Trumps Grönland-Pläne: Warum ein differenzierter Blick nottut

Trumps Grönland-Pläne: Warum ein differenzierter Blick nottut

Stimmungsmache gegen Trumps-Grönland Politik: Eine wohlgemerkt in Dänemark, nicht in Grönland populäre Kappe, die Trumps MAGA-Kampagne satirisch aufgreift (Foto:Imago)

In Deutschland und der EU ist die Empörung über die Forderung von US-Präsident Donald Trump nach einer US-Annexion des zu Dänemark gehörenden Grönland weiterhin groß. „Wir werden wegen Grönland etwas unternehmen, ob es ihnen passt oder nicht“, sagte Trump und drohte: „Ich würde gerne einen Deal machen – aber wenn wir es nicht auf die einfache Art tun, werden wir es auf die harte Art tun“. Als Begründung führt er die nationale Sicherheit der USA an. Wenn die USA Grönland, dass eine zentrale geostrategische Position einnimmt und über wertvolle Bodenschätze verfügt, nicht einnähmen, würden es Russland oder China tun.

Von deutscher Seite kommen dazu die üblichen großspurig-lächerlichen Phrasen: Außenminister Johann Wadephul erklärte, es sei „allein Sache Grönlands und Dänemarks, über Fragen von Territorium und Souveränität von Grönland zu entscheiden“. SPD-Außenexperte Adis Ahmetovic wurde noch deutlicher: „Europa darf sich von Trump nicht einschüchtern lassen. Wir müssen gemeinsam bei Grönland ein Stoppschild setzen. Trump braucht endlich Klartext“, tönte er. Und Ex-Grünen-Fraktionschef Jürgen Trittin faselte: „Erstens könnten wir jetzt mal anfangen, Militärmanöver in und um Grönland zu machen“. Frankreich habe nach Trumps ersten Ankündigungen „ein Schiff vorbeigeschickt“, jetzt könnte Deutschland mit den Franzosen „gemeinsam solche Dinge auf den Weg bringen“.

Grönland als Taiwan des Polarkreises?

Die Europäer versuchen also hier rhetorischen an das anzuknüpfen, was ihnen vor dem russischen Angriff auf die Ukraine zu diesem Konflikt an warnenden Tönen gen Moskau einfiel, oder womit sie China im Fall Taiwans adressieren. Dass diese Töne in den USA bestenfalls Gelächter auslösen werden, blenden von Fundamentalpazifisten zu Bellizisten gewandelte altlinkee Fossilien wie Trittin frech aus, ebenso wie auch Patrick Sensburg, der Chef des Reservistenverbandes der Bundeswehr, der allen Ernstes fordert: „Europa muss viel stärker Präsenz zeigen. Wir müssen in kurzer Zeit mindestens eine europäische Brigade unter der Führung von Dänemark dorthin verlegen. Auch Deutschland wird hier besonders in der Pflicht stehen“. Allen Ernstes sieht Sensburg dadurch auch noch einen strategischen Nutzen für die Bundeswehr, da sie eine Dauerpräsenz mit Ausbildungsstätten auf Grönland errichten könne: „Das birgt auch Chancen. Wir könnten neben der Gebirgs- und Winterkampfschule in Mittenwald auch in Grönland trainieren und ausbilden. Das wird Europa stärker zusammenschweißen“.

Solche Einlassungen zeigen wieder einmal, welche peinlichen Traumtänzer in diesem Land das Sagen haben. Man bildet sich tatsächlich ein, Trump werde sich ausgerechnet von Europäern einschüchtern lassen und der deutschen Trümmertruppe, die wahrscheinlich nicht einmal über genügend funktionsfähige Schiffe verfügt, um Sensburgs Gebirgsjäger nach Grönland zu schicken, auch noch erlauben, dort Krieg zu spielen. Es ist geradezu aberwitzig, wie realitätsfern, undiplomatisch und unüberlegt hier agiert und dahergeredet wird.

