Top-Gehälter bei Hilfsorganisationen: Wenn Gemeinnutz dem Eigennutz dient

Wohltätigkeit lohnt sich – für die Manager und Vorstände von Hilfsorganisationen (Symbolbild:Pixabay)

In Deutschland gibt es eine kaum überschaubare Zahl von Stiftungen, Nichtregierungsorganisationen und eingetragenen Vereinen, die sich alle irgendwelche wohltätigen Ziele auf die Fahnen geschrieben haben. Man gibt sich nach außen als uneigennützige Diener des Allgemeinwohls, prangert Missstände an und rühmt sich seiner gesellschaftlichen Bedeutung. Wenn viele dieser Organisationen auch zweifellos wertvolle und nützliche Arbeit leisten, gerät dabei leicht aus dem Blick, dass es sich dabei auch für viele um ein äußerst lukratives Geschäftsmodel handelt.

Kürzlich berichtete ein ehrenamtlicher Helfer, der zur Weihnachtszeit Spenden für die Aktion „Deutschland hilft“ sammelte, dass er bei Durchsicht von deren Geschäftsbericht auf einen aberwitzigen Umstand stieß: Die beiden Geschäftsführerinnen der Aktion beziehen ein Jahresgehalt von 209.610 Euro. Überrascht von dieser enormen Summe, wandte er sich mit Fragen an die Organisation, erhielt jedoch nur ausweichende Antworten. Es wurde zur Begründung lapidar darauf verwiesen, dass bis zu zehn Prozent aller Spenden für Aktions- und Betriebskosten verwendet würden und alle Gremienvertreter ansonsten „ehrenamtlich” tätig seien. Außerdem würden sich die Gehälter der sozialversicherungspflichtigen Festangestellten „an denen des öffentlichen Dienstes” orientieren. Die Frage, wieviel die beiden Damen an der Spitze genau verdienen und wie die Höhe dieser Bezüge zustande kommt, wurde jedoch nicht beantwortet. Wenn es um Transparenz geht, orientiert man sich also ganz offenbar nicht mehr am öffentlichen Dienst – wo die Höhe der Gehälter ja für jedermann einsehbar ist.

Fürstliche Gehälter auch bei Greenpeace & Co.

Auch ohne auf die in den letzten Jahren publik gewordenen ganz großen Skandale (etwa bei der Frankfurter und Wiesbadener Arbeiterwohlfahrt, AWO) zu verweisen: Es stellt sich generell die Frage, warum die Führungskräfte von Organisationen, die nichts produzieren, sondern lediglich Spenden verwalten und meist einen kleinen Mitarbeiterstab haben, oftmals hanebüchen übersetzte Gehälter beziehen müssen, zu denen oft auch diverse Zusatzleistungen und Privilegien, wie Dienstwagen oder Spesen hinzukommen. Denn: Dies alles wird aus eben den Spenden finanziert, die zahllose Menschen leisten, um vermeintlich damit Bedürftigen zu helfen oder andere soziale Zwecke zu unterstützen. Das tun sie auch – aber nur zu einem weitaus geringeren Anteil, als ihnen bewusst (und ethisch vertretbar) ist.

Seit Jahren ist wohlbekannt, wenngleich der breiten Öffentlichkeit jedoch nicht bewusst, welche fürstlichen Gehälter sich auch die Führungskräfte von Organisationen wie Greenpeace, Misereor, UNICEF und weiteren einstreichen. Diese Aufwendungen fürs Spitzenpersonal werden oftmals in nichtssagenden Rubriken wie „Verwaltungskosten” versteckt. 2016 lagen die Verwaltungskosten bei Greenpeace Deutschland bei über vier Millionen Euro, genau wie der Anteil der Werbungskosten. Genau wie andere Organisationen, gönnen die Umweltschützer sich sogar gleich zwei oder noch mehr Vorstände.

Schlicht nicht mehr zu vermitteln

Im gleichen Zeitraum kassierte die Führung der Welthungerhilfe über 150.000 Euro, die drei Mitglieder der Geschäftsführung von Misereor durften sich über mehr als 270.000 Euro freuen, bei „World Vision” waren es insgesamt 261.000 Euro für beide Vorstände, bei der Diakonie bezogen der Präsident und die beiden Vorstände Gehälter zwischen rund 128.000 und 139.000 Euro, bei den SOS-Kinderdörfern waren es im Schnitt rund 157.000 Euro. Die Liste ließe sich beliebig verlängern.

