Und Putin lacht zuletzt…

Wladimir Putin: Kühle strategische Berechnung ging auf (Foto:Imago)

Der Ukraine-Konflikt ist noch lange nicht vorbei und sorgt immer wieder für neue Überraschungen. In den letzten Tagen gab es fast sensationelle Erfolge der ukrainischen Streitkräfte, welche die russische Front sprengten und den Besatzern mehrere tausend Quadratkilometer Land entrissen. Vielerorts hat dies bei den westlichen Ukraine-Unterstützern zu einer Art Siegestaumel geführt. Man vertraute dort schon lange darauf, dass Russland die militärische und wirtschaftliche Potenz für einen großen Krieg fehlt und sieht sich jetzt in dieser Auffassung bestätigt. Eine vollständige Rückeroberung des ukrainischen Staatsgebietes in den Grenzen von Anfang 2014 erscheint jetzt als möglich, ja sogar die von westlichen Scharfmachern wie Annalena Baerbock ersehnte dauerhafte Schwächung Russlands und natürlich ein regime change in Moskau, der die Putin-Herrschaft durch eine dem Westen hörige Regierung ersetzen würde.

Dies könnte sich als ein kurzer, schöner Traum der Transatlantiker erweisen. „Wer zuletzt lacht, lacht am besten”, sagt uns ein altes deutsches Sprichwort. Denn meiner Meinung nach wird es trotz der gegenwärtigen Entwicklung Wladimir Putin sein, der zuletzt lacht. Um diese These zu rechtfertigen, werde ich im Folgenden den Ukraine-Konflikt aus einer Perspektive erzählen, welche die reale Sicht der russischen Führung darstellen könnte. Da ich selbstverständlich weder direkte Kontakte zu Wladimir Putin oder zu russischen Geheimdiensten unterhalte und sich ein Bild der öffentlichen Meinung in Russland angesichts westlicher Zensurmaßnahmen ohne Kenntnisse der russischen Sprache kaum von außen her erfassen lässt, bleibt diese Erzählung spekulativ. Sie rechtfertigt sich aber aus meiner Sicht durch einen hohen Grad an Plausibilität.

Russland wollte nie einen „Blitzkrieg“

Ein großer Fehler der westlichen Sichtweise auf den Ukraine-Krieg besteht darin, den russischen Einmarsch vom 24. Februar 2022 in eine Reihe mit den deutschen „Blitzkriegen“ in der Anfangsphase des Zweiten Weltkrieges zu sehen. Natürlich gab es einen russischen Überfall auf die Ukraine, aber der offensichtliche Unterschied zum deutschen Überfall auf Polen des 1. September 1939 besteht darin, dass Hitler seinerzeit 1,5 Millionen Soldaten aufbot, um das Nachbarland innerhalb weniger Wochen militärisch niederzuwalzen, während Putin nur mit etwa einem Zehntel dieser Truppenstärke in ein weitaus größeres Land einfiel, als es das Polen von 1939 war. Ein Blitzkrieg war unter diesen Umständen gar nicht möglich und offensichtlich auch nicht beabsichtigt, sodass man sein Ausbleiben nicht als eine Niederlage Moskaus werten kann.

Putin spekulierte sehr wahrscheinlich darauf, dass schon ein sehr schwaches militärisches Hineinstoßen in die Ukraine dort einen „Anti-Maidan“ hervorrufen würde, also eine revolutionäre Gegenbewegung zu dem Kiewer Umsturz vom Februar 2014, der seinerzeit in der Ukraine die bis heute vorherrschende prowestliche Strömung an die Macht brachte. Ob es sich bei den Maidan-Ereignissen von 2014 um eine Revolution oder eher einen Putsch handelte, soll hier nicht diskutiert werden. Tatsache ist, dass der oligarchische und bitterarme Charakter der Vorkriegs-Ukraine Putins Hoffnungen als berechtigt erscheinen ließ – aber auch, dass es acht Jahre später eben keinen Anti-Maidan gab, sondern eine gewaltige nationale Aufwallung des ukrainischen Volkes, das in weiten Teilen bereit war, mit Waffen um seine nationale Selbstbestimmung zu kämpfen.

Unterschätzter nationaler Selbstbehauptungswille der Ukraine

Dabei spielten höchstwahrscheinlich Ereignisse aus einer scheinbar längst vergessenen Vergangenheit eine Rolle, welche in der ukrainischen „Kollektivpsyche“ einen starken Antrieb erzeugten, die russischen Invasoren als Todfeinde zu betrachten: Zunächst den sogenannten russischen Bürgerkrieg (1917-1922) im Gefolge der Oktoberrevolution, als der Gegensatz zwischen der bolschewistischen Roten Armee und der anti-revolutionären Weißen Armee sich – zwar nicht deckungsgleich, aber doch weitgehend – in eine Feindschaft zwischen Russen und Ukrainern übersetzte. Acht bis zehn Millionen Menschen fanden in diesem grausamen Gemetzel den Tod. In den 1930er Jahren kamen dann weitere Millionen Opfer hinzu, als Stalin im Völkermord des „Holomodor“ um der Zwangskollektivierung der Landwirtschaft willen die ukrainischen Bauern gezielt aushungerte. Diese Massenverbrechen erfuhren nie eine Aufarbeitung oder gar Versöhnung, und so traten sie sehr wahrscheinlich im Februar 2022 in einer ähnlichen Weise ins Bewusstsein der Ukrainer, wie Anfang der 1990er Jahre in Jugoslawien die unbewältigten Gräueltaten des Zweiten Weltkrieges zum Ausgangspunkt neuer, grausamer Kriege wurden.

Die Ukrainer widersetzten sich also dem russischen Angriff, zwangen Moskaus Armee schon frühzeitig dazu, die Pläne zur Eroberung von Kiew aufzugeben, leisteten im Donbas erbitterten Widerstand und gingen dann in jüngster Zeit selbst zur Gegenoffensive über. An dieser Stelle muss natürlich der Umstand ins Spiel kommen, dass sich der Ukraine-Konflikt nicht auf den Kriegsschauplatz selbst beschränkt, sondern gleichzeitig ein weltpolitischer Kampf zwischen Russland und dem Westen ist. Schon in den 1990er Jahren identifizierten Washingtoner und Moskauer Strategen die Ukraine als zentrales Element in einem modernen Great Game, in welchem die USA und Russland um die Vorherrschaft über die gesamte eurasische Landmasse kämpfen. Der Westen spielte sehr wahrscheinlich schon bei den Kiewer Maidan-Ereignissen des Februar 2014 eine tragende Rolle und rüstete Kiew seitdem im Verborgenen massiv gegen Moskau auf – ein Umstand, der durch den Kriegsverlauf des Jahres 2022 offenbar wurde. Nach dem 24. Februar kamen sehr schnell weitere gewaltige Militärhilfen aus dem Westen hinzu, die es der Ukraine ermöglichten, standzuhalten und schließlich zur gegenwärtigen Offensive überzugehen.

