Unterirdisch: Melanie Amann springt Freiheitsfeind Daniel Günther bei

Unterirdisch: Melanie Amann springt Freiheitsfeind Daniel Günther bei

Schwurbeln im Paralleluniversum: Ex-„Spiegel“-Redakteurin Melanie Amann (Foto:Imago)

Der Beruf des Pressemannes ist von einer hohen staatspolitischen Verantwortung umgeben; und nur Menschen, die dieser Verantwortung würdig sind, die die sittliche Reife mitbringen, um sie zu tragen, haben das Recht, an der Presse mitzuwirken und mitzuschaffen. Als unumgänglich notwendig erscheint mir in diesem Zusammenhang ein in Kürze zu erlassendes neues Pressegesetz, das das Verhältnis der Presse zu den staatspolitischen Kräften, die den Staat tragen, aufs neue regelt.” Dieses Zitat von Joseph Goebbels könnte auch fast wortgleich von Daniel Günther stammen, mit dem Unterschied, dass sich letzterer bei Markus Lanz im ZDF noch weitaus expliziter zu Medienzensur und Verboten bekannt hat.

Genau wie in den 1930er Jahren wieder würden auch jede Menge Vertreter der heutigen Medien diesen Frösteln machenden Goebbels-Worten, angewandt auf heutige Vorstellungen von “Verantwortung” und “Reife” im Linksstaat Deutschland, vorbehaltlos beipflichten – vor allem, was den Regulierungsbedarf zur Eindämmung “unwürdiger” Publikationen und das Verhältnis zu “staatspolitischen Kräften” anbelangt. Eine dieser unter allen Fahnen anzutreffenden Systemjournalisten ist die so penetrante wie gouvernantenhafte Ex-“Spiegel”-Frontfrau Melanie Amann, die inzwischen „Chefredakteurin Digital“ der Funke Mediengruppe ihr Unwesen treibt. Sechs Tage nach dem Skandalauftritt des schleswig-holsteinischen Ministerpräsidenten Daniel Günther in der Lanz-Sendung, bei dem sie selbst anwesend war, Melanie Amann nun einen unterirdischen Kommentar für die Berliner “Morgenpost” verbrochen, den man nur noch als finale journalistische Bankrotterklärung bezeichnen kann.

Deutliche Bejahung von Zensur

Dass Günther minutenlang gegen freie Medien (namentlich „Nius“) gehetzt und sie als als „Feinde der Demokratie“ bezeichnet hatte, und sich zudem offen für Zensur und einen noch engeren Schulterschluss zwischen dem Staat und der von diesem mit Steuergeld finanzierten „Zivilgesellschaft“ gezeigt hatte, um Kritiker mundtot zu machen, scheint für Amann in keiner Weise ein grundsätzliches Problem zu sein. Günther habe „Mist gebaut – aber auch Recht“, befindet sie lapidar; wer ihm bei Lanz genau zugehört habe, verstehe: „Das war kein Angriff auf die Pressefreiheit. Verbieten will Günther, dass Kinder unter 16 Jahren Hass und Hetze in Social Media ausgesetzt sind – was in Teilen der Welt schon Gesetz ist, was viele Politiker fordern und was viele Silicon-Valley-Manager ihren Kids heimlich vorschreiben“.

Diese zuvor von Günther vorgebrachte Schutzbehauptung ist glatt gelogen – denn die deutliche Bejahung von Zensur und “im Extremfall“ sogar Verboten erfolgte auf ausdrückliche Frage von Lanz nach “Nius”. Auch sie selbst als Gast der Sendung, habe dies „nachhören“ müssen, so Amann: „Mist gebaut“ habe Günther insofern, als er auf die Frage nach Zensur „Ja!“ gesagt habe, ehe klar gewesen sei, dass er Social-Media-Verbote meinte. In Zeiten digitaler Erregung sei dies eine „Torheit“, so Amann. Dies hatte allerdings niemand sonst so verstanden wie Amann, die offenkundig nur unvollständig “nachgehört” hat – denn Günthers Aussagen fielen explizit auf Lanz‘ Frage, was mit Medien wie “Nius“ aufgrund ihrer Berichterstattung passieren solle.

