Ukraine-Krieg: Was will eigentlich die Bevölkerung der Krim?

Ukraine-Krieg: Was will eigentlich die Bevölkerung der Krim?

Die russische Identität der Krim ist tief in der dortigen Bevölkerung verwurzelt (Symbolbild: Buchcover Thomas Meyer)

2015 trennte sich die Halbinsel Krim in einem Referendum von der Ukraine und trat Russland bei. Die Bevölkerung der Krim konnte nach einem jahrzehntelangen Kampf um Unabhängigkeit ihren Willen geltend machen, zu Russland zu gehören. Seither wird Russland von der NATO als aggressiver Okkupator gebrandmarkt und die ukrainische Armee versuchte ab 2022 die Krim gewaltsam zu erobern. Die EU geht den Weg in eine Kriegswirtschaft. Russland ist der Gegner. Zahlen sollen es die Bürgerinnen und Bürger. In einer Demokratie sollte das ihre Entscheidung sein. Dafür müssen sie wahrheitsgemäß informiert werden. Deshalb hat der Autor Thomas Mayer sich auf die „Wahrheitssuche im Ukraine-Krieg“ gemacht. In einem Kapitel seines Buches geht es um die Krim. Was dabei zutage tritt, könnte schockieren; zumindest erstaunen. Dieses Kapitel aus der Hörbuch-Fassung, gesprochen vom Autor dieses Beitrags, ist gratis online abrufbar.

Mit der Loslösung der Krim aus der Ukraine im März 2014 begann der Bürgerkrieg in der Ostukraine, der im Februar 2022 zum Ukraine-Krieg eskalierte. Das Ziel der Kiewer Regierung, die Krim und die Donbass-Regionen zu erobern und wieder in die Ukraine einzugliedern, ließ keinen Frieden zu und steht ihm auch jetzt im Wege. Putin, so heißt es, dürfe für seine Aggression nicht auch noch mit Landgewinnen belohnt werden. Doch was will eigentlich die Bevölkerung der Krim? Um diese zentrale Frage geht es in dem Hörbuch-Kapitel aus Mayers Buch, das die Geschichte der Krim schildert.

Verwehrtes gesetzliches Recht

Noch zu Sowjetzeiten, im Januar 1991, fand auf der Krim eine Volksabstimmung statt, bei der 93 Prozent der Abstimmenden sich dafür aussprachen, dass die Krim unabhängig von der Ukraine sein solle und als „Autonome Republik Krim“ an der neuen Union teilnimmt, die vom Präsidenten der Sowjetunion, Michael Gorbatschow, geplant war. Das zeigt eine deutliche Absage der Krim-Bevölkerung an die Ukraine und ein deutliches Plädoyer für die Union mit Russland. Doch Kiew ignorierte das Ergebnis und verweigerte der Krim das Recht auf Selbstbestimmung. Am 1. Dezember 1991 fand in der gesamten Ukraine ein Referendum statt, indem 92,3 Prozent der Ukrainer für die Unabhängigkeit der Ukraine von der Sowjetunion votierten. Damit gründete sich die Ukraine als eigenständiger Staat. Die Sowjetunion zerfiel. Im Referendumsgesetz war aber vorgesehen, dass die Krim, die den Status eines autonomen Gebietes innerhalb der Ukraine hatte, unabhängig von der Gesamtukraine über ihre Zukunft entscheiden kann, ob also die Krim als eigenständige Republik der Union mit Russland beitreten oder weiter zur Ukraine gehören soll. Doch dieses gesetzliche Recht wurden der Krim verwehrt und so die Krim von der Ukraine vereinnahmt.

