Überraschung: Die andere „Neue Weltordnung“

Umdenken – aber anders, als es die Eliten propagieren (Symbolbild:Pixabay)

Batiushka” ist möglicherweise ein Pseudonym. Unter diesem Autorennamen erscheinen jedenfalls immer wieder lesenswerte Artikel zur geopolitischen Lage bei „The Saker”, einem in Island gehosteten Blog für Geopolitik. So, wie der folgende, der eine Sichtweise transportiert, die in den selbsternannten deutschen Qualitätsmedien niemals erscheinen würde.

Die selbsternannten deutschen Qualitätsmedien servieren ihren Lesern im Grunde immer nur Variationen von ein- und demselben grünen Salat. Es ist absolut öde. Kaum schert ein Medium ein bißchen aus, ist die entsprechende Publikation sofort „umstritten”. „Umstritten” ist ganz schlecht in der Bundesdeutschen Demokratischen Republik. Der bundesdemokraturdeutsche Diktator hört auf den Namen „Demokratischer Konsens“. Das ist genau das Richtige für jene „die Menschen“, die früher einmal Demokraten und Bürger zu sein hatten. Der „gesellschaftliche Fortschritt“ hat es jedoch mit sich gebracht, daß die Unmenschlichkeit dem demokratischen Streit innewohnt. Aber einerlei …

In seiner Einleitung schreibt „Batiushka“ in Island, George Bush senior sei vor dreißig Jahren der erste gewesen, der im Bewußtsein des ungezählten Todes von irakischen Zivilisten und Kindern den Begriff „Neue Weltordnung” populär gemacht habe. Inspiriert worden sei er damals vermutlich vom Blick auf eine Dollarnote, da man sich schwerlich vorstellen könne, daß ihn etwas anderes inspiriert haben könnte. Allerdings habe sich die Phrase von der „Neuen Weltordnung“ seit ihrem erstmaligen Auftauchen gehörig selbst diskreditiert. Jugoslawien-Irak-Syrien-Afghanistan – was für eine „Neue Weltordnung“?

Heute jedoch redeten wir über eine „richtige Neue Weltordnung“. Für die werde gerade nicht nur in der Ukraine gekämpft, sondern im selben Augenblick auch in den weltpolitischen und weltökonomischen Foren. Der ideologische und militärische Führer dieses Kampfes sei die Russische Föderation, das einzige Land, das „die Eier“ dazu hat, diese Führungsrolle ernsthaft anzunehmen, so „Batiushka“. Das werde der Russischen Föderation hoch anzurechnen sein solange die Welt weiterbesteht. Es gebe nämlich eine entscheidende Frage …

Was würde eine russische Niederlage für die Völker des Westens bedeuten?

Die russische Entschlossenheit, die Frage nach der tatsächlichen „Neuen Weltordnung“ einer eindeutigen Klärung zuzuführen, bedeute zwangsläufig Folgendes: eine vom „kollektiven Westen“ herbeigeführte Niederlage würde das Ende der Welt bedeuten – und damit auch das Ende jeder „Neuen Weltordnung“. Das sei gottlob nicht zu befürchten, da Russland nicht besiegt werden wird, die Welt daher auch noch nicht an ihrem Ende angekommen sei, daß es deshalb auch eine „Neue Weltordnung“ geben wird und daß sie zum Teil auch schon existiere.

Um nicht um den heißen Brei herumzureden: Der kollektive Westen habe Russland im Lauf der Geschichte immer und immer wieder angegriffen. Im dreizehnten Jahrhundert etwa durch den Deutschherrenorden, auch als Deutscher Orden oder Deutschritterorden bekannt, einer römisch-katholischen Vereinigung paneuropäischer Natur. An der napoleonischen Invasion von 1812 seien zwölf westliche Nationen beteiligt gewesen – und im Krimkrieg 1854 seien neben Frankreich auch die Briten, die Ottomanen und die Sardinier nach Russland eingefallen. Dann habe es noch die österreichisch-ungarische Armee und die kaiserliche aus Deutschland im Jahr 1914 gegeben – und hätte die Oktoberrevolution nicht stattgefunden, so „Batiushka“, dann hätten die Russen spät im Jahr 1917 Wien und Berlin eingenommen. Die hitlersche Invasion 27 Jahre später sei ebenfalls eine multinationale Angelegenheit gewesen – und heute sei es im Grunde genommen genauso mit der Armee des Kiewer Regimes, das von der multinationalen NATO bewaffnet werde.

Was „Batiushka“ nicht erwähnt, sind die bestens dokumentierten Überlegungen zur geopolitischen Strategie der USA Russland gegenüber, wie sie etwas Zbigniew Brzezinski, Paul Wolfowitz, der Kagan-Clan mit Victoria Nuland, die Rand Corporation und Stratfors George Friedman samt etlicher anderer sog. „Think Tanks“ in den USA seit Mitte der Neunziger Jahre ausgebreitet haben. Das ist alles kein Geheimnis. In den USA wurde viel über Russland geredet und geschrieben, aber leider viel zu wenig mit Russland. Betrachtet worden ist Russland offensichtlich als US-amerikanische Verfügungsmasse, die bei Widerspenstigkeit eben „diszipliniert“ werden muß.

Das Gerede

Am heutigen Tag seien die amerikanischen Mentoren des Kiewer Regimes verzweifelt auf der Suche nach einer Möglichkeit, mit Friedensgesprächen zu beginnen. Frieden jedoch sei zwischen Februar und April 2022 jederzeit möglich gewesen. Damals hätten die USA das weder gewollt noch erlaubt – und jetzt hätten sie für den Frieden eben einen Preis zu zahlen. Den US-Eliten sei völlig klar, daß sie kurz davor stehen, gewaltig eine aufgefahren zu bekommen in der Ukraine. Dort herrscht gerade die legendäre Ruhe vor dem Sturm. Wenn von der Ukraine als Nation noch etwas übrig bleiben soll, so „Batiushka“ sinngemäß, dann sei jetzt die letzte Chance für Friedensverhandlungen. Wie so viele hätten die Amerikaner jedoch bloß ein großes Maul. Wenn es ans Eingemachte geht, komme aber nur noch heiße Luft. Zwar würden sich die Russen mit amerikanischen Anregungen durchaus auseinandersetzen, aber im Grunde nur, um Gesprächskanäle offenzuhalten. Lächerliche amerikanische Forderungen würden in Russland dennoch ignoriert.

