War klar: Kaum setzt es echte Haftstrafen, stilisieren sich Klimakleber zu Märtyrern

Endlich klicken die Handschellen: Erste Richter trauen sich was – wenn auch zaghaft – gegen die Klimakleber (Symbolbild:Imago)

Anfang dieser Woche konnte die deutsche Justiz sich endlich einmal dazu durchringen, den permanenten Terror der Klimasekten mit einer Haftstrafe zu ahnden. Während die selbsternannten Weltretter bisher straffrei oder mit lächerlichen Pseudostrafen davonkamen, verurteilte das Amtsgerichts Heilbronn am Montag vier Klima-Kleber der „Letzten Generation“ zu Gefängnisstrafen von drei, vier und fünf Monaten. Ein weiterer erhielt drei Monate Haft auf Bewährung. Dabei handelt es sich um Wiederholungstäter, die nur wenige Stunden nach einem Urteil im März schon wieder Straßen blockiert hatten.

Im deutschen Blätterwald und in einer Gesellschaft, die verhältnismäßig drakonische Strafen gar nicht mehr kennt (es sei denn, es geht gegen Grundrechtsdemonstranten und Regierungskritiker) und bei einem Justizsystem, das Vergewaltiger und Messertäter mit multikulturellem Bereicherungshintergrund notorisch mit lächerlichen Symbolstrafen davonkommen lässt, schlug diese Nachricht ein wie ein Paukenschlag – dabei handelte es sich um immer noch absurd geringe Strafen, vor allem bei erklärten Vorsatz- und eben Wiederholungstätern. Das also war das Härteste, was der Rechtsstaat bislang gegen gemeingefährliche Klimafanatiker zustande gebracht hat? Man kann nur hoffen, dass wenigstens die Tendenz zur rechtsstaatlichen Selbstbehauptung wahrgenommen wird und das Heilbronner Urteil zumindest Signalwirkung hat, wenn „Aktivisten“ auch künftig hoffentlich viel häufiger für längere Zeit buchstäblich aus dem Verkehr gezogen werden.

And the winner is…

Das große Los der fünfmonatigen Höchststrafe und damit die Anwartschaft auf eine lachhafte Märtyrerrolle innerhalb seiner Sekte erhielt Daniel Eckert aus Karlsruhe – der prompt die Gelegenheit nutzte, sich als eine Art neuer Nelson Mandela zu inszenieren. „Ich will nicht ins Gefängnis, diese Strafe macht mir enorme Angst“, jammerte er. Das Gefühl, eingesperrt zu sein, kenne er bereits “aus verschiedenen Aufenthalten in Gewahrsam”. Vielleicht in der geschlossenen Psychiatrie? Nichts Genaues erfuhr man nicht. Jedenfalls sei ihm „aber auch ganz klar, dass die größere Freiheitseinschränkung der Klimawandel ist“. Deshalb denke er auch gar nicht daran, mit den Protesten aufzuhören. „Ich weiß, warum ich es mache – und das Warum ist mir so viel wichtiger“, schwafelte er medienwirksam weiter. Dass es tatsächlich Menschen und Medien gibt, die das vermeintlich harte Urteil begrüßen, findet Eckert „krass“. Eine Gefängnisstrafe für die halbe Stunde Stau, die er und seine Mitstreiter ausgelöst hätten, ist ihm völlig unverständlich. Dies reihe sich ein in die „Kriminalisierung von Menschen, die sich für unsere Zukunft einsetzen“, während „die, die unsere Zukunft zerstören“, nicht hinter Gitter müssten, meint er. Als jemand, der von Anfang an bei der „Letzten Generation“ dabei gewesen sei, sei ihm immer bewusst gewesen, dass Strafen auf ihn zukämen. Es brauche jedoch Protest, weil „die Wissenschaft“ sage, „dass wir nicht mehr viel Zeit haben und Kipppunkte überschreiten“, dies aber angeblich in Gesellschaft und Politik nicht angekommen sei.

Was hier “die Wissenschaft” sein soll, kann Eckert vermutlich nicht einmal selbst beantworten – ebenso wenig wie er darüber reflektieren dürfte, dass es sich bei der Anwendung geltender Strafbestimmungen nicht um “Kriminalisierung”, sondern um Rechtsprechung handelt. Für Ideologen ist dies allerdings unerheblich: Sie wähnen sich als Teil einer moralisch unfehlbaren Widerstandsbewegung. Ganz in diesem Sinne faselte der verurteilte Klimakleber weiter, oftmals habe sich gezeigt, dass legale Proteste ignoriert werden könnten: So sei der Atomausstieg nicht allein wegen der Demonstrationen erreicht worden, sondern “auch wegen denen, die sich auf die Gleise gekettet haben”. Auch dass einer seiner Genossen sich die Bewährungsstrafe nur mit der Versicherung vor Gericht erkauft hat, aus dem Klimaaktivismus auszusteigen, wirft Eckert nicht aus der Bahn. Er sei noch nicht so weit, aufzugeben. „Irgendwoher nehme ich die Energie“, verstieg er sich in einen für vernunftbegabte Prozessbeobachter schier unerträglichen Pathos. Dabei ist sein Urteil noch nicht einmal rechtskräftig; Rechtsmittel hat Eckert bereits angekündigt.

