Studie zeigt: Geimpfte stecken sich viel öfter mit BA.5 an als Ungeimpfte

Für Ungeimpfte offenbar kein Problem, wohl aber für Geimpfte: Neue ansteckende Omikron-Varianten (Symbolbild:Imago)

Aktuelle Zahlen aus den Niederlanden legen einen ungeheuerlichen und schwerwiegenden Verdacht nahe: Die Ausbreitung der derzeitigen BA.5-Welle, die als „hochansteckend“ und von der Politik als derzeit aussichtsreicher Kandidat auf bald wieder steigende Zahlen gehandelt wird, könnte in Wahrheit auf die Massenimpfungen zurückzuführen sein. Zu dieser Befürchtung gelangten Wissenschaftler nach der Auswertung von spezifischen Laboruntersuchungen des Abwassers in verschiedenen Kommunen. In jeder niederländischen Gemeinde wird täglich die Konzentration der Corona-Viruspartikel im Abwasser gemeldet. Dadurch kann die Häufigkeit und Ausbreitung der jeweiligen Virusvarianten ganz unabhängig davon festgestellt werden, wie oft Menschen getestet wurden.

Eine zweite profunde Datenquelle sind die anders als etwa in Deutschland genau bekannten Impfquoten der jeweils gemeldeten Bevölkerung. Dies erlaubt dann auch stichhaltige Aussagen über die Wirkung der Impfungen – wobei eine Vielzahl kleiner, impfkritischer protestantischer Gemeinschaften als Kontrollgruppen dienen kann. Grundsätzlich variiert die Impfquote so zwischen den niederländischen Kommunen erheblich.

Keine BA.5-Wellen in mehrheitlich ungeimpften Gemeinden

Die am wenigsten geimpfte Gemeinde ist die von einem traditionellen Christentum geprägte Fischerinsel Urk: Hier sind nur 34 Prozent der Bewohner voll geimpft. Auffälligerweise wurde nun jedoch festgestellt, dass sich ausgerechnet hier landesweit die geringste Corona-Konzentration im Abwasser findet. Die BA.1 -Welle bewirkte hier offenbar eine flächendeckende Immunität auch vor den weiteren Varianten, BA.5 trat fast nicht auf und es kam auch zu keinen folgenden „Wellen” mehr. Daraus ließe sich nach Überzeugung der an den Untersuchungen beteiligten Wissenschaftlern ableiten, dass in den mehrheitlich ungeimpften Gemeinden auf eine starke Omikron-Welle eine weitverbreitete Immunität folgt (gleichbedeutend mit dem, was stets als Ziel einer „stabilen Herdenimmunität“ definiert wurde), die dann der Ausbreitung weiterer Omikron-Varianten wirksam vorbeugt.

Hingegen können Gemeinden mit hoher Impfquote keine volle Immunität entwickeln –  und sind deshalb immer neuen Infektionen mit verschiedenen Varianten ausgesetzt, was sich in der anhaltenden Häufigkeit der Viruspartikel im Abwasser nachweisen lässt. Tatsächlich blieb diese in Städten und Gemeinden mit hohen Durchimpfungsraten auffallend und konstant hoch – auch in relativ abgelegenen Gemeinden wie etwa Raalte in der Provinz Overijssel mit einer Impfquote von 78 Prozent. Doch auch in weniger isolierten Ortschaften und Städten ging eine hohe Impfquote mit hoher Anfälligkeit für die Omikron-Folgevarianten einher – etwa im weit weniger isolierten, aber ebenfalls hoch geimpften Voorschoten, wo es derzeit eine BA.5-Welle gibt, die etwa so hoch ist wie die erste BA-1-Welle. Wenn die am wenigsten geimpfte Gemeinde eines Landes auch die geringsten Corona-Rückstände aufweist, spricht dies wohl für sich.

Impfung verhindert natürliche Immunitätseffekte

Diese Zusammenhänge lassen den Verdacht äußerst plausibel erscheinen, dass die Corona-Impfungen die Entwicklung einer robusten Immunität verhindern, während die (natürliche) Omikron-BA.1-Welle in den kaum geimpften Gemeinden genau diese erwünschte Immunität bewirkte, wodurch ständige Neuinfektionen dort ausblieben. Das Fazit lautet also wieder einmal: Ungeimpfte sind besser geschützt als Geimpfte, und die Impfung verhindert natürliche Immunitätseffekte. Dies würde auch erklären, warum ein Land wie Algerien mit einer etwa 15-prozentigen (!) Impfquote seit März keine ernsthafte Corona-Welle mehr hatte – trotz Abhandensein fast sämtlicher Schutzmaßnahmen.

Zudem sind bei der Interpretation der gesammelten Daten noch die Folgen für das Immunsystem infolge solcher „Impfungen“ zu bedenken: Wenn man eine allgemein akzeptierte Frist von etwa sechs Monaten zugrunde legt, die der Körper im Schnitt braucht, um sich komplett von einer milden Corona-Infektion zu erholen, dann haben ständige Neuinfektionen erst recht eine verheerende Wirkung. Was es für mittel-und langfristige Folgen hat, wenn das Immunsystem hunderter Millionen Menschen immer neuen Infektionen ausgesetzt ist, lässt sich noch gar nicht absehen. Eine Schlüsselfrage der Leiter der eingangs zitierten niederländischen Studie ist daher die Frage, ob die Impfung die Überwindung von Corona in Wahrheit effektiv verhindern („Scientists need to hurry up and take a honest look at this ugly question: Is mass vaccination induced antigenic fixation prohibiting entire populations from developing broad durable immunity against the Omicron family of variants after a BA.1 infection?”). Die Brisanz dieser Frage kann gar nicht hoch genug bewertet werden. Deshalb muss die Wissenschaft sich – auch bei uns in Deutschland-  endlich der Frage stellen, ob die Impfungen eine Immunisierung der Bevölkerung verhindern.

