
In diesem moralisch und rechtsstaatlich verkrüppelten Europa ist inzwischen mit allem zu rechnen. Jegliche kritischen Töne über den anhaltenden Eskalationskurs von Brüssel und den Regierungen in Paris, London, Berlin sowie anderer westlicher Ländern, die jegliche diplomatischen Wiederannäherungsversuche mit Moskau verteufeln und sich durch immer verantwortungslosere Geld- und Waffenlieferungen an die Ukraine zunehmend zur Kriegspartei und damit Zielscheibe machen, gelten inzwischen als Hochverrat und Defätismus. Wer dem Fahnenappell der Kriegstüchtigkeit und blinden Unterstützung für Kiew allen noch so bizarren Korruptionsenthüllungen zum Trotz nicht folgen mag, wird mit undemokratischen Grundrechtseinschränkungen und Willkürakten belegt, Kontokündigungen, Jobverluste, Reiseverbote und Polizeischikanen inklusive. Sogar Nicht-EU-Bürger geraten neuerdings ins Visier der Eurokraten: Gerade traf es den Schweizer Ex-Generalstabsobersten und renommierte Militäranalysten Jacques Baud, der auf der EU-Sanktionsliste landete.
Bauds Schicksal könnte nun auch anderen unliebsamen Publizisten drohen – konkret dem Schweizer “Weltwoche”-Chefredakteur Roger Köppel. Ihm droht wohl ebenfalls die Abstrafung durch die EU-Kommission –wegen seiner angeblich “russlandfreundlichen Berichterstattung”. Gemeint ist damit Köppels Festhalten am Prinzip von Ausgewogenheit und Äquidistanz zu Regierungsnarrativen, für das der Qualitätsjournalismus der “Weltwoche” steht, den deren Leser seit jeher schätzen. Die Gefahr, dass gegen Köppel zeitnah ebenfalls Sanktionen verhängt werden, hält zumindest der deutsche Rechtsprofessor Viktor Winkler, ein führender Experte für internationales Sanktionsrecht, in einem Interview für realistisch oder zumindest “nicht unwahrscheinlich”. Unter Juristen werde diese Option bereits länger diskutiert, so Winkler, denn die EU verschärfe derzeit ihre Linie gegen mutmaßliche “prorussische Propaganda” respektive alles, was sie dafür hält. Winkler rät Köppel, sich “proaktiv” an die EU zu wenden, um präventiv abzuklären, ob Sanktionsvoraussetzungen vorliegen. Potentiell belastend könnten sich dabei Köppels mehrmalige Moskau-Reisen auswirken, außerdem auch seine Forderung an den Schweizer Bundesrat, die Russland-Sanktionen aufzuheben, sowie positive Äußerungen zu Auftritten von Wladimir Putin.
Feindbild der EU-Scharfmacher
Nicht genug also damit, dass Politiker nicht mehr mit allen Seiten und Konfliktparteien reden, was fatal genug ist; nun werden also auch noch Journalisten, die an diesem Grundsatz festhalten und damit eine Selbstverständlichkeit ihrer Zunft leben, kriminalisiert. Eine größere Perversion lässt sich kaum mehr denken. Selbst “Bild”-Chefreporter Paul Ronzheimer, der mit der Auszeichnung des Bambi kürzlich quasi das offizielles Zertifikat für seine handzahme Kritiklosigkeit und Systemkonformität überreicht bekam, scheint mittlerweile zu dämmern, dass hier etwas ganz entsetzlich schiefläuft und dass hinter der Sorge um die Presse- und Meinungsfreiheit womöglich doch steckt als ein Propaganda-Topos der vermaledeiten AfD. Ronzheimer twittert: “Ich habe mit Roger Köppel hier bei X und anderswo schon einige heftige Kämpfe ausgetragen wegen seiner Russlandhaltung… aber wo sind wir bitte hingekommen, dass darüber jetzt offenbar ernsthaft diskutiert wird? Wir müssen unterschiedliche Sichtweisen aushalten, egal, für wie verquer wir sie selbst halten.” Gut gebrüllt, Löwe! Jetzt fehlt nur der Schritt der Selbstreflexion – und ein weiterer “Schwurbler“ ist geboren.
Fragwürdig ist, dass sich selbst renommierte Medien an der diesbezüglichen Verdachtsberichterstattung über Köppels angebliche “Putin-Nähe” beteiligen; so nannte ihn etwa die “NZZ am Sonntag” den “exponiertesten Schweizer” in diesem Kontext und warf ihm vor, die “Schweizer Moskau-Connection” zu pflegen. Köppel selbst verweist auf die “bewährten redaktionellen Grundsätze objektiver Berichterstattung”, denen sich die “Weltwoche” seit 92 Jahren verpflichtet fühle und die grundsätzliche alle relevanten Stimmen einbeziehe. Doch eben diese Standhaftigkeit macht den 60-jährigen Schweizer und Ex-SVP-Nationalt erst recht suspekt bei den ideologisch verbohrten EU-Scharfmachern und Promotoren der großen Zuspitzung. Denn für sie ist jede noch so nüchterne und faktenbasierte Darstellung der russischen Sichtweise eine “Verschwörungstheorie”, und jeder, der zu Deeskalation und Ausgleich mahnt, ein verfemtes “Sprachrohr prorussischer Propaganda”. So entwickelt sich die undemokratische EU immer mehr zu einem Gefängnis von Gesinnungskontrolle und Zensur – und nähert sich ironischerweise just den Zuständen an, die sie Russland unter Putin ankreidet.
