
Ein neuer Streit entzündet sich an einem Ort, den man bislang für frei von Ideologie hielt: der Toilette. Die katholische (!) Grundschule Neuss will künftig nur noch geschlechtsneutrale Toiletten anbieten – angeblich, um auf „diverse Kinder” vorbereitet zu sein. Damit sind nicht “zahlreiche Kinder” gemeint, sondern Kinder mit “nonbinärer” sexueller Orientierung. “Diverse Kinder” – das klingt harmlos, beinahe fürsorglich. Doch in Wahrheit markiert diese Formulierung eine tiefgreifende kulturelle Verschiebung: Die letzte Bastion der Intimsphäre wird zum Experimentierfeld einer Ideologie, die aus jeder menschlichen Praxis einen politischen Schauplatz macht. Die Toilette war einst Sinnbild von Scham, Reinlichkeit und Schutz. Nun wird sie zur Bühne für ein Projekt der gesellschaftlichen Umformatierung. Und es ist kein Zufall, dass dieser Angriff ausgerechnet eine katholische Institution betrifft. Denn hier, im Raum des Sakralen, soll nun das Sakrileg der entgrenzten Moderne vollzogen werden. Waren Sanitärräume bisher Zweckbauten – hygienisch, praktisch, unsichtbar im kulturellen Gedächtnis – werden sie jetzt zur Frontlinie einer Debatte, die viel tiefer reicht als die Wahl zwischen Pissoir und Kabine.
Die Forderung nach Unisex-Toiletten ist mehr als ein Bauplan: Sie ist ein Symbol für die Auflö-sung einer Ordnung, die seit Jahrhunderten das Miteinander der Geschlechter strukturiert hat. Die Befürworter verkaufen das Projekt als Fortschritt. Man müsse, so heißt es, Rücksicht auf Kinder nehmen, die sich keinem Geschlecht zugehörig fühlen – es geht hier um Sechsjährige! –, oder auf Familien, die Vielfalt wünschen. Doch diese Argumentation verrät bereits den ideolo-gischen Überbau: Nicht das Kind, sondern das „diverse Kind“ wird zur normativen Figur. Was früher Ausnahme war, soll zur Regel gemacht werden.
Scham als kulturelles Erbe
Ein Toilettengang ist ein pragmatischer Akt. Die Biologie diktiert Unterschiede, und die Architektur schuf bislang lediglich den Rahmen dafür. Doch seit die Gender-Ideologie in die Institutionen einzog, wird Hygiene zur Ideologie und Intimität zum Experiment. Statt Schutz und Ordnung steht nun die „Sichtbarkeit“ im Vordergrund. Dabei wird ignoriert, dass die Geschlechtertrennung auf Toiletten nicht Willkür ist, sondern eine kulturelle Form der Schamregulierung. Schon im antiken Rom, in mittelalterlichen Klöstern und in der bürgerlichen Stadt des 19. Jahrhunderts entwickelte sich die Trennung der Sanitärräume als Ausdruck von Rücksichtnahme und Würde.
Wo diese Ordnung aufgeweicht wird, entsteht keine „Neutralität“ – sondern ein Raum der Verunsicherung. Gerade im katholischen Milieu ist der Gang zur Toilette nicht trivial, sondern eingebettet in eine jahrhundertealte Symbolik: Das Christentum kennt die Kategorie der Reinheit – nicht nur hygienisch, sondern geistig. „Reinheit des Herzens“ und „Reinheit des Körpers“ sind miteinander verschränkt.
Das Beichtgeheimnis, das Schamgefühl, das Ritual der Waschungen – sie alle wurzeln in der Überzeugung, dass Intimität ein Schutzraum ist, der nicht verletzt werden darf.
