Weltwirtschaftsforum 2022: Stelldichein der Puppenspieler

Das WEF ’22 startet heute (Foto:Imago)

Heute beginnt die eigentlich alljährliche, wegen Corona jedoch als Präsenzveranstaltung zweimal in Folge flachgefallene globalistische Wallfahrt zum World Economy Forum (Weltwirtschaftsforum) in Davos. Insgesamt werden sie dieses Jahr rund 2.500 Pilger antreten, darunter mehr oder weniger hochrangige Politiker aus aller Welt. Aus Deutschland werden Bundeskanzler Olaf Scholz, Vizekanzler Robert Habeck und Vize-SPD-Chef Lars Klingbeil anreisen, aus Österreich unter anderem Bundeskanzler Karl Nehammer. Auch Ursula von der Leyen, mehrere EU-Kommissare und EZB-Chefin Christine Lagarde werden vertreten sein; nicht jedoch offenbar US-Präsident Joe Biden und der chinesische Staatschef XI Jinping. Wladimir Putin, der 2019 noch Gast war, ist heute dort natürlich persona non grata. Auch aus Ungarn wird kein Vertreter anwesend sein – dafür aber der serbische Premierminister Aleksandar Vucic.

Die zehnköpfige ukrainische Delegation, zu der auch Witali Klitschko gehört, wird von Digitalminister Michael Fedorov angeführt, Präsident Wolodymyr Selenskyj wird – na was wohl – eine weitere Video-Rede beisteuern. Neben Politikern wird die Veranstaltung natürlich auch weiterhin von den „Partnern” der Eliten-Zusammenkunft gesponsert und inhaltlich unterstützt – darunter Goldman Sachs, vor allem aber der Corona-Impfstoffhersteller Pfizer, der Quasimonopolist Amazon oder George Soros‘ „Open Society Foundation”. Im Vorfeld stiegen die Zimmerpreise während der Veranstaltungswoche – entsprechend den Luxuserwartungen der wohlhabenden Gäste, die die Nachfrage in diesem Segment hochtreiben, wieder einmal massiv an: Die Übernachtung in einer Ferienwohnung mit viereinhalb Zimmern schlägt mit etwa 15.000 Euro zu Buche (obwohl sich die Hotels vor Ort an ihre Zusicherung hielten, die Preise nur um 10 Prozent zu erhöhen). Die Klima-Weltretter und Verzichtsprediger residieren also gewohnt standesgemäß.

Hochtrabende Visionen, die stets ihr Gegenteil gebären

Das Tête-à-Tête der Weltenlenker gibt sich auch im 51. Jahr seines Bestehens unter der Ägide von WEF-Gründer Klaus Schwab die Ehre, der in seinem Buch „The Great Reset” von 2020 schonungsloser als irgendjemand sonst die Funktionalisierung der Corona-Krise propagiert und damit gleich reihenweise „Verschwörungstheorien“ über die Pandemie indirekt bestätigt hatte. Corona gilt Schwab, aber auch seinen Jüngern und abgerichteten Adepten – die in wohlklingenden Trainee-Programmen wie „Young Global Leaders” (analog zu den Goalkeepers” bei der Gates-Stiftung) auf Linie gebracht werden – als willkommener Anlass, sein Uralt-Konzept von „Stakeholder-Kapitalismus“ aufzuwärmen, wobei ihm unter anderem eine Umverteilung „von den Reichen zu den Armen und vom Kapital zur Arbeit” vorschwebt, obwohl seine Visionen zwingend zum exakten Gegenteil führen. Davon unbeeindruckt erwarten er und sein Co-Autor Thierry Malleret in „The Great Reset“ gleichwohl den „Tod des Neoliberalismus”, der „Wettbewerb über Solidarität”, „schöpferische Zerstörung über staatliche Intervention” und „Wirtschaftswachstum über soziales Wohlergehen” stelle. Das Gebaren von Big Pharma und Big Tech sowie der wachsende Einfluss der Milliardärsstiftungen auf die globale Wirtschafts- und Gesundheitspolitik sowie vor allem die Medien hat auch hier das völlige Gegenteil hervorgebracht.

