Transideologie: Die Rache der Wirklichkeit

Transideologie: Die Rache der Wirklichkeit

Schwangere Irgendwas (Foto:Imago)

Leon de Winter erzählt in seiner jüngsten Welt-Kolumne von einem eigentümlichen Dreiklang: Hillary Clinton, die auf der Münchner Sicherheitskonferenz mit einer Transfrau über Frauenrechte spricht; das Europäische Parlament, das den Satz „Only biological women can become pregnant“ aus einem Text streichen lässt; und der alte Psychiater Paul McHugh, der daran erinnert, dass man aus guten Gründen keine „Hexen“ erfinden sollte.
Drei Szenen, eine gemeinsame Bewegung: Die politische Klasse behandelt biologische Tatsachen zunehmend als störende Meinung. Hannah Arendt rotiert im Grab. Die Realität – dass nur weibliche Körper gebären, dass Sexualdimorphismus kein Konstrukt ist – wird zur „Narrativposition“, die man beschließen oder verwerfen kann.

Idealität, verstanden als Wunschbild der vollständigen Selbstbestimmung, rückt an die Stelle der Wirklichkeit. De Winter zieht daraus eine drastische Diagnose: „Wir verlieren eine Grundlage unserer Zivilisation: den Respekt vor den Tatsachen.“ Man muss diese Endzeitrhetorik nicht übernehmen, um den Kern zu erkennen: Moderne Politik verschiebt die Grenzlinie zwischen dem, was verhandelbar ist, und dem, was sich unserer Verfügung entzieht. Die Genderdebatte ist dafür nur das sichtbarste Beispiel.

Die Produktion des Imaginären

Paul McHugh, den de Winter ausführlich zitiert, erzählt eine kleine Urszene der modernen Psychiatrie: Ein Vortrag über die Hexenprozesse von Salem, in dem junge Mediziner gewarnt werden, die Psychiatrie solle „keine Hexen machen“ – also keine imaginären Wesen erschaffen, die dann von der Kultur mit vernichtender Ernsthaftigkeit behandelt werden. McHugh sieht in der „Genderdysphorie“ genau eine solche Gefahr: keine neurologische Störung, sondern eine psychische Konstellation, in der Autismus, Traumata, Homosexualität, soziale Ansteckung und kulturelle Moden ineinandergreifen. Der Körper ist in diesem Modell nicht das Problem, sondern die Projektionsfläche. Wer trotzdem an ihm operiert, macht aus der inneren Spannung ein irreversibles Faktum – und nennt das dann „affirmative“ Medizin.

Dem stellt de Winter das Verhalten des Europäischen Parlaments gegenüber: In Straßburg wird nicht etwa eine medizinische Studie diskutiert, sondern ein schlichter Satz – „Nur biologische Frauen können schwanger werden“. Dass dieser Satz keine Meinungsäußerung, sondern eine Beschreibung von Realität ist, gilt längst nicht mehr als selbstverständlich. Er scheitert an Mehrheitsverhältnissen. Damit kippt das Verhältnis von Realität und Idealität: Nicht mehr das Ideal orientiert sich an der Wirklichkeit, sondern die Wirklichkeit hat sich gefälligst an das Ideal anzupassen. Was sein darf, wird durch Abstimmung entschieden. Die neue Hexe ist nicht mehr die alte Frau im Wald, sondern das biologische Faktum, das dem politisch gewünschten Bild im Wege steht.

Idealität als Flucht vor Begrenzung

Im Zentrum des Genderdiskurses steht ein nobles Ideal: dass niemand mehr auf eine Rolle festgelegt sein soll, die ihm von Geburt oder Gesellschaft zugeschrieben wird. Hillary Clintons Gesprächspartnerin Sarah McBride formuliert das programmatisch: Es sei Vorurteil, wenn „eine Wahrnehmung bei der Geburt bestimmen soll, wer man ist und wie man sich verhält“. Philosophisch gesprochen: Die Idealität des Selbst – die Idee, die wir von uns haben – soll den Vorrang vor der empirischen Realität des Körpers erhalten. Das mag als Wunsch nach totaler Freiheit nachvollziehbar sein. Moderne Subjektivität besteht ja gerade darin, sich nicht völlig durch soziobiologische Kategorien wie Geschlecht, Herkunft oder Klasse definieren zu lassen. Aber die neue Doktrin geht weiter: Sie verlangt nicht nur, dass wir die innere Erzählung respektieren; sie verlangt, dass wir die Realität selbst so behandeln, als wäre sie nur eine Sichtweise unter vielen.