Für Russland gebe es die Notwendigkeit zu Gesprächen nicht im selben Maße wie für die Amerikaner. Es kämpfe erfolgreich und entwaffne dabei die NATO in der Ukraine. Jeder wisse das. Wie dem aber auch sei, so lebten wir auf alle Fälle in gefährlichen Zeiten, da die USA dabei seien, die Kontrolle über ihre Marionetten zu verlieren. So, wie sie schon zunächst Sadam Hussein im Irak unterstützt hatten, Bin Laden in Afghanistan, ISIS in Syrien und jede Menge lateinamerikanischer Gangstermarionetten, um letztlich die Kontrolle über sie zu verlieren, so verlören sie die Kontrolle auch im Augenblick, weil sich die Marionetten irgendwann weigern, sich wie Marionetten zu benehmen. Das Speichellecker-Regime in Kiew und seine Alliierten in Polen, dem Baltikum und auch dem Vereinigten Königreich, wo man seit sechzig Jahren sogar Popsongs mit amerikanischem Akzent singe, sei amerikanischer als die Amerikaner selbst. Der Schüler sei schlimmer als der Lehrer.

Die jüngste Provokation mit der ukrainischen Rakete, die auf Polen abgefeuert wurde – in Kombination mit der Behauptung, sie sei von Russland aus abgefeuert worden – sei dafür ein Beispiel. Die Amerikaner selbst seien darauf jedoch nicht hereingefallen. Ein weiteres Beispiel sei die vorhergegangene Behauptung von der schmutzigen Bombe gewesen, die das Kiewer Regime in Umlauf gebracht hatte. Davon alarmiert, hätten die Amerikaner dem Unsinn Einhalt geboten. Ein weiteres Beispiel sei die antideutsche Zerstörung der Nordstream-Pipelines durch die Briten. Der Schuldige dafür werde versteckt, so, wie die Amerikaner den Schuldigen für den Abschuß von MH-17 verstecken. Die Marionetten in Kiew, Warschau, dem Baltikum und in London, so „Batiushka”, täten besser daran, sich zu erinnern, was die Amerikaner mit Hussein und Bin Laden gemacht haben. Auch ihnen könnten die USA jederzeit den Stöpsel ziehen. Jedenfalls stürben die ganze Zeit Leute. Und dennoch wisse keiner, wann es Zeit ist, damit aufzuhören. „Batiushka“ fragt, woher dieses Problem eigentlich kommt.

Die Selbsttäuschung

Eines der Probleme im zeitgenössischen Westen sei, daß er fast gänzlich auf sogenannten „Psyops“ fuße, eigentlich auf „Public Relations”, die früher umstandslos als Propaganda bezeichnet worden wären, heute aber mit den Begriffen „Spin” und „Fake-News” euphemisiert werden. Das sei aber nichts anderes als ein Haufen Lügen. Das Problem mit diesen Lügen sei, daß sie so überzeugend dargebracht würden, daß die Lügner anfingen, selbst an sie zu glauben. Sie zombifizierten sich also, indem sie sich selbst täuschen. Das sei auch der Grund dafür, daß die westlichen Eliten von Infantilismus durchtränkt sind. Sowie man ihre Lügen mit handfesten Beweisen widerlegt, benähmen sie sich wie verzogene Kleinkinder, die ihr Spielzeug aus dem Kinderwagen werfen. Man stelle sich vor, das sei Nuklear-Spielzeug. Möge der Herr verhüten, so „Batiushka“, daß den Kindern in Kiew, dem Baltikum oder in London jemand die Kontrolle über Nuklearwaffen überträgt. London habe zwar Nuklearwaffen, gottlob jedoch nicht die Kontrolle darüber.

Das Problem mit verzogenen Bratzen sei, daß sie einen „canceln“, wenn man ihnen widerspricht. Oder, wie es der Amerikaner ausdrücke: Der Unterschied zwischen Männern und Buben – gemeint seien infantile amerikanische Männer – bestehe in der Größe und dem Preis ihrer Spielzeuge. Natürlich würde der woke Westen niemals Zensur ausüben. Stattdessen setzt er eben auf die Kontrollmacht des Herausgebers. Westliche Medien seien im Grunde nichts anderes als die Mietmäuler ihrer jeweiligen Regierungen.

So sei es in Frankreich nicht unüblich, nach Präsidentschaftswahlen die Nachrichtenmoderatoren auszutauschen und neue, bis dahin unbekannte Journalisten bekannt zu machen. Wie das geht? Der französische Präsident, schreibt „Batiushka“, habe im Stadtzentrum von Paris Zugriff auf etwa 500 Appartements, die er seinen „Freunden“ mietfrei zur Verfügung stellen kann, und wenn es nur so lange ist, wie ihm ihre Publikationen gefallen. Tatsächlich stelle er sie also Presstituierten zur Verfügung. In Großbritannien wisse jeder, daß die BBC Teil des britischen Establishments sei, aufgefüllt mit Personal von MI5 und MI6, und völlig abhängig von dem Einkommen, das den Angestellten dort vom britischen Staat zugeschustert wird. Wer sich da nicht „benehme“, könne sich leicht ausrechnen, wie es ihm ergehen wird.

Über geschichtliche Lektionen

Manche mögen nun einwenden: „Was ist mit der Geschichte? Können wir nicht aus den Fehlern der Vergangenheit lernen? Schließlich muß sich Geschichte doch nicht wiederholen?“ – Solche Leute seien naiv, so „Batiushka”. Unglücklicherweise wiederhole sich die Geschichte sehr wohl und andauernd. Der wichtigste Grund dafür sei, daß sich die Geographie nicht ändere. So werde Russland immer eine eurasische Macht bleiben, immer an derselben geographischen Stelle. Es wird sich nicht nach Südamerika oder nach Neuseeland fortbewegen. Der zweite Grund für die Wiederholung von Geschichte sei die menschliche Dummheit. „Batiushka“ fragt rein rhetorisch, ob Hitler 1941 etwas von Napoleon 1812 gelernt habe – und ob das amerikanische Imperium bei seinem Einmarsch nach Afghanistan etwas von demjenigen der Briten gelernt hätten. Warum nicht? Die reine Dummheit, verursacht von Blindheit in der Hybris. „Ich bin nicht wie die, ich bin intelligent, ich werde ihre Fehler nicht wiederholen.

