Sudetendeutsche als “Waffe” gegen Tschechien – wegen Nein zum Ukraine-Krieg

Sudetendeutsche als “Waffe” gegen Tschechien – wegen Nein zum Ukraine-Krieg

Sudetendeutscher Tag vergangenen Monat in Brünn (Foto:ScreenshotYoutube)

Die tschechische Regierung unter Andreij Babiš hat sich geweigert, die milliardenschweren Ukraine-Hilfspakete ihrer Vorgängerin bedingungslos fortzuschreiben. Die Antwort aus Brüssel und Altparteienkartell des EVP-Apparats im EU-Parlament ließ nicht lange auf sich warten – und natürlich nicht in Form offener Kritik, sondern durch gezielte Provokation und Anheizung der “Sudetendeutschen–Frage”, die in Tschechien auch nach 80 Jahren noch immer ein Reizthema ist und für Nervosität sorgt. Genau das weiß man auch bei den EU-Apparatschiks – weshalb man die Vertriebenen offenbar gezielt instrumentierte, um den unbotmäßigen, doch tatsächlich im nationalen Eigeninteresse handelnden Regierenden in Prag einen Denkzettel zu verpassen. Der Mann an der Spitze dieses perfiden Manövers: Bernd Posselt, langjähriger EU-Parlamentarier, CSU-Mann, Mitglied von Coudenhove-Kalergis Paneuropa-Bewegung und Vorsitzender der Sudetendeutschen Landsmannschaft. Dass ein alter Konflikt sehenden Auges neu entfacht wird, um eine unbequeme Regierung zu schwächen, sagt alles über die angeblichen Vorzeigedemokraten und auf “Gemeinschaft” bedachten EU-Apparatschiks und ihre Erfüllungsgehilfen aus dem deutschen Altparteiensumpf aus. Das Werkzeug der Spaltung ist dabei bekannt – nur die jeweils zynisch benutzte Minderheit wechselt.

Im Mai 2026 fand erstmals in der Geschichte der Sudetendeutsche Tag in Tschechien selbst statt – in Brünn. Es war eine kalkulierte Provokation: Posselt, als langjähriger Europaabgeordneter bestens vernetzt und in beiden Welten zuhause, sowohl als paneuropäischer Idealist wie auch als sudetendeutscher Volkstumskämpfer –, versteht sein Handwerk; kein Wunder: die Sudetendeutsche Landsmannschaft wird durch Bayerns Regierung jährlich mit Millionen von Euro und EU-Interreg-Geldern finanziert. Nun zeichnet sich jedoch ab und es wird klar erkennbar, welchen Zweck das EVP-Netzwerk über die CSU verfolgte: Der Sudetendeutsche Tag in Brünn war kein Zufall und keine bloße Traditionspflege. sondern er sollte ein Anschlag sein gegen eine Regierung, die sich dem Konsens der EVP-Außenpolitik entzieht und die dafür innenpolitisch destabilisiert werden soll.

Das System dahinter

Die Logik dahinter: Tschechien hatte unter Babiš‘ Vorgänger Petr Fiala noch als mustergültiger Durchlauferhitzer westlicher Waffenlieferungen funktioniert – eine Rolle, die Babiš erkennbar nicht fortzuschreiben gedenkt.  Für Brüssel und die EVP ist das ein Affront, also wird Druck erzeugt – ethnopolitisch, nicht militärisch. Die Regime-Change-Taktik ist aus den USA bekannt; die EU hat sie längst übernommen, wenn auch mit anderen Mitteln: Sobald eine Regierung aus dem außenpolitischen Gleichschritt ausschert, werden Minderheitenfragen als Druckmittel aktiviert. Gegenüber Orbán und der polnischen PiS zog man LGBTQ-Themen heran. Bei Tschechien sind es ethnische Minderheiten. Das Muster ist immer dasselbe: Eine Minderheit wird politisch instrumentalisiert, medial verstärkt, finanziell gefördert – und als Keil in die Innenpolitik eines Zielstaates getrieben.