Warum und wofür die Führungskräfte solcher Organisationen sechsstellige Jahresgehälter beanspruchen und erhalten, die oftmals noch mit horrenden Zusatzannehmlichkeiten, Spesen und geldwerten Leistungen verbunden sind, ist wohl niemandem mehr begreiflich zu machen – am wenigsten denen, die im guten Glauben immer wieder spenden, ohne zu wissen, wo ihr Geld zu weiten Teilen hinfließt. Damit diskreditieren sie ihren Zweck und lassen die apokalyptischen Szenarien, die sie oft als Hintergrund für ihre Spendenaufrufe verwenden, noch fragwürdiger erscheinen. Gerade in Zeiten zunehmender sozialer Prekarisierung wie diesen ist dieser Umgang mit gemeinnützigen Geldern höchst amoralisch.

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23 Kommentare

  1. Und Michael Ballweg sitzt schon über einem halben Jahr in einem Hochsicherheitsgefängnis in Untersuchungshaft. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, „durch öffentliche Aufrufe finanzielle Zuwendungen eingeworben […] und hierbei die Zuwendenden über die beabsichtigte Verwendung getäuscht zu haben“.

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    • Die Staatanwaltschaft wirft ihm nicht vor, SONDER SIE VERMUTEN!!
      Bei ihm gibt es an Hand von Vermutungen Haft, bei Mördern aus der „richtigen“ Ethnie Bewährung!!!
      Es ist schlimmer als in einer Bananenrepublik!!!

  2. Nicht nur in diesen Bereichen wird „großzügig verdient“ bzw. gezahlt! Das gilt auch für andere Posten im öffentlichen Bereich: Bischöfe erhalten rund 10.000 € aus der allgemeinen Steuer von Staat – nicht aus der Kirchensteuer (https://stop-kirchensubventionen.de/bischoefe/) Dazu kommen weitere Leistungen, die man mit dem Auftrag und Gehabe (Spendenaufrufe) nur schwerlich in Einklang bringen kann. Auch Intendanten der Rundfunkanstalten oder Geschäftsführer von Alten- und Pflegeheimen, Vorstände und viele andere, denen man es zunächst gar nicht „zutraut“, erhalten in öffentlichen bzw. als gemeinnützig anerkannten Organisationen oft mehr als üppige Vergütungen und oft genug auch weitere geldwerte Privilegien (Dienstwagen; Dienstwohnung etc.). Darüber könnte man ganz Bücher schreiben.

    Nicht, dass ich falsch verstanden werde: Gegen ein angemessenes, ordentliches Gehalt auf höheren Ebenen ist grundsätzlich nichts einzuwenden. Wenn diese Gehälter jedoch von Leistungen, Gebühren (GEZ!), Beiträgen (IHK; Sparkassen; Banken) und Spenden (Kirchen; sog. Wohltätigkeitsvereinigungen) „abgezweigt“ werden, ist ein diesbezügliches Hinterfragen und kritische Bewertung schon gerechtfertigt.

    Helfen würden nur Obergrenzen z.B. durch stärkere Besteuerungen für Spitzenverdiener – aber da wären die Posteninhaber doch überfordert, wenn sie sich beschränken sollten. Noch ärgerlicher finde ich die Fußballer-Gehälter – aber das ist eine etwas andere Geschichte, da es dort einen gewaltigen Finanzmarkt gibt. Aber eine Beteiligung an den Kosten der leider unerlässlichen Polizei-Einsätze wäre nicht mehr als recht und billig.

    Wie man sieht: Ein sehr weites Feld!

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    • Es ist bei den Kirchen nicht anders, die produzieren nix außer vielleicht „Unterhaltung“ und waren traditionell in Samt und Seide gekleidet, mit Juwelen behängt, fett gemästet und wohlversorgt.

