Und wenn es gar keinen Plan gibt?

Und wenn es gar keinen Plan gibt?

Chaos statt Ordnung (Symbolbild:Pixabay)

Bei dem unsäglichen Chaos, das – nein, nicht weltweit, sondern nur hier – herrscht, ist man gerne mit Verschwörungstheorien dabei. Da treten in Marvel-Manier Superschurken wie Bill Gates, die Leute vom World Economic Forum (WEF) oder irgendeine “jüdische Weltverschwörung” an, die nicht in Wochen oder Monate, sonder in Jahren oder Jahrzehnten planen, die Welt zu vernichten. Dummerweise ist Captain America mit der Eroberung von Venezuela beschäftigt, und die Fantastic Four besuchen gerade ihre Freunde auf der anderen Seite der Galaxis; keiner hilft uns. Aber was, wenn es solche Pläne gar nicht gibt? Wenn alles auf reinem zufälligen Opportunismus beruht? Warum sieht es der normale Chinese nicht, dass ihn sein Regime aber auch so was von total unterdrückt und ihm zentrale demokratische Rechte vorenthält? Warum hat der normale Deutsche nicht vor 90 Jahren gesehen, wohin die Welt mit einem Adolf Hitler abdriftet? Hat doch schon alles in „Mein Kampf“ gestanden. Konnte nicht nur jeder lesen, jeder hatte auch ein Exemplar des Druck-werksin seinen Bücherschrank.

Wenn man bei „Mein Kampf“ anfängt, kann man heute kommentierte Versionen kaufen, in denen eindeutig jede Schlechtigkeit als geplant und beabsichtigt und vorher exakt beschrieben entlarvt wird. Allerdings hat die kommentierte Fassung gleich zweieinhalb Mal so viele Seiten wie das Original (so viel Platz braucht man, um in Detail alles nachzuweisen), und ohne retrospektive Kenntnis der Ereignisse könnte man noch nicht einmal etwas begründen. Da geht es einem wie früher in der Schule bei Interpretationen: Hätte ein Goethe oder ein Shakespeare wirklich an all das gedacht, was da rein interpretiert wurde, hätten sie weniger als 20 Prozent ihrer Werke fertig bekommen. Und ein Adolf Hitler säße heute noch in Festungshaft, um an den letzten Formulierungen zu schrauben.

Lose-Lose-Situation

Kaum anders sieht es “beim Chinesen” aus, der nach unseren Moralvorstellungen ein völlig unmoralischer Mensch ist, der sich gegen Knechtung in Form von Totatüberwachung und sozialer Gängelung einfach nicht zur Wehr setzt. Tatsächlich sieht die Rechnung für den Chinesen ganz anders aus. Den interessieren die abgehobenen Gedanken von Jean-Paul Sartre, Simone de Beauvoir, Albert Camus, Soren Kierkegaard oder Friedrich Nietzsche überhaupt nicht, abgesehen vielleicht von Wortspielen im Vollsuff. Der normale Mensch hat seine Vorstellungen, wohin sein Leben laufen soll – und wenn er das erreichen kann, wird er auf den Deal eingehen und lautstark “Heil Xi” brüllen, ohne über die „höhere Gedanken“ der westlichen Wertewelt zu sinnieren. Für China eine Win-Win-Situation, für die westlichen Moralapostel in ihrer Welt inzwischen eine Lose-Lose-Situation – wobei man sich mit Moral anscheinend dann am intensivsten beschäftigt, wenn buchstäblich die Kacke am Dampfen ist. Moral kann man am besten dann predigen, wenn man erstens selbst keine hat und zweitens möglichst weit weg ist.