Sah Putin die selbstschädigende Reaktion des Westens voraus?

Es ist kaum anzunehmen, dass Wladimir Putin diese Umstände bei seiner Entscheidung für den Angriff auf die Ukraine unbekannt waren. Damit stellt sich aber die Frage, warum Putin seinen Ukraine-Krieg nach dem Scheitern der russischen Anfangsoffensive auf Kiew in der Form einer „Spezialoperation“ fortsetzte, obwohl die russischen Truppen eindeutig in der Unterzahl waren und sich der russische Nachteil bei Bewaffnung und Ausrüstung durch die westlichen Militärhilfen an die Ukraine stetig vergrößern musste. Die Antwort auf diese Frage liegt meiner Meinung nach in einer irrationalen westlichen Haltung, die Putin unter Umständen vorausgesehen hat. Zunächst einmal steigerte sich die machtpolitische Pro-Ukraine-Position des Westens schon kurz nach dem 24. Februar in eine bedingungslose Propagierung des – vor allem durch den Kiewer Präsidenten Wolodymyr Selenskyj verkörperten – radikalen ukrainischen Nationalismus hinein, der teilweise offen faschistische Formen annimmt.

Dieser „Ersatznationalismus“ widerspricht aber zutiefst den Grundsätzen des liberalen Globalismus, der in den heutigen westlichen Staaten einen fast schon doktrinären Charakter angenommen hat. Aus diesem falschen nationalistischen Taumel heraus folgte eine zweite, noch fatalere westliche Reaktion, nämlich aus Protest gegen den angeblichen Kriegsverbrecher Putin den Handelsstrom von Rohstoffen und Energie aus Russland nach Westeuropa zu stoppen. Putin brauchte auf diesem Feld gar nicht erst als „Bösewicht“ in Erscheinung zu treten, denn seine westlichen Gegner nahmen einen russischen Boykott selbst vorweg. Dadurch schossen sie sich gleichsam selbst ins Knie und erzeugten die gegenwärtige Krisenlage in Deutschland und anderen europäischen Ländern, die an dieser Stelle nicht im Detail beschrieben werden muss.

Westliches Wunschdenken und russischer Opfermut

Schon am 22. Februar 2022, also zwei Tage vor Kriegsbeginn, schrieb ich auf Ansage! über die gewaltige destruktive Hebelwirkung, die vom Ukraine-Konflikt sowohl auf Russland als auch auf den Westen ausgeübt werden kann. Bezogen auf Russland bestünde diese Hebelwirkung in einem regime change als Folge eines militärischen Misserfolges, westlicher Sanktionen und einem daraus resultierenden Vertrauensverlust der russischen Bevölkerung in das Putin-Regime. Die im Westen Regierenden träumen angesichts der gegenwärtigen ukrainischen Offensive lautstark von einer solchen Entwicklung. Ich halte diesen Traum nicht für realistisch. Putin sitzt weiterhin fest im Sattel und die Sanktionen haben anscheinend keine große Wirkung auf die inneren wirtschaftlichen Verhältnisse Russlands. Einiges deutet sogar darauf hin, dass die öffentliche Meinung in Russland jetzt eine noch härtere Gangart gegenüber der Ukraine und dem Westen fordern könnte. Die Geschichte zeigt, dass das russische Volk einen ungeheuren Opfermut entwickelt, wenn seine Selbstbestimmung über das eigene Land in Gefahr gerät. Diese Einstellung leitet sich noch vom jahrhundertelangen „Tatarenjoch“ des Mittelalters her. Napoleon und Hitler-Deutschland mussten bei ihren Angriffskriegen gegen Russland höchst schmerzliche Erfahrungen mit ihr machen.

Der erwähnte Hebel wirkt sehr viel stärker in die andere Richtung – also nach Westen: Deutschland und auch andere Länder Westeuropas stehen als Folge der Sanktionspolitik kurz vor einem wirtschaftlichen Kollaps und einem Winter mit kalten Wohnungen, Mangel und womöglich sogar sozialen Unruhen. Nur die Wiederaufnahme russischer Energie- und Rohstofflieferungen könnte hier kurzfristig Abhilfe schaffen. Die Forderung, dies mit einer Preisgabe der Ukraine an Moskau zu erkaufen, wird schon jetzt auf die Straßen getragen, und dies wird fast mit Sicherheit gewaltig zunehmen, wenn die große Krise nicht mehr nur Erwartung, sondern erlebte Realität sein wird. Putin könnte den schon heute existierenden Riss zwischen den westlichen Regierungen und ihren Völkern noch einmal dramatisch vergrößern, wenn er die ukrainische Offensive mit dem Einsatz taktischer Atomwaffen zu stoppen versuchte.

Atomare Eskalation eher unwahrscheinlich

Ironischerweise wäre ein solches Vorgehen genau jene flexible response, mit welcher die NATO im Kalten Krieg überlegenen sowjetischen Panzeroffensiven begegnen wollte (und dabei die nukleare Vernichtung Deutschlands offen in Kauf nahm). Geschähe so etwas heute, wären im Westen sofort Millionen von Menschen auf den Straßen, die um ihres schieren Überlebens willen nur noch rufen würden: „Putin verschone uns“ und „Frieden um jeden Preis“.

Eine solche Eskalation ins Apokalyptische ist jedoch unwahrscheinlich, weil Putin sie gar nicht nötig hat. Nach all dem Gesagten hat er den Krieg gegen den Westen politisch bereits gewonnen, selbst wenn er den militärischen Konflikt gegen die Ukraine verlieren sollte. Meiner Meinung nach hat Putin diese Entwicklung von Anfang an gewollt und vorausgesehen. Das lächerlich geringe militärische Potential, das von Anfang an die russische Kriegführung limitiert hat, wäre dann nicht der Schwäche Russlands geschuldet, sondern einer Strategie der erwähnten Hebelwirkung gegen den Westen; ein Vorgehen, das dem passionierten Judo-Kämpfer Putin wie auf den Leib geschneidert ist. Putin lacht zuletzt! Den im Westen Herrschenden und insbesondere der Bundesregierung muss der Vorwurf gemacht werden, auf einen Trick hereingefallen zu sein, den man mit etwas mehr Verstand durchaus hätte durchschauen können. Es war nämlich schon im Vorfeld des Ukraine-Krieges sichtbar, dass Moskau die Volksrepublik China, Indien und andere Staaten auf seine Seite zog und damit die Voraussetzung dafür schuf, dass er die westlichen Sanktionen in seine Kalkulationen einpreisen und ihre Wirkungen sogar massiv als Waffe gegen ihre Urheber einsetzen konnte.

