US-Universitäten im Würgegriff des Woke-Wahns: Totalitärer als in Nordkorea

Wenn selbst Albert Einstein zum Schwarzen wird: „Person of Colour”-Kult an einer amerikanischen Hochschule (Symbolbild:Imago)

Die Vereinigten Staaten üben auf Europa und insbesondere auch Deutschland – trotz eines hiesigen handfesten, zunehmenden Antiamerikanismus – einen überdominanten kulturellen Einfluss aus. Gerade die kulturmarxistische Linke lässt sich von geistigen und gesellschaftspolitischen transatlantischen Verirrungen in einem weit stärkeren Maße beherrschen, als ihr selbst bewusst und lieb ist. So ist es kein Zufall, dass alle linksradikalen Bewegungen der jüngeren Zeit, von „Black Lives Matter” über „Cancel Culture”, Corona- und Impfhörigkeit bis zum queer-diversen Transgender-Fundamentalismus, aus demselben Land kommen, in dem auch Kreationismus und bibelfester Evangelikalismus eine feste Heimstatt haben.

Vor allem ausgerechnet die elitistischen, weltrenommierten US-Hochschulen haben sich dabei zu Zentren und Gedankenschmieden der zeitgeistlichen Ersatzreligion von Political Correctness und Wokeness entwickelt, an denen kein intellektueller freigeistiger Austausch mehr möglich ist, sondern ein postdemokratisch-totalitärer Dogmatismus mit inquisitorischen Auswüchsen herrscht. Welche Abgründe dort herrschen, hat nun ein frischgebackener Absolvent der Universität von Chicago namens Daniel Schmidt auf Twitter
offenbart. Seine erschütternden Einblick in das verheerende Ausmaß, in dem die höchsten Bildungsstätten der USA mittlerweile von der woken Ideologie infiltriert sind, lassen einen schaudern – und an der Zukunft des dekadenten und degenerierten Westens (ver)zweifeln. Es geht hier wohlgemerkt nicht um die staatlichen Universitäten und Colleges, sondern vor allem um exklusive „Kaderschmieden“ und renommierte Institute, für die teilweise pro Semester 30.000 Dollar und mehr an Studiengebühren fällig werden.

Stramm linker Kadavergehorsam

Schmidt schildert vor allem fünf Einzelbeobachtungen aus dem vergangenen Jahr, die diesen Eindruck unterstreichen: So würden sich mittlerweile 20 bis 30 Prozent der Studenten der „LGBT+-Community“ zugehörig fühlen. Damit ist diese Bewegung im akademischen Betrieb massiv überrepräsentiert:  Im landesweiten Durchschnitt der USA beträgt sein Anteil nur sieben Prozent. An der Universität Yale identifizieren sich derzeit 23 Prozent als Mitglieder dieser Community. 44 Prozent ordnen sich zudem als politisch „links”, 30 Prozent als „sehr links” ein. Der Anteil derer, die sich hingegen als „sehr konservativ” sehen, beträgt lediglich noch ein Prozent; als „etwas konservativ” bezeichnen sich 9 Prozent. Der Rest definiert sich selbst als „unpolitisch“ oder „gemäßigt„, wobei dies die Masse jener ist, die ihr Fähnchen in den Wind hängen – und dieser Wind weht stramm von Linksaußen. Die einschlägige Presse vermeldet denn auch triumphierend, dass die Anzahl der Studenten, die sich einer irgendwie definierten sexuellen Minderheit zuordnen, weitaus höher liegt als der Anteil der Konservativen.

Eine zweite Beobachtung Schmidts sei ein „beängstigender Gehorsam” – selbst gegenüber den unlogischsten und unsinnigsten Forderungen: Einen Tag, nachdem die Universitätsleitung die Maskenpflicht aufgehoben habe, habe etwa ein Professor verkündet, dass man sich noch immer in einer Pandemie befände und deshalb jeder selbstverständlich weiterhin Masken tragen müsse. Daraufhin habe jeder der Studenten um ihn herum – ohne dies auch nur im Ansatz zu hinterfragen – umgehend eine Maske angelegt, sodass er, Schmidt, schließlich der einzige im ganzen Hörsaal ohne Corona-Maulkorb gewesen sei. Wie in einer Art pervertierten Wiederholung des Milgram-Experiments seien er und einige wenige, die zunächst ebenfalls noch zögerten oder keine Maske griffbereit hatten, angefeindet und bedroht worden. Schmidt verweist an dieser Stelle darauf, dass es sich bei diesen konformistischen Mitläufern wohlgemerkt um Menschen handelt, die höchst anspruchsvolle Zulassungsverfahren gemeistert, Mathematik-Olympiaden gewonnen und praktisch allesamt einen weit überdurchschnittlichen IQ hätten. Dennoch würden sie stillschweigend und sklavisch, ja robotergleich Forderungen gehorchen, über die jeder normale Mensch lachen würde. Im Vergleich dazu wirkten Schüler an staatlichen Schulen, so Schmidt, die deutlich schlechtere Noten hätten, wesentlich selbstbestimmter und freier als diese künftigen Eliten.

