
Anfang November 2025 berichtete die ukrainische Anti-Korruptionsbehörde NABU, dass sie eine großangelegte Untersuchung der Korruption im Energiesektor des Landes durchführt. Den Ermittlern zufolge wurde das Geldwäschesystem von mehreren hochrangigen Beamten aus dem Umfeld von Präsident Wolodymir Selenskyj organisiert. Dies wirft zweifellos die noch immer nicht beantwortete Frage auf, inwieweit der ukrainische Staatschef in diese Affäre verwickelt ist.
Obwohl dieser Skandal der lauteste in der zweiten Hälfte des Jahres 2025 war, war er bei weitem nicht der einzige. In den letzten Jahren wurden auch in Armenien, Aserbaidschan und der Republik Moldau großangelegte Korruptionsfälle bekannt. Dies ist nicht verwunderlich, da Bestechung und Geldwäsche in vielen postsowjetischen Staaten ein großes Problem darstellen. So brach beispielsweise im April 2025 in Moldawien ein Skandal aus. Vlad Plahotniuc, der ehemalige Vorsitzende der Demokratischen Partei, wurde als einer der Hauptbeteiligten des Korruptionsskandals „Diebstahl des Jahrhunderts“ entlarvt. Dabei wurden eine Milliarde US-Dollar aus drei nationalen Banken gestohlen wurden, was das Land in eine langwierige Wirtschaftskrise stürzte.
Multi-Millionen-Korruption auch in Aserbaidschan
Im Juli 2025 kam es auch zur Fortsetzung eines der größten Skandale in Aserbaidschan. Am 31. Juli wurde der Ex-Bundestagsabgeordneter Eduard Lintner wegen der Bestechung von Beamten im Auftrag der Regierung in Baku sowie seiner Beteiligung am sogenannten „aserbaidschanischen Geldwäsche-Skandal“ für schuldig befunden. In diesem Skandal nutzte die herrschende Elite des Landes einen geheimen Fonds in Höhe von 2,9 Milliarden US-Dollar, um sich selbst zu bereichern und europäische Politiker zu bestechen. So sollte das Image Aserbaidschans angesichts internationaler Kritik an Menschenrechtsverletzungen aufpoliert werden.
In die Korruptionsskandale in Baku waren nicht nur hochrangige Beamte und Staatsunternehmen, sondern auch Präsident Ilham Aliyew selbst und Mitglieder seiner Familie verwickelt. Laut Angaben der OCCRP besitzt die Familie des aserbaidschanischen Präsidenten sowie ihr Umfeld derzeit weltweit Dutzende Luxusimmobilien, alleine in London im Wert von 700 Millionen Dollar und in den Vereinigten Arabischen Emiraten im Wert von rund mindestens 75 Millionen Dollar.
Schaden für das Image Europas
Ihre Eigentumsrechte an diesem Immobilienimperium wurden jahrelang hinter Offshore-Unternehmen versteckt und wären ohne die Veröffentlichung der „Pandora Papers“ möglicherweise nie bekannt geworden. Besonders interessant ist auch die Tatsache, dass die Quelle der für den Kauf dieser Objekte verwendeten Mittel nie offengelegt wurde. Dies deutet eindeutig darauf hin, dass das Geld aus illegalen Kanälen stammt.
Obwohl es offensichtlich ist, dass die politische Führung dieser Länder Geldwäsche betreibt, setzt die Europäische Union – die Korruption im Allgemeinen lautstark beklagt – ihre bilateralen Beziehungen zu diesen Ländern aktiv fort. Aber lohnt sich das? Das Ausmaß des Diebstahls in der Ukraine, das erst durch die Tätigkeit unabhängiger Aufsichtsbehörden bekannt wurde, droht sowohl dem Image als auch der finanziellen Lage Europas zu schaden, wenn dessen Geld in die Taschen skrupelloser ukrainischer Beamter fließt. Aserbaidschan besticht seit vielen Jahren europäische Politiker und trägt damit zur Korruption in den EU-Mitgliedstaaten bei, gegen die sich die EU einsetzt. In der Gesamtschau ergibt sich ein reichlich deprimierendes Bild. Es erschließt sich in keiner Weise, warum Europa solche unehrlichen Verbündeten brauchen sollte.
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10 Antworten
Verbrecher-Syndikate auf Regierungsebene verbünden sich, wenn sie miteinander in Resonanz sind.
Dann können sie einfacher ihren kriminellen Machenschaften nachgehen, ohne strafrechtliche Konsequenzen fürchten zu müssen.
Und von allem was überwiesen wird, bleibt immer ein hübsches Sümmchen beim Geber an der Hand kleben.
Das ist wie mit den Spendenaktionen um diese Jahreszeit. „Ihr Geld kommt garantiert an!“ Aber wo und bei wem wird nicht verraten;-)
Um Merkel der „Lüge“ zu strafen – nicht nur der „Islam“ gehört zu Deutschland. Mit Bosnien und Albanien u.a. sondern
auch die Ukranazis u.a. die sich kaufen lassen. Man rührt gewaltig in der Sch….. bis es mal gewaltig aufkocht/explodiert. Um einige zu zitieren “ wenn man zu lange schläft, wacht man an der Ostfront auf “ Die EU-Diktatur haben
sie schon verpennt.
