Warum sind gebildete Menschen oft besonders obrigkeitshörig?

Elitäre Untertanen (Symbolbild:Imago)

Fast jeder kennt sie: Diese supererfolgreichen, hochgebildeten und gutverdienenden Überflieger. In der Schule packten sie alles mit links, glänzten mit einem Einser-Abitur, brachten ihr Studium im Rekordtempo mit Topabschluss über die Bühne, fanden im Nu einen hochdotierten, heißbegehrten Arbeitsplatz und können eine großartige Karriere als Arzt, Anwalt, IT-ler, Biologe oder auch Manager eines großen Unternehmens vorweisen. Kurzum: Sie sind echte Hochkaräter, die immer etwas erfolgreicher und schlauer als alle anderen sind. Zudem glänzen sie oft mit einer hohen Allgemeinbildung, können beispielsweise Gedichte von Goethe auswendig, sprechen mehrere Fremdsprachen und haben die Welt bereist. Nicht selten bekommen weniger gebildete und erfolgreiche Menschen in ihrer Gegenwart Minderwertigkeitskomplexe, da diese Koryphäen einfach viel kultivierter, lebenserfahrener und weiser wirken als sie selbst.

So scheint es jedenfalls auf den ersten Blick. Denn kaum lenkt man eine Unterhaltung in Richtung Politik, stehen aufgeweckten, über den Tellerrand schauenden Menschen oft die Haare zu Berge, was diese gebildeten Eliten so von sich geben. So kenne ich beispielsweise einen Manager mit fünfstelligem Monatsgehalt, der sich alles selbst hart erarbeitet hat und nun ein komfortables Leben mit Luxuskarosse und schicken Urlauben führt. Doch geht es um Flüchtlinge, glaubt er allen Ernstes, „dass sie unsere Rente zahlen”. Kommt man auf die Coronaimpfung zu sprechen, so ist er der Meinung, „damit schützt man andere und wer sich nicht impfen lässt, ist einfach egoistisch und unsolidarisch”, und außerdem könnten wir doch alle „dankbar“ sein, dass es geniale Wissenschaftler gibt, die im Rekordtempo solch „geniale“ Impfstoffe entwickelt haben.

Das „Fußvolk“ ist eher kritisch

Darüber hinaus kenne ich einen mit Bestleistungen studierten Mediziner, der sich zumindest zu Hochzeiten der „Pandemie“ ohne FFP2-Maske noch nicht einmal zu seinen eigenen Nachbarn getraut hat. Als der zweite Lockdown losging, schimpfte er über all jene, die sich „nicht an die Regeln halten” und wegen denen nun ein weiterer Lockdown „nötig” geworden sei. Ein anderes Beispiel ist eine promovierte Pharmazeutin, die in einem börsennotierten Großkonzern tätig ist: Geht es um Politik, gibt auch sie nur hohle Phrasen von sich. So tat sie unter anderem kund, dass Trump ein „durchgeknallter und frauenfeindlicher Psychopath” sei, oder die AfD „ja schon eine rechtsradikale Partei”. Umarmungen zur Begrüßung oder zum Abschied scheut sie wie der Teufel das Weihwasser – „wegen Corona”. Unnötig zu erwähnen, dass auch sie komplett durchgeimpft ist.

Wann immer ich auf Demos oder coronakritische Spaziergänge gehe, treffe ich deutlich öfter das gemeine „Fußvolk“ als die kultivierten Bildungsbürger an. Die meisten von ihnen verfügen nur über einen Hauptschul- oder Realschulabschluss und sind entweder Rentner, arbeitslos oder in einem Durchschnittsjob tätig. Gelegentlich stoße ich auch auf Ärzte, von denen jedoch viele mittlerweile ihren Beruf wegen der Impfpflicht an den Nagel hängen mussten oder denen deswegen die Kündigung unmittelbar bevorsteht. Lehrern, Juristen und sonstigen Akademikern bin ich ebenfalls schon begegnet, wenn auch vergleichsweise selten. Auch angehende Akademiker, sprich Studenten, sind nur schwer auf die Straße zu bekommen.

Die Leistungsgesellschaft ist Teil des Systems

Wie lässt sich dieses Paradoxon erklären, dass ausgerechnet all jene, die sonst besonders intelligent sind, politisch so ignorant sind? Warum glauben viele von ihnen alles, was die Massenmedien ihnen vorkauen? Warum wollen sie nicht das Offensichtliche sehen, dass beispielsweise Migranten aus islamischen Ländern schlecht integriert sind und überdurchschnittlich oft straffällig werden, dass die Coronaimpfung eben kein „Gamechanger” ist, oder dass die Lieferung von schweren Waffen in die Ukraine ganz sicher nicht zu Frieden führen wird? Dies ist übrigens nicht nur mein subjektiver Eindruck; auch eine Studie aus Österreich kommt zu dem Ergebnis, dass ein eindeutiger Zusammenhang zwischen Bildungsniveau und Impfquote – sprich: Gehorsam – existiert: Je höher die berufliche Qualifikation, desto größer die Impfbereitschaft.  Das wird wird in Deutschland garantiert nicht viel anders sein.

Gerade bei Menschen, die eine hohe Schulbildung sowie akademische Laufbahn genossen haben, sollte man doch eigentlich annehmen, dass sie auch politische Vorgänge kritisch hinterfragen und „querdenken” können (letzteres galt bis vor Corona übrigens noch als positive, wünschenswerte Eigenschaft). Doch dem ist nicht so. Ein möglicher Grund für die Obrigkeitshörigkeit beziehungsweise Verblendung des Bildungsbürgertums ist ihr Erfolg an sich. Wer zum Mainstream konträre Meinungen öffentlich vertritt, sich dagegen auflehnt und sich auch sonst unbotmäßig verhält, bringt es in der Regel beruflich nicht weit – schon gar nicht als Angestellter.

