Trans-Wahn: Frauen laufen Gefahr, die großen Verlierer zu sein

Transfrau im Park: Feministische Errungenschaften zerplatzen wie Seifenblasen (Symbolbild:Imago)

Es ist kein Scrollen auf Facebook oder Instagram mehr möglich, ohne dass ich Werbung für Verschleierungsmode angezeigt bekomme. Vor allem Adidas scheint ein Pakt mit dem Islam geschlossen oder einfach nur das riesige Potential an neuen Absatzmärkten entdeckt zu haben. Zu an Knöchel und Handgelenk abschließender Sportmode sieht man Hijabs in allen Ausführungen, getragen von niemals lachenden, wohlproportionierten, meist dunkelhäutigen Schönheiten, die vermitteln wollen, wie emanzipiert und sportlich Frau mit Verhüllung sein kann. Ich frage mich dann immer, wie man sich freiwillig so quälen kann, selbst bei größter Hitze ohne kühlende Luftzufuhr Sport zu treiben und welchen Sinn man darin sieht, sich selbst so zu erniedrigen.

Wenn man dann unter dieser Werbung entsprechend kommentiert und sich kritisch äußert, dauert es nicht lange und man gerät in den Focus männlicher muslimischer „Frauenversteher“ und besonders toleranter, meist mittelalter Damen mit grauem Naturhaar und offensichtlich linksgrüner Gesinnung, die hier eine kafkaesk anmutende Symbiose eingehen: Man kann noch so sehr versuchen sachlich zu argumentieren, am Ende wird man als „rechtsextrem” und „islamophob” beleidigt und man kann förmlich spüren, wie sich die Gegenseite selbstgefällig und moralisch triefend als Sieger fühlt, die es einer Ewiggestrigen mal wieder so richtig gezeigt hat. Auf Argumente wird grundsätzlich nicht eingegangen. Für diese Vorkämpfer der Mullahs und Taliban trägt jede Frau die Kopfwindel freiwillig, und es interessiert auch nicht, dass in vielen islamischen Ländern Frauen, die sich nicht verhüllen wollen, verfolgt, eingesperrt oder sogar ermordet werden und dass auch in unserem Land viele Mädchen und Frauen von ihrer Familie gezwungen werden, sich zu verschleiern.

Seelenstriptease der Transfrauen

Wenn man dann desillusioniert und kopfschüttelnd weiterscrollt, dauert es nicht lange und irgendeine selbsternannte Transfrau betreibt Seelenstriptease: Entweder fühlt sie sich als „schönste Frau der Welt” (wie Georgine Kellermann, die mit Halbglatze, dicker Schminke und Lippenstift in ihrem faltigen Gesicht, Rock und die Storchenbeine in Highheels steckend posiert), oder es geht darum, wie sehr sich Transfrauen von sogenannten „TERFS“ („Trans Exclusionary Radical Feminists”) – wozu jede Frau gezählt wird, die sich ihnen nicht unterordnet -, diskriminiert fühlen. Wenn man sich hier traut zu kommentieren, dass das biologische Geschlecht eines Menschen bei der Zeugung aufgrund der Chromosomen festgelegt ist und dass Frau ist, wer zwei X-Chromosomen aufweist, und dass man zwar durch Hormongaben und Operationen sein soziales Geschlecht ändern kann, aber nie sein biologisches: Dann prasselt ein Shitstorm auf einen nieder, der teilweise von strafrechtlicher Relevanz ist.

Auch hier sind es vor allem Frauen – aber diesmal sicher nicht die muslimischen Frauenversteher -, die besonders engagiert die vermeintlichen Rechte von Transfrauen verteidigen. Sie merken gar nicht, dass sie als biologische Frauen dadurch in vielen Bereichen an den Rand gedrängt werden: Sei es im Sport, wenn Frauen gegen biologische Männer keine Chance mehr haben werden, oder sei es gar in weiblichen Schutzräumen und sensiblen Bereichen wie Toiletten, Umkleiden und Duschen in Schwimmbädern, wo kaum eine nackte Frau sich mehr wohl fühlt neben einem wildfremden nackten biologischen Mann, der sich per Sprechakt als „Transfrau” bezeichnet und am besten noch trotz  männlicher Geschlechtsmerkmale mit ihnen duschen will. Als Folge dieser Entwicklung werden nicht wenige Frauen solche Bereiche zukünftig meiden.