Wohlbegründete Begehrlichkeiten

Was dabei allerdings völlig auf der Strecke bleibt, ist wieder einmal eine nüchterne und differenzierte Bestandsanalyse und Einordnung der Hintergründe, sowohl was die Situation Grönlands anbelangt als auch die Hintergründe der US-Begehrlichkeiten: EU-Politiker und Medien zeichnen Grönland als verwunschenes Paradies, das nun zum Opfer des US-Imperialismus zu werden droht. Dabei vegetieren auf der Rieseninsel rund 57.000 Menschen (etwa die Bevölkerung von Neustadt an der Weinstraße) – und zudem überwiegend in Armut, Alkoholismus und Gewalt – vor sich hin. Es gibt keine nennenswerte Wirtschaft, und damit dort überhaupt noch einigermaßen lebenswerte Bedingungen herrschen, pumpt Dänemark Unsummen von Subventionen in das Land auf der größten Insel der Welt, die mit ihren 2,16 Millionen Quadratkilometern gut sechsmal die Fläche Deutschlands hat. Das 400-jährige, heute völlig anachronistische dänische Kolonioalprojekt Grönland wird wegen abschmelzender Polkappen immer mehr zum elementar wichtigen Drehpunkt für den internationalen Güterverkehr – und als riesiges Reservoir von Bodenschätzen, zu deren Erschließung weder Dänemark noch die EU bisher willens oder fähig sind.

Sehr wohl wären dies aber Russland und China, die zudem ihre militärische marine Präsenz um das Land herum schleichend ausgebaut haben und so nahe an die US-Nordostküste heranrücken  – zur zunehmenden Beunruhigung der USA. Da die Trump-Regierung zu Recht die europäischen Staaten ohnehin nicht mehr länger als zuverlässige Partner betrachtet, vor allem aufgrund ihrer durch Massenmigration unvermeidlichen Islamisierung mit unabsehbaren sicherheitspolitischen Folgen, rückt Grönland automatisch ins strategische Visier der USA. Nicht unerheblich ist außerdem, dass Grönland 1985 auf eigenen Wunsch – anders als das dänische Mutterland – aus der Europäischen Gemeinschaft ausgetreten ist, aber trotzdem alleine zwischen 2021 und 2027 EU-Zuwendungen von 225 Millionen Euro erhält. Die von Trump in Aussicht gestellten US-Zahlungen und -investitionen würden noch deutlich höher ausfallen.

Ein Ex-SPD-Bundestagsabgeordneter bringt es auf den Punkt

Politische Beobachter außerhalb Europas mit seiner hasszerfressenen Anti-Trump-Voreingenommenheit, die noch zu realpolitischem Denken befähigt sind und für einen konstruktiven Interessenausgleich eintreten, haben diese Zusammenhänge längt begriffen und reagieren darauf – während die wertewestlichen Völkerrechtsschwurbler in Brüssel und Berlin wie üblich den Schuss nicht gehört haben und von Venezuela über Grönland bis zum Iran eine wilde Melange von angeblichen Welteroberungsplänen Trumps zusammenphantasieren. Doch vereinzelt gibt es auch in Deutschland noch Stimmen der Vernunft – selbst in der SPD, wenn die Betreffenden auch wie üblich erst nach Ende ihrer politischen Karriere wieder laut zu sagen wagen, was sie eigentlich denken.