„Querdenker” zu sein galt einst als Auszeichnung

Als „Querdenker“ und ohne Parteibuch hätte es ein Stefan Harbarth bestimmt nicht zum Präsidenten des Bundesverfassungsgerichts geschafft. Wäre Angela Merkel nicht eine regimetreue Sozialistin gewesen, hätte sie in der DDR nicht einmal studieren dürfen – und auch Joachim „Frieren für die Freiheit“ Gauck wäre uns erspart geblieben –  wäre dann nämlich nicht einmal Pfarrer geworden.

Diese Menschen merken, dass sie im Mainstream Erfolg haben – also muss auch gut und richtig sein, was der Mainstream vertritt. Sie profitieren von einem System, in dem nur bestimmte Meinungen zugelassen sind. Da sie in dieser politisch korrekten Welt groß geworden sind und sich dort in der Regel auch wohlfühlen, kommen sie meist gar nicht erst auf die Idee, dass an „mehrheitsfähigen” Thesen und Überzeugungen etwas falsch sein könnte. Sie leben ganz nach dem Motto „wes Brot ich ess‘, des Lied ich sing‘.” Der blinde Glaube in Institutionen tut sein Übriges. Gelegentlich gibt es auch Bildungsbürger, die eigentlich durchaus merken, dass sie auf dem Holzweg sind – doch es entsteht eine kognitive Dissonanz: Um sich jedoch nicht ihre geistigen Irrwege eingestehen zu müssen und in einen inneren Konflikt zu geraten, suchen sie sich schnell irgendwelche Argumente, die ihre anfänglichen Mainstream-Meinungen unterstützen. Dämmert ihnen etwa, dass die Impfung vielleicht doch nicht „der Moses ist, der uns aus dieser Pandemie führt”, dann klammern sie sich hilfsweise eben an den Strohhalm, dass die Spritze vor Tod und schweren Verläufen schütze. Abgesehen davon gibt es natürlich auch den einen oder anderen Erfolgsmenschen, der „“ denkt, aber „Hott” sagt, um nicht seinen Job zu verlieren.

Bessere Schulbildung, aber kein Hintergrundwissen

Ein weiteres Problem vieler ach so gebildeter Karrieremenschen ist ihr aus ihren anspruchsvollen Berufen resultierender Zeitmangel, der die Aufnahme hintergründiger Informationen aus idealerweise unterschiedlichen Quellen gar nicht zulässt. Wer täglich zehn bis zwölf Stunden arbeitet und dann möglicherweise auch noch eine Familie hat, ist zeitlich so eingespannt, dass er es mit Ach und Krach vielleicht noch zum Schauen der „Tagesschau” oder von „Heute” schafft oder gar nur die Nachrichten im Radio hört. Der Konsum freier und alternativer Medien wie Ansage!, „Tichys Einblick”, „Junge Freiheit”, „Journalistenwatch”, „Wochenblick” und andere würde für sie bei weitem den Rahmen sprengen – abgesehen davon, dass sie wirksam imprägniert sind, solche Seiten gar nicht erst zu lesen, weil für sie oftmals nur die öffentlich-rechtlichen Sender oder die Mainstreampresse als „seriöse Quellen“ gelten.

Insofern verfügen „gebildete“ Menschen zwar meistens über ein höheres Maß an Allgemeinbildung, vor allem bessere Schulabschlüsse und somit Startvoraussetzungen – doch sie sind dafür oft weder in der Lage, Mainstream-Meinungen in Frage zu stellen, noch besitzen sie irgendwelches hintergründiges Insiderwissen. Konfrontiert man sie etwa mit Begriffen wie VAIDS (obwohl sie möglicherweise selbst betroffen sind), dem Great Reset oder „Event 201”  gucken sie dumm aus der Wäsche und verstehen nur Bahnhof. Dabei sollte man sich zumindest einmal damit beschäftigt haben, um mitreden zu können. Egal, über welchen Beruf, Titel und welches Monatseinkommen man verfügt.

45 Kommentare

  1. Es gibt eine weitere tragische Komponente. Der Konflikt, der zur Individuation führt und dabei kein Trauma werden sollte.
    Die Fähigkeit zur Bewältigung von Schwierigkeiten entwickelt sich, wenn Schwierigkeiten zu bewältigen sind. Wem im Leben alles zufliegt, hat Schwierigkeiten, wenn es aufhört.
    In der Entwicklungspsychologie ist es ein Zielkonflikt. Da Entwicklung durch Lösen von Konflikten erreicht wird, wobei das Scheitern bei der Lösung die Entwicklung mehr fördern kann, als der Erfolg. Ob in den kommenden Jahrhunderten Wege gefunden werden, das Dilemma zu lösen, ist vermutlich noch offen.

  2. Nicht nur diese hochgebildeten, mega-erfolgreichen und gutverdienenden „Überfleger“ sind auf das Belonhnungsprinzip getrimmt sondern fast alle. Wer hat seinem Kind nicht schon einmal gesagt“ wenn Du Dein Zimmer ordentlich aufräumst“ oder „wenn Du gute Noten schreibst“ gibt es eine Belohnung. Davon wird sich niemand freisprechen können. Somit ziehen wir Generation nach Generation Obrigkeitshörige heran, deren Gehirn auf Belohnung programmiert ist, denn das System arbeitet genau nach diesem Muster: Wohlverhalten, das heißt system- und meinungskornform zu sein, wird belohnt, selbständig denken, hinterfragen und gegenteiliger Meinung zu sein, wird bestraft. Um weiter zu kommen und anerkannt zu sein, das heißt bei denen, zu den angesagten Zirkeln zu gehören, geht man den Weg des geringsten Widerstands. Der Rest sind Mitläufer, die einfach zu faul oder nicht in der Lage sind, selbständig zu denken. Solche Zeitgenossen sind nicht nur erwünscht, sondern unbedingt nötig, um ein System am Laufen zu halten. Hören wir endlich auf, schon unsere Kinder mit dem Belohnungssystem zu obrigkeitshörigen Zombies zu machen.