Das Gefährliche an diesem Mechanismus ist seine Wirksamkeit auch gegen jene, die sich eigentlich als Gegner globalistischer Strukturen verstehen. Wer heute reflexartig die Sudetenfrage gegen Prag aufgreift, lässt sich von eben jenen Kräften instrumentalisieren, gegen die er zu kämpfen glaubt. Die CSU inszeniert sich als Bewahrerin deutschen Volkstums – und tappt dabei genau in die Falle, die globalistische Netzwerke aus EVP-Apparat, EU-Fördergeldern und transatlantischen NGOs aufgestellt haben. Man wird zum nützlichen Idioten eines Regime-Change-Werkzeugs, ohne es zu merken. Tschechien unter Babiš ist dabei kein Sonderfall. Die Episode ist ein Lehrstück darüber, was passiert, wenn eine Regierung Nein zur Ukraine-Kriegsfinanzierung sagt – und wie sich selbst gut gemeinter nationaler Eifer für fremde Zwecke einspannen lässt.

10 Kommentare

  1. ….und das alles im Namen der Demokratie.
    Nicht UdSSR bereitet sich auf ein weiteren Weltkrieg, nein, es ist der Westen und die NATO die sich2daraf vorbereiten …..und die treiber reiben sich jetzt schon die Hände was da an Geld in deren Taschen gespült wird…..🖕🤢🤮

  2. «Wir schicken Geld in die Ukraine, während in Deutschland die Armut wächst»: Alexander Gauland über den Ukraine-Kurs der Bundesregierung – und warum dieser Krieg «nicht Deutschlands Krieg» ist

    https://weltwoche.ch/daily/wir-schicken-geld-in-die-ukraine-waehrend-in-deutschland-die-armut-waechst-alexander-gauland-ueber-den-ukraine-kurs-der-bundesregierung-und-warum-dieser-krieg-nicht/?

    Der AfD-Abgeordnete Alexander Gauland forderte ein Ende der militärischen Unterstützung der Ukraine, sprach sich für einen Kompromissfrieden aus und kritisierte die Russlandpolitik der Bundesregierung scharf.

    Die Welt geht nicht unter, wenn die Ostukraine künftig zu Russland gehört. Sie könnte aber untergehen, wenn an der militärischen Eskalationsschraube immer weiter gedreht wird.

    Einflusssphären hat es schon immer gegeben.

    Für die USA ist es ganz Nord- und Südamerika, wie es die Monroe-Doktrin seit 1823 festlegt, und die USA handeln danach und haben es immer getan.

    Hören wir also auf, uns mit der Mär von der Gleichheit aller Staaten, ganz unabhängig von ihrer geopolitischen Lage, selbst die Hände zu binden. Das Ende des Sterbens ist wichtiger. ALLES LESE !!

  3. “ Wir schicken Geld in die Ukraine, während in Deutschland die Armut wächst “

    Und das mit Unterstützung der deutschen „Qualitätsmedien“ !!

    Auch als Deutsche Lügenpresse weltweit bekannt.

    Ganz vorne dabei die zwangsfinanzierten ÖR Gehirnwäsche-Sender wie ZDF/ARD/WDR/NDR/ !!

    Wieder mal bestätigt sich die Formel .. Deutsch-Land = Dumm Land !!

  4. HIER KÖNNT IHR MAL LESEN ALS DIE WESTPRESSE NOCH NICHT SO GELOGEN HAT !!Das Bataillon Asow – Schmutziger Kampf in der Ukraine: Neonazis im Dienst der RegierungLinda Hinz, Donnerstag, 14.08.2014,https://www.focus.de/politik/ausland/das-bataillon-asow-schmutziger-kampf-in-der-ukraine-neonazis-im-dienst-der-regierung_id_4058717.html

    Im Kampf gegen prorussische Separatisten ist der ukrainischen Regierung offenbar jedes Mittel recht. Der Vorwurf, dass sie mit Neonazis kooperiert, steht seit Monaten im Raum. Jetzt wird bekannt, dass rechtsradikale Milizen an der Seite der regulären Truppen kämpfen. Kann Kiew sie unter Kontrolle halten?Sie tragen schwarze Sturmhauben und schusssichere Westen, das Gewehr im Anschlag. Über ihnen weht die gelbe Fahne mit dem Symbol der Wolfsangel, das nicht nur äußerlich an ein Hakenkreuz erinnert, sondern auch von den Nationalsozialisten verwendet wurde. So präsentieren sich die Kämpfer des Bataillons Asow im sozialen Netzwerk vk.Das Bataillon Asow ist eine rechtsradikale Miliz. „Die historische Mission unserer Nation in diesem kritischen Moment ist, die weißen Rassen der Welt in einen finalen Kreuzzug für ihr Überleben zu führen“, sagte der Kommandeur Andrij Bilezki der britischen Zeitung „Telegraph“ ALLES LESEN

  5. Ukrainischer Oppositionspolitiker Dubinskyj warnt Trump: «Während Sie sich für Frieden einsetzen, arbeitet Selenskyj hinter Ihrem Rücken daran, ihn zu verhindern»

    https://weltwoche.ch/daily/ukrainischer-oppositionspolitiker-dubinskyi-warnt-trump-waehrend-sie-sich-fuer-frieden-einsetzen-arbeitet-selenskyj-hinter-ihrem-ruecken-daran-ihn-zu-verhindern/?