So schreibt der 2025 aus dem Bundestag ausgeschiedene pfälzische Abgeordnete Jo Weingarten auf Facebook: “Die Aufregung über Donald Trumps Griff nach Grönland ist weiterhin hoch. Aber was ist denn die Alternative? So bleiben, wie es ist, kann es jedenfalls nicht… Die Insel liegt direkt in der potentiellen Angriffsschneise russischer Raketen aus der Region Murmansk auf Nordamerika. Dagegen müssen sich die USA genauso schützen, wie sie das in Alaska gegen Angriffe aus Sibirien tun. Zudem wird der Seeweg durch die Arktis sowohl entlang der russischen wie auch der kanadischen Küste mit den abschmelzen Eismassen immer wichtiger für den weltweiten Güterverkehr. Die Kontrolle darüber darf nicht an Russland und China alleine gehen.” Und weiter: “Eine gewaltsame Übernahme durch die USA ist keine ernsthafte Option. Aber am Ende werden die USA dort mehr politische, administrative und militärische Verantwortung übernehmen müssen.” Die Bundesregierung wäre gut beraten, auf diese weisen Worte zu hören, und nicht einen weiteren Graben zu Washington aufzureißen.

21 Antworten

  1. Schmelzende Polkappen? – Blödsinn!

    Der antsrktische Eisschild hat an Masse enorm zugenommen.
    Es gibt dazu viele Artikel im Internet.
    Global warming is a hoax.

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  2. Trump hat vieles richtig gemacht. Die Entführung Maduros im Mafia Modus und die Begehrlichkeiten Richtung venezuelanischer Bodenschätze und jetzt die unverschämte geplante Vereinnahmung des grönländischen Staatsgebiets gehören nicht dazu. Neue internationale Eskalation überall, das Recht des Stärkeren kehrt zurück. Man klaut sich, was man selbst nicht hat und zitiert irgendwelche „moralischen“ oder sonstigen Vorwände.

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  3. Niemand wollte in Washington mit Wadephul sprechen. Ein Menetekel für den ganzen Berufsstand Aussenminister. Sie sind nicht mehr wichtig

    https://weltwoche.ch/daily/niemand-wollte-in-washington-mit-wadephul-sprechen-ein-menetekel-fuer-den-ganzen-berufsstand-aussenminister-sie-sind-nicht-mehr-wichtig/

    So erging es Bundesaussenminister Johann Wadephul nun in Washington.

    Nur dreissig Minuten fand Amtskollege Marco Rubio für ihn, nachdem er Termin nach Termin kurzfristig abgesagt hatte.

    Er hatte Wichtigeres zu tun.

    Händeringend versuchte die Botschaft, Ersatz zu finden.

    Doch auch im Kongress hatte niemand Interesse an einem Gespräch mit ihm.

    KOMMENTAR

    Der Wadephul wurde so behandelt. weil er aus einem abgewirtschafteten Land kommt in dem 30% demokratische AFD Wähler verachtet werden!

    In dem Meinungszensur herrscht und das jeden Tag mehr einer islamischen Republic ähnelt und jeden Tag etwas mehr zerfällt !

    Respekt wem Respekt gebührt und Vollidioten gebührt kein Respekt!

    Ausserdem interessiert schlicht niemanden was er oder Merz überhaupt noch zu melden hat!

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  4. „Die Bundesregierung wäre gut beraten…“. Vergessen wir’s. Diese Bundesregierung ist vollkommen beratungsresistent. Trotz des senkrechten Abgrunds in Sicht rast man unbeirrt weiter. Man hat ja Wahrheit und Moral gepachtet. Also weiter mit Volldampf in die Hölle.

  5. Faktisch könnte man Grönland als „unbesiedelt“ bezeichnen!
    Schon seltsam, wenn man sich die Geschichte mal auf einem Globus ansieht. Grönland liegt in der Tat eher vor der amerikanischen als vor der dänischen Küste.

    Welches „Recht“ hat denn Dänemark an den Grönländern und auf das Land? Tolle Kolonialzeiten! Und wer die Geschichte kennt, weiß auch, dass noch nie die Kolonialherren die einheimische Bevölkerung groß schätzten und förderten – im Gegenteil!

