
Wadephul war mal eben kurz in Washington. Knapp 30 Minuten Termin im State Department, und dann wieder rauskomplimentiert. Einst wäre so etwas völlig undenkbar gewesen, doch das ist der Zustand unseres diplomatischen und politischen Standings in der Welt, bei unserem wichtigsten Verbündeten: Unser Außenminister-Brain Johann Wadephul steigt in einen fetten Regierungsflieger, überquert den Atlantik und landet in Washington, um dort einen Termin zu absolvieren, der zeitlich in etwa dem entspricht, was man einem unangekündigten Staubsauger-Vertreter an der Haustür zugestehen würde, bevor man höflich, aber bestimmt klarstellt, dass gerade wirklich kein Bedarf besteht.
Das Bild ist treffend gewählt, jeder kennt diese Situation: Ein Staubsaugervertreter oder die Zeugen Jehovas klingeln, man öffnet aus Höflichkeit, wechselt ein paar belanglose Sätze, hört sich an, was das Gegenüber anzubieten hat, nickt freundlich und macht dann subtil bis deutlich klar, dass man möglichst schnell verschont werden möchte, und komplimentiert den ungebetenen Besucher hinaus, ohne dass er jemals wirklich hereingebeten wurde. Genau so muss man sich diesen Washington-Besuch Wadephuls vorstellen bei US-Außenminister Marco Rubio vorstellen. Eine knappe halbe Stunde – das ist kein Gespräch, sondern ein Abwimmeltermin mit Protokoll, bei dem Begrüßung, Platznehmen, Smalltalk, vielleicht ein Pressefoto und die Verabschiedung bereits den Großteil der verfügbaren Zeit auffressen.
Inhaltlich bleibt da nichts. Null. Bei dieser Terminlänge ist es selbsterklärend, dass hier außer ein paar unverbindlichen Floskeln und dem ritualisierten Bekenntnis zu Dialog und Partnerschaft nichts “besprochen” wurde – Oberflächlichkeiten, die man auch einem Referenten hätte überlassen können. Das ist das Gegenteil von politischer Substanz und Ernsthaftigkeit. Doch es zeigt die Entfremdung zwischen den USA und ihrem einstigen engsten europäischen Verbündeten.
Präzise gesetzte Botschaft Rubios
Der eigentliche Skandal ist aber ein anderer: Dass Wadephul für hunderttausende Euro Steuergelder mit einer eigenen großen Regierungsmaschine der Flugbereitschaft anreist, während man im Inland jeden Bürger moralisch belehrt, welcher Flug noch vertretbar ist und welcher nicht, ist ein weiteres Stück Begleitmusik einer politischen Klasse, die ihre eigene Bedeutung systematisch überschätzt. Noch schlimmer ist, dass parallel Vizekanzler Lars Klingbeil zeitgleich ebenfalls mit einem weiteren Regierungsflieger über den Atlantik düst – beide Maschinen trafen sich zufällig zum Auftanken in Island –, während Friedrich Merz mit der größten Maschine der Flugbereitschaft auf Grand Tour in Indien unterwegs ist. Fast wirkt es, als wolle Deutschland, das sich bilateral ins Abseits geschossen, gerade an allen Fronten gleichzeitig Weltpolitik simulieren, um von den hausgemachten riesigen inneren Problemen abzulenken. Das hektische Umherfliegen von Akteuren, die spüren, dass ihre politische Restlaufzeit ohnehin begrenzt ist und die in den bis zum unweigerlichen Regierungsende verbleibenden Monaten alles tun wollen, um sich selbst noch einmal auf der internationalen Bühne zu inszenieren, hat etwas von “nach uns die Sintflut”.
Doch selbst diese Inszenierung geht gründlich in die Hose, wenn man wie ein nerviger Hausierer vorgeführt wird. Die Terminlänge ist Ausdruck der politischen Wichtigkeit: Nur wer wirklich relevant ist und bei wem es um Substanz geht, bekommt von der US-Regierung Zeit zugestanden, gerne auch Folgetermine; wen man eigentlich nicht mehr für voll nimmt wer daher nur noch symbolisch abgefertigt wird, erhält ein Zeitfenster von 1.800 Sekunden. Und da steht die Merz-Bundesregierung, als logische Konsequenz ihrer Überheblichkeit und fortgesetzter Beleidigungen nicht nur in Richtung Moskau, sondern eben auch in Richtung Trump. Dreißig Minuten sind in Washington keine Unhöflichkeit, sondern eine präzise gesetzte Botschaft: Wir nehmen euch gerade so noch zur Kenntnis – aber wir planen mit euch nicht mehr. Das ist das eigentliche Statement dieses Besuchs: Deutschland darf kommen und soll aber auch schnell wieder verschwinden. Mitspielen darf es nicht mehr.