  3. High, es gibt heute sehr viele gebildete Menschen, die nicht über die wenigstens nötige Intelligenz verfügen, um diese Bildung auch nutzen zu können. Diese fallen häufig dadurch auf, dass sie ihre Bildung gern rezitieren, aber nicht verwenden und eben durch einen oft schon aggessiven Devotismus. Freundlichst Fiete

  4. …der Devotismus bezieht sich natürlich auf die Obrigkeit 🙂 , Heute sind das Leute, die sich im besten Fall einen Wahlsieg nur zusammen-gelogen haben.

  5. Ich halte die Obrigkeitshörigkeit für eine Frage, ob man gelernt hat „gegen den Strom zu schwimmen“ oder nicht. Und das beginnt in der Kindheit. In der Regel wollen Eltern, die Wert auf die „externe“ Bildung ihres Kindes legen, dass das Kind ohne anzuecken mit dem Strom schwimmt.

  6. „Was ist ein Opportunist? Es ist ein Mann, der die günstigste Gelegenheit benutzt, um das durchzuführen, was er für nützlich und zweckmäßig hält…“ – Otto Fürst von Bismarck im Preußischen Landtag am 21.04.1887

    Je intelligenter jemand ist, um so besser wird er günstige Gelegenheiten erkennen.

    Intelligenz macht aus Opportunisten also keine Querdenker, sondern nur besonders gute Opportunisten.

  7. ……………ganz einfach, weil die Masse dieser, die meinen gebildet zu sein, aus einer
    Oberschicht kommen und ihnen alles i.d. Ars.. vom Elternhaus geblasen wurde.
    Sie brauchten sich nicht zu kümmern.
    Deshalb wurden sie gleichgültig, teilnahmslos und träge.
    Im Gegensatz dazu die Studenten, die APO aus den 60/70er Jahren.
    Mit einem genüsslichen schmunzeln habe ich vernommen, wenn diese das Blatt
    m.d. 4 Buchstaben und Auslieferungsfahrzeuge in hellem, geißenden, heißen Licht
    aufgingen ließen.
    Das waren noch Kämpfer für eine bessere Gesellschaft und der damaligen Lügenpresse
    ging es im Gegensatz zu heute an den Kragen.
    Das Land braucht wieder eine intensive, schlagfähige APO, die der faschistischen Politik
    die Grenzen mit vielen Mitteln aufzeigt !

  8. Wie richtig beschrieben, sie scheinen klüger, gebildeter usw. Sind sie aber nicht. Warum? Das ist einfach zu erkennen, wenn man sie beobachtet, ihnen zuhört und die richtigen Fragen stellt. Das Fußvolk, ich kriege Zustände, wenn man Menschen, die keine Akademiker sind, als die kleinen Leute bezeichnet, ist in der Tat kritischer, ist gebildeter, zumindest ein Teil, lebenstauglicher und noch so einiges.

  9. Dumm sein und sich dumm stellen, ist ein großer Unterschied. Beim GEZwangsberieselten Fußvolk wird der Nachwuchs wohl kaum generiert. Viele Studi´s wissen schon von Vati und Mutti, welche Vorteile die Mitgliedschaft in einem „servicebewußten Wohltätigkeitsklub“ beschert.

    Stimmt – wie u. a. mit dem sanktionsbewehrten Gnadensold H4 & Grunzsicherung materiell weit unterhalb der Armutsgrenze (Pfändungsfreibetrag) hingehaltenen DEUTSCH bewiesen wird. Top-Service:
    „„Den humanitären und geistigen Werten den Vorrang vor den materiellen Werten zu geben.“

    https://www.grin.com/document/289395
    Rotary ist eher noch Unterschicht im Vergleich zu den handverlesenen Lions:
    https://www.nachrichtenspiegel.de/2011/04/13/rotarier-in-deutschland-die-zentralmacht-der-hinterzimmer/

    Dann ist ja gut:
    „Mit den modernen Kommunikationsmitteln gibt es eigentlich keine Geheimnisse mehr über den Bund“, sagt der Sozialwissenschaftler Hans-Hermann Höhmann aus Köln.“
    https://www.planet-wissen.de/gesellschaft/organisationen/die_freimaurer/index.html

    Ronald Bernard:

  10. ZITAT: „Wie lässt sich dieses Paradoxon erklären, dass ausgerechnet all jene, die sonst besonders intelligent sind, politisch so ignorant sind?“

    Ich stelle mir das so vor:
    Diese Leute sind hochbegabt. Sie sind perfekte Opportunisten. Sie haben die Fähigkeit, sich immer perfekt an ein System anzupassen. Deswegen haben sie meist perfekte Karrierelaufbahnen hinter sich. Sie dürfen jedoch keine Querdenker sein. Hundertprozentiger Opportunismus und Querdenken schließen sich aus. In einem guten System fällt das nicht auf. Dort sind diese Leute Leistungsträger. In der derzeitigen Situation treten deren Schwächen aber offen zutage. Beim kritischen Selberdenken sind sie keine Leistungsträger sondern Versager. Sie sind gut in einem guten System und schlecht für die Guten in einem schlechten System.

