Ulf Poschardt und das Gespenst des Bürgertums

Ulf Poschardt und das Gespenst des Bürgertums

Journalist und Autor Ulf Poschardt: “Bürger“-Trilogie mit Brüchen (Foto:Imago)

Der frühere „Welt“-Herausgeber Ulf Poschardt hat kürzlich das zweite Buch einer auf drei Bände angelegten Reihe über das bundesdeutsche Bürgertum herausgebracht. Auf das „Shitbürgertum“ folgt nun das „Bückbürgertum“, während sich der dritte Teil über das „Fightbürgertum“ noch in Vorbereitung befindet. Man muss hier zunächst einmal die eigenartige Diktion dieser Buchtitel erklären: Die „Shitbürger“ markieren die uns allen sattsam bekannte Fraktion der woken Hypermoralisten, die spätestens seit der Ära Merkel die gesellschafts- und kulturpolitische Agenda der Bundesrepublik beherrschen und in unseren Tagen diese Dominanz mit Zähnen und Klauen verteidigen. Poschardt sieht den Ursprung dieser Haltung schon in der unmittelbaren Nachkriegszeit, als linke Intellektuelle wie etwa die Schriftsteller der „Gruppe 47“ um Günter Grass (1927-2015) und Heinrich Böll (1917-1985) ihre eigene NS-Verstrickung gleichsam von sich abspalteten und in der Folgezeit in der Illusion lebten, hundertprozentig auf der Seite des Guten zu stehen. Der „Bückbürger“ teilt zwar die Weltsicht der „Shitbürger“ nicht unbedingt, ist aber allzu leicht bereit, ihnen kampflos das Feld zu überlassen und ihnen dann nur noch in einer gebückten, selbstverleugnenden Haltung zu begegnen. In unserer Gegenwart denkt man dabei wohl zuerst an Bundeskanzler Friedrich Merz, der 2025 zwar einen pointiert konservativen Bundestagswahlkampf führte, aber nach dem Urnengang die sogenannte Brandmauer zur AfD sklavisch beachtete und infolgedessen eine nicht mehr ganz so große Koalition mit der „shitbürgerlichen“ SPD einging, welche dieses Bündnis trotz einer gehörigen Unterzahl inhaltlich dominiert. Der „Fightbürger“ wäre dann jener oppositionelle Typus, der wirklich energisch und unter Inkaufnahme persönlicher Nachteile gegen die Dominanz des „Shitbürgertums“ kämpft.

Ich werde in diesem Artikel Poschardts Einlassungen kritisch, aber wohlwollend würdigen. Diese Kritik beginnt mit der These, dass „Bürgertum“ in der heutigen Zeit zu einem derart unscharfen Begriff geworden ist, dass man darunter nur noch eine Art Gespenst verstehen kann. Der Leser stelle sich dazu einmal selbst die Frage, wann er eigentlich zuletzt das Wort „Bürger“ nicht im Sinne von „Staatsbürger“ gebraucht oder gehört hat, sondern als Bezeichnung einer Gruppe, die man – je nach grundsätzlichem politischen Blickwinkel – als Stand, Schicht oder Klasse bezeichnen müsste. Mir selbst sind zum „Bürgertum“ zunächst literarische Bilder eingefallen: Die Gründergenerationen der “Buddenbrooks” von Thomas Mann (1875-1955) und die „ehrbaren Kaufleute“ aus Gustav Freytags (1816-1895) „Soll und Haben“. Das liegt alles schon weit zurück und hat keinen prägenden Einfluss mehr auf unsere Gegenwart. Man könnte sogar darauf verweisen, dass in der West-Bundesrepublik kaum mehr ein Bürgertum in diesem Sinne existierte, sondern eine Gesellschaft des materiellen Aufstiegs durch Bildung, dessen Vertreter allerdings in der Regel die Mentalität ihrer Herkunft aus den Milieus der Arbeiter und kleinen Angestellten konservierten. Die Ideologie der DDR schaffte das Bürgertum praktisch zugunsten einer Art Einheitsklasse ab, die man als gebildete Arbeiterschaft bezeichnen könnte. Poschardts Forderung nach einer neuen, echten Bürgerlichkeit besitzt also in der gegenwärtigen Gesellschaft kaum noch Ansatzpunkte. Das Bürgertum ist und bleibt ein ungreifbares Gespenst.