- Auf Telegram teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Telegram
- Auf X teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) X
- Auf Facebook teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Facebook
- Auf WhatsApp teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) WhatsApp
- Einen Link per E-Mail an einen Freund senden (Wird in neuem Fenster geöffnet) E-Mail
- Drucken (Wird in neuem Fenster geöffnet) Drucken










33 Antworten
Nun ja, sagen wir mal Platz 2 auf der Liste der Peinlichkeiten.
Platz 1 gebührt dem Mann, der sich umhängt mit Tüchern, Sprüchen von Ghandi hingibt und
nebenbei noch einen Drachen steigen lässt. 🤡
Sehr staatsmännisch das alles.
Der Fachwanwalt für Sozialrecht als Außenminister. Für dieses politische Personal schäme ich mich nur noch.
Rubio ist in Wahrheit derjenige, der arrogant ist. Das passt zu den Wild-West-Methoden der USA neueren politischen Zuschnittes. Man kann diese unsäglichen US-ReGIERungs-Amerikaner nur noch mit Haselnüssen dauerberegnen. Damit diese Typen endlich zu Verstand und Kleinlautpflege gelangen.
hahahahahahahahah politidioten und das echte leben…..do guck na: Zwei Jets der deutschen Luftwaffe stehen auf dem isländischen Flughafen Keflavik nebeneinander, einer soll Außenminister Johann Wadephul (CDU) in die USA bringen, der andere Vizekanzler Lars Klingbeil (SPD) an dasselbe Ziel. Dieses Bild hat unter anderem in den sozialen Medien die Frage aufgeworfen, ob die beiden Politiker nicht gemeinsam hätten reisen können.
Das Verteidigungsministerium hat nun den Einsatz zweier Maschinen gerechtfertigt. Die weitere Reisedurchführung der beiden Minister sei so unterschiedlich, dass man sowieso zwei Luftfahrzeuge habe einsetzen müssen, sagte ein Sprecher des Verteidigungsressorts in Berlin.
Unterschiedliche Termine und Reiserouten
Aus dem Auswärtigen Amt hatte es zur Frage, ob die beiden Minister nicht hätten zusammen fliegen können, bereits geheißen: »Bei Reisen wird stets geprüft, ob diese gemeinsam durchgeführt werden können. Die aktuellen Reisen von Außenminister Wadephul und Vizekanzler Klingbeil ließen sich aufgrund des unterschiedlichen Programmablaufes nicht zusammenlegen.«
gerne und hoffendlich bald erwarte ich trump in dummland um die masse an politidioten zu ordnen…
@Knapp 30 Minuten Termin im State Department, und dann wieder rauskomplimentiert.
ein nutzloser Diener – schon die Frage, warum sie den überhaupt hineingelassen haben ?
Mächtige reden mit Mächtigen, nicht mit den Schuhabputzern !
Die USA sind nicht unser Verbündeter.
Die USA sind die Besatzungsmacht in Deutschland und haben hier die Oberhoheit.
sah aber auch schon mal anders aus da hatten wir aber auch kein vollversager und politidioten am werk sondern gestandene männer mit politischem fach- und sachverstand…und keine lügenbolde kriminelle und volksvermögens- vernichter… merk dir das für die ukunft..
Viele Politiker und Bürger wollen es
nicht wahrnehmen.
Wir sind abgemeldet.
Wir haben nichts mehr zu sagen.
Man nimmt uns nicht mehr ernst.
Wir sind nur noch zum zahlen da.
+++++
Und dies müssen wir schnellstens
wieder umdrehen!!!
Aber ganz schnell!!!
Nun, irgendwer muß es ihnen ja sagen und zu spüren geben, daß sie die deutsche Regierung, das Land in ein Shithole verwandelt haben und obendrein genau das verkörpern und betreiben, was sie vorgeben, zu bekämpfen.