Dieselben plumpen Ressentiments

Damit nicht genug, attestiert Amann Günther auch noch den „Mut“, sein Unbehagen über die Zustände der Medienwelt ausgedrückt zu haben – denn: Es gebe “Hetzportale”, denen nichts an Aufklärung liege, „sondern an oft faktenfreier Stimmungsmache“. Politiker „und auch wir Qualitätsmedien“ lassen uns zu oft davon treiben, meint sie. Im Regierungsviertel grassiere die Angst vor Social-Media-Kampagnen, vor dem einen falschen Wort in einer Talkshow, das die „digitalen Wutbürger“ mobilisiere. Deshalb würden auch Politiker wie Ricarda Lang oder Armin Laschet nach Amtsende so befreit wirken. Endlich traue sich mit Günther ein Spitzenpolitiker, „den Druck anzusprechen und zum zivilen Widerstand zu ermutigen“, so das unfassbares Resümee dieser Hofberichterstatterin, die mehr in Talkshows herumlungert als sie journalistisch in Erscheinung tritt.

Dazu ist zunächst einmal festzustellen: Amann ist ganz sicher keine Qualitätsjournalistin, sondern das genaue Gegenteil. Schlechter, einseitiger, hasszerfressener und pseudoneutral kann man kaum auftreten als sie mit ihrer dümmlichen Arroganz. Ggenaugenommen ist Melanie Amann überhaupt keine Journalistin – sondern eine Aktivistin, die ihre intolerante, autoritäre und linksdoktrinäre Gesinnung über alles stellt und gegenüber Andersdenkenden und kritischen Medienvertretern dieselben plumpen Ressentiments hegt wie die von ihr gebauchpinselten und verteidigten Politiker. Schlimm genug, dass sie Günthers totalitäres Gezeter gegen die Pressefreiheit und seine faktische Forderung nach regierungskonformem Journalismus in der Sendung selbst unkommentiert ließ; nun lügt sie dieses klar grundgesetzlichen Offenbarungen allen Ernstes noch zu einem Akt der heldenhaften Courage um und macht Politiker und selbsternannte “Qualitätsmedien” zu Opfern böser und aus ihrer Sicht minderwertiger Medien, die angeblich bloß skrupellose Stimmungsmache betrieben

Hässliche Fratze der linken politmedialen Hauptstadtblase

Immerhin rang sie sich gönnerhaft den Satz ab, bei „Nius“ würden keine „Feinde der Demokratie“ arbeiten, sondern Kollegen “ihre Pressefreiheit” ausüben, „so ungern wir Qualitätsmedien das sagen“. Diese müssten eben „viel besser sein als die Krawallportale. Damit es sie nicht braucht.“ Was man wirklich nicht mehr braucht, sind Multiplikatoren wie Amann und ihre permanenten TV-Auftritte mit jedem bevormundendem Habitus, mit dem sie geradezu zum Gesicht der hässlichen politmedialen Hauptstadtblase geworden ist.

Mit ihrer Parteinahme für Günthers politische Selbstoffenbarung nimmt Amann diesmal allerdings sogar innerhalb ihrer Peer-Groups eine Außenseiterposition ein. Selbst in der linken „Zeit“ zeigt man sich empört über Günthers Entgleisungen, zumal solche Zensur- und Unterdrückungsphantasien wahrlich nicht auf ihn beschränkt sind; denn der gesamte Staatsapparat wird mittlerweile aufgeboten, um jeden Widerstand gegen den Migrations- und Klimawahnsinn, der das ganze Land in den Untergang treibt, zu unterdrücken. Die AfD, in der sich dieser Widerstand bündelt, soll verboten oder zumindest kaltgestellt werden. Die EU verabschiedet ein Zensur-Gesetz nach dem anderen, und deutsche Regierungen setzten sie eilfertig und oft sogar in verschärfter Form um. Nein: Günthers Auftritt bei Lanz war nicht das isolierte Gefasel eines fehlgeleiteten Politikers, sondern der Ausdruck der Mentalität einer abgewirtschafteten Kaste, die sich weigert, sich weiterhin dem demokratischen Prozess zu stellen und von den Futtertrögen der Macht zu lassen, egal wie oft ihre Politik abgewählt wird. Und Hofberichterstatter wie Amann sind Teil des gesamten Problems.

12 Antworten

  1. Diese Person macht, genauso wie dieser D. G., den deutschen Diktaturen des 20. Jahrhunderts alle Ehre. Offenbar sehnen sie sich diese Zeiten zurück und bedauern, dass sie ein paar Jahrzehnte zu spät geboren wurden. Aber sie arbeiten ja fleißig daran, dass ihr Traum von der 3. deutschen Diktatur Wirklichkeit wird.

