
Bereits vor drei Wochen sprach das des “Zeit-Magazin” im Rahmen eines Sommerinterviews mit Thilo Sarrazin. Der CSD-Anschlag und die politmediale Panik angesichts des AfD-Durchmarschs in Sachsen-Anhalt verhinderten, dass diesem von der Realität vollauf bestätigten Auguren der gesellschaftlichen Entwicklung Deutschlands die eigentlich verdiente öffentliche Aufmerksamkeit zuteil wurde, für die das Interview eigentlich einen geeigneten Anlass geboten hätte. Grund genug, sich Sarrazins Ausführungen auch mit Verspätung noch einmal zu widmen. Das Interview des “Zeit-Magazins“ beginnt mit einer bemerkenswerten Selbstkorrektur: Früher, schreibt Anna Mayr, habe sie es für richtig gehalten, Grenzen des öffentlich Sagbaren zu ziehen; Sarrazin sei erfolgreich aus dem Diskurs verbannt worden. Heute müsse man feststellen, dass seine Themen nicht verschwunden seien. Der Mainstream habe sich vielmehr in seine Richtung bewegt. Deshalb habe sie ihn dreimal für mehrere Stunden zum Dialog getroffen.
Das klingt nach Revision. Tatsächlich jedoch bleibt das Gespräch weitgehend jenem Verfahren verpflichtet, das Sarrazins öffentliche Behandlung seit 2010 bestimmt: Nicht zuerst seine Tatsachenbehauptungen werden geprüft, sondern ihre mutmaßlichen moralischen Wirkungen. Die Interviewerin fragt weniger: Stimmt es? Sie fragt: Was sollen Menschen daraus denken? Wen verletzt es? Wie kommt es an? Welche Nähe zur AfD entsteht? Besitzt Sarrazin wenigstens den passenden Migranten im Freundeskreis? Der Gegenstand des Gesprächs ist daher nur scheinbar Migration, Intelligenz oder gesellschaftliche Homogenität. Sein eigentlicher Gegenstand ist Sarrazins Weigerung, die vorgeschriebene Empfindung zu zeigen. Er soll seine Aussagen nicht nur erklären, sondern sich von ihren möglichen Konsequenzen erschrecken lassen.
Was man hineinlesen konnte
Bereits in der Einleitung wird das Verfahren offengelegt. Sarrazin habe in seinem 2010 erschienen Bestseller “Deutschland schafft sich ab” behauptet, Einwanderer könnten „weniger wert“ sein als Deutsche. Gleich darauf räumt die Autorin selbst ein: Sarrazin hat das nie gesagt, – man habe es aber so lesen können. Dieser Einschub bringt die ganze Hermeneutik des moralisierten Journalismus verdichtet auf den Punkt. Der Autor eines Buchs ist heute nicht mehr Herr dessen, was er tatsächlich geschrieben hat; entscheidend ist, was ein sensibilisierter Leser darin entdecken kann. Zwischen Text und Vorwurf tritt die “mögliche Lesart”. Sie muss den Vorwurf, dass Sarrazin irgendwo Menschenwürde nach Herkunft abgestuft habe, gar nicht mehr belegen; es genügt, dass seine statistischen Aussagen eine solche Assoziation zulassen.
Sarrazin hält dem eine störrische Texttreue entgegen: Er meine, was er schreibe; hätte er mehr gemeint, hätte er mehr geschrieben. Aus Sicht des ihn interviewenden – besser: verhörenden – Personals der selbsternannten Haltungsmedien liegt gerade darin sein eigentlicher Skandal. Er verweigert die Pflicht, sich für jede mögliche Rezeption verantwortlich zu erklären. Er besteht darauf, dass zwischen einer empirischen Aussage, ihrer politischen Folgerung und einer moralischen Abwertung unterschieden werden müsse. Das geht natürlich gar nicht; also versucht auch dieses Interview, exakt diese Unterscheidung immer wieder aufzuheben.
Sind Afrikaner dümmer als Asiaten?
Am schärfsten geschieht dies bei Mayrs Frage: “Aber wenn man Ihre Bücher liest, dann klingt es schon sehr danach, als würden Sie Afrikaner für sehr viel dümmer halten als Asiaten.” Diese Formulierung ist grob und geschickt zugleich: “Afrikaner” und “Asiaten” bezeichnen Milliarden Menschen, zahllose Populationen, Staaten und Kulturen. „Dümmer“ ist kein wissenschaftlicher Begriff, sondern ein moralisch aufgeladener Alltagskomparativ. Die Interviewerin übersetzt also eine These über gemessene durchschnittliche kognitive Leistungen in eine persönliche Geringschätzung ganzer Kontinente – die Sarrazin weder gemeint noch geäußert hat. Eine sachliche Erwiderung darauf müsste zunächst lauten: Internationale Leistungstests und Untersuchungen kognitiver Fähigkeiten zeigen erhebliche Mittelwertunterschiede zwischen Ländern und Weltregionen. Ostasiatische Staaten erreichen regelmäßig besonders hohe Resultate; viele Staaten südlich der Sahara hingegen erreichen deutlich niedrigere.
