Viel eingezahlt, nix zurückbekommen: USA steigen aus europäischem Antikorruptionsgremium “GRECO“ aus

Viel eingezahlt, nix zurückbekommen: USA steigen aus europäischem Antikorruptionsgremium “GRECO“ aus

Der Boss macht wieder mal ernst (Symbolbild/Cartoon:KI)

Es bewegt sich was in den USA. Und zwar wieder mal – wie man das von Trump seit Beginn seiner zweiten Amtszeit gewohnt ist – weg von der unendlichen Finanzierung internationaler Wohlfühl-Posten, hin zu Rationalität und besonnenem Umgang mit öffentlichen Mitteln: Die USA haben offiziell ihren Rückzug aus dem sogenannten Europäischen Antikorruptionsgremium (GRECO) verkündet. Dabei handelt es sich um EU-typische, vom Steuerzahler finanzierte Schwatzbude, die viel Geld einsammelt und rein NICHTS liefert.

Die Devise aus Washington ist kristallklar: “The era of writing blank checks to int’l bureaucracies is over.“ Zu deutsch: Die Ära der Blankoschecks für internationale Bürokratien ist vorbei! Schlechte Nachrichten für die EU-Apparatschiks mit ihren Versorgungsposten: Jahrelang durften sich aufgeblähte Sesselpupser in irgendwelchen europäischen Gremien mit US-Geldern finanzieren, während am Ende oft nicht viel mehr als teure Berichte und hehre Worte herauskamen.

Merkliche Abkühlung

Und so ganz nebenbei hat man, wo und wann es nur ging, jede Menge Dreck in Richtung USA und Donald Trump abgelassen – und damit ausgerechnet die Hand gebissen, von der man sich füttern lässt. Es ist wie mit allem, ob bei technischen Innovationen oder der Verteidigung: die USA werden angefeindet, man profitiert aber ungeniert und schamlos von ihnen, während man kein gutes Hahn an ihnen lässt. Auch das ist eine Ursache der merklichen Abkühlung und Entfremdung zwischen den transatlantischen Partnern.

Jetzt zieht man in den USA die Reißleine: Der Geldhahn ist abgedreht. Man darf gespannt sein, wann dieser gesunde Realismus auch im restlichen Westen einzieht – und Institutionen, die offensichtlich keinen Nutzen haben (oder erbringen), “defunded” oder am besten gleich aufgelöst werden. Bis dahin bleibt uns zumindest die amüsante Vorstellung, wie schockiert wohl die Gesichter der Brüsseler und Straßburger Beamten aussehen, wenn ihnen nun plötzlich dämmert, dass das Geld der Steuerzahler womöglich doch nicht auf Bäumen wächst…


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3 Kommentare

  1. @europäischem Antikorruptionsgremium
    was ist das denn für ein Zirkelschluß ?
    Die EU und Anti-Korruption ?
    Das hat was – wirklich – darf man das weitererzählen ?

  2. Jetzt ist auch Le Pen weichgeklopft: Rußland ist der neue Feind
    Um ihre Wahlchancen bei der Präsidentschaftswahl 2027 nicht zu beschädigen, knickt jetzt auch die Spitzenkandidatin des rechten Rassemblement National (RN; früher Front national) vor den Transatlantikern ein. Sie und der derzeitige RN-Parteichef Jordan Bardella haben in einer gemeinsamen Erklärung jede Einflußnahme Moskaus auf die französische Politik zurückgewiesen – für die es in Frankreich ebensowenig einen Beweis gibt wie in Deutschland. Anlaß ist die Entscheidung der russischen Regierung, die französische Warenhauskette Auchan sowie weitere französische und europäische Unternehmen unter Zwangsverwaltung zu stellen – als Reaktion auf jüngste französischen Sanktionen. Le Pen und Bardella bezeichneten die russische Maßnahme als „feindlichen Akt“ gegen Frankreich und andere europäische Staaten.
    „„Wir werden niemals tolerieren, daß eine ausländische Macht, in diesem Fall Rußland, hoffen kann, direkt oder indirekt die Politik unseres Landes durch Einschüchterung, Bedrohung, Destabilisierung oder psychologischen Druck zu diktieren“, erklärten die beiden. Und weiter: „Keine Provokation, keine verdeckte Operation und keine destabilisierende Maßnahme kann Frankreich dazu bringen, Rußland bei der Erreichung seiner Kriegsziele in der Ukraine zu unterstützen.“