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5 Kommentare

  1. Bewährte erfolgreiche Vorsorge Corona-Impfungen bräuchten weder politische u.o. medizinische Lobbyisten
    noch Zwangsmittel, 10 Millionen Nichtgeimpfte an die Impfnadeln zu pressen ! Politik u. ihre Staatl. Propaganda-Medien haben durch verschweigen, lügen, heucheln die bürgerliche Impfunsicherheit gegen das Impfen selbst geschaffen ! Sogar die Pharma-Konzerne warnten, Flüchtlinge wegen evtl. schwerer Impf-
    nebenwirkungen u. deren Regressansprüchen nicht zu impfen ! Ach, wäre dies schön, wenn Deutsche mit den Nicht zu impfenden Flüchtlingen gleichgestellt wären !!!

  2. Ein gewachsenes Immunsystem ist immer noch der beste Schutz, auch bei unbekannten Viren. Diese Variante, oder eine andere, sind Coronaviren und die kennt unser Immunsystem seit Jahren resp. Jahrzehnten.

  3. @STUDIE ZEIGT
    ich bin jetzt 66 Jahre alt und beobachte die Politik seit über 40 Jahren. Die neue Entwicklung seit 2 Jahren besteht darin, daß sich auch Politiker nur noch auf „Studien“ und externes Wissen berufen, wenn sie über etwas reden.
    Das habe ich bisher nur in der Firma erlebt, wenn die Manager oder Abteilungsleiter keine Ahnung haben von ihrer Arbeit – dann werden externe Fachleute und Berater gerufen und Studien verlangt!
    Heute erlebe ich, daß eigenes Wissen und eigene Erfahrung nichts mehr zählt, sondern sich Politik und Justiz überaus rabiat auf solche fremden Ratgeber bezieht bei ihren Maßnahmen !
    Was hätten Frahm, Wehner oder Schmidt gesagt, wenn da einen mit einer „Studie“ eines Excel-Modellierers gekommen wäre ?
    Wie hat es Wehner einmal ausgedrückt : die wollen auf Augenhöhe reden – und merken icht einmal, daß es sich dabei um die Hühneraugen handelt !
    Und ich bin sicher, daß diese „Studie“ inzwischen Beobachtungsobjekt für Haldenwang ist – ein weiterer überflüssiger Schwätzer !

  4. Ach Du ahnst es nicht, kaum lassen die schwachsinnigen Testorgien nach, mißt man einfach im Abwasser. Natürlich ohne Vergleichswerte, denn diese gibt es aus der Zeit vor ZC (Zeugen Coronas) nicht.
    Da aber im Erkältungsmix, was durchaus bekannt ist, Corona Viren schon immer vorhanden sind, wird man dort natürlich immer fündig, für neuen Pandemieporno.
    Hoax bleibt es natürlich immer noch. Einzig: Die Gesumpften haben ein mindestens stark eingeschränktes Immunsystem und erkälten sich immer wieder und in kurzen Intervallen heftig. Dabei schlagen halt die Tests an, weil sie auf die permanent um uns vorhandenen Corona Viren anfällig reagieren.
    Nicht umsonst haben bereits im April 20 Whistleblower gesagt: Bleibt von der Sumpfsuppe weg, die ist die eigentliche Pandemie. Ab dem Sommer 20 begannen hochkarätige Spezialisten, wie Bhakdi, Wodarg und viele mehr, vorzuführen, wissenschaftlich zu begründen, was und warum es passieren wird.
    Und nun wird immer noch, selbst in oppositionellen Kreisen im Narrativ herumgeirrt?

  5. Es macht keinen Sinn mehr, den Verantwortlichen mit Kritik und Sachlichkeit entgegen zu wirken.
    Der Krug ist schon lange zerbrochen !
    Es muss gehandelt werden.
    Da muss ganz was anderes, viel effektiveres, härteres, kommen, was auch Verantwortliche
    zum umdenken zur Menschlichkeit, Gesetzmäßigkeit und Empathie gegenüber ihrem Souverän, dem Volk sofort bewegen wird.
    Wir haben im GG den Art. 20 Abs. 4 „Widerstand“, welcher ganz legal anzuwenden ist, wenn
    Demokratie, das GG, in Gefahr ist.
    Dieser Zeitpunkt ist mind. seit 2015 längs überschritten und Volkszüchtigungen scheinen zum neuen Sport von Faschisten zum Alltagsgeschäft zu gehören.
    Die Verantwortlichen haben so was von fertig, fertiger geht nicht mehr und sie haben Angst vor
    ihrem Souverän, was absolut berechtigt und notwendig ist.
    In der Bibel heißt es: „Auge um Auge – Zahn um Zahn“ und weiter, „mit Unbelehrbaren/Uneinsichtigen sollte man sich nicht mehr beschäftigen“.
    Die Bibel hat stets recht behalten und wird es weiter auch so machen !

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