Dilemma lässt uns keine Wahl als klein beizugeben

Russland hat zwar eine dreistellige Milliardensumme in US-Dollar durch die Beschlagnahme von Auslandsvermögen verloren, aber sich gleichzeitig – vielleicht im letzten Moment – aus einem sichtbar dem Untergang geweihten westlichen Finanzsystem gelöst. Wie in vielen weltpolitischen Krisen unserer Tage spielte auch bei den westlichen Fehleinschätzungen des Ukraine-Konfliktes der Umstand eine gewichtige Rolle, dass der US-amerikanische „Nicht-Präsident“ Joe Biden und seine Regierung zu einer durchdachten Außenpolitik weder willens noch in der Lage sind und als Marionetten kaum greifbarer Hintermänner agieren, die aus Angst vor dem Untergang der globalisierten Finanzwirtschaft die ökonomische, politische und gesellschaftliche Substanz des Westens unter dem Vorwand einer „Großen Transformation“ (Great Reset) vernichten.

Es erscheint fast als unmöglich, aus dieser Falle wieder auszubrechen. Als bekennender Oppositioneller bin ich zwar nach der Devise „Unser Land zuerst!“ dafür, die Energie- und Rohstofflieferungen aus Russland wieder aufzunehmen. In der gegenwärtigen Krisensituation bleibt uns kaum eine andere Wahl. Putin wird uns dieses Zugeständnis aber unter den jetzigen Verhältnissen kaum noch umsonst anbieten. Der Preis wäre die Opferung der ukrainischen Nation durch den Westen, und dies muss gerade in Deutschland höchst ungute historische Erinnerungen wecken. Eine Politik, welche die osteuropäischen Völker einem Bündnis zwischen Berlin und Moskau opfert, stand 1939 am Anfang eines Krieges, an dessen Ende Deutschland eine Trümmerlandschaft war. Wie seinerzeit Stalin, ist heute auch Putin kein Heilsbringer für unser Land. Wer in den nächsten Wochen und Monaten für einen Frieden mit Russland auf die Straßen geht, sollte dies im Hinterkopf behalten.

28 Kommentare

  1. Pardon, aber die Opferung eines total korrupten Regimes, das (Quasi-) Genozid betreibt und das eigene Volk als Kanonenfutter verheizt, erachte ich nicht unbedingt für einen hohen Preis. Abgesehen davon: Danke für diese intelligente Analyse!

    • Die Vorgehensweise der russischen Militärpolitik in der Ukraine ist derzeit kaum verständlich und wahrscheinlich für den unwissenden Normaldenker viel zu kompliziert. Möglicherweise will man mit dieser eigenen desolaten Vorgehensweise Biden und den US Demokraten bis zum 08. Nov. 2022 endgültig den Boden unter den Füßen wegziehen. In den Midterms genannten Zwischenwahlen am 08. Nov. 2022 wählen die USA einen neuen Kongress und Teile des Senats und laut einhelliger Meinungsumfragen werden die Demokraten ein episches Waterloo erleben und würde Putin davor die große militärische Kelle zum großen Vernichtungsschlag heraus holen, dann wäre diese sicher absehbare Tatsache massiv gefährdet. Es ist eine Tatsache, in aufoktroyierten Notzeiten von Außen versammeln sich US Bürger auch um einen unbeliebten Präsidenten und stärken ihn und genau das wollen die US Demokraten noch erreichen. Was aber der russische „Bär“ bis heute stoisch über sich ergehen lässt ist ganz erstaunlich, aber vielleicht ändert sich das nach dem 08. Nov. bzw. im Frühjahr 23 aufgrund einer dann erst anrollenden Offensivwalze, also zu einem Zeitpunkt, wenn die erbarmungswürdigen Armutsschreie der westlichen Bürger erst richtig angeschwollen sein dürften und deren Regierungen dann ganz andere Probleme zu bewältigen haben, als die Ukraine fiskalisch und militärisch noch am Leben zu erhalten. Es wird gerade Geschichte gemacht und schauen wir mal was im halben Jahr dann schon Fakt ist.

      Am Ende, weil ich glaube fest, mit bedauerlich viel zu wenigen Ausnahmen, an die Dummheit der Deutschen und ihrer gekauften Führung, wird Deutschland ein sehr armes und gescheitertes Land sein. Wer immer noch glaubt mit irren Prinzipien (Ideologien) bzw. mit dem Deutschland zerstörenden „anglo-american way of live“ weiterhin satt werden zu können, der wird sich schon in Kürze ultrabrutal auf der eigenen blutigen Fresse wiederfinden. An einer Verständigung mit Russland wird Deutschland auf Dauer nicht vorbei kommen und das wollen die britischen und US Eliten seit ca. 135 Jahren zu Deutschlands großem Schaden verhindern. Wie sehr Deutschland dabei schon verloren hat weiß jeder der die tatsächliche Geschichte kennt.

      Der 8. Mai 2005 und seine Ursprünge
      Fritz Schenkin, Frankenfeld

      https://www.yumpu.com/de/document/read/23416885/der-8-mai-2005-und-seine-urspra-1-4-nge/1

  2. Ich bin immer noch auf der Suche, wann und wo Putin dem Westen gedroht hat, seine Energielieferungen einzustellen.
    Es geht um die beiden ostukrainischen „Provinzen“ Lugansk und Donezk, die sich als unabhängig bezeichnen und schon mehrfach geäußert haben, gerne der russischen Föderation beizutreten.
    Man macht ein Referundum – und akzeptiert das Abstimmungsergebnis, den Wunsch und Willen der autochthonen Bevölkerung – und gut ist’s.

  3. Nun, das sehe ich als Bestätigung meiner Theorien die ich in früheren Kommentaren bereits mehrfach erläutert habe.

    Der Westen wünscht sich das ein Zerrbild Glauben findet, er verbreitet die Kriegslüge das Russland die gesamte Ukraine erobern und annektieren will, das ist falsch, es geht Russland um eine militärische Pufferzone die praktischerweise und überwiegend von russischstämmigen Menschen besiedelt ist.
    Ferner geht es Russland darum einen ausreichend großen Korridor um die Krim herum zu sichern um nicht auf einen einzigen Zugang über eine höchst angreifbare Brücke angewiesen zu sein.
    Die Ukraine hat mehrfach gedroht diese Brücke zu zerstören, warum tut sie es dann nicht!?