    Die Kehrtwende ist beachtlich: in der Vergangenheit mußten sich Marine Le Pen und ihre Partei – ähnlich wie hierzulande die AfD – wiederholt den Vorwurf anhören, sie seien „pro-russisch“. Tatsächlich trat Le Pen jahrelang für eine Annäherung an Moskau und einen Austritt Frankreichs aus der NATO ein. Vor der Präsidentschaftswahl 2017 nahm ihre Partei, damals noch als Front National, einen Kredit über neun Millionen Euro bei einer tschechisch-russischen Bank auf.

    Diese Vergangenheit wollen die heutigen Parteichefs offenbar rückstandsfrei entsorgen. In ihrer Erklärung verurteilten Le Pen und Bardella russische „hybride Operationen“ gegen die Infrastruktur anderer Staaten sowie den Einsatz von „Wegwerf-Agenten“. Als Beispiel nannten sie den Angriff einer bewaffneten Drohne auf ein ukrainisches Flugzeug am Flughafen Leipzig. Auch Frankreich sei von entsprechenden Aktivitäten betroffen. Personen mit Verbindungen zum russischen Geheimdienst versuchten, „die Unterstützung für die Ukraine als Ursache für die von ihnen selbst inszenierte Eskalation darzustellen“.

    Auch andere europäische Staaten rechneten mit einer weiteren Eskalation. „Diese Tatsachen müssen mit größter Ernsthaftigkeit betrachtet werden“, argumentiert die RN-Spitze. Im übrigen bekräftige die Partei ihre Solidarität mit Staaten, die Ziel feindlicher Handlungen würden.

    Der Kreml widersprach dieser Haltung prompt. Sprecher Dmitri Peskow erklärte, Rußland stelle „keine Bedrohung“ für Frankreich oder andere europäische Länder dar. Rußland bedrohe „weder Frankreich noch irgendein anderes Land in Europa“. Präsident Putin habe dies „bei zahlreichen Gelegenheiten“ klargemacht. Rußland habe mit keinem europäischen Staat Streitigkeiten, „aus denen ernsthafte Konflikte entstehen könnten“. Rußland stelle keine Gefahr dar. „Rußland bedroht niemanden und betreibt keine Erpressung.““
    https://zuerst.de/jetzt-ist-auch-le-pen-weichgeklopft-russland-ist-der-neue-feind/

    Frau Le Pen ist übrigens politische Vatermörderin (siehe Ausschluss von Jean-Marie Le Pen aus der Partei Front National 2015), ihre eigene Cousine ebenfalls geschasst, die laut vorgeblichen Interessen naheliegendste Partnerpartei abgekanzelt – was will man von so einer Gestalt anderes erwarten?
    Gut, dass es mit Zemmour nun eine gewichtige Gegenkraft gegen diese scheinheilige Machtkarrieristin Marine Le Pen gibt.
    Verständlicherweise ist ihr Vater mittlerweile Gegner von der Partei Rassemblement National (Front National) und seiner Tochter Marine Le Pen. Er unterstützt seit Jahren offen Éric Zemmour (Jude) von der rechten Partei Reconquête, den Hauptkonkurrenten von Frau Le Pen auf der politisch rechten Seite in Frankreich.
    Frau Marine Le Pen erzählt bis heute immer noch sehr viele Lügen über ihren Vater und bläst ins selbe Horn wie die gleichgeschaltete franz. Mainstream Dreckspresse.

  3. „Es bewegt sich was in den USA.“ Genau! Nämlich die zwei Gehirnzellen von Caligula. Die zweite Gehirnzelle ist dafür da, das er nicht mit blankem Arsch vom Balkon des Weißen Hauses scheißt.

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