Ukraine und Iran: Die gefährliche Ignoranz gegenüber der nuklearen Option

Ukraine und Iran: Die gefährliche Ignoranz gegenüber der nuklearen Option

…und irgendwann knallt es dann halt (Symbolbild:KI)

Die Betrachtung der weltpolitischen Lage zeigt in diesen Tagen überdeutlich, dass wir die Kriege in der Ukraine und am Persischen Golf nicht auf einfache Weise loswerden können. Der Ukraine-Konflikt dauert mittlerweile länger als der Erste Weltkrieg, und es ist trotz allem Gerede von einem baldigen Frieden kein Ende in Sicht. Am Persischen Golf lässt der Iran Donald Trump nicht aus der Falle entrinnen, in die er sich im Frühjahr allzu leichtfertig hineinbegeben hat. In diesem Artikel werde ich beide Kriege unter einem Gesichtspunkt betrachten, der meiner Meinung nach in den gegenwärtigen Diskussionen allzu leicht vergessen oder bewusst verdrängt wird. Nukleare Optionen liegen sowohl im Irankrieg als auch im Ukraine-Konflikt in einer erschreckenden Nähe.

Um diese These zu rechtfertigen, soll zunächst an jene Regel erinnert werden, die meistens als „nukleare Logik“ oder auch als „Gleichgewicht des Schreckens“ bekannt ist. Zwei Nuklearmächte können dieser Gesetzmäßigkeit folgend keinen atomaren Krieg gegeneinander führen, weil auf einen nuklearen Erstschlag hin mit Notwendigkeit ein entsprechender Zweitschlag des Gegners erfolgen muss, was die beiderseitige Vernichtung unausweichlich macht. Man kann dies auf die bekannte Formel bringen: „Wer als erster schießt, stirbt als zweiter“. Diese Grundsätze bewirkten, dass der erste Ost-West-Konflikt zwischen 1945 und 1991 nicht zu einem offenen Krieg zwischen den USA und der Sowjetunion eskalieren konnte, und sie erhalten seit mehreren Jahrzehnten auch einen „kalten“, aber weitgehend stabilen Frieden zwischen Indien und Pakistan. Nuklearwaffen müssen also nicht schlechthin böse sein, solange sie nicht eingesetzt werden, sondern lediglich als „strategische Waffen“ ein Mächtegleichgewicht aufrechterhalten. Ähnliches gilt auch für einen weiteren Daseinszweck atomarer Waffen. Sie machen ihren Besitzer nämlich – zumindest in der Theorie – nahezu unverwundbar gegenüber Aggressionen nicht-nuklearer Staaten, was an dem offensichtlichen Umstand liegt, dass solche „Schurken“ beim Überschreiten der Nuklearschwelle des Kontrahenten ihrem eigenen Untergang nichts mehr entgegenzusetzen hätten.

Hohe Hemmschwelle

Das Schlechte daran ist nicht die Existenz von Nuklearwaffen an sich, die nach menschlichem Ermessen ohnehin niemals wieder von dieser Welt verschwinden werden, sondern der Umstand, dass die genannten Gesetzmäßigkeiten nicht absolut gelten. Seitdem 1949 die Sowjetunion durch ihren ersten erfolgreichen Atomtest mit den USA auf dem nuklearen Feld gleichzog, haben sich weltweit Nuklearstrategen viele Gedanken darüber gemacht, wie man diese Regeln zum eigenen Vorteil aushebeln könnte. Tatsächlich folgte schon der bislang einzige Atomkrieg der Menschheitsgeschichte dem einfachsten denkbaren Fall eines solchen Musters. Die USA besaßen als einziges Teilnehmerland des Zweiten Weltkrieges Atombomben, ihr japanischer Feind jedoch nicht. Aus diesem Grund blieb die nukleare Vernichtung der Städte Hiroshima und Nagasaki für die Vereinigten Staaten nicht nur folgenlos, sondern führte sogar zu einem schnellen und überzeugenden Triumph über das japanische Kaiserreich, der ohne Atomwaffen nur mit einem gewaltigen Blutzoll unter den eigenen Soldaten zu erringen gewesen wäre. Es setzte sich aber in der Folgezeit allgemein die Auffassung durch, dass der Ersteinsatz von Nuklearwaffen in die ansonsten nur den NS-Verbrechen vorbehaltene Kategorie von „Zivilisationsbrüchen“ eingeordnet werden müsste, sodass uns seither eine hohe Hemmschwelle, eben die viel zitierte „Nuklearschwelle“, von solchen Schreckensszenarien trennt.

