Stühlerücken in der Lügenkoalition: Merz bildet sein Gruselkabinett um

Stühlerücken in der Lügenkoalition: Merz bildet sein Gruselkabinett um

Ist sich für nichts zu schade: Carsten Linnemann wird neuer Gesundheitsminister (Foto:Imago)

Nach dem Totaldebakel um die Leihmutterschaftsaffäre des Ex-Unions-Fraktionsvorsitzenden Jens Spahn wird Bundeskanzler Friedrich Merz nun die absehbare Kabinettsumbildung vornehmen. Diese Bagatelle, die erwartungsgemäß von keinerlei Überraschungen oder Hoffnung auf neue Impulse begleitet wird, wird von den “Public-Value”-Medien nun allen Ernstes als Beweis für Merz‘ Entschlossenheit und Handlungsfähigkeit verkauft. Dabei handelt es sich nur um ein Revirement von Vollversagern, Speichelleckern und Unfähigen, die von einem Posten auf den nächsten wechseln, um dort denselben Schaden anzurichten. So soll Kanzleramtsminister Thorsten Frei Spahns Nachfolger als Unions-Bundestagsfraktionschef werden, Gesundheitsministerin Nina Warken wird Kanzleramtschefin, CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann tritt wiederum deren Nachfolge im Gesundheitsministerium an und CDU-Bundesschatzmeisterin Franziska Hoppermann wird neue Generalsekretärin. Es ist also nichts weiter als eine Rochade von Apparatschiks, die nur durch die ungeheuerliche Dreistigkeit Spahns ausgelöst wurde, der glaubte, damit durchzukommen, sich mit seinem Mann in den USA ein Baby kaufen und damit deutsches Recht verhöhnen zu können – und das, obwohl er selbst sich in den letzten Jahren mehrmals vehement gegen die Leihmutterschaft ausgesprochen hatte.

Dass er Merz Merz monatelang nicht über seine moralisch fragwürdige “Familienplanung” informiert hatte, scheint Merz jedoch nicht weiter gestört zu haben, als er dann rund eine Woche vor Spahns Öffentlichmachung des “Auftragbabys“ per Leihmutterschaft davon erfuhr und Spahn daraufhin nicht nur keinen Rücktritt nahelegte, sondern im frenetisch gratulierte – obwohl Spahn den Kanzler vor vollendete Tatsachen gestellt hatte. Merz Rückgrat- und Charakterlosigkeit gipfelte dann darin, dass er nach Spahns Rücktritt so tat, als sei dies die einzig richtige Konsequenz – dabei hatte er selbst zuvor Spahn gegenüber kein Problem mit dem Fall gehabt und war wie üblich erst auf Distanz gegangen, als es in der Unionsbasis massiv rumorte.

Kein Politikwechsel zu erwarten

Der ewige politische Dilettant Merz dachte anscheinend, man könne auch diesen Skandal einfach problemlos wegmoderieren, weil Partei und Öffentlichkeit auch das noch akzeptieren würden – bis er dann sein Fähnchen um 180 Grad in den Wind drehte. Jetzt spielt er sich wieder einmal auf als Pragmatiker und Personalstratege der eigenen Kabinettsumbildung. Bemerkenswert an selbiger ist erstens, dass Linnemann verrückt genug ist, sich erstens in diese Katastrophenregierung hineinziehen zu lassen, und sich zweitens auch noch auf dem undankbarsten Kabinettsposten als Verwalter eines völlig ruinierten Gesundheitssystems traut. Bisher konnte er sich als Generalsekretär als konservatives Gewissen der CDU und Stimme der Basis inszenieren, das mit Entsetzen auf die zahllosen gebrochenen Wahlversprechen des Kanzlers blickt; ein Regierungsamt hatte Linnemann – vermeintlich aus diesem Grund – stets ausgeschlagen. Nun jedoch meint er sonderbarerweise, auf dieses sinkende Schiff aufspringen zu müssen, – und das auch noch in einem Amt, in dem er nur an öffentlicher Reputation einbüßen kann.

Ein Politikwechsel ist von diesem Verschieben einiger fachlich und charakterlich unfähiger Partei-Karrieristen von einem Posten auf den andern jedenfalls nicht zu erwarten – und erst recht nicht, da die SPD weiter den Ton in dieser Brandmauer-Koalition angibt. Für die Deutschen bedeutet diese Regierungsumbildung überhaupt keine Veränderung beim eingeschlagenen Kamikazekurs. Es ändert sich nichts im Laden, wenn man die Flaschen im Regal umräumt.

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12 Kommentare

  1. Dieser Kanzlernde ist der typische Wetterhahn, der sich jeweils mit dem Wind dreht.
    Er entspricht jedoch dem typischen Bumsbürger: Heute ist er für etwas und morgen schon immer dagegen gewesen.
    😜

  2. „Es ändert sich nichts im Laden, wenn man die Flaschen im Regal umräumt.“

    So läuft es in der Bumsrepublik seit gefühlten Äonen. Darum lasset uns singen:
    „Neue Flaschen braucht das Land!“
    😜

    1. Allerdings, wenn Flaschen leer, müssen sie dem Regal entnommen werden !

      Keine Sorge, die Entsorgung übernimmt gerne bald die AfD !