Hier gleich zum nächsten Fehler: Präsident Putin wurde mit Peter dem Großen verglichen. Im achtzehnten Jahrhundert öffnete Peter ein Fenster nach Europa und modernisierte auf diese Weise Russland, so daß es mit Europa in den Wettbewerb treten konnte einerseits – und sich gegen Europa verteidigen konnte andererseits. „Batiushka“ sieht durchaus die Berechtigung des Vergleichs von Putin mit Zar Peter dem Großen, wendet aber ein, daß ein Vergleich mit Nikolaus III. 300 Jahre später zutreffender wäre. Der nämlich habe ein Fenster nach Asien geöffnet. Er sei es gewesen, der die transsibirische Eisenbahn habe bauen lassen, Millionen von Bauern in Sibirien angesiedelt – und Verbindungen nach Korea, Japan, China und Thailand eröffnet habe. Das ändere sich auch nicht dadurch, daß seine Politik von den Briten konterkariert worden sei, indem sie Japan bis an die Zähne bewaffneten und Kriegsschiffe für Japan bauten, die dann pflichtschuldigst und heimtückisch im Jahr 1904 die russische Flotte in Port Arthur angriffen, so, wie sich die Briten das vorgestellt hatten. 37 Jahre später haben die Amerikaner in Pearl Harbour den gerechten Nachtisch serviert bekommen, als die Japaner dieselbe Lektion wiederholten. Und die Briten haben ihren gerechten Nachtisch serviert bekommen, als drei Monate nach Pearl Habour 80.000 Mann erniedrigt vor den „asiatischen und primitiven“ Japanern kapitulieren mussten. Das größte Desaster der britischen Militärgeschichte, welches wenige Jahre später zum Ende der britischen Vorherrschaft im asiatischen Raum führte.

Ganz sicher hat Präsident Putin den Durchbruch nach Asien vollendet. Das heutige Russland ist alliiert mit China, dem Iran, Indien, Indonesien, der Türkei, Nordkorea – und viel vom Rest Asiens steht ebenfalls hinter Putin. Hat Putin etwas aus der Geschichte gelernt, das ihn befähigte, eine Arbeit zu Ende zu bringen, die fünf Generationen vor ihm begonnen worden war?

Die Zukunft

Das amerikanische Imperium sei wahrlich ein Gigant, schreibt „Batioushka“, einer der wahrlich auf tönernen Füßen stehe. Das Imperium fuße nämlich auf der virtuellen Realität von „Psyops“, nicht in der Wirklichkeit. Und der sehr reale Stein namens Russland falle ihm nun auf seine tönernen Füße. Auf diese Weise entstehe die tatsächliche „Neue Weltordnung“. Das bedeute das graduelle Ende des amerikanischen Imperiums mit all den Täuschungen und den Clubs, die von ihm abhingen, namentlich die Vereinten Nationen, die NATO, die EU, der internationale Währungsfonds, die Weltbank, die G7 und die G20. Über Letztere hätten die USA die Kontrolle bereits verloren. Alles das werde zerstört von der Ukraine, dem sichtbar tönernen Fuß des Giganten.

Zar Nikolaus III. habe die transsibirische Eisenbahn gegründet, die Moskau mit Peking auf einer Sechstagesreise verbindet. Das sei das symbolische Fundament der wahren „Neuen Weltordnung“, die von Peking über Teheran, Neu Delhi und Moskau bis nach Berlin reiche. Berlin sei die wahre Hauptstadt Europas, nicht das übervölkerte Dorf namens Brüssel. Wenn die Achse Peking-Moskau-Berlin erst einmal fertggestellt sei, schreibt „Batiushka“, und wenn das absurde anti-englische Establishment Britanniens erst einmal entsorgt sei, werde sogar das Vereinigte Königreich dazugehören wollen.

Um zu überleben werde man jener multipolaren „Neuen Weltordnung“ der sieben Milliarden beitreten müssen, auch der kleine Rest von einer Milliarde, der winzige Westen, wird bescheideneren Kuchen essen müssen. Es habe bereits begonnen. Die „Neue Weltordnung“ werde global sein, aber nicht globalistisch, imperial, aber nicht imperialistisch, gerecht, aber nicht woke, basiert auf Werten, die traditionell, universell und menschlich sind. „Batiushka“ zitiert zum Schluß aus einer Rede Putins vom 30. September dieses Jahres. Er sagte: „Das Schlachtfeld, auf das uns Schicksal und Geschichte gerufen haben, ist ein Schlachtfeld für unser Volk, für das großartige historische Russland, für künftige Generationen, unsere Kinder, Enkel und Urenkel. Wir müssen sie gegen die Versklavung in Schutz nehmen und gegen monströse Experimente, die darauf angelegt sind, ihr Bewußtsein und ihre Seelen zu verstümmeln. Wir brauchen heute eine konsolidierte Gesellschaft, und diese Konsolidierung kann nur gegründet sein auf der Souveränität, der Freiheit, der Schöpfung und der Gerechtigkeit. Unsere Werte sind Menschlichkeit, Gnade und Mitgefühl.”

„Batiushkas“ Artikel ist im Original auf Englisch bei „The Saker“ nachzulesen. „Towards the real New world Order”. Bei „The Saker“ erscheinen regelmäßig die Artikel international renommierter Journalisten wie Pepe Escobar und der Autoren von „The cradle”.