In Klöstern gab es getrennte „necessaria“ – Toilettenräume, die im Bauplan der Gemeinschaft eine klare Ordnung wiedergaben. Männer und Frauen, Brüder und Schwestern: Die Trennung diente nicht Diskriminierung, sondern Schutz. Sie war Ausdruck einer anthropologischen Erkenntnis: Geschlecht ist keine Laune, sondern Grundkategorie der menschlichen Existenz. Dass nun ausgerechnet eine katholische Grundschule diese Ordnung preisgibt, ist ein Skandal im eigentlichen Sinn des Wortes: ein Ärgernis, ein Stolperstein. Sie verrät die eigene Tradition, indem sie das Profane zum Experimentierfeld macht und damit den Kindern signalisiert: Eure Körper sind nicht naturgegeben, sondern politisch verfügbar.
Die pseudoneutrale Bühne
Die Befürworter verweisen darauf, dass die Toiletten ja Kabinen hätten, also die Intimsphäre geschützt bleibe. Doch das greift zu kurz: Die Architektur mag Türen bieten – der soziale Raum dahinter bleibt verändert. Schon der Gang durch eine „All-Gender“-WC-Tür verschiebt das Selbstverständnis. Kinder, die bisher wussten: Hier ist der Raum für Mädchen, dort der für Jungen, werden nun in einen symbolischen Raum der Unentschiedenheit gedrängt. Das vermeintlich „neutrale“ Klo ist nicht neutral. Es ist eine Bühne, auf der der Zeitgeist seine Macht demonstriert. Jede Schultoilette wird so zum Statement: Wir erkennen die Geschlechterordnung nicht mehr an, wir setzen auf die Fiktion der “Vielfalt”! Doch der Preis dieser ideologischen Setzung ist hoch. Mädchen im Grundschulalter, die gerade lernen, mit ihrem Körper umzugehen, verlieren den geschützten Raum.
Eltern beklagen zurecht, dass ihre Kinder während der Periode zusätzliche Verunsicherung erleben, wenn Jungen gleichzeitig dieselben Räume nutzen. Pädagogen warnen vor Schamhemmungen, die zur ge-sundheitlichen Belastung werden können. In den USA, wo „gender-neutral restrooms“ längst Alltag sind, häufen sich Berichte über Missbrauchsfälle, Belästigungen und Rückzugsprobleme. Dort musste mancher Schulbezirk zurückrudern. Sicherheit und Schamgefühl sind keine Nebensächlichkeiten, sondern Grundlagen einer funktionierenden Schulgemeinschaft. Wie tief die Gender-Ideologie bereits in die Architektur von Schulen eingedrungen ist, mögen ein paar Beispiele zeigen. In Berlin etwa beschloss der rot-rot-grüne Senat 2019, Neubauten öffentlicher Gebäude grundsätzlich mit Unisex-Toiletten auszustatten. Statt marode Klassen-räume zu sanieren, flossen Millionen in Sanitärsymbolik. In Hamburg wurden an Stadtteilschulen “All-Gender”-WCs installiert, flankiert von “Sensibilisierungs-Workshops”.
Das stille Örtchen als Metapher
Dass Pädagogik und Leistung über diese Ideologisierung von Schulen längst in Hintertreffen gerieten, monieren nicht nur Eltern. Das WC ist inzwischen wichtiger als der Mathematikunterricht. In Duisburg stießen Unisex-Toiletten auf massiven Widerstand der Elternschaft, gerade auch in migrantischen Milieus. Am Ende musste die Schule zurückrudern – ein Beispiel dafür, dass Ideologie den sozialen Frieden nicht stiftet, sondern zerstört. Diese Fälle verdeutlichen: Wo der stille Ort politisiert wird, entstehen keine Schutzräume, sondern Brennpunkte.