Daraus wurde aber in der jüngeren Vergangenheit, namentlich von Politiker(inne)n wie unserer vormaligen Außenministerin Annalena Baerbock, der grundfalsche Fehlschluss gezogen, dass man die nukleare Option überhaupt nicht mehr ernstnehmen müsse. Das ist verhängnisvoll irrig. Eine nicht zu unterschätzende Gefahr liegt etwa darin, dass Atomwaffen in die Hände nichtstaatlicher Terroristen fallen könnten, die mangels eines eigenen Territoriums einen nuklearen Zweitschlag nicht zu fürchten bräuchten. Nuklearwaffen lassen sich zum Glück nicht auf einfache Weise herstellen, aber in ihrem Inneren instabile Nuklearmächte wie das schon erwähnte Pakistan könnten genauso zu „nuklearen Supermärkten“ werden wie völlig skrupellose Regime nach dem Bild des atomar bewaffneten Nordkorea. Gerade das Beispiel Nordkorea zeigt aber deutlich, dass die Nuklearschwelle auch für solche Staaten nicht einfach zu überwinden ist. Das oft bemühte Bild vom „Irren mit der Bombe“ in Pjöngjang ignoriert, dass gerade das nordkoreanische Feudalregime sehr viel eher daran interessiert ist, sein Luxusleben auf Kosten des einfachen Volkes fortzusetzen, als in einer nuklearen Version der „Götterdämmerung“ unterzugehen.

Lange Konfliktvorgeschichten

Kommen wir nun zu den aktuellen Konflikten am Persischen Golf und in der Ukraine. Auf beide Kriege passen die bisher erörterten Szenarien nicht wirklich, und gerade dieser Umstand bringt uns in beiden Fällen sehr viel näher an die Nuklearschwelle heran, als es uns lieb sein kann. Sowohl in der Ukraine als auch im Mittleren Osten begannen die gegenwärtigen Kriege damit, dass Nuklearmächte – Russland beziehungsweise die US-israelische Koalition – nicht-nukleare Mächte mit konventionellen Waffen angegriffen haben. Es gibt Zeitgenossen, welche diese Angriffskriegs-Vorwürfe bestreiten, aber damit möchte ich mich hier nicht tiefergehend auseinandersetzen. Mir scheint es klar zu sein, dass in beiden Fällen die Konflikte sicherlich lange und bedenkenswerte Vorgeschichten aufweisen, aber daraus keine mit dem Völkerrecht konformen Anlässe für Präventivkriege folgen. Dass im Februar 2022 eine unmittelbare, mit der Kubakrise von 1962 vergleichbare Bedrohung Russlands durch zeitnah in der Ukraine zu stationierende US-Atomwaffen vorhanden war, ist billige russische Propaganda, die man nicht allzu leichtfertig im Westen wiederkäuen sollte.

Im Mittleren Osten ist die Lage nicht ganz so klar. Man muss hier aber zwischen iranischen Stellvertreterkriegen gegen Israel, der Teheraner Vernichtungsrhetorik gegenüber dem jüdischen Staat und dem iranischen Nuklearprogramm einerseits und einer wirklich akuten, existentiellen Bedrohung Israels andererseits unterscheiden. Letztere bestand beim Kriegsausbruch Ende Februar nicht. Bei aller Sympathie für Israel und die dort lebenden Menschen ist dennoch in deren Abwehrkampf gegen terroristische Bedrohungen nicht jedes Mittel zulässig. Man kann also auch hier von einem Angriffskrieg der Atommächte Israel und USA gegen die nicht-nukleare Macht Iran sprechen. Auf die Möglichkeit, dass der Iran in Wirklichkeit selbst eine verborgene Nuklearmacht sein könnte, komme ich noch zurück. Wichtiger ist aber zunächst, dass in beiden Fällen auf die erwähnten konventionellen Angriffe durch Nuklearmächte eine Reaktion erfolgte, die mittlerweile in der Ukraine wie im Mittleren Osten die eigentlich unterlegene nicht-nukleare Seite deutlich in die Vorhand gebracht hat.