Der konservative Einwand setzt an dieser Überdehnung an. Menschen, die sich im eigenen Geschlecht fremd fühlen, können real leiden. Die Frage ist, ob man dieses Leiden dadurch bearbeitet, dass man den Körper umformt und die Sprache der Umgebung umkodiert – oder ob es Grenzen der Realität gibt, an denen Idealität stehenbleiben muss. Die Erde dreht sich um die Sonne; der Apfel fällt zu Boden; ein männlicher Körper bleibt ein männlicher Körper, auch wenn er hormonell verändert wird. De Winter bringt es drastisch auf den Punkt: „Eine Frau wird als Frau geboren.“ Die eigentliche Entscheidung ist also nicht medizinisch, sondern metaphysisch: Gilt die Welt als „gegeben“ oder als „formbar“? Eine Kultur, die glaubt, man könne durch Gesetz oder Dekret die biologische Struktur aufheben, verwechselt die Ebene der Norm mit der Ebene des Seins: Simone de Beauvoirs „Man wird nicht als Frau geboren, sondern man wird dazu gemacht“, lässt grüßen.

Recht als Zwang zur Fiktion

Der Konflikt spitzt sich im juristischen Bereich zu. De Winter verweist auf das deutsche Selbstbestimmungsgesetz: Für die Änderung des rechtlichen Geschlechts genügt eine Erklärung beim Standesamt; körperliche Eingriffe oder Diagnosen sind nicht mehr nötig. Rechtlich existiert damit neben der biologischen eine rein deklarative Geschlechtszuordnung. Das wäre noch verkraftbar, wenn es sich um eine technische Vereinbarung handelte – etwa für bestimmte Formularspalten. Brisant wird es dort, wo aus der rechtlichen Fiktion ein sozialer Zwang wird. De Winter konstruiert den Fall: Er wird einem Mann vorgestellt, der sich „Sarah“ nennt und rechtlich als Frau gilt. Wenn er ihn weiterhin als „Herr“ anspricht, drohen Beleidigungsklagen. Er wird verpflichtet, die Fiktion zu teilen. Diese Konstruktion bräuchte es heute allerdings nicht mehr: wir erinnern uns an Marla Svenja Liebich.

Damit wird Idealität zur kollektiv verbindlichen Wahrheit. Das Recht sagt nicht mehr: „Du darfst dich so nennen, wie du willst, und der Staat schützt dich vor Diskriminierung.“ Es sagt: „Alle anderen müssen dein inneres Bild übernehmen und sprachlich bekennen, dass sie die Realität ebenso sehen wie du.“ Eine solche Konstruktion verschiebt das Verhältnis zwischen Freiheit und Zwang. Der Anspruch des einen auf Anerkennung verwandelt sich in eine Pflicht der anderen zur Selbstverleugnung. Wer weiterhin an der Unterscheidung zwischen biologischer und rechtlicher Geschlechtszuordnung festhält, wird nicht nur als unhöflich, sondern als rechtswidrig markiert. Konservativ gedacht ist das eine gefährliche Verkehrung. Das Recht – ursprünglich dazu da, Konflikte zu begrenzen und Freiräume zu schützen – gerät in den Dienst einer Idealpolitik, die alle in ein gemeinsames Bekenntnis zwingt. Man könnte sagen: Die Fiktion erhält Vorrang vor der Realität, und wer sich weigert, die Fiktion mitzusprechen, begeht „Gedankenverbrechen“ in der Sprache des 21. Jahrhunderts.