Doch zurück zum großen Plan. Die menschliche Tätigkeit gliedert sich in zwei Bereiche: Einen wertschöpfenden Teil, der das erwirtschaftet, was verteilt werden kann, und einen organisierenden, gemeinhin als Verwaltung bezeichnet, der dafür sorgt, dass die Wertschöpfung möglichst effektiv funktioniert. Das war schon in der Steinzeit so, wenn der Wertschöpfer mit seinem Faustkeil hinter dem Mammut herrannte und die Verwaltung dafür sorgte, dass er nach Erlegen des Mammut aufgrund ausgezeichneter Kochkünste in die Lage versetzt wurde, dem nächsten Mammut hinterher zu jagen. Und ab und zu einen weiteren Wertschöpfer gebar, der seine Rolle übernahm, wenn der erste vom Mammut zertrampelt wurde. Das funktionierte so lange gut, bis die Verwaltung die Überhand übernahm, oder genauer: der Wertschöpfer sich eine zweite Frau zulegte, womit der Ärger damals begann. Aber zurück zur Gegenwart.

Wuchernde Verwaltung

Auch heute läuft das zunächst so: der Handwerker zieht mit seinen Gesellen los und seine Verwaltung sorgt dafür, dass die Aufträge ordentlich verwaltet werden und die Kunden auch ihre Rechnungen bezahlen. Nun haben die Betriebe so ihr Auf und Ab: manchmal läuft es gut und man braucht mehr Gesellen, manchmal läuft es schlecht und man… ja, was eigentlich? Wenn ein Unternehmen nicht mehr genügend Arbeit für alle hat, wirft es zwangsweise ein paar Leute raus. Interessanterweise trifft das aber immer nur den Wert schöpfenden Teil, nicht die Verwaltung. Da sitzen dann diejenigen, die eigentlich ebenfalls nichts mehr zu tun haben, dies aber mit einer ungeheuren Intensität betreiben, sobald genauer hin geschaut wird. Wer so emsig und gewissenhaft nichts tut, den kann man nicht rauswerfen, im Gegenteil: Es wird sich nach einiger Zeit die Notwendigkeit herausstellen, dass einer alleine mit seinem Nichtstun völlig überfordert ist und man einen zweiten braucht, mit dem er sich das Nichtstun teilen kann. Während die Produktion herunter fährt, wuchert die Verwaltung nur um so schlimmer.

In einem Industriebetrieb geht das natürlich nur begrenzt gut; bei Staatsbetrieben jedoch läuft die krebsartige Wucherung der Verwaltung völlig problemlos. Klar werden weniger Werte geschöpft, was heißt, das auch weniger zu verteilen ist und das alle auf irgendeine Weise merken. Und wenn die Wirtschaft nur noch um 0,9 Prozent wächst, nagen alle am Hungertuch. Hunger trotz Wachstum? Auch so eine Irreführung. Wenn sich das Verhältnis Wertschöpfung zu Administration verschlechtert, gibt es weniger zu verteilen. Also wird das gleiche Produkt relativ teurer. Das Brötchen kostet immer noch 20 Pfennig, aber der Brötchenesser bekommt vom allgemeinen Kuchen nur noch 20 Mark und nicht mehr 35 Mark. Das kann man leicht verbergen, wenn man alles auf Pump finanziert und Geld druckt. Statt 35 Mark bekommt jeder nun 45 Mark; da aber nicht mehr Brötchen da sind, kostet das Brötchen nun 90 Pfennig, denn die Zinsen müssen ja auch noch mit bedient werden. Die Wirtschaft wächst nicht (obwohl sie definitiv schrumpft), sondern alles wird nur teurer und man bekommt immer weniger für das Geld.

Bürokratisierung als Selbstläufer

Erstaunlicherweise gilt: Je düsterer das Bild wird, um so krebsartiger wuchert die Verwaltung. Aus 1.500 Verwaltern in Zeiten der Hochkonjunktur werden 32.000 in Zeiten, da nichts mehr funktioniert. Dazu muss man sich ansehen, worin das Nichtstun eigentlich besteht. Um effektiv etwas verwalten zu können, benötigt man Zahlen. Normalerweise kommen die von alleine, aber bei einem Überhang der Verwaltung komischerweise leider gar nicht mehr – und man muss sie anfordern, ausgerechnet leider von denen, die noch Werte schöpfen, wodurch deren Wertschöpfung wiederum geringer wird. Der Bürokratisierungsaufwand steigt in dem Maße, wie die Produktivität sinkt, und je weniger wirklich getan wird, desto belastender und heftiger werden die Informations- und Datenübermittlungspflichten.

