Weibliche Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit – ein Machtkriterium?

Frauen in der westlichen Öffentlichkeit (Symbolbild:Imago)

Bei Durchsicht diverser Online-Medien fällt mir auf, dass immer häufiger auf Frauenagenden Bezug genommen wird, und zwar stets in der gängigen Vorwurfsdiktion. Hauptkritik: Frauen seien noch immer in vielen Bereichen unterrepräsentiert, zuweilen gar „unsichtbar”. Einerseits tönt hier das alte Lied durch, dass Führungspositionen nach wie vor Männern vorbehalten seien, was längst so nicht mehr stimmt – speziell im Hinblick auf die Besetzung von politischen Spitzenpositionen, wo der Trend ungebrochen nach oben zeigt. Andererseits wird auf Frauen ab 50 angespielt, die aufgrund des Verlustes ihrer Attraktivität – im zuhälterisch konnotierten Bewertungs-Slang mit „unfuckability” beschrieben -, in Film- und ähnlichen Unterhaltungsbranchen keine Verwendung mehr fänden, und somit unsichtbar seien.

Dieses Phänomen der „unfuckability“ stelle sich bereits ab dem 35. Lebensjahr ein, klagen viele Schauspielerinnen. Sie seien ab 35 für manche Rollen schlicht „zu alt”. Man mag es eigentlich nicht glauben – denn eher hat man den Eindruck, dass eben recht viele Darstellerinnen fortgeschritteneren Alters auf Bühnen und Bildschirmen dauerpräsent seien, und zwar seit Jahrzehnten. So manche Schauspielerin war sogar so lange im Einsatz, bis die Kuh buchstäblich keine Milch mehr gab. Die Grandes Dames der österreichischen Bühnen- und Filmbranche wie Christiane Hörbiger, Susi Nicoletti, Erni Mangold, Monica Bleibtreu – nur um einige zu nennen – meisterten bis ins hohe Alter ihre zahlreichen Bühnen- und Filmeinsätze mit Bravour. Erwähnt sei auch der Boom der TV-Kommissarinnen mittleren bis späteren Alters, die seit langem schon in der Krimiwelt und in anderen TV-Genres die Führung übernommen haben – darunter Eva Mattes, Hannelore Hoger, Hannelore Elsner, Adele Neuhauser, Ulrike Folkerts, Nora Tschirner, Charlotte Lindholm, Mariele Millowitsch und andere. In TV-Liebesromanzen besetzten oft sogar „Seniorinnen” die weiblichen Hauptrollen; man erinnere sich an Senta Berger, Iris Berben, Suzanne von Borsody, Uschi Glas und viele mehr. Von „Unsichtbarkeit” oder gar „Altersrassismus” kann also keine Rede sein; im Gegenteil: Frauen sind längst auf dem Vormarsch in Richtung Sichtbarkeit.

Im Kosmos des Kommerziellen

Und nicht nur das: Frauen geraten auch immer mehr in den Fokus der öffentlichen Wahrnehmung. In der Werbung, wie überhaupt im Kosmos des Kommerziellen, halten sowohl junge Frauen als auch solche fortgeschrittenen Alters seit jeher die Hauptstellung; allerdings werden dort die traditionellen Rollenbilder auch am hartnäckigsten gepflegt. Nach wie vor kocht, putzt, schminkt und kleidet sich notorisch die Frau und konsumiert, was das Zeug hält, während der archetypische und prophetische „Ingenieur” den Waschmaschinendefekt und die Bohrmaschine erklärt. Die fünfziger Jahre lassen grüßen! Rührende Rollentreue beweist auch die Apothekenwerbung, wo sämtliche Unpässlichkeiten traditionell dem weiblichen Geschlecht zugeordnet werden – seien es Blaseninkontinenz, die dritten Zähne, Rückenschmerzen, Blähungen, Durchfall oder Fußpilz – alles Frauensache, angesiedelt im Reich der „unfuckability”. Der gebrechliche Mann hingegen ist der Pharma-Werbung kaum ein Anliegen. Sehr selten, aber doch gelegentlich, sieht man einen strammen, älteren Herrn souverän mit einem so beworbenen Treppenlift in höhere Sphären entschwinden. Wie die Männer diese Hintanstellung verkraften, darüber wird nicht berichtet. Die Botschaft lautet wohl: Dem Mann fehlt nichts!