Heiner Rindermann hat diese Unterschiede anhand von Intelligenztests und internationalen Schulleistungsstudien untersucht und ihren Zusammenhang mit Bildung, Gesundheit, Institutionen und wirtschaftlicher Entwicklung beschrieben. Man kann also sagen: Gemessene Durchschnittsleistungen unterscheiden sich; aber man kann daraus nicht seriös formulieren: Afrikaner seien als Individuen „dumm“. Der Unterschied ist grundlegend: Ein statistischer Mittelwert beschreibt weder jeden Angehörigen einer Gruppe noch dessen Würde. Die Verteilungen überlappen sich. In jeder Population gibt es Hochbegabte, Durchschnittliche und kognitiv Schwächere. Zudem entstehen Leistungsunterschiede aus einem Geflecht von Anlagen und Umweltbedingungen: Schulbesuch, Unterrichtsqualität, Ernährung, Krankheitsbelastung, elterliche Bildung, kulturelle Leistungsnormen und institutionelle Stabilität wirken zusammen. Doch diese Differenzierung darf nicht zur Flucht vor dem Befund werden. Wer angesichts stabi-ler Unterschiede in Bildungs- und Testleistungen behauptet, alle Herkunftsgruppen brächten unter realen Bedingungen dasselbe durchschnittliche Qualifikationsprofil mit, betreibt keine Humanität, sondern statistische Verdrängung.
Vom Mittelwert zum Menschenwert
Für Einwanderungspolitik sind Durchschnittswerte relevant, weil Politik nicht nur Ausnahmebiographien, sondern große Zahlen steuert. Ein Staat kann jeden Einwanderer individuell und gleichberechtigt behandeln und trotzdem fragen, welche Bildungs-, Qualifikations- und Integra-tionsprofile verschiedene Wanderungsbewegungen im Mittel aufweisen. Kanada, Australien und Neuseeland tun dies durch Auswahl. Sarrazin weist darauf hin, dass Einwandererkinder dort teilweise bessere Ergebnisse als die einheimische Bevölkerung erzielen, während bestimmte Herkunftsgruppen in Deutschland auch in Folgegenerationen zurückbleiben. Die moralische Gleichwertigkeit der Menschen verpflichtet nicht zur Behauptung empirischer Gleichheit. Gerade darin liegt die Falle der Frage: Wer zugibt, dass sich Mittelwerte unter-scheiden, soll damit Menschen abgewertet haben. Wer Menschen nicht abwerten will, soll die Unterschiede bestreiten. Wissenschaft und Moral werden absichtsvoll gegeneinander ausgespielt.
Sarrazins Gegner behandeln Intelligenz häufig, als wäre schon ihre Messung ein politisches Verbrechen. Dabei ist allgemeine kognitive Fähigkeit ein bedeutsamer Indikator für schulische, berufliche und wirtschaftliche Ergebnisse. Sie erklärt nicht alles; Ehrgeiz, Gewissenhaftigkeit, Gesundheit, soziale Bedingungen und Gelegenheit spielen ebenfalls eine Rolle. Aber sie erklärt deutlich mehr, als ein rein milieutheoretisches Menschenbild wahrhaben möchte. Warum wird dieser Befund so erbittert abgewehrt? Weil er die politische Verheißung totaler Formbarkeit begrenzt. Wenn Menschen und Populationen sich in Fähigkeiten und Dispositionen unterscheiden, dann lässt sich nicht jedes Ergebnis durch Diskriminierung erklären. Dann produziert nicht jede Ungleichheit einen Täter. Dann kann gleiche Behandlung zu ungleichen Resultaten führen. Die Interviewerin erkennt dies für einen Augenblick selbst: Mayr sagt, Menschen kämen unterschiedlich begabt und durchsetzungsfähig zur Welt; daraus folge für sie eigentlich die Notwendigkeit des Kommunismus. Sarrazin antwortet darauf nüchtern: Eine stabile Gesellschaft brauche sozialen Ausgleich, aber ebenso Anreize für Leistungsfähige. Das ist keineswegs soziale Kälte. Es ist ein klassisch sozialdemokratischer Gedanke: Ungleiche Fähigkeiten begründen weder ungleiche Würde noch ein Recht der Erfolgreichen, die Schwächeren ihrem Schicksal zu überlassen. Sie begründen aber auch nicht die Fiktion, jeder könne bei gleichen Chancen dasselbe erreichen. Sarrazins Zumutung liegt darin, Gleichwertigkeit und Gleichheit auseinanderzuhalten.