Wenig Neues für Systemoppositionelle

Ulf Poschardt trägt in seinen Büchern selbst wenig zu einer Konkretisierung des Begriffes von „Bürgerlichkeit“ bei. Wiederholte Motive sind zwar Leistungsbereitschaft und Fleiß. Daraus folgt aber nur ein sehr klischeehaftes Bild vom „Wirtschaftswunder“ der westdeutschen Nachkriegszeit, das unserer vorgeblich durch zu wenig Anstrengung gekennzeichneten Gegenwart gegenübergestellt wird. Übersehen wird dabei, dass in den 1950er und 1960er Jahren der Transmissionsriemen zwischen Wirtschaftswachstum und Massenwohlstand weniger in der individuellen Leistung von Arbeitnehmern bestand als vielmehr in kollektiven Mechanismen durch starke Gewerkschaften und Tarifverträge. Dies war politisch auch so gewollt, und auch der Staat selbst spielte damals eine starke Rolle. Er baute Millionen von Sozialwohnungen und tausende Autobahnkilometer, baute aus dem militärischen Nichts eine Bundeswehr mit einer halben Million Soldaten auf und garantierte Sozialleistungen, die man heute als „dekadent“ bezeichnen würde. Die Renten stiegen etwa aufgrund ihrer Koppelung an den Bruttolohn stärker als die Arbeitseinkommen, waren komplett von Steuern und Sozialabgaben befreit, und die Krankenkassen verlangten keinerlei Selbstbeteiligung, sondern bezahlten anstandslos Brillen und Gebisse. Ludwig Erhards Marktwirtschaft war nicht frei, sondern sozial, und deshalb kann man ihn auch nicht als Referenz für heutige libertäre Vorstellungen heranziehen, von denen auch Ulf Poschardt beeinflusst zu sein scheint. Umgekehrt kann man als vorherrschende Fehlentwicklung unserer Gegenwart eben nicht „Faulheit“ sehen, sondern unmenschliche Leistungszwänge für Zehntelprozente an Wirtschaftswachstum, die bis hin zum kollektiven Burnout überzogen worden sind.

Ein weiterer Kritikpunkt betrifft Poschardts politische Selbstverortung. Die beiden ersten Bände seiner Trilogie enthalten für Systemoppositionelle wenig Neues, sondern wiederholen – wenn auch auf einem unbestritten hohen intellektuellen Niveau – Fundamentalkritiken am aktuellen Zustand der Bundesrepublik, wie sie von Publizisten und Journalisten alternativer Medien schon allzu oft niedergeschrieben worden sind. Der Unterschied besteht nur darin, dass Poschardt wie auch der gesamte Axel-Springer-Verlag kein Parteigänger der AfD sein will, sondern sich immer noch dem medialen Mainstream zugehörig fühlt. Dies wirft von neuem eine Frage auf, die seit der Gründung der AfD (2013) immer wieder durch die politischen Debatten geistert: Müsste es nicht zwischen einer teils allzu weit ins Rechtsextreme hinein radikalisierten AfD und einer in der Ära Merkel allzu weit nach links abgedrifteten CDU einen großen Raum für das „wahre, schöne Konservative“ geben, den man nur endlich füllen müsste, um damit nicht nur Wahlerfolge zu erzielen, sondern auch ideologischen Auseinandersetzungen um die sogenannte Brandmauer einen großen Teil ihrer Brisanz zu nehmen?

Verrat einst selbst vertretener politischer Ziele

Zur Füllung dieses imaginären Raumes gäbe es drei Strategien: Erstens die Gründung einer neuen Partei zwischen Union und AfD, zweitens – das wäre in Poschardts Sinne – eine Rückkehr der CDU zu einem echten Konservatismus und drittens eine Entradikalisierung der AfD, die sich dann deutlich von extremistischen „Vorfeldorganisationen“ wie der Identitären Bewegung oder dem Antaios-Verlag absetzen müsste. Die bisherige Erfahrung zeigt, dass all dies nicht praktikabel ist. Die neuartigen „bürgerlichen“ Parteien gab und gibt es – aber sie sind, wie etwa Hans-Georg Maaßens WerteUnion-Partei, einflusslose Splittergruppen geblieben. Eine Schärfung des „rechten“ Profils der CDU hat Friedrich Merz vor seiner Wahl zum Bundeskanzler tatsächlich angestrebt. Nur offenbarte er dabei einerseits allzu sehr die Attitüde eines „Retro-Politikers“, der inhaltlich in der Ära Gerhard Schröder stehengeblieben ist und geriet andererseits nach der Bundestagswahl von 2025 in einen unauflösbaren Widerspruch zu dem Anspruch, Realpolitik zu betreiben, was immer auch Kompromisse erfordert. Lediglich ein Überspringen der Brandmauer hätte daran etwas ändern können, aber dazu war und ist Merz, wie wir schon gesehen haben, viel zu sehr „Bückbürger“. Eine im Vergleich zu heute weniger radikale AfD gab es zuzeiten der Vorsitzenden Lucke, Petry und Meuthen bereits, aber diese Kompromisspolitik fand keinen Widerhall bei den linken „Kämpfern gegen rechts“, die völlig unabhängig von der konkreten politischen Programmatik erst dann zufrieden sein können und werden, wenn sie die Alternative für Deutschland entweder vollständig besiegt oder verboten haben. Auch bei der Frage nach einem „guten Konservatismus“ erweist sich Ulf Poschardts Forderung nach mehr Bürgerlichkeit also als Gespenst.

