Trumps Venezuela-Schlag: Es geht um viel mehr

Trumps Venezuela-Schlag: Es geht um viel mehr

Venezuelas Ex-Geheimdienstchef Hugo Carvajal Barrios, der gestürzte Nicolás Madura und US-Präsident Donald Trump (Collage:ScreenshotDallasExpress/Telegram)

Der Angriff auf Venezuela und die Entmachtung von Nicolás Maduro wird von US-kritischen und von antiamerikanischen Ressentiments geleiteten Beobachtern als erneute Anwendung eines im Prinzip seit dem 19. Jahrhundert unveränderten Musters fehlgedeutet: Wirtschaftliche Interessen, vor allem Öl und Bodenschätze, sollen hinter der Invasion stehen. Zunächst einmal ist diese grob versimpelnde Sichtweise insofern irreführend, als die USA keines der Länder, die sie in ihrer militärischen Erfolgsgeschichte besetzten oder unter ihre Kontrolle brachten, selbst annektierten oder sich gar einverleibten; sofern die Durchsetzung und Wahrung von Wirtschafts- und Handelsinteressen das Motiv war (was im Kalten Krieg, Stichwort Korea oder Vietnam, keine oder nur eine untergeordnete Bedeutung spielte), geschah dies ausnahmslos fast immer zum Vorteil der angeblichen besetzten oder zu Protektoraten gemachten Staaten. Dies ist ein wesentlicher Unterschied zu sämtlichen je von den anderen Supermächten Russland und China angegriffenen und okkupierten Ländern – und auch der Grund dafür, dass alle Staaten aus der Peripherie dieser Mächte zu allen Zeiten verzweifelt versuchen, deren Einfluss zu entrinnen (nicht von ungefähr flüchteten die osteuropäischen Völker nach Zusammenbruch des Warschauer Pakts sogleich unter den Schirm der NATO), während die Völker der von den USA weggeputschten Regimes diese stets eher als Befreier empfanden – so wie aktuell auch die Venezolaner. Dass Millionen Venezolaner unter Maduro nicht vor den, sondern in die USA flüchteten, spricht für sich.

Doch vor allem gab es für diesen – übrigens lange angedrohten und gut geplanten – Militärschlag sehr komplexe Gründe, weshalb die verkürzte Einordnung als üblicher Regime Change hier ins Leere fällt: In erster Linie richtete sich dieser Schlag  gegen ein internationales Drogennetzwerk von beispiellosen Ausmaßen, straff kommandiert und logistisch gestützt von einem System, das die Sicherheit der USA akut bedrohte. Trumps Entsendung von US-Spezialkräften samt Festnahme eines kriminellen, rechtswidrig regierenden Usurpators markiert einen Wendepunkt in der Bekämpfung internationaler Drogennetzwerke und staatlich geförderter Kriminalität. Denn Maduro, der nun zusammen mit seiner Frau Cilia Flores in den USA einen Strafprozess vor einem Bundesgericht in New York erwartet wegen vorliegender Anklagen, bei denen es um Narco-Terrorismus, Kokain-Schmuggel und zahllose weitere Delikte geht, war mehr als nur ein faktischer Kartellboss; er versuchte seit langem, die USA zu destabilisieren. Dies lässt Trump nicht mehr durchgehen.

Systematische Destabilisierung

Bereits im Dezember hatte Hugo Carvajal Barrios, der ehemaliger Direktor des venezolanischen Militärgeheimdienstes unter Hugo Chávez und auch noch unter dessen Nachfolger Maduro, in einem offenen Brief an Präsident Donald Trump schwere Vorwürfe erhoben. Carvajal, der selbst in den USA inhaftiert ist und sich schuldig bekannt hat, beschrieb das Maduro-Regime als „narco-terroristische Organisation“ und enthüllte, Kokain werde systematisch als Waffe eingesetzt, um die USA zu innenpolitisch zu zerrütten. Dabei habe Venezuela eng mit kolumbianischen Guerilla-Gruppen wie der FARC und der ELN, kubanischen Geheimdiensten sowie auch der Hisbollah kooperiert. Zudem sollen extrem kriminelle Banden wie “Tren de Aragua” gezielt in die USA „exportiert“ worden sein, um Chaos zu stiften und die bereits durch andere mörderische lateinamerikanische Migrantengangs wie “Mara Salvatrucha(MS-13) herausgeforderten Sicherheitsbehörden weiter unter Druck setzen. Carvajal ging sogar noch weiter – und sagte aus, dass venezolanische und kubanische Agenten über Jahrzehnte US-Institutionen infiltriert hätten, einschließlich militärischer Einrichtungen.

