträger Gerhart Hauptmann. Die Entscheidung basiert auf einem wissenschaftlichen Gutachten des Stadtarchivs Heilbronn aus dem Jahr 2023, das über 1.100 Straßennamen untersuchte und insgesamt 38 Namensgeber als „NS-belastet“ einstufte. „Dass der bedeutendste Naturalist deutscher Sprache nicht mehr als Na-menspate einer Schule fungieren soll, ist ebenso absurd wie die Umbenennung des Otto-Rombach-Preises: der Autor der ersten deutschen Fernsehserie in Farbe erhielt noch 1981 die Landesverdienstmedaille!”, erregt sich Balzer.

Und er moniert: “Den schon 1932 aus der NSDAP ausgeschlossenen, später vielfach geehrten Erfinder des Wankelmotors Felix Wankel heute zu verdammen, ist an wokem Zeitgeist nicht zu überbieten. Alle Geschichte sollte der Wahrhaftigkeit verpflichtet sein, nicht der Ideologie, und daneben die demokratische Identität stärken. Die geplanten Umbenennungen konterkarieren beides.” In 27 weiteren Fällen bleiben die Namen bestehen, jedoch sollen Infoschilder über die „belastete“ Vergangenheit der Namensgeber aufklären. “Problematische” Namen nur noch mit Beipackzettel, quasi.

Logik der symbolischen Säuberung

Was hier als historisch notwendige Korrektur oder zumindest “Einordnung” verkauft wird, ist ein weiteres Beispiel für die Logik der symbolischen Säuberung. Die pauschale Einstufung von Namensgebern als „NS-belastet“ ohne öffentliche Debatte über die Brüche und Nuancen ihrer Biographie unter Abwägung von Licht- und Schattenseiten zeigt, wie schnell und unerbittlich heute historische Urteile gefällt werden. Während die Absicht, NS-Opfer oder Widerstandskämpfer zu würdigen, ehrenwert erscheint, bleibt die Frage, warum die Erinnerung an komplexe Biographien nicht differenzierter gehandhabt wird. Stattdessen wird die Vergangenheit gefloht und die Öffentlichkeit vor vollendete Tatsachen gestellt.

Die Umbenennung in Heilbronn hat massive Konsequenzen: Rund 700 Anlieger sind betroffen, die ihre Adressen ändern müssen – ein unsinniger bürokratischer Aufwand, der neue Urkunden, Ausweisdokumente, Mitteilungen an Banken, Krankenkassen und Versandhäuser erfordert. Die Stadt verspricht, Verwaltungsgebühren, die in direktem Zusammenhang mit der Umbenennung stehen, zu übernehmen, soweit rechtlich möglich. Ähnliche Prozesse fanden bereits in Landau, Heidelberg und Tübingen statt, wo Kommunen teilweise Kosten übernahmen und Formulare bereitstellten.

Namensvernichtung als Ersatzstrafe

Doch es erwischt nicht nur Straßennamen: Auch die lexikalische Mutation der Mohrenlerche und der Hottentottenente – harmlose historische Namen zweier Vogelarten – zu “Schwarzsteppenlerche” und “Pünktchenente” zeigt, wie tief die eifernde Praxis in den Alltag eingesickert ist; Tiernamen werden getilgt und umbenannt, weil sie angeblich “rassistisch” seien – obwohl sie es nie waren. Die Namensvernichtung gerät zur Ersatzstrafe für eine moralische Schuld, die man nicht fassen und konkretisieren kann. Geschichte und Überliefertes wird auch hier “dekonstruiert” und gelöscht. Dass sich Stadtverwaltungen nun sogar wie in Gerlingen dazu genötigt sehen, auf vorauseilende Weise gleich ganz auf Menschen als Namensgeber zu verzichten, ist ein Symptom einer ideologisch extrem aufgeladenen Gegenwart.