Doch was fehlt den (westlichen) Frauen so sehr, dass ihre Klagen kein Ende nehmen wollen? Sitzen sie nicht bereits in allen bi- und multilateralen politischen Vertretungen und Gremien, in internationalen Organisationen, NGOs, in Lobbyvertretungen und schließlich in den nationalen Regierungen – und das oftmals ohne dass ihnen tonnenschwere Kompetenzen abverlangt werden? Was müssen weibliche Alphatiere wie Christine Lagarde, Ursula von der Leyen, die deutsche Außenministerin, die deutsche oder österreichische Verteidigungsministerin und viele andere an besonderen Qualitäten vorweisen?

Rechtschaffene Harmlosigkeit

Die Prämisse „das richtige Geschlecht am richtigen Ort zur richtigen Zeit” ermöglichte es sehr vielen Frauen, in fast allen Branchen über die Quotenregelung in Spitzenpositionen zu gelangen. Darüber hinaus genügte der Wille, den Vorgaben der – zumeist männlichen – Masterminds und Grauen Eminenzen bedingungslos Folge zu leisten – und die Kompetenzkanäle offen und warm zu halten. De facto dienen viele Spitzenfrauen als Attrappe, was aufgrund der übermäßig hohen Anzahl an sachkundigen Beratern im Hintergrund eigentlich auch nicht weiter auffallen sollte. Dasselbe gilt freilich auch für all die ressortfremden männlichen Frontpolitiker – doch der Zeitgeist verlangt immer stärker nach der sichtbaren Frontfrau. Wichtig für den erfolgreichen Transfer politischer Intentionen ist heute offenbar, dass auf den öffentlichen Screens ein biederes Frauengesicht erscheint, welches rechtschaffene Harmlosigkeit suggeriert – und das ausgerechnet vor dem Hintergrund unsagbar zynischer, staatlicher wie supranationaler, Machtstrategien und Machenschaften der Eliten. Ein geschickter psychologischer Schachzug also in der neueren Phänomenologie der Macht.

Die stabile, vorausblickende Führungspersönlichkeit, der Politiker mit individuellem Profil und klarer Ansage, der entscheidungs- und durchsetzungsstarke Staatsmann, aber auch der aggressive Despot und der megalomane Diktator: Sie alle sind Auslaufmodelle in der zügig feminisierten, postdemokratischen Politiklandschaft des Westens, die sich alles andere als souverän präsentiert. Im Schulterschluss mit den dazugehörigen Hampelmännern gibt man sich lammfromm, knieweich und in lächerlicher Entschluss- und Orientierungslosigkeit beschwichtigend, um dann mit schlechter Rhetorik Scheinagenden jenseits akuter Relevanz zu bedienen, in Wahrheit jedoch den unsichtbaren Weltpolitikgestaltern ihr präskriptives Menü wunschgemäß vorzubereiten. Vor den Mikrophonen steht das steuerbare Weibchen, eine Schein-Autorität, die nicht einmal die freie Rede beherrscht, weil es alles ablesen muss, was die feixenden Strippenzieher im Backstage von ihr fordern. Die Verhöhnung könnte größer nicht sein: Frauen als inkarnierte Präsenzen einer elitären Nicht-Präsenz. Doch das haben viele Menschen noch nicht begriffen. Eine Geschlechterrevolution zugunsten der Frauen findet nicht statt. Der Schein trügt enorm.

Sichtbarkeit ist kein Machtkriterium

Die Mächtigen der Welt sind heute weitgehend anonym und unsichtbar. Sie sind geschlossene, sakrosankte Entitäten, je größer, stärker und einflussreicher ihre gebündelten Unternehmen und globalen Aktivitäten, ihre Lobbies, Think Tanks und operativen Netzwerke sowie deren strategisch-exekutive und paramilitante Organisationen sind, die mittlerweile den gesamten Globus durchdringen und sich die Politik zu unterwerfen vermochten. Sie stehen außerhalb des Rechts und jenseits aller moralischen Kategorien – und sie sind von keinem Staat, von keiner Behörde mehr fassbar. Sie sind die wahren Masters of the Universe, „the invisible He-Men”, die Hacker der alten Weltordnung.