Besonders brisant ist seine Behauptung, die Firma Smartmatic – bekannt für elektronische Wahlsysteme – sei in Venezuela ursprünglich als Werkzeug zur Wahlmanipulation entwickelt und später international eingesetzt worden. Diese Enthüllungen gewinnen durch Maduros Festnahme neue Aktualität und besondere Brisanz; der gezielte Drogenschmuggel erscheint in diesem Kontext als nur ein Element eines hybriden Krieges, den globale Terroristen, Islamisten und linksextreme Untergrundbewegungen gegen den verhassten “Satan” USA konzertiert führen. US-Anklage wirft Madura konkret vor, Tausende Tonnen Kokain in die Vereinigten Staaten geschleust zu haben – und zwar in Kooperation mit eben den Gruppen, die Carvajal nannte. Dass sich die USA, erst recht nicht unter der Ägide eines Machtpolitikers wie Trump, eine solche Bedrohung in ihrem unmittelbaren Nahbereich nicht endlos gefallen lassen, war immer klar. Zumal es Trump auch darum geht, die langfristige Strategie linker Regimes zu durchkreuzen, die gemeinsam mit globalistischen Spin Doctors in Milliardärsstiftungen, NGOs und Thinktanks versuchen, Gesellschaften durch unkontrollierte Migration, Drogen und Kriminalität zu schwächen. Dieses erwiesene Muster betrifft nicht nur die USA, sondern auch Europa. Jene, die diese Migrationsagenda als existenzielle Bedrohung der westlichen Zivilisation identifiziert haben, sollten sich daher zweimal überlegen, ob sie wirklich in die hohlen antiamerikanischen Protestgesänge einstimmen wollen; man kann nicht die Zerstörung der westlichen Zivilisation durch Kulturmarxisten, Terroristen und Migrationsagenda geißeln und dann gleichzeitig Trump, der – ein Glücksfall! – als einziger gegen diese finsteren Mächte konsequent vorgeht, in den Rücken fallen.

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16 Antworten

  1. Falls hier jemand tatsächlich sowas wie einen Befreier oder Erlöser sucht… er könnte Donald Trump heißen 🙂

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  2. „… Denn Maduro, der nun zusammen mit seiner Frau Cilia Flores in den USA einen Strafprozess vor einem Bundesgericht in New York erwartet wegen vorliegender Anklagen, bei denen es um Narco-Terrorismus, Kokain-Schmuggel und zahllose weitere Delikte geht, war mehr als nur ein faktischer Kartellboss; er versuchte seit langem, die USA zu destabilisieren. Dies lässt Trump nicht mehr durchgehen. …“
    Der Autor scheint unter Paranoia zu leiden.

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  3. Die Quellen des Autors möchte ich mal erfahren. Es ist bewiesen das die CIA jeden und alles bekämpft, was nicht nach
    deren Pfeife tanzt. Vor allem Drogenbosse – Aufstand der Schwarzen in den USA als die erfuhren woher die Drogen kamen – die Filme “ kill the Messenger u.a.“ nannte ich schon. In YU-Krieg errichtete die CIA die größte Drogenbasis für
    Europa u.s.w. Schon vor über 10J wurden Kräfte in Venezuela bezahlt die die Wirtschaft sabotierten ausl.-Firmen
    bedrohten, Mitarbeiter von bewaffneten eingeschüchtert u.s.w. Und wie gesagt – jeder der freiwillig dieses Zeug nimmt
    ist selber Schuld – die CIA macht daraus ein Wirtschaftszweig – Nachfrage regelt das Angebot – Nicht um sonst besitzt
    die CIA mehr Bares als die USA Schulden. Trump hat mit der Entführung eines Staatsoberhauptes eine Rote Linie
    eindeutig überschritten.