      • Wir sind ja auch heute noch im christlichen Abendland und die anderen in ihrem Morgen oder was weiß ich für land. Es hat sich an den Grundlagen nur die materielle Ausrichtung geändert. Das Ziel blieb immer dasselbe Macht , egal wie die sich nannte und nennt und Reichtum sprich Profit.

  3. Es gibt viele Fremdwörter, die uns Humanismus vorgaukeln und doch nur Abzocke sind und waren. Leiden müssen darunter aber vor allem die, denen die so uneigennützigen gemeinnützigen Hilfsorganisationen helfen sollen, wollen. Und manches Fremdwort ist schon so urdeutsch das selbst die Deutschen nicht mehr verstehen was man darunter verstehen soll. Das Wort Gemeinnützigkeit ist so eines und das Wort Hilfsorganisation auch. Wenn es um die Interessen und Ziele dieses Gesellschaftssystems geht dürften diese Organisationen alle keine staatliche Unterstützung bekommen, da sie den Interessen des Kapitals entgegengesetzt sind. Wenn sie dennoch als gemeinnützige Hilfsorganisationen vom Staat gestützt werden, dann nur weil sie den Interessen des Kapitals nicht oder noch nicht schaden sondern sie selber Nutznießer sind. Siehe hier als Beispiel die Entwicklung der NDS Seiten. Ein wirklich in die Magengrube gehendes Argument von Gemeinnützigkeit sind ein Teil der etablierten Kinder Hilfsorganisationen. Dieses System hat nichts mit Menschenfreundlichkeit gemein das sehen wir ja auch bei den Hilfen für die Alten. Es gibt hunderttausende Menschen die wirklich helfen wollen und auch mithelfen etwas zu verändern und sei es nur für die ihnen bekannten leidenden Menschen. Doch die bekommen maximal Beifall von Balkonen. Kapitalismus ist von außen Glimmer nach innen sehn dann wird es schlimmer. Der Missbrauch der deutschen Sprache ist schon anhand solcher Begriffe deutlich. Doch kaum einer nimmt es wirklich wahr. Und diese Verstümmelung unserer Sprache zeigt sich wenn man hinter die genannten Begriffe und solche Begriffe wie Demokratie, Freiheit, Recht und Gerechtigkeit schaut. Sie sind allesamt propagandistische Schemata s in diesem Gesellschaftssystem die nicht s mit den Inhalten dieser Begriffe zu tun haben. Helfen kann der Mensch nur wenn er materiell, physisch und psychisch dazu in der Lage ist. Daran hat weder das Kapital noch seine Vasallen in der Politik wirklich ein Interesse. Hätten sie ein Interesse daran würden sie selber alles tun um das Elend zu mindern. Sie machen genau das Gegenteil, siehe Corona, siehe Klima, siehe Kriege. Wenn Schwab sich hinstellt und von uns fordert den Gürtel enger zu schnallen, ist das der konsequente Ausdruck für diese Politik. Macht sie nicht Lechts oder Rinks fest sondern am Finanzkapital, dann werdet ihr euren eigenen Zielen und Wünschen für ein Leben in Frieden näher kommen.

  4. Es gibt sogar Unis die Seminare und Vorlesungen anbieten wie man eine Nichtregierungsorganisation gründet. Bei einer Befragung durch die Professorin gaben vorwiegend Studentinnen zu eine solche Organisation zu gründen. Mit vorgetäuschter Menschenfreundlichkeit in die eigene Tasche wirtschaften. Es sind mit großer Sicherheit auch wieder die nutzlosen Kinder des Mittelstandes. Ich zog mich noch rechtzeitig zurück bevor ich die Studiengebühr bezahlen musste. Ich wollte einfach nur wissen wie die Organisationen funktionieren.

    Ich spende schon seit Jahrzehnten an keine Organisationen.
    Auch bei kleineren berufsständischen Organisationen und Vereinen ist die Tendenz vorhanden das sich Vorstände, besonders die Vorsitzenden, Vorteile verschaffen wollen.

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  5. Stiftungen haben i.d.R. nur drei Zwecke:

    Gelder dort hin auszulagern und sich von Geldgebern schmieren zu lassen
    Steuervorteile zu genießen
    Best bezahlte Geschäftsführer einzusetzen

    Solch eine Verschieberei sollte sofort unterbunden werden.

