Unlauterbach, am Thema vorbei: Das kranke deutsche Gesundheitssystem

Planloses Gelabere: Karl Lauterbach (Foto:Imago)

Ist die SPD von allen guten Geistern verlassen…? „Jaaaaa!”, rufen laut und vernehmlich Willy Brandt, Helmut und Loki Schmidt sowie Herbert Wehner aus ihren Gräbern und treten von innen wütend gegen die Sargdeckel. Es ist ja auch zum Verrücktwerden. Bundeskanzleileiter Schmutz, Schnolltz, Schmalz – oder wie auch immer diese unscheinbare Austauschfigur da oben in Berlin heißen mag -, hat qua SPD-Parteibuch offenkundig das letzte Aufgebot für lukrative Ministersessel aus seinem verkrachten Ex-Arbeiterparteihaufen zusammengekratzt. Tja, die SPD-Ministerriege ist so etwas wie „Die Nacht der reitenden Leichen“: Postsozialistische Untote, die aus ihren dunklen Gräbern immer wieder aufs Neue skelettös herauskrabbeln, um in der Berliner „Twilight Zone” des reichstäglichen Horrorhauses ihr Unwesen zu treiben.

Doch einer ist echt am schlimmsten. Würden die Kirmesveranstalter des Landes den Bundes-„Gesundheits-”Minister Karl Lauterbach als so eine Art Wachsfigur in ihre Geisterbahnen stellen, die Besucher würden juchen, jodeln, schreien, peifen, brüllen, heulen und den Mann frustriert mit Masken und Spritzen bewerfen. Klabauterbach, wie ihn vor allem die Norddeutschen gerne nennen, wird gerade im hohen Norden nicht einmal das unfallfreie An- und Abstellen eines Leuchtturms zugetraut. Es ist arg, was uns die alte Rollator-Tante „Es-Pe-Oh-Weh-De” da in diesen finsteren Tagen zumutet. Aber Lauterbach, sorry, der ist wirklich die allergrößte Zumutung seit der Erfindung der Sperrzeiten für Kneipen und Bars. Er ist als Mandatsträger und Person reichlich ärgerlich, überflüssig, unpassend und weitestgehend sinnbefreit. Ist das schamlose Hetze, unkorrekt und faktencheckerisch verbotsverdächtig, gemein und politisch fies?! Nö! Nee! Nein! Denn wofür, bitte, ist Kuddel Klabauterbach eigentlich zuständig?!

Reitende Leiche

Schau’n mer mal! Was schreibt denn die entsprechende Regierungswebseite über das Amt der „reitenden SPD-Leiche” Lauterbach? Achtung, ihre Bundesregierung informiert: „Zu den zentralen Aufgaben zählt, die Leistungsfähigkeit der Gesetzlichen Krankenversicherung sowie der Pflegeversicherung zu erhalten, zu sichern und fortzuentwickeln. Des Weiteren ist die Reform des Gesundheitssystems eine der wichtigsten Aufgaben des Ministeriums; Ziel ist es, die Qualität des Gesundheitssystems weiterzuentwickeln, die Interessen der Patientinnen und Patienten zu stärken, die Wirtschaftlichkeit zu gewährleisten und die Beitragssätze zu stabilisieren.” Insofern ist die Amtsausübung von Karl Lauterbach also komplett unlauter, als wir da von einem zwielichtigen Karl Unlauterbach reden, Karl der Unseriöse. Hand auf’s Herz – haben Sie diesen Corona-Promoter, diesen Talkshowminister, diesen Telewichtighuber, abgesehen von seinen comicsprachlichen Ausführungen zu migrantösen Affenpocken und Jaguarbissen in deutschen Kindergärten, jemals irgendetwas Ernstzunehmendes oder Relevantes im Sinne seiner oben zitierten Arbeitsplatzbeschreibung sagen hören? Ich nicht. Auch niemand sonst. Null. Nix. Nothing.

Und dann kommt da natürlich die wichtige Frage auf: Gäbe es denn für ihn eigentlich irgendetwas anderes zu verlautbaren als Äußerungen etwa zur Maskenpflicht für Papageien und Goldhamster, zur Sperrung aller Unterführungen wegen undurchsichtiger Nähe der Durchlaufenden, zur Maskenpflicht auch unter der Dusche oder in Dark Rooms, oder über neue Abstandsregeln für Bordellbetreiber und Tanzschulen – und ab Herbst ist dann wieder alles dicht, weil der Herr Minister ja schließlich auch nicht ganz dicht ist?! Der Alles-nicht-ganz-dicht-Minister! Ach ja, Lauterbach war auch noch in der Ukraine. Das Übliche: Fototermine mit dem T-Shirt-Staatschef vor zerbombten Häusern. Hat Klabauterbüx da vielleicht sogar Abstandsregeln für russische Panzer, Maskenpflicht für Söldner und Ausgehverbote für Putin und seine Oligarchen gefordert?