Das Verfassen interner Bericht und Memos, die Kontrolle sowie das Auffinden weiterer Daten, die man unbedingt braucht, um sie in internen Berichten, Memos und Kontrollen verwenden zu können, wird zum Selbstläufer. Die Verwaltung schafft neue Regeln und ist gleichzeitig Herr über alles, weil nur noch sie in der Lage ist, das Durcheinander der Regeln zu überschauen, und insbesondere zielsicher zu definieren, welche Regel wo gilt beziehungsweise warum eine Regel hier zu befolgen ist, dort aber nicht.

Amt Z hat überlebt

Und da sind wir an dem Punkt, wo es mit dem eingangs erwähnten Großen Plan nichts wird, ja gar nichts werden kann. Irgendwann übernehmen die Prinzipien der Evolution stur das Ruder. Bekanntlich besorgt die Selektion im Gesamtrahmen der Evolution für die Auswahl der Spezies und Eigenschaften, die an der nächsten Runde teilnehmen dürfen. In diesem Sinne kann man die Verwaltung durchaus als Organismus betrachten, dessen Teile in irgendeiner Form versuchen, auf Spielfläche zu verbleiben. Und dazu braucht es keinen “Masterplan”, es genügt reiner Zweckopportunismus und Selbsterhaltungstrieb. „Die Evolution ist ein blinder Uhrmacher“ betitelte Richard Dawkins einst eines seiner Bücher. Dawkins pseudoreligiöse Ausführungen muss man nur bedingt Ernst nehmen, aber mit dem Bild liegt er schon ganz richtig: Nur das, was mir nützt, wird gemacht – und wem es schaden könnte, das schaue ich mir gar nicht erst an.

Da sitzt es also nun, das Amt Z, und muss schauen, wie es überlebt. So wie Amt A, das sich mit der Ausstellung von Passierscheinen des Typs A-38 über Wasser hält? Ja, tatsächlich genau so! Amt Z befindet, dass es zur Aufrechterhaltung der “Z-lichen Ordnung” der Verfügung Z-4711 bedarf. Diese wird erlassen und dann abgewartet, was passiert: Läuft alles erwartungsgemäß, sind weitere Mitarbeiter des Amts Z vom Nichtstun überfordert und man stellt neuen Leute ein. Amt Z hat überlebt und geht in die nächste Runde.

Den Plan braucht es schlicht nicht

Beispiel gefällig? Nehmen wir die Migration. Da kommen auf einmal Leute ungebeten ins Land – und die Produktivabteilung – Grenzschutz und Polizei – sind so weit herunter gefahren, dass sie das Problem nicht an der Wurzel packen können. Die Verwaltungsabteilungen G bis O stellen aber schnell fest, dass eine Flut von Richtlinien zwar das Problem verschlimmert, die Abteilungen G bis O aber so völlig überlastet sind, dass sie neue Mitarbeiter benötigen. Wer am Ende die Sache ausbaden muss, interessiert kein bisschen. Formal sind das die Abteilungen D, E, R und S, aber das macht den Verwaltern keine Sorge. Schließlich sitzen auch dort Fachleute, denen sehr schnell etwas einfällt, wie sie Profit aus der Sache für ihre eigenen Amtsbereiche schlagen können. Großer Umvolkungsplan? Unfug! Den braucht es gar nicht. Die Maßnahmen 3923, 8711 und 9393 sind opportun, weil sie den Bestand der zuständigen Abteilungen sichern, also werden sie umgesetzt. Sollen doch die Philosophen irgendwelche Pläne in alles hinein interpretieren!