    Es soll nach Presseberichten u.a. eine Stiftung geben, wo dieser
    Arzt, der keine Verantwortung als Arzt übernehmen wollte und lieber den Clown in best bezahlten TV-Sendungen den Vorzug gab.

    Dieser seichte Typ heißt von Hirschhausen und hat u.a. für seine Werbung für die „C-Giftspritze“ von der Gates Stiftung
    1,2 Millionen Euro erhalten.
    Wenn ich diesen „Wulfer“ im TV sehe/höre, schalte ich sofort ab/um.

    Quelle vom 26.1.2022 tichyseinblick
    https://www.tichyseinblick.de/feuilleton/medien/bill-gates-corona-medien-interessenkonflikt/

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  6. Deutschland ist zu einem einzigen links-grünen asozialen Sumpf verkommen, de rmit den 68ern
    begann und sich erfolgreich wie Mehltau über alle Bereiche es öffentlichen Lebens gelegt hat. Es wird nur noch danach getrachtet, ideologich verbrämt zu konsumieren, was die verhaßten Vor-gängergenerationengeschaffen haben. Ein Unterschied zur Nomenklatura der DDR ist kaum mehr feststellbar. Wer legt diesen Sumpf aus nichtsnutzigen Schmarotzern endlich trocken, die ihre 5.Kolonnenfähigkeit in Lützerath erst wieder bewiesen haben und mittlerweile sogar für ihren Staatsterror Gehälter beziehen können. Sponsoren, v.a.aus den USA machen es möglich !

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  7. Lieber Autor, interessieren Sie sich mal dafür, wer diese „Wohltätigkeitsorganisationen“ finanziert. Sie werden ganz schnell dahinterkommen, dass die so laut verkündete Aufgabe dieser Organisation nur die Maske sind für gänzlich andere Aufgaben, die natürlich verschwiegen werden. Diese sogenannten Hilfsorganisationen haben immer sehr großzügige Finanziers aus dem Komplex des Digitalen und des Technischen. Womit bewiesen ist, dass mit diesen Organisationen ganz andere Ziele verfolgt werden, als die öffentlich genannten. Nichts ist so, wie es aussieht.

  8. ach was – kennen sie nicht den alten Ludwig : L’état, c’est moi !
    Natürlich muß es den Helfern gut ergehen, damit sie ein Ziel erlegen und vorleben können, das sie auch den Geholfenen schaffen möchten !
    Das ist da das gleiche Prinzip wie mit den Lügen der Politiker:
    Die Lügen nicht – die wissen nicht einmal, was das ist, weil sie keine Ethik haben. Die reden immer so, wie sie glauben, aus den Zuhörern den größten Eigennutz ziehen zu können !
    Wahrheit oder Fakten spielen da keine Rolle !
    Und so ist es auch bei den Hilfsorganisationen – die Gründer mögen es gutgemeint haben – aber die beruflichen Helfersehen erst einmal ihre eigene Tasche!
    Wer kennt noch diese zeitlose Aussage :
    https://www.gloria.tv/share/1Vrni9XBuUNt2Mk669PvgCDDj

  9. Am schlimmsten sind die Foundations, die Reiche gruenden und ihr Geld darin vorm Fiskus in Sicherheit zu bringen. Ausserdem sind das ja keine Spenden, sondern Steuerabsetzmoeglichkeiten.
    Die zahlreichen fuer die amerikanischen Unis gegruendeten, oder Gates, Bezos, Rockefeller oder Fordfoundations haben grossen Einfluss durch ihre Lobbyisten auf Gesundheitspolitik, Bildungs-und Aussenpolitik.
    z.B. seit ueber 50-60 Jahren bestimmt die Rockefellerfoundation die Bildungspolitik der USA im oeffentlichen Schulwesen.
    Was Gates mit seiner Foundation so finanziert, ist sowieso bekannt.
    Foundations, NGO’s, Politikerposten eine nimmer aufhoernde Drehtuer zu den Pfruenden.