  11. Interessante These, die von mir bestätigt werden kann. Die meisten Akademiker sind ohne politischer Bildung und nicht Willens, daran etwas zu ändern.
    Aber was ich nicht vermutet hätte, diese eigentlich in ihrem Fach hochgebildeten Menschen interessieren sich nicht für Fakten ihres eigenen Fachs.
    Es ist inzwischen schon lustig, wie oft ich in einer Diskussion über Covid und co. sehr verärgert sagen muss, man kann auch mal wissenschaftliche Veröffentlichungen lesen. Da wird zum Beispiel immer noch behauptet, der Virus wäre aber viel schlimmer als eine mittlere Grippe und auf den Verweis auf Johannides, wird gefragt, wer das denn wäre. Ich könnte verzweifeln.
    Im Gegensatz dazu, Handwerker, Arbeiter und … gut informiert und mit einer guten politischen Bildung.

  12. Das Bildungssystem vergleiche ich immer mit der Registrierkasse im Gewerbe – mit einem Generalschlüssel
    offenbart sich alles.
    Gebildete haben sich dem System untergeordnet, und das System sorgt für sein Gefolge.
    Gebildet?? die haben das vorgesetzte auswendig gelernt. Eigenständiges Denken unerwünscht.
    Für mich dumme Menschen.

  13. Grüß Gott,
    einfach nachfolgendes lesen,nachdenken und vergleichen mit „den Gebildeten“:
    1. Korinther 3:18-20
    „18 Niemand betrüge sich selbst! Wenn jemand unter euch sich für weise hält in dieser Weltzeit, so werde er töricht, damit er weise werde! 19 Denn die Weisheit dieser Welt ist Torheit vor Gott; denn es steht geschrieben: »Er fängt die Weisen in ihrer List«. 20 Und wiederum: »Der Herr kennt die Gedanken der Weisen, daß sie nichtig sind«.[5]“
    +
    1. Korinther 1:18-19
    Das Wort vom Kreuz und die Weisheit der Menschen
    „18 Denn das Wort vom Kreuz ist eine Torheit denen, die verlorengehen; uns aber, die wir gerettet werden, ist es eine Gotteskraft; 19 denn es steht geschrieben: »Ich will zunichte machen die Weisheit der Weisen, und den Verstand der Verständigen will ich verwerfen«.[7]“
    +
    2. Korinther 4:3-5
    „3 Wenn aber unser Evangelium verhüllt ist, so ist es bei denen verhüllt, die verlorengehen; 4 bei den Ungläubigen, denen der Gott dieser Weltzeit die Sinne verblendet hat, so daß ihnen das helle Licht des Evangeliums von der Herrlichkeit des Christus nicht aufleuchtet, welcher Gottes Ebenbild ist. 5 Denn wir verkündigen nicht uns selbst, sondern Christus Jesus, daß er der Herr ist, uns selbst aber als eure Knechte um Jesu willen.“
    „der gott dieser Weltzeit“ist der teufel,satan,luzifer und der hat diese „Gebildeten“verblendet.
    Stell Dir einmal folgendes vor,Gott selbst nahm die Gestalt eines sterblichen Menschen an, lebte ein sündenfreies Leben und starb für Dich am Kreuz, bezahlte mit seinem Blut für alle Deine Sünden,für alle Deine Fehler,für alles Unrecht, welches Du anderen getan hast!
    Jesus, welcher der Christus ist, liebt Dich so sehr,daß er für Dich gestorben ist und damit Du das ewige Leben erhältst!
    Kennst Du einen anderen, der Dich so sehr liebt wie Jesus Christus?
    Johannes 3:16
    „Denn so [sehr]hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verlorengeht, sondern ewiges Leben hat. “
    Es ist höchste Zeit gerettet d.h. wiedergeboren zu sein,wenn Du glaubst,daß Jesus Christus am Kreuz für Deine Sünden gestorben,begraben und auferstanden ist am dritten Tag dann wirst Du gerettet d.h. wiedergeboren:1.Korinther 15:1-8
    „1 Ich erinnere euch aber, ihr Brüder, an das Evangelium, das ich euch verkündigt habe, das ihr auch angenommen habt, in dem ihr auch fest steht, 2 durch das ihr auch gerettet werdet, wenn ihr an dem Wort festhaltet, das ich euch verkündigt habe – es sei denn, daß ihr vergeblich geglaubt hättet.3 Denn ich habe euch zu allererst das überliefert, was ich auch empfangen habe, nämlich daß Christus für unsere Sünden gestorben ist, nach den Schriften,4 und daß er begraben worden ist und daß er auferstanden ist am dritten Tag, nach den Schriften, 5 und daß er dem Kephas erschienen ist, danach den Zwölfen. 6 Danach ist er mehr als 500 Brüdern auf einmal erschienen, von denen die meisten noch leben, etliche aber auch entschlafen sind. 7 Danach erschien er dem Jakobus, hierauf sämtlichen Aposteln. 8 Zuletzt aber von allen erschien er auch mir, der ich gleichsam eine unzeitige Geburt bin.“
    Die Zeit der Gnade läuft bald ab!
    Holt Euch jetzt noch Euren „Flugschein“für den Flug mit der Bezeichnung „1.Thessalonicher 4:16-18“ denn schon bald wird dieser „abfliegen“!
    Hier sind die genauen Flugdaten:
    „16 denn der Herr selbst wird, wenn der Befehl ergeht und die Stimme des Erzengels und die Posaune Gottes erschallt, vom Himmel herabkommen, und die Toten in Christus werden zuerst auferstehen. 17 Danach werden wir, die wir leben und übrigbleiben, zusammen mit ihnen entrück werden in Wolken, zur Begegnung mit dem Herrn, in die Luft, und so werden wir bei dem Herrn sein allezeit. 18 So tröstet nun einander mit diesen Worten!“
    Hier bekommt Ihr Euren persönlichen Flugschein:wenn Du glaubst,daß Jesus Christus am Kreuz für Deine Sünden gestorben,begraben und auferstanden ist am dritten Tag dann wirst Du gerettet d.h. wiedergeboren!
    Johannes 14:6
    „6 Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater als nur durch mich!“
    Maranatha

  14. Mit einem Wort: Fachidioten.

    Weil sie keine Zeit haben, sich unabhängig nach getaner Arbeit ausführlich zu informieren, entsteht natürlich solch eine Propagandagläubigkeit.