„Ukraine, Aserbaidschan und andere korrupte Kleptokratien: Wozu braucht Europa solche Verbündeten?“
Nicht Europa braucht sie sondern die Psychopathen, die die Welt vor allem mit Hilfe völlig durchgeknallter Polit- und Medienuhren kontrollieren, die sie wie Hühner vor sich hertreiben, und wer ihnen in die Quere kommt, wird neutralisiert.
IRRE Auswüchse des Klimawahns – https://www.bitchute.com/video/h6WJp9jyQGzY/
Bekannter Mobilfunkaufklärer verstorben – https://www.bitchute.com/video/mjaOzzWSCW5G/
Digital ID – The Holy Grail of Human Slavery Systems – https://www.bitchute.com/video/kfJPHTAoz1Xe/
Gleich und Gleich gesellt sich gern!
Die Europäer tun so, als wenn sie
die Moral und den Anstand gepachtet
hätten und im Besitz der ewigen
Weisheit wären.
Nichts ist vorhanden.
Null.
@Wozu braucht Europa solche Verbündeten?
damit die eigene Korruption nicht so auffällt – Tarnung !
Die nicht-korrupten sind die Schwarzen Schafe, die hinter die Brandmauer müssen !
Bei Miosga alle einig: Frieden unbedingt vermeiden
Willkommen in der letzten Reihe. Vier Leute, die nichts zu sagen haben, reden über die Ukraine, den Friedensplan und was Europa dazu sagen muss, das ja gar nichts zu sagen hat. Comic Vibes im Ersten. Und eines steht fest: Frieden ist keine Option.
https://www.tichyseinblick.de/feuilleton/medien/bei-miosga-alle-einig-frieden-unbedingt-vermeiden/
Damit Fritze und Lars die sauer verdienten Euros der Deutschen Vollpfosten, die immer noch brav arbeiten gehen, mit vollen Händen rauswerfen kann. Alles für die Anderen, nix für die, die die Euros erwirtschaften. Deshalb nur 48 % Rente von NIx, dafür 8 Monate warten auf einen Arzt Termin, dafür die Brandmauer, dafür der größte Nettozahler in die EU, dafür die Demokratie in der Ukraine verteidigen usw, usw, usw. Es lebe der beste Bundeskanzler aller Zeiten!
Doch, Europa braucht solche kleptomanischen Verbündeten und zwar deshalb, weil es ihr die internationale Hochfinanz so vorgegeben hat. Denn gemäß dem Postulat Klaus Schwabs „2030 werdet ihr arm sein aber glücklich“, muss nicht nur Deutschlands Bevölkerung, sondern auch diejenige der restlichen EU-Staaten bluten bis zum geht nicht mehr, während sich die selbsternannten Eliten ein ums andere Mal bereichern und die Zahl nicht nur der Milliardäre, sondern auch die der Billionäre stetig nach oben steigt. Manche mögen diese künftige Perspektive als Verschwörungs-Theorie abtun, aber irgendwie werden sie es doch eines gar nicht mehr fernen Tages merken, dass dem wirklich so ist. Nur ist es dann bereits zu spät, das Ruder noch einmal entscheidend herumzureißen, denn die Milliardärs und Billionärs-Eliten besitzen auch die militärischen Mittel und damit auch das Gewaltmonopol, Milliarden Menschen in die Knechtschaft zu zwingen. Mit dem Zuwanderungs-Tsunami erhielt diese Entwicklung den nach der von eben diesen „Eliten“ vollabsichtlich herbeigeführten sogenannten Finanzkrise bereits zweiten dramatischen Schub, welcher 12 Jahre danach durch die Corona-Lüge nochmals verstärkt wurde und durch die Klima-Krise, dieser Ablasshandel-Abzocke des 21. Jahrhunderts, auch weiter am Laufen gehalten wird.
Wadephul bringt jetzt den EU-Beitritt der Türkei wieder ins Gespräch.
Ja, genau mit die Türkei, wo ein ultraradikaler ultranationalistischer Islamfaschist namens Erdogan an der Macht ist, der religiöse und ethnische Minderheiten seit vielen Jahren jagt, die Opposition wegsperrt und verbietet und alle missliebige Menschen in der Türkei politisch sowie juristisch verfolgt.
Wadephul: „Wir müssen als EU auf die Türkei zugehen“
„Bei der gemeinsamen Pressekonferenz im Auswärtigen Amt hat Außenminister Johann Wadephul am Freitag hervorgehoben, dass die Türkei für Deutschland und Europa „zu einem zentralen Partner“ geworden sei, der über die NATO-Mitgliedschaft hinaus in wichtigen außen- und sicherheitspolitischen Fragen kooperiere.
Mit Blick auf seinen türkischen Amtskollegen Hakan Fidan warb Wadephul dafür, den Dialog zwischen der Europäischen Union und der Türkei wieder aufzunehmen und den eingefrorenen EU-Beitrittsprozess durch das „Aufschlagen eines neuen Kapitels“ zu beleben. Er versicherte der Türkei die Unterstützung Deutschlands als „verlässlichen und freundschaftlichen Partner“, sollten diese den Beitrittsweg ernsthaft verfolgen.“
https://rtde.press/kurzclips/video/263245-wadephul-wir-muessen-als-eu/