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12 Antworten
Möglich ist mittlerweile alles.
ABER: Der Krug geht, bekanntlich, solange zum Brunnen, bis er bricht.
Das könnte in nicht allzulanger Zeit, der Fall sein.
Ein milder Westwind weht ja bereits über den Atlantik. 😎
Da diese komplett durchgeknallte EUrokraten-Bande nahezu schon täglich irrer wird, wächst auch die Hoffnung auf eine sehr kurzfristige Befreiung und Rückkehr zur Demokratie durch die US-Regierung in Zusammenarbeit mit dem unterdrückten patriotischen Lager!
Das wäre ein Drama!
Der EU-Kommission unter Frau von der Leiden ist alles zuzutrauen. Und da die meisten Regierungschefs der Mitgliedstaaten genauso korrupt sind, erhält sie von denen auch noch die nötige Unterstützung. Furchtbar!
@Fragwürdig ist, dass sich selbst renommierte Medien an der diesbezüglichen Verdachtsberichterstattung über Köppels angebliche “Putin-Nähe” beteiligen
was ist daran fragwürdig – follow the money !
Wie heißt es so schön in der Bibel : an ihren Geldquellen und Spenden sollt ihr sie erkennen !
Na ja – John Swinton hat sich da deutlicher ausgedrückt – und der war vom Fach !
Und dementsprechend sind natürlich auch die Spender einzustufen .- immer schön das Jing und Jang beachten!
Die Europa zu Grabe tragen
Was dereinst war dafür gedacht,
Frieden den Völkern zu bewahren,
haben die Typen umgebracht,
die in Brüssel herrschen seit Jahren.
Was Europas Freiheit bedrängt,
lässt Völker sich entzweien,
scheinbar an einem Namen hängt,
heißt Uschi von der Leyen.
Natürlich schafft kein Mensch allein,
Jahrhundertwerke zu zerstören.
zum EU-Verschrottungsverein
müssen viel mehr Täter gehören.
Noch nie haben hervorgebracht
Freiheit und Recht die Sozialisten,
ihr Ziel ist stets totale Macht,
der Markenkern wahrer Faschisten.
Natürlich darf man nicht erwarten
von dem Geschmeiß das Gegenteil,
doch zum Wokenkult zu entarten,
finden gar Bürgerliche geil.
So sind es nicht primäre Täter,
die Europa zu Grabe tragen,
es sind üble Bürgerverräter,
Merzel und Co. die wahren Plagen.
Die EU sollte die Regierung für die gesamte Welt übernehmen, „dann wird bestimmt alles gut“
Wohin Größenwahn führt, lehrt uns die Geschichte.
Fast im 24-Stundentakt überschlagen sich die Nachrichten in „Eurabsurdistan“ bezüglich Umwandlung der EU in eine klassische Meinungsdiktatur. Wenn, wie aus höchsten Regierungskreisen auch hierzulande verlautbart, kann jedwede Kritik an einem der korruptesten System auf diesem Planeten, sowie an deren diese Korruption nur noch weiter befördernden Marionetten-Präsidenten und den bereits weit in den dreistelligen Milliardenbereich sich bewegenden Militärhilfen mit empfindlichen Geld- bis hin zu Haftstrafen geahndet werden. Liebe Mitbürger: Genau so wenig wie sich erwiesenermaßen gezeigt hat, dass sich die Freiheit dieses Landes nicht am Hindukusch verteidigen ließ, wird sie sich ebenso wenig in Korrupto-Ukraine verteidigen lassen. Das sollten sich die jungen Männer in ihr Gebetbuch schreiben, falls sie sich zum Dienst an der Waffe entscheiden sollten. Sogar der nach Angaben eines französischen Freundes nicht „gediente“ Macron scheut sich offenbar nicht, seine Landsleute in einen militärischen Konflikt zu schicken. Und Merz würde es ihm vermutlich sogar gleich tun.
Aktuell ist es in der Pressewelt schlimmer, als es das in der DDR war. In den Nischen der Gesellschaft der DDR war es möglich, Druckwerke herauszugeben, ohne sanktioniert zu werden.
Ich bin jetzt gespannt, wann die Uschi von der Leychen und ihre willigen und willfährigen Mitläufer tausenderlei erfundener Geschlechter die ersten Verhaftungen und Ermordungen von Dissidenten in Auftrag geben werden.
Es ist doch alles ganz einfach.
Wenn die EU, und die einzelnen
Staaten der EU eine vernünftigere
Politik machten, bräuchten sie
doch keine Kritik fürchten.
+++++
Merke: Wer keine Kritik duldet,
hat etwas zu verbergen.
„Sanktionen“ ohne ein faires, an einer bestehenden Rechtsordnung ausgerichtetes gerichtliches Verfahren sind nur als diktatorischer Rechtsmissbrauch anzusehen!
Schande über diese primitiven und demokratiefeindlichen Rechtsverachter!
Auch Gesetze sind heutzutage im NullkommaNix gesinnungskonform verabschiedet und angepasst.
„Legal“ und „legitim“ klaffen immer weiter auseinander, und Gesetze sind keine Rechte sondern immer öfter das blanke Gegenteil davon.