Substitution: Alleine seit 2020 eine Million weniger Deutsche, aber 500.000 mehr Migrationsstämmige

Öffentlicher Wohnungsbau und Flächenverbrauch als Folge der Massenzuwanderung (Symbolbild:Pixabay)

Im Jahr 2021 schrumpfte die einheimische, autochthone deutsche Bevölkerung erneut von fast 60 Millionen auf 59,565 Millionen; so das Statistische Bundesamt. Bereits im Vorjahr waren es fast 640.000 weniger Einheimische gewesen als noch 2019.  Trotzdem beschloss die neue Bunderegierung, jährlich 400.000 Wohnungen für rund eine Million Menschen bauen zu lassen. Schon rechnerisch ist diese Bauoffensive für die einheimische Bevölkerung jedenfalls nicht nötig. Also für wen dann?

Die Antwort liegt auf der Hand: Die Bevölkerung mit Migrationsherkunft nahm 2021 um über 500.000 zu; rund die Hälfte davon waren neu ins Land gekommene Ausländer. Die Folgen dieser sich beschleunigenden Entwicklung sind klar: Deutschland erhält eine neue Bevölkerung. Die anhaltende, historisch beispiellose Wanderungsbewegung bescherte Deutschland aufgrund von über 1,3 Millionen Zuzügen eine Nettozuwanderung von 329.163 „Weltenbummlern” – und fast alle kamen, um zu bleiben. Und: Alleine im ersten Halbjahr 2022 kamen nochmals Hunderttausende dazu. Trotz des gegenwärtigen „Sonderumstands Ukraine” stammt der überwiegende Anteil dieser neuen Mitbürger aus islamischen Ländern. Diese alle müssen nicht nur ernährt, „durchgefüttert“, mit Fortbewegungsmitteln, sozialer Absicherung und anderem versorgt werden. Sie wollen auch Betreuung für ihre zahlreichen Kinder, Spielplätze, Schulplätze, Plätze für ihre Moscheen und so weiter.

Geplanter Flächenfraß

Und sie brauchen vor allem: Wohnungen, Wohnungen und nochmals Wohnungen. Um diese bauen zu können, benötigt die Zuwanderung Flächen, Flächen und nochmals Flächen. Der Blick in die Regionalausgabe der „Badischen Zeitung” vom 13. April 2022 zeigt hier stellvertretend für praktisch überall in Deutschland den damit einhergehenden enormen Landschaftsverbrauch auf – und der betrifft nicht nur den Wohnungsbau, sondern fällt auch für Industrie, Handwerk, Logistik und Handel auf, die alles Mögliche herstellen und ihre Produkte unter immer mehr Leute im Land bringen müssen. Nachfolgend der aktuell geplante Flächenfraß alleine für die rund 10.000 Einwohner zählenden Kommunen am Kaiserstuhl ( die Angaben erfolgen in Hektar (ha), der Einheit für 100 mal 100 Meter; 2 Hektar entsprechen rund drei  Fußballfeldern). Riegel am Kaiserstuhl: 11,3 ha Wohnbau, 5,7 Grünanlagen, 12,4 ha Gewerbe; Bahlingen: 2,8 ha Wohnbau, 11,8 ha Mischgebiet, 5,8 ha Gewerbe; Endingen: 20,5 ha Wohnbau, 20,8 ha Gewerbe; Sasbach: 6,2 ha Wohnbau, 3,3 ha Gewerbe; Wyhl: 10,2 ha Wohnbau, 7,9 ha Gewerbe.

Bundesweit werden so laut Statistischem Bundesamt täglich (!) 54 Hektar von Deutschland „verbraucht”, also neu versiegelt bzw. erschlossen. Das sind rund 200 Quadratkilometer pro Jahr, von denen alleine 124 Quadratkilometer für die Bebauung und 29 Quadratkilometer für Verkehrsflächen und ähnliches anfallen. Für die Landwirtschaft stehen nur noch 50,6 Prozent Deutschlands zur Verfügung. Von diesen Agrarflächen aber will diese Regierung zwei Prozent abzweigen, um per Photovoltaik- und Windanlagen Energie für die wachsende Bevölkerung, für Strom und Heizung produzieren zu können. Die Neubürger aus vor allem südlichen Gefilden brauchen es etwas wärmer.