    Dieser Krim-Korridor wird mit hoher Wahrscheinlichkeit von Russland annektiert und angegliedert werden, konzentriert der Westen mithilfe der Ukraine seine Angriffe auf die Krim, wird Russland mit aller Härte und mit seiner gesamten militärischen Stärke darauf antworten.
    Zur Verdeutlichung, auf der Krim sind die größten militärisch-navalen Streitkräfte Russlands konzentriert, es ist Russlands einziger Zugang zum Mittelmeer und darüber hinaus, werden diese angegriffen eskaliert dieser Krieg!

    Russland lässt jetzt den Westen ausbluten, 350 Milliarden Euro in nur 6 Monaten verbraten, knappe Energievorräte und hohe Preise für die Grundversorgung, ein kalter Winter muss erst überstanden werden für den man nur unzureichend Kapazitäten hat, die Schwerindustrie muss die Produktion herunterfahren, Personal wird entlassen, die eh schon durch die idiotische Coronapolitik geschwächte Wirtschaft wird noch stärker abgewürgt, die Wut der Bürger wird sich zusehends auf die eigenen Regierungen konzentrieren, im November wird Biden und den Demokraten die Basis entzogen, China ist zum Äußersten bereit, China und Indien sind die bevölkerungsstärksten Länder der Welt und nun Hauptabnehmer russischer Energieträger, der Rubel ist gestiegen der Euro ist unter den Dollar gesunken, die Türkei und Russland haben ihren Handel erheblich erweitertet, Aserbaidschan – ein Verbündeter der Türkei soll jetzt für den Westen Erdöl liefern, usw. usw., es sieht ganz schlecht für den Westen und seine Woke-Spinner aus, sie haben unsere Zukunft verzockt!

    Die „Erfolge“ der ukrainischen Großoffensive haben in mehrfacher Hinsicht ihren Preis, die ukrainischen Versorgungswege werden länger und gefährdeter, Russlands dagegen kürzer und sicherer, die ukrainischen Streitkräfte liegen nun in Reichweite russischer Arttilerie und es können jederzeit ukrainische Truppenverbände eingekesselt werden, die Front der Ukrainer wird nun verletzlich ausgedehnt und es muss an mehreren Fronten gleichzeitig gekämpft werden usw. usw.
    ABER der allerwichtigste Punkt ist – Russland kann sich nun voll auf die Verteidigung konzentrieren, so wie es die Ukraine zuvor getan hat, Russland hat den Spieß einfach umgedreht!

    Der Krieg der von Sorroś in Auftrag gegeben wurde um „seine“ Vorstellungen durchzusetzen ist ein einziger eklatenter Fehlschlag der uns endgültig unseren Status Quo kostet!
    Nur dumme Politiker, nein, ÄUßERST DUMME POLITIKER gehorchen einem Mann der sie trotz aller Offensichtlichkeit in den totalen Untergang geführt und zudem nur noch wenige Jahre zu leben hat!

  4. Danke, ein differenzierterer Artikel zum Thema als sonst hier!

    Übrigens, auch wenn man Putin nicht als Heilsbringer sehen sollte, eine deutschenfreundlichere russische Regierung als die mit Putin am Ruder wird es so bald nicht geben. Wenn wir die jetzige Gurkentruppe loswerden, die das zerstört, könnten wir in Rußland vielleicht durchaus auf offene Ohren stoßen.

  5. Die Ukraine hat sich als geopolitischer Spielball der USA in dem Sinne nutzen lassen, dass die Wirtschaft und die politische Dominanz der USA nur zu erhalten ist, wenn ausreichend Geldströme aus Europa in die USA gelenkt werden können und wenn die deutsche Wirtschaft zerstört wird, damit eine mögliche Annäherung Deutschlands und Russlands für die USA nicht zu einer Bedrohung werden kann:

    „US-Geheimpapier durchgestochen! Olaf Scholz fremdbestimmt? „Deutschland schwächen, Stärkung der USA““
    https://youtu.be/iwqq0-BneI0

    Weshalb sollte ich auch nur ein Fünkchen an Solidarität für die Ukraine übrig haben? Ganz im Gegenteil!

  6. Was der „Werte“-Westen übersieht:
    Auf dem Gipfeltreffen in Samarkand äußerte Putin u.a. :
    „Ich mache Sie darauf aufmerksam, dass wir nicht mit der gesamten Armee kämpfen. Wir kämpfen nur mit einem Teil der russischen Armee, mit den Vertragssoldaten.“

  7. Oha, jetzt hat auch jouwatch die Schienen gewechselt udn verbreitet nun N ATO-Propaganda
    https://journalistenwatch.com/2022/09/16/insiderbericht-war-angela/

    Erinnert mich sehr stark an die US Republikaner, die mittlerweile jeden US Politiker udn jeden US Wähler als Kommunisten beschimpfen, der es auch nur wagt eine andere Partei als die Republikaner zu wählen.

    Obama, H. Clinton, und Biden sind laut US Repulbikanern Kommunisten. Auch wenn Obama eine extrem neoliberale Politik durchführte und viel mehr Migranten in seiner Amtszeit aus den USA abgeschoben hat als alle seine AMtsvorgänger. Für die Republikaner ist da der ultimative Beweis, dass Obama ein radikaler muslimischer Kommunist war!
    Das sind laut US Republikanern alle kommunistische Agenten.
    Und Trump? Der ist laut US Demokraten wie wir seit 2016 bereits wisssen ein Kreml-Agent.
    https://bit.ly/3DxqS54

    Der Sozialismus entstand zuerst im Westen. Vor allem in EUropa.
    Der Bolschewismus entstand erst Anfang des 20-sten Jahrunderts in Russland. Und die hießen damals noch ganz anders.

    Die linke Frankfurter Schule wurde nicht vom sowjetischen Kommunismus beeinflusst. Die selbstzerstörerische Frankfurter Schule kommt direkt aus dem Westen.
    Lenin selbst wurde vom Westen und von den westlichen Bankern finanziert!

    Die britisch-sozialistische „Fabian Society“ ist viel älter als der sowjetische Bolschewismus bzw. älter als der russ. Sozialismus!