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    1. benenne dich um in Fachunerfahrener – Trump hat keine rote Linie ueberschritten, lies die amerikanische Verfassung, Maduro war eine Bedrohung fuer die USA (es geht nicht nur um Drogen, es gehr um weit mehr)

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    2. Maduro ist ja kein richtiges Staatsoberhaupt, sondern hat sich durch kriminelle Machenschaften selber die Krone aufgesetzt.

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  4. „Trumps Entsendung von US-Spezialkräften samt Festnahme eines kriminellen, rechtswidrig regierenden Usurpators markiert einen Wendepunkt in der Bekämpfung internationaler Drogennetzwerke und staatlich geförderter Kriminalität. Denn Maduro, der nun zusammen mit seiner Frau Cilia Flores in den USA einen Strafprozess vor einem Bundesgericht in New York erwartet wegen vorliegender Anklagen, bei denen es um Narco-Terrorismus, Kokain-Schmuggel und zahllose weitere Delikte geht, war mehr als nur ein faktischer Kartellboss; er versuchte seit langem, die USA zu destabilisieren. Dies lässt Trump nicht mehr durchgehen.“

    Nein, komplett falsch!
    Den Republikanern geht es nur darum überall Marionetten-Regimes zu installieren und überall verhasste Kommunisten und Linksliberale aus den Regierungen weltweit zu entfernen bzw. austauschen.
    Ich nennen hier noch ein sehr gutes Gegenbeispiel: Mexiko. Mexiko kämpft seit vielen Jahren gegen den Narco-Terrorismus.
    Ich verfolge die Nachrichten über den Drogenkrieg in Mexiko sehr intensiv schon seit 2006.
    Und kann folgendes sagen:
    Die Behauptungen der Betonköpfe aus der US-Partei der Republikaner, dass nur die Kommunisten alle Drogen in die USA schmuggeln würden und diese Linken hätten ganz Lateinamerika udn vor allem ganz Mexiko mit Drogen verseucht, sind falsch und sind typische republikanische Lügenmärchen, welche die Republikaner viele Jahre lang ununterbrochen gebetsmühlenartig wiederholt haben!
    Fakt ist doch: In den letzten 20 Jahren waren auch sehr viele konservative und ultranationalistische Politiker in Mexiko in viele Korruptionsskandale verwickelt und zum Teil sogar Marionetten einiger Drogenkartelle in Mexiko. Einige arbeiteten sogar verdeckt zum Beispiel als Regionalpolitiker für die mexikanischen Drogenkartelle. Darüber verlieren die US-Republikaner nie auch nur ein einziges Wort! Und warum? Achja, es sind ja keine linken Politiker, sondern konservative und ultranationalistische. Aus Sicht der US-Republikaner ist das dann gar nicht so schlimm und überhaupt nicht der Rede wert…
    Für die US-Republikaner sind aber trotzdem immer und überall die Kommunisten schuld.
    Ich beobachte diesselbe Masche mittlerweile auch in der Republikanischen Partei in den USA. Trump lässt viele Günstlinge und korrupte Politiker aus seiner eigenen Partei sehr schnell begnadigen. Die korrupten „linken“ Demokraten will er dagegen alle juristsich verfolgen und alle in den Knast bringen.
    Trump ist hier doch extrem einseitig wählerisch. Hier geht es überhaupt nicht um eine gerechte Rechtsprechung oder um Gerechtigkeit. Das sind alles Lügenmärchen der Betonköpfe von der rep. Partei. Die Republikaner sind genauso eine korrupte Partei wie die Demokraten. Warum sonst lässt er beispielweise einen der korruptesten US-Präsidenten aller Zeiten, G.W. Bush nicht juristisch verfolgen ?
    Nach der Bush-Ära seit 2009 sind mittlerweile zahlreiche Skandale aus der Zeit der
    Bush Jr. -Ära aufgedeckt worden. Aber Trump lässt das kalt. Hinzu kommt, dass G.W. Bush und sein Kumpane Dick Cheney beide Kriegsverbrecher sind. Warum wird es immer so still bei Trump, wenn es um seinen eigenen Parteikollegen geht ???