Was man nicht mehr benennt, kann nicht mehr bekämpft werden. Erinnerung wird durch Design ersetzt, Sprache durch Display, Geschichte durch Hashtag. Der kulturelle Raum wird zur neutralisierten Zone, bespielt von Verwaltungsakten und abgewiegeltem Protest. Und die politische Mitte – einst Garant historischer Mäßigung – hat sich in die Ecke der Anklage gedrängt. Die Möglichkeit des Irrtums reicht heute aus, um das Erinnern selbst zum Risiko zu erklären. Das ist nicht nur feige; es ist auch autoritär in seinem Effekt. Denn wer alles offen lässt, entscheidet am Ende gar nichts. Und das Vakuum, das entsteht, füllen andere – radikale, ideologisch geschulte Akteure, die sehr wohl wissen, wie man Benennung politisiert. So verkommt der öffentliche Raum zum strategisch neutralisierten Gelände. Die Stadt als Erinnerungsarchitektur wird zur ideologischen Sperrzone. Ein Ort wie Gerlingen – wohlgemerkt keine linke Großstadt, sondern eine gutbürgerlich strukturierte Mittelgemeinde – wird zum Labor für ein postdemokratisches Verwaltungshandeln: entpolitisiert, technokratisch, konfliktscheu.

“Prozessoffene Erinnerung”

Auch die Wissenschaft ist Teil dieses Rückzugs. Historiker und Kulturwissenschaftler, die sich einst für erinnerungspolitische Präzision starkmachten, plädieren nun für sogenannte „prozessoffene Erinnerung“. Was so akademisch klingt, bedeutet im Kern: Man will sich nicht mehr festlegen. Man empfiehlt Themen statt Namen, Diskurse statt Personen. Das ist keine Erinnerung, das ist Ideologie als Lyrik. Besonders brisant ist, dass selbst ein genuin feministisches Anliegen – nämlich die stärkere Würdigung weiblicher Persönlichkeiten – in Gerlingen keine Berücksichtigung fand. Die grüne Stadträtin Monja Sales Prado kritisierte vehement, dass erneut die Chance vertan wurde, Straßen nach bedeutenden Frauen zu benennen. Doch selbst diese Forderung blieb im allgemeinen Rückzug stecken. Die Angst vor dem falschen Namen überstrahlte die Hoffnung auf die richtige Repräsentation. Das Geschlecht wurde nicht unterdrückt, es wurde irrelevant gemacht – durch eine neue Kaste sakraler Sicherheit.

Dabei folgt die neue Benennungsstrategie stets einem perfiden Dreischritt:

  • Umbenennen: Alte Namen wie zum Beispiel Mohrenstraße oder Bismarckplatz werden entfernt.
  • Nicht-mehr-Benennen: Menschennamen werden aus Vorsicht gar nicht erst verwendet.
  • Dingbenennen: Pflanzen, Tiere, Stoffe und Gefühle ersetzen Personen (etwa Lavendelgasse, Weidenring, Toleranzplatz).

Historisch betrachtet war die Benennung ein Akt symbolischer Aneignung: Eine Stadt machte sich die Ge-schichte zu eigen, indem sie Namen auswählte. Es war ein Ausdruck von Maß und Urteilskraft. Heute hingegen wird das Erinnern zum administrativen Risiko. Erinnern bedeutet Verantwortung – also vermeidet man es. Der öffentliche Raum soll niemandem wehtun, also wird er unkenntlich gemacht.

Emmer statt Erna

Was bleibt, ist eine Gesellschaft ohne Gesichter. Ein Gemeinwesen, das lieber an Emmer erinnert als an Erna. Eine Stadt, die Roggen ehrt, aber nicht Ruth. Es ist die Erfüllung der These von Dietrich Bonhoeffer, dass Dummheit kein Mangel an Intelligenz sei, sondern ein Mangel an menschlicher Präsenz. Die Verwaltungen, die aus Angst zu irren, nichts mehr erinnern wollen, sind nicht neutral – sie sind gefährlich. Denn sie schaffen den kulturellen Raum ab, in dem Erinnerung überhaupt möglich ist. Der Historiker Heinrich August Winkler warnte einst vor der „moralischen Hybris der Gegenwart“ – also der Tendenz, die Vergangenheit mit Maßstäben zu beurteilen, die in ihrer Unerbittlichkeit die Gegenwart selbst nicht überstünde.