Realität als Bedingung der Freiheit

An dieser Stelle lohnt ein Blick auf die Tradition, die in Deutschland gerne beschworen, selten aber ernst genommen wird: der Idealismus. Bei Kant, Fichte oder Hegel steht die Idee niemals in der Luft. Sie ist Form, nicht Ersatz der Wirklichkeit; sie interpretiert die Welt, hebt sie nicht beliebig auf. Freiheit besteht darin, mit der Notwendigkeit vernünftig umzugehen – nicht darin, sie zu leugnen. Wenn de Winter von einer „Endzeit“ spricht, in der „die Lüge zur Wahrheit, das Licht zur Dunkelheit, die Liebe zum Hass“ wird, meint er genau diesen Verlust des Unterschieds. Wo Tatsachen nur noch als Ausdruck von „Vorurteilen“ gelten, wo der Satz „Nur Frauen können gebären“ in denselben Verdachtsraum fällt wie rassistische Stereotype, da löst sich die gemeinsame Wirklichkeitsbasis auf.

Eine Demokratie aber lebt davon, dass politische Gegner sich zumindest auf einen minimalen gemeinsamen Begriff der Realität einigen: Was der Fall ist, steht nicht zur Abstimmung. Zur Abstimmung steht, wie wir damit umgehen. Wenn jedoch schon die Grundbedingungen des Menschseins – Leiblichkeit, Sexualdimorphismus, Gebärfähigkeit – als „diskriminierende Narrative“ behandelt werden, dann verlagert sich der Streit von der Ebene der Ordnung auf die Ebene der Ontologie. Der politische Konflikt wird metaphysisch, und an seiner Stelle bleibt nur noch Macht.

Konservative Antwort: Nüchterne Idealität

Ein konservativer Gegenentwurf muss zweierlei leisten. Er darf sich erstens nicht auf eine bloße Nostalgie zurückziehen, die biologische Tatsachen als Keulen gegen jede Form von Abweichung benutzt. Es ist unbestreitbar, dass – wenige (!) – Menschen mit abweichender Geschlechtsidentität real existieren und real leiden. Eine Politik, die darüber hinweggeht, wäre nicht konservativ, sondern herzlos. Zweitens muss er darauf bestehen, dass Mitgefühl nicht in Realitätsverleugnung umschlägt. Man kann Transpersonen gegen Spott und Gewalt schützen, ohne deshalb die Kategorie „Frau“ zu entgrenzen. Man kann Höflichkeit im Umgang mit Selbstbezeichnungen üben, ohne straf-rechtlich zu erzwingen, dass alle dieselbe Metaphysik des Geschlechts bekennen. Man kann soziale Räume für Minderheiten schaffen, ohne diese Räume zum Maßstab für den Umbau der gesamten Rechtsordnung zu machen.

Idealität ist unverzichtbar – auch für Konservative. Sie ist das, was uns über den bloßen Status quo hinausdenken lässt: die Vorstellung von Gerechtigkeit, von Ordnung, von Würde. Aber sie verliert ihre Legitimität, wenn sie nicht mehr auf die Realität antwortet, sondern sie bekämpft. Dann wird aus idealer Norm utopischer Furor. Aus dem Wunsch, niemanden mehr festzulegen, wird der Zwang, alle in einer neuen Sprache und Symbolik gleichzuschalten.

Wichtigste politische Konfliktlinie der Gegenwart

Die Debatte um Leon de Winters Text – er erntete bislang fast 3.700 Likes und über 400 Kommentare – markiert genau diese Scheidelinie. Auf der einen Seite stehen Parlamente, die beschließen wollen, was ein Körper ist; NGOs, die jeden Zweifel als „Hass“ brandmarken; eine Kulturindustrie, die Idealbilder produziert, in denen die Physik des Leibes kaum noch vorkommt. Auf der anderen Seite steht die schlichte Feststellung: Ein Apfel fällt, wenn man ihn loslässt. Eine Frau ist nicht deshalb Frau, weil ein Gesetzestext es sagt, sondern weil ihr Körper bestimmte Eigenschaften hat.