Weiße haben keine Chance mehr

Weiterhin berichtet Schmidt von der verstörenden Beobachtung, dass er nicht einen weißen Kommilitonen aus der Mittelschicht mehr an seiner Chicagoer Hochschule getroffen habe. Alle Weißen, die er kenne, entstammten entweder der Unterschicht, wie auch er selbst, die dank Förderung oder Stipendien in die erlauchten Zirkel der Elite-Unis aufgerückt waren, oder seien „extrem reich.“ Wenn er noch auf Weiße gestoßen sei, die der Mittelschicht anzugehören schienen, habe er schnell gemerkt, dass diese eigentlich Latinos gewesen seien, die sich bei ihrer Bewerbung auch entsprechend klassifiziert hätten – was ihnen beträchtliche Vorteile aufgrund der Minderheitenförderung verschafft habe. Überhaupt gehe ohne erklärte und bis zum Erbrechen überbetonte Zugehörigkeit zu irgendeiner Minderheit – was am einfachsten über die sexuelle Orientierung oder einen Migrationshintergrund gehe – gar nichts mehr. Die linke Identitätspolitik habe längst Apartheid-gleiche Zustände geschaffen. Dies habe bei Schmidt den Eindruck erweckt, dass es unmöglich sei, als weißes Mittelschichtkind an einer Elite-Universität zugelassen zu werden – wenn man nicht gerade ein Wunderkind sei. Für alle anderen Schichten seien die die Anforderungen hingegen wesentlich niedriger.

Die meisten Studenten, die sich als konservativ bezeichnen würden, hätten kein Rückgrat mehr und seien ihrerseits tatsächlich kaum mehr konservativ oder auch nur bürgerlich-liberal im traditionellen Verständnis. Sie würden es beispielsweise niemals wagen, ehrlich oder kritisch über die zum sogenannten „Kapitol-Sturm“ aufgeblasenen Ereignisse vom 6. Januar 2021 zu sprechen, die Massenmigration zu kritisieren oder gegen quasi-rassistische Vorurteile gegen Weiße aufzubegehren. Eher würden sie über „banale politische Philosophie“ schreiben, um smart zu erscheinen, als die einzigartigen Möglichkeiten einer Elite-Universität zu nutzen, um sich gegen die vorherrschende und erdrückende linksextreme Ideologie zu wenden.

Die Führungskräfte von morgen

Deshalb würden die meisten Studenten auch zu „glücklichen Sklaven des Wokeismus“ werden, solange sie dadurch nur einfacher einen Job bei einem prestigeträchtigen Arbeitgeber in der Finanzindustrie fänden. Unternehmen wie Goldman Sachs oder McKinsey sei dies bewusst, die Anforderungen ihrer Human-Ressources-Abteilungen und die Einstellungsprofile bei ihren Assessment-Centern seien längst auf die entsprechenden korrekten Gesinnungsprüfungen abgestellt –  weshalb sie es auf solche „linksaktivistischen” Studenten bevorzugt abgesehen hätten; wohl wissend, dass sie diese als „unternehmerische und politische Sklaven“ im künftigen globalen Netzwerk benutzen könnten. Zur frühzeitigen Detektierung solcher passender Kandidaten gehöre etwa, dass diese ihre Pronomen bei jedem Vorstellungsgespräch genderkorrekt nennen erwähnten, und im Curriculum Vitae die Unterstützung klimaaktivistischer, linksradikaler oder antiweißer Kampagnen und Veranstaltungen – etwa auch zur „Rassegleichheit“ –  aufwiesen. Eine echte kritische Politisierung sei jedoch gar nicht erwünscht, denn innerlich seien diese Absolventen und Führungspersönlichkeiten der Zukunft – „völlig leer“, so Schmidt.