In über 50 Staaten Europas herrscht heute ein merklicher Frauenüberschuss. Überschuss-Spitzenreiter des Kontinents sind die Baltischen Staaten, Weißrussland, die Ukraine, Moldawien, Monaco, Ungarn; aber auch Deutschland und Österreich zählen, neben anderen, zu jenen Ländern Europas, in denen der Frauenanteil über dem der Männer liegt. Auch weltweit ist dieser Trend steigend – mit Ausnahme der arabischen Staaten (vor allem die Golfemirate), Indiens, Pakistans, Afghanistans und Chinas. In diesen Staaten gibt es einen deutlichen Männerüberschuss, der zum Teil auf die dort legitime Abtötung weiblicher Föten zurückzuführen ist, eine Praxis, die sich aus soziokulturellen Umständen herleitet. Weibliche Nachkommen gelten als existenzbedrohende Belastung, da die bräutlichen Mitgiftsummen sich für viele Familien als nicht stemmbar erweisen. In China hat vor allem die zwischen 1979 und 2015 verordnete Ein-Kind-Politik dazu geführt, dass in der Folge ungleich mehr Söhne als Töchter das Licht der Welt erblickten – weil männliche Nachkommen bevorzugt wurden und somit ein merkliches Ungleichgewicht zwischen den Geschlechtern entstand. Um später die überzähligen Söhne verheiraten zu können, wurden oftmals mithilfe von Menschenhändlern junge, arme Mädchen aus Vietnam, Kambodscha, Laos oder Thailand nach China verschleppt und an heiratswillige Chinesen verkauft. Ein gesundes globales Gleichgewicht der Geschlechter lässt sich so freilich nicht bewerkstelligen.

Frauen (fast) überall

Vor 30 Jahren lebte und arbeitete ich in Wien und verbrachte meine langen Mittagspausen zumeist in der äußerst belebten Maria-Hilferstraße, wo sich täglich hunderttausende Menschen unter freiem Himmel, in den Geschäften, in Restaurants und Kaffeehäusern tummelten. Schon damals fiel mir ein deutlicher Frauenüberschuss auf, für den ich keine befriedigende Erklärung fand. Frauen, wohin man blickte, auch in den Straßen- und U-Bahnen, beim Arzt, in Lokalen, Galerien, bei Konzerten und anderen Gelegenheiten. Das hat sich bis heute nicht verändert, wenn nicht sogar verstärkt. Ich sehe immer weniger Männer in der Öffentlichkeit. Wo sind sie geblieben?

Des weiteren war mir im Laufe der Zeit aufgefallen, dass bei Bekannten und Freunden die Geburten von Mädchen überhand nahmen. Manche jungen Familien hatten bis zu vier Töchter, es waren mir sogar Familien bekannt, deren Nachkommen ausschließlich weibliche Kinder bekamen. Dieser gefühlte Eindruck steht jedoch im Gegensatz zu den Erhebungen des Statistischen Bundesamtes, wonach z.B. in Deutschland seit mindestens 1946 um 5 Prozent mehr Jungen als Mädchen das Licht der Welt erblickten. Eine Erklärung hierfür konnten die Mathematiker nicht finden. Freilich kann auch ich dieses paradoxe Phänomen nicht erklären; letztlich jedoch dürfte es weniger mit dem tatsächlichen Zahlenvolumen als mit der Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit der Geschlechter zu tun haben.

Präsenz als Machtfaktor

Das abendländische Modell der omnipräsenten und sichtbaren Frau steht in krassem Widerspruch zu jenem in der strikt religiösen, orientalischen Hemisphäre, wo die Sichtbarkeit der Frau unerwünscht bis verboten ist. Kann aus der Sichtbarkeit der Grad der gesellschaftlichen Gleichstellung bzw. Gleichberechtigung, also der soziale und rechtliche Status der Frauen abgeleitet werden und vice versa? Ich denke schon; denn Präsenz, Anwesenheit, Sichtbarkeit sind gewichtige, raumfordernde Faktoren, welche Konsequenzen nach sich ziehen. Allerdings ist damit die Machtfrage noch nicht geklärt. Wie bereits erwähnt, ist Sichtbarkeit keineswegs eine Machtgarantie, solange sich in den abgehobenen Sphären nicht-greifbare Weltarchitekten jeglicher theory of mind entziehen.