    Die Urpsrünge des Sozialismus liegen in der franz. Revolution. Dort entstanden damals viele erste linke udn sozialistische Bewegungen.
    https://bit.ly/3xr2mhW

    https://de-academic.com/dic.nsf/dewiki/1443557?ysclid=l83vu7iz6o151471504

    Und von wem wurde die franz. Revolution gesteuert udn wer profitierte davon am meisten? Die Freimaurer!
    Das gleiche gilt übrigens für die Unabhängigkeitserklärung der USA. Die antichristlichen Freimaurer kamen in den USA nach der Unabhängigkeit 1776 an die Macht!
    https://bit.ly/3ROyLaz

  8. „ist heute auch Putin kein Heilsbringer für unser Land“

    die Ukraine aber auch nicht.

    Man hätte einerseits dem Konflikt ab 2014 mehr Aufmerksamkeit schenken können, und andererseits gehören zum Krieg immer zwei Parteien.

    Die ursprünglichen Forderungen mit Status Donbass/Krim, sowie militärische Neutralität der Ukraine waren ja nicht sooo abwegig.

    Ob es den russischen Waffengang rechtfertigt, sei dahingestellt. Ob es die vielen Opfer „wert“ war und ist, um seitens der Ukraine unbedingt die Gebiete zu halten, aber auch. 10.000e könnten noch leben.

    Die Phrase, Russland zöge dann weiter gilt mE nicht. Eine Vereinbarung hätte getroffen werden können, mit ggf. Beistandspakt für die Ukraine, wenn weitere Gebiete besetzt worden wären. Es besteht daher durchaus die Möglichkeit, dass gewisse Kreise starkes Interesse an der eingetretenen Situation haben.

    In Russland gibt es Stimmen für eine nun härtere Gangart. Das geht auch konventionell. Man darf also gespannt sein, wie das noch eskaliert.

  9. Es ist Mittwoch früh. Es wird gearbeitet, die Wirtschaft und der Verkehr brummt. Energie ist billig. Alles sauber, in den Strassen, den Parks und auf den Spielplätzen. Ein einzelnes Grafiti grüßt von einer Garage im Hinterhof. Die Jugend hat keine Zeit, sie ist in der Schule. Keine Zeit zu trödeln, keine Zeit auszuruhen. Das Einkaufszentrum ist voll, Ware ohne Ende die auch gekauft wird. In der Kaffeebude und Schnellrestaurant ist kein Platz mehr frei. Schlangen an den Kassen der Supermärkte. Bauarbeiter und Taxifahrer machen Pause, lachen und machen Späße. Es wird geraucht. Wen interessiert hier Deutschland oder Europa? Es ist Mittwoch früh in Moskau.

    Es ist Freitag früh. Es ist überall Dreck, die Rolltreppe und der Lift sind defekt. Ich werde nach einer Zigarette gefragt. Obdachlose sitzen auf der Strasse. Das Einkaufszentrum wird als Abkürzung benutzt. An der Kaffeebude und im Restaurant sind die meisten Plätze frei. Leute warten. Es wird geraucht. Wen interessiert hier Deutschland …. Freitag früh in Berlin.

    Euer E. Koslowski II

  10. Keine Steuergelder für Kriegshetzerei, die in Luft aufgehen wird.
    Der Krieg ist für die Ukraine nicht zu gewinnen und weitere
    Waffenlieferungen sind und bleiben Steuergeldverschwendung,
    verlängern nur das Leid der Soldaten auf beiden Seiten und
    bringen für sehr viele den Tod mit sich.
    Irgendwann werden es auch die Soldaten des Oligarchen begreifen,
    das sie nur für die Oberschicht mit ihrem Körper herhalten müssen.
    Es ist Diplomatie angesagt und nichts anderes.
    Geht das nicht in die Köpfe der Geldgeber und Kriegstreiber rein?

  11. Der Guerilla-Krieg hat nicht einmal begonnen. Die Russen werden auch in den Gebieten, die sie zerstören und erobern niemals zur Ruhe kommen. Der richtig aufreibende Kampf geht dann erst los. Für die USA begann die harte Zeit im Irak auch erst nachdem sie „gewonnen“ hatten. Grossmächte konnten einen auf Verschleiss angelegten Guerilla-Krieg in einem fremden Land bisher noch nie für sich entscheiden.

  12. Spätestens beim nächsten Weihnachtsfest, wenn die Bilder verdunkelter Städte in Deutschland, im Vergleich zum hell erleuchten Kreml die Runde machen, muss jedem klar werden, wem der Sanktionskrieg den Gar ausgemacht hat.

  13. Ein bisschen Geschichtsunterricht für alle Russenhasser und Ukraine-Versteher

    https://www.freiewelt.net/blog/ein-bisschen-geschichtsunterricht-fuer-alle-russenhasser-und-ukraine-versteher-10089004/

    von Micha Dinnebin

    Ein geschichtlicher Abriss über knapp 40 Jahre westlicher Politik und vor allem der der NATO gegenüber Russland in wenigen Worten.

    1989-1991

    Der Russe erlaubt die Abschaffung der Demarkationslinie zwischen Ost – und Westdeutschland und löst den „Warschauer Pakt“ auf, zieht seine Truppen aus Osteuropa ab und vertraut auf die mündliche Zusage von Hans-Dietrich Genscher (ehemaliger Vizekanzler der Bundesrepublik Deutschland und James Baker (ehemaliger Außenminister der USA) im Februar 1990, dass die ehemaligen „Warschauer Pakt“ Mitglieder nicht der NATO beitreten, es also KEINE NATO – Osterweiterung geben wird.

    Die amerikanischen Truppen bleiben in Deutschland stationiert.

    Bis 2004 sind dann fast alle „Warschauer Pakt“ Mitglieder der NATO beigetreten.

    Der Russe bleibt ruhig.

    2001

    Putin macht dem Westen im deutschen Bundestag (in fließend deutscher Sprache) ein Angebot für eine enge Partnerschaft, um die Spaltung der Vergangenheit zu überwinden.

    Alle Bundestagsabgeordneten klatschen begeistert …

    Der Amerikaner verbietet das.

    Es gibt mit Weißrussland, der Ukraine und den 3 baltischen Staaten einen Puffer zwischen der Nato und Russland.

    Der Russe bleibt ruhig.

    2004

    Die baltischen Staaten werden Mitglieder der NATO.

    Eine erste Verletzung der Pufferzone.

    Der Russe bleibt ruhig.

    2014

    putscht der Westen die Russland freundliche Regierung der Ukraine aus dem Amt und installiert eine USA freundliche Regierung. (Was mittlerweile sogar von den Amerikanern zugegeben wurde).