Mit seiner Bestandaufnahme zeigt er auf, mit welchem Irrsinn man (leider nicht nur) an US-Universitäten mittlerweile indoktriniert wird. Für 80.000 Dollar (und mehr) pro Jahr erhält man eine ideologisch verseuchte Pseudobildung, die Generationen unselbständiger Lemminge mit blindem Unterwerfungsstreben und Konformismus heranzüchtet, welche alles tut, was man ihr befiehlt. Seine Schilderungen erinnern weitaus mehr an die Kaderschmieden totalitärer Staaten – etwa Nordkorea oder China – als an Universitäten freier Länder; es ist ein Trend, der zunehmend auch deutsche Hochschulen ergreift.

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6 Kommentare

  1. Die Minderheiten können sich den Woke-Unsinn sonst wo hinstecken.
    Corona, Woke, Gender, Diverse, gekaufte Mainstream-Presse,
    Staats-TV, Staats-Radio, Entrechtung und Antidemokratie
    haben nur eines zum Ziel, die Macht des Faschismus im Sinne der
    Herrschenden zu stärken und sich dem Volk entgegen zu stellen.
    Man darf von Volksgegnern sprechen.
    Und hinzu kommen noch Lügen, wie u.a. der Iwan und der von
    uns Steuergeldern getragene Krieg in dem Oligarchenland, wo
    der Oligarch sämtliche Oppositionsparteien, Iwan-Kultur verboten hat,
    wäre an allem Schuld.
    Nein, es ist u.a. die voreilige, nicht bis zum Ende gedachte Sanktionspolitik
    gegen Iwan.
    Unverhältnismäßige Politik seit 1949 hat Land und Menschen dort hin gebracht,
    wo wir jetzt stehen und es wird vorauss. noch viel ärger kommen.
    Ganz schlimm, das es immer noch Dumme gibt, die dieses schlimme
    System unterstützen.
    Auch diese Unterstützer oder sollte man sie „Lämminge“ nennen,
    werden nicht nur jetzt, besonders im Herbst/Winter merken, wie Ihnen das Geld und
    die Energien ausgehen und sie werden die grünlinke Dilettanten beginnen
    mit anderen Augen anzusehen und sich von ihnen abwenden !

    Nicht zu vergessen, das immer neues irrationales aufgemacht wird um das Volk
    weiter zu verunsichern, zu spalten, statt sich um das nahe liegende und wichtige
    zu kümmern.

    • Das sind keine Minderheiten mehr. Die Weißen sind die Minderheit. Diese ganzen Länder wie die USA, Kanada, Deutschland, Australien usw. haben nur funktioniert, weil es eine weiße Mehrheit gab. Seit 70 Jahren ändert sich das aber. Ich glaube den deutschen Statistiken schon lange nicht mehr. Selbst die „Deutschen“, die einen deutschen Nachnamen haben, sehen nicht mehr deutsch aus. Und in den USA ist es doch auch nicht anders. Asiaten, Schwarze, Latinos, Slawen, Araber, Armenier, Inder…Da gibt’s doch auch kaum noch mittel- und nordeuropäische Weiße. War doch schon immer so, dass allein die keltischen und germanischen Völker Europas was auf die Reihe bekommen haben. Nicht die Albaner haben so ziemlich alles erfunden. Es waren auch keine Rumänen, Inder, Nigerianer oder Komanchen-Indianer, es waren die Briten, Deutschen und Franzosen, die so ziemlich alles erfunden haben. Und genau diese Länder haben die Mehrheit der britischen Überseegebeite gestellt. Und seit 100 Jahren führt man Krieg gegen die Weißen. Abtreibungen, Verhütungsmittel, Feminismus. Man tut alles, damit die Geburtenrate sinkt. Man verheizt die Europäer in zwei Weltkriegen, und betreibt seit Kriegsende eine Umsiedlungspolitik, die in den letzten Jahren beschleunigt wurde. Und zu all dem kommt noch die Impfung, die vermutlich auch Unfruchtbar macht, die Menschen langsam tötet und zu Schwangerschaftsabbrüchen führt. Dieser Hass auf Weiße ist auch kein Hass auf Weiße. Denn bei slawischen Völkern, die auch weiß sind, scheint das Interesse an Dezimierung eher gering zu sein. Ich hab eine Begründung, wieso es nur gegen einen Teil der Weißen geht, aber das darf jeder selbst herausfinden, was an uns so wichtig ist…Als Tipp nenne ich mal die Bibel und darin die Bücher der großen Propheten. Den Rest darf sich jeder selbst denken.

  2. Die Mehrheit der Mimorities, ist sowieso, nur wegen der seit 1978 geltenden „Affarmative Action“, eine Art Wiedergutmachung fuer die Sklaverei, in die Hochschulen gekommen. Dazu haben sie oft voellige Studienkostenbefreiung ueber die ganze Studienzeit und Bell grants, auf grund ihres Minderheiten Status und weil sich Hochschulen um Schwarze oder Latinos reissen.