Der schwarze Mann auf der Straße
Ein zweiter Schlüsselpunkt betrifft Sarrazins Satz, einem Nigerianer werde man auf dem Berliner Kurfürstendamm auch nach mehreren Generationen ansehen, dass seine Vorfahren nicht aus Europa stammen. Die Interviewerin wendet ein, manche Menschen verletze es, „nie einfach ein Mann“ zu sein, sondern stets „ein schwarzer Mann, der über eine Straße geht“. Auch hier wird eine Wahrnehmungstatsache in eine moralische Anklage verwandelt: Menschen sehen Körper. Sie nehmen Geschlecht, ungefähres Alter, Größe, Haarfarbe, Hautpigmentierung, Kleidung, Gang und Gesichtszüge wahr, bevor sie die Biographie des Gegenübers kennen. Das ist keine ideologische Entscheidung, sondern visuelle Wahrnehmung. Die alten anthropologischen Begriffe „europid“, „negrid“ oder „mongolid“ mögen wissenschaftsgeschichtlich belastet sein und menschliche Variation zu schematisch abbilden; moderne Populationsgenetik arbeitet daher differenzierter mit Abstammungsprofilen und fließenden Übergängen. Doch dass menschliche Populationen sichtbare Merkmalsunterschiede aufweisen, wird dadurch nicht aufgehoben. Hautfarbe ist eine besonders rasch erfassbare Eigenschaft der Primärwahrnehmung – neben Form, Größe und Helligkeit. Sehen und deskriptives Wahrnehmen von Unterschieden ist noch lange kein Rassismus.
Interviewerin Mayr jedoch erliegt dem typischen Kurzschluss des heutigen Antirassismus: Weil sichtbare Unterschiede in rassistischen Ordnungen bewertet wurden, soll bereits ihre Wahrnehmung ein Produkt dieser Ordnungen sein. Sarrazin beschreibe eine vom Rassismus geformte Welt und gebe deren Wahrnehmungsmuster anschließend als Natur aus. Doch Menschen erkennen auffällige körperliche Unterschiede kulturübergreifend. Sarrazin nennt das Beispiel eines indischen Paares, das sich mit ihm und seiner Frau fotografieren lassen wollte, weil sie dort die einzigen Weißen waren. Das fremdartige Merkmal springt ins Auge, unabhängig davon, welche Gruppe lokal die Mehrheit bildet. Die moralische Aufgabe besteht nicht darin, den Menschen ihre Augen auszutreiben. Sie be-steht darin, aus einer sichtbaren Eigenschaft keine vorschnelle Aussage über Charakter, Rechte oder individuellen Wert abzuleiten. Ein schwarzer Mann kann zugleich Mann, Deutscher, Rheinländer, Arzt, Vater und Fußballfreund sein.
Die kulturelle Farbe Schwarz
Dass seine Hautfarbe wahrgenommen wird, löscht diese Eigenschaften nicht aus. Erst die Theorie, nach der jede Wahrnhmung von Hautfarbe bereits das Subjekt auf sie reduziere, macht aus einem Merkmal ein Gefängnis. Der neue Antirassismus verlangt kontrollierte Blindheit. Der Deutsche soll sehen, aber das Gesehene innerlich ungeschehen machen. Er soll Hautfarben politisch unablässig beachten, um behaupten zu können, dass er sie nicht bemerkt. Das ist keine Befreiung der Wahrnehmung, sondern ihre ideologische Verdoppelung. Hinzu kommt die kulturelle Symbolik von Schwarz. Dunkelheit, Nacht, Trauer, Gefahr und Ver-borgenheit sind in europäischen Sprachen lange vor modernen Rassentheorien mit Schwarz verbunden worden. Der schwarze Tod, schwarze Magie, der Schwarzmarkt oder das schwarze Schaf entstanden nicht als verschlüsselte Aussagen über Afrikaner.
Heute wird diese ältere Farbsymbolik zunehmend ethnisiert. Wer „schwarzsehen“ sagt, soll unbewusst eine Menschengruppe abwerten; wer Dunkelheit mit Gefahr verbindet, reproduziere angeblich koloniale Muster. Das Ergebnis ist paradox: Erst der antirassistische Blick verbindet jede schwarze Farbe zwanghaft mit schwarzen Menschen und wirft anschließend dem gewöhn-lichen Sprecher eben diese Fixierung vor.
Ähnlich funktioniert die Interviewfrage. Der wahrgenommene schwarze Mann soll beweisen, dass die Welt rassistisch geformt ist. Die Möglichkeit, dass Menschen sichtbare Variation zunächst schlicht registrieren, wird ausgeschlossen. Was nicht sozial konstruiert sein darf, wird moralisch verdächtig. Hier sollen dem Menschen tatsächlich seine natürlichen Sinne ausgetrieben werden – nicht durch ein Verbot des Sehens, sondern durch die Pflicht, jede Wahrnehmung sofort in eine Schuldreflexion zu überführen.
Wäre es besser ohne „die ganzen Araber“?
