Super-GAU für China: Hacker stehlen 10 Petabyte geheime Rüstungsdaten

Super-GAU für China: Hacker stehlen 10 Petabyte geheime Rüstungsdaten

Nachvollziehbar konsterniert: Xi Jinping (Foto:ScreenshotFacebook)

Das lief gerade mal richtig schlecht: Während China damit beschäftigt war, Chemikalien für Raketen nach Iran zu verschiffen und Yuan-Mautgebühren in der Straße von Hormuz einzuziehen, drang jemand in seinem sensibelsten Supercomputer ein – und stahl alles.
CNN berichtet, dass eine Hackergruppe, die sich selbst “Flaming China” nennt, das China National Supercomputing Center in Tianjin infiltriert und bis zu 10 Petabyte an geheimen Verteidigungsdaten exfiltriert hat. Die auf Darkweb-Foren geposteten Proben umfassen Bomben- und Raketendesigns, animierte Explosionssimulationen, Strukturintegritätstests, Renderings des J-20-Tarnkappenjägers, Konzepte für Flugzeuge der sechsten Generation, Schemata für Atom-U-Boote, Systeme für Hyperschallwaffen und Zielanalysen für amerikanische Assets, einschließlich HIMARS-Starter und Trägerkampfgruppen.
Zehn Petabyte. Zum Kontext: Die gesamte gedruckte Sammlung der US Library of Congress umfasst etwa 10 Terabyte. Dieser Einbruch ist eintausend Mal so umfangreich.

Er wird auf Breach-Forums für Kryptowährung verkauft. Cybersecurity-Experten, die die Vorschauen geprüft haben, sagten CNN, die Daten wirken authentisch und passen zu bekannten Ausgabemustern der NSCC-Anlage in Tianjin, die über 6.000 Kunden bedient, darunter Verteidigungsbehörden und Luftfahrtunternehmen in ganz China. Der Zeitpunkt ist dabei außergewöhnlich: Trump postete Stunden vor der Veröffentlichung dieser Geschichte durch CNN eine Androhung von 50 Prozent Zöllen für jedes Land, das Iran militärische Waffen liefert. Fünf chinesische Schiffe haben in den letzten sechs Wochen Natriumperchlorat von Gaolan Port nach Iran verschifft, genug Treibstoffvorläufer für Hunderte ballistischer Raketen. Chinas Geisterflotte operiert weiter durch die Yuan-Mautschranke der IRGC in Hormuz. Und nun wurde der Supercomputer, der die Waffen entworfen hat, die China Iran bei der Wiederaufrüstung hilft, von Hackern ausgenommen, die seinen Inhalt für dieselbe Kryptowährung verkaufen, die Iran für die Durchfahrt durch die Straße verlangt.

Katastrophe für Chinas Staatsführung

Die Ironie ist dabei architektonisch: China hat ein paralleles Finanzsystem mit Yuan und Krypto aufgebaut, um den Dollar in Hormuz zu umgehen. Eine Hackergruppe nutzt nun Krypto, um die chinesische Staatssicherheit zu umgehen und Pekings geheimeste militärische Designs an jeden mit einer Wallet-Adresse zu verkaufen. Dieselbe Technologie, die Sanktionsumgehung ermöglicht, ermöglicht auch die Monetarisierung von Spionage. Die Blockchain unterscheidet nicht zwischen einer Mautzahlung und einem Waffenleck. Sie verarbeitet beides. Für Chinas “Paramount Leader” Xi Jinping ist das eine Katastrophe, die zum ungünstigsten Zeitpunkt eintrifft. Scott Bessents Gipfel in Peking Mitte Mai wird bereits schwierig. Trump hält die Ausnahmegenehmigung für 140 Millionen Barrel iranisches Rohöl, das nach China geht. Die Androhung von 50 Prozent Zöllen zielt auf Chinas Waffenpipeline ab. Die israelischen Streitkräfte haben gerade 100 Hisbollah-Ziele mit F-35I-Flugzeugen zerstört, die mit israelischen Software-Upgrades ausgestattet sind, die das Pentagon heute genehmigt hat. Und nun sind die geheimen Designs für Chinas fortschrittlichste Militärsysteme – die Systeme, die das Monopol auf Seltene Erden rechtfertigen, die Haltung im Südchinesischen Meer und die Taiwan-Einschüchterungskampagne – auf einem Darkweb-Forum für weniger als den Preis einer einzigen Hormuz-Durchfahrt zum Kauf freigegeben.