    Im gleichen Moment beginnen die USA, allen voran Hunter Biden (der Sohn des greisen und halbsenilen amerikanischen Präsidenten Joe Biden), Monsanto, Black Water und US Militärberater in die Ukraine zu infiltrieren und eine NATO Mitgliedschaft in Aussicht zu stellen.

    Gleichzeitig steigt Hunter Biden in das ukrainische Gas – Geschäft ein.

    Die zweite Verletzung der Pufferzone fand statt.

    Der Russe bleibt ruhig.

    2014

    Durch den Putsch der US Amerikaner genötigt (die Russen hatten in Sewastopol auf der Krim ihre gesamte Schwarzmeerflotte stationiert), gab es eine friedliche Besetzung der Krim.

    Es fiel entgegen aller anderen Darstellungen kein einziger Schuss, niemand wurde getötet.

    Außer ein paar Krimtataren sind bis heute 90 Prozent der Krim – Einwohner mit diesem Vorgehen einverstanden gewesen.

    2014 – 2022

    Die Ukraine beschießt mit den freien asowschen Brigaden (Hakenkreuzverehrer) konsequent Luhansk und Donezk.

    Viele Russen sterben, darunter auch russische Kinder.

    Die Ukraine zahlt seit 2014 keine Renten mehr in diese Gebiete.

    Der Geldhahn wird abgedreht. Die Lebensmittelversorgung dieser Gebiete wird ausschließlich von Russland übernommen.

    Nichts davon findet Erwähnung in den deutschen Medien.

    2020

    Nach dem Vorbild von 2014 in der Ukraine versucht der Westen nun auch in Weißrussland die Regierung zu stürzen, was misslingt, aber es war der dritte Angriff auf die Pufferzone zwischen der NATO und Russland.

    Der Russe bleibt ruhig.

    2022

    Putin fordert ein letztes Mal eine Garantie, dass die Ukraine kein Mitglied der NATO wird und das Donezk und Lugansk sich weitgehend auf dem Gebiet der Ukraine selbst verwalten dürfen.

    Dies wird von den USA abgelehnt.

    2022

    Der Russe marschiert in der Ukraine ein.

    Um den Krieg zu beenden verlangt Putin

    eine Garantie der Neutralität und

    eine Entmilitarisierung der Ukraine,

    eine Anerkennung von Donezk und Lugansk als Volksrepubliken

    eine Anerkennung der Krim als russisches Hoheitsgebiet und

    eine Entnazifizierung der Ukraine

    Dies wird von den USA abgelehnt.

    Dies sollte all jenen, die gedankenlos die Lügen oder Halbwahrheiten der deutschen, der europäischen und der amerikanischen Medien nachplappern, mal zu denken geben …

  14. Der „Westen“ also Prellbock.vdL, Onkel Sam etc. kennen nur Dollarwerte.
    Die Völker der aufstrebenden Länder haben noch eine Ahnung von höheren
    Werten und Mächten. Keine Frage wem die Zukunft gehört!

  15. Es dürfte immer ein großer Schuss subjektiver Sichtweise im Spiel sein, wenn man über Motive und Ziele eines Anführers/Feldherrn/Staatsmanns/Politikers – oder wie immer man in diesem Konflikt Putin bezeichnen möchte – spekuliert.

    Gegen eine rational durchgeplante und in die Tat umgesetzte Strategie Putins spricht doch einiges. Er hat sich verschätzt, als er die Verteidungsbereitschaft des ukrainischen Militärs einschätzte. Er hat verkannt, dass inzwischen ein eigenes Nationalgefühl in der Ukraine entstanden ist – vollkommen unabhängig von Geschichte, Tradition oder früherer Verbundenheit. Um dies mit einem Beispiel zu verdeutlichen: Wenn sich Bayern vor 30 Jahren – aus welchen Gründen auch immer – vom Rest der BRD getrennt hätte, dürfte man mit einiger Sicherheit davon ausgehen, dass sie nicht mehr bereit wären, sich einem br-deutschen Einmarsch ohne Widerstand gefallen zu lassen. Das gleiche gilt natürlich auch für Österreich. Auch Österreich würde sich keinesfalls mehr einen deutschen Einmarsch gefallen lassen, da die Verbindungen seit noch längerer Zeit unterbrochen sind und eben ein neues eigenes Nationalgefühl gewachsen ist. Der Einmarsch und der Jubel 1938 beim „Anschluss Österreichs“ an das deutsche Reich darf man damit nicht vergleichen, weil beide Staaten von allen anderen Staaten damals als Allein-schuldige am 1.WK ausgegeben wurden und dies somit auch das österreichische Nationalgefühl traf und beleidigte.

    Der Angriff auf Kiew war eindeutig ein Fehlschlag, der Russland gewiss nicht mehr Respekt in der Welt eingetragen hat. Die zurückweichenden russischen Einheiten lassen offenbar in großem Umfang militärisches Gerät zurück. Auch das dürfte keineswegs einer ausgeklügelten Strategie entsprechen.

    Den allergrößten Beurteilungsfehler machte Putin wohl dabei, wie er die deutsche Reaktion einschätzte. Ihm konnte wohl nicht einmal im Traum einfallen, dass die Deutschen so doof wären und ihren gesamten Wohlstand der Bevölkerung und die Produktivität der Wirtschaft verzocken würden. Vor allem dürfte er Kriegs-Furien wie Baerbock, Strack-Zimmermann, Lambert, von der Leyen und wie all die kriegsgeilen Weiber so heißen, überhaupt nicht auf dem Schirm gehabt und demzufolge auch ihren Einfluss auf die entmannten Statisten und Medien unterschätzt haben. (Furien: rasende, wütende, Furcht und Schrecken verbreitende Rachegöttin in der römischen Mythologie)

    Ungarn z.B. hat sich dem Verlogenheitswahn dieser Wohlstandvernichter bewusst nicht angeschlossen. Auch Deutschland hätte leicht von der Fahne der Aggressoren ohne Verlust seines Ansehens gehen können, wenn man – endlich nun – die gesamte Vorgeschichte in den Blick und damit die russische Reaktion zumindest als nachvollziehbar und als verhandlungswürdig anerkannt hätte. Keine Waffen in Kriegsgebiete – das war einst ein moralisch achtenswerter Grundsatz. Heute dagegen pervers: Noch mehr Waffen in ein Kriegsgebiet!

    Wer soll denn den Unsinn glauben, dass die Ukraine demokratische Werte verteidigt? Genauso eingängig und genauso blöd, wie die Verteidigung Deutschlands am Hindukusch.