Irgendwer muß ihnen sagen, daß alle Sanktionen, die sie mit geradezu sexueller Befriedigung anderen auferlegen, für sie selber angemessen sind.
Da das in Deutschland aus eigenen Stücken niemals was gibt, muß es eben wieder von Außen kommen.
Alle auf der Suche nach Hochglanz-Bräune… Urlaubszeit!!
Und wieviele Minuten hatte Antifa-Migrantifa-Klingbeil?
..und dieser Lars… hatte wohl hauptsächlich einen Termin bei seinem Fotografen(miteingeflogen!), um direkt vor dem weißen Haus Trump-Amerika zu kritisieren. Cool, denkt sein letzter unverbesserlicher biodeutscher Wähler!
Sein WELT-SPIEGEL-BILD:
https://www.bild.de/politik/ausland-und-internationales/deutsch-amerikanische-beziehung-klingbeil-kritisiert-trump-regierung-696552aad57b0276d945b124
..und kommt Merzel jetzt mit vollem Flieger voller Fachkräfte aus Indien heim?
..oder macht der in Pakistan einen Zwischenstop um Analena Wadepfuhls Afghanen abzuholen?
Wer will denn schon mit einem “Failed State” verhandeln. Allerhöchstens die Europäer, solange sich dieser Failed State auch noch weiterhin finanziell ausplündern lässt bis zum allerletzten Groschen und man ihn dann fallen lässt wie eine heiße Kartoffel.
Klasse! Ehre nur dem, dem Ehre gebührt.
Wollen Sie etwa die Bumsregierung delegitimieren?
Seien Sie also besser sorgfältig mit Ihrer Wortwahl, sonst führen die noch eine 100%ige Steuer auf Sauerkraut ein! Das haben Sie dann zu verantworten.
😶🌫️
da wüsste ich auch keinen… respekt in die usa
Die US-Regierung sollte keinen der Altparteien mehr empfangen und damit deutlich machen,dass die Bundesregierung incl.Merz nicht mehr willkommen ist.
Die Willkür und Tyrannei gegen die deutschen Bürger muss Folgen haben.
1800 seconds sind zuviel.
email oder sms reicht auch.
Wenn Kanzlerin Weidel einfliegt gibts Spalier von Exildeutschen auf der Straße und Donni oder J.D.Vance kommt persönlich zur Abholung auf`s Flugfeld! 😉
….man, es wird Zeit!
alles für alice-deutschland
Annalana Whatafool und seinesgleichen wollen nicht vernünftig gestalten, sondern sich im Ruhme sonnen. Dafür sind sie aber Jahre zu spät. Das Ansehen und die Macht Deutschlands wurden gründlich geshreddert. Entsprechend landen sie mit dem dicken Flieger am Katzentisch. Merz muss schon bis nach Indien um sich wie eine heilige Kuh zu fühlen. Wer weiß, vielleicht hören wir bald von wichtigen Wirtschaftsverhandlungen aus der Mongolei.
Falsch: die USA sind nicht der “wichtigste Verbündete” der BRD, sondern immer noch Besatzungsmacht. Die BRD hat bestenfalls Vasallenstatus, diesen hat sie unter früheren Kanzlern bis zu Schröder noch noch benutzt, um eigene Interessen zu vertreten, soweit möglich. Jetzt ist sie zur Lachnummer verkommen. Da muss Wadefool froh sein, überhaupt noch empfangen zu werden.
Und doch denken diese Wichte, sie machten „Weltpolitik“.
Das niemand mehr D ernstnimmt ist doch kein Wunder.
Wer sich seine Energieversorgung kaputtmacht und für Millionen Fremde hemmungslos Geld
aus dem Fenster wirft ist nun mal kein Vorbild.
Und mit überheblichen Moralvorstellungen kann man niemand beeindrucken.
Wenn dann noch der Welt erzählt wird, man könne das „Weltklima“ mit irrsinnigen Methoden
retten ist wohl jedes Verständnis vorbei.
B unte
R epublik
D eutschland
Bananen
Republik
Deutschland
🫣Tjaaa, Annalena Wadepool, von nichts kommt nichts. 😂
Wie wärs mit Videokonferenz?
Kleine, aber leider notwendige Korrektur: Herr Klingbeil ist NICHT der „Vizekanzler“ – auch wenn sein aufgeblähtes Ego dieses Amt gerne hätte. Aber es gibt dieses Amt in Deutschland nicht, hat es auch nie gegeben. Das Grundgesetz ist da völlig eindeutig. Schade für Lars .. und für Habeck genauso.
