
Computerspiele und ihre Schwesterformate für andere Endgeräte sind zugleich eine Milliardenindustrie, ein verbreitetes Hobby zur Ausflucht aus dem grauen Alltagstrott und ein Teil des Lebensgefühl jener Generationen, die sich als “Digital Natives” begreifen. Doch das System sorgt sich darum, im Bestreben zur totalen Gleichschaltung keinen ausreichenden Gehirnwäsche-Zugriff auf “Gamer” zu haben. Und so publizierte die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) nun ein 356 Seiten starkes Pamphlet, um über die “Zusammenhänge zwischen Gaming und Rechtsextremismus“ mit so absurden wie totalitären Gedankengängen vom Leder zu ziehen.
Es ist ein unverwechselbares Element des Zeitgeistes: Die Vertreter der globalistischen Agenda sind bestrebt, ihre woken Vorstellungen in jeden Aspekt des Lebens zu bringen. Selbst Kirchen, Sportveranstaltungen, Musikkonzerte & Co. sind davor nicht gefeit, sind heute Orte der allgegenwärtigen Agenda zum gesellschaftlichen Umbau.
Gamer-Gate als auslösendes “Trauma”
Und natürlich gibt es seit Jahren ständige Bestrebungen, auch im Gaming-Markt tiefgreifend Fuß zu fassen. Doch so recht will das nicht gelingen. Allzu oft ist ein “inklusives” Spiel nur ein schlechter Abklatsch seines Vorgängertitels und die Propaganda oft so wenig subtil, dass die Dauerbeschallung auch eigentlich unpolitische Spieler nervt.
Vor etwas mehr als 10 Jahren kam es dann zum sogenannten “Gamer-Gate”: Ein Fachjournalist hatte das Spiel seiner nichtbinären Partnerin hochgelobt, ohne diese Befangenheit offenzulegen. Es folgte heftige Kritik in einer Branche, deren Konsumenten viel auf Authentizität legen – und eine mediale Hetzkampagne gegen die Kritiker, die plötzlich als “rechtsextrem” galten. Der Fall geriet zum Bumerang: Denn seither lassen sich weite Teile der Gaming-Community noch weniger “auf den Kopf scheißen”. Konservative Ansichten sind gerade in der Indie- & Retro-Gaming-Szene als Gegenpart zu den linksideologisch durchzogenen Branchenriesen und ihrem “woken Slop” immer öfter salonfähig.
Digitale Kulturen als “völkische” Trope?
Entsprechend groß sind die Ängste des Establishments, dass die Gamingszene aufgrund des Publikums zur gegenkulturellen Erscheinung wird. Immerhin ist es eine Welt, welche Ü50-Erklärbären im politmedialen Raum nicht verstehen. So haben sie keinen Zugriff darauf, um ihre Umerziehung zum grauen Einheitsmenschen forcieren zu können. Und genau dort kommt die neue bpb-Handreichung ins Spiel. Bereits der erste Artikel stammt von zwei Akteuren des Instituts für Demokratie und Zivilgesellschaft, das unter dem Dach der von der Stasi-Mitarbeiterin Anetta Kahane gegründeten Amadeu-Antonio-Stiftung operiert, wo man bekanntlich schon blonde Zöpfe für “völkisch” hält.
Dort wird die Gamer-Szene mit dreckigem Pinsel angestrichen: “Digitale Kulturen sind demnach zu einem Gesicht des Rechtsextremismus geworden, das neue Anreize schafft, sich der völkischen Sache anzuschließen.” Dies reiche bis hin zu mehrdeutigen Memes von Gamern mit kantigem Humor. Man faselt etwas von “rechtsextremer Propaganda in Computer- und Videospielen” und davon, dass digitale Subkulturen als “zentrale Bezugspunkte für rechtsextreme Agitationen” seien. Für besonders übel hält man neben Spielen, in denen die Protagonisten in einer dystopischen Spielwelt gegen Eliten kämpfen, auch solche mit kooperativem Spielprinzip – weil Gruppendynamik gleich Nazi ist. Oder so.