Man hat es nicht einmal mit klassischer Zensur zu tun – es braucht gar kein Verbot, kein Gesetz, keine rote Linie; es reicht der Verdacht, der Reflex, der vorauseilende Gehorsam. Die neue Zensur ist präventiv. Sie funktioniert nicht durch Repression, sondern durch Auslassung. Nicht der Angriff steht im Zentrum, sondern die Absage. Nicht das Verbot, sondern das Schweigen. So verwandelt sich der kulturelle Raum in eine Zone der Berührungsangst. Wo Erinnerung irritieren könnte, wird sie gelöscht. Wo Geschichte streitbar wäre, wird sie neutralisiert. Die Stadt als Erinnerungsarchitektur, früher ein Ort der Auseinandersetzung, wird zum Ort der Vermeidung. Der Fall Gerlingen ist der empirische Beleg dieser Warnung. Man hat das Problem der Erinnerung nicht gelöst – man hat es entsorgt.

Mut zur Ambivalenz

Was also ist zu tun? Es braucht eine neue Kultur des Erinnerns, die sich nicht im Einzelfall moralisch selbst überfordert. Es braucht den Mut zur Ambivalenz, zur historischen Tiefe, zur Unabgeschlossenheit. Es braucht eine Verwaltung, die nicht Vermeidungsstrategie ist, sondern Gedächtnisinstitution. Und es braucht eine Öffentlichkeit, die versteht, dass der Name mehr ist als eine Adresse er ist ein Akt der Anerkennung, der Sichtbarkeit, des Streits um Wahrheit.

Ein Land, das sich selbst vergisst, wird verwechselbar. Ein Staat, der nur noch Dinge benennt, wird dingfest gemacht – nicht von seiner Geschichte, sondern von seiner Angst. Gerlingen und Heilbronn stehen exemplarisch für einen postheroischen Zustand, in dem das Erinnern zur Lästigkeit, das Urteilen zur Gefahr und das Benennen zur Unterlassungssünde geworden ist. Doch Erinnerung braucht Mut. Und Öffentlichkeit braucht Gesichter. Denn wer gar nicht mehr erinnert, dem ist nicht mehr zu helfen – weder durch Dinkel noch durch Denkmäler. Man kann beim Erinnern irren – aber man darf mit dem Erinnern nie aufhören.

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31 Antworten

  1. Nun, zumindest die Mohrenstraße in Berlin wird nicht einfach schnöde in „Anton-Wilhelm-Amo-Straße“ umbenannt, sondern gewissermaßen „befördert“. Anton Wilhelm Amo war vor seiner wissenschaftlichen Karriere Kammermohr bei den Herzögen von Braunschweig-Wolfenbüttel. So wird die Mohrenstraße eben zur Kammermohrenstraße „veredelt“

  2. https://youtu.be/d0yw47gxksY
    Vermögen der Senioren

    „Achtung Rentner: Ab September 2025 ändert sich eine wichtige Vorschrift!:

    Achtung, Rentnerinnen und Rentner!
    Ab September 2025 tritt eine wichtige neue Vorschrift in Kraft, die viele Menschen im Ruhestand betreffen wird. Wer aktuell Rente bezieht oder kurz vor dem Renteneintritt steht, sollte sich jetzt informieren und vorbereiten!

    Die neue Regelung betrifft unter anderem Änderungen im Bereich Hinzuverdienstgrenzen, Steuern, Rentenanpassung, sowie mögliche neue Nachweispflichten oder Verfahrensvereinfachungen.

    Was genau sich ändert:

    📌 Erleichterungen beim Hinzuverdienst: Viele Rentner können ab Herbst 2025 mehr hinzuverdienen, ohne dass die Rente gekürzt wird. Das lohnt sich besonders für alle, die neben der Rente noch arbeiten möchten oder müssen.

