
Während in Roland Garros (French Open) oder Wimbledon um Ruhm, Ehre und das nächste Grand-Slam-Turnier gekämpft wird, hat der Tennissport in Gießen eine völlig neue Dimension des “Gewinner-Strebens“ erreicht: Hier geht es nicht um Topspin oder Vorhand-Longline, sondern um die existenzielle Frage: Muss man im Vereinsheim eigentlich Bier ausschenken, wenn man eigentlich nur Bälle über das Netz drischt?
Der Gießener Tennisclub hat sich vor Gericht bekanntlich heldenhaft für die gastronomische Grundversorgung seiner Mitglieder eingesetzt. Der Vorwurf: Die anatolischen Pächter des Vereinsheims verweigern beharrlich den Alkoholausschank. Der Club, getrieben von einer Vision sportlicher Geselligkeit, wollte den Bierverkauf per Gerichtsbeschluss erzwingen. Man stelle sich das vor: Ein Richter in Robe, der darüber entscheidet, ob ein kühles Helles nach dem Doppel eine verfassungsrechtlich geschützte Notwendigkeit ist!
0:40 – Der Aufschlag des Clubs ins Aus
Das Amtsgericht Gießen hat nun ein Urteil gefällt, das die Tenniswelt erschüttert: Der Antrag auf „Erzwingung des Alkoholkonsums“ (oder zumindest dessen Bereitstellung) wurde abgelehnt. Die Richterin versuchte es zwar noch mit einem Vermittlungsversuch – quasi der „Double Fault“-Verhinderung per Mediation –, doch die Fronten zwischen dem schäumenden Verlangen des Vereins und der kulturell alkoholabstinenten Sturheit der Pächter blieben so verhärtet wie die Spitze eines abgekauten Döner-Spießes.
„Wir können den sportlichen Erfolg nicht garantieren, aber den Durst der Mitglieder als gerichtliche Instanz einzustufen, das übersteigt unsere Kompetenzen“, so oder so ähnlich lautet das Fazit des Gerichts. Das muss man erstmal sacken lassen.
Vereinsleben als Trockenübung
Für die Mitglieder des Clubs bedeutet das jetzt, dass die kulturelle Bereicherung Anatoliens wohl doch nicht so recht einem deutschen Tennisball passt. Wer nach dem Training ein kühles Bier will, muss nun nolens-volens auf die „Doping-Alternative“ aus dem Supermarkt um die Ecke ausweichen und mit der dortigen Alkoholikerszene vorlieb nehmen – oder er deckt sich vor Besuch des Tennisplatzes unterwegs mit Bölkstoff ein.
Dennoch: Es ist ein herber Schlag für die Vereinskultur. Denn was ist schon ein Tennisclub ohne den obligatorischen Schoppen nach dem Match? Eben nur ein Haufen Leute, die in weißer Kleidung auf einen gelben Filzball eindreschen. Mit Ayran, Gazoz, türkischem Kaffee und Schwarztee lässt sich einfach nicht anstoßen.
Wenn alle nur noch verlieren…
Die Pächter bleiben standhaft. Vielleicht planen sie ein neues Konzept: „Tennis & Tee – Der neue Fitness-Trend für Gießen“. Man darf gespannt sein, ob der Verein in die nächste Instanz geht. Schließlich geht es um die Ehre – und die Frage, ob man ein Match wirklich „gewonnen“ hat, wenn man danach nicht mal kaltes Bier trinken darf.
Bis dahin bleibt die Vereinsgastronomie in Gießen ein Ort der Abstinenz. Ein klassischer „Stoppball“ der Pächter, bei dem der Verein nun hoffnungslos an der kulturellen Grenze Anatoliens gescheitert ist.
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22 Kommentare
welcher debil ins hirngeschi$$ene „Vorstand“ holt sich solche Ziegenbeschäler ins Clubhaus???
EINFACH NULL KAUFEN & PLEITE GEHEN LASSEN!!! SELBER STÄNDIG GRILLABENDE MIT SCHWEINEBRATEN/WÜRSTEN VERANSTALTEN INKL FÄSSCHEN…
Ganz einfach: dieses Lokal im Vereinshaus meiden und sich zum Bier nach dem Match woanders treffen.
Wie wäre es denn mit einem Foodtruck auf dem Parkplatz
Ich persönlich mag kein Bier, aber sehr gerne Wein. Aus so einem Verein würde ich sofort austreten. Es gibt sicher auch keine Bratwurst und ansonsten nur halal-Fleisch. Nein danke.