Böse Identitäten: Individuen und Gruppen
Dies ist nur der Auftakt für weitere absurde Deutungen, denn als nächstes darf sich ein Professor für Kommunikationswissenschaft austoben. Der Artikel beginnt mit einem ellenlangen Traktat über die soziale Komponente von Computerspielen, die sich infolge der Corona-Zeit noch vertieft hätte, um dann mit folgendem entlarvenden Ausblick zu schließen: “Im Gegensatz zu anderen Medienformen sind Spiele eine Mischung aus Kommunikation und Unterhaltung, mit einzigartigen sozialen Einflüssen und einem erheblichen Einfluss auf die Bildung individueller Identitäten.”
Dies sei “im Kontext von extremistischen Inhalten eine Gefahr, da sich für die Spieler_innen Unterscheidungsproblematiken zwischen Sein und Schein bzw. Realität und Fiktion ergeben.” De Effekt werde noch verschärft, da die Zahl der Online-Spiele zunehme und nationale Grenzen immer weniger relevant würden. Auf gut Deutsch: In Verbindung mit den vorausgehenden Einlassungen wird hier zwischen den Zeilen unterstellt, wer im Computerspiel die Rolle eines Kriegshelden spielt, läuft sinngemäß Gefahr, sich mit seinen Teamkameraden quasi zur internationalen, bewaffneten Revolution gegen die herrschenden Eliten zu verabreden.
Zwischen Männlichkeit und Demokratiefeindlichkeit
Als nächstes folgt ein Artikel, der Gaming-Erlebnissen eine Art “toxische Männlichkeit” unterstellt. In der “Nerd- und Geek-Kultur” gebe es angeblich Überlegenheitsvorstellungen von Männern gegenüber Frauen auf Basis einer “spezifischen Form von Männlichkeit, die statt auf angeblicher körperlicher Überlegenheit auf geistiger Überlegenheit basiert”. Frauen würden dort angeblich prinzipiell als Eindringling in ein “männlich codiertes” Hobby wahrgenommen, meint ein österreichischer Germanist. Im Westen nichts Neues also.
Aber der nächste Artikel hat es dann wiederum in sich – denn darin wird das Verhältnis von Gaming und Demokratie beleuchtet – mit einschlägigem Framing. Dort ist zu lesen: “In vielen digitalen Spielen beschränkt sich die Darstellung von Politik auf eine eher simple Vorstellung von Hinterzimmerpolitik. Der politische Prozess wird als rein strategische Kommunikation gezeichnet, bei der es um Manipulation, Täuschung und Drohungen geht. […] Damit die Spieler_innen das Gefühl haben, auf der moralisch richtigen Seite zu stehen, wird hier oft die politische Elite als individuell korrupt und moralisch verwerflich dargestellt. […] Die verzerrten Darstellungen könnten so zu einer übertrieben negativen Wahrnehmung demokratischer Institutionen führen, was populistischen Bewegungen Vorschub leisten kann.” Man lese und staune…
Zu weiß, zu männlich, zu meinungsfrei?
Wem das noch nicht reicht, darf sich als nächstes eine Abhandlung zweier USK-Geschäftsführer geben, die sich geradezu als Loblied auf die deutsche Zensur liest. Ein Schmankerl daraus: “Je offener und unkontrollierbarer Kommunikation ist, desto größer ist die Gefahr toxischer oder rechtsextremer Äußerungen.” Offen wird erklärt, dass der EU-Digital Services Act (DSA) auch als Instrument geschaffen wurde, um die Verbreitung böser Gedanken unter anderem in Computerspielen und der zugrunde liegenden Szene zu unterbinden. Schade findet man es hingegen, dass man Personen und Meinungen nicht habhaft wird, die “trotz klarer Intentionen innerhalb der Meinungsfreiheit agieren”.
Der erste Teil des Pamphlets wird abgeschlossen durch ein aus dem Englischen übersetztes Stück, das die Frage stellt, “welche Rolle die Videospielindustrie dabei spielt, reaktionäre Haltungen in und um Games hervorzubringen und zu fördern”. Angeblich seien die materiellen Bedingungen der Branche “mit Aspekten des Rassismus, Sexismus, Chauvinismus und Militarismus verbunden”. Grundtenor: Zu weiß, zu männlich, zu westlich. Der Autor laviert sich in eine Klassenkampf-Rhetorik mit der Absicht der “Zerschlagung des Fundaments, das es Rechtsextremistinnen und Rechtsextremisten ermöglicht, sich mit ihren reaktionären Ideologien auf die Welt der digitalen Spiele zu stürzen.”
