Theveßens „Entschuldigung“: Zu spät, verlogen, unaufrichtig

Theveßens „Entschuldigung“: Zu spät, verlogen, unaufrichtig

Um Schadensbegrenzung bemüht: Elmar Theveßen in seinem Reue-Clip (Foto:ScreenshotX)

Elmar Theveßen hat sich für seine diffamierende Falschbehauptung über Charlie Kirk „entschuldigt“. Sein Entschuldigungsvideo datiert vom 26. September. Er hat also ganze zwei Wochen (!) gebraucht, um sich diese Entschuldigung abzunötigen – obwohl er seinen angeblichen „Fehler“ (wenn es denn keine Absicht war) bereits einen Tag später mit einem Minimum an Eigenrecherche hätte erkennen können, mit seinem Team und der Power der Neun-Milliarden-Zwangsgebühren-Propagandaschleuder im Nacken sogar noch schneller. Daher klingt das eher so, als hätte er fast drei Wochen lang darüber nachgedacht, wie er aus der Nummer wieder rauskommt oder wann endlich Gras über die Sache gewachsen ist, bis er endlich einsehen musste, dass eine Entschuldigung wohl doch den geringsten Schaden verursacht – auch wenn diese natürlich nur einen Bruchteil der Reichweite hatte wie seine damaligen wiederholten Lügen im Fernsehen.

Aber bedauert Theveßen wirklich, die Unwahrheit gesagt zu haben? Oder doch eher, dass er damit diesmal nicht durchgekommen ist? Und wofür entschuldigt er sich tatsächlich? Wenn man genau hinhört, bezieht sich seine Entschuldigung nicht etwa auf seine mehrfach wiederholte unwahre Behauptung, Kirk habe die Steinigung von Homosexuellen gefordert, sondern dass er das „verkürzt“ dargestellt habe, wodurch es erst falsch wurde. Was wiederum unwahr ist, also gelogen, denn die Formulierung, Kirk habe die Steinigung von Homosexuellen gefordert, ist in jeder Form und jeder Kürze oder Länge eine falsche Tatsachenbehauptung, egal, was man danach noch sagt, außer sofort und konkret, dass es nicht stimmt. Aber dann braucht man es ja gar nicht erst zu sagen.

Der Hayali-Effekt

Theveßen „entschuldigt“ sich also für seine (ob willentliche oder versehentliche, kann man nicht beweisen) Falschbehauptung mit einer weiteren Lüge – holy shit! Das macht nichts besser, nur noch schlimmer! Die Nummer bricht dann spätestens nach der ersten Minute (von insgesamt dreieinhalb) komplett in sich zusammen, als er von seinem vermeintlichen „Fehler durch Verkürzung“ abzulenken versucht, indem er über den Begriff „steinigen“ sinniert, den er nach seiner späteren Recherche so nicht an der entsprechenden Bibelstelle vorgefunden haben will. Ja, weiß der Mann denn nicht, dass es etliche Bibelübersetzungen gibt, die im genauen Wortlaut mitunter variieren? Und wer über eine etwas gepflegtere Allgemeinbildung verfügt, im Religionsunterricht nicht durchgehend geschlafen hat oder auch einfach nur „Das Leben des Brian“ gesehen hat, der weiß auch, dass bei den Judäern untereinander die Steinigung die gängige Form der Hinrichtung war. Daher kann man „Todesstrafe“ und „Steinigung“ im Alten Testament quasi synonym betrachten.