Ein Minister, der am Amt vorbeiregiert

Ihnen ist dieser Text zu flapsig, zu unsachlich, zu polemisch, zu ironisch?! Ja, womöglich – doch wie soll man sonst noch auf den akut regierenden, amtlichen Wahnsinn in diesem Land der vollnarkotisierten Dummwähler und der neopubertären Ökorealsozialismuspolitiker reagieren?! Etwa mit Sachargumenten…? Okay, bitte: Im Oktober letzten Jahres schrieb Nikolaus Nützel, als einer von vielen seriösen und fachlich kundigen Kritikern des bundesdeutschen „Gesundheits-”Systems (von dem viele seit Jahren sagen, es sei durch Inkompetenz und Korruption und politischen Machtmissbrauch kaputtreformiert worden) Folgendes im „Deutschlandfunk”: „Deutschlands Kliniken rechnen die Behandlung ihrer Patienten nach Fallpauschalen ab. Kritiker sehen darin einen falschen Anreiz: möglichst viele Operationen und Untersuchungen durchzuführen. Inzwischen gibt es einen Konsens, dass eine grundlegende Reform des Systems nötig ist.

Der damals gerade in Gründung befindlichen Ampel wurde somit früh etwas sehr Wichtiges mit auf den Weg gegeben, was jeden neuen Gesundheitsminister sofort zu einer gut aufgestellten Arbeitsgruppe hätte inspirieren müssen. Denn das System ist krank, hohl und schädlich, es ist sowohl finanziell als auch aus Sicht der betroffenen Patienten eine Zumutung – für vorrangig einfache Kassen-Patienten bedeutet dieses System nicht selten die Hölle, wozu sinnlose Operationen, Fehlbehandlungen jeder Art und endlos viele Opfer durch Krankenhauskeime gehören. Was aber macht der zuständige Minister, ein Mann der sozialen Demokratie, aus einer Partei, die sich mal „Partei des kleinen Mannes“ nannte (und analog dazu heute also die „Partei des kleinen Kassenpatienten” sein müsste)? Greift er die von Nützel und vielen anderen geäußerte Kritik auf? Natürlich nicht. Er schwadroniert sich stattdessen durch alle TV-Kanäle und brabbelt sinnfreies Zeugs in jede offene Kamera, wenn diese sich nicht schnell genug von ihm entfernt.

Kaputte Zwei- bis Dreiklassenmedizin

Der „Focus“ wunderte sich, ebenso wie kritische Wähler und zu einem großen Teil auch SPD-Anhänger selbst, über einen der ihren, der nun eher wie ein Ego-Shooter wirkt und sich offenbar als Weiser aus dem TV-Abendschauland verewigen möchte. Schon  kurz nach der Berufung dieser SPD-Fehlbesetzung ersten, kläglichen Ranges durch Scholz schrieb das Magazin über Unlauterbach: „Insgesamt 29 Mal wurde er eingeladen: Kein Politiker war laut ‚Meedia‘ 2021  öfter Gast in den Talkshows von ARD und ZDF als SPD-Politiker Karl Lauterbach. Doch wer glaubte, dass er als Minister seine Medienstrategie ändern würde, hat sich getäuscht.” Lauterbach verpasst tatsächlich hierdurch auch die Chance, gerade seine Wählerklientel kompetent zu bedienen und – was sein Job wäre – das System zugunsten der Patienten schlicht und deutlich zu verbessern und die Gefahren all der krankmachenden Reglementierungen mutig zu beseitigen. Er will es gar nicht reformieren, denn das macht zuviel Arbeit, liegt nicht im Interesse seiner Lobbystichwortgeber – und ist mit oberflächlich angelesenem Halbwissensgelabere mit dem selbstverliehenen Nimbus der Fachkompetenz in lauen Fernsehrunden eben nicht zu vergleichen.