Die dritte zentrale Passage ist die offenste. Die Interviewerin fragt: “Aber was sollen die Leute denn denken, die das lesen, wenn nicht: Es wäre besser, wenn die ganzen Araber nicht hier wären?“ Sarrazin antwortet lakonisch: „Ja, das wär’s ja auch.“ Anschließend verweist er auf Bildungsdefizite, Wohlstand pro Kopf, Gewaltkriminalität und die größere Konfliktarmut homogener Gesellschaften. Letztere seien “spannungsfreier“. Der Satz mutet grob an; „die ganzen Araber“ war allerdings die Formulierung der Interviewerin, nicht Sarrazins. Sie selbst bündelt hier Millionen Individuen zu einer Masse. Sarrazin übernimmt den angebotenen Kurzschluss, statt ihn zurückzuweisen. Darin liegt seine publizistische Schwäche: Er beantwortet eine unpräzise Frage mit maximal zugespitzter Zustimmung. Doch auch hier muss man trennen, was die Empörung zusammenzieht.
Sarrazin fordert nicht, arabische Menschen ohne individuelles Ansehen aus Deutschland zu entfernen. Er beantwortet eine kontrafaktische Frage: Wäre Deutschland ohne bestimmte Einwanderungswellen in messbaren Bereichen besser gestellt? Seine These lautet ja. Das kann man empirisch prüfen und politisch bestreiten. Es ist aber nicht identisch mit der Forderung, heute Millionen rechtmäßig hier lebender Menschen kollektiv auszuweisen.
Eine historische Einwanderungsentscheidung kann sich als nachteilig erweisen, ohne dass daraus die Entrechtung der Eingewanderten folgt. Man kann bedauern, eine unkontrollierte Zuwanderung zugelassen zu haben, und zugleich anerkennen, dass daraus inzwischen Bürger, Nachbarn und individuell zu behandelnde Personen geworden sind. Auch Sarrazin sagt: Nachdem viele Türken, Araber und Afrikaner nun hier seien, müsse man aus der Lage das Beste machen; beim Individuum solle man Herkunftsreflexe möglichst unterdrücken, während Politik Gruppenunterschiede nicht ausblenden dürfe. Das ist differenzierter als die suggestive Übersetzung, Sarrazin wünsche sich eine Bundesrepublik ohne Araber.
Homogenität ohne Reinheitswahn
Die politische Kernfrage bleibt edoch legitim: Hat Deutschland durch die konkrete Zusammensetzung seiner Einwanderung im Durchschnitt an Bildungsleistung, innerer Sicherheit, fiskalischer Tragfähigkeit und sozialem Vertrauen gewonnen oder verloren? Eine Gesellschaft muss diese Frage ehrlich beantworten dürfen. Andernfalls betreibt sie keine verantwortungsbewusste Einwanderungspolitik, sondern nur eine nachträgliche Willkommenskultur für vollendete Tatsachen. Sarrazins Satz, homogene Gesellschaften seien die spannungsärmeren, löst zuverlässig moralischen Alarm aus. Dennoch enthält er eine soziologische Banalität. Gemeinsame Sprache, ähnliche Normen, historisches Vertrauen und kulturelle Selbstverständlichkeiten senken Transaktionskosten. Heterogenität kann Austausch fördern, aber ebenso Konflikte über Religion, Geschlech-terrollen, Loyalität, Rechtsverständnis und Verteilung verschärfen.
Daraus folgt kein ethnischer Reinheitsstaat. Keine moderne Gesellschaft ist vollständig homogen, und historische Homogenität wurde mitunter gewaltsam hergestellt. Es folgt lediglich, dass Vielfalt keinen automatischen Mehrwert darstellt. Ihr Nutzen und ihre Kosten hängen von Zahl, Geschwindigkeit, Auswahl, Integrationsfähigkeit und kultureller Distanz ab. Der heutige Diskurs behandelt Homogenität jedoch gern als verdächtiges Verlangen und Vielfalt als selbstevidentes Gut. Das ist keine Analyse, sondern nur die Umkehrung älterer Dogmen. Sarrazin zwingt das Gespräch immer wieder zu messbaren Größen zurück: Bildungsergebnisse, Kriminalität, Erwerbstätigkeit, Wohlfahrtsstaat, Demographie. Seine Gegner antworten bevorzugt mit Empfindungen und möglichen Verletzungen.