Man könnte sogar noch einen Schritt weiter gehen und Poschardt vorwerfen, dass er mit seiner parteipolitischen Haltung zumindest teilweise die von ihm selbst vertretenen politischen Ziele verrät. Niemand muss die AfD mögen. Ich selbst tue dies übrigens auch nicht. Es ist aber klar, dass es eine deutliche politische Kurskorrektur der Bundesrepublik unter den heutigen Verhältnissen nicht ohne die AfD geben kann und schon gar nicht gegen sie. Poschardt stellt zwar in seinen Meinungsbeiträgen für die „Welt“ immerhin die Brandmauer offen infrage, aber er will der AfD allenfalls eine Rolle zugestehen, in der sie im Bundestag als Mehrheitsbeschaffer für von der CDU/CSU eingebrachte Anträge fungieren würde, ohne dass dabei eine institutionalisierte Zusammenarbeit beider Fraktionen und Parteien erfolgt. So etwas hätte vielleicht vor zehn Jahren noch funktionieren können, aber heute ist die AfD in allen Umfragen die klar stärkere Kraft und wird einen Teufel tun, sich zum politischen Anhängsel der Unionsparteien erniedrigen zu lassen. Es sieht im Moment also eher so aus, als ob die AfD im Schatten der Brandmauer so lange wachsen wird, bis sich die Frage nach absoluten Mehrheiten stellt. In einer solchen Situation gäbe es nur noch zwei Möglichkeiten: Entweder das Establishment zieht mit einem AfD-Verbot die Notbremse und beendet den (aus seiner Sicht) ganzen “Spuk” – oder es kommt nach einem klaren AfD-Wahlsieg zu einer disruptiven Revolution von rechts, bei der dann aber das Institutionen- und Rechtsgefüge der Bundesrepublik nicht mehr erhalten bleiben könnte.

Poschardt sprang erst nach langer Wartezeit auf den oppositionellen Zug auf

Spätestens an diesem Punkt wird klar, dass die AfD zwar vieles ist, aber eines mit Sicherheit nicht: bürgerlich in Poschardts Sinne. Auch ihre Wähler sind es größtenteils nicht, obwohl teilweise bürgerliche Sehnsüchte in die Partei hineinprojiziert werden. Um diese These zu rechtfertigen, lohnt sich ein Blick in die USA. Es schien im Vorfeld der Präsidentschaftswahl von 2024 für einige Zeit so zu sein, als hätten die Republikaner mit Ron DeSantis, dem Gouverneur von Florida, den idealen Kandidaten gefunden: Ein ultrakonservativer Saubermann, der im Gegensatz zu Donald Trump weder am Institutionengefüge des Staates rüttelte noch einen Rattenschwanz von Gerichtsverfahren mit sich herumschleppte. DeSantis‘ Kampagne fand dann bei den Vorwahlen ein schnelles, vorzeitiges Ende. Die Wähler wollten Trump, und zwar nicht trotz, sondern gerade wegen seines proletenhaften Auftretens und seiner Grenzüberschreitungen. Ähnlich verhält es sich auch bei uns zwischen der realen AfD und dem Gespenst des wahren, guten Konservatismus. Zusammenfassend kann man also sagen, dass Poschardts Haltung zwar durchaus eine innere Logik besitzt. Gleichzeitig fehlen aber offensichtlich die Spielräume, um daraus eine konsistente und erfolgversprechende politische Strategie zu entwickeln.