Im Mai 1992 erklärte das Krim-Parlament erneut die Krim für unabhängig von der Ukraine und kündigte ein neues Unabhängigkeitsreferendum an. Dieses wurde aber auf Druck von Kiew und aufgrund weitreichender Zugeständnisse Kiews an die Krim ausgesetzt. Doch 1994 griff die Mehrheitspartei „Der russische Block“ im Krim-Parlament unter dem Krim-Präsidenten Juri Meschkow das Vorhaben wieder auf. Am 27. April 1994 stimmten 78,4 Prozent der Krim-Bewohner erneut für die Unabhängigkeit der Krim von der Ukraine. Kiew erklärte die Abstimmung für illegal, entzog der Krim ihre Sonderrechte, annullierte die Verfassung der Krim und enthob den Krim-Präsidenten unter Einsatz von militärischen Spezialeinheiten seines Amtes. Man kann es einen Militärputsch nennen.

Haltlose Behauptungen

Diese unstrittigen Fakten zeigen, wie die Bevölkerung der Krim beim Versuch zur Neubildung der Sowjetunion unter Gorbatschow und im Zuge der Auflösung der Sowjetunion entschieden dafür eintrat, unabhängig von der Ukraine zu werden und in einer Union mit Russland zu bleiben. Zur Ukraine gehörte die Krim ohnehin erst seit 1954; der damalige Präsident der UdSSR, Nikita Chruschtschow, hatte sie willkürlich an die Ukrainische Sowjetrepublik verschenkt. Vorher, seit 1774, gehörte sie zu Russland. Dass die Volksabstimmung auf der Krim im März 2014, bei der sich 97,5 Prozent der Abstimmenden für den Beitritt der Krim zu Russland entschieden, ein “Scheinreferendum” gewesen sei, wie es uns gesagt wurde, ist in Kenntnis der Vorgeschichte eine haltlose Behauptung. 135 Wahlbeobachter aus 23 Ländern bestätigten den korrekten Ablauf der Stimmabgaben und der Stimmauszählung. Spätere Umfragen von westlichen Meinungsforschungsinstituten auf der Krim bestätigten das Abstimmungsergebnis.

Und was geschähe, würde die Krim von der Ukraine zurückerobert? Der Chef des ukrainischen Militärgeheimdienstes betonte in einem Interview, dass die Krimbewohner nicht nur Illoyale sein, sondern Menschen mit veränderter Psyche, deren “gerechte Bestrafung” bei einigen nur die physische Auslöschung sein könne. Eine Bestrafung der „Kollaborateure“ kündigte auch der Chef des ukrainischen Sicherheitsrates in seinem 12-Punkte-Plan zur De-Okkupation der Krim an: Entrechtung, Vertreibung oder physische Auslöschung erwarten die Krim-Bevölkerung, wenn die Ukraine die Krim zurückerhält. Für die Bewohner der Halbinsel wäre es eine Katastrophe. In den westlichen Medien wird jedoch so getan, als würde die Krim-Bevölkerung dadurch aus russischer Zwangsbeherrschung befreit. Die Wahrheit wird dabei um 180 Grad verdreht. Thomas Mayer geht in seinem Buch auch auf das Völkerrecht ein: Dieses legitimiert eine solche Sezession der Krim von der Ukraine und den Beitritt zu Russland ausdrücklich. Das gleiche gilt für die Donbass-Regionen. Waffen und Geld für die Ukraine ermöglichen den Krieg gegen die Selbstbestimmung der Völker. Wenn die Krim russisch bleibt, ist das keine Gefälligkeit gegenüber Putin, sondern die Anerkennung des Willens der dortigen Bevölkerung.


Das gesamte Hörbuch von Thomas Mayer „Wahrheitssuche im Ukraine-Krieg – Um was es wirklich geht“ dauert über 20 Stunden und kostet 22,95 Euro. Es ist in allen üblichen Hörbuchportalen erhältlich; hier bekommt man das Buch für 10,- Euro mit dem Gutscheincode „WIUK2025“. Man muss einfach an der Kasse den Gutscheincode eingeben. Hier geht es zum Webshop. Die gedruckte Version gibt es hier.

14 Kommentare

  1. Danke! Großartiger Faktenartikel, der alles entlarvt, was die Kriegstreiber den Menschen erzählen. Sie lügen wie gedruckt. Fragen sie heute die Menschen auf der Krim, keiner will in diesen verschissenen ukrainischen Nazistaat zurück. Allen geht es besser als vorher.