Doch, ist er. Es handelt sich zwar um kein offizielles Amt, aber so wird im gängigen Sprachgebrauch seit jeher die Person des Stellvertreters des Bundeskanzlers bezeichnet, und das ist derzeit laut Geschäftsordnung der Bundesregierung Lars Klingbeil.
Wir halten fest: es gibt keinen „Vizekanzler“ und keine Definition eines derartigen „Amtes“, weder im Grundgesetz noch in der Geschäftsordnung der Regierung . Schon der tatsächlich reale Begriff des „Stellvertreters“ wird gern überschätzt – der Stellvertreter des Kanzlers tritt ausschließlich dann in Aktion, wenn der Kanzler komplett ausfällt – durch Tod oder eine schwere Krankheit (Tennisspielen reicht dafür nicht), und auch dann nur administrativ. In der Geschichte der BRD ist dies nach meiner Erinnerung bisher noch nie oder extrem selten passiert.
Die realen Befugnisse des Stellvertreters sind auch dann sehr begenzt.
Diese Zuschreibung „Vizekanzler“ dient nur dem Ego der Beteiligten, eine reale Funktion hierzu gibt es nicht.
legal illegal scheißegal …pensionen zählen…sonst nichts…
Hier der offizielle US-Text zu diesem Treffen:
„Official Readout — Secretary of State Rubio Meets with German Foreign Minister Wadephul — 13 January 2026
Secretary of State Marco Rubio met today with German Foreign Minister Johann Wadephul. The two leaders discussed pressing global challenges including securing supply chains, ensuring that Venezuela can no longer be an operating hub for the activities of our adversaries around the world, and advancing efforts toward peace between Russia and Ukraine.
Secretary Rubio and Foreign Minister Wadephul reiterated the importance of denying Iran the ability to develop or obtain a nuclear weapon. Both leaders reaffirmed their commitment to deepening the U.S.-German partnership across these critical priorities.“
Deutsche Übersetzung:
„US-Außenminister Marco Rubio traf sich heute mit dem deutschen Außenminister Johann Wadephul.
Die beiden Politiker erörterten drängende globale Herausforderungen, darunter die Sicherung von Lieferketten, die Gewährleistung, dass Venezuela nicht länger als operativer Knotenpunkt für die Aktivitäten unserer Gegner weltweit dient, sowie die Förderung von Bemühungen um Frieden zwischen Russland und der Ukraine.
Außenminister Rubio und Außenminister Wadephul bekräftigten die Bedeutung, dem Iran die Fähigkeit zu verwehren, eine nukleare Waffe zu entwickeln oder zu erlangen.
Beide Seiten bestätigten erneut ihr Bekenntnis, die US-deutsche Partnerschaft in diesen zentralen Prioritäten weiter zu vertiefen.“
Ergo: Rubio hat dieses knappe Gespräch (für das es keine Tagesordnung sowie keinen offiziellen Dolmetscher gab) dominiert. Das Thema „Venezuela“ hat keinen deutschen Bezug. Der Allgemeinposten „Frieden in der Ukraine“ unterstreicht eher noch die konträren Positionen (USA will Frieden, Deutschland agiert in den Reihen der Kriegstreiber). Beim Thema „Iran“ ebenso; die USA ist ein klarer Gegner dieses Regimes, unternimmt große, gewagte und teure Unternehmungen, um die atomare Bewaffnung dieser Verbrecher zu verhindern. Ganz im Gegenteil zur deutschen Politik, die mit ihren Pseudoverhandlungen mit diesem Regime, diesem alle Türen zur nuklearen Bewaffnung geöffnet hatte, und die eine Ministerin hatte, die auf lustig-freudiger Ebene mit Vertretern dieses verbrecherischen Regimes verkehrt.
Bei der abschließenden Floskel wird klar, es gibt nichts, rein gar nichts (keinen Beitrag, keine Initiative), wofür die US-Regierung der deutschen Regierung irgendeinen Dank aussprechen könnte. Es gibt auch keinen Ausblick auf ein Folgetreffen.