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  5. Für mich ist es auch eine Warnung an die Politiker der EU!
    Denn Tramp wird nicht seine Soldaten einsetzen, für einen Weg, welcher den eigenen Bürgern schadet und sie in den Untergang führt!

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  6. Ach, es geht nicht ums Öl?

    Wenn es um Drogen geht, ja, die USA haben ein Drogenproblem! Dafür brauchen sie aber keinen Drogenschmuggel von außen ins Land (schon gar nicht aus Venezuela) das haben sie sich selbst eingebrockt, genauer: die US-Pharmaindustrie stellt die Drogen her, an denen prozentual mehr als zehn mal so viele Menschen sterben wie es z.B. in Deutschland Drogentote gibt. Stichwort Opioid-Krise, Oxycontin. Schon einmal „Seattle is dying“ gesehen?

    Größter Drogendealer der Welt ist übrigens der US-Auslandsgeheimdienst CIA. Ich habe keinerlei Sympathie für die Taliban, aber die haben nach dem US-Abzug den Drogenanbau verboten und um mehr als 90% reduziert.

    Auch für Wahlmanipulation brauchen die USA keine Entwicklungshilfe aus dem Ausland, das können die schon selbst (z.B. „2000 mules“).

    Ein Straftäter im US-Gefängnis als Kronzeuge? Der wird schon wissen was ihm blüht, wenn er nicht die gewünschten Stories erzählt. Dann wird in seiner Zelle wohl auch wie bei Epstein im entscheidenden Moment die Video-Überwachung versagen.

    Und bitte, welche Länder hat China überfallen? Außer Tibet ist mir keines bekannt. Eine Bildungslücke?

    Nach einer Publikation der Brown Universität, Rhode Island, nicht Moskau, hat das US-Militär mehr als 200 völkerrechtswidrige Angriffskriege und Militäroperationen seit dem zweiten Weltkrieg betrieben, mit etwa 30 Millionen Toten. Das müssen Russen oder Chinesen erstmal nachmachen.

    Voraussichtlich werden die Stories über Venezuelas Verwicklung in den Drogenhandel, die im Vergleich mit Kolumbien und Mexiko eher eine Randerscheinung sein dürfte, in einigen Jahren in einer Reihe mit dem Zwischenfall im Golf von Tonkin, den „Massenvernichtungswaffen“ im Irak, den „Konzentrationslagern“ im Bosnienkrieg und dem „Massaker von Srebrenica“ stehen.

    Und: die USA brauchen keines der überfallenen Länder zu annektieren oder dauerhaft zu besetzen, das geht heute subtiler. Man installiert dort eine korrupte, US-hörige Regierung, die die Rohstoffe des Landes an US-Konzerne verschenkt, wie es bei der Schwarzerde in der Ukraine geschah, die heute weitgehend im Besitz von Blackrock und anderen Konzernen ist, und wie es María Corina Machado für Venezuelas Öl den USA bereits versprochen hat.

    Die Venezolaner sollen frei sein? Ja, frei von ihrem Erdöl, das die US-Konzerne wollen, ohne zu bezahlen. Und wo bitte, ist ein Land, das vom US-Militär überfallen wurde und dessen Menschen heute im Wohlstand leben? Im Wohlstand leben ja noch nicht einmal die Mehrheit der US-Bürger: 40 Millionen, mehr als 10 Prozent! sind auf Lebensmittelmarken angewiesen.

    Wahrscheinlich muss Trump bei so einigem mitspielen, was ihm die Strippenzieher sagen, er will sicher vermeiden so beseitigt zu werden wie John F. Kennedy.

    Versucht hat man es ja bereits!