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21 Kommentare

  1. Puh, das ist sogar mir zu Russland-verherrlichend, es war zwar zu oft Opfer aber ganz so unschuldig ist es und war es auch wieder nicht.
    Ich sehe Russland als 3.Teil eines 3-fachen Machtgebildes zwischen dem Westen, also den USA und einem Asien unter chinesischer Dominanz, die EU spielt dabei überhaupt keine Rolle.
    Der Ukrainekrieg setzt das Aus der Chance Russland als Brücke und Vermittler zwischen dem Westen und Asien zu werden, die überhebliche Dummarroganz des Westens hat Russland durch die uneingeschränkte NATO-Expansion gezwungen sein volles Recht auf Souveränität durchzusetzen, die schäbige Option ein Untertan des Westens zu werden ohne dafür etwas zu bieten war die letzte Demütigung des Westens gegenüber Russland.
    Nun sieht es überhaupt keinen Grund mehr zur Kooperation mit dem Westen und wird zukünftig Asien mit China als Führungsmacht zum Weltmachtsstatus verhelfen, ob es ein Teil eines neuen Eurasischen Machtblocks wird oder seinen eigenen Status ausbaut ist noch nicht abzusehen.
    Was allerdings jetzt schon klar ist, der Westen hat aufgrund eklatanter Fehleinschätzungen vor allem seiner eigenen Macht unsere Zukunft komplett verzockt, es hat beim symbolischen russischen Roulette die Kammer mit der Kugel erwischt und wird nur noch mit viel Glück völlig pleite vom Tisch gehen.
    Dieses seltenblöde und völlig dillettantische Taktieren des Westen gleicht einem Besoffenen der durch seine freche Schnauze um Prügel bettelt, im Rausch seiner völlig überschätzten Selbstverliebheit wird es nun mit einem furchtbaren Kater aufwachen, die Zeche müssen wir natürlich bezahlen.

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    • Haha, der Westen
      ‒ hier wie da ‒ agiert doch gar nicht; der wird agiert und agitiert. Denn wäre es anders, würde er sich nicht ominöser westlicher Werte wegen kalergimäßig zu eim muslifizierten Drittweltshithole transformieren lassen …

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  2. Es tut gut, über den Tellerrand zu schauen, und zu wissen, was ist im Ausland so los und gesagt wird.

    Auch das Internet-Radio „kontrafunk.radio“ bietet mit seinem Morgenmagazin „Kontrafunk aktuell“ öfters Gelegenheit dafür.

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  3. Die Möglichkeiten Russlands werden weit überschätzt. Durchaus möglich, dass der Ukraine-Konflikt der Startschuss für die Aufteilung Russlands zwischen dem Westen und China ist. Russland fällt bisher nur deshalb nicht, weil es durch seine geographische Lage geschützt ist, nicht weil es der Welt ausser Rohstoffen etwas anzubieten hat.

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    • @ Gone Crazy
      Verstehe nicht ganz was dieses „fallen“ Russlands der Welt irgendetwas bringen soll, warum teilen plötzlich mal abgesehen von ständiger bewusst oberflächlicher Fake-Berichterstattung die Ansicht das Krieg gegen Russland „notwendig“ ist, seit wann ist Krieg notwendig?
      Waren es nicht erst vor kurzem die Deutschen und ausgerechnet die grünen Kriegstreiber die vehemmt gegen jede deutsche Waffenlieferung und generell gegen Kriege waren und jetzt ist auf einmal alles anders, sehr glaubwürdig und aufrichtig!
      Seht doch nur was euch geworden ist, da wird völlig hirnfrei der Verzicht auf Energieträger, der Niedergang der Wirtschaft, Sanktionen die vor allem uns finanziellen Schaden zugefügen befürwortet, nur weil Russland einem nicht so sympathisch ist?
      Tut mir leid wenn ich absolut kein Verständnis für solche Aussagen oder Meinungen habe, das kann man weder als fundiert noch als wohlüberlegt bezeichnen, der verlogen hetzerische Westen wollte keine Kooperation mit einem souveränen Russland, es wollte ein unterwürfiges und schwaches Russland, dafür hat es nicht nur unseren Wohlstand und den Frieden geopfert, es hätte uns alle dafür sogar durch einen nuklearen 3.Weltkrieg ermordet ohne mit der Wimper zu zucken.
      Nehmen Sie sich die nächsten Jahre gute Geschichtsbücher vor, versuchen Sie zu begreifen wie Politik funktioniert und lernen Sie vor allem Menschen richtig einzuschätzen bevor Sie das nächste mal solche Kommentare schreiben.
      Kleiner Tipp, es sind diejenigen die Ihnen mit einem falschen Dauerlächeln ständig einreden (müssen) das man ihnen glauben soll und nicht den bösen anderen, das sind die schlechten Menschen.
      Leute die übermäßig freundlich sind und ständig vorgeben ein Freund zu sein sind genau das Gegenteil davon, es sind bösartige Menschen die Sie nur benutzen wollen um für sich einen Vorteil zu sichern.
      Sie müssen Russland nicht mögen, aber wiederholen Sie hier nicht sinnfreies und absolut dummes Zeug das Sie irgendwo mal gehört haben…