    Dieser offene Brief stammt vom ukrainischen Parlamentsabgeordneten Oleksandr Dubinskyj.

    Er richtet sich an US-Präsident Donald Trump und dessen Verhandlungsteam. Dubinskyj hat ihn auf der Plattform X veröffentlicht.

    Lassen Sie mich ganz offen sprechen: Diese Situation ist zum Teil das Ergebnis einer jahrelangen fehlgeleiteten US-Politik gegenüber der Ukraine, eines mangelnden Verständnisses der Vorgänge im Land und der Passivität der US-Botschaft.

    Gleichzeitig sind von Soros finanzierte Organisationen in der Ukraine erneut aktiv geworden.

    Ich mische mich nicht in die amerikanische Innenpolitik ein, aber selbst für mich ist es offensichtlich und klar, dass diese Gruppen kein Interesse daran haben, dass Präsident Trump den Krieg noch vor den US-Wahlen beendet.

    Amerikas Friedensbemühungen brauchen Verbündete und eine Stimme innerhalb der Ukraine. Wir sind bereit, diese Stimme zu sein. ALLES LESEN!!

  6. Na ja, das Ukrainische Volk wählte den Kriegsfürsten, und nun ist Krieg.

    Irgendwann wird es auch dem Bären zu bunt, aber er hat ja eigentlich ein gutes Angebot mit der Vermittlung von Schröder gemacht!

    Gerhard Schröder bricht sein Schweigen und rechnet schonungslos mit der aktuellen Bundespolitik ab.

    In einer explosiven Analyse prophezeit der Altkanzler das baldige Ende der Regierungskoalition und übt scharfe Kritik an Kanzler Friedrich Merz.

    Schröder wirft der Regierung vor, durch ideologische Verblendung und eine verfehlte Außenpolitik Deutschland in ein sicherheitspolitisches und wirtschaftliches Desaster zu führen.

    Er fordert ein sofortiges Umdenken: Weg von der Konfrontation, hin zu einer Politik der Diplomatie und Vernunft.

    WIR WERDEN LEIDER VON DEN GRÖSSTEN IDIOTEN NACH DEM FÜHRER REGIERT UND DIESE MÜSSEN AN RUSSLAND AUSGELIEFERT WERDEN!!

  7. „Es wird die Zeit kommen, da ein intelligenter Mensch nicht mehr sprechen kann, aus Angst, die Idioten zu beleidigen.“

    – Fjodor Dostojewski

  8. Das Ukrainische Volk wählte den US-Gesteuerten Kriegsfürsten, und nun ist Krieg.

    Irgendwann wird es auch dem Bären zu bunt, aber er hat ja eigentlich ein gutes Angebot mit der Vermittlung von Schröder gemacht!

    Gerhard Schröder bricht sein Schweigen und rechnet schonungslos mit der aktuellen Bundespolitik ab.

    In einer explosiven Analyse prophezeit der Altkanzler das baldige Ende der Regierungskoalition und übt scharfe Kritik an Kanzler Friedrich Merz.

    Schröder wirft der Regierung vor, durch ideologische Verblendung und eine verfehlte Außenpolitik Deutschland in ein sicherheitspolitisches und wirtschaftliches Desaster zu führen.

    Er fordert ein sofortiges Umdenken: Weg von der Konfrontation, hin zu einer Politik der Diplomatie und Vernunft.

    WIR WERDEN LEIDER VON DEN GRÖSSTEN IDIOTEN NACH DEM FÜHRER REGIERT UND DIESE MÜSSEN AN RUSSLAND AUSGELIEFERT WERDEN!!

    1. ….und der dumme deutsche Michel bezahlt das….in der EU ist Deutschland mit 103 Milliarden der größte Unterstützer des Clown 🤡 aus der Ukraine. natürlich müssen da noch die Kosten für die Kriegsgeräte und für die ukrainische Dauerurlauber hinzugefügt werden 🖕🖕🖕🖕🖕🖕
      mein besten Dank an diese Spinner die uns das antun🖕🖕🖕🖕🖕🖕🖕