Aus der Qualität der sichtbaren Massen können zwar auch wünschenswerte Veränderungen entstehen. Doch sowohl der historische Rückblick als auch die gegenwärtigen entropischen Prozesse und Entwicklungen bieten wenig Anlass zu nostalgischem Optimismus – auch und gerade für die Frauen nicht. Das politische Bewusstsein in den postindustriellen Gesellschaften ist nämlich weitgehend aus den Fugen geraten.

Die Menschen wissen einfach nicht mehr, wer sie sind.

12 Kommentare

  1. Die erwähnten entropischen Prozesse der Gegenwartsentwicklung werden uns bald eines Besseren belehren. Krieg, Mega-Inflation, Energie-Lockdown, gesellschaftliche Orientierungslosigkeit, verstärkte Massenimmigration, Zensur und letztlich das unausweichliche Staatsversagen sind die toxischen Substanzen des nahenden Zusammenbruchs unserer bisherigen Ordnung. Wie dekadent erscheinen einem da die Forderungen jener, die aus ihrem Klagen und Jammern ständig versuchen Kapital zu schlagen. Mit einem Mal könnte Stille eintreten.

  2. High, man kann eine Julia eben nicht von einem weiblichen Tattergreis spielen lassen. Das gilt für Romeo genauso, und auch Kinder kann man nur von Kindern oder Älteren, die so aus-sehen, darstellen lassen. Abstraktionern sind vielleicht in einer Aufführung für Kinder möglich, aber nicht in einer Hollywood-Produktion. Freundlichst Fiete

  3. Doch, doch, die „Unfickbarkeit“ ist für einen nicht unerheblichen Teil des weiblichen Geschlechts ein gigantisches Problem und wirkt sich damit mittelbar immer auch sehr negativ auf deren Umgebung aus.

    Der hässliche oder alte oder kranke oder fette oder stinkende etc. Mann benötigt hingegen nur genügend Geld. Damit lässt sich sogar ein geräuschvoller Orgasmus, soll ja angeblich das Selbstwertgefühl beim Mann heben, beim weiblichen Geschlechtspartner herbei simulieren. Diese „armen“ Männer können jederzeit und ganz offen zu Prostituierten gehen, „arme“ Frauen hingegen müssen entweder verstohlen und heimlich ins Flüchtlingsheim, unter Umständen sehr gefährlich, oder in ein dritte Weltland, was aber nur zeitlich sehr eingeschränkt möglich ist, gehen. Viel zu oft erzeugt dieses Leiden bei unfickbaren Frauen nicht nur ihre Unzufriedenheit, sondern völlig irrationale Bösartigkeit.

  4. Es sollte dringend die Frauenquote auf dem Bau, bei der Müllabfuhr, Kanal- und Stadtreinigung erhöht werden! Ebenso Paketdienste, fast ausnahmslos Männer. Das geht doch nicht, und wäre ideales Betätigungsfeld für vor allem grüne FFF-Girlies.

  5. Genau„der Flüchtling“ ist für die „unfuckables“ ein Geschenk des Himmels und die Teddybären, geworfen von den unfuckables, zeigten schon 2015, wo die Reise hingeht Ein Kuscheltierchen für die unfuckables, das sie mit in ihr leeres HEIMISCHES Bettchen nehmen können ohne nach AFRIKA REISEN ZU MÜSSEN.

  6. Auszug/Zitat: ….“In diesen Staaten gibt es einen deutlichen Männerüberschuss, der zum Teil auf die dort legitime Abtötung weiblicher Föten zurückzuführen ist, eine Praxis, die sich aus soziokulturellen Umständen herleitet. Weibliche Nachkommen gelten als existenzbedrohende Belastung, da die bräutlichen Mitgiftsummen sich für viele Familien als nicht stemmbar erweisen. In China hat vor allem die zwischen 1979 und 2015 verordnete Ein-Kind-Politik dazu geführt, dass in der Folge ungleich mehr Söhne als Töchter das Licht der Welt erblickten – weil männliche Nachkommen bevorzugt wurden und somit ein merkliches Ungleichgewicht zwischen den Geschlechtern entstand. Um später die überzähligen Söhne verheiraten zu können, wurden oftmals mithilfe von Menschenhändlern junge, arme Mädchen aus Vietnam, Kambodscha, Laos oder Thailand nach China verschleppt und an heiratswillige Chinesen verkauft. Ein gesundes globales Gleichgewicht der Geschlechter lässt sich so freilich nicht bewerkstelligen. (…)