Gamer als angebliche Frauenhasser
All diese himmelschreiend absurden Beispiele nehmen gerade einmal ein Viertel der Handreichung ein, es folgen Vorstellungen der angeblich vorgefundenen “Einstellungen”. Den Auftakt macht der Artikel einer ehemals für linksradikale Blätter tätige Ex-Journalistin, die einst eine brutale Attacke auf einen AfD-Politiker öffentlich billigte. Ihr erster Satz lässt bereits tief blicken: “Jedes Mal, wenn ein Videospiel mit einem Hauptcharakter veröffentlicht wird, der keine patriarchale Männerfantasie darstellt, wiederholt sich das immergleiche Szenario der über die letzten zehn Jahre perfekt eingespielten Empörung.”
Sie problematisiert die Kritik eines Urgesteins der Game-Designer-Szene daran, dass ein Spiel die griechische Schönheitsgöttin als eine Transperson darstellte. Sie behauptet zudem, dass “weiblich gelesene” Personen in der Branche und in Titeln aufgrund eines “Male Gazes” angeblich nur als Sexobjekte vorkommen dürfen. Es folgt eine Tirade über eine “Wut bei jedem einzelnen AAA-Titel mit schwulen, lesbischen, bisexuellen oder trans Charakteren”. Sie spricht von “rechten Kulturkriegern” und angeblichen “Hasskampagnen” gegen die linksgerichtete Streamerin Shurjoka, die ihrerseits zu einem Boykott von “Hogwarts Legacy” aufrief, weil die Harry-Potter-Autorin J.K. Rowling ja angeblich “transfeindlich” sei…
Alles Faschisten und antisemitische Kobolde!
Es folgt ein weiterer übersetzter Artikel, der bei Gamern eine Schnittmenge aus Nerds, Nostalgie, toxischer Männlichkeit und Faschismus identifiziert haben will. Es gebe die “…unangenehme Erkenntnis: Videospiele und ihre Communitys haben ein Faschismusproblem.” Sogar die Fan-Communitys von World of Warcraft, Minecraft und Fortnite werden als “potenzielle Kandidaten für eine Radikalisierung” erwähnt. Fantasy-Spiele würden sowieso “allesamt mittelalterliche Klischees, Stilmittel und Stereotypen” bedienen. Also irgendwas mit Wölfen, Wikingern, keltischen Kreuzen, Rittern und dem Ku-Klux-Klan. Nein, kein Witz: Das steht dort sinngemäß wirklich.
Die nächsten Traktate haben es sich: Einmal wird die Darstellung eines Charakters im Rollstuhl als Behinderter problematisiert: “Eine Variation körperlicher Eigenschaften wird in digitalen Spielen nicht als Selbstverständlichkeit dargestellt, sondern besonders.” Das biete quasi “Anschlüsse an Rechtsextremismus”. Ein andermal sollen Kobolde angeblich eine “unleugbare Ähnlichkeit zu antisemitischen Karikaturen aufweisen”, und sogar Assassin’s Creed befinde sich irgendwo in der Nähe zu Ritualmordlegenden– denn die Grundprämisse des Spiels bediene eine “Verschwörungstheorie”. Böser ist dann wohl nur noch, wenn in historischen Spielszenarien auch Nazi-Deutschland spielbar ist.
Skandal: Araber als Araber dargestellt!
Ähnlich absurd geht’s weiter: Spiele wie Prince of Persia seien latent islamfeindlich, weil dort “Motive wie Turbane, Krummsäbel und Kamele, Figuren wie Kalifen, Dschinns und Bauchtänzerinnen oder Orte wie Wüste, Basare und Harems” vorkämen. Nach dem Motto: Was erlaubt sich denn der Jude, der’s entwickelt hat? Paradoxerweise ist Assassin’s Creed diesmal dann ein positives Beispiel, weil man sich “der möglichst realistischen Darstellung historischer Epochen verschrieben” habe. Ja, was denn nun? Ein Übergang zum nächsten Kapitel (“Militarismus”) führt von dort zur Skandalisierung von Spielen, in denen der Nahe Osten der Schauplatz einer kriegerischen Handlung ist.