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    • Russland wird bei Weitem unterschätzt. all das, was sich heute auf der großen Showbühne – der internationalen Diplomatie – abspielt, wäre ohne aktive Arbeit lange vor dem 24.2. nicht möglich gewesen. RUS ist sich der Tragweite seines Handels völlig bewusst und hat jahrelang alles auf diesen Punkt – die unausweichliche Konfrontation mit dem „kollektiven Westen“ – vorbereitet.
      die einzigen wertvollen Teile der ehemaligen Ukraine stehen unter russischer Kontrolle (man sagt, dass dort über 90% der Werte der Ukraine liegen).
      die Munition ging im April aus und trotzdem feuert die russische Armee weiter aus allen Rohren und ist dabei – die Eskalation wurde ihr vom „team-404“ aufgezwungen – das Feindesland in eine Einwüste zu verwandeln, inkl. der Vasallen des Westens. dem Westen hingegen laufen die Waffenlager leer.
      sämtliche Fehler der NATO-Allianz – aus Hochmut, Größenwahn und Unfähigkeit – werden bestraft und in eigene Erfolge umgeschrieben: es wird weniger Gas exportiert und trotzdem mehr verdient. durch die Sanktionen ab 2014 ist Russland zum größten Weizenexporteur der Welt geworden (etwa 20%) und versorgt sich mit fast allem, was zum Leben notwendig ist, alleine.
      »Man muss sich nur an den Fluss setzen. Eines Tages kommen die Leichen des Gegners geschwommen.«
      die Nation steht hinter ihrer Führung wie so oft in härtesten Zeiten, das Land reinigt sich von innen heraus und der Westen führt beim Militär Diversen-Klos ein und verabschiedet Truppen-Kommandeure mit rosa Pferdchen.
      Westliche Luftverteidigungssysteme – Fehlanzeige, nicht einmal eine alte BUK-Rakete hat das Patriot-System erkannt und bekämpft. Unter diesen Bedingungen kann der Westen nur hoffen, bei Verhandlungen irgendwie mit zwei blauen Augen davon zu kommen. Eine militärische Aggression des NATO-Systems gegen RUS ist nicht denkbar, weil ein Konflikt nicht gewinnbar ist.
      die Haltung zum „kollektiven Westen“ und seiner jahrhundertelangen Aggression, seiner Morde, seiner nie endenden Aggression kippt international gerade gewaltig, die Welt wendet sich mit Abscheu ab und geht mit RUS und anderen fortschrittlichen Nationen voran, während sich Europa und vermutlich der Rest des WerteWestens® von der Showbühne verabschiedet.

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  4. Wenn man genau drüber nachdenkt, bekommt man Hirnerweichung. Die Natostaaten eifern China nach und haben neben der Staatspropaganda beste Kontakte. Auch Russland arbeitet mit China zusammen. China wirkt wie ein Versuchslabor für die neue „bessere“ Welt.🥳 Wem oder was soll man da noch glauben? Bei dem Krönchen ists das Gleiche. Alle folgen blind der WHO. Der Trumpismus ist mir ebenfalls zu doof. Der Mann hat nachweislich so alle Sch… gemacht die man sich vorstellen kann. Mir ist das alles zu hoch und daher glaube ich an die Prophezeiungen von Alois Irlmaier und diversen anderen.

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  5. https://twitter.com/i/status/1593639443981819906

    „Impressionen einer „bunten“ Bereicherung: Nafri-Horde schlägt und tritt Weißen zusammen (Video)“

    Quelle: Unser Mittel Europa

    Mind. 6x Abschaum gegen einen.
    Feiger und grundloser geht es kaum noch.
    Was ist daraus zu schließen, na ja, Frau und Mann muss mit entsprechenden
    effektiven Probanten vorbereitet sein und diese dann einsetzen !
    Was in Belgien, Brüssel und in vielen anderen EU-Ländern durch Importierte
    durch Einwanderungspolitik angerichtet wurde, wird in unserem Land sich
    auch weiter und brutaler fortsetzen.
    Deshalb rate ich dringend den Menschen insbes. am Abend/Nacht nicht mehr auf
    öffentl. Straßen, Plätze alleine zu gehen.

    Hier geht es weiter mit neuen Gewalttätern, die veröffentlicht wurden, wobei
    die Dunkelziffer unberücksichtigt ist !
    Es ist und bleibt auch mathematisch, je mehr Zuwanderung, je vorauss. mehr wird es
    Gewalttätigkeiten durch dieses und jenes Klieentel geben !
    Ganz klar, es sind nicht alle so gewalttätig.

    Publiziert bei POLITIKVERSAGEN
    DIE SYSTEMKRITISCHE PRESSESCHAU

    20.11.22
    Video: Nafri-Horde schlägt und tritt Weißen zusammen
    Brüssel. Im Prinzip ist es nichts Außergewöhnliches, dass kriminelle Migranten eine hohe Gewaltbereitschaft aufweisen. Das Video hier zeigt jedoch in besonders „schöner“ Ausführung genau das, was in europäischen Städten immer öfter vorkommt. Weiterlesen auf unser-mitteleuropa.com
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    Asyl, Ausländerkriminalität, Vergewaltigung, Zensur

    20.11.22
    „Vergewaltigungs-Afghane“: Presserat rügt „Bild“, weil sie die Wahrheit nicht verschweigen wollte
    Was für eine Sauerei! Die Bild-Zeitung hatte in einem Bericht über die Vergewaltigung eines elfjährigen Mädchens doch tatsächlich die Frechheit besessen und den Migrationshintergrund ihres Peinigers verraten. Und das mehrmals! Dafür hagelt es jetzt vom Presserat eine Rüge. Dass der afghanische Vergewaltiger trotz seiner Tat frei herumläuft, juckt den Verein indes nicht. Weiterlesen auf journalistenwatch.com
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    Asyl, Ausländerkriminalität, Gewalt, Justiz

    20.11.22
    Syrischer „Präsident von Deutschland“ sticht Hausmeister nieder – schuldunfähig
    Dresden. Ein 57-jähriger Hausmeister wurde im Job hinterrücks niedergestochen. Zum Glück überlebte er den Angriff. Der 23-jährige syrische Täter soll per Urteil in einer Psychiatrie untergebracht werden, weil er im Wahn handelte. Außerdem sei er der „Präsident von Deutschland“. Weiterlesen auf tag24.de
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    Gewalt, Zwischen den Zeilen

    20.11.22
    Messer-Attacke mitten in der Stadt! Zwei Personen lebensgefährlich verletzt
    Lemgo, NRW. Schreckliche Aktion in Lemgo: In der Nacht auf Samstag kam es auf offener Straße zu einem Messerangriff auf drei Personen. Zwei von ihnen schweben jetzt in Lebensgefahr. Bei dem Täter soll es sich um einen 30-jährigen „Mann“ handeln. Weiterlesen auf derwesten.de

  6. Bei zwei Stellen möchte ich dem Autor und dem Verfasser dieser Gedanken ausdrücklich widersprechen:
    1. „Das sei gottlob nicht zu befürchten, da Russland nicht besiegt werden wird, die Welt daher auch noch nicht an ihrem Ende angekommen sei, dass es deshalb auch eine „Neue Weltordnung“ geben wird und dass sie zum Teil auch schon existiere.“

    Russland mag militärisch nicht besiegt werden, weil weder die NATO noch Russland selbst zum letzten Mittel – einem Atom-Krieg – greifen werden. Doch die letzten internationalen Konferenzen haben durchaus deutlich gemacht, dass die übrige Welt – einschließlich China und Indien u.a. – keinen Konflikt mit den USA riskieren und Russland nicht länger unterstützen wollen. Dieses Einknicken kommt leider zu früh, da auch die USA langsam zu begreifen schienen, dass da nichts mehr gewonnen werden kann.

