Vergeblicher Appell von Ärzten und Wissenschaftlern gegen Impfpflicht

Offener Brief (Symbolbild:Imago)

Gestern war ein schwarzer Tag für Freiheit und Grundrechte (insbesondere das Recht auf körperliche Selbstbestimmung): Der Bundestag wagte den historischen Sündenfall und stimmte einer zunächst berufsgruppenbezogenen Impfpflicht zu. Es dürfte sich um einen politischen Epochenwechsel handeln – denn ab sofort ist nichts mehr unmöglich in diesem Land.

Vergebens waren die Appelle zahlloser Experten, Ärzte, Wissenschaftler, Juristen und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, die sich bis zuletzt gegen den historischen Irrweg dieser fatalen Entscheidung zur Wehr gesetzt hatten. Und: Man muss kein Hellseher sein um vorherzusagen, dass mit derselben unbeirrten Folgsamkeit die vom Corona- und Impfregime gekaperten Verfassungsorgane auch die allgemeine Impfpflicht durchwinken werden.

Ein eminent wichtiges Zeitdokument stellt daher der Offene Brief einer Auswahl von teilweise namhaften Medizinern und Wissenschaftlern dar, den diese vor der gestrigen Parlamentsentscheidung veröffentlicht hatten (darunter interessanterweise auch Karl Lauterbachs Ex-Frau Dr. Angela Spielberg), in dem diese vehement und wohlbegründet die Impfpflicht ablehnen. Ansage dokumentiert diesen Brief nachfolgend ebenfalls, da es sich um einen Brandbrief der Vernunft und geistigen Freiheit handelt, die in Deutschland zunehmend in Gefahr geraten.

 