Dort ist dann unter anderem über das Spiel Military Shooter zu lesen: “Die simplen (und gewaltvollen) Lösungen, die Military Shooter transportieren, verherrlichen militärische Stärke, Maßnahmen und Technologien. […] Die ständige Anwesenheit einer Bedrohung wird akzeptiert und es wird etabliert, ‚welches Leben erhaltenswert ist und welches Leben es wert sein wird, betrauert zu werden. Solche Ansichten über das Leben durchdringen und rechtfertigen implizit gegenwärtige Kriege.” Und überhaupt fände man ja in Spielen das Bild des “weißen heroischen Kämpfers”, das es zu überwinden gelte, weil es ja quasi inhärent rechtsextrem sei.
Impf- und Migrationskritik ist jetzt antisemitisch
Eine besondere Behandlung als Hort des Bösen erfährt im nächsten Abschnitt natürlich auch die patriotische Spieleschmiede Kultgames: Widerständische als Protagonisten sind per se böse, Migration als Bedrohung sei nämlich eine “Alt-Right-Verschwörungserzählung”. Angeblich würden im Spiel “queere, insbesondere trans Menschen als Feindbilder” dargestellt. Zudem fänden sich “antisemitische Erzählungen bis hin zum Verschwörungsnarrativ, dass Impfungen ein Instrument zur Kontrolle der Bevölkerung seien”. Aha! Aber auch das verbreitete Modding von Spielen (Kurzform von “Modification”, meint die Veränderung oder Erweiterung eines Computerspiels durch Benutzer) sieht man als Bedrohung, etwa durch “das Entfernen von diverser Repräsentation und inklusiven Game-Design aus digitalen Spielen”.
Ganz schlimm ist dann natürlich, dass sich Gamer untereinander vernetzen und in Chatgruppen – etwa auf Discord – auch politisch inkorrekte Memes verbreiten würden. Der Autor des Beitrags will aber zwar nicht das ganze kulturelle Phänomen des Gamings über einen Kamm scheren, meint aber: “Es sind weniger die Spiele selbst, die zur Radikalisierung führen, als vielmehr die sozialen und kulturellen Kontexte, die das Gaming umgeben und die Bedürfnisse nach Bedeutung und Anerkennung, die in radikalen Gaming-Räumen befriedigt werden.” Dafür sieht der nächste Autor dann schon wieder Meme-Bilder in einer konstruierten Kausalkette zu “gamifiziertem Terror” wie in Halle oder Christchurch.
Weißes Mittelalter angeblich “völkischer Mythos”
Es sind weitgehend hanebüchene Darstellungen, aber “rechtsextrem” ist jetzt offenbar sogar, derartige Vereinfachungen und Verzerrungen zu kritisieren, wie ein weiteres Stück betont: “Hass formiert sich auch gegen vor allem weibliche Wissenschaftler_innen, die zu Radikalisierung und Extremismus in Gaming-Communitys forschen.”Wer seine Spiele nicht inklusiv und woke genug ausformuliert, bedient hingegen den “völkischen Mythos eines rein weißen europäischen Mittelalters” und schaffe “recht eindeutige rechte Anknüpfungspunkte”. Zudem gebe es im Spiel Kingdom Come: Deliverance den “rassistischen Mythos einer einfallenden, wilden und komplett deinvidualisierten Horde”.
Ein weiterer Artikel hievt die hypothetische Möglichkeit, dass Jugendliche in der Gaming-Community mit patriotischen Gesinnungen in Verbindung kommen könnte, gar auf eine Ebene mit Cybergrooming durch Pädophile. Und ein weiteres Stück behauptet, dass “Online-Multiplayer-Spiele auch als eine Art Raum zum anonymen Ausprobieren gesellschaftsfeindlicher Strategien dienen” könnten. Dabei würden “kompetitive Shooter, in denen Spielende gegeneinander antreten, das wohl gesellschaftsfeindlichste Verhalten hervorrufen”. Also sind offenbar doch nicht nur Koop-Modi demokratiefeindlich, sondern auch solche, in denen Spieler im offenen Wettbewerb stehen…
Zensur und mehr Wokeness als “Ausweg”
Abschließend widmet sich eine Rubrik den “Auswegen” aus dem im Gaming angeblich omnipräsenten Rechtsextremismus – etwa durch eine “Definition von Hatespeech”, die auch gegen Humor mittels Memes in Stellung gebracht werden könne. Denn: “Unter dem Deckmantel des angeblichen Spaßes machen vor allem Rechtsextreme Hassrede salonfähig und spielen die Ausmaße herunter.” Ein Beispiel dafür sei angeblich Pepe, der Frosch. Gefordert wird ein knallhartes Community-Management, das rigoros sicherstellen müsse, dass dem “…kein Platz in Diskussionen oder allgemein auf Plattformen gelassen” wird. Man will eine “aktive, laute Community […] die sich für Toleranz, Akzeptanz […] einsetzen” möge.