Aus der Sicht von Gegenöffentlichkeit und Alternativmedien kann man Poschardt auch – und zwar durchaus mit Recht – vorwerfen, erst nach einer viel zu langen Wartezeit auf den oppositionellen Zug aufgesprungen zu sein und aufgrund falscher Kontaktschuld-Ängste die geduldige und schwierige Vorarbeit vieler Mitstreiter nicht zu würdigen. Es ist etwa allzu wohlfeil, sechs Jahre nach dem virologischen Staatsstreich des Frühjahrs 2020 jetzt plötzlich folgenlos eine Corona-Kritik zu veröffentlichen, die seinerzeit ihre Urheber persönlich in Gefahr gebracht hätte. Ich weiß aus bitterer Erfahrung sehr gut, wovon ich hier spreche; Ulf Poschardt hingegen sehr wahrscheinlich nicht. Es ist zwar wichtig und richtig, wenn systemoppositionelles Denken langsam, aber sicher auch in den Mainstream einsickert. Man sollte sich dort aber nicht allzu laut des Umstandes rühmen, dass man mit großer Verspätung endlich beginnt, vom Saulus zum Paulus zu mutieren. Gerade im Hinblick auf diesen Punkt darf man den letzten Band von Poschardts Trilogie, „Fightbürgertum“, mit Spannung erwarten. Wenn Poschardt seine eigene Abkehr vom Shit- und Bückbürgertum ehrlich meint, dann müsste er in diesem noch zu schreibenden Buch nämlich auch Autoren und Aktivisten positiv würdigen, an denen heute das vom Verfassungsschutz willkürlich aufgeklebte Etikett „gesichert extremistisch“ haftet. Man darf zwar als Rezensent nicht einem noch gar nicht erschienenen Text vorgreifen – aber wetten würde ich auf eine solche Ehrlichkeit bei Ulf Poschardt nicht. Am Ende bleibt er nämlich, aller Beschwörung bürgerlicher Gespenster zum Trotze, selbst viel mehr Bück- und sogar Shitbürger, als es ihm wahrscheinlich selbst bewusst ist.

Werbung

10 Kommentare

  1. Der Mann muß Geld verdienen.
    Zur Ergänzung. Nun denn, wer es sehen will…

    Ulf Poschardt bei Apollo-News
    ca 110 Min.
    :::
    „Sie kriechen dem Ende entgegen“ – Ulf Poschardt im Gespräch
    185.602 Aufrufe Premiere am 12.07.2026

    …!!

    1
    2
    1. pOschardt => DER Prototyp des SHITBÜRGERS!!!
      Was für ein widerlicher, spiessiger Oberwi XX er, trägt massive Mit-Schuld an der INvasion 2015, sowie der darauf folgenden Komplett-Zerstörung unseres wunderschönen & ehemals sicheren Landes…

  2. AfD rechtsradikal, AfD-Wahlsieg führt zu einer disruptiven Revolution von rechts, bei der dann aber das Institutionen- und Rechtsgefüge der Bundesrepublik nicht mehr erhalten bleiben könnte. Ja klar, Herr Woitas, so isses, und die Erde ist flach und der Mond ist aus Käse.

    Dass Rechtsstaat und im Sinne der FDGO funktionierende Institutionen in Deutschland zunehmend zum Mythos degenerieren, scheint ihrer kognitiven Dissonanz zum Opfer gefallen zu sein. Oder um es anders auszudrücken: Die Frösche quaken, wenn der Sumpf trockengelegt werden soll.

    2
    1
  3. Vielleicht wirklich etwas lang geworden, deshalb ist auch das „Gähn“ berechtigt, dennoch spricht Woitas wichtige Entwicklungen an und beschreibt Zustände treffend.
    So stimme ich ihm ich der Beschreibung der AFD und ihrem Unterstützerfeld zu. Wenn es der AFD nicht gelingt, sich von denen die sich selbst unberechtigt ihrem „Vorfeld“ ernannt haben trennt, wird sie nicht nur keine Wahlen gewinnen ( das schon jetzt-2026) sondern nie an einer Regierung beteiligt sein, am Ende wird sie Wahlen verlieren und gar aus den Parlamenten verschwinden.
    Diese Typen, die genannten Leute um die Identitäten und Antaios, sind zu demokratischem Umgang nicht fähig. Sie lehnen die offene Debattenkultur mir Andersdenkenden radikal ab, deshalb ist der Begriff rechtsradikal bei ihnen angebracht, und gehen dabei gar soweit dass sie gewachsene Strukturen gar zerstören wenn sie nicht die Hegemonie erreichen können. Parteien, Zeitschriften, Diskussionszirkel uvm. Wähler die sich nach mehr Bürgerlichkeit in unserem Land sehnen, lehnen das ab und wenden sich ab. Schon heute hört man oft den Satz, „Wir wissen nicht mehr was wir wählen sollen, aber die AFD das geht nicht.“ Damit will ich es belassen um ein „Gähn“ zu vermeiden.