    23
    1
    1. Verschlimmernd kommt heute noch die EU Kommission dazu, diese gab es damals nicht!
      Und diese 67.000 Beamten haben nichts anderes zu tun, als uns zu überwachen und täglich mit neuen Verordnungen zu drangsalieren.

      17
  2. Jens Muche: Leider konnte ich zum Beamtenpunkt nicht mehr antworten, da Kommentar wohl nur einen Tag möglich!

    Alliertes Militärgesetz Nr. 15
    Wieso glauben FH- Beamten immer, dass Euresgleichen in der Privatwirtschaft mehr verdienen würdet? Versucht es!
    Neid wird benutz, um eine Debatte zu verhindern
    Wo soll der Sinn sein, wenn Kritiker eines Systems, diesem auch noch beitreten?
    Polizei ist etwas völlig anderes als Lehrerschaft! Die Feuerwehr ist eh nur in Großstädten als Berufsfeuerwehr organisiert
    In Schweden und England gibt es nur angestellte Polizisten

  3. Wenn ich schreiben würde, was ich von dieser unsäglichen Person halte, hätte ich vermutlich den Staatsschutz am Hintern. Und immer wieder sind es Weiber, von denen der größte Schund abgesondert wird. Egal, wie sie heißen, zeigen sie doch ganz deutlich, dass sie in der Politik oder im Journalismus nix zu suchen haben und vielleicht eher Schweine füttern sollten – vielleicht richten sie da keinen Schaden an.

    21
    1. Obwohl ich selbst weiblich bin, muss ich Ihnen voll und ganz zustimmen.
      In der Politik gibt es ein bis zwei Politikerinnen, die man als solche bezeichnen kann und die im Sinne des Volkes arbeiten.
      Aber auch bei den männlichen Kollegen sieht die Sache nicht besser aus, egal ob Politik oder Journalismus!
      Wirklich nur noch böswillig erbärmlich!

  4. Wie die Bundesregierung die Presse- und Meinungsfreiheit nun ganz abschaffen will
    In Deutschland soll im Zuge der Umsetzung einer EU-Richtlinie nun das Politische-Werbung-Transparenz-Gesetz eingeführt werden, das die Meinungs- und Pressefreiheit endgültig begraben wird und wohl zu den repressivsten derartigen Gesetzen weltweit zählen dürfte.
    https://anti-spiegel.ru/2026/wie-die-bundesregierung-die-presse-und-meinungsfreiheit-nun-ganz-abschaffen-will/

  5. Diese üblen Personen haben sich in
    einer Antidemokratischen Blase sehr
    gemütlich gemacht.
    Und jeder der die Kreise stört, ist ein
    Feind der Freiheit.
    Und sie versuchen dies bis zum Ende
    durchzuziehen.

  6. Die war ja eh noch nie echte, wahre Journalistin, sondern immer nur Agitatorin und Propagandistin, direkt angeliefert aus Propagandistan. Die ist nicht ernst zu nehmen. Die wird sicher mal Regierungssprecherin.

  7. Nach Günthers Zensur-Aussage meint Lanz jetzt: „Er hat die Meinungsfreiheit ausdrücklich hochgehalten”
    Am Mittwoch kommt bei Lanz das Gespräch auch wieder auf die Äußerungen Daniel Günthers über neue und soziale Medien. Lanz verteidigt dessen Aussage, dass „Nius und solche Portale” Feinde der Demokratie seien, als Meinungsfreiheit.
    https://apollo-news.net/als-von-storch-gnthers-zensur-aussage-kritisiert-spricht-lanz-von-fake-news/

    Medienanstalt attackiert Nius und stellt erstmals ein Verbot ganzer Medien in den Raum
    Nach Daniel Günther greift nun auch die Medienanstalt Berlin-Brandenburg Nius an. Man könne als Ultima Ratio auch ganze Medien verbieten, heißt es zudem. Erstmals stellt eine Medienanstalt damit ein mögliches Medienverbot in den Raum – und das ohne klare rechtliche Grundlage.
    https://apollo-news.net/medienanstalt-droht-in-der-nius-affaere-koennen-als-ultima-ratio-ganze-angebote-verbieten/

  8. Amann (echtes Alter: 62 Jahre) sieht doch genau so aus wie eine von Hilter’s Tussen. Was will man da anderes erwarten?