Auch hier wird der DSA wieder als Wunderwaffe begriffen – aber es ist nicht die einzige; denn sogar eine noch massivere Überschwemmung mit woken Themen im Gaming wird offensiv beworben: Im Kapitel über “queeres Gaming” wird gefordert, dass “diejenigen gestärkt werden, die an den Bruchlinien einer heteronormativen, rassistischen Spielekultur Widerstand leisten”. Außerdem will man Kinder und Jugendliche über Computerspiele im Sinne der Eliten-Agenda und des herrschenden Zeitgeists erziehen. Als positives Beispiel dafür wird etwa eine “Klimawandel-Simulation” angeregt. Auch will man die Industrie zur Selbstzensur und zur Zensur von Kritikern anhalten und, natürlich, nach dem DSA noch weitere gesetzliche Schranken einführen.
“Prävention” gegen unbotmäßige Gamer
Den Rest sollen Sozialarbeiter und “politische Bildungsangebote” zur angeblichen “Extremismusprävention” in der Gamer-Szene und andere einschlägige Einrichtungen übernehmen. Dazu werden 11 Projekte vorgestellt, darunter eine Initiative der Amadeu-Antonio-Stiftung, die sich auch unter den Unterstützern der Initiative “Keinen Pixel dem Faschismus” wiederfindet, welche sich “für eine antirassistische, LBGTQIA+-freundliche und feministische Videospielkultur” einsetzt, oder auch eine E-Learning-Plattform zu “Games und Rechtsextremismus” beziehungsweise eine bpb-Masterclass, die “interessierten Game-Entwicklerinnen und -entwicklern alles, was sie über Rechtsextremismus wissen müssen”, näherbringen will.
Womöglich weil man suggerieren will, dass der wahnhafte Kampf gegen vermeintlich “rechtsextreme” Gaming-Phänomene nicht nur ein Hirngespinst der rund 40 Autoren der Handreichung sind, sondern eine weitaus größere gesellschaftliche Bedeutung habe, wird auch das “Extremism and Gaming Research Network” (EGRN) vorgestellt, das sich aus 150 Mitgliedern “aus den Bereichen Forschung und Politik, aus Ministerien und der Tech- und Gaming-Industrie, aus Polizei- und Sicherheitsbehörden und internationalen Organisationen wie den Vereinten Nationen sowie zivilgesellschaftliche Akteure aus allen Regionen der Welt” zusammensetzt… Von wegen organischer Widerstand und so.
Durchschaubare Schwarzmalerei
Nach der Lektüre dieses nur noch irren Pamphlets bestätigen sich die schlimmsten Befürchtungen, und es bleibt die Feststellung: Alles, was nicht dem linksliberalen und globalistischen Narrativ entspricht, soll im Gaming-Context also “rechtsextrem” sein, um so Feldzug gegen jene zu begründen, die man (noch) nicht ausreichend kontrollieren kann. Wie üblich erschafft man sich dabei quasi eine eigene selbsterfüllende Prophezeiung, indem man vormals unpolitische Personen aufgrund völlig harmloser Ansichten zu Demokratiefeinden stempelt und sich dann empört, wenn sie den Fehdehandschuh aufnehmen – weil mittelkluge linksliberale Erklärbären eben kein Endgegner, sondern so anspruchsvoll wie ein Sidequest sind: Es sind eben sind bestenfalls solche Leute, die Menschen “radikalisieren”.