Es braucht keine Riesenheere

Es war schon immer höchste Vorsicht gegenüber der These angebracht, dass die Ukraine den Krieg gegen Russland „eigentlich“ schon verloren hätte und für sie allenfalls noch ein relativ milder Diktatfrieden erreichbar wäre, der einen von Moskau abhängigen Reststaat erhalten würde. Dies war und ist genauso trügerisch wie die deutsche Besetzung Belgiens und Nordfrankreichs im Ersten Weltkrieg, die viel zu lange unrealistische Hoffnungen auf einen „Siegfrieden“ nährte. In Wirklichkeit war und ist in beiden Fällen der Umstand, dass die Kampfhandlungen fast ausschließlich auf dem eigenen Territorium stattfinden, ein großer psychologischer Vorteil für die Verteidiger, denn alle Kriegsmüdigkeit kann in einer solchen Situation nichts an der unbedingten Notwendigkeit weiterer bewaffneter Gegenwehr ändern. Die Ukrainer brauchen auch gar keine Riesenheere, die ihnen tatsächlich nicht zur Verfügung stehen, um den Frontverlauf deutlich zu ihren Gunsten zu verändern. Es würde dazu völlig ausreichen, die heute schon durch die Dominanz von Drohnen entstandene „Todeszone“ um ein Mehrfaches nach Osten auszudehnen, und die technische Überlegenheit der ukrainischen Drohnenkrieger lässt dies durchaus als reale Möglichkeit erscheinen. Russland ist also unversehens in die Defensive geraten, und hinzu treten die ukrainischen Angriffe mit Langstreckendrohnen gegen russische Städte und insbesondere die russische Treibstoffversorgung.

An diesem Punkt kommt aber wieder die nukleare Option ins Spiel, die eben nur auf russischer Seite existiert. Ich bin kein „Putinist“ und schwadroniere auch nicht leichtfertig über „Oreschnik“- und „Sarmat“-Raketen, die der vielbeschworene „in die Enge getriebene russische Bär“ nur endlich einsetzen müsste, um das Kriegsglück in seinem Sinne zu wenden und den „satanischen Westen“ in die Schranken zu weisen. Trotzdem sollte man es nicht allzu leichten Sinnes einfach hinnehmen, wenn mittlerweile Moskau mit Lenkwaffen bombardiert wird, an deren Entwicklung auch NATO-Staaten ein gutes Stück weit mitgewirkt haben dürften und die – zumindest in ihren zentralen Komponenten – teilweise in der EU hergestellt werden. Eine Nuklearmacht lässt sich mit konventionellen Mitteln nicht vollständig besiegen, und diese Erkenntnis scheint bei der ukrainisch-westlichen Koalition immer mehr in Vergessenheit zu geraten. Wladimir Putin ist sehr wahrscheinlich in seinem Inneren ein sehr ängstlicher Mensch, und er dürfte nach mittlerweile fast 26 Jahren Autokratie im schon fortgeschrittenen Alter auch daran denken, dass ein Ersteinsatz von Nuklearwaffen – der schon erwähnte Zivilisationsbruch – sein Andenken in die Geschichte auf Jahrhunderte hinaus verdunkeln würde. Verlassen kann man sich aber darauf nicht. Die Nuklearschwelle liegt im Ukraine-Krieg derzeit jedenfalls sehr viel niedriger, als es uns bewusst ist. Ein kleiner Trost liegt darin, dass Putin sehr wahrscheinlich nicht westliche oder ukrainische Städte nuklear vernichten, sondern die Atombombe eher in weitgehend unbewohnten Regionen Nordskandinaviens zünden würde. An der Tatsache des Atomkrieges mit seinen unabsehbaren Folgen würde dies allerdings nur wenig ändern.