Die Kollegin als Beweismittel, der türkische Freund als Ablassfigur
Besonders aufschlussreich ist eine Passage, in der Interviewerin Mayr von einer schwarzen Kollegin berichtet: Dieser habe ihr erzählt, dass sie Sarrazin treffe; die Kollegin habe daraufhin scherzhaft-sarkastisch Grüße von sich und ihrer Familie ausrichten lassen. Obwohl sie möglicherweise nichts von ihm gelesen habe, bestehe „ein Gefühl von Feindschaft“. Was soll Sarrazin darauf antworten? Er könne dieses Gefühl hinnehmen, sagt er. Die emotionalisierte Mediendebatte habe bewirkt, dass viele Menschen eine Meinung über ihn besäßen, ohne ihn zu kennen. Damit benennt er die Schwäche der Frage: Das Gefühl einer abwesenden Person, die seine Texte womöglich nicht gelesen hat, wird als moralisches Beweismittel eingeführt. Nicht der Text soll erklären, weshalb Feindschaft gerechtfertigt ist; das “Gefühl von Feindschaft” soll den Text belasten. Journalistisch ist das eine Umkehrung der Beweislast. Sarrazin soll nicht auf ein Argument antworten, sondern ein Empfinden heilen, das gerade ohne genaue Kenntnis seiner Aussagen entstanden sein könnte. Weigert er sich, erscheint er kalt; entschuldigt er sich, bestätigt er die Anklage. Die Interviewerin versucht es gleich mehrfach: Was sage er denen, die sich verletzt fühlten? Bereue er etwas? Könne er die Feindschaft verändern? Habe ihn die Kritik selbst verletzt? Das Gespräch sucht nicht nur Erkenntnis. Es sucht die Szene der Reue.
Am Ende folgt die unvermeidliche Frage: “Gibt es einen Türken oder einen Araber, mit dem Sie befreundet sind?” Die Interviewerin erkennt jedoch selbst, wie stereotyp diese ist, und entschuldigt sich halb ironisch: Sarrazin hätte sich in 15 Jahren doch jemanden suchen müssen, den er Journalisten vorweisen könne. Hier fällt die Gesprächsführung in die Karikatur. Der persönliche Migrantenfreund soll als Alibi, als moralische Bürgschaft dienen. Wer einen hat, darf möglicherweise statistische Probleme benennen; wer keinen hat, steht unter Rassismusverdacht. Das ist der typische identitätspolitischer Ablasshandel der Linken. Die Wahrheit einer Aussage hängt natürlich nicht vom Freundeskreis des Sprechers ab; ein Mensch kann zahlreiche arabische Bekannte haben und falsche Behauptungen über Migration verbreiten, ein anderer kann keinen einzigen kennen und mit seinen Daten dennoch recht haben. Überdies wäre die umgekehrte Frage sofort als anmaßend erkennbar: Man würde eine migrationsfreundliche Journalistin kaum fragen, ob sie mit einem AfD-Wähler befreundet sei, um die Legitimität ihrer politischen Einschätzungen zu prüfen. Die Interviewerin möchte Sarrazin als Menschen kennenlernen, behandelt ihn jedoch immer wieder wie einen Angeklagten, der entlastende Sozialkontakte vorlegen soll.
Gespräch oder Tribunal?
Das Interview ist trotz dieser journalistischen Selbstoffenbarung nicht wertlos. Es lässt Sarrazin ausführlich antworten, dokumentiert seine Distanz zu antisemitischen und verschwörungstheoretischen Positionen und räumt ein, dass der Versuch seiner Verbannung gescheitert ist. Es zeigt eine Interviewerin, die ihre frühere Diskursstrategie wenigstens teilweise überprüft hat. Aber die alte Struktur bleibt bestehen; die Fragen bilden eine Kette moralischer Übersetzungen: Aus dem Benennen durchschnittlicher Leistungsunterschiede wird die Behauptung, Afrikaner für „dümmer“ zu halten. Aus dem Wahrnehmen einer Hautfarbe wird die Reduktion eines Menschen auf Rasse. Aus der Kritik bestimmter Einwanderungswellen wird die Unterstellung des Wunsches, „die ganzen Araber“ sollten eigentlich nicht hier sein. Aus einer statistischen Argumentation wird die Frage nach verletzten Gefühlen. Aus der fehlenden Reue wird Charakterhärte. Aus mangelnden Freundschaftsnachweisen wird soziale Isolation.
Vom Befund zur Gesinnung springen – das ist hier Methode. Sarrazin antwortet darauf leider nicht immer klug. Er genießt die Zuspitzung, wo Präzision stärker wäre. Er übernimmt die Formulierung „die ganzen Araber“, obwohl er doch explizit zwischen Individuum und Gruppenstatistik unterscheiden will. Er verwechselt bisweilen physische Merkmale, Identität und Persönlichkeit. Und seine Sicherheit über komplexe Kausalitäten ist größer, als es manche Datenlage erlaubt. Doch gerade ein gutes Interview hätte diese Schwächen sachlich herausarbeiten müssen: Welche Bezugsgruppe? Welche Daten? Welcher Zeitraum? Welche Altersstruktur? Welche Selektionswirkungen? Welche Umweltfaktoren? Welche politische Folgerung? Wie groß sind die Überlappungen? Stattdessen wird häufig die moralische Temperatur gemessen.
