Trump in der Krise

Trump in der Krise

Die Umfrageschere zwischen Democrats und Republikaner korrespondiert mit Trumps sinkender Popularität in den USA (Symbolbild/Collage:ScreenshotFacebook)

Die jüngsten Umfragen zeigen, dass Donald Trump derzeit in der einer äußerst schwierigen Phase seiner zweiten Amtszeit steckt. Zwar unterscheiden sich die Werte der aktuellen Gesamtzustimmung (approval rating) je nach Institut, die Tendenz ist aber einheitlich schlecht. Reuters/Ipsos melden Anfang August 2026 noch 35 Prozent Zustimmung, immerhin etwa noch ein Prozentpunkt über seinem bisherigen Tiefstwert. Gleichzeitig vertrauen erstmals seit fast zehn Jahren etwas mehr Wähler den Demokraten als den Republikanern in Wirtschaftsfragen (37 Prozent zu 36 Prozent). Die Quinnipiac University vermeldete Ende Juli 2026 eine Zustimmung von nur 32 Prozent, das war der niedrigste Wert dieser Präsidentschaft. Bei AP-NORC liegt Trump insgesamt bei rund 37 Prozent Zustimmung, wobei die Bewertungen je nach Politikfeld deutlich auseinandergehen.

Warum sinken die Werte? Die Umfragen nennen dazu vor allem drei Faktoren: Zuerst einmal den Iran-Krieg. Nur 28 Prozent der Amerikaner billigen Trumps Vorgehensweise in diesem Großkonflikt. Selbst unter Republikanern sank die Zustimmung zur Iran-Politik innerhalb eines Monats von etwa 71 Prozent auf 61 Prozent. Eine Mehrheit der Amerikaner lehnt eine längere militärische Verwicklung ab. Als zweites Problemfeld erweist sich für Trump die Wirtschaft: Steigende Energiepreise, wiederum infolge des Iran-Konflikts, belasten die Stimmung. Inflation und Benzinpreise werden von vielen Wählern der Regierung zugeschrieben. Das ist wohl der Hauptgrund, warum erstmals seit fast einem Jahrzehnt die Demokraten sehen Umfragen in Sachen Wirtschaftskompetenz leicht vor den Republikanern liegen. Und drittens schließlich ist die Einwanderungspolitik Trumps umstritten: Obwohl das Thema Migrationsdrosselung Trumps stärkstes Politikfeld bleibt, meinen inzwischen auch viele Unabhängige und einige Republikaner, seine Abschiebungspolitik gehe zu weit.

Immer noch um Welten besser als Merz‘ Zustimmungswerte

Historisch betrachtet ist eine Gesamtzustimmung für einen amtierenden Präsidenten zwischen 32 und 37 Prozent außergewöhnlich niedrig. Zum Vergleich: Barack Obama fiel zeitweise auf etwa 40 Prozent, und selbst Joe Biden lag in seiner unpopulärsten Phase immer noch im Bereich von 37 bis 39 Prozent. Trump bewegte sich in während seiner ersten Amtszeit zumeist zwischen 38 und 46 Prozent und erreichte nur selten höhere Werte. Die schlechten Umfragewerte des Präsidenten erhöhen den Druck auf die Republikaner vor den Kongresswahlen. Mehrere aktuelle Erhebungen sehen die Demokraten bei der allgemeinen Kongresspräferenz inzwischen vorn, insbesondere wegen des Vertrauensverlusts in die Republikaner bei der Wirtschafts- und Außenpolitik. Gleichzeitig gibt es heute auch Anzeichen für diplomatische Bewegung: Trump erklärte, die Gespräche mit Iran verliefen „sehr gut“, was an den Finanzmärkten Hoffnungen auf eine Entspannung ausgelöst hat. Sollte es tatsächlich zu einem Waffenstillstand oder einer Einigung kommen, könnten sich seine Zustimmungswerte wieder stabilisieren.