Widersprüchliches Lamentieren

Und mittlerweile überall sitzen Ampel- und andere grüne Regierungskoalitionen am Ruder – bei Bund, Ländern und Gemeinden. Diese Woche besuchte ich interessehalber eine Infoveranstaltung der örtlichen Grünen in meiner baden-württembergischen Heimatstadt. Dabei wurde fast leidenschaftlich präsentiert, an welchen Stellen der Stadt und in welchen Ortsteilen weitere Baugebiete erschlossen werden können und sollten. Parallel wird bei anderen Anlässen von den gleichen Kommunalpolitikern lamentiert, das dürfe alles nicht so weitergehen, die Grenzen unseres Wachstums seien längst überschritten, man führe einen „Klimakrieg” gegen den Planeten und unsere Nachkommen. Früher meinten die Grünen: „Wer Straßen baut, wird Verkehr ernten.” Wie wäre es heute besser damit: „Wer immer weitere Wohngebiete erschließt, wird immer mehr Zuwanderung ernten.” Die „Logik“ ist dieselbe, es ist fast schizophren.

Es sind die gleichen Farbkoalitionen, die immer noch mehr Zuwanderung wollen und nicht merken, dass sich die Katze in den Schwanz beißt. Denn die Art von Zuwanderern, die sich Deutschland ins Land holt, drücken die Erwerbsquote, die seit 2019 wieder rückläufig ist. Auch die Arbeitsproduktivität kommt seit Jahren nicht mehr vom Fleck. Und die Massenmigration bewirkt leider eine immer größere, kreditfinanzierte staatlich induzierte Nachfrage, die durch immer weniger Arbeitende – eben dank sinkender Erwerbsquote – befriedigt werden muss. Wenn die Zuwanderer aber mit staatlichem Geld eine zusätzliche Nachfrage auslösen, die sie selbst nicht befriedigen können oder wollen, schlägt sich das zwangsläufig in steigenden Preisen nieder – nicht nur durch die politisch herbeigeführte Energiepreiserhöhung. Es ist eigentlich sehr simpel, bloß wird diese Wahrheit wahlweise ignoriert oder vorsätzlich totgeschwiegen. Stattdessen verspricht man uns die Quadratur des Kreises.

Gebt den Zuwanderern Land, bevor sie es sich nehmen

Unser Land leidet nicht an Arbeitskräftemangel, der von außen gedeckt werden muss – sondern der Arbeitskräftemangel ist das Resultat der Zuwanderung, weil die Millionen „Merkelgäste“ und nicht Herbeigerufene eben nicht das erarbeiten, was sie konsumieren und brauchen! Und das gilt insbesondere eben auch für Wohnungen. Wobei die Notwendigkeit, mehr Konsumbedarf produzieren zu müssen, nur ein mittelfristiges Problem ist. Nahrungsmittel sind weniger ein Problem, sie werden im gleichen Jahr auf natürliche Weise „entsorgt“. Autos mit einer Nutzungsdauer von 20 Jahren sind problematischer – aber sie können anschließend recycelt werden. Wohnraum schaffen ist jedoch auf 50 Jahre angelegt, die zunehmenden Verkehrswege gar auf 50-75 Jahre. Die jetzt dafür benötigten Flächen sind dann aber futsch und können kaum mehr zurückgewonnen werden.

Nun sind sie halt mal da“, meinte schon die gewesene Kanzlerin. „Sie”, die Flüchtlinge und Zuwanderer, brauchen deshalb Wohnungen, viele Wohnungen. Deshalb ein Vorschlag zur Güte: Gebt den Zuwanderern Land, bevor sie es sich selbst nehmen! Drückt ihnen nicht nur eine Schaufel in die Hand, sondern auch einen Kran, Bagger und was man so alles für den Hausbau benötigt – und lasst sie ihre Häuser selber bauen! Gebt ihnen die Adressen der Lieferanten der Baustoffe und schickt einige von ihnen als Arbeiter in die Fabriken, wo die Baustoffe hergestellt werden. Das kostet sie natürlich etwas – weil nun einmal nicht alles umsonst zu haben ist. Vielleicht schicken sie dann auch weniger Geld in ihre Herkunftsländer. Na und?

„Fachkräftemangel” vor allem auch unter Politikern

Wenn es einen Mangel hierzulande gibt, dann vor allem an Politikern, die das Einmaleins der Ökonomie beherrschen!