Alles von Frauen Erkämpfte steht auf dem Spiel

Und weil das noch nicht reicht, werden Frauen jetzt auch noch von der sogenannten „Migrantifa” attackiert, die beklagt, dass die Emanzipationsbewegung in Deutschland, deren Aushängeschild jahrzehntelang Alice Schwarzer war, zu „weiß” sei und diese ja bloß Angst hätte, ihre Privilegien zu verlieren. Dabei wird bewusst negiert, dass die Geschichte des deutschen Feminismus im 20. Jahrhundert die Geschichte weißer Frauen war, die die Frauenrechte in Deutschland hart erkämpft haben. Dunkelhäutige Frauen fanden hier deswegen „nicht statt”, weil es sie so gut wie nicht gab. Weißen Frauen zu unterstellen, dass sie Angst vor Privilegienverlust hätten, ist abstrus. Welche Privilegien sollen das sein? Die Hautfarbe ist für die große Mehrheit der Menschen vollkommen irrelevant. Es sind jetzt plötzlich dunkelhäutige Frauen, die die Hautfarbe in den Vordergrund stellen. Sie pflegen hierbei eine ganz eigene Form von Rassismus und sind erst zufrieden, wenn weiße Frauen sich ihnen gegenüber klein machen. Und es gibt genug Frauen, die genau das tun.

Ich frage mich daher immer öfter, wie dumm und naiv Frauen in diesem Land eigentlich sind, die nicht merken, dass gerade alles, was von mutigen Frauen in den letzten hundert Jahren erkämpft wurde, auf dem Spiel steht. Einmal die prüde, alles weibliche als schamlos abwertende islamische Weltsicht, dann der alles Weibliche für sich vereinnahmende, von Transfrauen dominierte Genderwahn – und dann auch noch der Hass der Migrantifa. Es ist ein toxisches Gemisch, bei dem es am Ende nur einen großen Verlierer gibt: Die „normalen“ Frauen, die in unserer Gesellschaft eigentlich noch in der Mehrheit waren, jetzt aber immer weiter zurückgedrängt werden. So mancher biologische Mann schaut sich dieses Schauspiel von der Seitenlinie an und lacht sich innerlich ins Fäustchen – vielleicht, weil er selbst schon verächtlich als alter, weißer „Cis-Mann” beschimpft worden ist. Aber auch hier wird die große Mehrheit der Männer insgeheim den Wunsch verspüren, dass dieser ganze Irrsinn irgendwann endet. Das wird jedoch nicht von alleine passieren.

Deswegen kommt den Frauen zur Hilfe, die euch Mutter, Partnerin, Geliebte, Ehefrau, beste Freundin, Mutter eurer Kinder oder Töchter sind, und lasst nicht zu, dass sie kaputt gemacht werden von dem Wahnsinn, der gerade unser Land dominiert und alles zerstört, was jahrzehntelang eine Gesellschaft in Frieden und Wohlstand ermöglicht hat!

10 Kommentare

  1. Die Verschleierungsfanatiker, ob es Frauen oder Firmen sind, sollen sich die Frauen im Iran ansehen, die für die Abschaffung der Verschleierung ins Gefängnis gehen. Frda-Briefing schreibt „A video posted online by a group of Iranian female activists in support of a woman arrested for protesting mandatory head-scarf rules has gone viral just days after she appeared on television making a „confession“ they allege was made under duress. In the video published on social media on August 16, the activists recite a piece of poetry titled „The Confession,“ written by an anonymous user who uses the moniker „Darya.“ The poem is addressed to Sepideh Rashno, a 28-year-old writer and artist who was arrested on June 15 after a video of her arguing with another woman who was enforcing rules on wearing a head scarf on a bus in Tehran was posted online.“ https://twitter.com/AlinejadMasih/status/1559621909767245826 Firmen, die so etwas propagieren, muss man boykottieren. Frauen, die verschleiert herumlaufen wollen, sollen dahin gehen, wo es zwingend erforderlich ist. Dieser Xanthippen, die vom Sessel aus anderen vorschreiben wollen, wie sie zu leben und wie sie sich kleiden sollen, sind mir zutiefst zuwider.

    • Kannst Du kein Deutsch?

