Was eine Sauerei: Hilflose Krebspatientin erst von Kanzleramt, dann von Spahn-Büro verhöhnt

Was eine Sauerei: Hilflose Krebspatientin erst von Kanzleramt, dann von Spahn-Büro verhöhnt

Hautkrebs-Patientin Silvia Dronsch: Erst von Merz vorgeführt, dann von Spahn abgewatscht (Foto:ScreenshotYoutube)

Was muss sich diese Frau von der abgefeimtesten und empathielosesten Bundesregierung aller Zeiten eigentlich noch alles gefallen lassen? Silvia Dronsch aus Niedersachsen ist bundesweit bekannt, seit sie den Lügenkanzler bei einem Bürgerdialog in Salzwedel in Sachsen-Anhalt Ende April ansprach, ihm ihre Erkrankung schilderte und vor diesem Hintergrund aus persönlicher Betroffenheit geplante Einsparungen im Gesundheitswesen kritisierte, insbesondere bei Vorsorgeuntersuchungen für Hautkrebs; dabei stellte sie die mehr als berechtigte Frage, warum Politiker höhere Bezüge erhalten sollen, während bei den Bürgern gespart werde. Merz wies sie daraufhin in der ihm eigenen völlig instinktlosen, soziopathischen Arroganz schroff zurecht und tat anstelle eines “Dialogs“ das, was er immer tut: Er log die Frau frech an – und bezichtigte sie einer unwahren Unterstellung, obwohl Dronsch absolut recht hatte, wie später selbst von Mainstreammedien eingeräumt werden musste.

Dronsch forderte daraufhin eine Entschuldigung von Merz; stattdessen kam aus dem Kanzleramt ein Schreiben peinlichen Floskeln und einer Merz-Autogrammkarte mit der Widmung „Alles Gute“. Dieses zynische und völlig unpassende Signal in einer ohnehin emotional aufgeladenen Situation löste nicht nur bei Dronsch, sondern auch vielen Bürgern Fassungslosigkeit aus. In einer solchen Lage wäre von einem Spitzenpolitiker Respekt und Mitgefühl zu erwarten, keine peinliche Selbstdarstellung.

“Verkaufen Sie doch einfach ihr Haus“

Doch nun gibt es seitens der Bundesregierung gleich die nächste Klatsche für die 53-jährige ehemalige Köchin, die gegen Hautkrebs im vierten Stadium kämpft: Weil Dronsch vor existenziellen Sorgen steht und auf ihre beim Bürgerdialog gestellte Frage noch immer keine ehrliche Antwort erhalten hatte, wandte sie sich diesmal an das Büro von CDU/CSU-Fraktionschef Jens Spahn. Sie schilderte dem Masken-Milliardenvernichter, dass ihr Krankengeld am 15. August auslaufe und sie trotz gestellter Anträge auf Erwerbsminderungsrente und weitere Unterstützung keine wirtschaftliche Zukunftsperspektive mehr habe. Spahn antwortete ihr nicht selbst, sondern verwies sie an einen Mitarbeiter seines Büros – und der sorgte gleich für die nächste Verhöhnung der verzweifelten Frau: Wenn sie kein Geld habe, solle sie doch einfach ihr Elternhaus verkaufen, das diese in den 1960er-Jahren erbaut hatten und in dem sie ihre Mutter elf Jahre gepflegt hatte, riet ihr der Beamte am Telefon ernsthaft. Außerdem sei sie schließlich selbst mitverantwortlich für ihre Situation, weil sie keine Berufsunfähigkeitsversicherung abgeschlossen habe.

Für Dronsch, die neben der Chemotherapie und der Suche nach neuer Wohnung oder Umzug kaum Kapazitäten hat, klang es wie blanker Zynismus: Ein Hausverkauf dauert Monate, bringt bürokratischen Aufwand und emotionale Belastung mit sich – in einer Phase, in der jede Kraft für die Therapie gebraucht wird. Auf Medienanfragen hin bestätigte Spahns Büro die Telefonate, behauptete jedoch, diese seien von “verständnisvollem Zuhören” geprägt gewesen; allerdings sei eine “Einzelfallberatung” leider nicht möglich. Dronsch betonte, es gehe ihr gar nicht allein um die eigene Lage; wenigstens habe sie noch einen Ex-Mann, der sie unterstütze. Doch viele andere Betroffene stünden eben völlig allein da. Erneut zeigt sich hier, welche kommunikativen Analphabeten speziell in der “christlichen“ CDU  am Werk sind und wie “sensibel” die selbstsüchtige egomanische Politik in diesem Land mit schwer kranken Menschen umspringt. Erst eine Autogrammkarte, dann ein kaltschnäuzig-unsensibles Telefonat – und jede Menge Floskeln: Der Fall Dronsch zeigt, wie Einzelschicksale und persönliche Probleme als bloße PR-Fälle abgetan werden – und wie sehr die Regierung selbst darin versagt.