Abschließend noch eine Anmerkung zur Bevölkerungszahl: Das Statistische Bundesamt gibt auch für 2021 – mit dem alten Zensus ermittelt – nicht mehr als 83,23 Mio. Einwohner an. Internationale Datenbanken jedoch haben eine Bevölkerung von 83,76 Millionen und 84,32 Millionen ermittelt. Wie viele es Ende 2022 sein werden, kann nur geschätzt werden, weil niemand die Zuwanderung aus der Ukraine und die Rückwanderung mitzählt. Indes sollen bei uns sogar noch mehr Wohnungen gebaut werden, als derzeit in der Ukraine leer stehen bzw. gerade zerstört werden (dortiger Bevölkerungsrückgang: 10 Millionen gegenüber vor dem Krieg) . Aber Bundeskanzler Scholz will nicht nur bei uns jährlich 400.000 Wohnungen bauen lassen – sondern sich auch gleich noch an die Spitze des Wiederaufbaus in der Ukraine stellen. Vorschlag: Nach abgelaufener Amtszeit kann er sich dort ja gerne selbst nützlich machen! Scholz ist Jurist, und diese sagen doch über sich selbst am lautesten: „Wir werden überall gebraucht”…

 

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11 Kommentare

  1. Multi-Dilettanten haben Land und Leute kaputt gemacht.
    Solche Elemente gab es noch nie.
    Es geht nur noch darum das Volk bluten zu lassen, es zu bevormunden,
    ihnen nicht erfüllbare Dinge aufzuzwingen, sprich es zu züchtigen.
    Das wird so nicht mehr lange friedlich ablaufen.
    Es ist nur noch eine Frage der Zeit bis der Kessel platzt.

  2. Alles nicht so schlimm.

    Für ausreichend Wohnungen werden schon Enteignungen und einwanderungsgerechte Mieter-Substitutionen sorgen – und die zwei Prozent Agrarflächen für Photovoltaik- und Windanlagen lassen sich auch leicht kompensieren, sogar Anbauflächen für den bald dringend benötigten Hanf wird es genug geben.

    „Viele Bäuerinnen und Bauern stehen in den Startlöchern, um Hanf anzubauen. Sobald der Bundestag das Gesetz des Gesundheitsministers verabschiedet hat, wird die Landwirtschaft auch diese Nutzpflanzen anbauen. Die CDU kann es uns ja nun nicht mehr verbieten.“ – Cem Özdemir (GRÜNE) am 26.12.2021

    Die GRÜNEN haben auch dafür längst schon die Lösung gefunden:

    „Auf den Spargeläckern wird in einem sehr begrenzten Zeitraum ein Luxusgemüse geerntet, die können den Rest des Jahres für nichts anderes genutzt werden. Man könnte auf diesen Böden auch wunderbar Nahrungsmittel anbauen, die vielleicht einer größeren Schicht der Bevölkerung zur Verfügung stehen.“ – Jutta Paulus (GRÜNE) am 23.06.2022

    Einfacher geht es doch gar nicht mehr.

  3. Per Definition von unserer allerbesten Kanzlerin aller Zeiten schaffen „WIR“ Deutschen ja alles und ganz besonders das Unmögliche oder wenn es einfach nur völlig irre ist. Deshalb wird die 10 Millionen Grenze autochthoner deutscher Bevölkerung in „Schland“ bis zum Jahrhundertende mit Sicherheit unterschritten sein. Zur Not boostern „WIR“ Deutschen deutsche Föten schon im Mutterleib, sodass diese unnützen Bälge als fertile Erwachsene, falls sie nicht schon vorher an den Todesspritzen verreckt wurden, sich nicht mehr vermehren können bzw. allenfalls nur noch Totgeburten hervor bringen könnten. Plan gewollt, Plan erfüllt, weiter machen!

    Allerdings wird weiterer Wohnraum gebraucht, weil weiterhin per Migration, zur Not wird eingeflogen was sich einfangen lässt, aufgefüllt werden wird und dann wird in Deutschland das Paradies auf Erden existieren, nur mit den 77 Jungfrauen für jeden Rechtgläubigen wird es wohl nichts werden.