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    1. So ein langer Kommentar und so wenig Ahnung – das ist beeindruckend wie man sein Unwissen in so viele Worte packen kann

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  7. „geschah dies ausnahmslos fast immer zum Vorteil der angeblichen besetzten oder zu Protektoraten gemachten Staaten“!?
    Das soll jetzt aber sicher ein Witz sein ?
    Wenn ich mir die Zustände im Irak, Libyen oder Syrien ansehe , frage ich mich aber ernsthaft was sich dort nach Sturz der einstigen Diktatoren verbessert haben soll? Die sind nach den Interventionen im kompletten Chaos versunken.

  8. Es gibt kein Land der Erde, wo es überhaupt keine Mißstände, behördlichen Schikanen, Korruption, Unterdrückung von Menschenrechten, etc. gibt.
    Jedes Land könnte vom Weltpolizisten erobert werden.
    Die wahren Gründe:
    Venezuela besitzt die größten Ölvorräte der Welt.
    Maduro hat das Öl in Yüan abgerechnet.
    Das ungerechte Welthandelssystem existiert seit 1946, Bretton Wood, und wenn das in Frage gestellt würde, würden die USA kollabieren.
    Ich warte jetzt auf die Nachricht, die Grönländer hätten mit ihren Kokainlieferungen die USA destabilisiert.

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  9. Ich zitiere:
    “ während die Völker der von den USA weggeputschten Regimes diese stets eher als Befreier empfanden – so wie aktuell auch die Venezolaner. Dass Millionen Venezolaner unter Maduro nicht vor den, sondern in die USA flüchteten, spricht für sich. “

    Was schreiben Sie den heute für einen Mist?

    Ist etwas passiert?

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  10. Zitat:
    „Besonders brisant ist seine Behauptung, die Firma Smartmatic – bekannt für elektronische Wahlsysteme – sei in Venezuela ursprünglich als Werkzeug zur Wahlmanipulation entwickelt und später international eingesetzt worden. Diese Enthüllungen gewinnen durch Maduros Festnahme neue Aktualität und besondere Brisanz; der gezielte Drogenschmuggel erscheint in diesem Kontext als nur ein Element eines hybriden Krieges, den globale Terroristen, Islamisten und linksextreme Untergrundbewegungen gegen den verhassten “Satan” USA konzertiert führen. “ – Ende.

    Trump und sein Ego sind bekannt. Nichts hat ihn wohl mehr verärgert, als die verlorene Wahl gegen Biden. Ob zu recht oder als Fake, wird sich noch zeigen. Und auch da könnte der Hase im Pfeffer liegen, wenn ein Großteil der Wahlmanipulation auf das „Einwirken“ Maduros auf die Auszählung zurückzuführen wäre …

    Auffällig ist gewiss, dass es überhaupt keine nennenswerten Kriegshandlungen gab, sondern sich das Ganze vielmehr eine gezielte Entführungsaktion darstellt. Auch die Reaktion der Venezolaner ist gespalten.

    Völkerrechtsverletzung: Ja – aber nur wenn sich das Ganze nun als gegen das Volk gerichtet und nicht nur gegen Maduro selbst darstellt!
    Völkerrechtsverletzung: Nein – wenn sich feindliche Maßnahmen Maduros mit massiver Einmischung und Drogen gegen die USA beweisen lassen.

    Vielleicht wird zu sehr der Fehler gemacht, frühere Kriegsgründe und Vorgehen mit den jetzigen Vorgängen und Folgen gleichzusetzen!? – Hatten Bush und Biden womöglich ganz andere Motive und Ziele bei ihren Kriegen und Einmischungen als Trump? Nur mal so gefragt.

    Und deshalb: Auch der so bewertete „Angriffskrieg“ Russlands gegen die Ukraine lässt sich nach dem Völkerrecht auch als durchaus gerechtfertigter Verteidigungskrieg darstellen – aus staatlichem Sicherheitsbedürfnis und als gerechtfertigter Minderheitenschutz für die unstrittig drangsalierten Russen im Donbass.
    Schließlich greift heute niemand mehr mit Infanterie zu Fuß und Ochsenkarren an, sondern mit Überschall-schnellen Raketen und Spionagetätigkeiten! Auch das sei für die „Völkerrechts-Experten“ aller Couleur nur mal so erwähnt.

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