Das Problem ist nämlich, dass das kaputte deutsche „Gesundheits-”System inzwischen eine Zwei- bis Dreiklassenmedizin installiert hat, die unsozial, inhuman und unseriös ist. Kein Wunder, dass dann in der Öffentlichkeit parteiliche Jubelberichte für die Dummen über eben dieses angeblich so super funktionierende System veröffentlicht werden – von den Abkassierern der Privatpatienten! „Wir haben die Medizin in Deutschland dadurch erheblich verbessert”, sagt Klinkbetreiber Mate Ivančić laut „Focus“. Solche dubiosen Figuren werden stets in der Öffentlichkeit präsentiert, damit sie ihre Abkassiererei zulasten der einfachen Kassenpatienten gnadenlos weiter durchziehen können und damit ihre lukrative Teilhabe an inhumaner Auslese und ärztlichen Risikobehandlungen verschleiern dürfen. Der Systemgewinnler Ivančić leitet – vermutlich täglich mehr grinsend – seine private Krankenhauskette „Schön Klinik”, die mit rund 10.500 Mitarbeitern an 29 Standorten in Deutschland und Großbritannien angeblich die Nummer fünf der privaten Krankenhausbetreiber sein soll und zumindest hierzulande auf den vorderen Plätzen zu finden ist. Gut 13 Millionen Euro Gewinn brillieren in der fetten Bilanz, die das Familienunternehmen für das erste Halbjahr 2021 vorgelegt hatte – eindeutige Profiteure von Reformen zugunsten der „Reichen”. Dass die Fallpauschalen ordentlich Geld in die Kassen solcher Krankenhausketten spülen, weiss inzwischen jede Krankenschwester. Aber es tut sich nichts. Wie auch – bei solch einem Totalversager und „Ministerdarsteller“ mit miesen schauspielerischen Qualitäten wie Klabauterbach.

Unfähiger Bundescoronaminister

Lauterbach, S.O.S.: Dieser Medien-Clown weiß offenbar gar nichts. Auf, auf zur nächsten „Talgschau”! Bald kommt die siebte Deltaplus-Variante, und da muss der ominöse Corona-Moderator doch fit sein, die neuen Viren in Deutschland muss er als Bundescoronaminister herzlich willkommen heißen, sie dann gebührend in allen Laberrunden im TV vorstellen und würdigen – während zur gleichen Zeit dann wieder und wieder und wieder irgendwo in Deutschland ein Bein, zwei Beine, zwei Füsse und vier Hände oder Arme wegen Krankenhauskeimen abgesägt werden müssen, was den Minister so gar nicht juckt. Das ist halt kostengünstiger als konsequente Hygiene-Maßnahmen in deutschen Krankenhäusern – Kassenpatienten in Lebensgefahr dank unsozialer Kosten-Nutzen-Fallpauschalen! Wo käme ein Herr Lauterbach auch hin, wenn er sein Ministerium tatsächlich sinnvoll führen würde, jenseits des Corona-Alarmismus?!? Das macht heutzutage doch kein SPD-Minister mehr – siehe die komplette amtierende Ampel-Grusel-Riege! Weil also Karl Unlauterbach sich nicht mal informiert, wie man es zum Beispiel in den Niederlanden geschafft hat, die Krankenhauskeime besser zu bekämpfen (man ist dabei auch in anderen Ländern teils erheblich weiter und effizienter als hierzulande!), wird bei uns einfach weitergemacht wie bisher. Dafür benötigt man dann aber keinen teuren Minister – und diesen Lauterbach erst recht nicht.

Tschüss, SPD! Der Friedhof in ewiger Ruh‘ gehört dir, kleine Männer und Frauen brauchen solche laut klappernden Skelette ohne Fleisch auf den Hüften und wenig Schmalz im Gehirn einfach nicht mehr! Übrigens, die SPD ist nunmehr ja auch in denkbar schlechtester Gesellschaft gestrandet; da lässt sich ursozialdemokratische Politik auch gar nicht mehr realisieren. Rot-Grün und Krankenhauskeime? Kein Problem! Herr Wirtschaftsminister Habeck rät den Deutschen, nicht mehr zu duschen und wie ein grüner Komposthaufen stinkend herumzulaufen – da kann man die ökologisch reinen Krankenhauskeime doch argumentativ mit ins Klima-Boot nehmen! Krankenhauskeime dürfen nicht länger diskriminiert werden! Nein! Krankenhauskeime wirken nachhaltig und haben hinsichtlich der von ihnen beseitigten Opfer auch eine gute Ökobilanz. Wer stirbt, der behält sein klimaschädliches CO2 für sich. Nur ein toter Bürger ist ein nachhaltiger Bürger. Auch Keime gehören unter Artenschutz gestellt! Dreck is beautiful. Grün stinkt, die SPD auch. Ganz Deutschland stinkt zum Himmel!