Die Toilette ist mehr als ein Sanitärraum; sie ist Metapher. In der Moderne wurde sie zum Symbol für die Zivilisierung des Menschen: Die Abtrennung des Schmutzes, die Wahrung der Scham, die Regulierung der Intimität – all das spiegelte eine Ordnung wider, die tief in unserer Kultur verankert ist. Die Gender-Ideologie will auch diese traditionelle Ordnung auflösen. Was als „neutral“ verkauft wird, ist in Wahrheit die Verdrängung des Geschlechtlichen. Der stille Ort wird zur lauten Bühne einer Verwirrung. Die katholische Tradition, die die Intimsphäre als Schutzraum verstand, wird geopfert. Es ist höchste Zeit, diese Entwicklung zu stoppen – nicht um “Diskriminierung” zu pflegen, sondern um Würde zu bewahren. Kinder brauchen Orte der Ruhe – keine Bühnen und Offenbarumsräume oktroyierter Ideologie! Jede Kabine, die sich für alle öffnet, schließt sich für das Eigentliche: für Privatheit, für Scham, für Schutz, für Ordnung. Die Aufgabe konservativer Kritik liegt darin, diese Mechanismen sichtbar zu machen. Denn was auf den ersten Blick wie eine Randnotiz wirkt, ist in Wahrheit ein Schlüssel zum Verständnis dieses Zeitgeists: Der letzte Schutzraum der Würde wird “geöffnet” – und damit endgültig zerstört.
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13 Antworten
“Diverse Kinder”…
Entlich mit allen und jedem „spielen“ !
Ein Traum für jeden Pä… na ihr wisst schon!
Kacken und Pullern für alle. Gemeinsam.
Grüße aus der Odenwaldschule….
Das männliche Personal das diese Idiotie in Sektenmanier für das Eigenwohl befürwortet sollte mal so richtig mit gutem Beispiel vorangehen auf das alle Menschen gleich sind und das mit gemeinnütziger Arbeit. Pinke Gummihandschuhe, Regenbogenstrümpfchen und Schleifchenperücken müssten diese Schreihälse tragen beim pflegen von Parkanlagen, Gehwegen und auch von Moscheen sowie weiteren muslimischen Treffpunkten damit Allah mit seinen Anhängern was zu lachen hat. Als Entschädigung gibt es bestimmt den Blitz-Döner mit viel Ketchup;-) mfg
Entsetzlich!
Bei uns gehen alle auf das selbe Klo, und keiner hat bisher gewußt, wie schlimm das ist.
Nun haben wir ein Problem. (HUST!)
… Die Forderung nach Unisex-Toiletten ist mehr als ein Bauplan: Sie ist ein Symbol für die Auflösung einer Ordnung, die seit Jahrhunderten das Miteinander der Geschlechter strukturiert hat. Die Befürworter verkaufen das Projekt als Fortschritt. ….
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Eben!
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Sie wollen uns nicht widerlegen, sondern loswerden! – Christian Loose (AfD)
Es geht schon lange nicht mehr darum, AfD-Politik mit Argumenten zu widerlegen.
(Text youtube)
Die blaue Herzkammer der Demokratie in NRW
Kanal–> AfD-Fraktion NRW
https://www.youtube.com/@AfDFraktionNRW/videos
Trans-Klos, Türöffner im Wortsinn!
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So viele Kinder werden in jeder Klasse missbraucht! – Zacharias Schalley (AfD)
NRW führt mal wieder die Liste der meisten Missbrauchsfälle an. Doch damit nicht genug. Zacharias Schalley (AfD) warnt: Die hohe Zahl ist schockierend und stellt doch nur rund 3 Prozent der Fälle dar. Das Dunkelfeld ist riesig. Überträgt man die wahre Anzahl missbrauchter Kinder auf eine Schulklasse, wird das wahre Ausmaß der Gefahr bewusst.
(Text youtube)
@@wird zum Experimentierfeld einer Ideologie
das glaube ich nicht, das da noch experimentiert werden muß !
Die sexuelle Verwertung von Kindern ist seit Jahrhunderten ein Steckenpferd der Eliten bis zu Kentler oder den Exzessen einer Partei, die daher auch ihren festen Wählerstamm hat.
Hier muß nichts „experimentiert“ werden – hier muß nur der Widerstand der Opfer minimiert werden.
Und wer hätte schon etwas gegen den Versuch den Kindern zu helfen und ihr Geschlecht zu erkennen und ihre Sexualität zu erfahren, wie es schon aus der Regierung für Kindergärten „empfohlen“ wird. Und wie „Empfehlungen“ der Regierung zu bewerten sind, haben wir gerade bei Corona mit „Empfehlungen“ und „kostenlosen Test und Spritzen“ hautnah erlebt !