    In Deutschland geht der Irrglaube ja soweit, dass man mit dem Winter schon alles überstanden habe. Dass danach auch noch weitere Winter folgen werden und vor allem durchgehend weitere Produktionsausfälle zu verzeichnen sein werden wird ignoriert. Weg-gelogen, dass die „Ersatz-Beschaffungen“ mit Fracking-Gas nie auf das Niveau gesteigert werden können, die die jahrelange, problemlose, preisgünstige und immer zuverlässige Lieferung aus Russland darstellte. Die gewaltigen Preissteigerungen bleiben uns und machen jede Wende illusorisch. Die kleine aufgegebene hypothetische Abhängigkeit wird mit Konzessionen an andere Staaten und Interessen (v)erkauft, bei denen man noch vor Monaten den Kopf geschüttelt hätte.

    Grün-Deutschland ein verrücktes Till-Eulenspiegel-Land! – Nein, das konnte ein Putin beim besten Willen nicht voraussehen und voraussetzen – und jetzt müssen alle auf allen Seiten – die USA als verantwortlicher Fernsteuerer allerdings nicht in gleichem Maße – sehen, wie sie mit diesen „Interessen- und Gefechtslagen“ umgehen.
    Verhandeln wollen die USA ja nicht, wie Selenskyi durch sein lautes Kriegsgeheul der Welt unbeirrt deutlich macht.

  16. Meine Güte. Den Great Reset habt ihr hier immer noch nicht verstanden. Der Krieg dient ausschließlich der Umsetzung der Ziele. Man hat in Putin einen Sündenbock, der aber selber Teil des Great Reset ist. Hätte man die Ziele des Great Reset besser erreichen können, als jetzt? Wenn der Wohlstand in der Welt anders verteilt werden soll, dann müssen die Staaten Europas, zuletzt auch die in Nordamerika, „entreichert“ werden. Genau das passiert jetzt. Das ist Krieg gegen die Weißen auf eine neue Art und Weise, aber es ist Krieg. Und kaum jemand ist sich dessen bewußt. Die Mächtigen arbeiten schon immer zusammen, alles andere ist Theater für die Völker. Die Geschichte des Sozialismus, als Religion und Herrschaftsinstrument, ist so alt wie die Menschheit.
    http://www.monarchieliga.de/index.php?title=Schafarewitsch:_Der_Todestrieb_in_der_Geschichte

  17. Hoher Kommissar der UN für Menschenrechte fordert von Kiew, in Charkow nicht zu foltern

    https://www.anti-spiegel.ru/2022/hoher-kommissar-der-un-fuer-menschenrechte-fordert-von-kiew-in-charkow-nicht-zu-foltern/

    Die Sprecherin des Hohen Kommissar der Vereinten Nationen für Menschenrechte hat von Kiew gefordert, die Menschen in den frisch eroberten Gebieten bei Charkow nicht zu foltern.

    Hier fasse ich die aktuellen Meldungen aus der Ukraine zusammen.

    Ukraine beschießt weiter zivile Ziele

    Die Stadtverwaltung von Cherson wurde am Morgen des 16. September von der Ukraine mit aus den USA gelieferten HIMARS-Raketen beschossen, wobei es der Luftabwehr gelang, einige Raketen abzuschießen.

    Eine Rakete traf das Gebäude, in dem gerade eine Sitzung der Stadtverwaltung stattfand, die vermutlich das Ziel des Angriffs gewesen ist. In dem Gebäude waren keine Militärs.

    Repressionen und Folter in ukrainisch kontrolliertem Gebiet

    Ich habe die ganze Woche über Meldungen berichtet, dass in den gerade von der Ukraine eroberten Gebieten bei Charkow sogenannte „Filterungen“ durchgeführt werden, mit denen Kiew Menschen aussortieren will, die auch nur ein kleines bisschen Sympathie für Russland haben.

    Dabei sind keine Anwälte anwesend, das findet vollkommen willkürlich statt und wird von ukrainischen Soldaten durchgeführt, die – so die Meldungen – dabei auch gerne rauben und plündern.

    Da Kiewer Offizielle „Kollaborateuren“ offen mit dem Tod drohen, sind Meldungen über Folterungen keine Überraschung. …ALLES LESEN !!

  18. Kiew mordet weiter nach dem Modell Butscha

    https://www.anderweltonline.com/klartext/klartext-20222/kiew-mordet-weiter-nach-dem-modell-butscha/

    Von Peter Haisenko

    Man muss nicht spekulieren, Kiew hat es in ein Gesetz gegossen: Wer auch nur Nahrungsmittelhilfe von Russland angenommen hat, dem drohen zehn Jahre Gefängnis.

    Wie in Butscha ziehen jetzt Kiews Mordbanden durch die Gebiete, aus denen sich Russland zurückgezogen hat.

    Kiew hat seinen Hass auf alles Russische zur Staatsräson gemacht.

    Die Benutzung der russischen Sprache steht unter Strafe. Lehrer, die in russischer Sprache unterrichten, werden verhaftet oder sie werden gleich erschossen, wie man jetzt in den von Kiew neuerlich besetzten Gebieten beobachten muss.

    Da muss man sich fragen, wie das mit westlichen Werten vereinbar ist.

    Allerdings fährt Kiew wieder dasselbe Muster, wie man es bereits in Butscha erleben musste.

    Auch wenn schon tagelang keine russischen Soldaten vor Ort sind, wird behauptet, die frischen Morde gingen auf Russlands Konto.

    Wie üblich übernehmen die Westmedien Kiews Version, obwohl Kiew selbst stolz verkündet, dass „Säuberungsaktionen“ durchgeführt werden.

    Seit acht Jahren haben Kiews Mordbanden in der Ostukraine, den jetzigen Volksrepubliken, mehr als 14.000 Zivilisten durch andauernden Beschuss ermordet. Das tun sie weiterhin.

    Wo sie vor den Truppen der russischen Allianz zurückweichen mussten, haben sie alles zerstört, was sie konnten.

    Wenn sie jetzt in die Gebiete zurückkehren durften, in denen sie selbst verbrannte Erde geschaffen hatten, behaupten sie, Russland, gar Putin selbst, hätte das getan.

    Sie ziehen durch die Häuser und wenn sie auch nur die leeren Beutel von russischen Essenspaketen finden, sind die Bewohner Folter und Mord ausgesetzt. Eben wie in Butscha.

    Es reicht auch aus, wenn ein Denunziant behauptet, jemand wäre russlandfreundlich und schon ist er des Todes.

    Wer kein lupenreines Ukrainisch sprechen kann, wird seines Lebens nicht mehr froh. So, wie es schon länger im Westen der Ukraine praktiziert wird.