Die Rückkehr des Verbannten
Die eigentliche Nachricht steht bereits in der Einleitung: Sarrazin wurde aus dem Diskurs verbannt, aber die Wirklichkeit folgte dem Bann nicht. Seine Bücher verkauften sich millionenfach. Migration, Bildungsrückstände, Islam, Demographie und Kriminalität wurden nicht dadurch unwirklich, dass etablierte Politiker sich von ihm distanzierten. Inzwischen seien seine Themen und manche Urteile im Mainstream angekommen. Das ist keine vollständige Bestätigung Sarrazins. Manche Prognosen lassen sich bestreiten, manche Zahlen aktualisieren, manche Begriffe kritisieren. Aber der Versuch, ihn durch moralische Markierung zu erledigen, hat verhindert, dass seine Thesen sauber getrennt, geprüft und politisch beantwortet wurden. Die Republik verwechselte die Ächtung des Boten mit der Widerlegung der Nachricht.
Heute kehrt der Bote zurück, und die Journalistin fragt, was ihn von der AfD trenne. Die Frage enthält erneut die alte Strategie: Eine Position soll nicht aus sich selbst sprechen, sondern durch ihre politische Nachbarschaft belastet werden. Sarrazins Antwort ist die vernünftigste des Interviews: Er richte seine Position nicht danach aus, wer sie sonst vertrete. Eine Position müsse aus sich selbst sprechen. Das ist der Satz, an dem sich Journalismus messen lassen müsste. Doch eine freiheitliche Gesellschaft muss zwei Pflichten verbinden. Sie muss jeden Menschen als Individuum behandeln, unabhängig von Hautfarbe und Herkunft. Und sie muss kollektive Unterschiede untersuchen dürfen, wenn diese für Bildung, Sozialstaat, Sicherheit und Einwanderungspolitik bedeutsam sind.
Die Freiheit, Unterschiede zu benennen
Wer nur diese zweite Pflicht kennt, landet unweigerlich beim Kollektivismus der Herkunft. Wer nur die erste gelten lässt, macht Politik blind für statistische Wirklichkeit. Sarrazins Stärke besteht darin, den zweiten Fehler zu verweigern. Seine Schwäche liegt darin, bisweilen so zu formulieren, als sei der erste nur ein Kommunikationsproblem. Die Antwort kann jedoch nicht darin bestehen, Unterschiede sprachlich abzuschaffen. Afrikanische und ostasiatische Staaten erreichen faktisch nicht dieselben durchschnittlichen Resultate in Bildungs- und Fähigkeitstests. Sichtbare Hautfarbe wird nun einmal wahrgenommen. Unterschiedliche Einwanderungsgruppen weisen nachweisbare unterschiedliche Bildungs-, Integrations- und Kriminalitätsprofile auf. Und alle historischen Lehren und Gegenwartsanalysen dokumentieren, dass eine Gesellschaft durch bestimmte Wanderungsbewegungen sehr wohl signifikante, messbare Nachteile erfahren kann.
Erst eine ideologische Öffentlichkeit, die Unterschied und Abwertung nicht mehr auseinanderhalten kann, macht jedoch aus jeder Tatsachenbeschreibung eine Menschenfeindschaft. Sie verlangt vom Bürger, seine Statistik, seine Erfahrung und schließlich seine Augen zu verleugnen. Er soll nicht erkennen, was er erkennt, nicht mehr benennen, was er misst, und nicht folgern, was politisch naheliegt. Tut er es dennoch, wird nicht sein Argument geprüft, sondern sein Inneres durchsucht. Thilo Sarrazin ist insofern nicht der Mann, der den Diskurs zerstört hat; er ist der Mann, an dem der Diskurs seine eigene Zerstörung vorgeführt hat. Man hat ihn fünfzehn Jahre lang gefragt, ob ihm seine Befunde und die Benennung objektiver Tatsachen leidtun. Die dringendere Frage, die kein einziges Mal gestellt wurde und auch in diesem Interview nicht gestellt wird, wäre aner gewesen, weshalb der Politik diese Tatsachen so lange gleichgültig waren.
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16 Kommentare
Thilo Sarrazin wurde damals verrissen und auch heute noch. Ich hatte sein Buch damals gelesen und konnte NICHTS finden, was jedem normal denkenden Menschen Anlass zu dem „Shit Storm“ gegeben hätte. Ich hatte nur die Hoffnung, dass es nicht so schlimm kommen möge. Vor zwei Monaten habe ich das Buch wieder gelesen und muss sagen: es kam noch viel schlimmer! Alles hat sich bewahrheitet! Statt ihn zu verdammen und aus der Partei zu werfen, hätte man besser auf ihn gehört. Er hat Frau Merkel und ihre Vorstellungen schon damals widersprochen – und wer Mutti im Weg war, musste ausgeschaltet werden, damit sie ihren Plan zur Vernichtung Deutschlands umsetzen konnte.