    📌 Anpassung der Rentenhöhe: Eine erneute Rentenanpassung sorgt für mehr Geld im Monat – doch sie bringt auch steuerliche Konsequenzen mit sich.

    📌 Steuerpflicht nimmt zu: Der steuerpflichtige Anteil der Rente steigt erneut. Wer neu in Rente geht, muss einen größeren Teil seiner Bruttorente versteuern.

    📌 Neue Vorgaben für Rentenanträge und Nachweise: Ab September können neue Regeln für die Beantragung oder Überprüfung von Rentenansprüchen gelten.

    Diese Vorschriften sind Teil eines größeren Rentenpakets, das bereits im Laufe des Jahres 2025 Schritt für Schritt eingeführt wird. Ziel ist es, die Rentenversicherung zukunftssicher zu machen und gerechter zu gestalten – doch für viele bedeutet das: umdenken, neu planen, genau prüfen!

    ➡️ Was Rentner jetzt tun sollten:
    Informieren Sie sich rechtzeitig bei der Deutschen Rentenversicherung oder einem Rentenberater, prüfen Sie Ihre Steuerpflicht und lassen Sie sich über mögliche Auswirkungen auf Ihre persönliche Rentensituation beraten.“

    1. Keine Panik für Deutsche Rentner, die hier leben und hier ihre Rente beziehen !

      Das mit der „Digitalisierung/Meldepflicht“ soll nach Rückspr. mit der
      Deutschen Rentenversicherung nur für im Ausland lebende
      Deutsche, Ausländer die eine Rente nach Deutschem Recht beziehen, gelten.

      Eine Digitalisierung/Meldepflicht u.a. für den Lebensnachweis für hier lebenden Deutsche Rentner, die ihre Rente auch hier im Lande beziehen, besteht und erfolgt nicht.

      Denn die Einwohnermeldeämter würden schon lange Zeit den Tod
      dem Rentenversicherungsträger melden, da diese darüber informiert sind, wer Deutsche Renten bezieht.

  3. In Hannover-Linden ging es andersrum: Der links-grüne Bezirksrat hatte beschlossen, einen bestehenden Stadtpark, übrigens mit Kinderspielplatz, nach Halim Dener zu benennen, einem jungen Kurden, der in den 1980-er Jahren in der Innenstadt neben dem Rotlichtviertel von der Polizei beim illegalen Plakate-Kleben erschossen wurde.
    Laut Satzung ist die Benennung von Straßen oder Plätzen vorrangige Aufgabe des Bezirksrates, und dieser hatte dieses Vorhaben nun demokratisch beschlossen, doch die Stadtregierung (SPD, CDU) machte unter fadenscheinigen Begründungen einen Strich durch die Rechnung.

    Der Hintergrund war die Befürchtung, dass sich durch die Namensgebung nach einem kurdischen Separatisten die lokalen Nationaltürken zu gewalttätiger Aufruhr genötigt sehen könnten.

    Meine Position war: Die Benennung (oder ihr Versuch) war ein Fehler, weil man für Straßennamen verdiente Personen mit Ortsbezug wählen sollte und nicht irgendwelche ideologischen Nichtsleistern, die bei illegalen Aktionen von der Polizei erwischt werden und dann auch noch fauchen und kratzen.
    Trotzdem war der Bezirksratsbeschluss demokratisch und rechtlich korrekt, und hätte so durchgesetzt werden müssen.
    Hätte es trotzdem Ausschreitungen durch Nationaltürken gegeben, hätte die Polizei dieses Gewaltpotenzial zentral abgreifen und die Täter gezielt entfernen können. Denn das Gewaltmonopol, so meine These, hat immer noch demokratische Staat und nicht irgendwelche Terroristen mit diffusen Drohungen.

    Nach ein paar Jahren jetzt ist der Platz immer noch nicht neu benannt. Besser ist es wohl, aber es hatte die Demokratie versagt.