    Man darf rätseln, ob es Trump um mehr die militärische Sicherheit und eine riesige Militärbasis oder doch eher um die dortigen Bodenschätze geht.
    Wenn Trump schlau ist, macht er eben ein großzügiges Angebot und dann dürfen die Grönländer selbst entscheiden, wohin sie es zieht. So war es auch in der Ukraine. Entscheidend ist nur, ob diese Entscheidungen auch von den jeweiligen Gegnern akzeptiert werden.
    Eines braucht die Welt gewiss nicht mehr:
    Die Ratschläge oder Vorbehalte der gesamten verknöcherten europäischen Polit-Bürokraten!

  6. GROSSE UNTERNEHMEN KEHREN LANGSAM NACH RUSSLAND ZURÜCK

    Mercedes-Benz lässt trotz Marktrückzug in Russland Marke registrieren

    Trotz seines offiziellen Rückzugs vom russischen Markt im Jahr 2022 hat der Automobilkonzern Mercedes-Benz eine neue Marke in Russland registrieren lassen.

    Wie russische Medien durch eine Prüfung der Datenbank des russischen Patentamts herausfand, wurde der Antrag im September eingereicht und positiv beschieden.

    Die Registrierung berechtigt das Unternehmen grundsätzlich, in Russland wieder Fahrzeuge zu produzieren und zu verkaufen sowie Ersatzteile zu vertreiben.

    Die Maßnahme steht im Widerspruch zur öffentlichen Ankündigung des vollständigen Marktaustiegs vor zwei Jahren und lässt Spekulationen über eine mögliche künftige Rückkehr zu.

    Vieles deutet darauf hin, daß die Großunternehmen die Nase voll haben von unseren Kriegstreibern in der Politik !!

    Die KLUGEN sind erst garnicht gegangen !!

  7. Wie man heute sieht, gilt das Recht des Stärkeren. Global nehmen die großen Staaten dieses Recht in Anspruch. Aber auch innerstaatlich gilt, dass Politiker mit der entsprechenden Macht sich formal an das Recht halten, jedoch Gesetze erlassen, die in ihrem Interesse sind. Gegen einen übermächtigen Staat kann sich ein kleiner allenfalls behaupten, wenn er Stärke – wirtschaftlich und dadurch militärisch – aufgebaut hat. Da es mit Deutschland wirtschaftlich den Bach runtergeht, wird er auch militärisch notwendigerweise immer schwächer und von den Starken nicht ernst genommen. Sich als stark aufzuspielen ist verfehlt.

  8. Hätte es Merz oder Von der Layen vorgeschlagen, wäre alles Easy! Aber es war ja Trump, da müssen doch unsere Demokraten lautstark dagegenhalten. Grönland ist auch für die EU von strategischer Wichtigkeit, aber mit was wollen den die Flitzpipen in Brüssel das Land verteidigen, wenn die Chinesen vor der Tür stehen? Da sämtliche Waffen in die Ukraine geliefert wurden, reicht nach Meinung dieser Kriegsversteher wohl ein übelriechender Furz von Merz oder Macron. Die Amis haben recht und wissen das auch. Die Empörung wird sich schon bald legen. Im Übrigen gehört Grönland den Ureinwohnern und nicht den Dänen. Ausserdem fischen die Chinesen das Meer vor Grönland lehr, da kann Dänemark nur zusehen und die EU schaut da gerne weg.

  9. Die EU eine Diktatur? Dieses Fragezeichen erübrigt sich sch längst. Im Kleinen fängt es an da kann man bei den Plastikdeckeli anfangen aber wo hört es auf? Im Kleinen wie im Grossen. Was unsere Politiker in den letzten 20 Jahren aus diesem Land und aus der EU. gemacht haben, ist eine Katastrophe. Diese Verlotterung des Landes, für die ich vor allem die linke Politik verantwortlich mache, wird nicht mehr zu korrigieren sein! Zu stark hat unser Land schon gelitten unter diesen Leuten. Was unsere Generation den Jungen damit hinterlässt, ist eine Frechheit und ein Generations- Verbrechen. Das Beispiel Wien Parlament, wo man den Impfzwang einführen wollte, ist ein weiterer Nagel im Sargdeckel der Mittel Europas!