7 Kommentare

  1. “Verkaufen Sie doch einfach ihr Haus“. Jo, klar. Nicht jeder kann Milliarden an Steuergeld verschleudern und sich mit dem kassierten Schmiergeld eine 4 Millionen Villa leisten. Außerdem sind se sowieso an allem selbst schuld! Warum sin se nich in die Politik gegangen? Mit lekker Parteibuch, da gibt’s Geld wie Heu!

  2. @Hilflose Krebspatientin erst von Kanzleramt, dann von Spahn-Büro verhöhnt
    „Hilflose“ ist das Stichwort, und für Hilflose, die nicht mehr ausgebeutet und geplündert werden können, haben diese Politiker der Blockpartei nur Hohn und Verachtung übrig. Hätte sie ein paar Millionen auf den Konto und wäre sie bereit, diese mit den Parteien zu teilen, dann hätte sie auch deren Achtung.
    Wie heitß es ebenso schön wie treffend im Volksmund :
    „Wer glaubt, das alles käuflich sein muß, der ist auch verdächtig für Geld alles zu tun !“

    Wie treffend !

  3. Wäre ich an ihrer Stelle, ich hätte jede Kommunikation AUFGNOMMEN, denn die Lügenfabrik namens Regierung funktioniert immer dreister. Die Menschlein meckern zwar und empören sich, jagen diese empathielose korrupte Räuberbande jedoch immer noch nicht zum Teufel! Bin gespannt, wie lange das noch dauert und was die Menschlein noch bereit sind, von dieser täglichen verlogenen, betrügerischen und vernichtenden „Giftbrühe“ noch zu schlucken

  4. <<< Der Fall Dronsch zeigt, wie Einzelschicksale und persönliche Probleme als bloße PR-Fälle abgetan werden – und wie sehr die Regierung selbst darin versagt. >>>
    Mitnichten ! Und Versagen schon gar nicht !!
    Er zeigt, wie mit uns Deutschen – oder besser Nicht-Migranten – umgesprungen wird. Die Deutschen-Hasser haben ihren Auftrag – und den führen sie eiskalt durch. Das Gehalt und der Lebensstandard stimmt ja – da gibt es keine Gewissensbisse, geschweige denn Solidarität mit uns !!!
    Und je eher wir zu diesen Tatsachen aufwachen, desto besser für uns und das Weitere hier in der Bunten Republik in Deutschland (BRiD) …

  5. So sieht es aus, wenn charakterliche, moralische und intellektuelle Negativauslese das Staatswesen auf allen Ebenen gekapert hat.
    Nach der bereits gemachten Erfahrung mit dem Kanzlerdarsteller, der erst kürzlich wieder beim Zusammentreffen mit Trump beinahe auf seiner eigenen Schleimspur ausgerutscht ist (merke: nach oben buckeln, nach unten treten!), hätte die bedauernswerte Frau allerdings mit einer ähnlich menschlich unterirdischen Reaktion rechnen müssen. Respekt für ihre Hartnäckigkeit, zumal in ihrer Situation.
    Der Volksmund weiß schon lange: „wie der Herr, so das Gescherr“. In diesem Fall also extrem abstoßend.

  6. man sollte sich dessen bewusst sein, dass auch ansage ganz selektiv berichtet. ich habe hier noch nicht einmal von empörung über das sterben von energiewende opfern in deutschland gelesen und man ist hier entweder zu feige die situation zu recherchieren oder man will nicht darüber informieren. und dann sollte nachgefragt werden warum.

    dafür gibts jede woche einen artikel über judenhass von jüdischen reaktionen, welche scheinbar bewusst seit jahren nicht das sterben der menschen in deutschland an der energiewende thematisieren. wie ansage selbst in einem ihrer pädagogischen moralartikel feststellten, ist verschweigen auch desinformation. das sollte zu denken geben.

    das zunehmend vermehrte auftreten von krebs in allen formen in deutschland ist der energiewende geschuldet, die auch ansage nicht hinterfragt. tut mir leid für diese frau, aber sie ist leider kein einzelfall. energiewende opfer müssen seit jahren mit diskriminierung , hohn und diskreditierung leben und sterben und es werden immer mehr, die weniger werden.

    die hälfte meiner familie hat krebs oder ist an krebs verstorben, im bekannten und freundeskreis gibt/gab es 4 gehirn tumor fälle, ich weis von 2 aneurismen, tumoren an inneren organen, etlichen schweren atemwegserkrankungen und unzähligen schädigungen des geh apperats im nachbarschaftlichen umfeld ( permanente bodenschall vibrationen). ganz abgesehen von den vielen kleinen alltagsvergesslichkeiten und fehlern und der zunehmenden schwerhörigkeit, die sich in berlin ausbreitet.

    ich sehe es nicht als jahrelangen zufall, dass ansage diese thematik meidet wie der teufel das weihwasser und bei einem tässchen kombucha darüber lacht. die frage ist doch, warum? glaubt man sich tatsächlich imun, dann ist der verstand noch geringer als vermutet. oder ist man garnicht in deutschland ansässig, wie zb reitschuster?

    hier passt nichts wirklich zusammen..

    was soll man von einem nachbarn halten, der weis, dass ihr brunnen vergiftet wurde und ihnen die nicht miteilt?