Zwischen beidem verläuft die wichtigste politische Konfliktlinie der Gegenwart. Sie entscheidet darüber, ob wir in einer Gesellschaft leben, die ihre Ideale an der Wirklichkeit prüft – oder in einer, die die Wirklichkeit so lange verbiegt, bis sie in ihre Ideale passt. Im ersten Fall bleibt Kritik möglich, Irrtum korrigierbar, Freiheit real. Im zweiten Fall droht genau jene Endzeit, von der de Winter spricht: nicht als apokalyptischer Zusammenbruch, sondern als leises Versinken in einer Welt, in der niemand mehr sagen darf, was ist, ohne sich vorher zu entschuldigen, dass es nicht so ist, wie es sein sollte.

13 Kommentare

  1. In einer Welt in der irgendwelche Religionsidioten/Sektenspinner immer mehr das gesell. Miteinander vergiften und die Doktrin bestimmen bezw. bestimmen wollen, so verwundert mich das überhaupt nicht. Die Wissenschaft hat dafür gesorgt das es kaum noch Pandemien (Pest, Cholera, u.a.) etc… gibt. Das rächt sich mit gigantischer weltweiter Überbevölkerung und oftmals der Herrschaft von Verdummten, an den Strippen der Puppetmaster, die ganz andere Leute sind! Was dann zum weiteren Niedergang führt!
    Das natürliche Regulativ ist weg.

  2. Man kann sich trotz Untergewicht einbilden zu dick zu sein (Magersucht, Anorexia nervosa) – aber auch nach einer Fettabsaugung bleibt man gestört und will weiter abnehmen, ja sich von einem untergewichtigen Körper auch noch Fett absaugen zu lassen, beweist gerade die Störung bei anorektischen Menschen.

    Man kann sich einbilden, trotz eines normalen, gesunden Körpers erst nach Amputation von Gliedmaßen vollständig zu sein (Körperintegritäts-Identitätsstörung, Body Integrity Identity Disorder, BIID) – aber auch nach einer Amputation bleibt man gestört, ja sich einen gesunden Körperteil auf eigenen Wunsch amputieren zu lassen, beweist gerade diese Störung.

    Man kann sich auch einbilden, einen Körper mit dem falschen Geschlecht zu haben (Geschlechts-Identitätsstörung, Gender Identity Disorder, GID) – auch nach einer operativen Angleichung des Geschlechts an die eigene Einbildung bleibt man gestört, ja der operative Aufwand, den man da betrieben hat, beweist geradezu diese Störung.

    Menschen mit Persönlichkeitsstörungen leiden nur dann nicht, wenn sie unter sich sind. Als adäquate Betreuung der Betroffenen hat die Gesellschaft als Doktrin erlassen, sich mit ihnen unter Androhung von Strafen identifizieren zu müssen und gesellschaftliche Normen so umzudefinieren, dass sie diese Störungen als Normalität enthalten.

    Natürlich hat man diesen Menschen damit nicht wirklich geholfen.

    Man hat sie einfach aufgegeben.

    Wie die in einem Hospiz.

  3. Ich persönlich habe nichts gegen Schwule, Lesben und Bis da sie so von Natur her so veranlagt sind und das ist in Ordnung, doch der ganze Regenbogenterror in Sektenmanier ist voll daneben in dem er schon in Kitas und Schulen als normal propagiert wird. Vom Prinzip her besonders im Westen ist nur der Ureinwohner betroffen denn ich glaube arabischen und muslimischen Kindern braucht man diesen unbeschreiblichen Lauterwelch nicht beibringen da aber ansonsten die Eltern mit der Sippe auf der Matte stehen und da gibt es Gratisdöner mit viel Ketchup. In erster Linie werden so die drei antideutschen Rachepläne Kalergis, van Hootons und Morgenthaus in humaner Form durchgeführt gegen den Restdeutschen während die Umvolkung weiter vorangetrieben wird. Inoffiziell stehen die Kalifate in Großstadtmetropolen und es ist nur noch eine Frage der Zeit bis die islamische Revolution mit Bürgerkrieg ausbricht. In erster Linie sind alle linkswoken Musterschafe die Verlierer da wir ja wissen wie strenge islamische Republiken Homosexualität, Frauenrechte, Christen und Juden akzeptieren. Der Neo-Linke Tuntifant braucht da nicht mehr rebellieren sonst ist er der scheiß Nazi und Rassist was er gerne bei Indymedia anfeuert. Kein Regenbogenfetzen stillt dann den Ozean voller Tränen. mfg