  3. US-Kontrolle über Deutschland: Morgenthau-Plan für Bevölkerungsaustausch und Deindustrialisierung
    https://tkp.at/2026/05/27/us-kontrolle-ueber-deutschland-morgenthau-plan-fuer-bevoelkerungsaustausch-und-deindustrialisierung/

    Der Plan hinter der Deindustrialisierung
    Die deutsche Deindustrialisierung ist kein „Unfall“, sondern ein bewusstes Projekt der Elite des Landes. Man nimmt brutale gesellschaftliche Kollateralschäden in Kauf, um von der Industrie- zur Finanzhochburg zu werden.
    https://tkp.at/2025/11/05/der-plan-hinter-der-deindustrialisierung/

    Wie die Degrowth-Bewegung die deutsche Politik beeinflusst
    Kaum ein anderes Land beschäftigt sich so intensiv mit Degrowth wie Deutschland. Die Idee der bewussten Rezession zieht sich inzwischen durch Forschungsinstitute, Ministerien und NGOs. Während die Rezession die Industrie belastet, setzen wachstumskritische Kreise auf eine neue Form ökonomischer Nachhaltigkeit. Ihr Ziel lautet: weniger Produktion, weniger Konsum, weniger Wachstum und mehr Nachhaltigkeit durch Klimaschutz. Unterstützt wird die Wirtschaftskritik der Degrowth-Bewegung auch politisch, direkt durch Fördergelder und indirekt über EU-Programme
    https://blackout-news.de/aktuelles/wie-die-degrowth-bewegung-die-deutsche-politik-beeinflusst/

    https://www.nzz.ch/international/degrowth-bewegung-wie-die-bundesregierung-wachstumskritische-ngos-finanziert-ld.1907608

    Rettet China Deutschland vor der Deindustrialisierung?
    Sollte es wahr sein, dass die deutsche Politik, beseelt vom transatlantischen Gedanken der Gefahr aus dem Osten, ganz pragmatisch erkannte, dass kein Weg an der Kooperation mit China vorbeigeht? Ein Artikel in der chinesischen Zeitung Global Times, die gerne die herrschende Meinung in der Elite Chinas verbreitet, könnte es andeuten.
    https://tkp.at/2026/02/25/rettet-china-deutschland-vor-der-deindustrialisierung/

  4. sperrt die politidioten endlich weg….
    Art. 20 GG II. Der Bund und die Länder (Art. 20 – 37)
    (1) Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer und sozialer Bundesstaat.
    (2) ¹Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. ²Sie wird vom Volke in Wahlen und Abstimmungen und durch
    besondere Organe der Gesetzgebung, der vollziehenden Gewalt und der Rechtsprechung ausgeübt.
    (3) Die Gesetzgebung ist an die verfassungsmäßige Ordnung, die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung
    sind an Gesetz und Recht gebunden.
    (4) Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum
    Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.

  5. Na ja…wie immer halt.
    Die Tröge und die Deppen, die sie vollmachen bleiben dieselben…nur die Schweine wechseln mal wieder!

    1. Allerdings nach alter Bauernregel muss in einem Saustall
      regelmäßig ausgemistet werden, ansonsten führt der
      bestialische Gestank zu Gesundheitsschäden !

      Sind das Volk die Freier ?
      Versprechen Schwalben alles und halten nichts?
      Ist die Politik die Luden ?
      Bekommen Freier das wofür sie votiert und bezahlt haben ?

      Arbeitet im Hintergrund eine kleine übermächtige Organisation, die alles unter ihrer Kontrolle hält und zu deren eigenen Gewinnmaximierungsabsicht das bekannte Geschäftsmodell ausgelegt ist?

      Was ist schlimmer, die Freier, die Schwalben, die Luden oder doch eher gar die Mächtigen die das ganze System steuern, lenken?

      So und nicht viel anders sieht das kommende „psychogogische“ Monopol-Diktaturmodell aus !

  6. Das Nius-Team der heutigen Nius-Live-Sendung sah sich an deren Ende Merz´ Rede ebenfalls an und kommentierte sie im Anschluß ähnlich wie der Autor dieses Artikels. Lediglich im Hinblick auf Carsten Linnemanns Verhalten lieferte das Nius-Team folgende Erklärung: C.L. sei dessen Unwille, unter den derzeitigen Umständen ein Amt anzunehmen, schon an seiner Körpersprache abzulesen gewesen. Er sei jedoch bereits zuvor von Merz unter Druck gesetzt worden, sich diesesmal der Parteidisziplin zu beugen, nachdem er bereits bei Merz´ Amtsantritt auf jegliches Amt „verzichtet“ hatte. Man habe C.L. deutlich gemacht, daß dieser für lange Zeit mit keinem Amt mehr rechnen könne, wenn er sich jetzt dem Amt des Gesundheitsministers verweigere.
    Im normalen Leben wird das Erpressung genannt, im politischen Leben Parteidisziplin.
    Bleibt zu hoffen, daß Carsten Linnemann sich mit dem ungeliebten Amt nicht lange herumzuschlagen braucht, da andere Kräfte stärker sind.

    1. Normales Leben? Gibt es eine Norm fürs Leben? –
      Ja, eine ungeschriebene.

      Die Normalen leben in normalen Wohnungen mit normalen Möbeln, ernähren sich normal, haben einen normalen Beruf, kleiden sich normal, fahren ein normales Auto und hören normale Musik.
      Furchtbar, diese Normalen!
      😜

  7. Gestern wurde auch Verkehrsminister Schnieder seines Postens enthoben.
    Neben den ganzen Umbildungen kann der deutsche Bürger sich zwei Sachen sicher sein:
    – der/ die Nachfolgende Person wird wieder keinerlei Qualifikationen für das Amt mitbringen
    – der/die Nachfolgende Person wird wieder nicht für die Interessen der Bevölkerung eintreten
    Es ist also egal was dort passiert und eigentlich nicht wert es in den Medien zu veröffentlichen!

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