  4. „Miersch hält Personalwechsel bei SPD für nicht erforderlich „(mm-news). Weiter so, weiter so! Lachend und scheißend in den Untergang. Gute Reise und guten Erfolg!

  5. Der im ehemaligen Westdeutschland sozialisierte „Bürger“ ist im Grunde ein Arschkriecher, immer bedacht nicht anzuecken, Geld scheffeln und mit der Masse blöken. Deshalb empfindet er die AfD auch als radikal und extremistisch. Dabei sind die das gar nicht, sondern mutig und gegenüber einer Anpassung an die Masse resilent. Eine sogenannte „gemäßigte“ AfD im Sinne von den Vorsitzenden Lucke, Petry und Meuthen ist nicht gemäßigt sondern angepasst und dient nur als Mehrheitsbeschaffer für andere Parteien, siehe FDP und deren Untergang. Der gegenwärtigen zerstörerischen Politik des herrschenden Machtkartells kann nur mit kompromissloser Kritik und Aufklärung des Volkes über diese Machenschaften begegnet werden. Das ist Aufgabe der AfD, denn sonst niemand tut es.

  6. „einer teils allzu weit ins Rechtsextreme hinein radikalisierten AfD“
    Da reichte es mir dann: solchen linken Unsinn kann ich jeden Tag bei t-online und co. lesen. Die üblichen Manipulationsversuche des „teils allzu weit ins Linksextreme hinein Radikalisierten“?

  7. Wo laufen Sie denn? Ach ist der Rasen schön grün 😉

    Schnell noch ein Buch schreiben, bevor eine KI 10 Bände in 2 Stunden veröffentlichen könnte.

    Das alte Bürgertum ist schon enteignet und ohne Kraft.
    Jetzt werden die Besserverdienenden in den Unternehmen bereits als Kostenfaktor ermittelt und dürfen gefeuert werden.

    Hat Holger Friedrich sein Mediengewächs schon verkauft?
    Offensichtlich nicht. Er hatte solche Pläne, aber er realisiert sie nicht.
    Wer keine Informanten an der Quelle hat, der kann oft nur übernehmen, was verordneter Mainstream ist.

    Keineswegs zufällig erlauben solche Medien keine Kommentare.
    Nur handverlesene Beiträge als Opensource von Leuten, die dem Mainstream kaum widersprechen.

    Poschardt sollte also lieber von einem unmündigen Bürger sprechen, der sich ohnmächtig der Zwangsherrschaft des Berufsbeamtentums unterworfen hat und geschlachtet wird.

    Ein Bürger, der nichts besitzt und vom Staat versorgt werden will, der ist ein Sklave, aber kein freier Mann.
    Der Sklave hatte in der klassischen griechischen Demokratie kein Stimmrecht, aus fundamentalen Gründen fehlender Kompetenzen.

    Was bedeutet der Tod des klassischen Arbeiters?

    Er kann sich nur durch Emanzipation zum Eigentümer mit Handlungsmacht machen und mit den kleinen Gewerbetreibenden die Befreiung von Monopolen und Banken erkämpfen.
    Der Fighting Bürger kann also gar nicht aus dem Keinbürgertum hervorgehen, das Kleinbürgertum kann bestenfalls von der revolutionären Bewegung mitgerissen werden.
    Also müssten die Arbeiter als Bürger lernen, auch als Investoren auf der Grundlage gemeinsamer Interessen und Ziele aufzutreten jenseits der Knechtschaft des Zinseszinses.

    Frei nach Dirk Müller, so um 2011 bei Markus Lanz.
    Noch immer zu finden.

    Dann wäre der Parteienstaat sehr schnell obsolet, er würde einfach verschwinden.

  8. Der Hauptgrund, warum Merz, Poschard, Doepfner, Springer, Welt, Bild (im wahrsten Sinne des Wortes) gegen die AfD schießen, ist deren Weigerung das bedingungslose Kriegseinkommen für die Ukraine bereitzustellen.
    Der Journalist Alexander Wallasch hat die skandalösen Verflechtungen zwischen Journaille und Militärkomplex offen gelegt:
    https://www.alexander-wallasch.de/gesellschaft/der-unterdrueckte-skandal-springer-und-das-grosse-geschaeft-mit-dem-ukraine-krieg

Werbung