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  4. „[…] ein neues Wohngebiet nicht nach Persönlichkeiten der Geschichte […] “

    Ein Neubaugebiet also. Ich stamme aus einem Viertel in München, wo sämtliche Straßen Pflanzennamen tragen. Und das seit ca. 120 Jahren. Die Begründung des Gemeinderats ist natürlich dämlich, die Aufregung darüber aber nicht weniger.

  5. Heimische Getreidesorten als Namensgeber für Straßen, Wege, Plätze ist doch völlig in Ordnung. Auch lassen sich solche Adressen sicher besser aussprechen, lesen und schreiben als die Namen so mancher in Straßenbezeichnungen verwursteten Personen …

  6. Hm, bei uns war in den frühen 60gern bis 70gern im Dorf „Bauzeit“
    Wir wohnten in einem Viertel, dass damals schon (wohlweisslich?) Vogelnamen als Straßennamen vergab, also Lerchenweg usw.
    Andere Verwandte wohnten allerdings auf der Boelkestrasse.
    Das wäre bestimmt der nächste Aufhänger, wenn sie es denn wüssten.
    Ein deutsches Flieger-As? Oh oh. Und einen Richtgofenplatz gab´s auch noch….
    Ich war tatsächlich ein bisschen stolz, dass wir ein paar “ Pour le Merite“ Namen in unseren Straßen hatten.
    (Und mich immer gefragt, warum es keinen „Immelmann-Platz oder Straße“ gab)

    1. @ warum es keinen „Immelmann-Platz oder Straße“ gab
      oder einen Erich Hartmann-Platz oder einen Oberst Rudel-Platz – Verlierer haben keine Helden, sondern Verbrecher. Kriegsverbrechen begehen nur die Verlierer !
      Es sind die Sieger, die die Geschichte schreiben !
      Und es sind Vasallen, die sie beschützen.
      Wie heißt es so schön:
      „Der Sieg über ein Land ist erst dann vollständig, wenn die Kriegspropaganda der Sieger Eingang in die Schulbücher des besiegten Landes gefunden hat und sie von den nachfolgenden Generationen als unbestrittene Wahrheit geglaubt wird.
      Walter Lippmann, jüdischer Zionist und Führungsmitglied des Council on Foreign Relations

      1. Nun, ich kann keine Kriegsverbrecher unter den deutschen Fliegern im ersten Weltkrieg ausmachen.
        Und schließlich gab es ja die „Boelckestrasse“ und den „Richthofenplatz“.
        Hartmann und Rudel waren Flieger im WW II. Das ist ein Unterschied.
        Immelmann, der als Erster das „Pour le Merite“ bekam hätte eigentlich als Erster eine Straße „verdient“ gehabt.
        Wahrscheinlich existieren diese Straßen auch nur noch deshalb, weil der deutsche Durchschnittsbürger (mindestens aber die Sozen und die Grünen) heute so ungebildet ist, dass er/sie/es diese Namen gar nicht kennen!

        Fritz Beckhardt, ebenfalls ein deutsches, jüdisches Flieger-As, hatte sogar ein Hake*nkeuz auf sein Flugzeug gemalt! Das war allerdings lange, bevor die Na~zis das Swastika für sich entdeckten.

        Allerdings hat Geschichte die heutige Generation eh schon wenig interessiert. Obwohl man gerade aus der Geschichte lernen kann. Aber das wollen sie wohl auch nicht.
        Lieber ein bisschen „Politikwissenschaft“ oder irgendwas mit Medien,gell?

        „Spassigerweise“ gibt es allerdings eine „Ernst-Jünger-Allee“, obwohl ich Jüngers Beschreibungen des WW I ( In Stahlgewittern“ z.B) für sehr pragmatisch halte.