  10. Ja und?
    Ist doch schoen, würde mir das viele bunte Klopapier, aeh Geld, auch nicht entgehen lassen, zu dem ich mich nicht mal mit blöden Sesselfurzern vom Sozialamt rum ärgern muesste. Gut, vielleicht mit dem dortigen (potentiellen) Kundenstamm, aber hey, dafür gibt es ja dann die ‚Ehren’amtlichen.

  11. Man spendet nicht ganz einfach.Bei mir bekommen bestimmte Tierhilfsorganisationen was in Futterbüchsenform.

    • Ich spende nur noch selber. Nicht über ne Bank oder Organisation. Wer Kindern und hilfebedürtigen Menschen helfen will suche sich Kinder in Not oder gehe ins Kinderheim oder Altenheim bzw direkt zu den alten Obdachlosen um zu helfen. Alles andere ist nur abzocke. Wer als Staat und Gesellschaft Kinderarmut zulässt und diese Armut fördert hat eh nicht begriffen wohin die Reise geht.

  12. Das hier gesagte trifft in ähnlicher Form auch auf die neujährlich (um den 6. Januar herum) stattfindende „Sternsinger-Sammelaktion“ zu! Das Ganze ist total intransparent! Mich würde mal sehr stark interessieren wie viel von dem eingesammelten Spendengeld an bedürftige Kinder in der ganzen Welt geht und wie viel davon „der Klerus“ für sich einbehält!

    • Falsch!! Wenn ich einer Hure Geld gebe, leistet diese mir einen Dienst! Hilfsorganisationen wollen mein Geld um angeblich anderen zu helfen. Für Hilfsorganisationen heißt es wohl nach Brecht: Erst kommt das Fressen, dann die Moral.

  13. SPD-Politikerin sahnt ab
    Trotz Rücktritt kassiert Lambrecht noch bis zu 224.000 Euro Gehalt
    https://www.focus.de/politik/deutschland/weiterhin-volles-gehalt-so-viel-uebergangsgeld-bekommt-lambrecht-nach-ihrem-ruecktritt_id_183192096.html

    „Fast 224.000 Euro: Lambrecht muss sich ums Finanzielle keine Sorgen machen

    Der SPD-Politikerin stehen nach Amtsende noch drei volle Monatsgehälter zu. Ergibt bei 16.614 Euro im Monat insgesamt 49.842 Euro. Danach stehen ihr weitere 21 Monate lang die halben Bezüge zur Verfügung, ergibt 174.447 Euro. Insgesamt also fast 224.000 Euro – vom Steuerzahler.

    Eine Ausnahme gibt es noch: Sollte Lambrecht einen neuen Job antreten, wird das Gehalt mit ihren Bezügen verrechnet. Der Bund der Steuerzahler fordert schon lange, die Phase des Übergangsgeldes auf ein Jahr zu verkürzen.

    Hinzu kommt für die 57-Jährige noch eine üppige Pension: Zuvor war die SPD-Politikerin im letzten Merkel-Kabinett seit Juni 2019 bereits Justizministerin und übernahm kurzzeitig auch das Familienministerium. Fast 5000 Euro gibt es dann ab ihrem 60. Geburtstag in etwas mehr als zwei Jahren für Lambrecht.“

    • Wenn sie nicht zurück getreten wäre, hätte sie keine Ausrede mehr gehabt. Der Rücktritt ist gut bezahlt worden. Für mich ist dieser Rücktritt nur Ausdruck dafür, das die Regierung selbst abtreten muss. Doch meine Forderung geht dann wohl doch zu weit für die meisten Deutschen. Lambrecht ist ja wahrlich nicht die einzige die sich selbst bereichert in dieser Regierung. Sie zeigt nur unser neues Bild von der Vorbild Wirkung. Es kann gar nicht kriminell und Raffsüchtig genug sein unser Vorbild.

  14. ich sag nur GEZ

    wir „spenden“ zwar nicht freiwillig, aber es ist geld, das nicht erwirtschaftet werden muss.
    die intendantengehälter sind ein witz! diese leute haften doch für nichts, es gibt keine aktonäre, die geld erwarten.
    auch die nachrichtensprecher verdienen ihr gehalt nicht. die texte könnten auch computergeneriert aufgesagt werden.

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