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  2. All diejenigen, die sich etwas mehr mit der Geschichte der Ukraine beschäftigt haben, wissen, dass sie bis auf ein kurzes Intermezzo nach Weltkrieg I nie ein Nationalstaat war und die Grenze des Polnischen Reiches bis zur ersten Polnischen Teilung im Jahr 1772 sogar bis fast nach Kiew heranreichte. Der Rest des heutigen ukrainischen Territoriums stand seit dem 16. Jahrhundert unter dem Einfluss des russischen Zarenreichs. Entweder haben unsere Politiker und Medienvertreter keine Ahnung von Geschichte, was in Anbetracht des eklatanten Bildungsdefizits der in Berlin horrende Gehälter abgreifenden Nullen nicht unwahrscheinlich ist oder sie verfälschen die Wahrheit in voller Absicht, um ihre Kriegsagenda zum Schaden der Menschen in diesem Land durchdrücken zu können.

  3. Ich bin immer wieder im negativen Sinne überrascht, wie in den letzten Jahren die Geschichte umgeschrieben wurde, Geschichtsklitterung und Geschichtsverfälschung von den Mainstream Medien und von unseren Politikern betrieben wird.
    Mittlerweile heißt es ja, dass die USA ganz Europa von dem deutschen Nazi-Faschismus befreit hätten. Die SOwjetunion wären daran kaum beteiligt gewesen.
    Und auch die Geschichte über den Kalten Krieg wird von vielen Medien mittlerweile komplett flasch erzählt. Zum Beispiel bei Thema Kuba-Krise 1962. Angeblich wäre damals eindeutig die Sowjetunion der Aggressor gewesen, welcher angeblich die halbe Welt atomar zerstören wollte. DOch das ist komplett falsch.So etwickelte sich die Kuba-Krise. Die USA waren eindeutig der Aggressor!

    Kurz nach der Gründung der NATO wurde im Dezember 1949 – „Dropshot“ Vernichtungsplan entworfen – es wurde
    acht Monate nach Gründung der NATO eingeführt und war
    bis Ende der 50er Jahre maßgebend. Der Plan strebte
    bereits eine 85-prozentige Vernichtung der sowjetischen Industrieanlagen
    durch einen Angriff auf 100 sowjetische Städte mit
    300 Atombomben und 20.000 Tonnen konventionellen Bomben an.

    Die USA begannen im Januar 1959 mit der Aufstellung von nuklearen Mittelstreckenraketen des Typs Thor in England sowie Jupiter-Raketen in Apulien (Süditalien) und in der Nähe von Izmir in der Türkei. Dabei wurde selbst ein nuklearer Erstschlag nicht ausgeschlossen, der den Gegner durch massiven Einsatz von Kernwaffen vernichten und jede Vergeltung unmöglich machen sollte.

    22 Stück von den nuklearen Mittelstreckenraketen wurden im April 1962 in der Türkei scharf gemacht. Die Stationierung der sowjetischen Mittelstreckenraketen auf Kuba begann dagegen erst im Juli 1962.

    Und in der anschließenden emotionalen Lösung des Konfliktes erhielt Chruschtschow von Kennedy:
    -die Nichtangriffsgarantie auf Kuba und

    -den Abzug der atomaren Mittelstreckenraketen in der Türkei.

    Und zog im Gegenzug dafür die atomaren Raketen aus Kuba ab.

    Der oft lächerlich gemachte kleine Mann mit der Glatze (Chruschtschow), der den unsäglichen Stalinkult radikal beendet hatte , hat wohl weltpolitisch für den Frieden mehr erreicht, wie ihm die „offiziellen Geschichtsbücher“ jemals zugebilligt haben.