      Was interessiert mich der Islam?
      Wenn Du da etwas ändern willst, dann wirst Du durch Frauen daran gehindert.
      Ich habe es schon längst aufgegeben, darüber nachzudenken.

      Dort funktionieren wenigsten die Geschlechterrollen.

      Da gibt es keine Quotenfrauen, die die Gesellschaft ins Chaos stürzen.
      Vielleicht sind die Männer im Islam nur Realisten.
      Keine Ahnung.
      Frauen sind ja das Gegenteil eines Mannes.

      • Doch, ich kann Deutsch und noch ein paar andere Sprachen. Was also soll die blöde Frage. Wenn Du meinen Post nicht verstandn hast, erkläre ich es gerne: mir geht es dartum, dass die Femiterroristen, auch die eingereisten, hier den Frauen vorschreiben wollen, was sie tun und zu lassen und zu tragen haben. Den Mut in die Länder zu gehen, in denen Frauen wirklich Unterstützung brauchen, haben sie nicht, vor allem nicht die Zugereisten, die sicher in Deutschland sitzen und hier das Maul aufreißen.

  2. Welchen Sinn man darin sieht, sich mit Hijabs selbst so zu erniedrigen?

    In der islamischen Gesellschaft ist die Unterwerfung unter die Gebote Allahs eben geboten:

    „Haltet euch in euren Häusern auf; und stellt euch nicht zur Schau … Verrichtet das Gebet und entrichtet die Abgabe und gehorcht Allah und Seinem Gesandten…“ ( Sure 33:33), „O Prophet, sag deinen Gattinnen und deinen Töchtern und den Frauen der Gläubigen, sie sollen etwas von ihrem Überwurf über sich herunterziehen…“ (Sure 33:59).

    Auch in der deutschen Gesellschaft wird die Unterwerfung der Bürger immer drakonischer betrieben, denn je absurder die Vorgaben sind, denen Sie sich beugen (müssen), um so größer wird die Macht derer sein, die das von Ihnen verlangen (können). Deshalb müssen Sie nun Transfrauen als Frauen sehen – und irgendwann daran glauben, dass vier Finger fünf sind.

    Und die Migrantifa will auch nichts anderes, als die Unterwerfung der Herkunftsdeutschen unter die Gesellschaft der Siedler:

    „Während die einen die Heimat der Wenigen verteidigen, schaffen wir die Gesellschaft der Vielen.“ – Migrantifa am 09.08.2018

  3. Das hält niemand mehr auf. Die schiefe Ebene, auf die wir alle (freiwillig oder unfreiwillig) geraten sind, kennt nur eine Richtung, nämlich den Abgrund.

    „Die Weltgeschichte sieht sehr viel anders aus, als selbst unsere Zeit sich träumen läßt. Die Geschichte des Menschen ist, an der Geschichte der Pflanzen- und Tierwelt auf diesem Planeten gemessen, um von der Lebensdauer der Sternenwelten zu schweigen, kurz, ein jäher Aufstieg und Fall von wenigen Jahrtausenden, etwas ganz Belangloses im Schicksal der Erde […].“

    Oswald Spengler

    (1880 – 1936), deutscher Kultur- und Geschichtsphilosoph

  4. Wer hat vor allem die Parteien gewählt, die diese Politik der Masseneinwanderung und Islamverharmlosung unterstützen?

    Geliefert wie bestellt. Die Rechte der Frauen werden durch solche Frauen und ihre männlichen Pendants nicht auf den Status quo des siebzehnten, sondern des siebten Jahrhunderts befördert.

  5. Es wird der Tag kommen, da tragen ALLE Frauen „im besten Deutschland, was es je gab“, ein Kopftuch – mindestens. Die Frage ist nur, wann das passieren wird.

  6. „Deswegen kommt den Frauen zur Hilfe, die euch Mutter, Partnerin, Geliebte, Ehefrau, beste Freundin, Mutter eurer Kinder oder Töchter sind“

    Nein.
    Das ist euer Kampf.
    Immer nach dem Mann rufen, wenn Frau Hilfe braucht, das zieht bei mir nicht mehr.
    Ihr wollt doch Gleichberechtigung und Gleichwertigkeit. Ihr Frauen merkt nicht, dass ihr diese schon immer hattet und die Feministen, wie Alice Schwarzer, euch das genommen haben.

    Dann macht mal.

Kommentarfunktion ist geschlossen.