  4. „Replacement Migration“ läuft ja nach wie vor – nur gibt es unter CORONA keine Berichte mehr darüber – und dank Ausgangs- und Kontaktsperren und Regierungsterror ist das Wissen um diese Dinge stark gesunken !
    Und dank der neuen Fachleute wird auch das neue multikulturelle Deutschland sich so verändern – das Land ist ja auf dem besten Wege dazu – daß die Ausgewanderten es nicht vermissen werden !
    Und wenn die Bevölkerung erst einmal ausreichend reduziert ist, wird es für die Überlebenden ein neues Gleichgewicht geben !
    Bis eben die Freunde der Umgebung meinen, daß sie etwas zusätzliches Land gut brauchen können – aber wie man schon gelegentlich aus den bunten Tag hören konnte, sieht man dort mit Freude dem Tag entgegen, an dem sich Frankreich und Polen am Rhein treffen !

  5. Da wird bald so einiges leer stehen, nachdem es den Sozialstaat zerrissen hat. Die Kosten des Weltsozialamts liegen auf dem Niveau wie der gesamte Exportumsatz der deutschen Unternehmen (Umsatz nicht Gewinn!), derzeit etwa 1200 Mrd. im Jahr (wobei die Politiker Meister im Verstecken sind).
    Alle Dax-Unternehmen zusammen haben letztes 280 Mrd. Gewinn gemacht, der Sozialstaat für alle kostet fast das Fünffache.
    Es geht nur noch um Quartale bis ganz wenige Jahre bis der Sozialstaat zahlungsunfähig ist und da die Arbeitnehmer nicht weiter ausgeplündert werden können, ohne dass mit direktem und entschiedenem Widerstand zu rechnen ist, bleibt den Politikern nur noch sparen. Im Bereich von 300-500 Mrd. p.a. oder alles ist aus. Bei den Renten mit rund 400 Mrd. im Jahr und beim Gesundheitssystem mit geschätzt 300 Mrd. geht nur ganz wenig. Viel Spaß! Das gibt ein nettes HHS (Hacken Hauen Stechen) und man muss kein Einstein oder gar Prophet sein, das vorherzusehen.

  6. Wendel WILLKIE, Sonderbeauftragter von Präsident Franklin D. ROOSEVELT, schrieb über die Verhandlungen mit Josef W. STALIN in Moskau, daß als Kriegsziel Nr. 1 die „Abschaffung völkischer Exklusivität“ („Abolition of racial exclusiveness“) des Deutschen Volkes festgeschrieben sei. Der Harvard-Professor für Anthropologie Ernest Albert HOOTON veröffentlichte am 4. Januar 1943 in der New Yorker Zeitung „PM“ den Artikel „Breed war strain out of Germans“ mit dem Vorschlag, die „kriegerischen Erbanlagen“ der Deutschen wegzuzüchten, indem der Großteil der Angehörigen der Deutschen Wehrmacht in alliierten Staaten als Arbeitssklaven verbleiben sollten, und „die Einwanderung und Ansiedlung von Nicht-Deutschen, insbesondere von Männern, in den deutschen Staaten gefördert werden“ solle. HOOTON beschreibt in seinem Artikel ganz offen einen Völkermordplan, durch dessen Umsetzung das Kriegsziel Nr. 1 verwirklicht werden sollte.

    Die französische Zeitung „Action Française“ schreibt am 31.8.1939: „Die Ursache der Kriege heißt die deutsche Einheit. Die deutsche Einheit ist der Feind. Wenn man die deutsche Einheit zerbricht, erreicht man das Wesentliche, und der ganze Rest – Gleichgewicht, Völkerrecht, Sicherheit der Grenzen – kommt dann von selbst. Was man 1919 hätte tun müssen, was man übermorgen tun muß, das ist nicht nur, das Deutschtum nach außen hin aufzulösen, sondern es im Inneren zerspalten, zerbrechen, aufteilen …“

    Wendell. L. Willkie: „One World”, Cassell and Company Ltd. London, Toronto, Melbourne and Sydney sowie Simon & Schuster, New York, 1943, S. 71.

  7. Die Million Deutsche gibts mehrheitlich schon noch, die sind nun einfach woanders, die glücklichen.

  8. Ein Herr hat das schon vor 10 Jahren beim „Stadtgespräch“ im HR auf den Punkt gebracht. Er sagte damals: “ Ich bin schon über 80, ich darf sowas sagen; – wir werden weggefickt“ ! Tosender Beifall vom Publikum, wahrscheinlich wurde das Schild “ Bitte nicht klatschen“ nicht so schnell gefunden. Der alte Mann hatte recht; wenn es nach dem Bärböckchen und der Antifa – Faeser geht, sind wir in ein paar Jahrzehnten Geschichte !

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