Allerdings sollte sich die notorisch Trump-feindliche deutsche Politik mit Häme zurückhalten, vor allem, was die Regierungspartei CDU anbelangt: Die aktuellen Umfragen für Bundeskanzler Friedrich Merz zeichnen nämlich ein dramatisch kritischeres Bild. Zum Vergleich mit Trump bietet sich ein Blick auf die jüngste Erhebung des ARD-“DeutschlandTrends” an. Demzufolge beträgt die “approval rate” für Friedrich Merz nämlich gerade noch 13 Prozent. Heißt: grade noch gut jeder achte Deutsche ist noch mit der Arbeit von Friedrich Merz zufrieden. 86 Prozent sind weniger oder gar nicht zufrieden. Das ist der schlechteste Zustimmungswert eines amtierenden Bundeskanzlers in den knapp 30 Jahren, in denen der ARD-“DeutschlandTrend” diese Frage erhebt. Deshalb sollten deutsche Anti-Trump-Medien und -Politiker besser erst einmal vor der eigenen Türe kehren.

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7 Kommentare

  1. Was in den USA sich zur Zeit nur ein Pastor getraut zu sagen:
    https://www.memedroid.com/memes/detail/4717529/Pastor-speaks-out-against-epstein-class-billionaires
    (englisch ohne Untertitel)

    Kurz: Viele der „Eliten“ haben großen Mist gebaut und sind dadurch erpressbar geworden. Das war so bezweckt.

    Epstein und seine internationale Clientel sind Teil eines Plans eines berüchtigten Geheimdienstes.
    Faktisch befinden sich die USA (und andere Länder) in der Hand dieses Dienstes.

  2. Fauci-Tagebücher belegen: Bill Gates war die treibende Kraft hinter dem globalen mRNA-Impfverbrechen
    https://journalistenwatch.com/2026/08/05/fauci-tagebuecher-belegen-bill-gates-war-die-treibende-kraft-hinter-dem-globalen-mrna-impfverbrechen/

    Trumps Kandidatin für den CDC-Direktor bezeichnet mRNA-Technologie als „sicher und wirksam“
    https://legitim.ch/trumps-kandidatin-fuer-den-cdc-direktor-bezeichnet-mrna-technologie-als-sicher-und-wirksam/

  3. „Wir alle wurden verraten“ – Trumps ehemaliger Anti-Terror-Chef deutet Gründung neuer Partei an
    In den letzten Tagen hat ein einziges Foto für ordentlich Wirbel gesorgt. Marjorie Taylor Greene, die ehemalige US-Kongressabgeordnete aus Georgia, postete am 1. August auf X ein Gruppenbild. Darauf zu sehen: sie selbst, Tucker Carlson, der Kentucky-Abgeordnete Thomas Massie, der frühere Anti-Terror-Chef Joe Kent und ihr frisch angetrauter Ehemann Brian Glenn.
    https://rtde.press/kurzclips/video/287851-wir-alle-wurden-verraten-trumps/

  4. Alexus Grynkewich ist ein US-amerikanischer General, der am 4. Juli 2025 zum Oberbefehlshaber der Alliierten in Europa ernannt wurde.
    „Wir haben geschworen, Amerika zu verteidigen, nicht Israel.“
    „Wir werden in einem von Iran angeführten Krieg nicht für Israel kämpfen.“
    „Die Verteidigung Israels ist NICHT unsere Aufgabe.“
    Das ist eine offene Rebellion.

    Weitere Informationen finden Sie unter benjaminfulford.net

  5. Trump deutet Annexion Grönlands noch während seiner Amtszeit an
    Dass die Trump-Administration die Arktis-Insel Grönland
    erwerben will, ist bekannt. Dänemark und das sich autonom verwaltende
    Grönland selbst lehnen jedoch einen Verkauf ab. Nun hat Trump seine
    Ansprüche erneuert und auch einen Zeitrahmen gesetzt.
    https://tinyurl.com/3z8asjp6

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