Die Mehrheit der Autoren mag vielleicht bestenfalls wissen, wie man ein Computerspiel startet; doch von Gaming oder gar dem Lebensgefühl jüngerer Menschen hat hier keiner eine Ahnung – und was man nicht kennt, muss böse sein. Die wahre Skurrilität zeigt sich oftmals in Auslassungen und Anekdoten: Man regt sich über “männliche Dominanz” unter den Spielern und Designern auf, stellt aber mit der Schöpferin von King’s Quest, Roberta Williams, die Pionierin der Szene schlechthin nur exakt einmal (!) vor. Vielleicht nicht ohne Grund – schwächt es doch das Argument: Denn ähnliche Besserwisser sehen in der Reihe 30-40 Jahre später auch Rassismus, Sexismus und so fort, weil Hauptcharaktere weiß und hetero, Prinzessinnen hübsch und europäische Märchen eine Inspiration sind.
Der Beitrag stammt von Julian Schernthaner und erschien zuerst auf “Der Status”.
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14 Antworten
Merkwürdig, die Fähigkeit zur Unterscheidung von Schein und sein war und ist doch immer ein Problem der Linksorientierten.
Ansonsten scheint mir die gesamte Studie ein ziemlicher Quatsch zu sein, Junk-Science eben.
Ich spiele seit 40 (vierzig) Jahren Computerspiele.
Also glaube ich über etwas diese Kultur schreiben zu können.
Es war leider immer schon so, dass Gamer skeptisch beäugt wurden. Einfach aus der Tatsache heraus, dass die, die skeptisch beäugt haben, von dieser Materie Null Ahnung haben.
Das jetzt Gaming und Rechtsradikal in einen Topf geworfen wird, wundert mich nicht. Auch hier, die die so etwas schreiben, haben keine Ahnung.
Wie wäre es mal, Bekloppte und Idioten zu Feindbildern zu stilisieren?? Gibt es viele zu viele und sind in rauen Mengen leider höchst gefährlich und destruktiv! Besonders bei den Linken und verkommenen Wohlstandsbürgern kann man gerne mal nachhaken!
wird zeit das gesamte privatvermögen aller politiker einzuziehen um ihre gäste und faulenzer zu bezahlen… do guck na: aller anfang ist schwer… gelle herr sch-merz….
5,5 Millionen Bürgergeld-Bezieher kassieren fast 50 Milliarden Euro: Der Großteil geht an Migranten und Passdeutsche
Den Regierungsangaben zufolge wurden etwa 24,7 Milliarden Euro oder 52,6 Prozent der Gesamtsumme an „Deutsche“ ausgezahlt, 22,2 Milliarden Euro an „Menschen ohne deutschen Pass“ (47,4 Prozent). An Ukrainer flossen 2024 laut Ministerium rund 6,3 Milliarden Euro. An Menschen aus den acht wichtigsten Asylländern wurden 7,4 Milliarden Euro ausgezahlt. Weiterlesen auf focus.de
@Gibt es viele zu viele
und es werden ja auch immer mehr !
Die 20-60-20 nach der gauß’chen Glockenkurve ist inzwischen überholt !
Bundeszentrale für Volksaufklärung und Propaganda …
@Die Bundeszentrale für politische Bildung stempelt Gamer zum Feindbild
Divide et impera !
Die müssen ja ihre Existenz rechtfertigen, ohne die kreise des Regimes zu stören.
Also wenn das nicht überflüssig wäre : Bundeszentrale für politische Bildung
Kein Wunder, das die gegen die AFD sind ! Die AFD will alle überflüssigen Beamten feuern – da gehören die alle dazu !
Die wissen, wenn sie die AFD nicht verhindern, sind sie auf der Straße und können sich als Hühnerdiebe und Bordsteinschwalben üben.
Reine Existenzsicherung, was die da treiben !
Noch ist es nicht zu spät, Voraussetzung ist allerdings, dass Bürger anfangen zu denken…Die Lage ist nämlich bedrohlicher, als viele Menschen es wahrhaben wollen…..Die Feinde der Demokratie erkennt man nicht zwangsläufig an ihren Zielen. Aber immer an ihren Methoden. So kehrt der Obrigkeitsstaat zurück und dringt immer tiefer in die Privatsphäre seiner Bürger vor: mit Staatstrojaner, Netzwerkdurchsetzungsgesetz oder digitalem Identitätsnachweis. die konservativen Kräfte entlarven gerade die NGOs, die durch nichts legitimiert werden, und Leitmedien, die der Politik nach dem Munde reden.