    Asiaten und Weisse mit weitaus besseren Abschluessen werden systematisch bei der Aufnahme und Auswahl benachteiligt. Dies ist bei Aufnahmepruefungen zum oeffentlichen Dienst, Feuerwehr, Polizei genauso. Die Hautfarbe, die „Heulvictimstory“, z.B. aufgewachsen im Ghetto mit alleinerziehender Mutter, oder ein Grosselternteil indianischer Abstammung hilft um gegen ueber Weissen mit besseren Abschluessen und Testes bevorzugt zu werden,. Erzaehlungen , als Familienstory reicht, beweisen muss man dass nicht, dann gibts College umsonst.
    Das kenne ich aus meinem Bekanntenkreis und bestes Beispiel ist Senatorin „Pocahontas“, so von Trump bezeichnet, Demoncrap Lizzy Warren. Sie hat sich so,vom Steuerzahler das Studium bezahlen lassen und bis heute keinerlei Gewissensbisse deswegen.

    Asiatische Studentenvereinigungen haben Klage, wegen ihrer Benachteiligung,trotz besserer Testergebnisse gegen ,soweit ich weiss, Haravard eingereicht und auch gewonnen.
    Den Colleges und Uni’s ist es egal, ob die Minorities dann auch einen Abschluss oder Degree schaffen. die meisten verlassen die Uni sowieso vorher und ohne Abschluss.
    Hauptsache, sie haben die Leute politisch korrekt aufgenommen, die Grants einkassiert und koennen sich in der Oeffentlichkeit gut , als antirassistisch darstellen.
    Mir bekannte Farbige, wuerden sich nie von einem, vor allem juengeren farbigen Arzt behandeln lassen, da sie ueber „Affarmative Action“ Bescheid wissen und auch, wie sich die Abschlussanforderungen in den letzten 20 Jahren nach unten veraendert haben.

    Es gibt ausgezeichnete farbige Aerzte, wie Dr. Ben Carson oder der Neurosurgeon, der mich operierte. Ausgezeichnete Schriftsteller und Philosphen, wie Thomas Sowell, ausgezeichnete Anwaelte, doch die sind all ueber 60 Jahre alt und sind ohne „Affarmative Action“oder vor der Einfuehrung dieses Gesetzes und mit excellenten Abschluessen, wie ihre weissen Mitstudenten auch,an die Uni’s gekommem. Naehmlich aus eigenem Talent un Koennen ohne Bevorzugung auf Grund ihrer Hautfarbe. Diese und andere konservative Farbige sind sowieso gegen Bevorzugung, Opferstatus und Wokismus.

  3. US-Konservative sind „Loser“ und die meisten von ihnen merken es nicht einmal

    „Warum sind Konservative solche Verlierer? Weil sie nur die Stellung halten wollen, während ihr Feind mit voller Geschwindigkeit auf sie zustürmt. Sie wollen keine neuen Länder erobern, ihre Feinde töten oder wirklichen Schaden anrichten. Sie wollen den Status quo aufrechterhalten, während die Linke vor dem Mund schäumt, um zu gewinnen, voller Schwung und Leidenschaft. Die Linke ist aufgrund ihrer tiefsitzenden inneren Dysfunktion so unzufrieden mit dem Zustand der Welt, dass sie sich mit ganzer Kraft dafür einsetzt, sie zu verbessern. Sie wissen nicht, wie sie ihr Leben genießen sollen, also müssen sie das Leben anderer angreifen.

    Konservative hingegen haben weder Schwung noch Leidenschaft. Sie wollen einfach nur in Ruhe gelassen werden, was sie zu einer leichten Beute für ein Kollektiv macht, das darauf aus ist, ihre Albtraum-Utopie zu verwirklichen. Am Ende sind die Konservativen die Spartaner in 300, die ihr ganzes Leben darauf trainiert haben, den Kampf zu verlieren, selbst wenn sie Pfund für Pfund stärker sind als ihr Feind.

    „Da ich weiß, dass Konservative nicht gewinnen werden, identifiziere ich mich nicht mehr als Konservativer, weil ich mich nicht als Verlierer sehe. Ich werde unter dem Radar bleiben und ohne „Label“ leben und die Kommunisten auf der Linken die Verlierer auf der Rechten besiegen lassen, wie sie es seit Jahrhunderten tun.“

    https://medium.com/@swampster/could-it-be-true-b99f192b97b6

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