    „Für Russland gebe es die Notwendigkeit zu Gesprächen nicht im selben Maße wie für die Amerikaner. Es kämpfe erfolgreich und entwaffne dabei die NATO in der Ukraine. Jeder wisse das.“

    Hier dürfte es sich um eine gewaltige Portion Wunschdenken handeln. Es reicht vollkommen, sich den amerikanischen Militärhaushalt anzusehen, um festzustellen, dass dort genügend Kriegsmaterial vorhanden ist, Russland mit klassischen Waffen (nicht Atombomben) ausbluten zu lassen. Diese Strategie haben die USA sowohl im Ersten als auch im Zweiten Weltkrieg erfolgreich betrieben, um Deutschland niederzuringen. Zumindest diesen Teil ihrer Strategie können sie sich diesmal aufgrund der deutschen Unterwürfigkeit und moralischen und diplomatischen Fehldisposition schenken.

    Putin ist in meinen Augen drei fatalen Fehleinschätzungen erlegen:
    1. Er hat die militärische Stärke seiner Truppen vollkommen falsch eingeschätzt. „Kiew“ fiel nicht!
    2. Er hat das Nationalbewusstsein der Ukrainer vollständig unterschätzt. Woher dieses Nationalbewusstsein letztlich rührt, da die Ukraine erst rund 30 Jahre als eigenständiger Staat existiert, könnte daran liegen, dass man sich ebenso als selbstständig/souverän verstehen möchte, wie die anderen Staaten, die nach der Auflösungen der Sowjetunion zu einer eigenen Staatlichkeit gefunden haben.
    3. Der gravierendste Fehler, den er jedoch begangen hat, dürfte in der Fehleinschätzung der deutschen Grünen und ihrer unerwarteten Kriegslüsternheit liegen. Putin unterschätzte das schwache Deutschland, das sich aus freien Stücken mit grüner Kriegsideologie auf einen Energie-Krieg mit Russland einließ. Dass eine Regierung ihr Volk dermaßen verraten könnte, überstieg offenbar sein Verständnis von Verantwortung, Augenmaß und Konfliktbegrenzung. Hätte Deutschland diesen Energie-Krieg nicht losgetreten und sich damit insbesondere als willenloser Vasall einer angloamerikanischen Herrschaftsstrategie unterworfen, wir stünden auf der ganzen Welt gewiss nicht da, wo wir jetzt nahezu ausweglos stehen.

    Noch etwas muss erwähnt werden: Aufgrund des russischen Abzugs aus den eroberten Gebieten dürften sich zahlreiche Kriegsverbrechen gegen die russisch-sympathisierende Bevölkerung ereignen. Der von den Ukrainern gezeigt Hass gegen Russland lässt nichts anderes erwarten. Auf ein Einwirken der „Unterstützungsmächte“ dieses Regimes und einem weltweiten Aufruf zur Mäßigung der Rachegelüsten wird man dagegen vergebens hoffen.

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    • Justus Sie vergessen mit welchen finanziellen und materialisten Mitteln die Ukraine unterstützt wird und wurde, das man dermaßen viel Staatskapital den eigenen Bürgern entzieht und die sich dafür auch noch solidarisch zeigen hätte man nun wirklich nicht einkalkulieren können.
      Was offiziell von Staaten auf irgendwelchen Konferenzen an Erklärungen, Vereinbarungen und Versprechen abgegeben wird ist nicht das Papier wert auf dem es geschrieben steht, China wird natürlich verlautbaren das es Russland nicht unterstützt blablabla, aber es wird definitiv nicht darauf verzichten jede Chance zu nutzen die USA zu schwächen, es hat eigene Ziele was Taiwan angeht und das könnte der nächste sehr gefährliche Konflikt werden.
      Putin hat einen großen militärischen Fehler gemacht den ich weder erwartet noch nachvollziehen kann, er hat sich auf eine verlustreiche urbane Kriegsführung eingelassen, hätte er von Anfang an so wie jetzt aus sicherer Distanz sichergestellt erst die ukrainische Versorgungsstruktur lahmzulegen, wäre der Krieg völlig anders verlaufen und man würde vielleicht heute am Verhandlungstisch sitzen.
      Die USA werden nun ihre Unterstützung für die Ukraine zurückfahren, im „gegenseitigen Einvernehmen“ erklärt China Russland nicht zu unterstützen, gääähn, echt jetzt…