Werbung

Spätestens, wenn Theveßen nach anderthalb Minuten seiner Melange aus Ausflüchten und Ablenkung zur Vortäuschung einer Entschuldigung anfängt zu lamentieren, was für böse Mails er bekommen hat, und dieses Rumopfern in eigener Sache dann die restlichen zwei Minuten des Videos dominiert, (also den Großteil), dann weiß man Bescheid: Wir haben es hier mit dem Hayali-Effekt zu tun. Nur, dass diese Frau wenigstens so konsequent war, auf eine abgenötigte oder gar massiv verspätete Entschuldigung gleich zu verzichten, um sich nur aufs Rumopfern zu beschränken. Ob das jetzt besser ist als gar nichts, mag jeder für sich selbst entscheiden. Überzeugender (und vor allem angebracht) wäre es gewesen, sich dafür zu entschuldigen, eine Falschbehauptung aufgestellt zu haben, und zwar ohne Wenn und Aber, ohne Ausflüchte – und das direkt am nächsten Tag im Fernsehen im ZDF-“heute journal”. Ein echter Ehrenmann allerdings hätte die Kritik am Ermordeten erst gar nicht thematisiert, als Kirks Leichnam quasi noch warm war – egal ob falsch oder wahr. Sowas hebt man sich aus Pietät ein paar Tage auf und macht dann einen eigenen Beitrag oder meinetwegen auch eine ganze Sendung, in der man sich mit Charlie Kirks Positionen und Wirken kritisch auseinandersetzt. Das kann man von den öffentlich-rechtlichen Aktivisten allerdings nicht wirklich erwarten.

Werbung

12 Kommentare

  1. Spätestens nachdem die Frontfrau des ÖRRotfunks den Messermörder UWE als DAS Problem in unserem Land ‚erkannt‘ hat, ist bei mir 1 Thev gleich 10 Hay

    1. Die junge und hoch intelligente deutsche Patriotin Naomi Seibt in den USA
      zur Schande und Niedertracht des E. Theveßen

      Spott und Hetze gegen ermordeten CharlieKirk Naomi Seibt zerstört deutsche mainstream-Medien

      https://www.youtube.com/watch?v=ooRYaory0Oo

  2. Wer einmal lügt dem glaubt man nicht und wenn er auch die Wahrheit spricht.

    Ganz abgesehen davon, hat der das eh nur gemacht, weil er dazu gedrängt wurde.
    Man kennt ja seine Berichterstattung aus der Vergangenheit. Die war nicht weniger
    bösartig und verlogen.

  3. Diese Entschuldigung ist nicht aufrichtig; es geht nur um Schadensbegrenzung um sonst nichts. Die Luegenbarone der Relotiuspresse erlauben sich alles Stuss und Schund, sollten sie mal erwischt werden oder Ihnen sogar Konsequenzen fuer ihre Verleumdungen und Frechheiten drohen, dann luegen sie halt eine bisschen rueckwaerts, dass faellt nicht schwer.
    Die Chef-Redakteure und Sende-Leiter sind genauso verlogen und decken Ihnen natuerlich den Ruecken.
    Na dann lest nur weiter eure Bloed-Zeitung, dem Schmiergel, FAZ, Suedeutsche usw usw, schaut eifrig ARD un ZDF,
    es wird schon beim dauernden Veralbern und Beluegen bleiben, solange die breite Allgemeinheit weiter zahlt.

  4. Wie kann es sein, dass Herr T. augenscheinlich nicht weiß, dass er sich nicht entschuldigen kann, sondern höchstens um Entschuldigung bitten kann? Wer so gut bezahlt im örR als Berichterstatter tätig ist, sollte n.m.M. um den Unterschied wissen und sich entsprechend äußern (können).

  5. Der kluge Mann weiß offensichtlich nicht einmal, dass er um Entschuldigung bitten muss, selbst entschuldigen ist nicht drin. Er ist halt von sich überzeugt…..„Ich bitte alle Zuschauer und im Besonderen die Ehefrau Erika Kirk für meine absolut falschen Behauptungen über Charlie Kirk um Entschuldigung“ wäre das Mindestmaß an Anstand gewesen….Eine unmissverständliche korrekte Darstellung des Sachverhalts zu C. Kirks Diskussionsbeiträgen als Information an seine gläubigen Zuschauer fehlt mir ebenfalls.