  4. Die Krim, wie auch die Ostukraine ist mehrheitlich von russischstämmigen Ukrainern bevölkert, die natürlich sich eher zu Russland gehörig fühlen. Nach dem von den USA inszenierten Putsch gegen den Russland-freundlichen Präsidenten Poroschenko im Jahr 2014 sahen sich die Menschen auf der Krim und in der Ostukraine zunehmenden Drangsalierungen ausgesetzt, die auf der Krim zu der Volksabstimmung und völkerrechtlich gerechtfertigten Sezession geführt haben. In der Ostukraine gestaltete sich das anders. Neben den üblichen Drangsalierungen, wie dem „Vergessen“ der Rentenzahlungen, künstlich herbeigeführten Waren- und Lebensmittelverknappungen, kam es zu Gewaltausbrüchen gegenüber dort lebenden Russen, bis hin zu Ermordungen, wobei dabei nicht einmal vor Kindern halt gemacht wurde. Letztlich hat der russische Einmarsch die ethnischen Säuberungen unbd den Genozid gestoppt.
    Aber das verschweigt die Westpresse gern.

    1. Wenn Sie gestatten eine kleine Korrektur. 2014 wurde Janukowytsch weg geputscht und durch Poroschenko ersetzt. Poroschenko war pro USA und wurde von Biden gelenkt. Europa wollte Klitschko haben, die USA Poroschenko. Laut einem Insider soll P. Klitschko Schmiergeld in Millionenhöhe bezahlt haben, damit er auf das Amt verzichtet.

  5. Gorbatschow und Jelzin waren Volksverräter!
    Erst Putin hat die Ausplünderung Russlands, durch das englisch amerikanische Kapüital, verhindert!
    Und das nimmt ihm das Kapital bis heute ganz übel!

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  6. FRAGE die Menschen auf der Krim-und die hier vollalimentiert lebenden ukrainischen Menschen – /gleichzeitig Kriegsdienst Verweigerer. UND SOFORT DEMOKRATISCHE WAHLEN: GAME OVER FÜR KRIEGSHETZER!
    KEINER WILL SICH FÜR DEN DERZEITIGEN MACHTHABER ERSCHIESSEN/ ZERFETZEN LASSEN: ABSTIMMUNG MIT DEN BEINEN; WIE EINST IN DER DDR !

  7. Die Krim war schon immer Teil von
    Russland.
    Der Chruschtschow, selbst Ukrainer,
    schenkte die Insel den Ukrainern.
    Es ist doch eigentlich logisch, dass
    die nicht Ukrainer sein wollen.

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  8. @Was will eigentlich die Bevölkerung der Krim?
    und wen interessieren die Wünsche der Bevölkerung oder das Selbstbestimmungsrecht der Völker, wenn es um Macht, Politik und Geld geht!

    Und wie immer sagen die Bösen die Wahrheit, während die Guten lügen :
    „Nun, natürlich, das Volk will keinen Krieg. Warum sollte auch
    irgendein armer Landarbeiter im Krieg sein Leben aufs Spiel setzen
    wollen, wenn das Beste ist, was er dabei herausholen kann, daß er mit
    heilen Knochen zurückkommt? Natürlich, das einfache Volk will keinen
    Krieg; weder in Rußland, noch in England, noch in Amerika, und ebenso
    wenig in Deutschland. Das ist klar.

    Aber schließlich sind es die Führer eines Landes, die die Politik
    bestimmen, und es ist immer leicht, das Volk zum Mitmachen zu
    bringen, ob es sich nun um eine Demokratie, eine faschistische
    Diktatur, um ein Parlament oder eine kommunistische Diktatur handelt.
    (…)

    Das Volk kann mit oder ohne Stimmrecht immer dazu gebracht werden,
    den Befehlen der Führer zu folgen. Das ist ganz einfach. Man braucht
    nichts zu tun, als dem Volk zu sagen, es würde angegriffen, und den
    Pazifisten ihren Mangel an Patriotismus vorzuwerfen und zu behaupten,
    sie brächten das Land in Gefahr. Diese Methode funktioniert in jedem
    Land.“

    Hermann Göring in der Haft in Nürnberg 1946!

    Und die Lügen der Guten bleiben unbestraft, wenn sie auffliegen – sei es nun Tonkin, die Brutkästen oder die Intensivbetten – gleichgültig, welcher Schaden damit angerichtet wird !