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    • @Justus: Das ukrainisch Nationalbewusstsein? Das sollte man mal hinterfragen. Bei den ethnischen Russen im Donbass kann ich mir das nicht vorstellen. Das ist derjenige Bevölkerungsteil der Ukraine, der von seinem eigenen Staat diskriminiert wird. Die werden wohl wegfallen. Wenn man die Bilder von jubelnden Ukrainer sieht, dann muss man auch vorsichtig sein. Ich kenne das aus der DDR und auch als wir in Mexiko mal waren, da werden Herden zusammengetrieben, die dann jubeln ob sie wollen oder nicht. Man jubelt dann eben und in der Ukraine wäre man so gut wie tot, wenn man nicht jubelt. Dort gibt es halt Erschießungskommandos, die „säubernd“ durch die Städte ziehen und wehe man hat einen Hauch Russland an sich. Bei den Ungarn kann ich mir das auch nicht vorstellen. Die könnten nämlich die nächsten sein, die auf der ukrainischen Tagesordnung der Diskriminierung stehen würden. Neofaschistische Kommandos sind schon durch ungarische Ortschaften gezogen und haben gezeigt, wer der Herr im Hause ist. Das ukrainische „Nationalbewusstsein“ bezieht sich mMn nur auf die militärische Hilfe des Westens. Ohne westliche Waffen und ohne westliche Mitkämpfer in sogenannter Beraterfunktion wäre die Ukraine schon tot. Sie können noch Krieg führen, weil sie von uns Geld bekommen und die USA das so will. Geld und Waffen ersetzen das Nationalbewusstsein. Selenskyi ist doch sein Volk völlig egal. Er hat sogar durch die Blume gesagt, dass er bewusst die Zivilisten in den Städten als menschliche Schutzschilde benutzt. Und da soll ein Nationalbewusstsein aufkommen? Nicht zu vergessen, die anderen ethnischen Minderheiten, die dürften auch mitbekommen, dass sie in der Ukraine nicht gewollt sind. Selenskyi selbst oder irgendeiner seiner Faschos, ich weiß es nicht mehr genau, haben gesagt, dass in der Ukraine nur noch ethnische Ukrainer leben dürften und sie begreifen ihre ethnische Wurzeln bei den Wikingern und andere bei den Seltschuken. Man kann sich das aussuchen. Russen, Ungarn und die vielen anderen Ethnien in der Ukraine sind damit nicht gemeint gewesen. Die sollen Nationalbewusstsein haben? Soweit reicht meine Fantasie wirklich nicht.

      • Natürlich wäre ein Selensky längst fertig, wenn er nicht aus dem Westen unterstützt wird. Aber ohne das vermutete Nationalgefühl – oder meinetwegen den Neid auf andere unabhängi gewordene Staaten würde der Widerstand nicht funktionieren. Dass Selensky seine Bevölkerung als Geisel nimmt und dass er die russisch-stämmige Bevölkerung schikaniert etc. ist ja alles auch irgendwie richtig.
        Fakt ist eben auch, dass die russische Armee von Anfang an – und ohne angelaufene ganz große Waffenhilfe für die Ukraine – mit schwerem Widerstand zu kämpfen hatte. Vor Kiew ist sie schließlich gescheitert.
        Es sind aber offenbar immer nur die ganz einfachen Schwarz-Weiß-Bilder, die als Erklärung herangezogen und auch hier nur verstanden werden.

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        • @ Justus
          Ein Schwarz-Weiß Bild ist das Russland immer angedichtet wird das es Kiew erobern wollte und weil es das nicht hat daran gescheitert sei, diese Behauptung von einer Eroberungsabsicht ist falsch und das werde ich Ihnen begründen:

          1.Die Eroberung der Haupstadt des Gegners ist defacto schon seine Niederlage, sein Herz, besser gesagt sein Gehirn steht unter der Kontrolle des Feindes, d.h. die Verwaltung, der Regierungssitz, das Hauptkapital, die Organisation, die Zentrale der Macht usw.
          Wird die Hauptstadt erobert geht es um eine vollständige Eroberung des gesamten Landes.
          Kiew liegt in Reichweite russischer Artillerie und sowieso ihrer Raketen, warum steht es dann noch und andere Städte sind dagegen völlig zerstört?
          Fakt ist das Russland zu keinem einzigen Zeitpunkt angegeben oder die Absicht hatte die gesamte Ukraine zu erobern, ist Ihnen etwas anderes aus dem Kreml, also NICHT aus Berlin, Brüssel, London, Washington etc. bekannt?
          Der Eroberung der gesamten Ukraine ist eine propagandistische Lüge des Westens der Sie offensichtlich erlegen sind.

          Hätte Russland mit allen Mitteln Kiew erobert wäre es defacto ein Krieg gegen die Ukraine als Staat und die westliche Propaganda hätte damit recht, lesen Sie auf RT DE die offizielle Begründung der Russischen Föderation warum ihre Streitkräfte in der Ukraine sind, ich habe mehrmals vor dem Abschluß der Ziele der russischen Streitkräfte erklärt und auch vorausgesagt welche diese sein werden und warum, nur aus meinem militärischen Verständnis heraus.
          Der Verteidiger ist immer im Vorteil solange sein Nachschub und seine Versorgung gesichert sind, Russland hat dies aber nicht als präventives Ziel unterbunden, was ein klarer militärischer Fehler war.
          Eine zerstörte Infrastruktur kann während Kriegshandlungen nicht wieder aufgebaut werden, sie bleibt zerstört, selbst wenn das gelänge wäre der wochenlange selbstmördeische Aufbau mit einem einzigen Volltreffer wieder zunichte gemacht.
          Einen Panzer kann man dagegen in sicherer Distanz bauen und an die Front bringen, die örtliche Infrastruktur sowie Wasser- und Stromversorgung dagegen nicht.
          Das Oberkommando der russischen Streitkräfte hat eklatante militärische Fehler begangen, das ist der wahre Grund des „heldenhaften Kampfes der ruhmreichen ukrainischen Verteidiger“…

          • Ich kann beim besten Willen nicht erkennen, was du mit deiner Meinung „gegen mich schreiben“ willst. Deine „Ausweitungen“ habe ich selbstredend auch im Blick – mir nur längere Ausführungen dazu geschenkt, weil ich mich mit dem doch deutlichen Widerstand der Ukariner und ihrer geistigen Ausrichtung befasst habe!

            Vielleicht noch mal lesen.
            Dieser Beitrag ist deshalb schon gar nicht „gegen deinen Beitrag“ zu vestehen!

