
Der grenzenlose Überwachungsstaat nimmt immer schneller Gestalt an. Nach Mannheim und Hamburg will nun auch Berlin eine Überwachungs-KI einführen, die das Verhalten von Passanten im öffentlichen Raum analysieren soll. Auffälligkeiten oder mögliche Gefährdungssituationen sollen damit automatisiert beobachtet und ausgewertet werden. Die Technologie analysiert in Echtzeit die Aktivitäten vorbeilaufender Personen und sucht nach Auffälligkeiten. Was wie eine sinnvolle Maßnahme erscheint, ist allerdings hochumstritten. Die damit einhergehende Normalisierung einer anlasslosen Dauerüberwachung kann und wird unweigerlich, wie mit allen technischen Neuerungen, auch für staatliche Übergriffe und datenschutzrelevante Verletzung der Privatsphäre genutzt werden – etwa zur Erstellung von Bewegungsprofilen, Ausspähung von Kaufverhalten und vor allem Überwachung von sozialen Kontakten der Menschen ohne deren Wissen.
Abgesehen davon, dass niemand mehr die Frage stellt, wieso solche früher nicht einmal im (Alp-)Traum theoretisch für notwendig erachteten Sicherheitsvorkehrungen heute plötzlich notwendig sind – wie übrigens auch im Fall von Merkelpollern, Alarm-Tagescodes an Schulen oder Waffenverbotszonen – und wieso unsere in Wahrheit stetig mehr bedrohte “Freiheit” nur noch durch Abbau von immer mehr Grundrechten garantiert werden kann: Die Einführung von algorithmischen KI-Systemen ist ein Dammbruch – und das nun nicht nur im Straßenverkehr, wo automatisierte Verkehrsüberwachung bis hin zu autonomer Erkennung von Verstößen gegen Handyverbot oder Anschnallpflicht bereits Realität sind, sondern nun auch im täglichen Leben.
Das “Mannheimer Modell” funktioniert nicht
Befürworter preisen erwartungsgemäß nur die vermeintlichen Vorteile an; so erklärte Berlins Polizeipräsidentin Barbara Slowik Meisel, die Aufgaben der Polizei würden wachsen, während die Nachwuchsgewinnung schwierig sei. „Ohne technologische Unterstützung werden wir die Sicherheit der Stadt nur noch immer begrenzter gewährleisten können.“ Deshalb wünsche sie sich das „Mannheimer System“, das “bestimmte Szenarien erkennt, um dann Interventionskräfte zu alarmieren“. Dieses sei deutlich ressourcenschonender. In Berlin mag das Argument schon deshalb ziehen, weil dort im Polizeiapparat zunehmend dysfunktionales Personal herangezogen wird (wie erst die kürzlich Enthüllung zeigte, dass dort 132 von 240 Polizeischülern mangelhafte Deutschkenntnisse aufweisen).
Allerdings hat die Technik in Mannheim, wo sie bereits seit sieben Jahren eingesetzt wird, bislang keinerlei Erfolge oder auch nur Arbeitserleichterungen gebracht. Im Gegenteil: Auf Anfrage von „Netzpolitik.org“ erklärte die dortige Polizei, die Bildschirme müssten weiterhin von Menschen kontrolliert werden und die Alarme der KI werden hauptsächlich zu ihrer Weiterentwicklung genutzt. Nicht einmal bei der großflächigen, vom deutschen Linksstaat vorangetriebenen Renaissance der Staatssicherheit 2.0 im Land der Meldestellen, des allgemeinen geschürten Misstrauens und konstanter Vorverurteilung klappt hierzulande als die Digitalisierung.
Dort, wo die Technik Sinn macht, wird sie kaum zur Anwendung kommen
Zumindest formal erheben die zuständigen Alibi-Bedenkenträger noch Einwände gegen die neuen Überwachungspläne: Bei der Sachverständigenanhörung im Berliner Abgeordnetenhaus gab die Datenschutzbeauftragte Meike Kamp zu bedenken, die Gefahr, „dass dann große Teile der Berliner Innenstadt nicht mehr unüberwacht passiert werden können“, sei nicht von der Hand zu weisen. Der Jurist David Werdermann von der Gesellschaft für Freiheitsrechte (GFF) warnte, es sei zu befürchten, „dass Menschen, die sich atypisch im öffentlichen Raum verhalten – wie wohnungslose oder körperlich eingeschränkte – von der Software als gefährlich erkannt werden und damit erhöhtem Überwachungsdruck ausgesetzt sind“.