    Man reibt sich die Augen bezüglich Grönland. Was man als Witz betrachtete, wird bald zum Ernstfall werden. Logisch denkt die US-Regierung strategisch und meint es Ernst. Sie will GRL als strategischen Vorhof besetzen. Die meisten Häfen und Flugplätze in Grönland wurden im WK2 von der USArmy gebaut. Jetzt werden NATO-EU und DEN ihre beschränkte Handlungsmöglichkeit erkennen. USA hat mehr als 37‘000 Mrd USD Schulden, sie werden noch ein paar Mrd drucken um GRL zu kaufen. KORREKT!!!

  10. @EU-Politiker und Medien zeichnen Grönland als verwunschenes Paradies, das nun zum Opfer des US-Imperialismus zu werden droht.
    Diener, die gegen ihre Herren aufbegehren – was für ein Spaß. Und so minderbemittelt, das sie nicht begreifen , das das eine inneramerikanische Angelegenheit ist, ob ein Republikaner Trump oder ein Demokrat Clinton ihre Oligarchen in der Politik vertritt.
    Nach außen gilt immer der Anspruch auf die full-spektrum-dominance der USA.
    Aber ok – Trump hat ihnen ihre Herren der Demokraten weggeschossen, und jetzt fehlen ihnen die Anleitungen, was sie zu tun haben und wann sie aufs Töpfchen dürfen!
    Ich muß zugeben – so viel Unterhaltung habe ich nicht erwartet !

  11. Deutschland, einst das Land der Denker und Dichter, heutzutage jedoch das Land der politischen Vollidioten und Irrlichter. Wozu braucht man dieses Deutschland noch, in dem wohl ein Teil der parlamentarischen Großverdiener, vor allen auf der Seite der Altparteien, vielleicht auch nicht mehr in der Lage sein dürfte, eine Dreisatzaufgabe zu lösen. Was Baerbock an grenzenloser Naivität und Arroganz doch nicht ganz erreicht hat, wird nun durch Wadephul, Merz, Kiesewetter und Polenz endgültig zurechtgebogen. Vor vielen Jahren einmal Mit-Weltmarktführer in Wissenschaft, Technologie, Tatkraft und Produktivität, verfügen wir zwar immer noch über eine Weltmarktführerschaft. Sie heißt aber jetzt „Trump-Bashing“, führt das Land allerdings mehr und mehr dem Abgrund entgegen. Und ein altes Sprichwort besagt, dass es runter immer schneller geht als wieder nach oben. Oder reziprok im Sinne Erich Honeckers „Runter immer, nach oben nimmer“.

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  12. Erneut wurde Trump und sein Team widerlegt:
    Der stellvertretende Stabschef des Weißen Hauses Stephen Miller erklärte in dieser Woche, die „offizielle Position“ der USA sei, dass Grönland aus Gründen der nationalen Sicherheit amerikanisch sein solle und dass es im Grunde Trumps Sache sei. „Niemand wird die USA wegen der Zukunft Grönlands militärisch bekämpfen“, sagte Miller.
    Millers Frau postete ein Bild, auf dem die amerikanische Flagge mit der Bildunterschrift „BALD“ über eine Karte Grönlands gelegt war.
    Der US-Präsident argumentiert dabei stets mit der nationalen Sicherheit und der Bedrohung, die von der wachsenden Präsenz russischer und chinesischer Schiffe in der Arktis ausgehe. NATO-Chef Mark Rutte sagte in einem Interview in dieser Woche:
    „Sehr wichtig ist: Die USA haben ja bereits ein Abkommen mit den Dänen seit 1951, und für Dänemark wäre es total ok, wenn die Amerikaner ihre Präsenz in Grönland erhöhen würden. Das zeigt, dass wir zur selben Einschätzung kommen und sicherstellen, dass die Arktis sicher bleibt.“