Herr Sarrazin ist ein hochintelligenter Mann, brisanter Analytiker und Visionär. DANKE Herr Sarrazin für Ihren Mut.
Nie habe ich verstanden, weshalb Thilo Sarrazin so hartnäckig an seinem SPD-Parteibuch festgehalten hat, trotz seiner umfangreichen Erkenntnisse. Schließlich ist es vor allem die SPD, die Deutschland in diese mißliche Lage gebracht hat. Mehr Sarrazin, weniger Sarazenen, wäre daher die konsequente Forderung.
Hierzu passend …
Aber auch, weil das Wort Intelligenz (insbeso. in islamischen Kulturen ) mehrmals im Artikel vorkommt.
Ein Auszug aus dem Sarrazin Buch über den Islam, weswegen er aus der SPD rausgeflogen ist, Titel:
Feindliche Übernahme
Frei daraus zitiert:
der Islam ist rückwärts gewandt und hat zivilisatorisch komplett versagt!
Des weiteren lässt der Islam keine Gesellschaftliche Entwicklung nach Vorne zu!
Drittens: es gibt fast keine muslimischen Nobel Preisträger.
Grund ist, weil der Islam den Fortschritt und damit das Denken verhindert.
Lt. Sarrazin gibt es im Grunde, in islamischen Ländern sehr viele Menschen mit niedrigem Bildungsstand und somit mit. niedrigem iQ …
s. im Kapitel ( online lesbar )
Gefängnis des Denkenshttp://docdroid.net/LSuGbic
( Schreibweise nach / ist
zwingend )
warum sollte er widerrufen?
Er hat in allen Punkten Recht!
👍👍👍👍
Sehr gute Analyse eines heute typischen Interviews, leider werden es die Verantwortlichen z.B. des ÖRR nicht lesen und so wird es auch bei der Meinung bleiben das der ÖRR und viele Medien einer Revision bedürfen wenn sie wieder glaubwürdig werden wollen..
Fazit: ich würde sagen die „Die Zeit“ ist Zeitverschwendung!
Da auch Herr Sarrazin kostbar mit seiner Zeit umgehen sollte, empfehle ich ihm, sich nur mit ernsthaften Journalen und Journalisten auseinanderzusetzen!
Ohne Schnörkel:
1. Araber gehören nach Arabien, Afrikaner nach Afrika, Türken in die Türkei usw.
Gäste sind willkommen, solange sie für ihre Gegenwart selbst aufkommen können und nach einiger Zeit wieder heimkehren.
Asyl ist keine Rundumversorgung auf unbestimmte Zeit, schon gar nicht auf Lebenszeit.
Kriminelle Fremde sind unverzüglich auszuschaffen.
Jedem das Seine.
😜
@Internationale Leistungstests und Untersuchungen kognitiver Fähigkeiten
es gibt da eine alte Bauernweisheit :
wenn man die Intelligenz eines Fisches danach bemißt, wie gut er auf Bäume klettern kann, dann wird man ihn immer für dumm halten !
Und wer etwas „hinlesen“ muss oder will, hat andere Absichten !
Aber immerhin, wie schon Lord Acton bemerkte :
‚Macht korrumpiert‘. Weniger bewusst ist uns, dass die Macht häufig auch dumm macht und Torheit erzeugt; dass die Macht, Befehle zu erteilen, häufig dazu führt, das Denken einzustellen; dass die Verantwortlichkeit der Macht in dem Maße schwindet, wie ihr Handlungsspielraum wächst.
Und das gilt nicht nur für Politiker, sondern auch für die Journaille, vor allem, wenn sie etwas „hineinlesen“ will !
@Grenzen des öffentlich Sagbaren zu ziehen
höflich ausgedrückt : Zensur !
In meinem Deutsch als Pack aus Dunkeldeutschland : Lüge, Manipulation, Propaganda !
Und als gefallener Engel aus der Hölle : kann weg !
@behandeln Intelligenz häufig, als wäre schon ihre Messung ein politisches Verbrechen.
und schon erleben sie Überheblichkeit, Arroganz und Dummheit !
Diese Tests beurteilen nach im wesentlichen in Europa entstandenen Kriterien !
Lassen sie ihre Probanden Schlangenbisse behandeln, werden sie ganz andere Resultate erhalten !
Welch Widerporst!
Mir scheint es angebracht zu sein, den Verlag, der die ZEIT herausbringt wegen unerlaubter Kinderarbeit zu verklagen. Wenn ich das so lese, dann scheinen dort Kinder statt Erwachsene als Möchtegernjournalisten zu arbeiten.