  9. Die NATO eskaliert weiter gegen Russland:
    Militärübung „Agile Spirit – 2025“ – Westen trainiert in Georgien gegen Russland
    Vom 25. Juli bis 6. August fand in Georgien die NATO-Übung „Agile Spirit 2025“ statt, an der das Westkommando der georgischen Streitkräfte und die US-Nationalgarde teilgenommen haben.
    https://www.unser-mitteleuropa.com/172671

  10. Trump der „Friedenspräsident“
    Noch vor Angriff auf die Ukraine Trump drohte Putin angeblich mit Bombardierung Moskaus
    Donald Trump ist überzeugt, mit ihm hätte es den russischen Angriffskrieg nie gegeben. In einer jetzt öffentlich gewordenen Aufnahme erklärt er, Putin für den Fall einer Invasion mit Luftangriffen auf Moskau gedroht zu haben. Auch einen anderen Staatschef habe er so unter Druck gesetzt.
    https://www.n-tv.de/politik/Donald-Trump-drohte-Wladimir-Putin-mit-Angriff-auf-Moskau-In-Grund-und-Boden-bomben-article25889073.html

    -In Syrien hat er das Dschihadisten-Regime anerkannt und sogar Sanktionen gegen diese Terroristen aufgehoben.
    -Trump hat völkerrechtswidrig den Iran angegriffen
    – Den 12-tägigen Krieg zwischen Israel und dem Iran hat nicht Trump gestoppt, wie er es in den letzten Wochen ständig behauptet hat, sondern Katar als Vermittler!
    -Der Friedenspräsident Trump hat nach Angaben von US Central Command (Centcom)
    von Mitte März bis Mitte Mai in einer „Operation Rough Rider“ mehr als 1000 Angriffe auf Ziele im Jemen geführt.Dabei wurden auch nicht selten Flüchtlingslager mit afrikanischen Flüchtlingen in Jemen getroffen und getötet. Aber, der ahnungslose Republikaner, Trump feiert sich.

    Syrien nach Assad: Donald Trump hebt US-Sanktionen gegen das Dschihadisten-Regime von Syrien auf
    Im Mai hatte US-Präsident Donald Trump die Aufhebung der US-Sanktionen gegen Syrien verkündet. Jetzt ist sie per Verordnung in Kraft getreten.
    https://www.zeit.de/politik/ausland/2025-06/syrien-sanktionen-aufhebung-usa-praesident-donald-trump-wiederaufbau

    Die Sanktionen gegen Assad und gegen seine Freunde und gegen die syrischen Beamte die unter Assad in Amt waren, bleiben jedoch in Kraft. Das betonte dieser angebliche „Friedenspräsident“, der angeblich im Nahen Osten den Terror bekämpft…
    Trump ist für mich mit Abstand die größte Enttäuschung des Jahres 2025. Kein Wunder, warum Trumps (Beliebtsheits-)Werte in den USA laut Umfragen abgestürzt sind!

    Trump erzählt auch gerne Lügenmärchen und versucht alles Biden/Obama und der bösen EU alles in die Schuhe zu schieben. Er vergisst dabei seine eigene Rolle bei diesem Ukrainekrieg.
    Die US-Regierung angeführt von US-Präsident Trump hatte schon im Jahre 2017 begonnen Waffen an die Ukraine zu liefern
    https://www.faz.net/aktuell/politik/us-wahl/amerikanische-regierung-erlaubt-waffenverkauf-an-ukraine-15353239.html

    https://www.zeit.de/politik/ausland/2017-12/donald-trump-waffenlieferung-ukraine

    Auch Scott Ritter hat in diesem jahr schon mhermals darauf hingewiesen, dass die militärische Hilfe für die Ukraine schon in seiner ersten Amtszeit alls US-Präsident massiv ausgeweitet wurde.
    Außerdem erinnere ich noch an die CIA-Geheimbasen in der Ukraine an der Grenze zu Russland, welche nicht nur unter Präs. Obama, sondern laut Scott Ritter auch unter US-Präsident Trump in seine rersten Amtszeit in der Ukraine ausgebaut wurden
    https://www.focus.de/politik/ausland/ukraine-krise/unsichtbare-front-cia-errichtet-zwoelf-geheime-spionagebasen-in-der-ukraine-entlang-der-grenze-zu-russland_id_259713203.html