    Eine Annexion ist überhaupt nicht notwendig!
    Vertrag aus dem Kalten Krieg
    Altes Militärabkommen gibt den USA in Grönland bereits viel Macht
    US-Präsident Donald Trump will Grönland unter US-Kontrolle bringen. Ein Abkommen aus dem Kalten Krieg zeigt jedoch: Militärisch hat Washington auf der Insel bereits nahezu freie Hand. Experten sind überzeugt, dass die USA selbst für den Zugriff auf Grönlands Rohstoffe keine Übernahme benötigen.
    https://www.n-tv.de/politik/Altes-Militaerabkommen-gibt-den-USA-in-Groenland-bereits-viel-Macht-id30215946.html

    Außerdem haben Trump und JD Vance bis heute nicht einen einzigen Beweis vorgelegt, um zu untermauern, dass angeblich Russland oder China aggressiv Grönland und die Bewohner Grönlands bedrohen würden und dass genau deshalb eine US-Annexion Grönlands notwendig sein soll, um angeblich die armen bedrohten Grönländer vor Russland und vor China zu beschützen.

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  13. Zum Thema Grönalnd noch etwas interessantes:

    Grönland: Ein strategisches Ziel der USA seit über 160 Jahren
    https://www.exxtra24.at/groenland-ein-strategisches-ziel-der-usa-seit-ueber-150-jahren/#Fruehe_Versuche_Groenland_und_Alaska

    Grönland: Warum die USA seit 160 Jahren versuchen, die Insel zu kaufen
    https://t3n.de/news/groenland-usa-kaufversuche-rohstoffe-geschichte-1671470/

    Wie die USA seit über einem Jahrhundert versuchen, Grönland zu bekommen
    https://anti-spiegel.ru/2026/wie-die-usa-seit-ueber-einem-jahrhundert-versuchen-groenland-zu-bekommen/?ysclid=mkeaaehi4j104155285

    Die angebliche Bedrohung durch Russland oder China, ist nur ein vorgeschobener Grund.
    Russland und China hätten schon viel früher Grönland sich einverleiben können (wenn die es wirklich gewollt hätten), wenn man bedenkt, dass Grönland angeblich nur durch „Hundeschlitten“ (Behauptung von Trump) geschützt wird.

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  14. Das ging aber schnell. Trump macht Europa mit ein paar Sprüchen wieder Wehrfähig. Wer hätte das gedacht.

  15. Stand: 09.08.2015, 14:27 Uhr….„Russland hat bei den Vereinten Nationen Anspruch auf einen großen Teil des Meeresbodens des Arktischen Ozeans erhoben. Im Boden des Nordpolarmeers werden große Öl- und Gasreserven sowie mineralische Rohstoffe und Metalle vermutet. Der Antrag auf die Nutzungrechte könnte mit dem anderer Anrainerstaaten des Eismeers kollidieren. Das Gebiet, das auch den geografischen Nordpol umfasst, beanspruchen nämlich auch Kanada und Dänemark für sich.

    Der Streitpunkt liegt vor allem im Festlandssockel. Nach der UN-Seerechtskonvention können die Anrainer den Meeresboden über die 200-Seemeilenzone – die so genannte „ausschließliche Wirtschaftszone“ – hinaus nutzen, wenn sie beweisen können, dass der ins Eismeer hineinragende Festlandssockel die Fortsetzung ihres Festlands ist. Daher legte Russland in dieser Woche seinen Antrag der UN-Kommission vor, die über die Grenzen des kontinentalen Festlandssockels entscheidet. Moskau beansprucht nun über die Wirtschaftszone hinaus rund 1,2 Millionen Quadratkilometer des Meeresbodens. …! Daher die Reaktion Trumps!!!