Der Westen in der Falle

Auch im Irankrieg sind die beteiligten Nuklearmächte USA und Israel in die Defensive geraten. Dieses Urteil erscheint sogar noch schmeichelhaft, denn wer kein Rest-Vertrauen in die vorgeblich genialen Pläne eines Donald Trump mehr besitzt, kann in der Gegenwart nur noch ein Debakel der Vereinigten Staaten und ihres israelischen Verbündeten erkennen. Trump träumt anscheinend immer noch von einem für ihn vorteilhaften „Deal“ mit Teheran, aber er hat – eben mit Ausnahme der nuklearen Option – keine Trümpfe mehr in der Hand. Wenn es wider Erwarten doch zu einem Friedensvertrag kommen sollte, müsste dieser eine iranische Kontrolle über die Meerenge von Hormuz – einschließlich Transitgebühren – genauso beinhalten wie eine unbeschränkte Wiederaufnahme der iranischen Kernforschung und die Aufhebung aller Wirtschafts- und Finanzsanktionen gegen Teheran, was faktisch Reparationszahlungen in dreistelliger Milliardenhöhe gleichkommt. Israel und die arabischen Golfstaaten würden im ständigen Würgegriff iranischer Militär- und Blockadedrohungen weiterleben müssen. Weil dies völlig zu Recht als inakzeptabel angesehen werden muss, bleibt nur eine Fortsetzung des US-israelischen Krieges gegen den Iran. Aber auch hier sitzt die westliche Koalition in einer Falle. Der Iran kann durch konventionelle Bombardements nicht wirklich besiegt werden. Darüber hinaus hat das Regime von Teheran den US-Militärstützpunkten am Persischen Golf sehr wahrscheinlich schon im bisherigen Verlauf des Krieges viel mehr zugesetzt, als öffentlich zugegeben wird, und die teuren, hochtechnologischen Luftabwehrsysteme der USA gehen bei deren Verteidigung schnell zur Neige.

In dieser Situation könnten die USA – oder auch Israel – durchaus versucht sein, die einzige wirklich starke Karte auszuspielen, die sie noch in der Hand halten. Das würde zunächst bedeuten, dem Iran durch eine Nuklearwaffenexplosion, die über weitgehend unbewohntem Gebiet erfolgen würde, klarzumachen, dass er in Wirklichkeit der Unterlegene ist und bleibt. Die Insel Kharg, über welche der Großteil der iranischen Erdölexporte erfolgt, würde sich für einen solchen Atomschlag anbieten. Was dann folgen würde, lässt sich kaum vorhersagen. Man muss aber die Möglichkeit in die Betrachtungen einbeziehen, dass der Iran bereits Atomwaffen besitzen oder gleichsam nur Zentimeter entfernt von ihrer Konstruktion stehen könnte. Das ganze iranische Nuklearprogramm, dessen Schauplätze jeder Zeitungsleser auf der Welt kennen konnte, hatte von vornherein etwas Unwirkliches an sich.

Wirklichkeitsferne Siegträume

Es kann sehr gut nur eine Ablenkung von technischen Entwicklungen gewesen sein, die an unbekannten Orten und dann wirklich mit dem Ziel des Baus einsatzfähiger Sprengköpfe stattfanden und noch weiter stattfinden. In diesem Fall wäre es übrigens weitgehend egal, was mit dem der Öffentlichkeit bekannten Nuklearmaterial geschehen ist, das im Sommer 2025 sehr wahrscheinlich kurz vor vernichtenden US-Bombenangriffen aus dem iranischen Kernforschungszentrum in Fordo abtransportiert wurde. Diese einige hundert Kilogramm zählende Menge des spaltbaren Uranisotops U235 könnte dann auch nicht sinnvollerweise jetzt zum Gegenstand eines Deals mit dem Iran gemacht werden. Wenn der Iran tatsächlich schon über „die Bombe“ verfügen würde, dann wäre ein westlicher Atomangriff auf die Insel Kharg für das Regime von Teheran lediglich ein willkommener Anlass, Israel nuklear zu attackieren, ohne selbst eindeutig in der Rolle des Angreifers zu sein. Die Folgen wären fürchterlich und sollen deshalb hier nicht weiter ausgemalt werden.