Wir müssen uns schützen vor dem undemokratischen Machtzuwachs von supranationalen Institutionen wie UN, EU oder WHO, wie wir selber aber auch die Zivilgesellschaft als Korrektiv versagt. Denn ehemals fortschrittliche Bewegungen haben sich einer rückwärtsgewandten Identitätspolitik mit Gruppendenken und Sippenhaftung verschrieben. Sprachdiktate und Denkverbote bestimmen den Diskurs. Kritik an den Herrschenden steht plötzlich als sogenannte »Delegitimierung des Staates« unter Strafe, während Politiker ungestraft Bürger verunglimpfen dürfen!!!.
WOLLEN WIR DAS??? Wenn wir jetzt nicht bereit sind, um den Erhalt von Demokratie und Meinungsfreiheit zu kämpfen, werden wir uns über kurz oder lang in einem totalitären Staat wiederfinden. Denn wer in der „DEMOKRATIE schläft, wacht meist in einer DIKTATUR wieder auf“!!!
höchste zeit dass pack weg kommt… alice… erledige das als erstes…. alles für alicedeutschland
Bah, da wird einem ja schlecht!
Was bin ich froh, dass meine Gaming-Zeit Ende der Neunziger war!!!
Und es waren die übelsten von Allen!
„Quake“ endlich mit 3dfx schön anzusehen, die Gegner wurden in Stücke geschossen! Es lebe der Rocket-Launcher!
„Red Baron 3D“! Sowas von Patriotisch! Sogar seine Flugzeuge konnte man selbst anmalen! Ich im Jagdgeschwader….
„Return to castle Wolfenstein“ brauche´mer gar nicht mit anfangen! Oder gar „Hell let loose“!
All die US-Gutmensch-lastigen Call of Duty und dann“ Counterstrike“!! Mann, da habe ich Wochen in Unterhosen vorm Rechner gesessen…!
„Resident Evil“, unvergessen, gruselig und garantiert nicht woke!
Hätte es sowas in einem Spiel gegeben, es wäre schneller im Müll gelandet als verdorbener Harzer!
„Dead Island“ Hach… Es gab so viele, geile Klassiker. (Heute), alle 3 Monate ne neue Grafik-Karte….
Ich sach´s mal so: Wissenschaftlerinnen (ohne I) haben vom Zocken absolut keine Ahnung und werden es auch nie haben!
Also Finger weg von der Community! Sonst werden Die vielleicht WIRKLICH mal sauer!
https://youtu.be/rj1fuZA3awY
Enrico Rudolph
„Genial!💥Alternative mit genialem Schachzug, selbstgerechter Club bloß gestellt!
Je lauter die Kämpfer für das Gute sich engagieren, desto offener tritt deren Gesinnung zutage.
Der Alternative gelang es mit einem genialen Schachzug, genau dies offen aufzuzeigen und erwischt hat es hierbei keinen Geringeren als den selbsternannten Vorkämpfer für Integration und Inklusion. Denn am Ende stellt sich heraus, dass man doch eher exklusiv bleiben möchte und das birgt eine Menge Sprengstoff in sich.“
Sind wieder „Natschis“ unterwegs, die mit ähnlichen „Natschi-Parolen“ aus der
„Schickelgruber-Zeit“ ./. die AfD vorgehen? Sowas hatten wir schon vor ca. 95 Jahren !
Anders herum, ist dieser „Fan-Club“ rechtslastig um es einmal gelinde auszudrücken???
Sie wollen sich von allen Mitgliedern treffen, die AfD-Mitglieder sind und andere, die AfD wählen !!!
Pfui, hat dieser sog. einseitig antidemokratisch aufgestellter „Kicker-Fan-Club“ was an der Vorsteherdrüse ???
Wer nach diesem Vorfall noch in das selbe Stadion geht, Fanartikel kauft, sich deren Fußball im TV anschaut,
haben diese was fett an der Murmel?
Schon klar ein Fußballverein, eine AG, die Geschäfte mit Rheinmetall macht, einem Rüstungshersteller welcher Kriegswaffen herstellt, das ist natürlich wohl ganz was anderes, wohl ganz im Sinne von Wutzke?