Offener Brief

Die von Befürwortern einer allgemeinen Impfpflicht vertretene Auffassung, dass die kollektive Impfung in der gegenwärtigen Situation alternativlos sei, ist nach derzeitigem wissenschaftlichen Kenntnisstand unhaltbar. Es gibt keine den üblichen Standards folgenden wissenschaftlichen Daten, die belegen, dass die Impfung für jede Bürgerin, jeden Bürger unabhängig von Alter, Geschlecht, Vorerkrankungen oder anderen Faktoren mehr Nutzen als Schaden stiftet. Weder liegen hierzu die üblicherweise in Zulassungsverfahren geforderten Daten aus randomisierten kontrollierten Studien noch aus epidemiologischen Kohorten mit hinreichender Qualität vor. Für große Gruppen der Bevölkerung gibt es überhaupt keine Evidenz für einen Nutzen, z.B. für gesunde Kinder und junge Erwachsene oder für Schwangere im ersten Drittel der Schwangerschaft. Dagegen ist ein Schaden nicht auszuschließen, sondern ist mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit sogar anzunehmen.
Solche Gruppen zur Impfung zu nötigen, heißt von ihnen zu fordern, dass sie eine Körperverletzung hinnehmen. Die Frage, ob eine Impfung für eine konkrete Person sinnvoll ist oder nicht, verbleibt eine individuelle Entscheidung, die ggfs. nach Rücksprache mit einer Ärztin/Arzt des Vertrauens von jeder Bürgerin und jedem Bürger, bzw. von Eltern in eigener Verantwortung beantwortet werden muss. Die immer wieder postulierte „Notlage“ ist hypothetisch und muss nach fast zwei Jahren in einem der bestentwickelten Gesundheitssysteme der Welt als unrealistisch betrachtet werden. Die scheinbare Begründung einer solchen Notlage durch mathematische Modelle führt in die Irre. Sofern trotz der in Deutschland verfügbaren Kapazitäten Versorgungsprobleme auftreten, ist vielmehr nach der politischen und organisatorischen Verantwortung zu fragen.
Dem Staat fehlt nach dem Vorgesagten jegliche wissenschaftliche, rechtliche und ethische Legitimation, sich über den Willen von Bürgerinnen und Bürgern hinwegzusetzen.
Neben der allgemeinen Impfpflicht wird die Impfpflicht für bestimmte Berufsgruppen wie Krankenhauspersonal, Beschäftigte in der Pflege etc. unter dem Gesichtspunkt eines erhöhten Schutzbedarfs vulnerabler Gruppen diskutiert. Die bisherigen Erfahrungen in der Bundesrepublik zeigen, dass nach einer gewissen Einschwingzeit am Anfang der Pandemie die professionelle Hygiene dieser Berufsgruppen ausreichend ist, Ausbrüche weitestgehend zu verhindern. Eine generelle Impfpflicht in diesen Berufsgruppen muss somit als unverhältnismäßig angesehen werden, auch und gerade vor dem Hintergrund einer Infizierbarkeit durch Geimpfte. Ein konsequenter Infektionsschutz erfordert bei entsprechender epidemischer Lage die Testung des Personals unabhängig von dessen Immunstatus, womit der Zusatznutzen der Impfung fraglich wird und eine Impfpflicht nicht gerechtfertigt werden kann.
Auch in dieser Situation hat der Staat nicht das Recht, die individuelle Entscheidung über die Impfung vorzuschreiben, da es niederschwellige Maßnahmen gibt, die den gleichen Zweck erfüllen.
Unterzeichner:
Prof. Dr. Karl-Heinz Jöckel, Essen,
Prof. Dr. Ulrich Keil, Münster,
Dr. Angela Spelsberg, Aachen,
Prof. Dr. Andreas Schnepf, Tübingen,
Prof. Dr. Michael Esfeld, Lausanne,
Prof. Dr. Paul Cullen, Münster,
Prof. Dr. Bernhard Müller, Melbourne,
Prof. Dr. Boris Kotchoubey,
Tübingen, Prof. Dr. Tobias Unruh, Erlangen,
Dr. Sandra Kostner, Schwäbisch Gmünd,
Dr. René Kegelmann, Stuttgart,
PD Dr. Stefan Luft, Bremen,
Prof. Dr. Harald Schwaetzer, Biberach,
Prof. Dr. Andreas Brenner, Basel,
Prof. Dr. Wolfram Schüffel, Marburg,
Prof. Dr. Anke Steppuhn, Stuttgart,
Prof. Dr. Saskia Hekker, Heidelberg,
Jun.-Prof. Dr. Alexandra Eberhardt, Paderborn,
Dr. Henning Nörenberg, Malmö,
PD Dr. Axel Bernd Kunze, Bonn,
Prof. Dr. Henrieke Stahl, Trier,
Dr. Jens Schwachtje, Nürtingen,
Prof. Dr. Christin Werner, Dresden,
Prof. Dr. Ole Döring, Berlin,
Dr. Christian Lehmann, München,
Prof. Dr. Thomas Sören Hoffmann, Hagen,
Prof. Dr. Stefan Homburg, Hannover,
Prof. Dr. Salvatore Lavecchia, Udine,
Prof. Dr. Steffen Roth, La Rochelle und Vilnius,
Dr. Jan Dochhorn, Durham,
Prof. Dr. Günter Roth, München,
Dr. Hans-Jörg Ulmer, Leinfelden-Echterdingen,
Prof. em. Dr. Stephan Rist, Bern,
Prof. Dr. Wolfgang Stölzle, Bazenheid,
PD Dr. Rainer Klement, Schweinfurt,
Dr. Matthias Burchardt, Köln,
Prof. Dr. Eberhard Göpel, Bielefeld,
Prof. Dr. Sven Hildebrandt, Dresden,
Dr. Justine Büchler, Dresden,
Prof. Dr. Martin Winkler, Winterthur,
Dr. Agnes Imhof, Erlangen,
Prof. Dr. Viktoria Däschlein-Gessner, Bochum,
Prof. Dr. Jörg Matysik, Leipzig,
Dr. Christian Mézes, Schwäbisch Gmünd,
Dr. Mohamed Mahde Saleh, Bonn,
Prof. Dr. Alexander Blankenagel, Berlin,
Dr. Dana Sindermann, St. Gallen,
Prof. Dr. Gerald Dyker, Bochum,
Prof. Dr. Pietro Corvaja, Udine,
Prof. Dr. Klaus Morawetz, Münster,
Prof. Kerstin Behnke, Weimar,
Prof. Dr. Christina Zenk, Trossingen,
Prof. Dr. Friedrich Röpke, Heidelberg,
Prof. Dr. Hardy Bouillon, Trier