        1. @ Obwohl man gerade aus der Geschichte lernen kann. Aber das wollen sie wohl auch nicht.
          meiner Meinung nach sollen sie das auch nicht – sie werden in den Umerziehungsschulen nach US-Vorgaben nicht auf ein freies, selbstbestimmtes leben vorbereitet, sondern auf ein leben als Sklaven – mit der neuesten Wendung der Frühsexualisierung und Bordel-Lehre dann auf eine Existenz als Sex-Sklaven.
          Funktionen der Finanzwelt, der Politik oder Wirtschaft und Werbung sind denen fremd ! Die kennen nicht einmal mehr „Bückwahre“ !

  7. Als nächstes wird es Reservate geben nur für Deutsche wie in den USA, Indianerreservate. Und dann irgendwann müssen sie genetisch beweisen, dass sie Deutscher sind. Die Deutschen spinnen! (NICHT NUR BEI DEN STRASSENSCHILDERN!!!)

    Das Strassenschild auf Arabisch hat einen echten Vorteil. Wer sich in Düsseldorf oder auch anderswo nicht so richtig auskennt, sieht auf den ersten Blick, welche Strassen ohne schwerer Bewaffnung z.B. MP unbedingt zu meiden sind. Leider ist zu befürchten, dass diese konkrete Warnung schon in wenigen Jahren für alle Strassen gelten wird.

    Ihr POLITNULLEN!!! Toll! Angefangen hat es mit den Moscheen, Koran Verteilung grosszügig gratis, gegen Schächtverbot geklagt und Recht bekommen, Kopftücher an Schulen, Auto Korsos bei Hochzeiten, Duldung der Beschneidung, Duldung der Kinderzwangsehen, Duldung teilweise der Scharia, Beschallung durch Muhezinrufe gleichlaut wie Kirchenglocken, Gebetsräume in öffentlichen Einrichtungen, Änderung der Speisepläne in Schulen, Mädchenabsenzen beim Sport, und noch viele sogenannte Kleinigkeiten. Doitschland ist fertig !

    Das sind für Grüne Spindisierer! Es gibt selbstverständlich auch einige Leute arabischer Herkunft, die „welcome“ sind in diesem Land. Leider sind Menschen, die entweder der Scharia folgen und schon aus diesem Grunde unser Grundgesetz nicht achten, oder ZU viele Clanmiglieder, die das Machtmonopol haben und Verbrecher sind, kaum integrierbar. Wenn ein Land Organisationen wie der Ditib politische Bedeutung einräumt, dann wird es gefährlich. Einer hat mal ein Buch geshrieben: „Deutschland schafft sich ab“. ES WIRD NOCH SCHLIMMER–als er gedacht…..!!!

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    1. Natürlich wird es das- und jeder mit gesundem Menschenverstand weiß das auch und schaudert von den Zuständen, die da kommen werden.

      Ich weiß auch nicht, was sich die Sympathisanten und Verräter denken, wo sie bleiben werden, wenn die Umvolkung erst einmal „abgeschlossen“ ist?!
      Als Menschen zweiter Klasse sind sie dann nur noch den Dreck unter den Fingernägeln wert, haben ihre Augen zu Boden zu richten und Extra-Steuern zu berappen.
      Und die lieben Sympathisantinnen…..Tja, für die wird´s dann richtig schei*e.
      Nix mehr mit im Bundestag rumlungern oder in NGO´s durch die Weltgeschichte trudeln.
      Nix mehr mit in der Verwaltung arbeiten oder als Polizistinnen (ausser Scharia-Polizistinnen, die auch richtig mies sind!).
      Überhaupt, nix mehr mit ohne männlichen Verwandten das Haus verlassen!
      Mal sehen, wie Strunz-Zimmerflak damit umgehen wird…kaum noch Frauen im öffentlichen Leben, auch nix mit Fernsehen oder anderen Medien!
      Die sind so blöd, dass Sie die Zeichen einfach nicht deuten können, obwohl jeder kleine Blick in islamisch geprägte Länder, so lebenswerte wie Pakistan z.B, genügen müsste, um sofort gegenzusteuern und alles dafür zu geben, dass hier solche Zustände nicht eintreten!
      Schaut euch doch an, was in Britannien so abläuft, die schon ein wenig „weiter“ sind, oder Frankreich!
      Glaubt ihr, Orban nimmt euch dann alle auf?
      Nachdem ihr ihn hunderte von Malen einen „elenden Diktator“ und „Autokraten“ genannt habt?
      Nachdem ihr ihn jeden Tag eine Million zahlen lasst, nur, weil er sein Land beschützt und keine „Flüchtlinge“ aufnimmt?
      Und ist „Flüchtling“ überhaupt noch das richtige Wort für die Invasion junger Kerle?
      Ich habe schon viele Flüchtlinge gesehen, auch deren Treks, und das waren meist Frauen, Kinder und alte Menschen.
      Aber das fällt euch nicht auf?
      All die Morde, die Vergewaltigungen? Gehen euch nix an? Kann euch nicht passieren, in euren Wohlstands-Vierteln und mit Security?
      Ihr werdet euch wundern!
      Die Security ist schneller weg, als ihr das Wort „Loyalität“ aussprechen könnt, die haben auch Familie!
      Und teure Gegenden werden garantiert auch schnell zu bevorzugten Zielen.
      Nichts, rein gar nicht wird euch schützen!
      Ihr habt keine Waffen! Ihr habt keine Eier! Ihr habt nur eine große Fresse.
      Noch.
      Und die Uhr tickt….