    Nicht umsonst gilt: „wer einmal lügt dem glaubt man nicht, auch wenn er verlogen und dreist die Wahrheit spricht.“ Seit Menschengedenken. Erst tritt er diese Propagandashow ohne Piätet los und glaubt sich mit angeblich gründlicher Recherche aus der Affäre zu ziehen…..Jedenfalls hat er zugegeben, dass es eine Sauerei war, die er da losgetreten hat…..Vielleicht wird jetzt die Fernsehgebühr vom OVG Leipzig gekippt, dann geht es diesem Propagandasender ENDLICH an den „Kragen“

  6. Schaut in die Visage und vergesst nicht, was ein Schwätzer zuvor ausgekotzt hat !
    Pfui, keine Gnade, möge er seine Zulassung als „Quer-Salberer“ in den USA fix verlieren, denn er hat es sich absolut verdient !
    Echter Journalismus ohne persönliche „Befindlichkeitsquacksalberei“
    sieht halt anders aus !

  7. ooops – mein Fehler !
    Ich habe da ja ein technisches Problem mit den ÖR – immer wenn ich diese konsumieren und genießen will, wird der Bildschirm schwarz.
    Liegt vielleicht daran, aber als ich das Bild sah, dachte ich, der heißt Relotius !
    Mein Dank also an diesen Artikel, das mir dieser Irrtum aufgelöst wird !

  8. Der Fall Elmar Theveßen dürfte wohl mit beweisend dafür sein, dass das ZDF mit Recht als Lügenmedium bezeichnet werden kann und wer weiß, wie viele andere „versteckte“ Lügen, die nicht so leicht oder erst mit zeitlicher Verzögerung erkennbar sind, uns von diesem „Lügen-Medium“ allesamt untergejubelt werden. Die alltäglichen Konsumenten der ZDF-Lügen sollte sich aber auch einmal darüber klar werden, welche horrenden Gehälter z. B. Böhmermann, Hayali, Theveßen u. a. für ihre „gezielte Desinformation“ pro Jahr einstecken, dann würden sie sich mit Macht dieser Indoktrination entgegenstellen. Wie leichtfertig und generös das ZDF mit den Zwangsgebühren umgeht, wird auch an der Sendung „Bares für Rares“ erkennbar, anhand derer Moderator Horst Lichter in den Jahren 2023 – 2025 pro Jahr 1.7 Millionen Euro scheffeln darf, wie aus der Wikipedia zu entnehmen. Selbst im für ihn ungünstigsten Fall, dass er 50 % davon als Steuern zu entrichten hätte, blieben in diesen 3 Jahren immerhin noch mehr als 2.5 Millionen übrig. Und das halte ich nicht nur für grandios überzogen, sondern auch für sittenwidrig und betrachte es als einen Schlag ins Gesicht derjenigen, welche sich tagtäglich abrackern und mit einem verglichen mit Lichter, sich im einstelligen Prozentbereich abspielenden Salär Vorlieb nehmen müssen.

  9. „Elmar Theveßen hat sich für seine diffamierende Falschbehauptung über Charlie Kirk „entschuldigt“. “

    Er hat, wie auch alle anderen Menschen, kein Recht sich zu entschuldigen.
    Er spricht sich damit nämlich selbst von seiner Schuld frei. Und das ist ein Schlag ins Gesicht seiner Gläubiger!

    Er darf, wie auch alle anderen Menschen, um Entschuldigung bitten. Die Gläubiger können ihm dann die Schuld erlassen oder eben nicht. Aber er kann sich niemals von der eigenen Schuld selbst freisprechen.

    Ein paar Beispiele:

    Ich entschuldige mich. <- falsch
    Ich bitte um Entschuldigung. <- richtig
    Entschuldigt mich bitte. <- richtig

    Ich verzeihe mir. <- falsch
    Ich bitte um Verzeihung. <- richtig
    Verzeiht mir bitte. <- richtig

    Ich vergebe mir. <- falsch
    Ich bitte um Vergebung. <- richtig
    Vergebt mir bitte. <- richtig

    Ich begnadige mich. <- falsch
    Ich bitte um Gnade. <- richtig
    Begnadigt mich bitte. <- richtig

    Ich hoffe, ich konnte es verständlich machen.
    Wer sich selbst entschuldigt, lacht über den anderen, denn er ist sich keiner Schuld bewusst.

Werbung