Wir haben also gezeigt, dass an den beiden großen Kriegsschauplätzen unserer Gegenwart – Ukraine und Iran – nukleare Eskalationen leider nicht unwahrscheinlich sind und vor allem schon sehr viel schneller eintreten können, als es uns lieb sein kann. Die Ignoranz gegenüber der nuklearen Option ist ein gefährlicher Fehler, den allzu viele außenpolitischen Analysten unserer Tage begehen und mit dem ein starkes Interesse unserer Politiker korrespondiert, dass sich die politische Öffentlichkeit besser nicht mit solchen Szenarien beschäftigen soll. Es ist aber andererseits auch kaum möglich, die in diesem Artikel diskutierten Szenarien auf irgendeine Weise von Deutschland aus zu beeinflussen; dazu ist ganz Westeuropa zu schwach und unwichtig geworden. Die beste Option wäre aus meiner Sicht eine weitestgehende Neutralität gegenüber beiden Konfliktfeldern. Gerade im Ukraine-Konflikt wäre mehr Zurückhaltung statt Kriegsgeschrei ratsam. Das ganze Gerede von einem „Frieden mit Russland“ blendet zwar allzu häufig die Tatsache aus, dass die Ukraine genauso ein Recht auf staatliche Souveränität besitzt, wie das ukrainische Volk ein Recht dazu hat, eine Nation zu sein und nicht irgendjemandem zu „gehören“. Man kann dies aber leider in einem Krieg nur in dem Maße durchsetzen, in dem man wirklich über die dazu notwendigen Mittel auf dem Schlachtfeld verfügt. Diese Erkenntnis ist der bundesdeutschen etablierten Politik aber in ähnlicher Weise verlorengegangen, wie sich auch die Trump-Administration in Washington immer mehr in wirklichkeitsfernen Träumen von einem Sieg über den Iran am Verhandlungstisch verliert. Etwas mehr Realismus wäre angebracht. Ansonsten droht uns die nukleare Option sehr schnell einzuholen.

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8 Kommentare

  1. Mir fehlt hier völlig ein Hinweis darauf, dass es taktische und strategische Atomwaffen gibt: Rußland verfügt über beides in überwältigender Anzahl, bspw. die europäischen Atommächte E und F nur über strategische. Die Schwelle zum Einsatz nur taktischer Atomwaffen liegt noch deutlich niedriger als für die „Großen“: das kleinste russische Gerät hat angeblich 0,3 KiloTonnen und da reden wir keineswegs über eine ganze zerstörte Stadt und enormen fallout, die aus einem Einsatz resultieren würden (US-Waffentest am Menschen in Hiroshima: etwa 15 kiloTonnen TNT-Äquivalent). Was die Schwelle noch weiter absenkt, das ist übrigens der immer wieder auftretende ukrainische Beschuß auf das AKW Saporoschje: wenn die das kaputt kriegen, wäre eine nukleare Antwort noch wahrscheinlicher.
    (die Aufzählung der aneinandergereihten USrael-Propagandageschichtchen im Text erspare ich mir)

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  2. Nun, dies ist die Ansicht des Autors aus seinem Blickwinkel mit den vorhandenen Informationen über welche er verfügt. Ist aber leider aus meiner Sicht sehr kurz gegriffen besonderst bezüglich der gesamten geopolitischen Hindergründe. Fakt ist, es ist durch alle beteiligten Akteure viel aus dem Ruder gelaufen und hat sich verselbstständigt mit einer nun nicht mehr vorhersagbaren / kontrollierbaren Eigendynamik. Betrifft im Besonderen die EU. Mehr darf ich nicht – cooperate security rules.

  3. Der wirtschaftliche Aspekt sollte nicht übersehen werden. Putin scheint auf Zeit zu spielen mit dem Ziel, dass die Kosten der Unterstützung der Ukraine und die Aufrüstung für die Deutschen nicht mehr tragbar sind. Wenn es um die Alternative „Butter“ oder „Kanonen“ geht, wird eine wohlstandsverwöhnte Gesellschaft „Butter“ wählen und immer höhere Steuern und Abgaben nicht akzeptieren. Es ist nicht auszuschließen, dass irgendwann die Stimmung kippt und die Brandmauer zerbricht. In den USA sind die Kosten des Krieges erheblich. Die Verschuldung der USA ist nicht grenzenlos. Bereits die Benzinkosten spielen eine Rolle. Trump wird den Konflikt ohne Israel, das seine Stunde des Groß-Israel gekommen sieht, nicht lösen können. Denn in dem Memorandum ist die Beendigung der Kampfhandlungen durch Israel vereinbart. Trump ist von Israel abhängig. Ihm wird wahrscheinlich nichts anderes übrig bleiben als sich einfach zurückzuziehen wie die USA dies in der Ukraine und auch in Afghanistan – gemacht haben.