    Ich frag mich nur warum fast ausschließlich im gesamten Westen, besonders in Europa/Deutschland gibts diese beschriebene Frauen Unterdrückungs Mimimi Kritik -obwohl gerade hier die Frauen am meisten gefördert und fast schon omnipräsent in Management Spitzenpositionen ob in Werbung- oder Nischenbranchen oder ganz offiziell immer mehr in der Politik ganz oben die Streifenanzüge anhaben (und bekommen) – ob berechtigt oder nicht. sich nahezu niemand- ob Weiblein oder Männlein oder Dversity sich über o.g. Länder (meist islamische!) an deren Steinzeit Ideologischen, patriarchischen, Unterdrückungssystem gegen Frauen gerüttelt und durch lautstarke Proteste längst abgeschafft sind?
    Wo ist hier das weibliche oder männliche sichtbarkeit und unsichtbarkeit (z.B. der UNo, NGO ,Human Rights, ect.pp. ein machtkriterium ?
    https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Menschenrechtsorganisationen
    Wenn schon berechtigte Kritik, dann nicht von den o.g. Totalversagern div. Organistationen,ect. und den privilegierten Lifestilfrauen (oder Männer) – Hollywood lässt grüssen -auf unserem Globus/ ergo westlich dekadente Welt. Dekadenz inkl. schwerste Unterdrückung gibts auch anderswo -siehe oben!
    Wo ist der Aufstand in Deutschland /Europa und dren Unterstützung der regimekritischen Frauen im Iran,Afghanistan,ect. ?
    https://www.emma.de/artikel/iranerinnen-protestieren-gegen-roths-kopftuch-318367

    Offenbar schmilzt nur der „angebliche Widerstand der Männerwelt gegen die Unterdrückung der Frauen“ wie die Butter in der Sonne in der westlichen Welt weil die gesellschaftliche (Schuld- )feministische Moralkeule in den Industrienationen schon lange eine ganz andere Wirkung erzeugt. (ausser China -der Werkbank des Westens) Ansonsten….. großes Schweigen – = Null Erfolg.

  7. Die Botschaft lautet wohl: Dem Mann fehlt nichts! …Bei uns zuhause ist das irgendwie anders: Mein Stiefvater ( 86 ) benutzt den Treppenlift, meine Mutter weigert sich hartnäckig den Lift zu benutzen, auch wenn sie fast 5 Minuten für die 14 Stufen braucht…….

  8. Sichtbarkeit bzw. Unsichtbarkeit sind interessante Aspekte im Machtgefüge, da die Wirkungsschwerpunkte meist psychologischer Natur sind. Ich habe einmal den Satz „Nichts ist mächtiger als die Anwesenheit“ gehört, dem ich für bestimmte Situationen viel abgewinnen konnte. Anwesenheit und Sichtbarkeit sind Oberflächenpotenzen, deshalb auch die Machtwirkung der public relations, der Werbung, der Propaganda, der offenen Agitation, etc. Die tatsächliche Macht aber operiert im Verborgenen, im Hinter- oder Untergrund der Oberfläche. Man denke z.B. an die Medien und was sie transportieren: Am wichtigsten ist doch immer das, was sie unter Verschluss halten. Das selbe gilt für die Politik. Transparenz wäre absolut destabilisierend für die Machtkonsolidierung. Verborgenheit braucht demnach eine Entsprechung in der Sichtbarkeit. Und hier beginnt die Analyse.

  9. Dass Frauen bevorzugt werden ist nichts Neues. Wo es geht, gefallen sich Männer in Frauen die Zukunft verwirklicht zu sehen. Und zeitgemäß halten sich ja Frauen ohnehin für die wahren Menschen …
    Für mich wird es dann spannend, wenn sich die beiden Frauenweltbilder – Westen und Islam – mal wirklich zum geistigen Geschlechterkampf treffen. Allein die schwarze Reizwäsche unter der Burka bringt den Erkenntnisprozess nicht wirklich weiter …

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