
Während CDU und CSU gegen jede Vernunft und um den Preis der Selbstzerstörung an der Brandmauer zur AfD festhalten, vollzieht sich in der Gesellschaft inzwischen eine Wende zur Realität. Der Verband „Die Familienunternehmer“ hat im letzten Monat erstmals auch AfD-Abgeordnete zu ihrem parlamentarischen Abend eingeladen. Dieser fand in einer Berliner Niederlassung der Deutschen Bank in der Nähe des Brandenburger Tors statt – allerdings wohl zum letzten Mal, denn die Bank reagierte auf die Teilnahme der AfD-Parlamentarier mit der Kündigung des bereits bestehenden Mietvertrages für die Veranstaltung im kommenden Jahr. Das Geldinstitut teilte dazu mit, man habe für diese Veranstaltung Räumlichkeiten bereitgestellt, aber keine Kenntnis von der Gästeliste und auch keinen Einfluss auf die Gästeliste gehabt. Zu künftigen Planungen werde man sich nicht äußern. Nun meint man aber, ein politisch korrektes Zeichen setzen zu müssen, indem man dem Verband über Nacht den Mietvertrag kündigt. Dieser äußerte sich bislang zwar nicht konkret zu dem Vorgang, machte aber bereits zuvor klar, dass man an seinem Kurs festhalten wird.
Dessen Hauptgeschäftsführer Albrecht von der Hagen hatte erst vor wenigen Tagen angekündigt: „Wir verabschieden uns von den Brandmauern“. Zwar kritisierte er heftig das familienpolitische Programm der AfD, die es ablehnt, Kinder in Kitas zu stecken und stattdessen deren häusliche Betreuung durch Mütter favorisiert; stellte aber völlig zu Recht fest: „Diese Brandmauer zur AfD – auch auf Bundesebene, die von den meisten Verbänden bislang aufrechterhalten wurde – hat nichts gebracht“. Verbandspräsidentin Marie-Christine Ostermann erklärte ebenfalls, das Kontaktverbot zu AfD-Bundestagsabgeordneten sei mit dem jüngsten parlamentarischen Abend aufgehoben worden. Für die Deutsche Bank offenbar Anlass genug, in schäbiger Selbstgleichschaltung und Anbiederung an das (noch) herrschende politische Milieu auf Ausgrenzung und Stigmatisierung zu setzen.
Das Maß ist voll
Dabei handelte es sich bei den Aussagen von der Hagens und Ostermanns nur um die überfällige Anerkennung von der Realitäten und einer Entwicklung, die überall in Deutschland – endlich – vonstatten geht: Dass man nämlich den Umgang mit der größten Partei, die zwischen einem guten Viertel und mehr als einem Drittel aller Wähler repräsentiert, nicht verbieten und tabuisieren kann.Ostermann erklärte dazu, auf Landesebene habe es diese Brandmauer ohnehin nie gegeben, deshalb sei der Schritt nur folgerichtig. Doch natürlich meinte auch sie hinzufügen zu müssen, dass die Familienunternehmer die AfD „auf keinen Fall als Koalitionspartner in einer Regierung sehen“ wollten. Trotz dieser inzwischen rituellen Selbstdistanzierung, der im Prinzip dieselbe Logik wie die soeben von ihr in Frage gestellte Brandmauer zugrunde liegt, zog sich Ostermann den Zorn der linken Antidemokraten zu: Die Grünen-Fraktionsvorsitzende Britta Haßelmann versuchte sogleich, sie wegen ihrer Brandmauer-Kritik bei den Mitgliedsbetrieben ihres Verbandes madig zu machen und hetzte auf X: “Die rund 6.500 Unternehmen, die im Verband der Familienunternehmer organisiert sind, sollten sich sehr ernsthaft überlegen, ob Frau Ostermann als Vorsitzende des Verbandes tatsächlich in ihrem Namen einer solchen gefährlichen Relativierung und Entwicklung das Wort redet.” Es folgte der Hashtag “#noafd”.
Der ganze Theaterdonner solcher linksradikalen Stänkereien, aber auch Ostermanns naserümpfende Grundsatzablehnung einer AfD-Regierung können aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass viele Mitglieder auch dieses Verbandes aufgrund der wirtschaftspolitischen Amokfahrt der Altparteien, die zum sich immer rapider beschleunigenden Kollaps des Landes führt, ihre Hoffnung zunehmend in die AfD setzen. Das Maß ist voll. Und natürlich hoffen viele von ihnen insgeheim sehr wohl auf eine politische Wende, die nur unter direkter oder indirekter Regierungsbeteiligung der AfD, auch etwa durch Tolerierung einer Minderheitsregierung, kommen wird. Und vor allem werden einige der Familienunternehmen ihrerseits künftig vielleicht auch überdenken, ob man mit der Deutschen Bank noch Geschäfte machen sollte, die meint, sich beim taumelnden Machtkartell anbiedern zu müssen.
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8 Antworten
Diese gesichert links Extreme Haltung der „Deutschen_Bank“ ist klar erkenntlich GEZwangs gesteuert durch die Gro_Ko_ten Parteien der MOMENTANEN Regierung !! Das selber Ab_SCHAFFEN dieser anti Bürger der BRD Parteien ist linksgrün Verschuldet.Ergo besser die gehen Unter ALS……
!!
Wenn ich auf den Artikel
https://ansage.org/thilos-rechte-zunge/
gehe bekomme ich ein dubioses Browserupdate untergejubelt. Bitte abstellen.
Die Technik arbeitet dran
Man sollte sich, wie auch bei vielen anderen Firmen, die „Deutsche Bank“ sehr gut merken, wenn der Wind sich gedreht hat und die A..kriecher versuchen ihr Fähnchen in den Wind zu drehen.
Lügenmärchen des Tages:
Correctiv: Russland will unabhängigen Journalismus verhindern
https://rtde.press/inland/262764-correctiv-russland-will-unabhaengigen-journalismus/
Die sollen lieber anschauen, was die EUrokraten und was unsere Bundesregierung machen.
Die Eurokraten schaffen die Meinungs- und Pressefreiheit ab, während in Deutschland die Opposition und unabhängige Journalisten durch zig Verbote und Debanking schikaniert udn verfolgt werden…
Ich erinnere außerdem an die Schandtaten des Corona-Regimes gegen die Coronakritiker während der Coronazeit in Deutschland…
Und wann kündigen endlich die imVerband angeschlossenen Familienunternehmen Ihre Konten bei dieser angeblich Deutschen Bank? Nur 10% würden reichen um diese Herren zu einer neuen „Haltung“ zu bewegen!
@Nur 10% würden reichen um diese Herren zu einer neuen „Haltung“ zu bewegen!
erinnern sie sich noch an die Bank24 – als sie die Kleinen „Kunden“ aussondern wollten, um nur noch mit den großen Hunden zu pinkeln ?
Überhaupt ist es spannend, wie sie da ganzen Verfahren und Strafzahlungen vertuschen, denen sie ausgesetzt sind ! Meiner Meinung nach hängen die im politischen Größenwahn voll mit drin – wie war das noch bei den alten griechen : wen die Götter strafen wollen, den schlagen sie mit Wahn !
Ich habe nie ein Konto bei der DB gehabt und werde es auch nicht.