Bekanntlich ist unsere Justiz ja auch empfänglich dafür, das die Frauen bei „Vergewaltigungen“ es ja wollten und Signale gaben ! Hat seine Grunde, warum Juristen das so sehen – schließlich sehen sie sich selbst als potentielle Vergewaltiger – und da wird schon mal mit Verständnis vorgebaut!
Keine Experimente – unbegrenzte sexuelle Freiheit und Unterwerfung der Opfer lautet die Devise !
Weil der „Intellekt“ für wichtige Dinge
fehlt, müssen sich diese Geistigen
Tiefflieger mit so was beschäftigen.
+++++
Es gibt nur zwei Geschlechter!
Ja ist denn schon wieder 1. April?
Diejenigen, welche solch eoinen Schwachsinn wollen, sollte man zum Zahlen verdonnern! Denn schon heute können doch Schultoiletten nicht mehr benutzt werden, weil sie versifft sind!
Wir haben ja keine anderen Probleme in Deutschland als Toiletten, die genderkonform sind.
Also ich erlebte meine Kindheit in den frühen Jahren der DDR.
Krippe – Kindergarten – Schule (POS) – Lehre – Fachschulstudium etc.
In der Krippe gewickelt oder getopft – in der Gemeinschaft.
Im Kindergarten schon – Mädchen und Jungs getrennt.
In der Schule – Mädchen und Jungs getrennt.
Also ich fühlte mich nicht diskriminiert. So als Junge! Wenn von den Mädels mal die Klotür offenstand, haben wir sie zugemacht, denn es roch etwas strenger als bei den Jungs. Einige Mädchen menstruierten recht zeitig und der Geruch von Urin und verfallendem Menstruationsblut ist nicht angenehm.
Hätte man uns damals eine neutrale Toilette angeboten, hätten wir Jungs wohl noch vor den Mädchen protestiert.
Wir hatten unsere Pinkelbecken und hätten uns ungern auf eine vollgepieselte und Blutbespitzte Klobrille begeben. Und wie schon gesagt, roch es dort noch übler als bei uns. Naja, das schöne Geschlecht hat auch so seine Schattenseiten.
Wer also auf Schultoiletten alle moralischen Grenzen aufhebt, ist in meinen Augen auch nicht ganz dicht in der Birne. Aber solche kranken Vorstöße gibt es ja in der heutigen Zeit immer wieder.
Also ich erlebte meine Kindheit in den frühen Jahren der DDR.
Krippe – Kindergarten – Schule (POS) – Lehre – Fachschulstudium etc.
In der Krippe gewickelt oder getopft – in der Gemeinschaft.
Im Kindergarten schon – Mädchen und Jungs getrennt.
In der Schule – Mädchen und Jungs getrennt.
Also ich fühlte mich nicht diskriminiert. So als Junge! Wenn von den Mädels mal die Klotür offenstand, haben wir sie zugemacht, denn es roch etwas strenger als bei den Jungs. Einige Mädchen menstruierten recht zeitig und der Geruch von Urin und verfallendem Menstruationsblut ist nicht angenehm.
Hätte man uns damals eine neutrale Toilette angeboten, hätten wir Jungs wohl noch vor den Mädchen protestiert.
Wir hatten unsere Pinkelbecken und hätten uns ungern auf eine vollgepieselte und Blutbespitzte Klobrille begeben. Und wie schon gesagt, roch es dort noch übler als bei uns. Naja, das schöne Geschlecht hat auch so seine Schattenseiten.
Wer also auf Schultoiletten alle moralischen Grenzen aufhebt, ist in meinen Augen auch nicht ganz dicht in der Birne. Aber solche kranken Vorstöße gibt es ja in der heutigen Zeit immer wieder.
Jeder hat zuhause eine geschlechtsneutrale Toilette. So what?