  8. Für mich sind das Schlachten eines Krieges, die die bürgerliche Seite zu vermeiden trachtet, aus Faulheit, Dummheit oder Feigheit. Lieber lässt sie die andere Seite gewähren, um sich ja nur nicht durch Widerstand zu exponieren. Heute wäre Widerstand noch relativ gewaltlos möglich. Wenn das aber fortschreitet, dann wird der Widerstand zwangsläufig blutig werden müssen, wenn er sein Ziel erreichen will.

    1. Nein.
      Widerstand ist schon lange nicht mehr „gewaltlos“ möglich!
      Das ist moralisches Kopf-in-den-Sand-stecken!
      Die haben Waffen. (Oh ja! Die haben sie! Und zwar an Orten, wo sich deutsche Polizei schon lange nicht mehr hintraut!)
      Wir haben keine.
      Es wird brutal werden…und wir werden verlieren.

      Die pure Masse der Islamisten macht es aus. Und Sie sind jetzt schon zu viele!
      Dann noch schnell ein paar panische Maßnahmen zu ergreifen wird nichts mehr nutzen.
      Das wir genauso brilliant enden wie der Umgang mit der Plandemie:
      Überstürzt, kopflos und unorganisiert.

    2. Ich warte ja darauf, dass die AfD endlich mal Kante zeigt und Demonstrationen, Unterschriftensammlungen und Streiks initiiert. Es wäre schön, wenn sie mal voran geht. Initiative zeigt.

      Aber da sie sich wohl als Opposition sehr gut gefällt, wird das nichts. Keine Verantwortung zu haben, ist schon etwas wert. Dafür noch fettes Geld bekommen, ist auch nicht schlecht. Ab und an mal ein paar Fragen stellen genügt nicht.
      Auch sollte sie sich endlich mal mit den Patrioten zusammenschließen und sie nicht weiter ausschließen.
      Das wird aber nicht geschehen.

      Weidel arbeitet wohl immer noch für Goldman-Sachs?
      So wird das nichts. Die AfD nimmt die Massen nicht mit.

      In meinen Augen ist sie verbrannt, denn sie hat alles getan, um sich den Altparteien lieb Kind zu machen, in dem sie ihre Reihen von den Mitgliedern säuberte, auf die gezeigt wurde. Hündische Ergebenheit eben.

  9. Ich weise darauf hin, dass der Gröfaz Vegetarier war. Die Umbennenung der Straßen nach Getreidearten ist also gesichert rechtsextrem.