14 KOMMENTARE

  1. High, leider lassen es vermutlich in in den meisten Fällen die existenzbedigten Verhältnisse nicht zu. Aber richtig wären die Schließungen der betroffenen medizinischen Betriebe und Kündigungen. Es ist vielleicht in einigen Fällen auch möglich eine unbezahlte Beurlaubung auf unbestimmte Zeit, eben bis die Politiker, sobald sie die Folgen dieser Reaktion bemerkt haben, wenn sie überthaupt dazu in der Lage sind, zu überdenken und zu korrigieren. Freundlichst Fiete

  2. Verdi rechnet mit einer Kündigung von bis zu einem Prozent der Pflegekräfte:

    „Impfpflicht: Verdi rechnet mit bis zu 2000 Kündigungen in der Pflege allein in NRW“
    https://opposition24.com/gesundheit/impfpflicht-verdi-rechnet-mit-bis-zu-2000-kuendigungen-in-der-pflege-allein-in-nrw/

    und

    „Impfpflicht für Gesundheitspersonal beschlossen – Verdi warnt vor Kündigungswelle“
    https://www.epochtimes.de/politik/deutschland/impfpflicht-fuer-gesundheitspersonal-beschlossen-verdi-warnt-vor-kuendigungswelle-a3663241.html

    Ach, wie war das? Was wurde uns gesagt? Die örtliche Oberbürgermeisterin 2018 wortwörtlich: „Die Flüchtlinge von heute sind die Fachkräfte von morgen.“

    Na, dann schauen wir mal.

  3. sinnlos!
    Die Pharmaindustrie hat so viel Geld bei den entscheidenden „Menschen“ investiert, dass das Gerichtsurteil schon lange bekannt ist: propharma! Die lassen sich das „Geschbäft des Jahrtausends“ nicht vermiesen.

  4. Ich erweise diesen Menschen meinen Respekt.
    Diese Massenpsychose kann nur beendet werden, wenn es noch mehr solcher Menschen gibt. Ihr müsst lauter werden.
    Brecht bitte nicht ein und kämpft weiter.

    Mein Licht soll euch ein ständiger Begleiter sein.

    Danke.

  5. @Vergeblicher Appell
    natürlich – das ganze ist politischer Lug und Trug von Anfang an. In DE begann es mit von Seehofer bezahlten Horror-Nachrichten aus den MSI.
    Die Intensivbettenlüge war eine Regierungslüge – die Offenlegung wurde gerade noch durch die Ahr-Flut gestoppt.
    Die Inzidenzen sind ein Propaganda-Fake-System.
    usw usw
    Natürlich ist jeder Appell an den Verstand vergeblich – es geht um anderes – Coroa-Pandemie ist nur Propaganda – sie wurde und wird nie anders behandelt. Bis vor kurzem dieser Witzbold, der felsenfest aussagte, die Intensivbetten wären voller Ungeimpfter, und dann keine Zahlen geben konnte, weil diese Zahlen nicht erhoben werden.

  6. Söder sagt: „Die Impfung hat keine Nebenwirkung!“ Zusatzbemerkung: Dieser Mann wollte mal Kanzler werden, „Mann der Herzen“

  7. Es wird jetzt höchste Zeit, dass man den CORONA-FASCHISTEN ihren Platz weist. Sie sind in einer Demokratie nicht mehr als der Hausmeister, der dafür zu sorgen hat, dass das Licht brennt und genügend Klopapier vorrätig ist, was sie, nebenbei, noch nicht mal zustande bringen. Ganz sicher aber haben sie sich nicht in die persönlichen und gesundheitlichen Angelegenheiten des Souveräns einzumischen, der letztlich dafür sorgt, dass sie von der Straße sind! WIDERSTAND DEN CORONA-FASCHISTEN!

  8. Es wird falsch angesetzt !

    1.) Die faule Wurzel des Übels muss bekämpft werden und das sind die Gifter und Geschäftemacher a.d. Pharma.
    2.) Juristen, die sich Gesetze gegen das Volk, sprich die Abberufung des GG, unserer Grundrecht, ausgedacht haben.
    3.) Politiker, die ohne Kopf und Empathie den Schmutz von Pharma und Winkeljuristereien umsetzen.

    Nicht den letzten Schritt vor dem ersten machen !!!