Doch unverdrossen schickt sich Schwabs WEF auch 2022 an, ihre Vorstellung der Welt von morgen einer Elite als Marschrichtung aufzuoktroyieren. Der diesjährige Veranstaltungskatalog umfasst nicht weniger als 90 Seiten und beinhaltet unter anderem die folgenden Themen:

  • Die Zukunft der Zusammenarbeit: Das Global Collaboration Village
  • Auf Kurs bleiben für die Natur-Aktion (Nature Action)
  • Zukunftssichere Gesundheitssysteme
  • Beschleunigung der Umschulungsrevolution (Reskilling Revolution) für den grünen Übergang
  • Das „Netz“ in Net Zero
  • Die Zukunft der Globalisierung
  • Die Erschließung der Kohlenstoffmärkte

Damit sind eine Vielzahl neuer Impulse zu befürchten, die die herrschende Ideologie von Klimafanatismus über Corona-Impfdiktatur bis zur Stärkung undemokratischer internationaler Organisationen neuen Auftrieb geben.

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13 Kommentare

  1. Wäre Putin wirklich so schlimm wie behauptet würde er warten, bis die dort alle versammelt sind und einen Marschflugkörper nach Davos schicken. Wie können die überhaupt bei dieser lauernden Gefahr sich dort alle auf einem Platz treffen? Ist das nicht sehr leichtsinnig? Oder geht von dem Mann im Kreml vielleicht gar nicht so eine schreckliche Gefahr aus, wie uns allen immer weisgemacht wird?

  2. Für 15.000 pro Nacht dürfen dann aber auch die massiv goldenen Türgriffe mitgenommen werden. Deren Ersatz kostet allein schon 14.900. 🙂

  3. All die Massenmörder, Volksvernichter und WELT-Zerstörer, die vollgestopft mit Money zu gelangweilten Psychopathen, mit tonnenweise Blut an ihren Onanierzangen mutierten, ALLE AUF EINEM HAUFEN! Es sind die gleichen Typen und Verbrecher, die auch im Film Hostel Gott spielen!

    Mutter Natur hat damit alle Möglichkeiten offen!

  4. Sie sind ein Teil von dieser Kraft, die stets das Böse will und stets das Gute schafft.
    Sie werden sich selbst richten. Ich freue mich darauf.

  5. Das wäre doch optimal!!! Alle Menschheits Verbrecher auf einen Haufen… Bombe drauf und wir alle können wieder FREI ATMEN UND FREI LEBEN!!

  6. Wusste ich so auch nicht, d.h. es lohnt sich dann doch, die Biographie von Claus im Netz zu studieren. Papa, bei einer Schweizer Firma, welche Industrieturbinen produziert, mit Sitz im Nazi-Reich nähe Bodensee, voll dabei, im allerdings kläglich gescheiteten Atombombenprogramm der Nazis mit zuwirken (Adolf wollte halt damals nichts mit jüdischer Wissenschaft (Albert +Co) zu tun haben – Schon Heisenberg verzweifelte damals). Wie war das mit dem :“der Apfel fällt nicht weit vom Baum“? Hat sich dann auch voll umfänglich bestätigt. Die gleiche Firma unter Claus, hat dann auch sehr wesentlich bei der Entwicklung der sudafrikanischen Atombombe im den 80 Jahren mit gewirkt, indem Schlüsselteile für den Bau der Bombe geliefert wurden. Die Russen haben damals umfänglich zur Aufdeckung beigetragen. Anscheinend wurden die Sprengköpfe (wohl sechs) in den 90 iger Jahren vernichtet. Solte man/frau doch wissen, was für eine nukleare Vergangenheit Claus doch hat.

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