Überall wo der ganze Regenbogenwahn in Sektenmanier nicht eingearbeitet ist da ist jeder Teil der Gesellschaft fällig mit dem Stempel rechtsextrem. Es gibt keine Völker und Rassen aber überall Rassisten und ich kann sagen wer diese sind es sind nämlich die selbsternannten Götter aus den Globaleliten von Übersee die mit KI und digitaler Welt den Großteil der Bevölkerung zu betäubten Sklaven machen will da mit der grenzenlose Einweltstaat Agenda 2030 endlich steht da er kräftig stockt mit dem Zeitplan. Den ganzen Geheimlogen aus Finanzhaien, Wissenschaftlern, Medienzaren und Großindustriellen geht es nicht schnell genug und genau deswegen wird jetzt überall gesucht und gefunden im Kindergartenniveau ob irgendwo der Schoßhund Tuntifa irgend etwas findet was als Feindbild dienen kann wenn die gekaperte Politik und Justiz noch nicht so weit ist das es vielleicht auch staatsgefährdende Akte dahinter verbergen. Es ist ganz simpel den Überwachungsstaat haben wir uns selbst gemacht mit der freiwilligen Fußfessel dem Smartphone und den ganzen Rabatt-Apps im Handel. Wenn bei LIDL oder Netto App-Nutzer etwas viel günstiger bekommen als Nichtnutzer da werden nur Daten für IT-Firmen gesammelt und es werden dann früher oder später Trojaner und Schadsoftware versendet wie man früher halt nur eine Aktionskarte mit ich bin einverstanden das meine Daten weitergegeben werden Richtung Adressenhandel. Da ja auf dem Smartie der Großteil der Besitzer alle wichtigen Daten hat freut sich der Hacker. Neulich wurde auch vor der Stalking-App gewarnt wie man sich schützt das nicht die Kamera heimlich gekapert genutzt wird oder Kontaktdaten abgelesen werden. Dies stand bei MSM. Seit über 15 Jahren werden als Vorratsdatei alle Telefonate, SMS und Mailverkehr für zwei Jahre abgespeichert auf das die Behörden alles fein zurückverfolgen können. Mein Tipp ist es wichtige Dinge persönlich zu besprechen und auch soziale Netzwerke wie Facebook zu meiden da man sich so 1000ten Nutzern auf einmal gläsern macht. Im realen Leben da meidet man auch den Nachbarn wenn die Chemie nicht stimmt und grüßt auch nicht aber in der digitalen und virtuellen Welt da ist das Gehirn aus und dies ist der Untergang für dein ein oder anderen. mfg
äähh ….
…wäre es ein abwegiger Gedanke, sich vorzustellen, ….
dass für so einen eloquenten 350 Seiten Rundumschlag durch alle nur denkbaren No-Go-Themen als Ausgangspunkt nur ein paar grob gestammelte Sätze existierten, aus denen die damit beauftragte KI (immer wieder gerne ChatGPT) dann das fabrizierte , worüber im Artikel gesprochen wird?
NACHTRAG
Mir kommt es schon seit längerem so vor, dass manche HAMMER-Konzepte, Überflieger-Strategien und multikomplexe Regulierungsvorschläge zur Umsetzung politischer und anderer Führungsideen weniger aus den kleinen Hirnen ihrer Besitzer stammen, als daß sie viel mehr das Ergebnis dieser typischerweise grenzenlosen Fakten- und Argumentationsrecherchen und Formulierungskünste moderner KI-Bots sind, die man, wie es scheint, mit ein paar knapp formulierten Sätzen dazu bringen kann, komplette Reden, philosophisch anmutende Denktexte, Verunglimpfungsargumentationsketten, Strategieanweisungen und ggf. auch umfassende Pamphlete auszuspucken. Angesichts der Pisastudien der letzten Jahre, der geradezu epidemisch sich ausbreitenden Neigung zu Plagiaten bei Doktorarbeiten und der nicht selten in Live-Ansprachen oder Interviews verlautbarten „Denkunfälle“, gerate ich gelegentlich in Zweifel darüber, welche der wirklich eloquent anmutenden Textgebilde noch menschlichen Ursprungs sind.
Greife ich mit diesen Zweifeln vielleicht zu weit???