Bier (und anderes) woanders konsumieren! Punkt. Und des Pächters Ball landet im Aus …..
dumm dümmer saudumm deutsch… inshallah wir sind da.. und bleiben da gelle herrs chmerz du sorgst dafür dass wir bleiben… wir wählen auhc alle linsrotzgrün… und schwarz…..ihr dummen krautfresser…
Was für ein „Schwachsinn“ – Die Satzung des Vereins ist Gesetz, und ein gewerblicher Vertrag ist jederzeit kündbar !!
In der Regel werden solche Verträge auf Zeit geschlossen. In der Regel drei bis fünf Jahre. Da ist nix mit Kündigung, außer der zahlt die Pacht nicht.
Leute!
Das ist reine Willkür der Analtolier.
In der Türkei wird auch Bier getrunken.
Die Marka ist „EFES“.
In Analtolien bekommt man auch Bier.
Außerhalb der Dörfer sind Kneipen.
Verlogene Moralvorstellungen.
Die Verpächter sollten sich das nächste
mal überlegen, ob sie an einen Moslem
verpachten.
wie doof muss man eigentlich sein, jetzt könnt ihr euer Gutmenschenbier eben im dunkeln draußen saufen oder das Restaurant solange ignorieren bis der Ersatz Mohammd von alleine geht.
Ausserdem gibt es im Koran kein Alkoholverbot solange man nicht die Hadsch gemacht hat.
Aushungern bzw. boykottieren!
Selbst Schuld war der Verein natürlich, warum hat er so einen Vertrag unterschrieben?
Mein Mitleid ist nicht sonderlich groß, denn sowas kommt von sowas: Wer so grandios weltoffen ist und muslimische Pächter anheuert, muss die Knoblauchsuppe auch auslöffeln. Ich werde nie wieder ein türkisches Hummer- und Garnelenrestaurant in Köln betreten , in dem man noch nicht mal ein Glas Weißwein serviert bekommt. Als Wirt sollte man seine Gäste bedienen und nicht maßregeln. Abgesehen davon gibt es viele Muslime, die (heimlich) Alkohol trinken.
@bei dem der Verein nun hoffnungslos an der kulturellen Grenze Anatoliens gescheitert ist.
gibt es keine andere Kneipe in der Umgebung ?
Ich würde sagen, sie sollten der Kneipe einfach den Status des Vereinslokals streichen !
Wenn der Verein solidarisch handelt, bleibt der Umsatz von anatolischen Spezialitäten bei Null. Dann löst sich das Problem schnell von alleine. Wer sich das Pächterpaar anschaut, der hätte müssen wissen, wie der Meter läuft. Dem Vorstand empfehle ich mal das Wort „Zebibah“ zu googeln!
So weit ich das auf anderen Seiten verstanden habe, will der eh nur die Küche, um für seinen Marktstand zu kochen. Das Restaurant will der ohnehin nicht wirklich betreiben.
Wie doof kann man eigentlich sein???
Der Deutsche ist doof.
Sieht man doch an den sog. Eliten
Überall wo sich solche Figuren in den Vereinen als Pächter breit machen, und uns quasi ihre Lebenshaltung aufzwingen wollen, die sollte man konsequent meiden.
Reconquista 2026! Brüder und Schwestern, jetzt ist es ist die Zeit…!
Liegt das Versäumnis in der Vertragsgestaltung und/oder Unkenntnis Moslem/alkoholfrei? Mein Mitleid hält sich in Grenzen. Ich würde meine Grundversorgung, mit oder ohne Alkohol, mitbringen und danach ein Lokal ohne Nötigung aufsuchen.
Wie leben in einer Marktwirtschaft, will sagen, Angebot und Nachfrage entscheiden. Null Nachfrage stimmt den Pächter sicher nachdenklich. Entweder er überdenkt sein Angebot oder er geht Pleite. Dann klagt man noch süffisant die ausgebliebene Pacht ein und die Jungs aus Anatolien wissen, dass Deutschland nicht Anatolien ist. Vielleicht ist das für sie sogar noch hilfreich bei der Überlegung, ob man weiter als Gastwirt in Deutschland tätig ist oder besser Fliesenleger wird.
Der Vorstand ist eben so hell wie ein Schoppen „Dunkel“!