    1. Er hat auch mal auf einem Schiff auf einer Kiste gestanden damit er größer wirkte… Werden dann auch Kisten verboten? 😂🤦‍♂️

    2. Er war kein Veganer und fast jeder isst Getreide. Viele sogar das dummmachende und demenzfördernde Vollkorn.

  10. Vorschläge für weitere Sttraßennamen!
    Straße der Blödheit
    Alle der Arroganz
    Avenue der Versager
    usw.

  11. Große Kreisstadt Mittelbaden: Mohrenstr., nach einem dortigen historischen Hotel benannt. Grün -rot-und Mitläufer: geht gar nicht. Was tun? Umbenennen, Stadtrat tagt, Schweissperlen rinnen. Ein pfiffiger Clown hat die Diskussion beendet. Auf das „O“ zwei Punkte gesetzt, jetzt ist es die MÖHRENSTRASSE. Voll vegan. Glückliches Baden, wo die Stadtoberen SOLCHE wichtigen Probleme lösen müssen.

  12. Vllt.ist die Umbenennung der Strassennamen nur eine woke Einflussnahme gegegnüber der Bevölkerung. Und eine Hirnimplatation: fresst nur noch vegan.

  13. @Das Anthropozän der Unverbindlichkeit
    alle Erinnerungen al Deutschland sollen getilgt werden – wie die an Tartaria !
    Oder wie man in Tirol oder Polen gerne die deutschen Namen verschwinden lassen will, um die Geschichte auszulöschen!

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    1. Hier ist Jemand endlich auf den Kern des Artikels eingegangen
      DAUMEN HOCH
      Alles andere ist in meinen Augen nur Herumgeeier um das eigentliche Problem :
      die Abschaffung alles Deutschen – alles, was nur irgendwie an Deutsch und die Deutschen erinnert.
      Und es ist traurig, daß das die wenigsten wahr haben wollen …

  14. Zu diesem unwürdigen „woken“ Mainstream-Klamauk fällt mir nur eine vor vielen Jahren im TV gesendete Serie Dieter Hallervordens mit dem Titel „Des Wahnsinns kesse Beute“ ein. Und all dies spielt sich in einer der kulturell produktivsten Regionen Deutschlands, dem Lande der Tüftler, Dichter und Denker, ganz in der Nähe der BW-Landeshauptstadt Stuttgart gelegenen schwäbischen Kleinstadt Gerlingen ab. In der benachbarten, weniger „woken“ und noch vernünftig denkenden Schweiz würde man sagen: „Do haut’s eim schier dä Nuggi us em Muul“ (da schlägt es einem schier den Schnuller aus dem Mund).

  15. Die „leidlich unbedeutenden Stadt Gerlingen“ ist natürlich „save haven“, herrlich bunt und – da Standort der Fa. Bosch und insbesondere deren Patentverwaltung (was sprudelnde Gewerbesteuereinnahmen auf lange Sicht garantiert) – ein typisches Beispiel für Wohlstandsverwahrlosung?

  16. Das nächste Wohngebiet wird mutmaßlich mit Straßennamen „beehrt“ werden, die dem linksgrün-versifften, queeren Universum zuzurechnen sind (z.B. Hundemaskenstraße, Rosa Tütü-Straße oder Non-Binär-Straße…)

    Der Vorgang jedenfalls zeigt (wer dafür noch eines Beweises bedurfte), dass immer mehr Volkszertreter offenbar nicht mehr alle Zapfen an der Tanne haben, vom Fehlen noch so leiser Ansätze eines Rückgrats ganz zu schweigen.

    Aber sie sind ein Spiegelbild einer in Wahrheit überwiegend armseligen, wirklich kranken Gesellschaft. Das sollte man nicht übersehen, was KEINE Entschuldigung sein soll und darf.

  17. Da fällt mir nur noch eines ein: Geschichts- und kulturvergessene Proleleten!
    Deutschland soll zum Primitivland ohne eigenen Charakter, Erinnerung und Werte umgestaltet werden!
    Da sollte sich man mal in anderen Ländern umsehen, ob da in Staat und Gesellschaft die gleiche Geistesarmut favorisiert wird!