Die Fälle Martens/Doğru zeigen die ganze Heuchelei des Deutschen Journalistenverbands
Der Deutsche Journalistenverband (DJV) spielt sich aktuell als Beschützer des durch russische Behörden bedrohten FAZ-Journalisten Michael Martens auf – der hatte gefragt, wie man helfen könne, „mehr russische Soldaten“ zu töten. Gleichzeitig schweigt der Verband seit Monaten zu den EU-Sanktionen gegen den deutschen Journalisten Hüseyin Doğru. Mehr Doppelmoral als beim DJV ist kaum auszudenken.
https://www.nachdenkseiten.de/?p=155107
Wahl des UN-Generalsekretärs
Baerbock will Kandidaten aussortieren und löst einen Eklat aus
USA und Russland werfen Baerbock vor, den Sicherheitsrat bei der Wahl des UN-Generalsekretärs zu bevormunden. Ihr Ziel, Bewerber vor der Wahl auszusortieren, erinnert an das Vorgehen von Rot-Grün gegen die AfD in Niedersachsen.
https://jungefreiheit.de/politik/ausland/2026/baerbock-will-kandidaten-aussortieren-und-loest-einen-eklat-aus/
Nun egal welcher Ethnie, Religion, Hautfarbe etc. die vielen „Einwanderer “ entstammen, ausschlaggebend ist die Bildung bzw. ein vorhandener Bildungswille und ein unserer Kultur entsprechendes Benehmen. Leider lassen dies die Meisten der so hoch moralisch Verteidigten vermissen und tragen statt dessen die Lanze der so schrecklich Benachteiligten vor sich her. Sorry, mir ist es egal wie jemand aussieht, solange er mir mit dem gleichen Respekt begegnet wie ich ihm, solange er eine Höflichkeit und zumindest den Ansatz einer gewillten Selbstversorgung zeigt. Der gegebene, große Mentalitätsunterschied spiegelt jedoch von den Meisten das genau Gegenteil und das macht halt die Menschlein die schon länger hier leben und hart für ihren Lebensunterhalt arbeiten so zornig. Nicht dass sie da sind, nein, sondern dass für diese Menschen in jeder Hinsicht, sei es rechtlich, finanziell, wohntechnisch, religionsbezogen etc. quer durch das „Gemüsebeet“ zwanghaft eingefordert wird sie zu bevorzugen! Ähnlich der LGBT+ irgendwas Truppe, es interessiert die Wenigsten wie sich deren Sexualleben gestaltet, den auch die Heteros haben ihre Probleme und müssen damit zurechtkommen. Je unverschämter und lautstärker eine Minderheit auftritt, desto sicherer kann sie sich sein, auch der ihnen wohlwollendste zugewandte Mensch wendet sich irgendwann von ihnen ab, denn zu viel ist halt irgend wann einmal zu viel! und Zwang wirkt sich immer gegenteilig aus!
Russland: Nächste Stufe: Mord?
Ermittler durchkreuzen Vorbereitungen für ein russisches Attentat auf einen deutschen Rüstungsunternehmer.
https://www.zeit.de/2026/34/stefan-thumann-donaustahl-russischer-geheimdienst-attentat
Und wo sind echte stichhaltige Beweise dafür, dass es diese Wegwerfagenten von Putin überhaupt in Deutschland gibt ???
Merkwürdig, wenn europäische Politiker oder Prominente auf der Todesliste von Diktator Selenskij landen, dann bleiben die deutschen Medien und Politiker immer gelassen, berichten noch nicht einmal darüber.
Er stand auf Selenskyjs Todesliste: Ukrainischer Oppositionspolitiker in Spanien erschossen
https://journalistenwatch.com/2025/05/22/er-stand-auf-selenskyjs-todesliste-ukrainischer-oppositionspolitiker-in-spanien-erschossen/
Polnische Abgeordnete des EU-Parlaments auf ukrainische „Todesliste“ gesetzt
Ewa Zajaczkowska-Hernik wurde in die ukrainische Mirotworez-Datenbank aufgenommen, nachdem sie Kiew wegen dessen Verherrlichung von Nazi-Kollaborateuren scharf kritisiert hatte. Bei Mirotworez handelt es sich um eine berüchtigte „Todesliste“, die in Verbindung mit den ukrainischen Sicherheitsdiensten steht.
https://rtde.press/europa/285533-polnische-europaabgeordnete-auf-ukrainische-todesliste/
Ungarns Ex-Premierminister Orbán auf rechtsextremer ukrainischer „Mirotworez“-Todesliste
Der Name von Ungarns Ex-Premierminister Viktor Orbán ist jüngst auf einer ukrainischen Seite aufgetaucht, die bereits mit Mordanschlägen auf dortige Regierungsgegner in Verbindung gebracht wurde. Die Datenbank von „Mirotworez“ enthält zum Teil auch Wohnadressen.
https://www.epochtimes.de/politik/ausland/ungarns-premier-orban-auf-rechtsextremer-ukrainischer-mirotworez-liste-a3814696.html
Selenskyj droht Orbán mit Mord: Wo bleibt die Reaktion der EU?
https://pi-news.net/2026/03/selenskyj-droht-orban-mit-mord-wo-bleibt-die-reaktion-der-eu/