Was zudem nicht ausgesprochen wird: Wenn, dann würde diese Technologie fast ausschließlich Sinn machen zur Verhinderung islamistischer Anschläge, verdächtiger Zusammenrottungen der üblichen gewaltbereiten Klientele und unmittelbar bevorstehender Messerattacken von “Traumatisierten”, da bei Großveranstaltungen wie Demos und Fußballspiele ohnehin und immer schon eine massive Polizeipräsenz und Luftüberwachung durch Hubschrauber und Drohnen erfolgt. Wenn diese Technik dann anschlägt und gezielt diese Gruppen ins Visier nimmt, um wirksam zu warnen, wird es nicht lange dauern, bis wieder über “ethnisches Profiling” und damit “Rassismus” geschmäumt wird. Am Ende wird die Infrastruktur somit nur gegen Dissidenten, politische Opposition oder einheimische “Verdachtsfälle” zum Einsatz kommen – jede Wette.
Gesichtserkennung à la Großbritannien
In Großbritannien ist man diesbezüglich schon einen Schritt weiter: In London hat die Polizei beim diesjährigen Notting Hill Carnival nach eigenen Angaben erfolgreich automatische Gesichtserkennung eingesetzt. Laut Scotland Yard gab es über 500 Festnahmen, unter anderem wegen Drogen- und Waffenbesitzes sowie wegen Gewalt- und Sexualdelikten. Dutzende davon seien mithilfe von Live-Gesichtserkennung identifiziert worden. Die Gesichtserkennung sei an zwei Zugängen zu dem Straßenumzug zum Einsatz gekommen und habe das knapp 100 Mal Alarm geschlagen, was zu mehr als 60 Festnahmen geführt habe. Mehr als 30 registrierte Sexualstraftäter seien durch die automatische Erkennung gestoppt und auf die Einhaltung ihrer Auflagen hin überprüft worden. Zwei davon habe man festgenommen.
In der EU hingegen sollten solche Systeme eigentlich gar nicht zum Einsatz kommen; doch nun ist auch dieses Versprechen Makulatur. Nachdem der öffentliche Raum durch die wahnwitzige Massenmigrationspolitik zum Dschungel geworden ist, wo jeder jederzeit zum Opfer eines Messerangriffs, eines Terroranschlags oder eines sonstigen Übergriffs werden kann, setzt man nicht etwa bei der Hauptursache des Problems an, sondern unterwirft einfach die gesamte Bevölkerung einer Totalüberwachung – und das, obwohl der Testversuch in Mannheim noch nicht einmal Erfolg hat. Zu der allgegenwärtigen Befürchtung, angegriffen zu werden, kommt nun auch noch das ungute Gefühl, ständig beobachtet zu werden. Wie immer geht das Versagen der Politik zulasten unschuldiger Bürger. Die Privatsphäre gehört endgültig der Vergangenheit an, die Menschen stehen völlig nackt und gläsern vor einem immer übergriffiger werdenden Staat.
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8 Kommentare
Mütze und Brille auf, eventuell Bart ankleben, dann erkennt einen die KI nicht.
Ach ja, eine Gesichtswindel tragen geht auch.
😜
Abschaffung der Meinungsfreiheit
Steinmeier dreht durch:
Facebook, X, TikTok und Co.