Oder, einmal tagesaktuell ausgerollt: Wäre es möglich, den Ukraine-Krieg zu beenden? Schließlich wäre das doch eine Win-Win-Situation für das große Ganze! Die Antwort: Nein! Einer ganze Reihe Verwaltungseinheiten wäre schlagartig ihre Daseinsberechtigung entzogen. Sie sind ja nicht sakrosankt. Sie tun zwar nichts, aber selbst diese Tätigkeit erfordert eine Professionalität, die man nach außen vorweisen können muss. Wäre es möglich, das Chaos der Energieversorgung zu beseitigen? Auch da ist eine Win-Win-Situation auszumachen. Doch auch hier gilt: Am Bezug von überteuertem LNG, Windkraft und Sonne hängen so viele Verwaltungsabteilungen, dass all das gar nicht mehr beendet werden kann. Zumal ein Umsteuern ihrerseits Fachverwaltungen benötigen würde, die es inzwischen nicht mehr gibt.

Bis zum bitteren Ende

Also auf ins völlige Chaos – ohne Masterplan! Der wird nicht benötigt, funktioniert auch von alleine. Wir kommt man aus der Nummer wieder heraus? Antwort: Nur durch Implosion des Gesamtsystems. Darauf zu hoffen, dass irgendeine Art demokratischer Umschwung etwas bewirkt, ist Blödsinn.

Selbst wenn jemand andere Pläne hat und formal an die oberste Schaltstelle kommt, stößt er irgendwann auf ein bürokratisches System, das seine eigene Existenbedrohung fürchtet und daher alles in Leere laufen lässt. Neue Anweisung 1013? Die kollidiert mit den Anweisungen 662, 4388 und 929, die nicht aufgehoben sind und weiter gelten. Also Rückfragen, Klarstellungen, Berichte, Anforderung von Daten, Nichtzuständigkeitsbekundungen – so lange, bis sich alles tot gelaufen hat und am Ende gar nichts passiert ist. Und all das endet erst, wenn es nichts mehr zu verteilen gibt und die Bürokraten selbst an der Reihe sind. Und das kann dauern.

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8 Antworten

  1. @Und wenn es gar keinen Plan gibt?
    oh – Pläne gibt es schon – eine Agenda 2010, eine Agenda 2030 eine Agenda 2050 und in den Schubaden die erste Variante der Agenda 2070 !
    Das wäre Deutschland !
    Und die EU hat ihre Pläne, und die USA haben ihre Pläne und die Oligarchen haben ebenfalls ihre Pläne !
    Das Problem ist das gleiche, das jeder General hat : kein Plan übersteht die erste Feindberührung !

    Auf der anderen Seite läßt der Niedergang Deutschlands, die Zerstörung der Wirtschaft und des Volkes durchaus einen Plan erkennen, der schon von Hooton und Morgenthau in Grundzügen vorgegeben wurde.
    Wir erleben, wie man Brücken abbricht – die Sprengung der Pipelines, die Zerstörung des Gasnetzes durch die Regierung – die Zerschlagung der Energieversorgung – das Ziel zeichnet sich durchaus ab, nur der Weg ist variabel und folgt nicht einem 1000-jährigen Plan, sondern wird an die Gegebenheiten immer wieder angepaßt.
    Vor vielen Jahren wurde ein Buch geschrieben : „Germany must perish“ und die Lektüre für viele Personen in Schlüsselstellungen zur Pflicht gemacht !
    Bsp. die Migration und Umvolkung heute – sie wurde schon vor lange Zeit von der UN mit dem replacement-Migration-Plan im Jahr 2000 vorbereitet – Merkel hat ihn als Diener der US-Oligarchen nur für Deutschland umgesetzt – und die Planungen dafür sind schon viel älter, wenn der Plan 2000 fertig vorgelegt werden konnte.