Dieses Gespräch war eine protokollarische Ohrfeige für Deutschland. Dieses Gespräch passt von seinem (nicht vorhandenen) protokollarischen Rahmen zu den (sich selbst einladenden) Vertretern einer deutschen Regierung, die offensichtlich geglaubt haben, Russland würde sich die Installierung von NATO-Waffen an seiner Grenze gefallen lassen; die geglaubt haben, ein lustig-infantiles freundschaftliches Gebaren zu den Vertretern des verbrecherischen Mullah-Regimes sei die Lösung aller Probleme („feministische Außenpolitik“?).
Die USA werden sich bald sagen, dass es in Deutschland nichts mehr gibt, das mit US-Steuergeld verteidigt zu werden lohnt, und ihre Truppen wohl demnächst abziehen. Dann der schon angekündigte Rückzug aus den europäischen Problemen der NATO …
Alles, was ich dazu denke, ist: „Um Himmels Willen, ihr US-Amerikaner! Lasst uns bloß nicht mit diesen Politikern allein. Bringt auch diese (mal wieder propagandistisch verblödete) Bevölkerung in Deutschland wieder zur Vernunft.“
Nach Venezuela-Coup
„Was haben wir uns geirrt“: Jetzt wenden sich immer mehr Trump-Jünger gegen ihren Heiland (Trump)
Trump-Wähler kritisieren die Festnahme von Venezuelas Staatschef Nicolas Maduro. Droht jetzt ein Riss der MAGA-Bewegung? Wie Donald Trumps Militäreinsatz in Venezuela seine Anhänger spalten könnte.
Dass die meisten US-Demokraten die Schritte des Weißen Hauses zum Regimewechsel in Caracas kritisieren würden, war zu erwarten.
Doch auch zahlreiche Trump-Anhänger werden mit ihrer Ablehnung der Militäraktion lauter. Einige Getreue der MAGA-Bewegung (Make America Great Again) fragen, was aus Trumps Wahlversprechen geworden ist, sich aus Konflikten im Ausland herauszuhalten.
MAGA-Ikone Greene kritisiert Trumps Venezuela-Politik scharf
“Das ist genau dieselbe Washingtoner Vorgehensweise, die wir so satt haben und die nicht dem amerikanischen Volk dient, sondern den großen Konzernen, Banken und Ölmanagern”, sagte die Republikanerin Marjorie Taylor Greene gegenüber dem Sender NBC.
„Mein Widerstand richtet sich gegen die Trump-Regierung, die mit dem Slogan ‚Make America Great Again‘ Wahlkampf gemacht hat, und von der wir dachten, sie würde Amerika an erste Stelle setzen. Ich möchte, dass die Innenpolitik Priorität hat und den Amerikanern nach vier katastrophalen Jahren der Biden-Regierung ein bezahlbares Leben ermöglicht.”
Sie betonte: “Wir sehen Venezuela nicht als unsere Nachbarschaft an. Unsere Nachbarschaft befindet sich hier in den 50 Bundesstaaten der USA, nicht auf der Südhalbkugel.”
Weiter postete sie auf X: Die Abscheu der Amerikaner gegenüber endloser militärischer Aggression und der Unterstützung ausländischer Kriege sei berechtigt, da sie schließlich dafür bezahlen müssten. “Viele MAGA-Anhänger dachten, sie hätten genau das mit ihrer Wahl beenden wollen. Was haben wir uns doch geirrt!”
„Mir ist ganz schlecht geworden“ – Trumps Worte verunsichern selbst frühere Wähler
Sie erzählte dem Wirtschaftsblatt, wie sie Trump sagen hörte, die USA würden Venezuela regieren. “Mir ist ehrlich gesagt ganz schlecht geworden”, so Janssen. Später revidierte Trumps Versprechen verlieren an Glaubwürdigkeit
Auch Unternehmer Dillon Mockli hatte 2024 Trump aufgrund seines Versprechens gewählt, die Inflation einzudämmen, Ausgaben zu senken und Kriege zu beenden. In seiner Reaktion auf Maduros Festnahme gab sich Mockli im WSJ sarkastisch: “Bezaubernd. Genau das, wofür ich gestimmt habe.”
Statt mehr Geld im Ausland auszugeben, sollte Trump sich auf die Preise im eigenen Land konzentrieren, meinte der 38-Jährige: “Ich verdiene so viel Geld wie nie zuvor in meinem Leben und fühle mich trotzdem so pleite wie noch nie.” Der Foodtruck-Unternehmer aus Idaho nannte Trumps erstes Amtsjahr eine “gigantische Enttäuschung monumentalen Ausmaßes”. Aus heutiger Sicht will er bei den Zwischenwahlen im November entweder gar nicht oder die Libertarian Party wählen.