Steinmeier will soziale Netzwerke an die kurze Leine nehmen
Bundespräsident Steinmeier kritisiert die Macht von TikTok, Instagram & Co. Er fordert, daß die Betreiber für die bei ihnen veröffentlichten Posts haften.
https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2025/steinmeier-will-soziale-netzwerke-an-die-kurze-leine-nehmen/
Diese Umsetzung ist mal wieder für den Großteil der Bevölkerung eine Art Trostpflaster sowie Beruhigung nach dem Motte: „Hey wir kümmern uns um euch und wollen nur Gutes“. Es ist wie beim C19-Horrormärchen als die Regierung sich um die Gesundheit des Bürgers sorgen machte mit der Medienmafia auf das brav Befehle und Anweisungen Richtung Diktatur befolgt werden. Endeffekt dient diese KI-Software nur dazu um die Ureinwohner speziell zu überwachen. Ich wette 100% wenn ein Kulturbereicherer feiert oder die Tuntifa da passiert nichts oder ganz langsam im Schneckentempo hat die überforderte Starfverfolgungsbehörde einen Tatverdächtigen nach Jahren. Wehe aber ein weißer Senior hat eine derbe Wortwahl mit dem K-Wort da sitzt aber die Acht am Gelenk wo Gewahrsam und Anklage sicher sind wegen der Zauberzahl 130 wie das Amen in der Kirche. Mein Vorschlag um weniger aufzufallen ist es keine Rabatt-Apps in Discountern und Supermärkten zu nutzen oder Facebook und CO weniger oder gar nicht nutzen. Telefonate, SMS und Mails reduzieren. Wenn man seine Bekanntschaften hat in der Nähe dann ist es besser unter vier Augen zu reden, denn über Kommunikationswege wird alles für zwei Jahre als Vorratsdatei abgespeichert. Die Behörden können dann Ängste, Nöte, Verhalten und bis zur Bankverbindung alles ermitteln. mfg
@Auch in Deutschland auf dem Vormarsch
ja – und die machen auch einfach weiter, egal, wer gerade den Kanzler-Airbus fliegt !
Und das bei jedem Thema – Bargeldabschaffung, Total-Überwachung, E-ID, Impfterror, DE-Mobilisierung, DE-Carbonisierung, Umvolkung, …
Wie da mal einer dieser Leuchten sagte : wir, die Eliten, wir wissen genau, wo wir hinwollen – es ist nur das Volk, das uns nicht folgen will.
Was ja auch kein Wunde ist, denn das Volk bekommt die Rechnung, die zahlen die Eliten ja nicht selbst. Und dann machen sie es eben ohne das Volk !
Nicht immer alles so ernst nehmen ! 99% PR und Angstmacherei.
Denn, es würden ja auch die Terroristen und andere muslimische Clans in der Öffentlichkeit enttarnt, was ja vom Staat nicht erwünscht ist.
Somit wird diese KI nur am Rande eingesetzt werden. Auch in England sind es meistens nur Attrappen.
Auch ist es nicht eine Frage des ob, sondern des wann, wann die Kameras flächendeckend zerstört werden. Gerade echte Kriminelle werden dies nicht akzeptieren.
„… Denn, es würden ja auch die Terroristen und andere muslimische Clans in der Öffentlichkeit enttarnt, was ja vom Staat nicht erwünscht ist. …“
Die Terroristen (wie der angebliche „Arzt“, der im Dezember 2024 auf dem Weihnachtsmarkt in Magdeburg mehrere Menschen totgefahren und viele Menschen in Verletzung gefahren hatte) und muslimische Clans dürfen vor laufender Kamera machen, was sie wollen, die genießen Welpenschutz.
Burka wird zum Selbstschutz…
Burka, ganz in Weiß….
https://i.etsystatic.com/13372528/r/il/e8544a/1481444385/il_1140xN.1481444385_qwom.jpg
Digitale ID und KI für globalistische Herrschaft im Test in Ukraine und Gaza
Die digitale ID ist das ultimative Mittel um Menschen zu kontrollieren und disziplinieren. Sie wird genau zu dem Zweck in der Ukraine eingesetzt und ist auch für einen „Wiederaufbau“ von Gaza geplant. Beide dienen als Test für die allgemeine Einführung in der EU.
https://tkp.at/2025/10/01/digitale-id-und-ki-fuer-globalistische-herrschaft-im-test-in-ukraine-und-gaza/