    Die Regierung in Kiew ist ein Terrorregime

    Etwas ähnliches wie Pressefreiheit gibt es nicht mehr und das, schon lange bevor die russische Operation begonnen hatte.

    Aus Kiew kam die klare Ansage, dass man alle, die die Stimme gegen die Regierung erhoben haben, als vogelfrei erklärt hat. …ALLES LESEN !!

  19. Martin Sonneborn im EU-Parlament findet richtige Worte

    Diesen Charakter sollten 98% der Europa-Abgeordneten haben,

    Klare und ehrliche Worte!

    Etwas vollkommen unbekanntes in der Politik

    Der einzige Politiker im Parlament mit Anstand und Moral.

    Er muss sich sehr sehr einsam fühlen zwischen all den Lobbyopfern und Verbrechern.

    Hier ein Textauszug aus Sonneborns Statement in Brüssel, mit dem er Frau Kommissionspräsidentin von der Leyen persönlich ansprach:

    „(…) Um uns von einem Gaslieferanten zu lösen, der einen brutalen Angriffskrieg führt – Putin – haben Sie uns einen gesucht der einen brutalen Angriffskrieg führt – Aliyev (Präsident von Aserbaidschan – Verf.) .

    Auch wenn viele deutsche Medien schweigen: Derzeit überfällt die Öldiktatur, die zum ‘vertrauenswürdigen Partner‘ erklärt wurde von Ihnen, das demokratische Armenien.

    Respekt für diese Wahl – immerhin liegt unser neuer bester Kumpel Aserbaidschan in Sachen Demokratie, Presse und bürgerliche Freiheiten noch weit hinter Russland.

    Nur bei der Bestechung korrupter CDU-……. (das Folgewort akustisch unverständlich – Verf.) ist Aliyev ganz vorn.

    Als Sie ihren Dienst hier antraten, dachte ich, Sie seien lediglich unfähig und ein bisschen kriminell. Inzwischen weiß ich, dass Sie auch beeindruckend moralfrei sind (…)“.

  20. Seit Russlands interventionistischer Beteiligung an dem seit Jahren andauernden, grausamen innerukrainischen Krieg Kiews gegen die Donbas-Republiken, ist von westlicher Seite und besonders von der BRD ausgehend, unter kategorischer Verweigerung jeglicher Verhandlungsbereitschaft mit Moskau praktisch nichts nennenswertes erkennbar, was wenigstens auch nur Ansatzweise auf ernstgemeinte Friedensbemühungen hindeuten würde.

    Dabei ist es schon perfide wie jüngst Baerbock zu behaupten, dass Waffenlieferungen geholfen hätten, Menschenleben zu retten, nachdem diese mit exorbitanten Grüßen aus Deutschland weinende Mütter und zerfetzte Menschenleiber verursachten, sofern sie nicht zur Bereicherung gewisser Kiewer Akteure im Schwarzmarkt versickerten. Demnach dürfte von der BRD nicht mal ein Plastikmesser in die von Banderas Erben geprägte Ukraine geliefert werden.

    Obwohl es zunächst bereits ausreichen würde Russland wenigstens mal nur ein oder zwei klitzekleine Zugeständnisse beispielsweise bezüglich des Donbas und der bedrängelnden NATO-Osterweiterung zu machen, um die ganze Situation erheblich zu entspannen, ist der starrsinnige Westen nicht bereit auch nur einen Milimeter von seinen „Werten“ abzurücken, wobei der Westen mit großem Casus Belli unser aller Frieden riskiert, nur um die Ukraine ohne Rücksicht auf Verluste, mit kolonialistisch anmutenden Absichten zur kompromisslosen Durchsetzung seiner russlandfeindlichen Interessen, auf biegen und brechen in die EU zu zerren.

    Aber all das zeigt nur wieder einmal mehr, mit was für obskure Persönlichkeiten wir es zu tun haben, die aus schierer ideologischer Verblendung, nach allen Regeln der demokratischen Kunst mit fanatischer Verbissenheit über Leichen gehen, um die eigenen Positionen kompromisslos hinter dem Vorwand irgendwelcher zweifelhaften „Werte“ gegen Russlands berechtigte Interessen durchzusetzen, egal was der bald frierende, im dunkeln sitzende und bis zur kompletten Verarmung finanziell ausgeplünderte, mit atemabschneidenden Masken geknebelte Deutsche Wähler davon hält.

  21. Wer in den nächsten Wochen und Monaten für einen Frieden mit Russland auf die Straßen geht, sollte dies im Hinterkopf behalten.
    Ich bin der gleichen Meinung.Alles was du geschrieben hast,konnte ein Vernünftigdenkender Mensch voraussehen.In diesen Krieg geht es um die Zerschlagung Russlands und eine den Ami genehme Regierung ala Jelzin.

  22. Russland wird seinen Platz in der Welt bald finden. Ein kollabierendes Imperium, das dann nur noch als Tankstelle des ebenfalls schrumpfenden China dient. Gut gemacht.

  23. Kann schon sein, dass es Putin in diesem krieg nicht eilig hat. Aber Rückzüge wie jüngst hinterlassen Opfer in den „befreiten“ Gebieten. Und schüren die Angst der Bevölkerung dort, auch sie würde demnächst den Säuberungen seitens Kiew zum Opfer fallen.

  24. Was Putin auch immer denken mag. Wenn man hier im Westen einen Great Reset auslösen möchte, sind wir genau auf dem richtigen Weg dazu. Und die Ukraine ist, genau wie der ganze restliche Schmarrn wie Klima, Gender, erneuerbare, was für ein Schwachsinn, Energie, Corona-Plandemie, CO2, Flüchtende und xxx-Phobismus etc. nur ein Vorwand, um unsere Gesellschaft an die Wand zu fahren.

    Nach der Stunde 0, kommt dann das Paradies der Werktätigen x.0 für die restlichen Überlebenden. Angeblich sind ja 500 Millionen genug.

    Das ist meiner Meinung nach der große Plan.

  25. Ein schneller Vorstoss, wie ihn etwa die Russen bei Sievierodonetsk vorgenommen haben, ist immer mit grossen Verlusten auf Seiten der Angreifer verbunden. Daher ist der langsame Vorstoss der Ukrainer bei Cherson taktisch richtig. Und dass es jetzt einigen Leuten, die noch vor einigen Monaten den Untergang der Ukraine binnen Wochen prophezeit haben, mit der Gegenoffensive nicht schnell genug gehen kann, stört dabei nicht wirklich.

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