    Was ich allerdings nicht begreife, ist deren Wahrnehmungsresistenz. Wenn es wirklich eine „Pandemie“ gäbe oder gab, hätte man das doch vor der eigenen Haustür bemerken müssen: Ständige Leichenwagenfahrten, zig Beerdigungen pro Tag auf jedem Friedhof, ständiges Tatütata durch Rettungstransporte und nicht zuletzt hätte Jeder mehrere Opfer in seinem Umfeld zu beklagen gehabt.

    Ich kenne bis heute keinen einzigen Coronatoten. Alle anderen in meinem Bekanntenkreis auch nicht.

  15. Viele haben gelernt, dass man nur mit Anpassung Karriere machen kann, also passen sie sich an bis zum Hirntod.
    Viele haben gelernt, dass man ohne Anpassung keine Karriere mehr hat, bzw. sie haben es bei anderen gesehen: machst du Ärger, dann fliegst du raus.
    Sowohl die akademischen wie auch die privatwirtschaftlichen Qualifikations- und Aufstiegssysteme sortieren Querdenker rigoros aus, daher findet man die in den oberen Reihen nicht mehr.

    Habe in den letzten Monaten krankheitsbedingt ca. 12 Ärzte, mehrere davon mit Prof.-Titel getroffen, nicht einer hat einen kritischen Ton zur Impfung gesagt, selbst darauf angesprochen, dass ein Arzneimittel, das Herzprobleme verursacht, bei mir nicht gut ist, weil ich schon Herzprobleme HABE, haben sie mir die Impfung weiter empfohlen.

  16. Es handelt sich m.E. nicht um eine Frage der Intelligenz, sondern der menschlichen Psyche. In seinem Buch „Schnelles Denken, langsames Denken“ zeigt Kahneman ein interessantes Phänomen auf. Wenn ein Mensch einen Sachverhalt zum zweiten Mal hört, kommt dieser ihm bekannt vor. Wenn er ihn immer wieder hört, hält er den Sachverhalt schließlich für wahr. Dies führt dazu, dass die Menschen, die immer wieder dasselbe hören (Klima, Corona, Ukraine), das Gehörte für wahr halten und daher diese „Wahrheit“ verteidigen. Wichtig zur Bildung der Wahrheit ist, dass sie möglichst häufig und von vielen Meinungsmachern propagiert wird. Der Trick, die psychische Beschaffenheit des Menschen zu nutzen, wurde durch die von Frau Merkel eingeführte Alternativlosigkeiten „salonfähig“ gemacht.

  17. Es ist nicht unbedingt so
    Hier im Osten gibt es Ärzte die von Corona und der Impfung alles andere erzählen als Klabauterbach. In der Ukraine frage sind es wohl 80 % die der vorgegaukelten öffenlichen Meinung nicht folgen. 100% sind gegen Waffenlieferungen.

  18. „Warum sind gebildete Menschen oft besonders obrigkeitshörig?“
    Weil an deutschen Schulen der die besten Noten bekommt, der am besten auswendig lernen kann. Selber denken ist da nicht gefragt. Wenn man dann an der Uni noch bei den Seilschaften („Studentenverbindungen“) demütig mitmacht, hat später die besten Verbindungen für einen Topjob. Persönliche Eignung uninteressant, @rschkriechen ist die Devise. Sieht man ja an unseren Managern, die erfolgreich ein Unternehmen nach dem anderen in den Abgrund führen…..

  19. Das Fussvolk bekommt täglich die Probleme im Land mit…Die „Gebildeten “ leben in vornehmer Wohngegenden ,mit besseren Einkommen in einer Blase und diese macht sie blind…Vielleicht ,sind sie doch nicht so gebildet….

  20. Das kann ich so nicht bestädigen, hier werden fleissige Auwendiglerner, mit Hochintelligenten
    verwechselt.

    Viele Prüfungen in deinem Studium sind so aufgebaut, dass du allein dadurch bestehen kannst, dass du einfaches Wissen reproduzierst. Oft schließt du sogar mit einer guten oder sehr guten Note ab, wenn du genug Fachwissen auswendig gelernt hast und den ganzen Kram in der Prüfung abrufen kannst.

    Mit Intelligenz hat das allerdings wenig zu tun.

    Hierbei kommt es eher auf Fleiß, Disziplin und Ausdauer an. Typische Eigenschaften von erfolgreichen Menschen halt.

    im Artikel kommt eben genau das zum Ausdruck, nämlich das fleissige Auswendiglerner, mit
    Veranlagung zum Auswendiglernen,sehr gute Studienabschlüsse machen, aber eben diese Wissen , nicht so benutzen können, um neues, besseres, efizienteres, zu schaffen, da
    fehlt es ihnen nämlich an der nötigen Intelligenz, in vielen Fällen. Sie lernen dann eben, auch
    die Phrasen der Mainsreamlügenmedien auswendig und geben diese, wie ein Papagei wieder,
    zum Thema, weil es ihnen an der nötigen Intelligenz fehlt, um logisch und flexibel zu denken.
    ihr Gehirn ist ähnlich einer Festplatte im Computer. Einer der Gründe warum Deutschland,
    am Abgrund steht, trotz dem nie dagewesen Anteil an Studierten, ist das die Auswendiglerner,
    ihr Wissen nich anwenden können, sondern nur verwalten. Im übrigen, werden die einflussreichsten Positionen, immer noch ,von den einflussreichten Familien besetzt, wobei
    die Intelligenz ,eine untergeordnete Rolle spielt. Im übrigen ist es natürlich, für ein Kind aus der
    gehobenen Mittel schicht, wenn es fleissig ist, relativ einfach, in der elterliche Einliegerwohnung,
    auswendig zu Lernen, als für das Arbeiterkind, in der zwei Zimmerwohnung, an der Stadtautobahn.