Extrempersönlichkeiten und Fanatiker

Die Einlassungen dieses unbelehrbaren Klimafanatikers geben wieder einmal einen trefflichen Einblick in die ebenso bizarre wie gefährliche Gedankenwelt der “allerletzten Degeneration” und ähnlicher Gruppen, die tatsächlich in dem Wahn leben, sie seien die Einzigen, die den angeblich drohenden Weltuntergang aufhalten könnten, indem sie sich auf Straßen festkleben und Gemälde mit Kartoffelbrei beschmieren, während um sie herum alle anderen – auch viel intelligentere und informiertere – Menschen allesamt mit Blindheit oder Ignoranz geschlagen seien. In Wahrheit handelt es sich dabei vorrangig um Extrempersönlichkeiten, Narzissten, Profilneurotiker und selbstverliebte Wichtigtuer, die fachlich keine Ahnung haben, wovon sie reden und sich auch noch als verfolgte Minderheit fühlen, die so tut, als ob ihr der Gang zum Schafott bevorstünde, wenn sie gefasst würde. In Wahrheit liegen ihnen weite Teile der Medien, des Bildungswesens, der Justiz und der Politik zu Füßen und bieten ihnen jedes Forum zur Verbreitung ihrer idiotischen Forderungen.

Bergsteiger-Legende Reinhold Messner brachte es diese Woche bei “Maischberger” auf den Punkt (obwohl natürlich auch er, wohl als Einladungsvoraussetzung in einer ARD-Talkshow, in die Klimahysterie einstimmte und begeistert die etwas weniger verrückte „Fridays-for-Future“-Bewegung lobte): Bei der „Letzten Generation“ sei „Hopfen und Malz verloren“. Ihre Mitglieder versuchten „uns zu erpressen“ und brächten die Demokratie in Gefahr. Wenn es so weitergehe, befand Messner, hätten wir „in wenigen Jahren nicht einen Krieg, sondern einen Bürgerkrieg“.

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24 Kommentare

  1. Ich befürchte allmählich dass an dem sog. Klimawandel doch etwas dran ist, und der die Synapsen im Gehirn völlig aus dem Gleichgewicht bringt.

    Noch nie gab es so viele Geistesgestörte wie heute

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    • @Monika Ebner: das kommt nicht vom schwankenden Klima, sondern vielmehr von dem mRNA Dreck und das ist kein Aprilscherz, diesbezüglich gibt es immer mehr Untersuchungen, daß da was dran sein könnte. So lange es geht, halt die das natürlich unter dem Teppich…

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  2. Wenn der Spinner einfährt, wird er am ersten Tag in der Dusche entjungfert. Den machen die orientalischen Insassen sofort zur Miss Gitterstab.
    Der kann sich schon mal geschmeidig machen.

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  3. Mir ist nicht ganz klar, wie die Klimakleber überhaupt in Justizgebäude überführt werden konnten.
    Ein vernünftiger Superkleber hält doch jahrelang, entweder hat man Hand abgeschnitten oder halbe Straße mitgenommen.
    Leider liest man dazu in seriösen Qualitätsmedien nichts.

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    • Bei der Pozilei werden inzwischen Wochenleergänge durchgeführt, in denen man das haut-, tier- und Idiotenschonende Klebstofflössen lernen kann.
      Und dabei wäre es doch soo einfach: Den Anorak (des Klienten) bis oben fest schließen, im Nacken fest in den Anorak-Kragen fassen, anziehen, bis der Kragen fest an der Kehle (des Klienten) anliegt und dann kräftig (notfalls zu zweit) nach hinten ziehen.
      Funktioniert totsicher. 🙂

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  4. Haftstrafen für solche? völlig falsch! Psychiatrische Behandlung so wie es die grün kommunistisch globalistische Kabale für mRNA Impfverweigerer vorsieht! Wenn schon denn schon, aber es wird ja schizophren in dieser DDR 2.0 entschieden…

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  5. https://www.politikversagen.net

    „Mini-IQ rettet Kinderschänder Abram B. vor dem Knast
    Bielefeld, NRW. Fast zehn Jahre lang missbrauchte Abram B. seine vier Nichten und Neffen und auch ein Nachbarskind. 210 Mal soll er die Mädchen und Jungen betatscht und auch vergewaltigt haben. Doch das Landgericht Bielefeld entließ ihn als freien Mann! Urteil: schuldunfähig wegen Mini-IQ, zu dumm für eine Haftstrafe. Weiterlesen auf m.bild.de“

    Mit anderen Worten:
    Geistig arme können zukünftig Kinder schänden ohne dafür in Haft genommen zu werden.
    Nach dem GG sollen doch alle vor dem Gesetz gleich sein?
    Da taucht doch glatt die Frage auf, ob das Gericht mit seinen Richtern noch alle Sinne bei dem Urteil beieinander hatten !