    Trump ist kein „Friedenspräsident“, sondern genauso wie seine Amtsvorgänger im US-Präsidentenamt ein ultraradikaler Kriegstreiber und US-amerikanischer Warlord.

  11. Der große Denker Sokrates, vor mehr als 2000 Jahren über die Demokratie:

    „Die Demokratie muss untergehen, weil sie versuchen wird, es allen recht zu machen.

    Frauen werden wie Männer sein wollen und die Demokratie wird es ihnen ermöglichen.

    Ausländer werden die Rechte der Einheimischen fordern und die Demokratie wird sie ihnen gewähren.

    Diebe und Betrüger werden wichtige Regierungsfunktionen haben wollen und die Demokratie wird sie ihnen geben.

    Und dann, wenn Diebe und Betrüger schließlich demokratisch die Macht übernehmen, weil Verbrecher und Übeltäter die Macht wollen, so wird es die schlimmste Diktatur geben.“

    GENAU SO IST ES GEKOMMEN MIT MERZ ALS KANZLER UND KLINGBEIL ALS VIZE !!!

  12. Die US-Aggression in der Ukraine

    Neokonservative Kräfte haben den Maidan-Putsch in der Ukraine angeleiert. Nicht Russland ist der Aggressor, sondern die Vereinigten Staaten von Amerika. Das zeigt ein Blick hinter die Kulissen.

    Vor nunmehr fast genau drei Jahren, am 21. November 2013, begannen auf dem Unabhängigkeitsplatz (Majdan Nesaleschnosti) in Kiew die ersten Protestveranstaltungen, die schlussendlich drei Monate später zum Putsch gegen Präsident Janukowitsch führten und daraufhin zum Bürgerkrieg und den westlichen Sanktionen gegen Russland, welches von den westlichen Eliten und Medien als „Aggressor“ hingestellt wurde.

    Dabei waren es US-Organisationen, sowie deren Verbündete und Geldgeber, die das ganze Chaos anleierten, während Moskau in eine Defensivposition geriet…ALLES LESEN !!

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    Völkerrecht: Ukraine, Krim, Russland – Annexion oder Sezession?

    https://www.wissensmanufaktur.net/krim-zeitfragen/

    von Prof. Dr. iur. Karl Albrecht Schachtschneider (unserem bekanntesten Staatsrechtler)

    Kurzfassung: Das Selbstbestimmungsrecht der Bürger der Krim kann durch völkerrechtliche Verträge oder die Verfassung der Ukraine nicht aufgehoben werden. Die Krim hatte und hat als autonome Republik jedes Recht, einen eigenen Weg zu gehen und sich von der Ukraine zu separieren. Die Hilfestellung Rußlands beim Sezessionsprozeß der Krim war verhältnismäßig und kein Verstoß gegen das Völkerrecht.

  13. Ein bisschen Geschichtsunterricht für alle Russenhasser und Ukraine-Versteher

    https://www.freiewelt.net/blog/ein-bisschen-geschichtsunterricht-fuer-alle-russenhasser-und-ukraine-versteher-10089004/

    von Micha Dinnebin

    Ein geschichtlicher Abriss über knapp 40 Jahre westlicher Politik und vor allem der der NATO gegenüber Russland in wenigen Worten.

    1989-1991

    Der Russe erlaubt die Abschaffung der Demarkationslinie zwischen Ost – und Westdeutschland und löst den „Warschauer Pakt“ auf, zieht seine Truppen aus Osteuropa ab und vertraut auf die mündliche Zusage von Hans-Dietrich Genscher (ehemaliger Vizekanzler der Bundesrepublik Deutschland und James Baker (ehemaliger Außenminister der USA) im Februar 1990, dass die ehemaligen „Warschauer Pakt“ Mitglieder nicht der NATO beitreten, es also KEINE NATO – Osterweiterung geben wird.