    Eine Reihe von Untersuchungen zeigt: Die Mehrheit der Hochbegabten hat kein Interesse an einer steilen Konzernkarriere. Ein Forscherteam um den Psychologen Rüdiger Hossiep von der Universität Bochum analysierte für eine Studie im Jahr 2013 die Charakterunterschiede von überdurchschnittlich intelligenten Menschen im Vergleich zur Durchschnittsbevölkerung. Etwa 500 Mensa-Mitglieder beteiligten sich. Die größte Abweichung zeigte sich ausgerechnet in jenen Eigenschaften, die im Berufsleben wichtig sind. Zwar waren die Hochbegabten durchaus motivierter, Probleme zu lösen – an Führungspositionen hatten sie jedoch deutlich weniger Interesse.

    Sie wollen eben optimieren, nicht organisieren; gestalten, nicht verwalten; kreieren, nicht delegieren. Das bestätigen die Langzeitstudien von Camilla Benbow und David Lubinski von der amerikanischen Vanderbilt-Universität.

  21. Meine Theorie: Bildung ist nichts anderes, als Informationen aufzunehmen, zu verknüpfen und bei passender Gelegenheit wiedergeben/ nutzen zu können. Es gibt Menschen, die sich nicht anstrengen müssen, Gehörtes und Gelesenes im Kopf zu behalten und korrekt präsentieren zu können. Welchen Grund sollten sie haben, den Inhalten auf den Grund zu gehen? Dies ist Zeitverschwendung und die Belohnung kommt trotzdem in Form von Erfolg, Geld und Macht.
    Die, die richtig pauken müssen um die Infos im Gedächnis zu verankern, müssen eine Strategie des Lernens entwickeln und dazu gehört es auch, alles soweit zu hinterfragen bis die Infos haften bleiben. Der sich anstrengende Lerner sieht also die ganzen Stolpersteine viel früher als die, denen alles zufliegt.

  22. Es sind und bleiben lebensferne Fachidioten, mittlerweile bekommen Sie auch die richtige Haltung an den Uni`s eingetrichtert. Dieses System, nicht Staat ist durch und durch Rot. Das war es, wieviel Prozent haben sich Spiken lassen, 67 mio.. Nein, der Great Reset kommt und auch verdienter Weise, wer so geistig behindert ist! Lässt sich auch nicht entschuldigen, mit sonst was! Entweder man hat gesunden Menschenverstand oder nicht. Viele Bauern sind bei weitem schlauer!

  23. Solche Menschen sind meist nicht wirklich gebildet. Allenfalls ausgebildet: Schmalspurgebildete. Oft Koryphäen in ihrem eng umrissenen Fachbereich. Rechts und links davon aber im Blindflug durchs Leben. Immer auf der Jagd nach Karriere, Titel, Kohle.

    Für mich sind es recht häufig nur armselige Würstchen. Mutlose Sklaven ihr Leben lang. Gern auch mit Einserabi und später dann vielleicht sogar akademischen Würden. Aber meist in Angst um ihren vermeintlichen Status. Daher die Obrigkeitshörigkeit. Man ist schließlich nicht frei – denn man kann ja sonst nichts anderes. Da ist dann sonst nur noch ein Job als Ungelernter drin.

    Wirkliche Bildung ist etwas anderes. Dafür gibt es keine Zeugnisse und Titel …

  24. In erster Linie sind das Leute, die gut Dinge auswendig lernen können. Leitwissen auf den Punkt präsentieren („Prüfungswissen“). Angepasst, nicht aufmucken, Opportunisten erster Güte. Hinterfragen wenig, bleiben in ihrer -oft von Haus aus- gut situierten Blase, meistens auch noch Antisportler.

    Ich bin nicht mehr erstaunt, dass ein Dr. Ing. XY nicht in der Lage ist, Information A mit B zu verknüpfen, um C zu erhalten.

    Politiker und Manager sind oft Psychopathen mit ausgeprägt narzistischer Störung (Paradebeispiel Lauterbach). Normale Menschen drangsalieren, verarmen oder mal 10.000 Leute rauswerfen, geht nur von empathielosen Gestalten, die auf Kosten anderer sich „nach oben“ geboxt haben..

  25. WARUM SIND GEBILDETE MENSCHEN OFT BESONDERS OBRIGKEITSHÖRIG?

    Ich bezweifle diese These.

    Doofe gibt’s überall.
    Mitmacher gibt’s überall.
    Nachdenkliche gibt’s überall.

  26. Für diesen Personenkreis hat sich in der persönlichen Vita bestätigt: Das System ist gut (weil es zu mir gut ist). In ihrer unendlichen Intelligenz und Befähigung zu komplexen, objektiven Denken ist also das System gut zu allen und somit nicht zu kritisieren.

  27. Das „Bildungsbürgertum“ ist eher eine Erinnerung an bessere Zeiten als das, was es heute darstellt. Mein ehemaliger Hausarzt, dem ich bis dahin vertraut hatte, hat seit Corona bewiesen, dass er selbst die Grundlagen der Medizin nicht versteht. Ein Maskenfetischist mit extra Warteräumen für Ungeimpfte. Naja, es WAR einmal mein Arzt.