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  4. Wer öffnet die Büchse der Pandora und setzt, wenn er konventionell sein Ziel nicht erreicht, als Erster „taktische“ Atomwaffen, wie es immer so „süß“ und verharmlosend heißt, ein? Wer gäbe zu bzw. hätte zugegeben, dass und da der konventionelle Krieg gegen Russland nicht zu gewinnen ist, hat die Ukraine leider Pech gehabt, kommt ihr niemand zu Hilfe? Dies bedeutete ja, zu Ende gedacht, der Russe darf jeden souveränen Staat in seiner Umgebung einfach so „kassieren“, weil er es halt kann. Wollen wir das? Die Finnen und die Schweden haben das wohl begriffen und sind unter den Schutzschirm der NATO geschlüpft. Ob sie das im Zweifelsfall, im Bündnisfall, rettet, sei mal dahingestellt, aber man kann schon davon ausgehen, dass Russland die NATO nicht angreifen wird. Wozu?
    Alle drei, der Halunke Putin, der Halunke Iran und der Überschätzer Trump haben ein Problem: Ihr Gesicht, das sie ums Verrecken nicht verlieren dürfen. Putin kann vor der Welt und dem Hintergrund des großen, vaterländischen Krieges nicht sagen, es ist falsch, was ich da tue, zudem schaffe ich es nicht, ich beende den Krieg. Dann wäre er der größte Versager der Geschichte. Also muss es bis zum „Endsieg“ weiter gehen. Und Russland hat da, das muss man zugeben, bessere Chancen als Hitler sie hatte. Wenn alle konventionellen Stricke reißen, wird Putin die Büchse der Pandora öffnen. Auch für den Westen dann das Signal: Isch over.

  5. Ukrainischer Ex-Botschafter sieht Schröder als möglichen Vermittler

    https://t.me/ostnews_faktencheck/22514

    Der ehemalige Botschafter der Ukraine in Deutschland, Andrej Melnyk, sieht Alt-Kanzler Gerhard Schröder als einen möglichen Teilnehmer für potenzielle Gespräche mit Putin.

    Schröder könne seinen persönlichen Beitrag dazu leisten, dass man vielleicht doch näherkomme, so Melnyk.

    „Ich hoffe, dass Herr Merz das auch tut, dass er diesen Kanal nutzt.“

    Außerdem hat Melnyk eine Rückkehr auf seinen früheren Posten in Berlin nicht ausgeschlossen:

    „Wenn sich eine Chance bieten würde, wäre ich gerne ein zweites Mal Botschafter hier“.

    Denn Deutschland sei für ihn als „zweite Heimat“. „Ich liebe Deutschland“, sagte er

  6. Bulgarischer EU-Abgeordneter: Westlicher Traum war immer, Maidan in Moskau zu sehen

    https://t.me/ostnews_faktencheck/22516

    Der bulgarische Europaabgeordnete Petar Wolgin behauptet, der Westen habe Jahrzehnte damit verbracht, durch die Finanzierung von Personen und Organisationen in Russland als „fünfte Kolonne“ einen „Maidan in Moskau“ zu schaffen.

    Der Versuch sei jedoch gescheitert, denn einfache Russen verstehen, dass es dem Westen „nicht im Geringsten um Demokratie, Freiheit oder Russlands Wohlstand“ gehe, sondern dass er „totale Kontrolle über die Russische Föderation“ wolle und die Möglichkeit, „sie straffrei auszubeuten“.

    Die enormen finanziellen Ressourcen, die für „antirussische Propaganda“ ausgegeben wurden, haben laut Wolgin „nichts“ erreicht.

  7. Ukrainische Zwangsrekrutierungen für Merz und Co.

    https://pi-news.net/2026/07/ukrainische-zwangsrekrutierungen-fuer-merz-und-co/#comment-6300688

    Von WOLFGANG HÜBNER | Die Bilder aus Lemberg gehen um die Welt: Eine wütende Menschenmenge geht rabiat gegen die staatlichen Menschenfänger vor, die verzweifelte Männer gegen ihren Willen gewaltsam für die Front im Osten rekrutieren.

    Wer Selenskyjs Häschern nicht entkommen kann, ist bereits so gut wie tot.

    Denn die Überlebenschance der Zwangsrekrutierten im russischen Dauerfeuer und Drohneninferno ist immer geringer geworden.

    Rund zwei Millionen wehrfähige ukrainische Männer sind aus dem Land geflüchtet, Hundertausende haben desertiert.

    Jedes einzelne Video ist eine Anklage gegen die massive Unterstützung des Kiewer Regimes durch den Westen, insbesondere Deutschlands mit dem Hauptkriegstreiber Friedrich Merz als Kanzler.

    Wie heißt es so schön gleich in Artikel 1 des Grundgesetzes? „Die Würde des Menschen ist unantastbar. ALLES LESEN !!

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