    Ich würde sagen – es gibt vielleicht keine Pläne – aber langfristige Ziele, die über Generationen verfolgt werden – sei es mit oder ohne Plan !
    Aber nicht in großem Maßstab und von der ganzen Bevölkerung getragen, sondern von kleinen verschworenen Gruppen, die nur in kleinen Teilen mal ans Licht kommen.
    Um mal ein Muster zu nennen : das britische Parlament mußte 1916 erfahren, als das Geld für den Krieg ausging und sie die jüdischen Bankiers mit der Balfour-Deklaration um Geld anbetteln mußten, das dieser Krieg 1914 keineswegs zufällig ausgebrochen war, sondern von britischer Seite schon seit 1895 aus wirtschaftlichen Gründen vorbereitet worden war.

    Die Pläne mögen sich ändern, aber die Ziels sind und bleiben – immer das gleiche Thema : follow the money.

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    1. Und die Architekten des Planes sind die üblichen Verdächtigen.
      Ihr Wahn, die ganze Welt für sich selbst zu haben mit einigen Millionen Sklaven, ist typisch für die sich als Auserwählte bezeichnenden „Zionesen“.

      Selbverständlich ist das aber nur eine Verschwörungstheorie!
      Ätsch!

    2. Ganz genau und so ist es auch heute wieder.
      Wenn es innenpolitisch nicht klappt , man den Rückhalt in der Bevölkerung verliert und gerne mal ein bisschen mit dem Kriegsrecht rumspielen würde , dann ist Krieg die „ideale“ Lösung für unfähige Politiker.

  2. In der Tat, es gibt keinen Plan, weder einen Plan B, C, D etc. Aber vielleicht gibt es doch noch einen. Man könnte ihn den LLS-Plan = Lose – Lose – Situation Plan nennen. Denn das einzige was in diesem vor lauter Bürokratie und ungezügelter Staatstreue strotzendem und total verlottertem Gemeinwesen noch funktioniert, ist die Gilde der Konkursverwalter. Diesbezüglich muss man sich jedoch fragen, ob man die Politiker der Altparteien nicht der Insolvenzverschleppung bezichtigen sollte, denn je länger sich die LLS-Phase hinzieht, desto weniger bleibt den Menschen im Falle eines Staatsbankrotts noch übrig. Dieser ist de facto zwar schon längst eingetreten, wird jedoch aus politisch-ideologischen Gründen nach wie vor verschleiert. Aber irgendwann wird die ungetrübte Wahrheit auf den Tisch kommen.

    1. @ ob man die Politiker der Altparteien nicht der Insolvenzverschleppung bezichtigen sollte,
      nun – bedenken sie – jeder Monat ist für die Geld – und wenn sie die 4 Jahre durchstehen, haben sie finanziell ausgesorgt. jedenfalls solange der Staat die ihre „gesetzmäßigen“ Ansprüche erfüllen kann, die sie sich selbst zugesprochen haben.
      Und – Insolvenzverschleppung – bei einer Firma wäre es, aber die entscheiden ja selbst darüber, der Staatsanwalt ist politisch weisungsgebunden – die müßten sich ja den eigenen Geldbeutel beschränken!
      Wird nicht passieren – weil denen Land und Leute egal sind !
      Ganz einfach, weil deren Gehalt davon abhängt, das ihnen Land und Leute egal sind – ansonsten dürften die meisten wegen Inkompetenz nicht einmal in die Parlamente !

  3. Ich habe „Mein Kampf“ gelesen(im Original).
    Von 2/3 Propaganda, die man getrost überblättern kann, war nur das 1/3 über die Weltpolitik interessant.
    Vieles von dem was prophezeit wird, ist später eingetreten. Und nicht weil Deutschland den Krieg
    verloren hat. Soweit zu Plänen. . .

  4. Wir vermuten immer, dass es einen
    Plan gibt.
    Nein.
    Den gibt es nicht.
    Und genau das ist das gefährliche.
    Es läuft alles ohne Plan ins Chaos.