    In Österreich lassen sich immer mehr Arbeitnehmer krank schreiben.
    Vieles ist legal möglich gegen Menschen verachtende Maßnahmen mit möglichen starken gesundheitlichen Beeinträchtigungen bis hin zum Tod b.d. Saftzwangsverabreichung gegen Grundrecht, wie der „körperlichen Unverletzbarkeit“, der „Würde des Menschen“, der „freien Berufsausübung“, der „friedlichen Versammlungsfreiheit“, anderweitig der Kontrolle der Länder über die Bundesregierung (Föderalismus), der „Gewaltenteilung“ als unabdingbare Voraussetzung für
    eine Demokratie u.v.a. mehr.

    Die Alpha- und Betawellen in den Gehirnen von Politikern müssen wieder richtig ticken.
    Tja, wie bestellt (gewählt), so erhalten !

  9. Nicht den letzten Schritt vor dem ersten machen !!! Genau! Protest auf der Straße ist gut, bringt aber nicht so viel, denn alle die da mitlaufen sind ja sowieso Nazis und deshalb soll man ja zuhause bleiben, man könnte sich anstecken. Also erst mal den ersten Schritt machen und das Coronaregime und seine Zahlmeister austricksen.

    Passiver Widerstand!

    Krank melden, zu Hause bleiben und nicht mehr konsumieren, also nur noch das Nötigste kaufen.
    Wenn die Innenstädte veröden, der Weihnachtsmarkt leer bleibt, und bei Aldi und Co der billige Chinakrimskrams, den keiner wirklich braucht, liegen bleibt, dann wirds eng.

    Unser Wirtschaftsystem ist auf Konsum aufgebaut. Kaufen, kaufen und noch mal kaufen. Wenn nur 10 % der Menschen das ganze Zeugs nicht mehr kaufen, die Läden leer bleiben, Amazon weniger Umsätze macht und die Kneipen und Restaurants nicht mehr ausgelastet sind, weniger Reisen gebucht werden, dann macht die Wirtschaft druck. Niemand kann uns zwingen irgendwas zu kaufen!

    Melden sich Arbeitnehmer krank und die Produktion stockt, der Service nimmt ab, dann kann die Wirtschaft die aktuelle Politik nicht mehr mittragen. Da hilft auch kein Kurzarbeitergeld und Überbrückungshilfen.

    Und wenn dann nur noch Geimpfte auf Intensiv liegen, kann man den schwarzen Peter nicht dfen Ungeimpften zuschieben.

    Wir machen doch alle nur das, was Karli Klabautermann 😉 von uns verlangt. Wir bleiben zu Hause und machen nix. Also liebe Impfgegner, macht es wie ich, passiver Wiederstand!

  10. im Gesetz steht, dass es um Prophylaxe ginge. Diese Vorbeugung geht auch anders, z. B. gesundes Essen, ausreichend Vitamine und Bewegung.
    Dass viele Ärzte Personen mit positivem PCR Test zu Hause lassen, nicht begutachten und ihnen sagen, sie sollten sich etwas in de Apotheke holen, ist aus meiner Sicht sogar hochkriminell und hospitaliserungsratenfördernd. Mit den normalen Mittelchen kann die Vermehrung des Virus nicht unterbunden werden, da müßte schon sehr zügig nach Ausbruch HCQ oder IVM gegeben werden, rechtzeitig und passend dosiert. Passiert aber nicht. Warum? Will man Kranke?

    Hinsichtlich der Wirkung von IVM- Ivermectin, kann sich jeder Interessierte auf der Seite tkp.at schlau machen. Dort findet man auch Artikel, wie es einige indische Bundestaaten geschaft haben quasi covid-frei zu werden (nicht mit Spritze, so viel sei verraten).

    Anregung an diese Seite: klärt ihr doch auch mal über andere weltweit genutzte Möglichkeiten auf; wie z.B. auch, dass man in Bolivien den Gebrauch von CDL für den Kampf gegen Covid 19 gesetzlich freigeben hat.

    Man muss unsere Damen+Herren+Sonstige im BT schon fragen, warum sie so einseitig von den Seren besessen sind und darauf pochen, dass ganz bestimmte notfallzugelassene + verschreibungspflichtige Mittelchen zum Schaden vieler eingesetzt werden und keine, die nachgewiesenermaßen nutzen.

    „Wer heilt hat Recht.“

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