  4. Es geht der totalen Verblödung unserer westlichen Woke-, Cancelculture- und Gaga-Gesellschaft entgegen. Das ist also rechtsextrem! Ich lese nichts von tätlichen Angriffen oder Körperverletzung!….Sind Dr. Fuellmich und Dr. Habig auch von einer unabhängigen Justiz rechtmäßig verurteilt? NEIN!!!

    In der Corona Zeit absolut originell, aber wie man heute weiß, Thema verfehlt, nicht die Viren waren die Mörder, sondern Ärzte und Politiker, die Lockdowns verhängten und logen dass sich Balken bogen, Mediziner die impften und beatmeten, Pharma die das DRECKS–Zeug herstellten, Masken, die zweckentfremdet wurden und nur noch mehr schadeten, PCR–Tests mit 100% FALSCHMELDUNGEN, die das Wort und Bedeutung nicht wert waren, und zur Legititmation des Ganzen benutzt und zweckentfremdet wurden, Medien, die das MORDEN gedeckt und nicht hinterfragt haben!

  5. Weil sie Hormonbehandlung ablehnten: Jugendamt wollte Eltern das Sorgerecht für ihr Trans-Kind entziehen – und scheiterte
    Das Jugendamt in Darmstadt wollte Eltern das Sorgerecht entziehen, weil sie nicht wollten, dass ihr minderjähriger Sohn, der sich als Mädchen fühlt, Pubertätsblocker nimmt. Vor Gericht scheiterte das Jugendamt mit seinem Antrag.
    https://apollo-news.net/weil-sie-hormonbehandlung-ablehnten-jugendamt-wollte-eltern-das-sorgerecht-fuer-ihr-trans-kind-entziehen-und-scheiterte/

  6. ich kann das Gendergelaber nicht mehr hören.
    Alles nur Gesülze von gelangweilten Bürgerfotzen und professionellen Schwanzlutschern die durch nichts anderes mehr befriedigt werden können.
    Ab in die Geschichtstonne.

  7. Das römische Reich durchlief im letzten Jahrhundert seiner Existenz eine Phase der Realitätsverweigerung gegenüber den zunehmenden äußeren Gefahren, wie Germanenansturm, ohne einen entsprechenden militärischen Gegenkurs einzuleiten. Maßlose Völlerei und Fressgelage, überschwängliche sexuelle Umschweife und ein trügerisches Gefühl von nicht vorhandener Sicherheit prägten diese Zeitepoche. Man lehnte sich in Anbetracht des guten Lebens bequem zurück und ließ, wie man heute sagen würde, den Herrgott einen guten Mann sein. Das Reich war selbstzufrieden und morsch geworden und damit außerstande den von allen Seiten erfolgenden Ansturm der Germanen abzuwehren. Befinden wir uns, mehr als 1500 Jahre nicht wieder auf demselben Trip in die bodenlose Dekadenz, weil sich, allen Unkenrufen zum Trotz, Geschichte von Zeit zu Zeit immer wiederholt. Wie viele Großreiche der Antike sind auf ähnliche Weise für immer von der Bildfläche verschwunden ? Allerdings kannten die Römer noch keine Gender- LGBTIQ- und Vielgeschlechtlichkeits-Ideologie und vermutlich hingen sie trotz ihres Untergangs noch dem biologischen Gesetz der Zweigeschlechtlichkeit an, denn bislang wurde trotz intensivster Anstrengungen immer noch kein drittes Geschlecht entdeckt. Doch bevor ein solches auf diesem Planeten gefunden und mit dem Nobelpreis geehrt würde, hat „Merry Old Europe“ im Rausch seiner immer schneller fortschreitenden Dekadenz schon längst den Weg auf die Abraumhalde seiner Geschichte hinter sich gebracht.