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    • Man sieht: Staatsanwaltschaften und Richte sind bei Weitem nich unabhängig und in jeder Beziehung Weisungsgebunden…

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    • Diese “Richter” sprechen schon lange keine Urteile mehr “im Namen des Volkes”. Solche “Richter”, die den Opfern in ihre Gesichter rotzen, sollten noch viel härtere Strafen bekommen als die Haupttäter!

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      • Vor allem sollen sie abgewaehlt werden koennen, wie es in den USA nach 4 bis 6 jaehriger Amtszeit auch bei Staatsanwaelten auf lokaler Ebene moeglich ist oder durch ein Misstrauensvotum aus dem Amt gekickt werden.

  6. Keine Gnade für bornierte Klimaterroristen !
    Wollen eigentlich weiter Richter Rechtsbeugung i.S. dieser
    Nichtsnutze durch Freisprüche bzw. Schmusekursurteile betreiben?

    Für mich und die meisten anderen mit Hirn sind das Kriminelle, die
    einsitzen müssen !

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  7. Ein kkleiner Tipp für Alle.
    Seit vergangenem Jahr – nach einen Bild- Video bei YT – habe ich immer im Auto zwei leckere Dosen Tomatensuppe von Aldi dabei. Ich hab sie bisher einmal benutzt; leider haben die Kameraleute von den Demodeppen das Video nicht veröffentlicht – die Gesichter der fluchtunfähigen Deppen waren göttlich (und sogar von den zwei anwesenden Polizisten auf unserem Dorf gab es Beifall).

  8. Die klebischen Kleber

    Im düstren Gehirn den Klimawahn,
    sitzen auf dem Asphalt und kleben uns an.
    Deutschland, wir kleben dir ohne Gnade,
    kleben, wenn’s geht, die totale Blockade –
    Wir kleben, wir kleben!

    Die Wahnwitzideen, die wir vertreten,
    von Medien werden gesundgebeten.
    Haben wir lang’ genug ausgeharrt,
    haben wir euch gefoppt und genarrt –
    Wir kleben, wir kleben!

    Unsere Eltern sind oft Teil der Reichen,
    für unseren Wahn geh’n wir auch über Leichen.
    Mit eurem Geld euch allen zum Hohn
    mästet der Staat unsre grüne Fiktion –
    Wir kleben, wir kleben!

    Zum Urlaub wir reisen in ferne Lande
    und sehen das nicht mal als Schmach und Schande.
    Verdrehen Tatsachen und lügen geschickt,
    weil Unsinn das grüne Gehirn erquickt –
    Wir keben, wir kleben!

    Wenn auch so mancher über uns lacht,
    weil beim Kleben wir uns in die Windeln gemacht.
    Wenn gut gefüllt ist das Windeltuch,
    dann weht übers Land nicht nur Klebergeruch –
    Wir kleben, wir kleben!

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  9. Klimakleber zuvorkommend behandeln:
    gartenjournal . net/ameisen-anlocken
    Wie kann man Ameisen anlocken und umsiedeln?
    “Um Ameisen anzulocken, kann man Schälchen mit Honig, Zucker oder Sirup, überreife Obststücke mit Honig oder Zuckerwasser, zerkleinerten Thunfisch oder Marder-/ Igelkot verwenden. Durch Anwendung des Blumentopf-Tricks können die Ameisen schließlich erfolgreich umgesiedelt werden.”

  10. Wunderbar. Märtyrer wurden verbrannt oder in kochendes Wasser resp. kochendes Öl gesteckt. Man sollte alte Bräuche nicht völlig ausser Acht lassen. 😉

  11. Ich bin gespannt wie die normalen Knastis nun mit den Klimaterroristen umgehen werden, Freunde werden sie im Knast bestimmt keine finden.
    Der Spinner hat Angst ? Gut so ! Der soll sich vor Angst in die Hose machen !

  12. Macht euch doch nicht so viele Gedanken. Es ist klar woher diese gestörten Kleingeister kommen, wer sich ihrer Dummheit bedient und was sie mit dem Irrsinn bezwecken.
    Also warum sollten wir wahrlich dummen und ignoranten Personen eine deratige Plattform bieten und also machen wir mit der Aufmerksamkeit Schluß!
    Sie kleben sich fest … in Ordnung denn sie möchten einfach kleben und wir helfen, denn wir kleben nach!
    Dies ist ein würdiger Akt denn wir erfüllen den Wunsch des klebens. Dann wird eine ordentliche Sichtschutzbarriere rundherum aufgestellt und die deutliche Aufschrift mit —-jeglicher Kontakt sowie füttern sind strengstens untersagt—- vervollständigen den Akt der absoluten Selbstverwirklichung der klebenden Leidenschaft.

  13. Einfach machen wie in Frankreich. Die Einsatzkosten und eventuelle Schadensersatzzahlungen ungekürzt zustellen. Für Wiederholungstäter immer längere Haftstrafen. Wird sich dann zeigen wie viele bereit sind für ihre Forderungen gegebenenfalls jahrelang im Gefängnis zu sitzen. Und Platz scheint es in den Gefängnissen ja genug zu geben, genauso wie Wohnungen. Denn sonst wären die Grenzen schon lange zu.

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