    • Kann auch sein, dass er nur Angst hatte, dass ihm die Aufsichtsbehörde die Praxis schließt. Dass er Warteräume für Ungeimpfte zur Verfügung stellt, spricht für ihn.

  28. „WARUM SIND GEBILDETE MENSCHEN OFT BESONDERS OBRIGKEITSHÖRIG?“

    Weil sie oft gut bis sehr gut verdienen und bei einem Systemwechsel viel mehr zu verlieren haben als untere Einkommensklassen. Es geht immer nur ums Geld, egal was die Sozialisten schwurbeln.

  29. Besonders „gebildet“, „Karriere“ usw. ist das eine – aber wirklich Hochbegabte sind nach meiner Erfahrung keine Opportunisten! Sie haben auch Schwierigkeiten, Karriereleitern smart hochzuklimmen.

    Von den wirklich aussergewöhnlich begabten Menschen, die ich kennengelernt habe in Schule und Studium ist jetzt einer Vertreter (mathematische Hochbegabung!), eine Frau veranstaltet Bastelnachmittage, einer ist Aussteiger …. sieht man sich die wirklich innovativen Köpfe und Denker in der Geschichte mal näher an, dann wird man feststellen, dass sie ziemlich isoliert in der Gesellschaft standen.

  30. Ich glaube kein Volk der Welt ist so Obrigkeitshörig wie die Deutschen. Alles wird hingenommen ohne zu hinterfragen. Es sind nur einige wenige die 82Mio ihren Willen aufdrücken. Unsere kriminelle Polit-Bande hat mit dem Volk nichts aber auch gar nichts gemein. Wenn Wahlen etwas bewirken würden, wären sie längst verboten.Man hat in Deutschland eh nur Einheitbrei, also warum noch wählen?

  31. Liebe Frau Steinmetz, ich persönlich kenne keine „Überflieger“, wie Sie sie im ersten Abschnitt Ihres Kommentares beschreiben, und ich kann aufgrund meiner Berufserfahrung sicher behaupten, dass diese Menschen in der Tat „Ringeltauben“ sind (zeigen Sie mir einen Manager, der Goethe zitiert. Dies tut er – notgedrungen – höchstens, wenn er mit seinen Freimaurer-Brüdern nach der Tempelarbeit beim edlen Wein zusammensitzt …). Ich habe eher die Beobachtung gemacht, dass der „normale“ Hochschulabsolvent für diese kruden Brainwashing-Argumente am empfänglichsten ist, will er/sie doch nichts falsch machen und sich nahtlos in das Hamsterrad-System einfügen. Dies sind aber die gefährlichsten Menschen, weil sie aus der Mitte der Gesellschaft heraus eine Art Sendungsbewusstsein nach außen tragen, welches wiederum die „einfachen Geister“ unter den Menschenkindern bedenklich beeinflussen kann. Zu den Beeinflussern zähle ich insbesondere Personen aus dem Bildungsbetrieb (Schulen, Universitäten), aber auch diejenigen aus den mittleren Führungsriegen der öffentlichen Verwaltung (Stadt, Kreis, Land). Eine Reform aus dem Inneren heraus (eo ipso) erscheint hierbei fast unmöglich, solange Gratifikationen in Form von öffentlichkeitswirksamen Pöstchen und höheren Gehaltstufen für wohlfeiles und damit kulturmarxistisch einwandfreies Verhalten winken. Ein scheinbar aussichtsloser Zustand, der nur noch über künstlich herbeigeführte Einschränkungen im Außen zum Ende gebracht werden kann …

  32. Simple Antwort
    Gebildete Menschen wissen, dass die Rübe weh tut, wenn man mit dem Kopf durch die Wand rennt

  33. „Diese Menschen merken, dass sie im Mainstream Erfolg haben – also muss auch gut und richtig sein, was der Mainstream vertritt. Sie profitieren von einem System, in dem nur bestimmte Meinungen zugelassen sind.“
    Mit „Bildung“ dürfte das nur im Sinne von Formung zu tun haben.Diese Zeitgenossen sind durch „Bildung“ geformt worden.Mit Wissen hat das wenig zu tun.Sie wissen nur wie sie sich richtig verhalten müssen um etwas zu erreichen.Diese Bildung ist eine Art Dressur.

  34. Wenn Universität zu Selbstbewusstsein und kritischem Denken erziehen würde, dann hätte es niemals die Kürzungen an Unis gegeben, die wir seit Jahrzehnten erleben dürfen. Dann hätten Betriebswirte gezeigt, dass das Geld in Unis gut investiertes Geld ist, welches sich rentiert. Juristen hätten aus vollen Rohren die Gerichte gegen solche Beschlüsse in Stellung gebracht. Politikwissenschaftler hätten ihr Wissen geliefert, wie man solche Kürzungsbeschlüsse politisch verhindert. Medienwissenschaftler hätten geholfen, die Interessen der Uni adäquat in die Presse zu bringen usw. usf. Ihr versteht, was ich meine. Die Uni als Hort aller Experten aller Disziplinen sollte doch für die Politik praktisch nicht zu knacken sein.
    Aber was passiert in Wirklichkeit?
    Die Akademiker lassen sich von wissenschaftlichen Verlagen an der Nase herum führen, die seit wenigstens zwei Jahrzehnten völlig überflüssig sind, weil alle Arbeiten an wissenschaftlichen Zeitschriften ohnehin von Akademikern erledigt werden. Zig Millionen werden den Verlagen hinterhergeworfen. Und warum? Weil Akademikern das eingebildete Renomee gedruckter Zeitschriften so wichtig ist.
    In Uni-Gremien-Sitzungen haben die Teilnehmer schon selbst die von der Politik behaupteten Sachzwänge verinnerlicht. Ihre Redebeiträge beginnen seit langer Zeit stets mit „In Zeiten knapper Kassen müssen wir/können wir nicht …“. Ein kritischer Geist hätte mal nachgefragt, wofür die Unis eigentlich an allen Ecken und Enden intensiv an der Verbesserung unseres Leben forschen, wenn dann am Ende ständig irgendwelche Krisen und Sachzwänge herauskommen, mit denen die Politik Kürzungen an Unis und vielerlei anderen Ungemach begründet.
    Ein Teil des Problems ist sicher, dass die Rufe von Professoren immer von einem Ministerium bestätigt werden müssen. Keine Uni kann völlig autark ihre Bewerber aussuchen. Leute, die schon vor ihrer Professur zu kritisch sind, werden nicht Professor werden können und wer nicht Professor wird, kann nicht dauerhaft an der Uni bleiben. Dafür sorgen das Befristungswesen und das Wissenschaftszeitvertragsgesetz.