    Die amerikanischen Truppen bleiben in Deutschland stationiert.

    Bis 2004 sind dann fast alle „Warschauer Pakt“ Mitglieder der NATO beigetreten.

    Der Russe bleibt ruhig.

    2001

    Putin macht dem Westen im deutschen Bundestag (in fließend deutscher Sprache) ein Angebot für eine enge Partnerschaft, um die Spaltung der Vergangenheit zu überwinden.

    Alle Bundestagsabgeordneten klatschen begeistert …

    Der Amerikaner verbietet das.

    Es gibt mit Weißrussland, der Ukraine und den 3 baltischen Staaten einen Puffer zwischen der Nato und Russland.

    Der Russe bleibt ruhig.

    2004

    Die baltischen Staaten werden Mitglieder der NATO.

    Eine erste Verletzung der Pufferzone.

    Der Russe bleibt ruhig.

    2014

    putscht der Westen die Russland freundliche Regierung der Ukraine aus dem Amt und installiert eine USA freundliche Regierung. (Was mittlerweile sogar von den Amerikanern zugegeben wurde).

    Im gleichen Moment beginnen die USA, allen voran Hunter Biden (der Sohn des greisen und halbsenilen amerikanischen Präsidenten Joe Biden), Monsanto, Black Water und US Militärberater in die Ukraine zu infiltrieren und eine NATO Mitgliedschaft in Aussicht zu stellen.

    Gleichzeitig steigt Hunter Biden in das ukrainische Gas – Geschäft ein.

    Die zweite Verletzung der Pufferzone fand statt.

    Der Russe bleibt ruhig.

    2014

    Durch den Putsch der US Amerikaner genötigt (die Russen hatten in Sewastopol auf der Krim ihre gesamte Schwarzmeerflotte stationiert), gab es eine friedliche Besetzung der Krim.

    Es fiel entgegen aller anderen Darstellungen kein einziger Schuss, niemand wurde getötet.

    Außer ein paar Krimtataren sind bis heute 90 Prozent der Krim – Einwohner mit diesem Vorgehen einverstanden gewesen.

    2014 – 2022

    Die Ukraine beschießt mit den freien asowschen Brigaden (Hakenkreuzverehrer) konsequent Luhansk und Donezk.

    Viele Russen sterben, darunter auch russische Kinder.

    Die Ukraine zahlt seit 2014 keine Renten mehr in diese Gebiete.

    Der Geldhahn wird abgedreht. Die Lebensmittelversorgung dieser Gebiete wird ausschließlich von Russland übernommen.

    Nichts davon findet Erwähnung in den deutschen Medien.

    2020

    Nach dem Vorbild von 2014 in der Ukraine versucht der Westen nun auch in Weißrussland die Regierung zu stürzen, was misslingt, aber es war der dritte Angriff auf die Pufferzone zwischen der NATO und Russland.

    Der Russe bleibt ruhig.

    2022

    Putin fordert ein letztes Mal eine Garantie, dass die Ukraine kein Mitglied der NATO wird und das Donezk und Lugansk sich weitgehend auf dem Gebiet der Ukraine selbst verwalten dürfen.

    Dies wird von den USA abgelehnt.

    2022

    Der Russe marschiert in der Ukraine ein.

    Um den Krieg zu beenden verlangt Putin

    eine Garantie der Neutralität und

    eine Entmilitarisierung der Ukraine,

    eine Anerkennung von Donezk und Lugansk als Volksrepubliken

    eine Anerkennung der Krim als russisches Hoheitsgebiet und

    eine Entnazifizierung der Ukraine

    Dies wird von den USA abgelehnt.

    Dies sollte all jenen, die gedankenlos die Lügen oder Halbwahrheiten der deutschen, der europäischen und der amerikanischen Medien nachplappern, mal zu denken geben …