Der ehemalige Trump-Berater Steve Bannon kritisierte ebenfalls: “Die fehlende Einordnung der Botschaft bezüglich einer möglichen Besetzung hat die Trump-Anhängerschaft verwirrt, wenn nicht sogar verärgert”, so der Rechtsaußen in einem Interview mit der „New York Times“. Und in seinem Podcast “War Room” fragte Bannon, ob der Militäreinsatz in Caracas nicht “an unser Fiasko im Irak unter Bush erinnere”.
Die Trump-Anhängerin und Podcast-Moderatorin Candace Owens, vorwiegend bekannt für ihre teilweise sehr fragwürdige Behauptungen, bezeichnete Maduros Festnahme auf X als “weitere feindliche Übernahme eines Landes im Auftrag globalistischer Psychopathen”. Die ehemalige Trump-Anhängerin hat 5,53 Millionen YouTube-Abonnenten und 4,5 Millionen Follower.
Trump gerät auch im Senat unter Druck
Die Kritik bleibt jedoch nicht auf rechte Kommentatoren beschränkt. Der US-Senat hat gestern die Beratung eines Gesetzentwurfs vorangebracht, der Trump verpflichten würde, vor weiteren militärischen Maßnahmen in Venezuela die Zustimmung des Kongresses einzuholen. Die Initiative wurde mit 52 zu 47 Stimmen verabschiedet, unterstützt von mehreren republikanischen Senatoren sowie dem Demokraten John Fetterman.
Trump reagierte umgehend und griff die abweichenden Republikaner scharf an. In einem Beitrag auf Truth Social schrieb er:
„Republikaner sollten sich für die Senatoren schämen, die gerade gemeinsam mit den Demokraten versucht haben, uns die Macht zu nehmen, die Vereinigten Staaten von Amerika zu verteidigen. Susan Collins, Lisa Murkowski, Rand Paul, Josh Hawley und Todd Young sollten nie wieder in ein Amt gewählt werden.“
https://www.focus.de/politik/ausland/was-haben-wir-uns-geirrt-nun-wenden-sich-trump-juenger-gegen-ihren-heiland_642da4b0-1bdf-4e8a-a481-d6fe60ec79f1.html
Deutschland war auch bisher der unliebsame Kumpel der nur mit auf die Piste durfte , weil er die Zeche für die anderen bezahlt hat.
Damit ist auch bald Schluss weil dem Land das Geld ausgeht und alles nur noch mit Schulden finanziert wird.
Konnten sie wenigstens noch ein Käffchen trinken, bevor sie wieder nach Hause mussten?! 🤣🤣
Falls die Übersetzung korrekt ist, ein kleiner Einblick in das, was das Ausland so über das politische Personal in D. denkt – Angeblich ein chinesischer Wirtschaftswissenschaftler über Deutschlands Inkompetenz:
https://x.com/BettyCo_Nurse/status/1992614415741624551?ref_src=twsrc%5Etfw%7Ctwcamp%5Etweetembed%7Ctwterm%5E1992614415741624551%7Ctwgr%5E973ad1f39fcd957c541759be2a4bb69fcb63e45f%7Ctwcon%5Es1_&ref_url=https%3A%2F%2Fwww.danisch.de%2Fblog%2F2026%2F01%2F13%2Fchina-ueber-deutschlands-inkompetenz%2F
Merkel als „beeindruckende Person“ zu bezeichnen, ist natürlich lächerlich. Aber der Rest passt. Und daher finde ich, dass der Außenhansel noch Glück hatte, dass Rubio ihm noch 30 Minuten seiner kostbaren Zeit gewidmet hat. Zu diesem lästigen Termin hätte er auch einen Praktikanten oder gleich den Hausmeister schicken können. Und Fritze macht Sightseeing in Indien… Wie viel Milliarden wird uns dieser Spaß jetzt wieder kosten? Der kommt doch nicht mit leeren Händen. Der verteilt dort garantiert wieder unser Geld. Oder wirbt er 500 000 Rosenverkäufer und Pizzalieferanten an? Eigentlich egal, Hauptsache den Schaden für das dt. Volk maximieren.