  8. Kein Job, weil weiblich: An dieser Bas-Story stimmt fast nichts
    Wie der Sozialstaat in der SPD-Variante aussieht? Sie bekommen Ihr Gehalt weiter, auch wenn Sie sich nur noch um die Familie kümmern. Aber Vorsicht, Sie müssen SPD-Freund sein, sonst gilt das Angebot nicht.

    Ich habe ein Interview mit Bärbel Bas über ihren Werdegang gesehen. Die SPD-Parteivorsitzende wird einem ja oft als besonders bodenständig angepriesen. Vater Lkw-Fahrer, Mutter Hausfrau, dazu Herkunft aus dem Ruhrpott. Ich glaube inzwischen, das wird deshalb ständig erwähnt, weil man etwaiger Kritik vorbauen will.

    Die Bas-Geschichte ging so: Nach der Schule habe sie technische Zeichnerin werden wollen. Sie habe über 80 Bewerbungen geschrieben, aber überall eine Absage erhalten, weil sie eine Frau sei. Wir haben keine Frauentoiletten, habe in den Absagen gestanden.
    https://www.focus.de/politik/deutschland/kein-job-weil-weiblich-an-dieser-bas-story-stimmt-fast-nichts_d94e3122-4a48-44c6-ac61-eb3304aafe86.html

    ABer klar doch. Wieder diese feministische Propaganda. Diese Aussage erinnert mich irgendwie daran, wie die US-Demokraten damals 2016 nach der Niederlage gegen Trump argumentiert haben, warum Hillary Clinton die US-Wahl damals verloren hat.
    Angeblich nur weil sie eine Frau ist. Denn die US-Gesellschaft sei angeblich extrem patriarchalich, frauenfeindlich und angeblich misogyn. Nur deshalb hat sie angeblich die US-Wahl damals verloren.
    Und eine Ultra-Feminstin und Hollywood-Schauspielerin wie Whoopie Goldberg ging sogar noch viel weiter: Im letzte Jahr hat sie tatäschlich behauptet, dass PoC Frauen und schwarze Afro-Amerikaner in den USA angeblich genauso brutal unterdrückt werden wie Frauen im Iran.Welch ein Schwachsinn!
    Und bevor hier irgendjemand auf die Idee kommt zu behaupten, dass diese Feministinnen alle von linken Kommunisten gesteuert und finanziert sind, hier muss ich widersprechen!
    Beispiel: Die weltbekannte feministische Ikone Gloria Steinem ist nach heutigen Erkenntnissen eine anti-kommunistische CIA-Agentin!
    Der Feminismus wurde ursprünglich von der CIA und von der Rockefeller Foundation erschaffen und wird seitdem von diesen gesteuert.
    Und viele LGBTIQ+ Projekte sowie die Homo-Lobby werden von westlichen Groß-Konzernen sowie von westlichen Großbanken finanziert und nicht von Sowjet-Kommunisten, nicht von Nordkorea-Kommunisten und nicht von STalinisten.
    http://www.katholisches.info/2016/09/19/kardinal-cipriani-thorne-gender-ideologie-vom-grosskapital-gelenkt/

    http://www.katholisches.info/2013/07/01/warum-finanzieren-goldman-sachs-und-andere-grosunternehmen-die-homo-lobby-worum-es-wirklich-geht/

    Der Sitz fast aller globalen Feministen-Verbände ist auch in den USA und nicht in der ehemalig. SOwjetunion (nicht in RUssland) , nicht in China und nicht in Nordkorea…

  9. Brillanter Artikel, sehr lesenswert, danke.
    Wie lärmten doch die Corona-Hysteriker von allen Seiten auf uns ein: “ Die Freiheit des einen endet da, wo die des anderen beeinträchtigt wird“! Warum wird dann das durchaus vernünftige Prinzip in dieser Thematik nicht auch angewandt?