Wenn die Daten echt sind, kann nun jeder Gegner und Verbündete Chinas die Fähigkeiten umkehren, die Peking über Jahrzehnte und Hunderte Milliarden entwickelt hat:Das Tarnkappenprofil des J-20. Die Bahnberechnungen des Hyperschallgleitfahrzeugs. Die akustische Signatur des Atom-U-Boots. Die Sensorarchitektur des Jägers der sechsten Generation. Alles davon – zum Preis in Krypto – ab sofort verfügbar. China wollte eine “Welt nach der Dollar-Ära” aufbauen. Eine Hackergruppe hat gerade demonstriert, wie diese Welt aussieht, wenn diese Technologie in beide Richtungen funktioniert…

10 Kommentare

    1. Die Datensicherung vor dem Zugriff ist ja sooooo sicher (man muss weinen und lachen zugleich, ob der Blödheit und Naivität derer, die immer noch dem Glauben aufgesessen sind, das es die unumstößliche Möglichkeit des Datenschutzes gibt).

  1. @Hacker stehlen 10 Petabyte geheime Rüstungsdaten
    Erstaunlich !
    Wenn man sieht, wie China sich doch in den asozialen Medien abschottet und auch in der Spionage aktiv ist, dann bleibt mir nur der Schluß, das die mal einen Blick auf unzuverlässige Chinesen werfen müssen, auf Verräter und Korruption in den eigenen Reihen !
    Oder es ist ein Trick – sie wollten die damit beschäftigen, während sie selbst anderes machen.
    Angeblich hat ja der Wertewesten damals die Concorde-Pläne den Russen überlassen – mit einigen Fehlern – so daß Concordski zu einer technischen Katastrophe wurde.

    Allerdings gibt es durchaus Maßstäbe, mit denen man den Hintergrund eruieren kann. China ist in so einigen Dingen rustikal – und wenn es Verrat war, wird es früher oder später einige Exekutionen geben. Gibt es diese nicht, dann war es gewollt.
    In meinen Augen ist die Corona-Zeit ein schönes Beispiel, das weit genug abgeschlossen wird, um sich ein Urteil zu bilden :
    China war damals völlig dabei – die erste Panik-Filmchen kamen aus China – unmöglich ohne die Zustimmung der Regierung – chinesische Minister haben an der Vorbereitung in den Planspielen aktiv mitgemacht – und es hat im Zusammenhang damit keine Todesstrafe gegeben – damit ist gezeigt, das die chinesische Regierung mit dem DeepStateUSA und der amerikanischen Regierung gemeinsame Sache machte.

    Und der gleiche Maßstab ist in meinen Augen auch für diesen Fall die korrekte Ansicht !

  2. ein riskantes Unterfangen – wer auch immer dahinter steht.
    Es könnte als Anlass genommen werden Taiwan verantwortlich zu machen und sich die Insel einzuverleiben.
    China träumt ja schon länger von der ‚Wiedervereinigung‘.

  3. So ist das mit der Vernetzung von Daten. Die Einladung zum Datenklau.
    Aber eventuell macht China ja auch Kasse mit verfälschten Daten.
    Irreführende Infos sind auch ein altes Mittel um Gegner zu verwirren. Wenn man noch Geld damit verdienen kann warum nicht. Denn so dämlich sind die Chinesen ja auch nicht sich so eine Menge Daten klauen zu lassen. Denn die sind selbst fast Weltmeister im Daten und Produktklau.

  4. nun habe ich vielleicht zu wenig Ahnung. Aber ich stelle mir die Fragen:
    * wie kann man derartige Datenmengen unbemerkt abziehen?
    * Da ja fast alle Länder an der NWO mitwirken, wer sollte ernsthaft Interesse haben?
    * ist die Story erfunden bzw. dient es mal wieder zur Ablenkung?

  5. deswegen sind Daten in der Cloud ja so sicher, hast du Daten in der Cloud sind alsbald auch geklaut