        • @Justus: Nunja, kämpfende westlichen Söldnerbrigaden bzw. Führungskräfte – und da spreche ich nicht von den kleinen Jungs aus dem Westen, die mal Krieg spielen wollen – sind natürlich ein harter Gegner. Faschisten auch. Die wollen schließlich ihre Naziukraine nicht aufgeben. Dann gibt es den großen Rest, der gezwungen ist unter Erschießungsdrohung, zu kämpfen. Wenn das Nationalbewusstsein sein soll, dann haben Sie eine völlig andere Vorstellung von Nationalbewusstsein als ich. Dazu kommen noch die jungen Leute (die auch gejubelt haben), denen man in der Schule beibringt, dass die Russen Untermenschen sind (ja, eine Wortwahl des 3. Reiches, wo die Ukraine fester Bestandteil der Hitlerarmee war) und in der Ukraine nichts zu suchen haben und das deren Kultur zu minderwertig gegenüber der ukrainischen ist. Sie kennen ja, was das auslöst. Die Klimakleber zeigen es uns laufend in Deutschland. Sicherlich konnten die Russen nicht wissen, dass der gesamte Westen mit Waffen, Geräten und Personal sich in diesem Shithole Ukraine versammelt. Sie konnten nicht wissen, dass Deutschland in den Krieg eintritt, in dem sie ukrainische Soldaten in Deutschland ausbildet. Das war ein großer Fehler. Des Weiteren führen sie halt keinen Krieg, wie die USA zu tun pflegt. Erst einmal alles in Schutt und Asche legen und dann erst reingehen. Schließlich hatte Russland eine andere Intension. Es ist dort ja ihr Volk. Da gibt es natürlich Rückschläge, die man hinnehmen muss, wenn man nicht USA spielen will. Ein bisschen USA wäre aber hilfreich gewesen.

  7. Ein hochinteressanter Artikel! Danke,Herr Erdinger, daß Sie auf ihn aufmerksam gemacht haben.
    Dazu passen zwei Videos, auf die ich zufällig heute morgen stieß:

    https://bitchute.com/video/HESTVjFFKnOh

    https://bitchute.com/video/Zm0aWMaaGrTr

    Welche Macht tatsächlich die Weltherrschaft übernehmen wird, ist laut der Vorhersagen des Alois Irlmaier noch keineswegs ausgemacht, denn den 3. Weltkrieg gewinnt laut seiner Aussagen keine der beiden Parteien. Der WK3 wird vielmehr durch eine weltweite Naturkatastrophe beendet, deren immense Zerstörungen die verschiedenen Kriegsparteien voneinander trennt und dadurch erst einmal eine globale 3,5jährige Friedens- und Wiederaufbauzeit bringt. Erst dann ergreift der Antichrist die Macht und unterwirft die Überlebenden seiner totalen Kontrolle. Wer er sein wird, und woher er kommt, ist noch völlig unklar.

  8. Ich stimme dem Artikel zu. China und Russland sind dabei, die Welt zu verändern. Das mag nicht immer gut sein, aber allemal besser als die angelsächsische Knute. Durch die Russlandsanktionen setzte der Westen das Tüpfelchen auf das „i“. Das war der Durchbruch für eine andere Weltordnung und es wird weiter daran gearbeitet. Immer mehr Länder, die es satt haben, nach der Pfeife der USA zu tanzen schließen sich diesem Bündnis bzw. deren verschiedenen Wirtschaftsorganisationen an. Saudi Arabien sogar ist es leid, beleidigt zu werden. Ich denke, dass Katar demnächst auch in diesem Bund zu finden sein wird, weil es z.Z. überall hier beleidigt wird. Man mag die Staatssysteme dieser Staaten nicht toll finden, aber wir haben nicht das Recht, uns moralisch über diese Länder zu erheben, da der Westen selbst einen unseligen Weg in eine Diktatur angetreten hat. Die vom Westen überall auf der Welt eingeforderte Meinungsfreiheit, wurde in unserem sogenannten freien, demokratischen Westen selbst gecancelt. Was mich aufregt, ist, dass der Westen nichts anderes kann, als zu sanktionieren und zu beleidigen. Mit solch einer Politik, die im Sandkasten auch nicht funktioniert, gewinnt man keine Partner und keine Loyalitäten. Im Sandkasten stehen dann solche Kinder, die anderen immer sagen, was sie machen sollen, allein da. In der Weltpolitik, wird es nicht anders werden. Aber all das heißt nicht, dass die WEF-Vorstellung von einer Neuen Weltordnung nicht durchexzerziert wird und zwar hier bei uns. Wir in Europa sind sowieso verloren. Wir werden zwischen den beiden Vorstellung, wie die Welt auszusehen hat, zerrieben werden, weil Europa keinen eigenen Weg geht, sondern der Wurmfortsatz der USA ist. Von der Ukraine, Polen und dem Baltikum will ich gar nicht erst reden. Polen will wieder Großpolen werden und die Ukraine und das Baltikum haben noch nicht ihre Zeit, als sie die besten Verbündeten von Hitlerdeutschland waren, überwunden.

  9. Bei den vielen intelligenten Kommentatoren traue ich mich manchmal kaum noch etwas zu schreiben. Um Russland zu verstehen, sollte man dort einige Zeit gelebt und wie ich sogar gearbeitet haben. Ein überaus reiches großes Land und eine Bevölkerung, die teilweise in bescheidenen teilweise ärmlichen Verhältnissen gelebt hat und auch zum Teil noch lebt. Ich selbst weiß es zu schätzen, warum gerade Putin im Bundestag vor Jahren gesprochen hat. Es ist ein riesengroßes Land und ist auf Hilfe angewiesen und er hat uns deutschen die Hand ausgestreckt. Doch unsere Führung hat sie nicht ergriffen und die Chance genutzt. Mehr ist nicht zu sagen.

  10. Habt ihr schon einmal von „der deutschen Frage von 1871“ gehört? 1871 wurde das Deutsche Reich gegründet. Zu dieser Zeit versuchte man zuerst einen Keil zwischen Österreich- Ungarn und dem Deutschen Reich zu treiben und später dann auch zwischen dem Deutschen Reich und dem Zarenreich. Ab ca. 1910 spitzte sich die Lage, oder die Lagen zu, was dann 1914 in den ersten Weltkrieg mündete. In Sarajevo wurde der österreichische Thronfolger von einem Terroristen ermordet, daraufhin begann der erste Weltkrieg. Nach dem ersten Weltkrieg bekam Deutschland die Alleinschuld an diesem Krieg zugesprochen. Was in der Deindustrialisierung durch den Versailler Vertrag endete. Zur Zeit beginnt auch wieder eine Deindustrialisierung in Deutschland!

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