  35. Ein Naturwissenschaftler bekommt ein Telefonbuch auf den Tisch geknallt, mit der Aufforderung: Lern das auswendig!
    Naturwissenschaftler fragt: Wieso?
    Gleiches Spiel bei einem Juristen.
    Jurist fragt: Bis wann?
    Gleiches Spiel bei einem Mediziner.
    Mediziner fragt: Die Gelben Seiten auch?

  36. Nicht zu vergessen „Die 4 Phasen der ideologischen Subversion“ – man siehe Yuri Bezmenov!
    Die erfolgreichen und „intelligenten“ Zeitgenossen konsumieren auch mehr „intellektuelle“ Kost als das „dumme und ungebildete“ Pack, das sich lieber bei Fußball und Grillparties vergnügt, sich aber dafür den Sinn für das Wesentliche und den gesunden, einfachen Menschenverstand erhalten hat. Das „Pack“ sieht den Elefant im Raum, weil es hinter dem Elefant keine rosa Mickymaus vermutet, sondern eben schlich und einfach einen Elefanten sieht. Der „Intellektuelle“ vermutet hinter dem Elefanten eine geistige Herausforderung und versucht die „versteckte, wahre Gestalt“ des Elefanten zu enträtseln, die es aber nicht gibt.

  37. Mehre Gruende fallen mir ein:
    1. Je laenger im staatlichen Blidungssystem, von der Krippe bis zum Uniabschluss, desto mehr indoktrinierter, manipulierter und abgehobener,von gesellschaftlicher Realitaet, vor allem ausserhalb der MINT Studiengaenge und besonders in den Schwafelfaechern.

    2. Als Vergleich: Arme wissen und haben erfahren wie ist, grade so ueber die Runden zu kommen oder sogar zu hungern, deswegen sind sie auch realistischer und hilfsbereiter als Reiche.
    Beispiele Vegetable Xiden, dessen hoechste Spende von 5000 Dollar an die eigne Stiftung ging. oder die Clingons, die jedes gebrauchte Kleidungstueck penibel mit Preis in der Steuererklaeung als Spende angaben.
    Im Gegensatz dazu sogenannte einfache Menschen, die aushelfen und spenden, was sie eruebrigen koennen, was oft einem groesseren Prozenanteil ihres Einkommens entspricht, als bei der wohlhabenden Oberschicht. Stiftungen zaehlen nicht als caricative Hilfe, den sie sind ausschliesslich steuerspar Modelle

    3. Ich kenne Handwerker und „Pack“, die mehr logische und praktische Intelligenz besitzen, flexibler und bodenstaendig Weise sind, mehr als jeder Akademiker. Sie benoetigen dazu kein aus Buechern angelerntes Wissen. Sie sind kritischer und offener, da sie sich durch praktische Erfahrung weiterbilden muessen, in der harten alltaeglichen Realitaet unserer Multikulti Gesellschaft, und nicht im gruenen Pippi Langstrumpf Traumland leben.

  38. Also vielen Dank für die mannigfaltigen Rückmeldung zum Thema studierte Intelligenz?
    Wir erleben und leben es in unserer Familie, unmittelbare Nachbarn, ehemalige „Freunde“
    Sobald es an die Essenz der Inhalte und Sachquellen geht verfallen die studierten Protagonisten der Fachrichtungen BW, Maschinenbauing.,Apotheker, Assi Arzt im Pflichtjahr auf der Intensiv in Monologe Rezitation der MSM und natürlich auch Hörensagen der Kollegen.
    Diese Gruppe kommt in keinerlei Hinsicht auch wegen Selbstverliebtheit an Alternative Denkweisen und Belief’s der Mitmenschen ran.
    Fleissige, strebsame Wahl-und Impfgänger werden von mir [seit 1976 weltweit auf 4 Kontinenten unterwegs als Anlagenmonteur, Richtmeister, Techniker, Serviceleiter seit 2013]
    als Menschen der Scheinleistung, Blindleistung, und etwa 15% als Macher und Wirkleister beschrieben.
    Angst und Karriere Streben und Mangel an Selbstwert!, nicht vergleichen mit Arroganz und Intregatentum als gruppendynamische Supermobbler, sind eben keine Referenzen für eine aussagefähige Erwerbsbiographie.
    Da kann dann heutzutage alles sauber hinneingefältscht werden was an „social Credits“ fehlt.
    Wir im besten Deutschland aller Zeiten haben seit 50 Jahren diese Mentalität gezüchtet und wie schwimmende Fettaugen an die Oberfläche kommen lassen.
    Das ist der Preis der unkorrigierten Persönlichkeitsentfaltung, anders formuliert Walddorfschulenmentalität im „Gutmenschen Modus“!

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