13 Kommentare

  1. Sie schreiben etwas von SPD Anhängern.
    Die gibt es doch längst nicht mehr. Wenn so ein Verein als Vorsitzende Saskia Esken wählt,
    so dumm ist doch niemand, dort noch Anhänger zu sein. Bei Franziska Giffey kann ich ja ob deren
    Dreistigkeit ja noch verstehen, wenn da Bewunderer sind. Aber der Rest des „Führungspersonals“ wird doch ganz sicher von niemandem mehr fähig gehalten, die Interessen
    des deutschen Volkes zu vertreten.

    • Ich wäre einer der dankbarsten wenn es so wäre! Die SPD führt uns wieder in den Krieg! Sie war immer dabei wenn es um Machtfragen geht, an der selbst ne Menge Mitglieder dieser Partei verzweifelten. Trotzdem wird sie seit 130 Jahren immer wieder gewählt. Die Partei zeigt sich gern in rot aber für mich war sie das nie!

  2. Lauterbach ist nur einer der schlimmsten. Er zerstört die Gesundheit der Menschen genauso wie Bill Gates es will und die USA- Nato- EU es plant. Wir stehen kurz vor dem Blackout. Die Bundeswehr wird großmäulig! Viel Glück!

  3. Wo der Psychopath Lauterbach seine Finger im Spiel hat, hinterlässt er, wie es für einen Psychopathen typisch ist, verbrannte Erde.

    Josef Kraus, jahrzehntelanger Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, sagt über Lauterbach:

    „Er ist für mich kein  Fachmediziner … Er ist Ökonom … Seine sog. großartige Arbeit, die er in Havard geschrieben, hat war nichts anderes als ein Plädoyer für eine Einheitsversicherung … eine dünne Arbeit … englischsprachig … 60 Seiten … geräumig geschrieben …“

    „Flg.23: Das Gutes-Gas-Gesetz“
    https://www.spreaker.com/user/16369378/kontrafunk-023-19-06-2022 (ab min. 17)

    Und wem das nicht langt, der kann hier über die Leichen im Keller von Lauterbach mehr erfahren:

    „Lauterbach-Karriere – die Leichen im Keller“
    https://www.achgut.com/artikel/lauterbach_Karriere_die_leichen_im_keller_

  4. Genau so nachvollziehbar: Wer Hirn hat, dem bleibt bei dieser Regierung und insbesondere diesem Leuchter nur noch Sarkasmus und Zynismus – Humor oder Satire reichen da schon lange nicht mehr!

    Bleibt nur wieder abzuwarten, wohin demnächst K.L. sinnfrei die nach oben offenen Corona-Terror-Stufen (e)skaliert …

  5. Da hat sich mal jemand so richtig ausgekotzt! Aber es stimmt schon: wir haben zur Zeit die schlechteste Regierung seit 1933(!). Nur Nieten!

    • So ist es ! Die schlechteste Regierung seit 33 . Was danach kam weis jeder . Man kann beinahe zuschauen wie sich das Grün unter Habeck und Baerbock Braun färbt

    • Nieten wären nicht so schlimm als das was wir tatsächlich haben.Sie zerstören unseren Wohlstand und damit auch unsere Lebensgrundlage im Auftrag fremder Mächte sehr nachhaltig.

  6. In einem gesunden Körper gibt es i.d.R. auch den gesunden Geist.

    Im Umkehrschluss aus einem kranken Körper kommen nur
    kranke Hirngespinste u.a. um das Volk dauerhaft zu züchtigen
    und ihnen ihre Grundrechte zu nehmen.
    Man sollte derartige Elementen zur MPU schicken
    und die Dienstfähigkeit feststellen lassen.
    Noch nie gab es so viele Typen, die man als Bürger nicht
    mehr für voll nehmen kann.

  7. An der Einführung der Fallpauschalen (DRGs) war Karl Wilhelm Lauterbach maßgeblich beteiligt. Rot-Grüne Idee anno 2002 unter TrUlla Schmidt. Warum sollte der was ändern?

    Aus Sicht von Pharma, Ärzteschaft, GKV, PKV ist Lauterbach (und alle vor ihm seit 1998) ein super Minister. Fette Beute aller Orten, kaum Kontrollen.

    Beitrags- und somit Gewinnerhöhungen werden gesetzlich verbrieft einfach Arbeitnehmerm und Rentnern zwangsoktroyiert.

    Beamte und Penionäre genießen üppige Beihilfen,
    Asylsuchende und Hartz4er zahlen nichts.

    Läuft für die Betreffenden bestens. Der gemeine arbeitsame (oder ehemals) Bürger zählt halt nicht dazu. Der zahlt zu.

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